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Content Marketing

Content Repurposing – 49 Ideen für die Wiederverwendung Deiner Content-Schätze

2021-09-07
Seokratie
Seokratie GmbH
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von Martin Stäbe 8. Sep 2021 2 Kommentare

Du produzierst viel Content, egal ob Blogbeiträge, Social-Media-Posts oder Videos, um Deine Zielgruppe glücklich zu machen? Prima! Du willst wissen, wie Du mehr aus Deinen Content-Schätzen rausholst und Deine Content-Pipeline immer voll bleibt? Dann lass Dich jetzt von unseren 49 Recycling-Ideen für verschiedene Content-Arten inspirieren!

Mit Content Repurposing schenkst Du Deinen Content-Goldstücken ein neues Leben.

Deine alten Inhalte sind wertvoll wie Gold – nutze sie, um daraus noch mehr wertvolle Inhalte zu erstellen.

In nachfolgender Liste findest Du eine Menge Inspiration, wie Du – ausgehend von einer bestimmten Content-Art – Deine Inhalte smart wieder nutzen und so ihre Lebensdauer erhöhen kannst. In einem früheren Blogartikel habe ich bereits erklärt, wie Content Recycling funktioniert und wie Du das Wiederverwenden von Inhalten systematisch angehen solltest. Lass Dich beim Content Repurposing von Deiner Kreativität leiten – erlaubt ist, was Deiner Zielgruppe gefällt und ihr einen Nutzen bringt. Viel Spaß beim Stöbern!

Du fragst Dich vielleicht, warum ich so viele Ideen für das Recyceln von Blogbeiträgen liefere? Nun, nach einer 2020 veröffentlichten Content-Marketing-Studie von SEMrush sind Blogartikel nach wie vor die beliebteste Content-Art – wer hätte das gedacht?!

Blogbeitrag

1. Sammele verschiedene Blogbeiträge zu einem bestimmten/ähnlichen Thema und bastele daraus ein E-Book, das Du zum Download auf Deiner Website anbietest und zur Leadgenerierung nutzt.

2. Pinterest kann, je nach Fachgebiet, eine hervorragende Möglichkeit sein, mehr Traffic auf Deine Website zu lenken. Du hast für einen Blogbeitrag Zitate oder Sprüche recherchiert? Dann gestalte dazu passende Pins mit unterschiedlichen Designs, Bildern und Inhalten und teile diese auf Deinen Pinnwänden. Natürlich verlinkst Du auch auf den zugehörigen Blogartikel.

3. Kreiere aus einem Blogbeitrag eine Social-Media-Serie. Wenn Du zum Beispiel in einem Blogpost die 10 besten Tipps zum Geldverdienen veröffentlicht hast, dann poste diese Tipps auf einem passenden Hintergrund nacheinander bei Facebook, Instagram und Co.

4. Du hast einen interessanten Blogartikel mit einer Anleitung zur erfolgreichen Bewältigung eines Problems verfasst? Dann drehe das Thema doch ganz einfach um und Du hast einen Artikel mit einem neuen Dreh für eine andere Zielgruppe. So kannst Du mit wenig Aufwand aus „Wie ich mir eine Krawatte richtig binde“ einen Blogbeitrag erstellen, der sich inhaltlich mit den „Don’ts beim Krawatte-Binden“ beschäftigt.

5. Du befragst Deine Blogleser am Ende Deiner Beiträge nach ihren Erfahrungen zu einem bestimmten Thema? Prima! Verpacke die nützlichsten Kommentare in einem animierten Social-Media-Post. Bitte die Autoren aber vorher um ihr Einverständnis.

6. Aus Deinen informativsten Blogposts kannst Du auch ein Webinar aufbauen.

7. Viele Pendler hören bei der Fahrt zur Arbeit gerne einen Podcast. Nutze daher den Text eines beliebten Blogbeitrags als Basis für eine Audio-Story und veröffentliche einen Blogcast.

8. Falls es sich inhaltlich anbietet: Wandle einen Blogbeitrag in ein Quiz um. Das geht mit dem Tool Qzzr kostenlos.

9. Verlängere die Lebensdauer Deiner beliebtesten Blogartikel, indem Du eine Serie organisierst. So könntest Du beispielsweise aus einem Artikel über die „5 besten Collaboration-Tools mit ihren Vor- und Nachteilen“ eine Blogserie starten, in der Du jedes Tool in einem eigenen Artikel genauer vorstellst und die Beiträge untereinander verlinkst.

10. Bewirb Deinen Blogartikel in einer Instagram-Story.

11. Mache aus bestehenden Blogartikeln und Social-Media-Posts zu einem bestimmten Thema im Rahmen von Content Repurposing einen Listenbeitrag, in dem Du die X Tipps, Gründe, Geheimnisse etc. für Y lieferst. List-Posts sind ein äußerst beliebtes Format und werden oft geteilt. Zudem kannst Du am Ende des Jahres Deine meistgelesenen Artikel in einem Beitrag zusammenfassen und mit Deiner Community teilen.

12. Bereite die Inhalte des Blogposts für ein Erklärvideo auf YouTube auf.

13. Einzelne Snippets oder Fakten aus Deinen Artikeln kannst Du für Stories oder kurze Reels verwenden. Verlinke dabei, wenn möglich, auf den Blogpost, damit auch dieser gelesen wird.

14. Bereite thematisch passende Beiträge für eine E-Mail-Drip -Kampagne auf. Dabei versendest Du eine festgelegte Abfolge von E-Mails automatisch, die durch eine bestimmte Kundenhandlung ausgelöst wurde.

15. Visualisiere die zentralen Aussagen oder Fakten Deines Blogbeitrags in einer Infografik. Damit boostest Du den Mehrwert Deines Blogartikels, außerdem werden Infografiken auf Facebook & Co. gerne mit Freunden geteilt. Zur Erstellung der Infografik kannst Du entweder Canva oder Piktochart kostenlos nutzen. Auch Adobe Sparks eignet sich für die Erstellung von visuellem Micro Content.

16. Erstelle eine praktische Checkliste für einen Blogartikel und mache ihn so für Deine Zielgruppe noch wertvoller (Content Upgrade).

17. Es gibt neue Aspekte oder Zahlen zu einem Thema? Aktualisiere Blogartikel, die nicht mehr taufrisch sind mit neuen Informationen. So wird Dein Evergreen-Content zu einem dauerhaften Trafficbringer.

18. Verwandle einen Blogbeitrag in ein PDF und lade es auf der Dokumenten-Plattform Scribd.com hoch. Achte darauf, dass Du die benötigten Rechte hast, das Dokument auf der Drittseite zu veröffentlichen.

19. Baue Artikel aus und tauche tiefer in die Thematik ein oder betrachte ein Thema aus einem anderen Blickwinkel.

20. Du kannst eine lehrreiche Mindmap zu einem Thema erstellen und dabei die Inhalte verschiedener Blogartikel als Basis nutzen.

E-Book/Whitepaper

21. Erstelle aus den zentralen Aussagen Deines E-Books eine Pressemeldung, um die Reichweite Deines E-Books zu erhöhen.

22. Verarbeite die Abschnitte Deines E-Books in einzelnen Blogposts.

23. Wandle das E-Book in eine Print-Version um, die Vertriebsmitarbeiter an Kunden verschenken dürfen.

24. Nutze Schaubilder, Grafiken und Daten aus einem Whitepaper für Kundenpräsentationen oder interne Weiterbildungen.

25. Nutze Grafiken mit markanten Aussagen für Social-Media-Posts.

26. Fasse die Hauptaussagen des E-Books beziehungsweise Whitepapers in einer kommentierten Review zusammen und veröffentliche es auf Deiner Website

User Generated Content

27. Erstelle FAQs aus den häufigsten Fragen, die in den sozialen Netzwerken zu Deinem Angebot gestellt werden.

28. Nutze Leserkommentare unter Deinen Blogbeiträgen als Input für neue Blogbeiträge.

29. Verwende Kommentare von Blogbeiträgen als Basis zur Erstellung von Social-Media-Posts.

Podcast

30. Aus dem Skript einer Podcast-Folge kannst Du mit überschaubarem Aufwand auch einen Blogbeitrag erstellen.

31. Du hast eine Podcast-Folge erstellt? Dann konvertiere das Audio mit einem Foto und einer Überschrift in ein Video, das Du auf YouTube hochlädst.

32. Inhalte aus den Audio-Aufzeichnungen kannst Du nutzen, um Beiträge für Deine Social-Media-Kanäle zu erstellen.

33. Bette einen Podcast in einen themenspezifischen Blogartikel ein und verleihe ihm so zusätzlichen Wert.

Video

34. Biete die Transkription eines Videos (z. B. ein Webinar) auf Deiner Website an. Das hilft auch Deinen Google-Rankings.

35. Nutze die Audio-Spur eines Videos zugleich als Basis für eine Podcast-Episode, der Du noch ein Intro und Outro spendierst.

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36. Du hast viele kurze Videos, die inhaltlich zusammenhängen? Dann erstelle daraus einen ganzen Film. Oder umgekehrt: Längere Unternehmensvideos kannst Du in „Video-Snippets“ aufsplitten. Diese kurzen Videoclips setzt Du dann im Social Media Marketing ein.

37. Schneide aus Deinem Video kurze Teaser-Videos für Facebook, Instagram & Co.

38. Nimm ein altes Video, sichte die im Kommentarbereich aufgelaufenen Fragen und beantworte diese in einem neuen Video.

39. Teile ein Video mit unterschiedlichen Teaser-Texten auf Deinen Social-Media-Plattformen.

40. Werte Deine Blogartikel mit thematisch passenden Videos auf.

41. Baue Videos auch in Deinen Newsletter ein, um Deine Zielgruppe anzusprechen.

42. Schneide alte Videos neu zusammen, um neuen Content zu generieren.

Social-Media-Posts

43. Veranstalte sogenannte „Throwback Days“, um alte Social-Media-Posts erneut zu posten. Das kannst Du natürlich auch mit Blogbeiträgen oder alten Podcast-Episoden machen.

44. Hand aufs Herz! Liest Du immer jeden einzelnen Post, der in der Timeline Deines favorisierten Social Media Accounts auftaucht? Bei der Flut an neuen Posts, die Dich tagtäglich überschwemmen, vermutlich nicht. Es kann aber gut sein, dass der Inhalt, der an einem Tag nicht auffällt, an einem anderen Tag Dein Interesse erregt. Außerdem sind nicht alle Deine Fans zur gleichen Zeit online. Daher kannst Du beispielsweise mehrere Varianten eines Beitrags anlegen und diesen über einen gewissen Zeitraum verteilt posten. Vielleicht erhöht ein anderes Bild die Aufmerksamkeit oder ein anderer Teaser-Text weckt die Neugierde und man klickt auf den Link zu Deinem Blogpost oder Deiner Landingpage. Das kannst Du mit spezialisierten Tools wie Hootsuite oder MeetEdgar sogar automatisiert erledigen lassen.

45. Du hast eine Reihe von Social-Media-Beiträgen zum gleichen oder ähnlichen Thema? Dann gestalte daraus einen Blogartikel.

FAQ

46. Verwandle FAQ auf Deiner Website in ein Minilexikon und peppe dieses mit geeignetem Bildmaterial auf.

47. Mache aus den häufigen Fragen und Antworten Deiner Kunden eine Social-Media-Serie.

Interne Ressourcen

48. Ihr nutzt intern Powerpoint-Präsentationen für Weiterbildungen, in die ihr euer geballtes Wissen hineingesteckt habt? Wieso sollte dieses auf Eurem Laufwerk versauern? Erstellt doch daraus eine attraktive Präsentation für Slideshare und holt euch Personen, die an Euren Inhalten interessiert sind, über einen Link auf Eure Website.

49. Du oder Dein Kundenservice beantworten täglich Fragen Deiner Kunden? Diese Fragen samt Antworten kannst Du nicht nur auf Deine Website packen. Bastele daraus eine SlideShare-Präsentation.

Nachhaltig Content produzieren – dank Content Repurposing!

Ich konnte Dir mit meiner langen Liste einige Denkanstöße für ein nachhaltigeres Content Marketing geben? Ziel erreicht! Content Repurposing schont nicht nur Dein Zeitbudget und das Deiner Content-Verantwortlichen, Du sparst damit auch bares Geld. Welchen Tipp willst Du mal mit Deinem bestehenden Content ausprobieren und warum? Verrate es mir in den Kommentaren im Anschluss an diesen Beitrag.

Bildnachweis: Titelbild: kickers/gettyimages.

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Über den Autor
Martin ist bei Seokratie Content Marketing Manager. Wenn er nicht Texte erstellt, die sowohl Google gefallen, als auch dem Nutzer einen Mehrwert liefern, ist er auf der Suche nach den neuesten Trends rund um Content Marketing. Hier findest Du alle Beiträge von .

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2 Kommentare
  1. Jörg Fiedler 8. September 2021

    WOW – toller Beitrag. Die 49 Tipps für die Wiederverwendung von bestehenden Content sind sehr inspirierend und regen gleich zu neue Ideen an. Vielen Dank.

  2. Martin Stäbe 8. September 2021

    Hallo Jörg, freut mich, dass ich dich inspirieren konnte. 🙂 Hast du denn schon eine Repurposing-Idee gefunden, die du bei deinen Inhalten mal anwenden willst?

Google Bewertung
4.8
Basierend auf 23 Rezensionen
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