Evergreen Content: So machst Du Deine Inhalte zum Traffic-Goldesel!

2017-10-20
Seokratie
Seokratie GmbH
Main address: Blutenburgstr. 18 D-80636 München, Deutschland ,
Tel:089 - 219098411 , E-mail: mail[@]seokratie.de
24. Aug 2017 Content Marketing 7 Kommentare

Wer wünscht sich das nicht! Einmal Arbeit, für immer Traffic – dank „Evergreen Content“. Wenn Du wissen willst, wie Du Deine Content-Marketing-Inhalte zum Traffic-Goldesel verwandelst und welche Content-Arten sich dafür besonders eignen, dann lies schnell weiter!

Traffic-Goldesel_Evergreen Content

Profitiere langfristig: Mach Deine Inhalte zum Traffic-Goldesel! © iStock/wakila

Im Online Marketing hat sich in den letzten Jahren ein Marketing-Begriff etabliert, der für zeitlosen Content steht: Evergreen Content. Auch viele Experten, darunter Hubspot, Moz, Buzzsumo, Distilled und Content Marketing Institute, um nur eine Handvoll zu nennen, haben sich mit der Thematik auseinandergesetzt. In meinem Blogpost möchte ich der Frage nachgehen, was es mit Evergreen Content auf sich hat und wie Du ihn für Dein Content Marketing nutzen kannst.

Was ist Evergreen Content?

Evergreen Content ist ein Inhalt im Netz, der zeitlos ist und für die jeweilige Zielgruppe einen außerordentlichen Mehrwert darstellt. Infolgedessen werden sie regelmäßig gelesen und geteilt, was wiederum dauerhafte Trafficströme erzeugt. Evergreen Content ist also vergleichbar mit einem musikalischen Evergreen (Definition aus dem Duden: Musikstück, das lange Zeit beliebt bleibt und immer wieder gespielt wird).

Von Evergreen Content spricht man, wenn er folgende Eigenschaften aufweist:

  • Er ist zeitlos und behandelt kein Trendthema
  • Er hat eine hohe Relevanz für die Zielgruppe
  • Er beschäftigt sich mit Problemlösungen der Zielgruppe

Diese Eigenschaften werden vor allem folgenden Content-Arten zugeschrieben – die damit echtes Evergreen-Potential aufweisen:

  • Anleitungen / How-tos
  • Lexikonartikel, Glossare oder Artikel mit ähnlichem Charakter
  • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Tutorials
  • Interviews
  • Produktberichte
  • Listen
  • Ratgeber
Evergreens_Zeitlose Inhalte wie Uhr ohne Zeiger

Evergreen Content steht für zeitlose Inhalte – sie sind dauerhaft von hoher Relevanz für die jeweilige Zielgruppe. © iStock/ malerapaso

Aber warum eignen sich gerade diese Content-Arten für Evergreens?

Orientieren wir uns einmal an Wikipedia: Hier beruhen die Inhalte meist auf Fakten, die dauerhaft gültig und noch lange nach Veröffentlichung von Interesse für die Leser sind. Bestehende Einträge werden bei Bedarf sofort aktualisiert und es werden regelmäßig neue zu erläuternde Begrifflichkeiten aufgenommen. Wenn zum Beispiel eine in Wikipedia genannte Person stirbt, heiratet oder Kinder bekommt, wird das oft fast in Echtzeit angepasst, damit der Eintrag weiterhin der relevanteste bleibt. Das gleiche gilt für historische Geschehnisse, Anleitungen, Ratgeber und vieles mehr.

Format und Themen sind beim Evergreen Content aber nicht allein ausschlaggebend. Viel wichtiger ist, dass der Inhalt dauerhaft das Interesse der Zielgruppe wecken kann und auch lange Zeit nach dem Erstellen Mehrwert bietet.

Warum ist Evergreen Content relevant?

Das Gegenteil von zeitlos ist topaktuell, trendy, vergänglich. Und hier ist schon der Casus knacksus: Während saisonale Themen und Trends meist kurze Zeit nach Veröffentlichung abflauen und somit auch Traffic verlieren, halten Evergreens langfristig immer ein bestimmtes Level an Besucherzahlen. Und das hat wiederum positive Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung. Wenn Deine Content-Marketing-Artikel permanenten Traffic-Fluss erzeugen, signalisiert das Google, dass diese Inhalte sehr relevant für Deine User sind und ein sehr gutes Suchergebnis darstellen. Für Dich beziehungsweise Deine Website kann das folgendes bedeuten:

  • Bessere Rankings in Google und anderen Suchmaschinen durch positive Usersignale
  • Steigerung der Markenbekanntheit beziehungsweise Stärkung Deiner Marke
  • Mehr Shares, Interaktionen und Links auf Sozialen Kanälen und Blogs

Welche Inhalte genau als Evergreen bezeichnet werden können, hängt dabei ganz stark von der jeweiligen Zielgruppe ab. Ich bin der Meinung, dass sich nicht immer im Vorfeld sagen lässt, ob und wann Content zu einem zeitlosen, dauerhaft Traffic-erzeugenden Content-Marketing-Inhalt wird. Ich wage hier (aus Erfahrung) die These aufzustellen, dass sich oft erst im Nachhinein herauskristallisiert, aus welchen Inhalten sich am Ende auch wirklich Evergreens entwickeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte zu Dauerbrennern werden, ist allerdings höher, wenn sie die Eigenschaften von zeitlosen Content-Arten aufweisen.

Praxisbeispiele: Zeitlose vs. saisonale Inhalte

Wie sich die Trafficströme von zeitlosen Inhalten verglichen mit denen saisonaler Themen verhalten, möchte ich Dir anhand von einigen Praxisbeispielen zeigen.

Bei den Beispielen handelt es sich um Anleitungen, Ratgeber, FAQ und How-tos. Diese Content-Arten sind von Haus aus eher zeitlos, was sich im Traffic widerspiegelt. Wobei natürlich auch hier im saisonalen Verlauf leichte Schwankungen auftreten können. Tatsächlich ist es bei allen Besipiel-Artikeln so, dass sie einen beträchtlichen Teil des gesamten Magazintraffics ausmachen:

Beispiel A:

Traffic Evergreen Content_Beispiel A

Seit März 2014 generiert dieser Artikel (ein Mix aus Ratgeber & Anleitung) laufend Traffic – und das sogar ohne Überarbeitung.

Beispiel B:

raffic Evergreen Content_Besipiel B

Noch relativ frisch - nichtsdestotrotz ist dieser Ratgeber-FAQ-Artikel auf dem besten Weg ein Evergreen zu werden.

 

Beispiel C:

Und hier noch ein Beispiel von Seokratie. Der Graph zeigt den Traffic vom Artikel 7 Schritte zu einer erfolgreichen Social-Media-Strategie.

Traffic Evergreen Content_Beispiel C

Blau: gesamter Traffic, orange: organischer Traffic. Dieser How-to-Artikel ist der mit am meisten gelesene Dauerbrenner auf unserem Blog und generiert seit Veröffentlichung regelmäßig Traffic, der immer weiter ansteigt.

Bei allen drei Beispielen sehen wir, dass die Artikel seit Veröffentlichung kontinuierlich Traffic generieren und dieser sogar im Laufe der Jahre ansteigt. In allen Fällen haben wir es mit Inhalten zu tun, die für die Zielgruppe sowohl vor als auch nach dem Kauf des Produkts von großer Relevanz sind. Natürlich sind auch hier leichte saisonale Ab- und Anstiege zu erkennen. Doch man sieht, dass ein permanentes Interesse an den Themen besteht, da der Traffic nicht völlig abbricht.

Im Vergleich dazu ein saisonales Thema zur Veranschaulichung: Die Grafik von Beispiel D zeigt den Trafficverlauf eines stark saisonalen Themas: Von Mai bis Anfang des Jahres herrscht Ebbe und so gegen Februar geht es langsam wieder aufwärts, bis zum absoluten Peak (Osterfeiertage), um danach rasant auf Null abzufallen – wovon dieser Artikel wohl handeln mag? 😉

Beispiel D:

Traffic Saisonaler Content_Beispiel D

Ostern, Weihnachten, Sommer, Winter - Saisonale Themen, aber auch Trends, haben einen unstetigen Trafficverlauf.

Wenn Du einmal den Traffic auf Deiner Website beziehungsweise dem Magazin analysierst, wirst du feststellen, dass nur eine Hand voll Artikel vermutlich den größeren Teil des gesamten Traffics ausmacht.

So erstellst und pflegst Du zeitlosen Content

Stellen sich bestimmte Inhalte auf Deiner Website im Laufe der Zeit als Evergreens heraus, das heißt, es kommt über bestimmte Artikel regelmäßig Traffic auf Deine Seite, dann ist Contentpflege angesagt.

Contentpflege: Aktualisieren ist das A und O!

Zwar gibt es Dauerbrenner, die ohne jegliches Zutun immer einen gewissen Traffic erzeugen. Um aber das Beste aus Deinem Evergreen herauszuholen, solltest Du die Artikel von Zeit zu Zeit einem Check unterziehen. Denn auch zeitlose Themen können Staub ansammeln und wie Du sicher weißt, bevorzugt Google aktuelle Inhalte – siehe Freshness Update im November 2011. Dabei reicht es nicht, nur das Veröffentlichungsdatum zu aktualisieren. Hinterfrage regelmäßig, ob der Artikel immer noch State of the Art ist:

  • Hast Du wirklich alle Aspekte des Themas abgedeckt?
  • Gab es eine neue Entwicklung in dem Bereich, auf die Du unbedingt eingehen solltest? Oder ist ein weiterer super Artikel erschienen, auf den Du verweisen solltest?
  • Hat sich in Deinem Produktsortiment etwas geändert, das für den Artikel relevant ist?
  • usw.

Hast Du Deinen Artikel auf den neusten Stand gebracht, solltest Du auch prüfen, ob alle SEO-relevanten Faktoren wie Keywords stimmen und auch das Snippet dementsprechend anpassen. Doch Vorsicht bei den Keywords: Wir empfehlen Dir nicht, nur einzelne Keywords im Text zu ändern – stattdessen solltest Du bei fehlenden Keywords lieber hinterfragen, ob Du das Themengebiet rund um dieses Keyword bereits abdeckst. Wenn nicht, kannst Du einen Absatz hinzufügen oder den Text entsprechend ergänzen. Wenn Du dagegen nur einzelne Worte einfügst, zeigt das eher Struktur von Spam, was Google erst einmal aufhorchen lässt.

Hast Du Änderungen vorgenommen, beobachte regelmäßig den Traffic: Ist er angestiegen, gleichgeblieben oder gar eingebrochen? Das ist wichtig, damit Du entsprechend reagieren und eingreifen kannst.

"One of the best things about going evergreen is that there’s always something new. For instance, after publishing your how-to-grow-a-rosebush guide a year ago, you discover a better alternative to the suggested mulch. Simply scratch out the dated content and update with the new information, and voila – your content is as good as new again."
-
AL GOMEZ, von Dlinkers über Evergreen Content.

 

Unendlichkeitsschleife_zeitlose Inhalte

Mach saisonalen Content zeitlos

Worauf es bei zeitlosen Inhalten ankommt, weißt Du jetzt. Doch wie sieht es aus mit saisonalen Inhalten: besteht auch hier die Möglichkeit, aus Trendthemen Dauerbrenner zu machen?

Nehmen wir beispielsweise Konferenz-Recaps. Die Besucherzahl und davon abhängig der Trafficstrom, konzentriert sich auf einige Tage und Wochen nach der Konferenz. Das liegt zum einen daran, dass User, die nicht auf der Konferenz waren, sich darüber informieren wollen, welche wichtigen Aussagen, Tipps und Trends besprochen wurden. Zum anderen gibt es zahlreiche Konferenzbesucher, die ein Recap verfassen und in ihren Posts auf bereits veröffentlichte Recaps verweisen.

Ist der Hype nach der Konferenz abgeflaut, fristen solche saisonalen Inhalte meist ein trauriges Dasein mit vergleichsweise wenig Lesern. Was machst Du mit solchen Artikeln, die aus SEO-Sicht keinen nennenswerten Wert haben?

Versuchen diesen saisonalen Recaps einen zeitlosen Anstrich zu verpassen:

Saisonale Events haben einen Vorteil, den Du nutzen kannst: Sie wiederholen sich mindestens einmal im Jahr. Das bedeutet für Dich: Anstatt jedes Jahr einen neuen Artikel zu erstellen, solltest Du den alten Artikel überarbeiten, indem Du den Text aus dem Vorjahr grundlegend überarbeitest und durch die Highlights des aktuellen Events erweiterst.

Hier kannst Du Dich an Fragen orientieren wie:

  • Gibt es seit der letzten Konferenz eine neue Entwicklung in dem Bereich?
  • Welche Speaker waren dieses Jahr neu? Welche Speaker waren auch letztes Jahr dabei?
  • Sind die Vorträge weitestgehend ähnlich oder unterscheiden sie sich extrem?
  • Welches Fazit ziehst Du aus der Konferenz (auch im Vergleich zur letzten)?

Saisonale Inhalte in Evergreens zu verwandeln bedeutet Arbeit. Du solltest sie, wie oben beschrieben, im Jahresverlauf regelmäßig mit relevanten Fakten aktualisieren, um Deinen Usern zu zeigen, dass Du die beste Anlaufstation bist, wenn es um diese Konferenz geht – und zwar das ganze Jahr über. So kannst Du aus einem ursprünglich saisonalen Recap mit der Zeit eine Art zeitlosen Rückblick schaffen. Auch hier gilt wie oben: Snippet anpassen und Datum aktualisieren.

Sowohl Deine Leser als auch Google werden Dir für regelmäßig überarbeitete, „frische“ Inhalte danken. Mehr darüber erfährst Du im Artikel von Cyrus Shepard: 10 Illustrations of How Fresh Content May Influence Google Rankings (Updated).

„Evergreen“ versus „Nicht-Evergeen“ Content

Tomasz Tunguz, Partner bei Redpoint und ehemals Produktmanager bei Google hat mit „Content Marketing Compounding Returns“ einen interessanten Artikel zu dem Thema verfasst.

Er stellt die These auf, dass Kampagnen, die (mehr Gewicht) auf Evergreen Content setzen, schneller und mehr Reichweite erzielen als solche, die sich auf ein (kurzfristiges) aktuelles Thema konzentrieren:

"When creating a content marketing campaign, marketers must be deliberate about their balance between evergreen content, posts that are always interesting for readers, and temporal content, posts that are relevant just for a day or two. Evergreen posts often confer timeless advice. Temporal posts comment on recent events. Content marketing campaigns that skew in favor of more evergreen content will grow faster and bigger than those which focus on temporal content.”

Für den Blog mit zeitlosen Inhalten (dabei bezieht er sich auf Inhalte, die immer Gültigkeit haben, oder Inhalte zur Selbsthilfe) zeigt er folgende hypothetische Verhältnismäßigkeit auf: Jeder Artikel generiert über 150 Sitzungen am Tag der Veröffentlichung und um die 20 an jedem darauffolgenden Tag. Die Artikelsitzungen klingen entsprechend einer gemäßigten Abklingfunktion ab, verzeichnen allerdings auch ein Jahr später noch um die 18 Sitzungen täglich. Nach einem Jahr macht das mehr als 250.000 Besucher im Monat. Und das nennt Tunguz den Compounding Effect.

Compounding Effect von Evergreen Content_Tomasz Tunguz

Der Compounding Effect von Evergreen Content nach Tomasz Tunguz: “There's all kinds of evergreen content, but I think about evergreen content as self-help or things that will always be true.”

 

Dem gegenüber stellt Tunguz einen Blog mit Fokus auf zeitlich relevante Inhalte. Hier gilt folgende Relation: Jeder Blogpost generiert 150 Sitzungen am ersten Tag und 20 am zweiten. Jedoch ist die Abklingfunktion steiler und am Ende des Jahres generiert jeder Blogpost nunmehr eine Sitzung am Tag – das macht insgesamt knapp 70.000 Besucher im Laufe des Jahres.

Fazit

Im Grunde ist Evergreen Content nur eine andere Bezeichnung für Inhalte, die dauerhaft Mehrwert für Deine User darstellen, also keine Trends aufgreifen, und dadurch Traffic erzeugen. Durch die hohe Relevanz bestimmter Themen für Deine Zielgruppe, können sie sich zu Inhalten entwickeln, die im Verhältnis zu anderen Inhalten besonders viel Traffic auf Deine Webseite generieren. Deshalb kann es sich für Dich lohnen, diese Inhalte immer wieder zu überarbeiten.

Ein großer Vorteil von zeitlosen Inhalten ist auch, dass Du sie in regelmäßigen Abständen wiederholt über Social Media teilen kannst. Allerdings solltest Du, gerade im Hinblick auf Social Media, nicht ganz auf Trendthemen verzichten. Sie zeigen Deinen Usern, dass Du am Puls der Zeit bist und Ahnung von Deiner Branche hast. Außerdem kannst Du mit etwas Aufwand auch Trendthemen zu dauerhaft relevanten Trafficbringern machen. Achte jedoch darauf, dass sich zeitlose und zeitlich begrenzte Themen die Waage halten beziehungsweise dass Du einen Grundstock an immerwährenden Inhalten hast, der Traffic kontinuierlich generiert.

Welche Erfahrungen hast Du mit Evergreen Content sammeln können? Ich freue mich auf eine rege Diskussion und Erfahrungsaustausch zu dem Thema.

Du möchtest auch Evergreens für Dein Unternehmen schaffen? Wir helfen Dir gerne dabei, mit Content Marketing Traffic für Deine Website zu generieren!

Merken

E-Book: Der Weg zum erfolgreichen Online Shop
Seokratie E-Book
  • Das 47-seitige E-Book mit 72 konkreten Tipps für Deinen Online Shop
  • Einmal wöchentlich exklusiver Content für das Marketing Deines Shops
  • Unser Newsletter (1-2x pro Woche)
Jetzt kostenlos downloaden
7 Kommentare
    1. Tobias Ambrosch 24. August 2017, um 14:24 Uhr

      Ein sehr interessanter Artikel. Evergreen-Artikel sind m. E. die „Königsdisziplin“ des Content-Marketings und ebenso elementar für SEO. Bessere Rankings und Steigerung der Markenbekanntheit können wir nur bestätigen und ergänzen, dass man sich mit diesen Artikel auch bestens als Experte in einem bestimmten Bereich etablieren kann. Als Anbieter von Warenwirtschaftssystemen haben viele Kollegen hier mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Dieses Know-how haben wir zusammengetragen und in einem Artikel gebündelt (https://blog.selectline.de/was-ist-ein-warenwirtschaftssystem/) unter Berücksichtigung des „Holistic SEO“ – Ansatzes.

      Mittlerweile haben wir mit diesem Artikel mehr Traffic als mit allen anderen zusammen (über 200). Und das beste ist, dass es zielgruppenrelevanter Traffic ist, den man nur noch in regelmäßigen Abständen updaten muss. Oft melden sich sogar Studenten bei uns, die über das Thema Arbeiten schreiben müssen. Ähnliches haben wir zum Thema „Lagerverwaltung“ und „Kostenrechnung“ umgesetzt.

      Die Seite könnte zwar mal eine „Conversionoptimierung“ gebrauchen, aber das ist ein andres Thema. 🙂

    2. Joanna 24. August 2017, um 14:34 Uhr

      Cooler Artikel, danke dafür!

      Ich finde das Thema super relevant vor allem in Zeiten, wo gefühlt jeder auf Content setzt wird oftmals (vom Kunden) vergessen, dass es nicht nur um Quantität sondern vor allem um Qualität und die Befriedigung von Nutzerbedürfnissen geht. Da finde ich den Ansatz gut performende Artikel zu pberarbeiten und noch besser zu machen in vielen Fällen sinnvoller als wahllos neue mittelmäßige Inhalte zu generieren.

      Ich habe noch eine Frage – bezüglich der Analytics Auswertungen guckst du dir eher den Zielseitenbericht oder den Alle Seiten Bericht an?

    3. Silja 25. August 2017, um 14:04 Uhr

      Hallo Joanna,

      danke sehr.

      Natürlich ist es durchaus relevant, auch immer neue Inhalte zu generieren. Allerdings ist es, wie Du sagst so, dass sie nicht wahllos erstellt und mittelmäßig sein dürfen, sondern dem User den so oft erwähnten Mehrwert bieten müssen.

      Zu Deiner Frage: Bei meinen Beispielen handelt es sich um den Traffic, der auf die Zielseiten kommt.

    4. Chris 27. August 2017, um 15:26 Uhr

      Da hätt ich mal eine Frage bzgl. Aktualisierung von alten Artikeln, da ich genau das gerade tu:

      Ich überarbeite diese massiv, bring sie auf den neusten Stand und ergänze fehlende Infos.
      Ich hab bisher haber nicht einmal das Veröffentlichungsdatum angepackt, da ich davon ausging, dass Google erkennt, dass ich an dem Ding dran war.

      Ich hör auch immer verschiedene Meinungn dazu. Was denkt Ihr? Sollte auch das Veröffentlichungsdatum geändert werden? Der Artikel würde damit ja auch in die Liste der Beiträge ganz hoch rutschen.

      Ich bin mir nicht sicher, ob das so toll ist. 🙂

      Danke und LG
      Chris

    5. Steffen 29. August 2017, um 13:48 Uhr

      Toller Artikel! Vielen Dank dafür!

    6. Tobias Ambrosch 29. August 2017, um 14:51 Uhr

      Normalerweise erkennt Google selbstständig die Aktualisierung. Manuelles „Anstoßen“ bringt meist wenig. Hilfreich ist natürlich, wenn der Artikel stark verlinkt ist.

      Es schadet allerdings auch nicht, wenn das Datum angepasst wird, denn schließlich zeigt es dem Besucher, dass der Content aktuell ist. Man kann normalerweise einstellen, ob Artikel nach Datum oder anderen Kriterien sortiert sind bzw. das Datum der Veröffentlichung unterscheidet sich ja vom Datum der Aktualisierung. In WordPress z. B. sind das maximal 2 Klicks in den Einstellungen, wenn es nicht sogar schon standardmäßig so eingestellt ist.

    7. Silja 29. August 2017, um 15:10 Uhr

      Danke!
      @Chris: Wie so oft in unserer Branche gibt es verschiedene Meinungen.
      Ich denke, wenn du das Datum aktualisierst, ohne relevante Änderungen, dann könnte das Google ein Dorn im Auge sein. Wurde der Content aber grundlegend überarbeitet bzw. auf den neusten Stand gebracht, wäre es ja eher kontrproduktiv, wenn der Artikel weiterhin ein altes Datum hat.
      Ich persönlich würde es so handhaben, abhängig davon um welche Aspekte zu den Artikel aktualisierst:
      Ergänzt du den Artikel um eine Entwicklung oder eine neue Funktion etc. würde ich das Datum aktualisieren.
      Bezieht sich die Überarbeitung auf einen Teilbereich, den du schlichtweg bei der ersten Erstellung außer Acht gelassen hast, du jetzt aber merkst, dass er in deinem Artikel fehlt, dann würde ich das Datum nicht aktualisieren. Kurz gesagt: Wenn die Überarbeitung unabhängig von einem zeitlichen Faktor geschieht, Datum beibehalten. Ansonsten aktualisieren.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Willst Du fit in SEO werden?

    Abonniere unseren Newsletter und bleibe in Sachen SEO, Inbound- & Online-Marketing auf dem Laufenden.

    Du kannst den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.

    Send this to a friend