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Google-Ads-Keyword-Recherche: So findest Du die richtigen Keywords

Jana GengSEA-Expertin

Die richtige Keyword-Recherche ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg Deiner Google-Ads-Kampagnen. Doch was genau versteht man unter einer SEA-Keyword-Recherche und welche Rolle spielt sie für den Erfolg Deiner Werbemaßnahmen? In diesem Beitrag erklären wir Dir Schritt für Schritt, wie Du eine umfassende SEA-Keyword-Recherche durchführst, welche Tools Dir dabei zur Verfügung stehen und wie Du mit den Ergebnissen Deiner Recherche zu einem strukturierten Keyword-Set gelangst.

Grafik einer Frau die mit ihren Keywords die Google Suche erobern will

Der Schlüssel zum Erfolg Deiner Google-Ads-Kampagnen ist eine solide SEA-Keyword-Recherche.

Grundlagen der Google-Ads-Keyword-Recherche

Die Keyword-Recherche kommt sowohl in SEO als auch SEA zum Einsatz. Die Vorgehensweise bei der Erstellung einer Google-Ads-Keyword-Recherche ist an sich ähnlich wie bei einer SEO-Keyword-Recherche. Der Fokus bei der Bewertung der Suchintention und auch bei der Auswahl der Keywords ist bei SEA jedoch ein etwas anderer. Bei der SEO-Keyword-Recherche liegt der Fokus darauf, Begriffe zu identifizieren, die ein hohes Suchvolumen aufweisen und gleichzeitig eine Relevanz für den Inhalt der Website haben. Ziel ist es, Inhalte zu erstellen oder zu optimieren, die organisch gut ranken und so über einen mittel- bis langfristigen Zeitraum möglichst viel relevanten Traffic .

Bei der SEA-Keyword-Recherche hingegen steht die Effizienz der bezahlten Suchkampagnen im Vordergrund. Hier geht es primär darum, Keywords mit einer hohen Kaufintention zu finden. Das bedeutet, dass die ausgewählten Begriffe mit einer konkreten Absicht zum Kauf oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung verbunden sein sollten. Natürlich ist es technisch auch genauso möglich, Suchkampagnen mit sehr generischen und informationsorientierten Keywords aufzusetzen. Sinnvoller ist es jedoch, diesen Traffic im ersten Schritt über organische Rankings zu generieren. Es ist vielen Unternehmen schlichtweg zu teuer, ihr Google-Ads-Budget nur in Richtung Traffic einzusetzen.

Die Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen dem Wunsch nach Suchvolumen einerseits, und sehr spezifischen Keywords (mit oft sehr geringem Suchvolumen) andererseits zu finden. Spezifischere Keywords, oft als „Long-Tail-Keywords“ bezeichnet, können zwar ein geringeres Suchvolumen aufweisen, führen aber häufig zu qualitativ hochwertigerem Traffic, da sie die Suchintention der Nutzer besser abbilden.

In 6 Schritten zur Keyword-Recherche für Google Ads

Der Weg hin zu einer guten Google-Ads-Keyword-Recherche beginnt mit der Vorbereitung. Es gibt auch viele Tools, die Du für die Keyword-Recherche einsetzen kannst. Bevor Du jedoch Tools einsetzt, verschaffe Dir aber erst ein grundlegendes Verständnis des Themas, um das es geht.

Verschiedene Elemente, die in Summe einen Schaltkreis schließen und eine Röhre zum Leuchten bringen.

Wie in einem Schaltkreis gibt es verschiedene Elemente, die Du für eine erfolgreiche Google-Ads-Keyword-Recherche benötigst.

1. Produktverständnis ausbauen

Ein grundlegendes Produktverständnis ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt bei der Google-Ads-Keyword-Recherche. Überlege, welche Probleme Deine Produkte oder Dienstleistungen lösen und welche Bedürfnisse sie erfüllen. Diese tiefen Kenntnisse ermöglichen es Dir, präzise Keywords zu identifizieren, die die Sprache und die Suchintentionen Deiner Zielgruppe widerspiegeln.

Kurz gesagt: Je besser Du Deine eigenen Produkte verstehst, desto gezielter kannst Du potenzielle Kunden mit passenden Keywords ansprechen. Überprüfe an dieser Stelle auch immer, ob die USPs auf Deiner Landingpage sichtbar sind und ob die Produkte gut genug beschrieben sind. Manchmal hilft es, Deine Zielseite nach Usability-Konzepten zu überprüfen. Unter Umständen kannst Du auch mit einer separaten SEA-Landingpage mehr Erfolg haben.

2. Zielgruppenanalyse durchführen

Wenn Du Deine Produkte (und das Problem, das Du damit löst) gut verstehst, ist es Zeit für den nächsten Schritt: die Zielgruppenanalyse. Hier geht es vor allem darum, die Bedürfnisse potenzieller Kunden zu verstehen.

Eine Zielgruppenanalyse fasst die grundlegenden demografischen und interessensbasierten Merkmale zusammen, die eine Gruppe potenzieller Kunden beschreiben. Sie bietet einen allgemeinen Einblick in die Bedürfnisse und Interessen Deiner Zielgruppe. Dies ist besonders nützlich für Google-Ads-Keyword-Recherchen, da Du so eine breite Palette von Keywords identifizieren kannst, die den allgemeinen Bedürfnissen und Suchgewohnheiten Deiner Zielgruppe entsprechen.

Illustration verschiedener Gesichter und Charaktere

Gib Deiner Zielgruppe ein Gesicht und verstehe die Suchintentionen hinter den Keywords.

3. Wettbewerber analysieren

Eine gründliche Analyse Deiner Wettbewerber ist ein entscheidender Schritt in der Erstellung Deiner Google-Ads-Keyword-Recherche. Das Google Ads Transparency Center bietet hierfür zum Beispiel eine hervorragende Ressource. Wenn Du dort nach Deinen Wettbewerbern suchst, kannst Du herausfinden, welche Keywords sie in den Anzeigen verwenden.

Screenshot der Startseite des Google Ads Transparency Centers

Das Google Transparency Center zeigt Dir die Anzeigen von Unternehmen auf der ganzen Welt.

Neben der Google Suche und dem Transparency Center gibt es noch einige andere Tools zur Wettbewerberanalyse. Mit dem kostenpflichtigen Tool SEMrush kannst Du zum Beispiel die Keywords mehrerer Mitbewerber gleichzeitig vergleichen und Dir Inspiration holen, welche Keyword-Bereiche sich wie überschneiden – und welche Bereiche Deine Wettbewerber noch nicht abdecken.

4. Brainstorming machen

Im Anschluss kannst Du ein Keyword Brainstorming durchführen. Schreibe alle Begriffe und Wortkombinationen auf, nach denen Deine Zielgruppe suchen könnte. Überlege auch, was das Besondere an Deinen Produkten oder Deiner Dienstleistungen ist und welche Handlungen oder Problemlösungen damit in Verbindung gebracht werden.

So findest Du Keywords, die nicht nur informieren, sondern auch Kaufbereitschaft wecken. Ein Beispiel: Wenn Du Laufschuhe verkaufst, könnte ein spezifischeres Keyword „Laufschuhe für Marathon“ sein. Dieses Keyword impliziert, dass jemand gezielt sucht und wahrscheinlich auch bereit ist, zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen.

Denke auch an Keyword-Synonyme, die Deine Zielgruppe eher umgangssprachlich verwendet. Vielleicht kennt sie die Fachbezeichnung Deines Produkts nicht.

Dieser Schritt hilft Dir, eine Liste mit verschiedenen Keywords zu erstellen, die gut zu Deinen Produkten oder Dienstleistungen passen.

5. Google Suche und Suggest nutzen

Die Nutzung der Google Suche und von Google Suggest ist ein effektiver letzter Schritt, um Deine Keyword-Liste zu vervollständigen. Wenn Du Deine bisher erarbeiteten Keywords in die Google Suche eingibst, erhältst Du von Google Vorschläge, die auf beliebten und aktuellen Suchanfragen basieren. Diese Vorschläge zeigen Dir, wonach Menschen tatsächlich suchen und welche Begriffe sie verwenden.

Tipp: Nutze für Google Suggest unbedingt den Inkognito-Modus Deines Browsers, um sicher zu gehen, dass die Google Suche nicht auf Dein bisheriges Suchverhalten zurückgreift.

Screenshot Google Suche und Google Sugesst am Beispiel Laufschuhe.

In diesem Screenshot siehst Du, wie Google Suggest Dir helfen kann, weitere Ideen für Keywords zu finden.

Zusätzlich solltest Du auch einen Blick auf die Suchergebnisseiten (SERP) werfen, um zu sehen, wie viele und welche Art von bezahlten Anzeigen für bestimmte Keywords erscheinen und welche organischen Suchergebnisse weit oben ranken. Dies hilft Dir einzuschätzen, wie groß der Wettbewerb um ein bestimmtes Keyword ist. Wenn viele bezahlte Anzeigen für ein Keyword erscheinen, bedeutet dies oft, dass dieses Keyword wertvoll und umkämpft ist. Überwiegen dagegen die organischen Treffer, ist der Wettbewerb bei den bezahlten Anzeigen geringer. Das kann eine Chance für Dich sein.

Darüber hinaus kann die Analyse der SERPs wertvolle Informationen über die Suchintention eines Keywords liefern. Wenn die Ergebnisse nicht zu Deinem Produkt passen und keine Mitbewerber erscheinen, dann ist die Suchintention für Dein Produkt nicht passend. Dieses Keyword ist dann für Deine Kampagnen ungeeignet.

Indem Du diese Techniken anwendest, kannst Du sicherstellen, dass Deine Keyword-Liste nicht nur umfangreich, sondern auch zielgerichtet ist. Du erhöhst Deine Chancen, Deine Werbung genau dort zu platzieren, wo sie die größte Wirkung erzielt und die richtigen Nutzer erreicht.

6. Effiziente Recherche-Werkzeuge einsetzen: Vom Google Keyword Planer bis zu KI-gestützten Tools

Diverse Tools bieten wertvolle Unterstützung während der SEA-Keyword-Recherche. Jedes Tool hat einzigartige Funktionen, die es ermöglichen, verschiedene Aspekte der Keyword-Recherche abzudecken.

1. Google Ads Keyword-Planer

Innerhalb von Google Ads ist der Keyword-Planer ein zentrales Werkzeug, das speziell für die Suche und Analyse von Keywords entwickelt wurde. Du findest ihn im Google Ads Dashboard unter „Werkzeuge und Einstellungen“. Er bietet zwei Hauptfunktionen für die Keyword-Recherche:

  • Start mit Keywords: Diese Option erlaubt Dir, vorhandene Keywords einzugeben, um Daten wie Suchvolumen, Wettbewerb und geschätzte Kosten pro Klick zu erhalten. Diese Informationen sind essenziell, um die Viabilität und das Potenzial der Keywords für Deine Kampagnen zu bewerten.
  • Start mit einer Website: Hier analysiert der Planer den Inhalt einer bestimmten URL und schlägt basierend darauf relevante Keywords vor. Dies ist besonders hilfreich, um neue, potenziell wertvolle Keywords zu entdecken, die mit Deinen Produkten oder Dienstleistungen assoziiert sind.

Im Video siehst Du, wie Du den Keyword-Planer am besten nutzen kannst.

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Mehr Informationen

2. Drittanbieter-Tools

Neben dem Google Keyword-Planer bieten Drittanbieter-Tools weitere Einsichten und Analysen:

  • SEMrush und Sistrix bieten umfangreiche Daten und Analysen, die weit über Keywords hinausgehen und tiefe Einblicke in den Wettbewerb und Markttrends geben.
  • Ubersuggest liefert schnell zugängliche Daten zu Suchvolumen und CPC (Cost per Click), die für die Budgetplanung Deiner Kampagnen nützlich sind.
  • AnswerThePublic ist effektiv, um die Suchintention hinter Keywords zu verstehen. Das hilft Dir, die Keywords auszuwählen, die am besten zu den Zielen Deiner Kampagne passen.

3. ChatGPT

ChatGPT kann ebenfalls ein wertvolles Werkzeug für die Google-Ads-Keyword-Recherche sein. Du kannst den KI-Chatbot verwenden, um kreative Anregungen zu bekommen oder komplexe Daten zu interpretieren. Ein Beispiel für einen Prompt siehst Du im folgenden Screenshot.

Screenshot aus ChatGPT mit einem Prompt Beispiel für Suche nach Keywords zum Thema Outdoor-Laufschuhe.

Eine gute Formulierung des Prompts ist essenziell für die Qualität der Keywords.

ChatGPT kann auf gut formulierte Prompts eine Vielzahl relevanter Fragen und Keyword-Vorschläge generieren, die Dir helfen, Deine Ads genauer auf die Suchintention Deiner Zielgruppe auszurichten. Es bietet Dir auf jeden Fall eine Möglichkeit, weitere Ideen zu sammeln. Überprüfe die Antworten von ChatGPT immer mit einem der anderen Tools, zum Beispiel mit dem Google Ads Keyword-Planer. Je mehr Informationen Du ChatGPT über Deine Zielgruppe und die Zielsetzung Deiner Kampagne gibst, desto besser sind die Ergebnisse. Aus unserer Sicht sind diese zum jetzigen Zeitpunkt (Stand März 2024) nicht gut genug, um eine Keyword-Recherche ohne andere Tools durchzuführen.

Kombination und Überprüfung des Suchvolumens: Masse statt Klasse?

Bei der Google Ads Keyword-Recherche ist das Suchvolumen ein wichtiger Indikator, der angibt, wie oft nach einem bestimmten Keyword innerhalb eines Monats gesucht wurde (innerhalb der gewählten Region, z.B. Deutschland) beziehungsweise welches Suchvolumen Google für dieses Keyword prognostiziert. Ein hohes Suchvolumen bedeutet, dass viele Menschen nach diesem Begriff suchen, was auf den ersten Blick attraktiv erscheinen mag. Bieten wir auf diese Keywords, können wir (bei entsprechendem Budget) eine größere Zielgruppe erreichen als bei Keywords mit geringerem Suchvolumen. Im SEA bewerten wir aber im nächsten Schritt: Wie hoch ist der Wettbewerb? Wie hoch veranschlagt Google durchschnittliche CPCs für die erste Seite? Ein hohes Suchvolumen allein sagt noch nichts aus über einen hohen oder geringen Wettbewerb aus.

Grundsätzlich gilt im SEA: Es ist besser, sich mit den Keywords von unten nach oben durch den Funnel zu arbeiten – wenn wir direkte Performance-Ziele im Sinne von z. B. Conversion- und Umsatzsteigerung haben.

Zum Screenshot unten hier das Beispiel:

  • Jemand, der nach „Asics Laufschuhe Herren Outdoor“ sucht, hat eine sehr konkrete Vorstellung des Produkts, das er kaufen möchte. Wenn Du in Deinem Shop Asics Laufschuhe anbietest, ist ein Kauf des Kunden wahrscheinlich. Entsprechend kann hier der Wettbewerb hoch sein, die Suchintention ist aber passend – und es lohnt sich, dieses Keyword in Deine Kampagnen aufzunehmen.
  • Jemand, der nach „Laufschuhe Outdoor“ sucht, steht ganz am Anfang seiner Recherche und wird vermutlich noch mehrere Tage bis Wochen oder Monate (oder auch: mehrere Keywords) brauchen, bis er sich orientiert hat und tatsächlich kaufen wird.
Screenshot aus dem Google Ads Keyword Planer mit markierten Bereichen für Suchvolumen, Wettbewerb und CPC Geboten.

Im Screenshot siehst Du ein Beispiel, wie Dir der Keyword-Planer die Suchvolumina anzeigt. Diese Daten helfen Dir zusammen mit den Daten zu Wettbewerb und Höchstgeboten bei der Bewertung Deiner Keywords für Google Ads.

Ein zu geringes Suchvolumen kann darauf hindeuten, dass ein Keyword nicht häufig genug gesucht wird, um eine signifikante Sichtbarkeit oder Traffic zu generieren. Dies kann bedeuten, dass Deine Anzeigen seltener ausgespielt werden, was wiederum die Reichweite Deiner Kampagne einschränkt. Wenn das Suchvolumen dann zu gering wird (z. B. 10 bis 50 Suchanfragen pro Monat), kannst Du diese Keywords zwar technisch gesehen trotzdem in Deine Kampagnen aufnehmen. Es kann aber sein, dass Google dann keine Anzeigen dafür ausspielt, weil eben kaum danach gesucht wird. Hier gibt es aber keine pauschale Regel, ab welchem monatlichen Suchvolumen es sich lohnt, auf ein Keyword zu buchen. Hast Du die Wahl zwischen sehr relevanten Keywords mit 500 Suchanfragen im Monat oder 10 Suchanfragen – und beide passen inhaltlich gleich gut – dann wähle hier eher das Keyword mit dem höheren Suchvolumen. Spricht Dein Unternehmen aber eine sehr enge Zielgruppe an und Du hast keine Wahl beim Suchvolumen – dann teste trotzdem eine Kampagne mit Keywords, die (durchschnittlich) nur 50 Suchanfragen pro Monat generieren.

Die ideale Balance findet sich häufig bei Nischen-Keywords. Diese sind spezifischer und werden weniger von der Konkurrenz beansprucht, was zu attraktiveren CPCs führen kann. Trotz ihres geringeren Suchvolumens können sie ein zielgerichtetes Publikum ansprechen, das eine höhere Kaufabsicht hat. Nischen-Keywords können also genügend Interesse wecken, um Deine Kampagne rentabel zu machen, ohne dass Du Dich auf einen allzu teuren Wettbewerb um die Platzierung Deiner Anzeigen einlassen musst.

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Die entgültige Bewertung der Keywords erfordert eine sorgfältige Abwägung dieser Faktoren. Es ist wichtig, Keywords auszuwählen, die eine ausgewogene Mischung aus Sichtbarkeit, Wettbewerb und Relevanz bieten. Durch die Kombination von Keywords mit hohem Suchvolumen und Nischen-Keywords kannst Du eine effektive Strategie entwickeln, die sowohl eine große Reichweite als auch eine gezielte Ansprache potenzieller Kunden ermöglicht. Bei der Keyword-Analyse solltest Du daher immer auch die Suchintention berücksichtigen.

Das ideale Keyword-Set strukturiert aufbauen

Ein gut strukturiertes Keyword-Set ist entscheidend für den Erfolg Deiner Google-Ads-Kampagnen. Um dieses Ziel zu erreichen, solltest Du Deine Keywords segmentieren und eine durchdachte Struktur erstellen. Das bedeutet, dass Du Deine Keywords in logische Gruppen einteilst, die die Organisation Deiner Kampagnen und Anzeigengruppen widerspiegeln. Diese Keyword-Struktur unterscheidet sich auch von der Vorgehensweise im SEO. Im SEA ist es durchaus möglich, eine Landingpage für viele Keywords zu verwenden – vorausgesetzt, der potenzielle Kunde findet auf der Landingpage auch den passenden Content.

Bei der Aufteilung in Anzeigengruppen solltest Du auf ähnliche Suchintentionen achten. Außerdem musst Du für einen hohen Anzeigenrang die Keywords in den Texten abdecken können und solltest trotzdem keine reinen Keyword-Anzeigentexte erstellen. Der Anzeigenrang ist entscheidend für die Ausspielung. In unserem Blogpost zu Google-Ads-Kampagnenstrukturen erfährst Du, welche Möglichkeiten Du für die Strukturierung der Kampagnen hast.

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Aufbau Deines Keyword-Sets ist die Berücksichtigung des Match-Types. Dieser bestimmt, wie genau die Suchanfrage eines Nutzers mit Deinem Keyword übereinstimmen muss, damit Deine Anzeige ausgespielt wird. Wie genau das funktioniert, kannst Du in meinem Artikel zu den Google-Ads-Keyword-Optionen lesen. Die Auswahl des richtigen Match-Types für jedes Keyword in Deinem Set kann die Effizienz Deiner Kampagne erheblich beeinflussen.

Übersicht zu Google Ads Keywords Matching Optionen

Du hast drei Matching Optionen zur Auswahl: Exact Match, Phrase Match und Broad Match.

Fazit: Best Practices für die Google-Ads-Keyword-Recherche

Abschließend lassen sich für die Google-Ads-Keyword-Recherche einige Best Practices festhalten, die helfen, Deine Kampagnen zu optimieren und effektiver zu gestalten:

  1. Nutze Tools und KI: Der Einsatz verschiedener Tools und KI-gestützter Lösungen kann den Prozess der Keyword-Recherche erheblich vereinfachen und präzisieren. Diese Technologien bieten tiefgehende Einblicke in Suchtrends, Wettbewerb und Nutzerverhalten.
  2. Spezifische vs. breite Keyword-Set-ups: Tiefergehende, spezifische Keyword-Set-ups sind oft erfolgreicher, da kaufbereite Nutzer in der Regel bereits gut informiert sind. Informative, breite Keywords ziehen zwar ein größeres Publikum an, führen aber nicht unbedingt zu Conversions.
  3. Longtail- vs. Shorttail-Keywords: Während Longtail-Keywords in der Sprachsuche weiterhin wichtig sind, bevorzugen Nutzer beim Tippen oft kurze, prägnante Suchbegriffe. Ein nutzerorientierter Ansatz, der beide Arten berücksichtigt, ist daher empfehlenswert.
  4. Zeit nehmen für die Recherche: Eine gründliche und überlegte Keyword-Recherche ist zeitaufwendig, aber essenziell für den Erfolg Deiner Kampagnen. Schnelle, oberflächliche Recherchen können wichtige Chancen verpassen.
  5. Vorsicht bei B2B vs. B2C: In manchen Branchen musst Du aufpassen, dass Du auch die richtige Zielgruppe erwischst. Manchmal passen Suchintentionen zum Thema, sprechen aber B2C an, obwohl die Zielgruppe B2B ist und umgekehrt. Bewerte entsprechend vorher die Suchintention und grenze Dich mindestens über eindeutige B2B oder B2C Wordings in den Anzeigentexten ab.
  6. Aussortieren irrelevanter Keywords: Nicht alle gefundenen Keywords sind gleich nützlich. Es ist wichtig, irrelevante Keywords auszusortieren und Suchbegriffsanalysen nach Kampagnenstart zu nutzen, um unerwünschte Keywords als Negative zu markieren.
  7. Blick auf zukünftige Entwicklungen: Die digitale Landschaft und das Nutzerverhalten verändern sich ständig. Ein offener Blick auf zukünftige Trends und Entwicklungen kann Dir helfen, Deine Strategien anzupassen und innovativ zu bleiben. Google Trends kann hier helfen.

Indem Du diese Praktiken befolgst, kannst Du eine Keyword-Recherche durchführen, die nicht nur effektiv ist, sondern auch langfristig zum Erfolg Deiner Google-Ads-Kampagnen beiträgt.

Du brauchst Hilfe bei der Erstellung Deiner Keyword-Recherche? Kontaktiere uns und wir helfen Dir.

 

Bildnachweise: Titelbild: klyaksun/stock.adobe.com; Bild 2: BornHappy/stock.adobe.com; Bild 3: Richard/stock.adobe.com; Bild 4: Seokratie GmbH Screenshot vom Google Ads Transparency Center; Bild 5: Seokratie GmbH Screenshot aus der Google Suche; Bild 6: Seokratie GmbH Screenshot aus ChatGPT; Bild 7: Seokratie GmbH Screenshot aus Google Ads; Bild 8: Seokratie GmbH Selbst erstellte Grafik

 

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