SEO Agenturen: Welche Aussagen nicht kommen dürfen

2013-08-06
Seokratie
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6. Aug 2013 SEO und SEA 32 Kommentare

In jeder Branche gibt es gute und schlechte Dienstleister, sei es die Autowerkstatt, der Zahnarzt oder die Versicherungsberatung. Das Problem, das eigentlich alle potenziellen SEO-Kunden haben, ist, dass sie sich im Thema SEO nicht genug auskennen um jemanden als gut oder schlecht zu entlarven.

Welche SEO Agentur ist die Richtige? Meistens kann man das von außen nicht beurteilen.

Welche SEO Agentur ist die Richtige? Meistens kann man das von außen nicht beurteilen.

Wir sind viel im Netz unterwegs und schauen öfter einmal links und rechts, um zu gucken, was die Konkurrenz so treibt. Außerdem habe ich aus 49 Münchner SEO Stammtischen einiges erfahren und war sicher schon auf genauso vielen Konferenzen. Kurz: Man bekommt einiges mit. In vielen Kundengesprächen habe ich außerdem vieles über die Herangehensweise anderer Agenturen erfahren, insbesondere bei unseren Vorgängern.

Es gibt einige Floskeln und auch Stichwörter, die für mich sofort bedeuten, dass man als Kunde sehr vorsichtig sein sollte. Hier mal meine wichtigsten No-Go’s:

Top 10 Garantie

Es gibt keine Top 10 Garantie. Niemand kann garantieren, dass eine Webseite für jeden noch-so-kleinen Begriff in den Top 10 stehen kann. Es gibt schlichtweg unzählige Faktoren im Algorithmus, die man auch nicht alle kennen kann – und es kann immer irgendwo der Wurm drin sein. Darüberhinaus arbeiten viele Dienstleister mit Top10 Garantie nach dem Motto „Hop oder Top“: Zehn Kunden werden mit spammigen Links behandelt und einer schafft es dann irgendwie in die Top10 – schon hat es sich gelohnt. Die anderen neun allerdings haben jetzt einen vielleicht irreparablen Schaden an ihren Domains.

Die Agentur kontaktiert den Kunden ungefragt via Mail oder Telefon

Nein! Ich kenne keine gute Agentur, die Kaltakquise betreibt. Wenn Euch die Agentur zuerst kontaktiert, bitte Finger weg! Auch Google schreibt:

Bei SEOs und Web-Beratern oder -Agenturen, von denen Sie unaufgefordert E-Mails erhalten, ist Vorsicht geboten.

Peter Knopp von SEOPosition ist so einer. Keine Angst, ich stelle hier niemanden bloß, denn Peter Knopp existiert überhaupt nicht. Es handelt sich um eine Scheinfirma – Die „Geld zurück Garantie“ verliert dabei also einiges an Reiz, oder? 🙂

„Pagerank“

nein

Wenn die Agentur von sich aus das Wort Pagerank erwähnt, sollte man sehr vorsichtig sein. Der Pagerank ist schon lange kein gutes Kriterium mehr, um die Qualtiät einer Webseite zu beurteilen. Wenn die Agentur hauptsächlich mit Pagerank arbeitet oder ihre Links daran misst, sollte man vorsichtig sein – auch wenn es Schlimmeres gibt.

„Netzwerk“

Wenn eine Agentur Links aus „ihrem Netzwerk“ oder „einem riesigen Netzwerk“ anbietet, dann sollte man auch vorsichtig sein. Ich gebe zu, dass das sehr viele Agenturen machen. Die Problematik liegt darin, dass Google sich bei der Entwertung schlechter Links auf Netzwerke fokussiert, weil sie so am meisten Linkverkäufer und -käufer enttarnen können und Netzwerkstrukturen sich superleicht entdecken lassen. Und neben tollen und klugen SEOs kaufen auch dumme SEOs bei Linknetzwerken ein – und füllen dann ein paar Monate später reumütig den Reconsideration Request bei Google aus, bei dem sie dann alle gekauften Links an Google melden.

So sehen die Angebote von Linknetzwerken aus - hunderte von Domains in einer Excel Tabelle - Ob die auch Google schon hat?

So sehen die Angebote von Linknetzwerken aus – Hunderte von Domains in einer Excel Tabelle inklusive Preis – Ob die auch Google schon hat?

 „Automatisch“

Automatisch passiert im SEO Bereich fast nichts. Linkbuilding sollte schon einmal gar nicht automatisch passieren (außer dass automatisch bei gutem Content Links kommen). Wer aber mit Versprechungen kommt, dass die Webseite automatisch in hunderte Webkataloge eingetragen wird oder automatisch tausende von Links bekommt, der ist ein Spammer und kein SEO. Auch die Onpage Optimierung geht nicht automatisch. Tools wie Onpage.org helfen zwar sehr viel, aber trotzdem kann man keine Onpage Anweisungen automatisch geben.

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„Wie wir Links aufbauen ist geheim“

Wenn Euch die Agentur nicht sagen will, wie sie Links aufbaut, dann kauft sie Links oder nutzt automatisierte Tools um Links zu spammen. Es gibt sogar 2013 noch Agenturen, die Links aufbauen  – und diese Links dann nicht zeigen wollen. Bitte? Ich darf nicht erfahren, welche Links auf meine Webseite gesetzt wurden? Dann wurden meistens a) gar keine Links gesetzt oder b) Links gesetzt, für die man sich schämen muss. Die Vorgehensweise einer Agentur sollte immer bekannt sein – ob sie Links kaufen, tauschen, rauben oder backen.

„Suchmaschinenanmeldung“

Eine Suchmaschinenanmeldung kann man bei Google nicht mehr durchführen. Und selbst wenn: Google findet neue Seiten enorm schnell (über Links) – So etwas braucht man nicht mehr.

 „Schnell“

Je schneller man oben stehen will, desto mehr Risiko muss man in Kauf nehmen. Viele Agenturen lassen daher bei zu hohen Erwartungen lieber die Finger von einem Projekt, als hinterher zwar schnell oben zu stehen, dafür aber vielleicht nach wenigen Monaten wieder abzustürzen. Nachhaltigkeit sollte bei einer Agentur an erster Stelle stehen.

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Foto: Tom Wang / Shutterstock.com

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32 Kommentare
  1. Felix 6. August 2013, um 12:58 Uhr

    Ich habe festgestellt, dass es auch recht aussagekräftig ist, inwiefern die Agentur mit den letzten Google Updates etwas anfangen kann.

    Auf Fragen wie „Wie würden Sie reagieren, wenn ein Kunde kommt, der vom Panda/Pinguin-Update betroffen ist?“ sollte eine Agentur schon eine vernünftige Antwort parat haben. Ich habe viele kennengelernt, die mit den Begriffen gar nichts anfangen konnten… von denen waren dann allerdings auch immer viele Worte aus deiner Liste zu hören. Da scheint eine Korrelation zu bestehen 😀

  2. Can von Werbewind 6. August 2013, um 13:14 Uhr

    „Billig“ ist auch noch etwas, was in die Liste gehört.

    „Natürlich bringen wir Sie unter *Privatversicherung* auf Platz 1! Für nur 350€ monatlich können wir das ganz schnell erledigen…“

  3. Harald 6. August 2013, um 13:17 Uhr

    Im Laufe der Jahre hat sich bei mir auch immer mehr der Eindruck durchgesetzt, daß etwa 80-90% der SEO-Agenturen wirklich nur heisse Luft verkaufen. Leider.

  4. André 6. August 2013, um 13:20 Uhr

    Sehr schöne Liste. Fehlt noch eine Liste von Keyword mit Postion und „ganz wichtig!“ 1.030.000 Ergebnisse, die es bei google gibt. Das wirkt auch sofort nach Ramsch.

  5. chris @ seorithmics 6. August 2013, um 14:11 Uhr

    Olá,

    ich bin ein Freund eines weiteren Punktes: „Schauen Sie mal, wie Ihr Konkurrent das macht – das können wir für Sie auch machen“ – Addaption war gestern, eigenes Denkvermögen muss vorausgesetzt werden können. „Liebe SEO-Agentur, welche Strategie wendet Ihr denn an?“

    PS: Garantien sind tatsächlich Quatsch – mal in die Runde gefragt, was für KPI’s nutzt Ihr?

  6. Christian @ capconnect 6. August 2013, um 15:51 Uhr

    Ein weiteres NoGo ist eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Man sollte den Kunden als Agentur natürlich darauf aufmerksam machen, dass Seo und Linkbuilding langfristig gedacht werden soll um nachhaltig zu sein, das rechtfertigt aber keine Jahresverträge.

  7. Dominik 6. August 2013, um 21:11 Uhr

    Mal wieder ein Top-Thema!
    Allerdings muss auch eins gesagt werden: Wie du bereits am Anfang des Posts beschrieben hast, haben fast alle (potentiellen) Kunden kaum Ahnung von Suchmaschinenoptimierung. Begriffe wie PageRank oder Suchmaschinenanmeldung erscheinen für Leute, die sich mit der SEO-Thematik auseinandergesetzt haben, vielleicht etwas zwielichtig, allen anderen machen diese Worte aber eine SEO-Kampagne etwas „greifbarer“.
    Insofern finde ich, dass man etwas auf den Kontext dieser Worte schauen sollte… Außerdem kann man, wie ich finde, auch als komplett Ahnungsloser bereits nach einem kurzen Gespräch mit einer Agentur herausfinden, ob diese Ahnung vom Thema hat und WhiteHatSEO betreibt oder nicht. Wenn mir jemand verspricht, ich werde in einem Monat zu 20 Keywords Top 10 sein, dann braucht man eben gesunden Menschenverstand um zu kapieren, dass das eher unwahrscheinlich mit WhiteHat-Mitteln zu schaffen ist.

  8. Domi 6. August 2013, um 22:59 Uhr

    Ich würde hier das Thema aufgreifen, wie ihr an Kunden rangeht, die nichts mit SEO zu tun haben. Dort ist es besonders schwer, eine Basis zu finden. Aufklärung hilft, trotzdem fallen solche Kunden auch auf seltsame Firmen rein. Peter Knopp hat sicherlich schon zig Kunden „gewonnen“. Traurig, einfach nur arm solche Leute.

  9. Michael 9. August 2013, um 07:31 Uhr

    Danke für diese tolle Zusammenfassung.
    Peter Knopp die Pfeife hat auch noch Kollegen (Tobias Koch …)
    Auf die Mails kann man nicht antworten und weder haben die Emailimpressum, noch auf der Webseite ein rechtsgültiges.
    Arm, echt arm. Schade um die Kunden die an so einem Müll kaputt gehen.
    In Sache SEO wird bei Onlineshop-Betreibern noch mehr Unsinn betrieben, denn es wird auf Begriffe optimiert die gar keinen sinn ergeben. Da fehlt oft der kaufmännische Faktor. Warum will ich mit Heftklammern auf #1 stehen ? Damit Millionen umsetzen ? Eher nicht denke ich…

  10. Marie 11. August 2013, um 23:04 Uhr

    Top Beitrag…
    Ich bin einfach nur noch allergisch auf all die Konsorten jeglicher seo Agenturen. Alles meistens
    Murks als ob Google es zu lassen würde das jemand bzw eine Agentur oder auch zwei diverse Geheimnisse lüften könnten um sich die Taschen voller Geld zu stopfen… Finde die Akquise in der Art auf xing ebenfalls sehr nervig.

  11. Torsten 13. August 2013, um 16:50 Uhr

    zu Christian:
    Stimmt, seriös ist es eigentlich nur, dem Kunden erst nach Erreichen der Ziele eine Rechnung über eine vorher genau festgelegte Summe auszustellen. Aber nach getaner Arbeit könnten Jahresverträge zu adäquaten Konditionen sinnvoll sein, denn die Konkurrenz des Kunden schläft ja nicht und es muss immer mal wieder geändert, nachgebessert und experimentiert werden.

    zu Dominik:
    Na ja, an dem gesunden Menschenverstand zweifle ich ja allzu oft. Kunden glauben nun mal, es sei möglich, eine neu erstellte Website mit völlig neuer Domain innerhalb von ein paar Wochen ganz nach oben zu bringen, natürlich zu geringen Kosten. Andererseits: wer will es diesen Menschen verübeln? Sie kennen sich eben in der Thematik nicht aus. Blöd, wenn sie dann an schwarze Schafe geraten und viel Geld für leere Versprechungen ausgeben.

  12. jens 16. August 2013, um 16:09 Uhr

    wie wärs mit der frage: wenn ihr schlaumeier es so gut könnt, dann zeigt uns doch mal eure eigenen websites und deren ranking!

    tttäääättt…FAIL…:-)

  13. SEO-LOKI 17. August 2013, um 09:23 Uhr

    Hi – >>>

    Betrifft: “ Die Agentur kontaktiert den Kunden ungefragt via Mail oder Telefon

    Nein! Ich kenne keine gute Agentur, die Kaltakquise betreibt. Wenn Euch die Agentur zuerst kontaktiert, bitte Finger weg! Auch Google schreibt:“

    In diesem Sinne möchte ich bei euch Warm-Aquise betreiben. Schon die adjektive Vorsilbe „Warm“ erweist sich als Zeichen der aufrichtigen, ehrlichen Sachkompetenz des wohlwollenden Anfragers.

    Heiß-Aquise kann diesbezüglich auch „heißen“, dass man Domaininhaber einfach ehrlich auf „heiße“ Fehler hinweist, ohne irgendwas zu erwarten.

    Aber wahrscheinlich sind diese Gedanken auch nur gedachte „Kalt-Warm-Heißheiten“ …

    Daher wünsche ich euch Allen ->Multo Bene, Bon Chance & lieb Heil

  14. Branchen Bär 28. August 2013, um 12:26 Uhr

    Ich musste bei einigen Textpassagen echt schmunzeln: vieles davon wurde mir von verschiedenen Agenturen wirklich mitgeteilt. Da fragt man sich dann schon…
    Bei mir hat das ein wenig zu Verdruss geführt, da es echt schwierig ist, eine vernünftige Agentur zu finden, die einen Mittelweg zwischen Erfolg und Kosten geht.

    Grüße, Uli.

  15. Alexa 29. August 2013, um 08:44 Uhr

    Das ist ein Thema mit dem ich mich schon ausführlich auseinandergesetzt habe. Ein erstes Anzeichen für eine schlechte Agentur, sind schlechte Rankings für Suchbegriffe aus dem SEO-Bereich. Wenn die Agentur selbst nicht in der Lage ist, für deren wichtige Suchbegriffe gut zu ranken, kommt es nicht gerade Vertrauenerweckend rüber. Eine Agentur mit jahrelanger SEO-Erfahrung muss auch in der Lage sein, eine grobe zeitliche Abschätzung abzugeben, wann man für seine Suchbegriffe wenigstens auf Seite 1 ist. Doch von vielen Dienstleistern kommen nur schwammige Aussagen. Zeitangaben von 6-12 Monaten sind einfach zu unpräzise. Ich könnte noch ewig lange weiter machen, was gegen Agenturen mit Hunderten von Kunden spricht. Den einzigen Tipp den ich noch geben kann, ist, sich mit bereits bestehenden Kunden in Verbindung zu setzen, wenn es die Möglichkeit dazu gibt.

  16. Maxim 3. September 2013, um 16:32 Uhr

    Ich hab noch einen:

    Nachhaltiger Linkaufbau durch Brangenbucheinträge ^^

  17. Dennis 20. September 2013, um 23:05 Uhr

    Richtig lustig finde ich die Agenturen die einen ANrufen, SEO versprechen und wenn man sie mal fragt haben sie noch nicht mal einen Blick auf die Website geworfen die sie einem doch optimieren wollen….. einfach peinlich und traurig dass solche abzocker noch immer Kunden finden (sonst würden sie es ja nciht mehr machen).

  18. Taiber Roger 8. Februar 2014, um 00:19 Uhr

    Warum man keine Kaltaquise betreiben sollte, ist mir nicht verständlich. Vor allem wenn jemand eine neue Agentur eröffnet, kann er ja nicht warten bis er mal irgendwann im Netz gefunden wird und jemand auf ihn zukommt.

    Wenn ich jemanden treffe und er vielleicht jemanden kennt der Probleme hat, rufe ich den ungefragt an. Genauso wenn ich einen Anwalt suche und mir etwas ganz extremes auffällt. Dann schreibe ich den an. Sauber, seriös und verständlich. Das ist einfach Vertrieb. Mich ruft auch die Büromöbelfirma an, der Autoverkäufer, die Kaffeemaschinenfirma oder die Telekom. Aber natürlich respektiere ich euere Meinung sehr. Gute Geschäfte weiterhin. LG Roger Taiber

  19. Ali El. 24. Februar 2014, um 18:03 Uhr

    @Taiber Roger, die Kaltaquise erklärt so einiges,

    nachdem ich mir Ihre Seite angeschaut habe, und dieses
    Bild gesehen habe:
    http://taiber-unternehmensberatung.de/wp-content/uploads/2013/12/SEO-Texte-Kopie.jpg

    kann ich mir den Rest denken.

    Grüße

  20. christian macek 13. Mai 2014, um 15:30 Uhr

    Vielen Dank für den gut geschriebenen und interessanten Artikel. Ich teile auch die Ansichten und auch ich höre noch immer Horrorstories von dubiosen Anbietern (auch wenn diese zum Glück weniger werden).

    Bei einem Punkt musste ich aber kurz leer schlucken. Nämlich was die Kaltakquise betrifft. Ich als Ein-Mann Start-Up bin mir am überlegen Kaltaquise zu betreiben, einfach weil ich am Anfang noch nicht voll ausgelastet bin und die Mund-zu-Mund Propaganda noch nicht einsetzen konnte (weil noch keine Referenzen).

    Ich glaube auch dass momentan viele Klein- und Mittelgrosse Unternehmen (meine Zielgruppe) langsam für Online Marketing offen sind, was sie vielleicht vor ein paar Jahren noch nicht waren. Vielleicht kann man Sie im richtigen Moment anrufen, wenn Sie gerade ein Problem haben oder wenn man selbst einen guten Vorschlag anbieten kann, wie sie den Online Umsatz steigern können. Was soll daran falsch sein?

    Nur weil eine Agentur Kalt-Aquise betreibt, heisst das doch noch lange nicht, dass diese nicht seriös arbeitet, oder habe ich hier etwas verpasst?

    Und natürlich ist es als etablierte Agentur einfach zu sagen, „das machen wir nicht“ weil sie es sich leisten können. Ein Startup aber muss am Anfang um jeden Kunden kämpfen und auch Klinken putzen, dass macht die Agentur aber nicht unseriös.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Christian

    Was mir nicht

  21. Julian 13. Mai 2014, um 15:40 Uhr

    Hallo Christian,

    Dein Problem kann ich nachvollziehen. Allerdings gibt es dort draussen Callcenter mit hunderten (!) von Leuten, die Leute anrufen wegen SEO. Jeder Geschäftsmann (auch Offline-Business) kennt diese SEO Callcenter. Von daher musst Du Dich dann gegen diese Leute behaupten. Es gibt noch andere Kanäle: Social, Mund-zu-Mund Propaganda, Konferenzen etc..

  22. Ole 17. Juli 2014, um 09:42 Uhr

    Mit einem bestehendem Kundenstamm funktioniert das eigentlich ganz entspannt und wie von alleine – entweder wird man weiterempfohlen oder andere fragen sich: „Verdammt, wieso steht diese Webseite (die des Kunden) so weit oben? Wer bringt die so nach vorne??“ – und kommen ganz von selbst 🙂

  23. Julia 23. Juli 2014, um 10:15 Uhr

    Gute Zusammenfassung! Ich habe gerade einen solchen Fall, wo sich die Beschreibung super anhört, aber nicht die AGB´s, keine Verantwortung für Schäden, keine Zielsetzung, eigenes Linknetzwerk, Zwang zur Beurteilung, Keyword Daten sollen geliefert werden, etc. und das Beste, wenn der Vertrag gekündigt wird, müssen alle Rechte an Texte, Links, Bilder etc. an die Agentur übertragen werden sowie falls erstellt, die Domain. Die Agentur darf alle Daten die sie erhalten hat oder sich vom Server gezogen hat behalten und damit machen was sie will… usw. HABT IHR EINE IDEE, wie man da raus kommt? Gibt es eine Seite, auf der schlechte Agenturen gelistet werden? So wie http://pitchblog.de ?????

  24. Julian Dziki 23. Juli 2014, um 10:18 Uhr

    Hallo Julia,

    Da brauchst Du wohl definitiv einen Anwalt. Mehr kann ich Dir dazu nicht sagen. Eine Seite mit schlechten Agenturen gibt es leider nicht.

  25. Barry SEO-Toro 23. Juli 2014, um 17:08 Uhr

    Hi,

    ich mag euch – sorry !

    Der „aktuelle“ Artikel „Bei SEOs und Web-Beratern oder -Agenturen, von denen Sie unaufgefordert E-Mails erhalten, ist Vorsicht geboten. + Pagerank“ hat mich ganz doll entäuscht.

    -> Es gibt also einen SEO-Trümmerbruch, den man mit Aussagen aus dem Antiquariat zu einem Revival der Vergangenheit erschallen läßt.

    Viel Lieb

  26. Julian Dziki 24. Juli 2014, um 09:34 Uhr

    Hallo Barry,

    So ganz habe ich Deine Aussage nicht verstanden, kannst Du genauer werden?

  27. Agnes von seo matik 20. September 2014, um 17:25 Uhr

    Gerade das mit dem „Schnell“ fand ich sehr gut. Wir bauen immer wieder sogenannte Testpanels auf. Soll heissen wir bauen eigene Webseiten auf und machen den Linkaufbau unterschiedlich, um zu sehen, wie die einzelnen Seiten bei google abschneiden. Diejenigen, die wir zu schnell verlinken sind dann natürlich bald mit Panelty belegt. Das hat sich in den letzten zwei Jahren auch nicht geändert. Die Kunst ist dann immer die Mitte zu finden. Lieben Gruss, Agnes

  28. Michael 9. Oktober 2014, um 15:34 Uhr

    Tolle Liste, ich musste mehrmals lachen 🙂 Allerdings ist das mit der Kaltakquise nicht ganz richtig mMn. Ja, es gibt unseriöse Firmen, die ein SEO Akquise Callcenter betreiben und massenhaft Unternehmen anrufen. Allerdings bleibt einem Existenz/Firmengründer oft kaum was anderes übrig als zusätzlich zu anderen Aktivitäten Kaltakquise zu betreiben. Es ist ein sehr hartes (Knäcke)Brot dieses Akquisegeschäft, aber mit viel Fleiß kann man auch damit neue Kunden gewinnen. Es kommt ja vor allem drauf an, wie man sich am Telefon verkauft. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viele Unternehmen toll finden, wenn man aus der regionalen Nähe kommt und somit kein SEO Call Center ist. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich SEO besser verkaufen kann, wenn ich schon mit einer anderen Sache (z.B. eine neue Webseite oder so) den Fuß in der Tür hab. SEO hat halt (leider oft zu recht) einen schlechten Ruf, weil es wirklich sehr viele unseriöse Anbieter auf dem Markt gibt.

    Noch was anderes: Ich finde es ein bisschen schade, dass selbst hochwertige Kommentare hier mit einem nofollow „bestraft“ werden 🙂 Es gibt ja inzwischen tolle Plugins, mit denen hochwertige Kommentare ein „dofollow“ bekommen. Aber das nur am Rand.

  29. Julian Dziki 10. Oktober 2014, um 15:38 Uhr

    Hi Michael,

    Kommentare sind prinzipiell nofollow bei mir und das bleibt auch so. Google ist da ganz deutlich gewesen, Blogkommentare sollen nofollow sein.

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