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SEO

Wie funktioniert eigentlich SEO? Die vier Säulen der Suchmaschinenoptimierung

2019-07-25
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von Luisa Dziki 25. Jul 2019 Ein Kommentar

SEO ist mehr als „nur“ Backlinkgenerierung! Vielmehr setzt sich die moderne Suchmaschinenoptimierung mit verschiedensten Disziplinen auseinander, die mehr oder weniger stark voneinander abhängig sind und sich gegenseitig beeinflussen. In meinem Blogpost verrate ich Dir, welche das meiner Meinung nach sind!

seo funktioniert mit 4 säulen

Die für mich wichtigsten 4 Säulen für SEO: Onpage-SEO, Offpage-SEO, Content Marketing und UX.

Was ist überhaupt SEO?

SEO steht für Search Engine Optimiziation, auf Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Unter diese Definition fallen alle Maßnahmen, die einer Webseite helfen, bei einer Suchmaschine, wie zum Beispiel Google, besser gefunden zu werden. Ich „optimiere“ also eine Webseite für eine Suchmaschine. Die häufig genutzte „SEO-Optimierung“ ist also eigentlich eine unschöne Dopplung: „Suchmaschinenoptimierung-optimierung“.

Wie funktioniert die Google-Suche?

Um zu verstehen, wie SEO funktioniert, ist es hilfreich erst einmal zu verstehen, wie Google überhaupt funktioniert:

  1. Der Googlebot, ein Programm von Googles Ingenieuren, „frisst“ sich durch die Internetseiten und folgt dabei jedem Link, den er findet und dem er folgen darf (Fachterminus: der Googlebot „crawlt“ Webseiten).
  2. Dabei fügt er diese Seiten dem Google-„Index“ hinzu und bildet somit eine riesige Datenbasis gespeicherter URLs.
  3. Jetzt gibst Du eine Suchanfrage bei Google ein und drückst Enter.
  4. Google berechnet live die Suchergebnisliste und versucht dabei Deine Suchintention (also Deine Suchabsicht) möglichst genau zu treffen.
  5. Google zeigt Dir eine Auswahl der (seiner Meinung nach) besten Ergebnisse zu Deiner Suchanfrage und Suchintention.

Bei „gemischten“ Intentionen erscheint in den Suchergebnissen häufig eine Mischung verschiedener Arten von Seiten. Wenn zum Beispiel bei meiner Suchanfrage für Google nicht eindeutig ist, ob ich etwas kaufen will oder nach Informationen suche, erscheinen häufig Ergebnisse von Shops (transaktionsorientierte Seiten) und erklärende (informationsorientierte) Inhalte.

Beispiel SERP für transaktion und information

Die Suche nach „Mittel gegen Blattläuse“ zeigt neben informationsorientieren Ergebnissen („Hausmittel-Ratgeber“) auch transaktionelle Seiten (Obi).

Wie berechnet Google die Relevanz der Seiten?

Um zu entscheiden, welche Webseiten für einen Begriff auf Position 1, 5 oder 80 stehen, verwendet Google einen sehr komplexen Algorithmus, der mehr als 200 Faktoren beinhaltet. Welche das im Einzelnen sind und wie diese gewichtet werden, bleibt im Detail leider ein Geheimnis. Die wichtigsten Faktoren sind unter SEOs jedoch bekannt (oder zumindest nehmen wir alle an, sie zu kennen…!) und lassen sich grob in zwei Bereiche gliedern, die auch als die „klassischen“ SEO-Disziplinen bekannt sind: Onpage und Offpage.

Wozu ist SEO gut?

Letztendlich willst Du wahrscheinlich mit SEO das erreichen, was wir alle wollen: Bei Google besser gefunden werden, dadurch mehr (oder bessere?) Besucher auf Deine Webseite bekommen und letztendlich mehr Umsatz oder Leads generieren. Wie sich der Erfolg von SEO-Maßnahmen messen lässt, hat Felix in seinem Blogpost zu SEO-KPIs sehr gut beschrieben.

Offpage-Faktoren

Unter „Offpage“ fassen SEOs alles zusammen, was außerhalb der Webseite passiert. Grob gesagt dreht es sich dabei immer um Links von anderen Seiten zur eigenen Webpage – sogenannte Backlinks. Google zieht die Anzahl und Qualität der verweisenden Seiten in seine Berechnung der Ergebnisse mit ein. Welchen Einfluss Backlinks (heute noch) haben, ist jedoch in der Szene sehr umstritten.

Backlinks verbinden Webseiten miteinander

Ein starkes Backlink-Netz von seriösen Seiten unterstützt Deinen SEO-Erfolg.

Linkbuilding

Wertvolle Backlinks beeinflussen das Ranking positiv. Dementsprechend gab – und gibt – es einen großen Markt für sogenanntes Linkbuilding. Darunter versteht man den Aufbau von Backlinks zur eigenen Webseite. Dabei kann man mehr oder weniger kreativ vorgehen und Links kaufen, tauschen oder sich durch gute Inhalte verdienen. Hierbei geht es nicht nur um Quantität, sondern vor allem auch um Qualität. Lässt diese zu wünschen übrig, können sich Links nämlich durchaus auch negativ auf das Ranking auswirken. Aus diesem Grund befürworten wir stark den natürlichen Backlinkaufbau über Content Marketing, das primär um die Inhalte selbst willen betrieben wird. Links sind dann häufig ein willkommener Nebeneffekt.

Link Audits & Links abbauen

Wenn Du den Verdacht hast, dass „schlechte“ Backlinks auf Deine Seite zeigen, dann ist es Zeit für den zweiten Offpage-Bereich der Suchmaschinenoptimierung: Linkaudits, Linkabbau und Linkentwertung. Dabei werden möglichst viele Links zu Deiner Webseite mithilfe von Tools (zum Beispiel Sistrix, MOZ, Ahrefs, LinkResearchTools) ermittelt und anschließend bewertet. Wird ein Link als möglicherweise „toxisch“ identifiziert, kannst Du entweder den Webmaster der linkgebenden Webseite bitten, diesen Link zu entfernen (was oft keinen Erfolg hat) oder den Link über Googles Disavow-Tool entwerten. Wie Du bei einem Linkaudit vorgehst, kannst Du in meinem Blogpost zum Linkaudit nachlesen oder das Thema Backlinks ganz an uns abgeben.

Hund erschrickt beim Anblick schlechter Links

Achte beim Offpage-SEO auch auf negative Linksignale, um Deine Google Rankings nicht zu gefährden!

Onpage SEO

Im Gegensatz zu Offpage-SEO, spielen sich alle Onpage-Maßnahmen auf der eigenen Webseite ab. Dabei kann der recht große Onsite-Bereich noch einmal in weitere Teilbereiche untergliedert werden – grob in „Inhaltliches“ und „Technisches SEO“. Inzwischen hat man häufig nicht mehr „den EINEN SEO“ für alle Bereiche, sondern Spezialisten für einzelne Bereiche.

Inhaltliches SEO

Inhaltliches SEO ist in meinen Augen ebenso wichtig wie Technical SEO, da es die Grundlage für die SEO-Strategie der Webseite legt: Welche Keywords will ich bedienen? Welche Suchintention steckt hinter einzelnen Begriffen? Wie bedingen die Keywords die Webseitenstruktur? Wie optimiere ich die SEO-Landingpages und Snippets? Wie ernte ich Featured Snippets? Fragen über Fragen, die über Erfolg und Misserfolg einer Webseite entscheiden können. Aber hier gilt: Ohne eine solide Technik, hilft Deiner Webseite auch der beste Content nicht.

Technisches SEO

Neben dem Content-SEO, ist Technical SEO ein weiterer Grundpfeiler für den Erfolg Deiner Webseite. Dieser Bereich wird in den letzten Jahren immer wichtiger und auch komplexer. Angefangen bei: Ist die Webseite überhaupt crawl- und indexierbar (JavaScript! – sehr zu empfehlen ist hier dieser JavaScript-SEO-Guide von Artur Kosch) über die Identifizierung von Links auf 404-Seiten bis hin zu Ladezeitenoptimierung, strukturieren Daten, Internationalisierung und Crawlingsteuerung ist technisches SEO ein sehr weitgefasstes Gebiet. Und auch hier gilt: Ohne gute (auf die Zielgruppe zugeschnittene) Inhalte, keine guten Rankings.

seo-superheld: onpageseo

Nur wenn Inhaltliches und Technisches SEO stimmig sind, wird Deine Webseite zum Superhelden in den SERPs.

Weitere“ (SEO-)Disziplinen: User Experience und Content Marketing

User Experience und Content Marketing werden häufig zu SEO gezählt, können aber auch als eigenständige Online-Marketing-Disziplinen betrachtet werden. Da aber auch sie auf das Ranking Einfluss nehmen und damit ebenfalls der Suchmaschinenoptimierung dienen, will ich sie in diesem Blogpost nicht unterschlagen.

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User Experience

Da bei der UX auch direkt an der Seite gearbeitet wird, kann User Experience auch zu Onpage-SEO gezählt werden. Ganz klar nimmt sie Einfluss auf die Nutzersignale einer Seite und damit langfristig auch auf die Rankings. Google gibt viele Beispiele für eine gute UX in seinen Playbooks – die wichtigsten daraus zeigt Dir Steffi in ihrem Blogpost „User Experience – ein Rankingfaktor?“.

Content Marketing

Content Marketing ist ein Begriff unter dem viele Online Marketer unterschiedlichste „Dinge“ verstehen. Eines haben aber alle gemeinsam: Irgendwie dreht es sich dabei immer um Inhalte. Entweder auf der eigenen Seite als Magazin (dann wären wir wieder auf der eigenen Webseite und damit Onpage 😉), auf einem eigenständigen Blog, auf Social-Media-Kanälen oder auf anderen Webseiten. Content Marketing kann unter bestimmten Voraussetzungen auch zu Offpage-SEO gezählt werden, nämlich dann, wenn es primär dem Linkbuilding dient. Silja erklärt in diesem Post wie Content Marketing und SEO zusammenspielen – und sich gegenseitig beflügeln.

cooles hundebild als beisiel für wertvolle inhalte

Überzeuge Deine Nutzer mit hervorragenden Inhalten – so generierst Du nicht nur positive Nutzersignale, sondern vielleicht auch den ein oder anderen Backlink.

Vier starke Säulen für Deine Webseite

Aus meiner Sicht spielen alle vier Säulen der Suchmaschinenoptimierung – also Onpage- und Offpage-SEO, Content Marketing und User Experience mit all ihren Unterbereichen eine wichtige Rolle für den Erfolg einer Webseite. Teilweise kräftigen einzelne Säulen wiederum die anderen oder lassen sich indirekt durch sie beeinflussen – so führen gute Inhalte zum Beispiel häufig zu wertvollen Backlinks. Idealerweise hast Du vier starke Säulen, die sich gegenseitig stützen und ergänzen.

Bilder: Titelbild: © gettyimages / george tsartsianidis; Spinnennetz: © gettyimages / maxshutter; erschrockener Hund: © gettyimages / JZHunt; Superheldenhund: © gettyimages / Aksakalko; Selfie-Hund: © gettyimages / damedeeso

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Über den Autor
Luisa leitet das SEO- und SEA-Team bei Seokratie. Dabei steht sie unseren Kunden bei allen Belangen rund um SEO und AdWords mit Rat und Tat zur Seite. Hier findest Du alle Beiträge von .

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1 Kommentar
    1. Hans Karl 10. Oktober 2019

      SEO leicht und gut erklärt. Die Beispiele und Erklärungen sind super und es ist für Fortgeschrittene wie auch Anfänger perfekt! Tolle Handlungsempfehlungen für kleine und mittlere Webseiten.

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