Linkkauf ist kein Linkbuilding

24. November 2013  |   ,  |  74 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Es ist schon seltsam: Seit geraumer Zeit liefert Google an so ziemlich jeden, der Links kauft, die „Warnung über unnatürliche Links“ aus und straft solche Seiten mit manuellen Maßnahmen ab. Trotzdem werden immer noch Links gekauft, sogar mehr als jemals zuvor. Wieso? Heute haue ich einmal auf den Tisch und bitte Euch, einmal über Eure Arbeit und Branche nachzudenken. Bitte seid mir nicht böse, ich will nur einmal meinen Standpunkt erklären.

Wie sieht Eure Zukunft als SEOs aus?

Wie sieht Eure Zukunft als SEOs aus? Foto: alphaspirit / Shutterstock.com

Linkkauf von Agenturen – Wie läuft so etwas ab?

Bekommt eine durchschnittliche SEO Agentur einen neuen Kunden, dann wird „Linkbuilding“ betrieben. Das bedeutet in der Regel, dass die Agentur aus ihren Listen passende Webseiten heraussucht, auf denen man Links kaufen kann und diese Links dann bucht. Die Listen werden von Linkbrokern zur Verfügung gestellt, jeder kennt sie. Ich habe erst letzte Woche unaufgefordert eine Liste mit über 800 Domains bekommen, darunter 50 Tageszeitungen – inklusive Preisen.  Auf die Preise wird dann die eigene Marge aufgeschlagen und das Ganze dann an den Kunden weiterverkauft. So sieht der Großteil des „Linkbuildings“ in Deutschland aus. Traurig, aber wahr.

Einige Agenturen kontaktieren Webmaster auch einmal direkt und buchen dann die Links dort. Der Grund: Sie wollen Links von „natürlichen“ Webseiten, die bisher keine Links verkauft haben. Das Problem: Sobald ein Webmaster bemerkt, dass er mit Linkverkauf Geld machen kann, wird er das auch machen. Die supernatürliche, tolle Hobbyseite wird dann, besucht man die Seite drei Monate wieder, manchmal zu einer wahren Linkschleuder.

So sieht sie aus, die Meldung über unnatürliche Links (Bild von den Internetkapitänen)

Furcht eines jeden SEOs: Meldung über unnatürliche Links (Bild von den Internetkapitänen)

Diagnose

Was ist Linkbuilding?

Ich finde dass Linkkauf kein Linkbuilding ist. Davon kann jeder halten, was er will, aber das ist meine Meinung. Hier eimal die Antwort von Google:

„Die beste Methode, Webmaster anderer Websites dazu zu bewegen, über hochqualitative Links auf Ihre Website zu verweisen, sind individuelle und relevante Inhalte, die sich ohne Manipulation großer Beliebtheit bei der Internet-Community erfreuen. Das Erstellen guter Inhalte zahlt sich aus: Links sind meist redaktionelle Bewertungen, die freiwillig abgegeben werden, und je nützlicher Ihre Inhalte sind, desto höher sind die Chancen, dass jemand anderes diese Inhalte als wertvoll für seine Leser erachtet und auf Ihre Seite verlinkt.“  Quelle

Und wisst Ihr was? So arbeiten wir bei Seokratie. Das soll kein Werbeposting sein, aber wir als Agentur kaufen keine Links. Warum?

Warum man keine Links kaufen sollte

  • Die Algorithmen von Google werden immer bessser. Google hat erst damit begonnen, reinen Tisch zu machen, es wird nicht leichter, sondern in Zukunft noch (!) schwerer
  • Links, die man gekauft hat, sind in Zukunft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wertlos, das Geld ist dann aber weg!
  • Manuelle Spam-Maßnahmen wurden bisher meistens nur einmal verhängt. Was aber ist mit jemandem, der zwei oder gar drei Mal in Ungnade fällt? Reicht es Google irgendwann und man kommt nicht mehr aus der manuellen Maßnahme heraus?
  • Und der wichtigste Grund: Es geht auch ohne!

Ohne Linkkauf Linkbuilding betreiben

Wie bereits erwähnt, kaufen wir keine Links. Schon immer haben wir Linktausch betrieben und machen das im Einzelfall auch heute noch. Aber der Großteil unseres Linkbuildings besteht darin, Links von echten Webseiten zu bekommen, die keine Links tauschen oder verkaufen. Wie bekommt man Links von Webseiten, die eigentlich keine Links hergeben?

Bockschwer aber saugut!

Ich traue mich gar nicht zu schreiben, wie viele Links unser Team von mittlerweile 18 Leuten pro Monat holt. Es sind sehr wenige. Monat für Monat haben wir zudem Probleme, diese wenigen Links auch wirklich aufzutreiben und haben bereits mehrfach Linkzahlen drastisch gekürzt. Warum? Wir holen Links von echten Webmastern. Das bedeutet:

  • Seiten, die Links verkaufen oder tauschen sind raus
  • Seiten, die nicht mit Liebe erstellt wurden, sind ebenfalls raus
  • „Linktauschprojekte“ sowieso

Als Konsequenz bleiben wirklich nur gute Seiten über, von Webmastern denen ihre Projekte wichtig sind und die deshalb keine Links verkaufen. Meistens nicht unbedingt wegen Google, sondern vor allem wegen der Leser.

Auf Sichtbarkeitsindizes oder Domainpopularität schauen wir überhaupt nicht mehr. Auch Google kümmert sich auch nicht mehr darum, aber das scheint überhaupt niemand mitzubekommen. Warum auch? Je mehr Sichtbarkeit / Domainpop, desto teurer der Link. Keep it simple, das lässt sich besser verkaufen. Als wir unser Linkbuilding umgestellt hatten, hatte ich Angst, dass unsere Kunden wegen der (fehlenden) Masse an Links und der fehlenden Power in Sachen Domainpopularität und Sichtbarkeit Probleme bekommen würden. Es stellte sich heraus, dass die wenigen, schwachen (aber vertrauenswürdigen) Links nicht nur genauso gut, sondern viel besser wirkten. Wer schon einmal etwas vom Trustrank gehört hat, der weiß warum.

Manpower statt Broker

Würde ich Links kaufen, bräuchte ich statt 18 Mitarbeitern nur einen oder zwei. Kein Büro, kein Trara wegen der Urlaubsplanung, keine Rechner, Lizenzen, Mitarbeitergespräche, Stress wo die Weihnachtsfeier stattfindet, Mitarbeitermotivation, Bewerbungsgespräche und so weiter. Ich liebe unser Team, daher macht mir das nichts aus. Aber es wäre schon viel einfacher und entspannter, wenn ich einmal im Monat für jeden Kunden meine Linkkauf-Liste nur kurz durchgehen müsste und dann ein paar Links kaufen würde. Warum bin ich so blöd und mache es nicht?

Weil es das Richtige ist

Unsere Kunden bezahlen uns jeden Monat viel Geld und ich möchte, dass sie davon auch dauerhaft etwas haben. Das Internet wird es auch in zwanzig Jahren noch geben. Vielleicht sind dann die Algorithmen anders, aber wer auf natürliches Linkbuilding setzt, der ist auf jeden Fall ganz vorne auf der Welle dabei und geht nicht unter!

Die Konsequenzen

Wir bauen wirklich wenige Links für unsere Kunden auf. Aber diese Links wirken mehr als die zehn- oder zwanzigfache Menge an gekauften Links! Warum? Google vertraut unseren Linkgebern, weil es sich um echte Webmaster handelt. Aber es gibt noch viel mehr Konsequenzen, die daraus entstehen, wenn man echte Webmaster anschreibt.

  1. Wenn Ihr ein schlechtes Projekt ohne Mehrwert habt, dann werdet Ihr keinen Erfolg mit Linkbuilding haben. Die Webmaster werden sich nämlich weigern, Eure Seite zu verlinken. Dann kann man aufgeben oder man erstellt endlich mal gute Inhalte. Mit der Qualität der Links muss also auch die Qualität des Contents einhergehen, sonst funktioniert es nicht. Die Folge: Der gute Content auf Eurer Webseite hat auch direkte Rankingauswirkungen. Der Panda wirkt auch andersherum!
  2. Die Artikel, in denen die Links dann erscheinen, sind durchweg besser als bei einem seelenlosen, gekauften Link.
  3. Social Signals? Kümmern uns nicht wirklich. Denn so ziemlich jeder Beitrag, in dem ein Link zu unserem Kunden erscheint, wird auch geshared oder getwittert. Und zwar von den linkgebenden Webmastern, die ja auch keinen Grund haben, das nicht zu tun! Sie müssen den Artikel ja nicht rückdatieren oder verstecken, nur damit der gekaufte Link nicht entdeckt wird.
  4. Die Konkurrenz kann Euer Linkprofil nicht kopieren, indem sie einfach Eure Links nachkauft – denn das geht ja gar nicht!
  5. Eure Linkbuilder werden jammern. Es wird schwer und oft scheitern sie. Aber am Ende des Tages gehen sie aus dem Büro und wissen, dass sie etwas Sinnvolles gemacht und echte Kooperationen aufgebaut haben. Wie Wil Reynolds gesagt hat: Man sollte seinen Eltern erzählen, was man als SEO so tut und sich nicht dafür schämen müssen.
  6. Die Arbeit Eurer Linkbuilder ist keine Fließbandarbeit mehr („Schick mir den Text, ich bau den Link ein…), sondern man hat jeden Tag neue, spannende Stories zu erzählen!
  7. Ihr habt einen ruhigeren Schlaf. Eine Meldung über gekaufte Links würde uns schon sehr wundern. Und die könnten wir damit beantworten, dass wir keine Links kaufen. So einfach ist das.

Alles andere ist Perversion

Ich finde es wirklich erstaunlich, mit welchen Mitteln mittlerweile „natürliches“ Linkbuilding vorangetrieben wird. Infografiken waren ursprünglich dazu da, Links von echten Webmastern zu bekommen. Mittlerweile gibt es Services, die Links für Infografiken verkaufen. Also werden Webmaster gekauft, um dann Infografiken auf ihrer Webseite einzubauen. Ist das nicht reine Perversion?

Das Gleiche passiert mit Gastartikeln: Eigentlich sind sie eine tolle Sache, aber in den USA werden mittlerweile einfach Gastartikel gekauft, anstatt Links zu kaufen. Der Unterschied zum normalen Linkkauf? Es steht ein anderer Autor darunter, ansonsten ist weder die Methode anders, noch die Qualität der Beiträge. Deswegen straft Google mittlerweile auch solche Methoden ab. Die eigentlich guten Linkbuilding Ideen werden von anderen übernommen und pervertiert.

 Quo vadis, SEO?

Normale Webmaster hassen SEOs. Das ist nun einmal so. Immer wieder bekommen das meine Mitarbeiter zu spüren, wenn sie normale Webmaster anschreiben. Da heißt es pauschal „Wir wollen nichts mit SEO zu tun haben“, weil sie SEOkratie in der E-Mail Signatur sehen. Warum? Weil sie tagtäglich die gleichen Mails bekommen, welche in etwa so lauten:

„Sehr geehrte/r Webmaster,

Beim Stöbern durch das Internet bin ich zufällig über Ihre Seite gestolpert. Wir sind Agentur XY und benötigen einen Link für unseren Kunden Z. Bitte teilen Sie mir die Konditionen mit, wie viel ein Link kostet und wann er online geht.“

Unsere Anschreiben dagegen haben im Schnitt 300-500 Wörter, jedes Mal neu. Das ist mehr, als so manche Agentur in den Texten hat, in denen die Links stehen! Und auch mit gutem Grund: Ein Standard-Anschreiben reicht bei weitem nicht aus, um jemanden wirklich zu überzeugen, einen Link zu setzen.

Was ich momentan sehe

Ständig schauen wir uns die Konkurrenz an, insbesondere in einem recht umkämpften Bereich. Dort wurden vor kurzem zwei riesige Seiten abgestraft. Sie stürzten beide etwa von Sichtbarkeitsindex 20 auf 2 ab. Die Konsequenz: Beide löschten viele ihrer alten Links. Während die erste Seite jetzt überhaupt keinen Linkaufbau mehr betreibt (tolles Signal an Google), baut die zweite Seite jetzt nur noch „gute“ Links auf.

Mit „gut“ meint das SEO Team oder deren Agentur allerdings Links von großen Tageszeitungen, die momentan in der SEO Szene weggehen wie warme Semmeln. Viele SEOs denken, dass mit „guten Links“ solche von großen Zeitungen gemeint sind. Dabei kenne ich gerade diese großen Nachrichtenseiten aus Osnabrück oder Sachsen als Linkverkäufer seitdem ich SEO bin, ohne dass ich in einer Liste nachsehen muss. Einfach, weil sie mir schon dutzende Male über den Weg gelaufen sind. Und Google ist nicht gerade bekannt dafür, dass dort nur Vollidioten arbeiten. Jeder Quality Rater, der auch nur hundert gekaufte Links gesehen hat, kennt diese Seiten auch beim Namen. Und diese Leute sehen sich tausende Links an, manche hunderttausende!

 „Das ist ja nicht skalierbar“

Sicher werden einige denken, eine solche Vorgehensweise wäre nicht skalierbar. Aber das ist sie, wenn auch nicht leicht. Es ist sogar sehr schwer skalierbar. Zumindest ist es schwerer als einfach 20 statt 15 Domains aus einer Liste auszuwählen. So sieht es leider bei vielen SEOs aus und das stimmt mich traurig. Zu echtem Linkbuilding gehört Kreativität, eine gehörige Portion Kommunikation, eine natürliche Herangehensweise und vor allem Anstrengung. Einfach nur auf „Buchen“ zu drücken ist keine große Kunst. Einen Webmaster davon zu überzeugen, eine Seite zu verlinken, ist nicht nur richtlinienkonform. Es ist auch echtes Marketing. Wenn sich SEO – so wie es viele behaupten – immer mehr in Richtung Marketing bewegt, dann frage ich mich, wo ein großer Teil von uns hintreibt. In die ganz falsche Richtung.

Fazit

Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Methode des Linkbuildings die Bessere ist. Linkkauf ist gefährlich und wird immer schwieriger, außerdem steigen die Preise momentan dramatisch. Echte Inhalte und echte Links sind dabei aber nicht nur moralisch besser, denn auch wir müssen ja Leistung erbringen. Richtiges Linkbuilding hat nicht nur den gleichen, sondern einen besseren Effekt als Linkkauf: Bereits jetzt und in Zukunft erst recht! Daher meine Bitte: Überdenkt einmal Eure Linkbuilding Strategie und probiert es einmal aus. Am Anfang wird es schwer, auch später nicht unbedingt leichter. Aber was am Schluss dabei herauskommt ist wirklich nachhaltig, authentisch und einfach nur gut!

Zum Schluss noch ein Link: Chaim Dönnewald hat mich auf die Idee zu diesem Blogpost gebracht, vielen Dank! Parallel hat er auch einen geschrieben, nebenbei haben wir während des Schreibens gechattet. Also ein echter Link und seinen Blogpost kann ich auch gutheißen, denn er enthält auch viele tolle Infos und geht eher in die psychologische Richtung, weshalb man von Bloggern keine Links kaufen sollte und was man stattdessen machen kann: Warum ich keine Links kaufe. So sieht übrigens ein echter Link aus!

So und jetzt interessiert mich Eure Meinung zum Thema: Wie denkt Ihr darüber?

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74 Kommentare

  • Hi Julian, theoretisch gebe ich Dir Recht und genau in die beschriebene Richtung gehen wir nun auch seit knapp 2 Jahren immer mehr. Dazu gehören dann auch imme zwei Seiten. Die Agentur bzw. Inhouse-Unit, die sowas Kapazitäts- und Kometenzmäßig überhaupt abbilden kann und der Kunde der es versteht und nicht auf der Skalierbarkeit rumreitet. Ich finde die Aussage wichtig, dass sich Offage-SEO immer mehr zu Marketing / PR wird. Deswegen finde ich die Diskussion berechtigt ob man diese Feld nicht dann auch in der PR und im Marketing aufhängen sollte. Ich finde auch den Begriff Linkaufbau nicht mehr zeitgemäß worauf ich im kommenden suchradar noch genauer eingehe.

  • Kai

    Sorry, aber ihr erstellt Content und „bittet“ dann die Webmaster euren Content samt Link zu integrieren. Ist das natürliches Linkbuilding ? Sind die Webmaster allein auf eure Artikel aufmerksam geworden und haben sie freiwillig, ohne euer proaktives Zutun verlinkt ?
    Nein!

    Letztendlich habt ihr lediglich den Vorteil, dass ihr an Linkquellen rangeht, die wahrscheinlich nicht in naher Zukunft von Google gekillt werden, da sie in jeder Linkliste stehen. Die Frage ist dann nur, ob eure Kunden soviel Geduld mitbringen, dass diese Links auch wirken. Denn letztendlich ist es doch so, dass euch keine großen Seiten dadurch freiwillig Links geben, weil die wissen was Content Marketing ist und die kleinen Seiten, die es nicht wissen und euch verlinken, meist zu schwach sind um wirkliche Effekte auf das Ranking der Linkquelle zu haben.

    Schaut euch doch mal die Serps an, sie werden nicht von Hobbyseiten dominiert, sondern ausschließlich von Brands oder seogetriebenen Projekten, die allesamt wissen wie der Hase läuft.

    Meiner Meinung nach ist wirklich gutes und nachhaltiges Linkbuilding ausschließlich durch Branding und PR machbar (leichter gesagt als getan).

  • Julian

    Hi Kai,

    Wir erstellen nicht nur Content und bitten Webmaster, den Content zu integrieren. Das wäre ja auch nicht sonderlich schlau. Und Google hat auch nichts gegen proaktives Zutun. Sie sagen ja „Die beste Methode, Webmaster anderer Websites dazu zu bewegen, über hochqualitative Links auf Ihre Website zu verweisen, sind individuelle und relevante Inhalte, die sich ohne Manipulation großer Beliebtheit bei der Internet-Community erfreuen.“ Also „dazu zu bewegen“ ist proaktiv.
    Und wie ich im Blogpost klargestellt habe, ist es nicht so, dass unsere Links schwächer sind oder zwar in Zukunft toll, aber in der Gegenwart zu schwach. Im Gegenteil: Wir sind in hochkompetitiven Märkten unterwegs und dort auch erfolgreich. Auch große Seiten geben uns übrigens Links, nicht nur kleine. Und die Serps werden mittlerweile von Hobbyprojekten und Brands dominiert, die SEO Projekte sind mittlerweile längst auf dem absteigenden Ast.

  • Thomas

    Julian, vielen Dank für den Artikel. Ich habe ihn nun insgesamt dreimal gelesen, um den Kniff zu finden bzw. die Poente und stelle mir immer noch die eine Frage: Inwiefern will Google einen getauschten Link von einem gekauften Link unterscheiden? Nur weil der Link nicht auf einem der gängigen Portale ist, die du von 90% der Agenturen da draußen verkauft bekommst? Ferner noch: Wie kannst du sicherstellen, dass dein Tauschpartner nicht irgendwann ins Link Selling Business einsteigt? Linktausch ist genauso wie Linkkauf nicht Whitehat, wenn man es direkt beim Namen nennen will. „Content Marketing“ ist auch nicht des Rätsels letzter Schluss. Das häufig betriebene Seeding ist auch ein manueller Eingriff und somit auch nicht „white“. Was mir beim Linkttausch übel aufstößt: Ein für einen Kunden ertauschter Link, muss ja auch eine entsprechende Gegenleistung erhalten haben. Kannst du sicherstellen, dass deine Tauschsites zum einen gut genug sind, um wertige Links für Kunden „heranzuschaffen“. Kannst du ferner sicherstellen, dass man über die Tauschaktionen keine Rückschlüsse ziehen kann, was du wann für wen ertauscht hast? Kannst du das ausschließen?

  • Julian

    Hi Thomas,

    Ich habe auch nicht von getauschten Links geredet. Dass Linktausch und Linkkauf nicht weit voneinander entfernt sind, ist klar.

  • Kai

    Hey Julian,

    du zitierst Google selbst „die sich ohne Manipulation großer Beliebtheit bei der Internet-Community erfreuen“.
    Manipulation ist in diesem Fall bereits Webmaster anzuschreiben und sie zu bitten, den eigenen Content zu verlinken.
    Darüber hinaus verlieren die Linkquellen sehr schnell an wert, wenn die konkurrierenden Agenturen Wind davon bekommen, dass ein Otto-Normal-Webmaster freiweiliig auf Content Marketing anspringt. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie eigenen Content erstellen und dan die Webmaster rantreten.

    Du hast mich falsch verstanden, ich meinte nicht, dass die Serps von Brands und Seoprojekten (Projekte, die allein von Seos betrieben und beteut werden) beherrschten werden, sondern von Brands und seogetriebenen Projekten. Mit letzteren meinte ich eigentlich Projekte, die in „professioneller“ Seobetreuung von Agenturen oder Inhouse-Seos stecken.

  • Christoph

    von was werden die 18 Linkbuilder bezahlt ? von den Links die diese setzen und der Kunde „einkauft“ ? -> eigentlich wird sich hier doch nur über „LInk-Listen“ beschwert?

  • Klara Brand

    schrecklich, diese Frömmelei!

  • Hey Julian!

    Danke für den Beitrag! Genau diese Meinung vertrete ich auch.

    Vor allem mit dem Argument der Monetarisierung bin ich bei dir: Dauert eben nicht lange, bis eine Website nicht nur einen Link verkauft.

    Linkkauf und Linktausch sind (bald) tot. Wie mein Vorredner Olaf sagte: „OffPage Optimierung wird immer mehr zu klassischer PR / Marketing“.

    Wir selbst legen den Fokus nur noch auf OnPage Optimierung und Content Marketing. imho nur noch eine Frag der Zeit, bis auch der letzte Linkkäufer / -verkäufer begriffen hat, das man damit nur noch gegen die Wand fährt.

    VG!

  • Spitzen Artikel! Gibt es nichts zu ergänzen.

  • Hi Julian,

    eure Vorgehensweise find ich super. Hier in der Agentur wo ich arbeite, halten wir auch nicht viel vom Linkkauf. Langfristig bringt das nicht wirklich viel und die Beispiele zeigen ja auch, dass Google immer mehr dieser Fälle aufdeckt und abstraft.

    Das irgendwann auch Gastartikel von Google abgestraft werden, ist vorhersehbar. Allerdings finde ich es sehr schade. Gastartikel sind eine tolle Möglichkeit Informationen zu streuen und neue Besucher auf sich aufmerksam zu machen. Leider wird diese Methode gerade vollkommen ausgereizt, sodass ich Google verstehen kann, dass sie eine Strafe einbringen. Trotzdem ist es für all diejenigen Schade, die sich wirklich viel Mühe damit geben und erstklassige Gastartikel schreiben.

    LG Sabrina

  • Alexander

    Mich würde intressieren ob diese Webmasters in hochkompetitiven Märkten die Links umsonst setzen, oder dafür was verlangen.

  • Hi Julian,

    ein sehr schöner Artikel! Ich glaube, dass in Zeiten, wo in jeder Branche und Nische nach „disruptiven“ Strategien gesucht wird, um ein offenkundiges Problem zu lösen, natürlich auch irgendwann „über Nacht“ auch das große Problem von Google gelöst wird: wie trennt man Linkbuilding-Spreu vom Bloginhalt-Weizen? Insofern: alle reden von nachhaltigem Agieren – es ist schön, dass man jemand laut redet, dass er in seiner Branche nachhaltig vorlebt.

    p.s.: Zeit für ein SEO-Siegel: „SEO-Agentur ohne gekaufte Links“ 😉

    Gruß Markus

  • Ganz meine Meinung Julian 🙂

  • Spitzenartikel hier wird sehr gut in die Zukunft gedacht. Ich selbst habe jetzt soviele Linktausch seiten von Früher aus dem Penalty geholt und werde die auch nicht mehr dahin führen weil das auf lange sicht nichts bringt. Linkverkauf ist auch nur noch begrenzt möglich da man manche Seite mit nur einem ausgehenden Link schon in das Penalty zieht. Dahher kann ich auch jedem nur raten denkt hierüber nach und macht es eventuell auch so.

  • Rüdiger

    Hallo Julian,

    wie viele Links schafft denn einer deiner Linkbuilder so im Monat?

  • Stavros Kourtidis

    Endlich mal ein paar Worte darüber.

    Wie sich so einige unseriöse Agenturen und deren Korrupte Chefs, auf Kosten von anderen Unternehmen BEWUSST reich gemacht haben und das eigentliche, ser Interessante SEO zu einen Job gemacht haben, wo man als Linnkschlampe bezeichnet wird!!!!

    Unternehmen werden abgezogen, da diese Agenturen immer noch Techniken anwenden die schon seit 2005 als Gefährlich gelten. (Jagger Update, für die die es nicht wissen… -Klugscheisserei 😮 )

    Und niemend von den kleineren SEO’s wagt es was zu sagen. Über 8 Jahre jetzt endlich ein Post darüber!!!!!

    Es lohnt sich doch auch vom RoI her nicht. 120,00 Euro für ein Link, ich soll 1000… ende kaufen und was passiert…. Nichts. Manchmal sogar abstrafe. Wer seinen Kunden dazu rät, ist Fieß, Hinterhätlltig und Korrupt.

    Dabei ist es sehr Coll, echte, geile, einzigartige Konmzepte zu erstellen, die dem Kunden mehrwert bieten.

    Tja, sollen die sich abziehen lassen….

  • Hg

    Dass SI und DA nicht mehr wichtig sind, kann ich nicht nachvollziehen. Tja, das ist nix Neues! das liebe Geld ist der Grund für alles. Fazit: Kein Linkbuilding, kein Linkkauf, kein Linktausch, keine SEO-Agentur, keine Manipulation, kein SEO.

  • Sind wir schon soweit, dass man sich im Einleitungsabsatz für den folgenden Text entschuldigen muss? Oder aber, wenn man das meint tun zu müssen, ist dann eventuell etwas falsch am Text?

    Der Text ist gut, die Einleitung hat mich sehr irritiert.

  • Hallo,

    schön geschriebener Artikel. Einfach mal aus dem Bauch heraus, was einen so ärgert bzw. beschäftigt.

    Man müsste mal eine Studie machen, deren Ergebnisse irgendwie beweisen, dass ausgehende Links der eigenen Webseite nicht schaden, sondern am Ende nützen. Einfach mal untersuchen, ob Seiten mit vielen ausgehenden Links auch überdurchschnittlich verlinkt sind bzw. die diesbezügliche Korrelation errechnen…

    Grüße

    Gretus

  • Und wieder werden hier Hände in Unschuld gewaschen. Mal ganz im Ernst: Ich weiß das ihr eine gute Agentur seid, aber jetzt auf soooo unschuldig zu machen, finde ich scheinheilig. Es schmeiße der den ersten Stein der noch nie nen Link gekauft hat!

    Ich steh da drüber, bin dann auch irgendwann bei „Guestblogging“ und dann bei „Bloggeroutreach“ gelandet.

    Jetzt mache ich das gar nicht mehr – denn Kai hat recht: für gute Inhalte reicht eine vernünftige PR in Zusammenarbeit mit geschicktem Branding, auch wenn dafür mehr Kanäle als SEO benötigt werden (Adwords, Affiliate, Social…).

    Aber allein mit Onpage kann man heute schon unglaublich viel im SEO richten (Stichwort Longtail) und es ist auch kein Problem damit den Arbeitstag zu füllen.

    Den ganzen Tag Links von „unsichtbaren“ Projekten ohne aktive Leserschaft hinterherzurennen verbringe ich lieber mit Onpage und PR …

  • Denis

    Finde es unerheblich wie ein Link zu Stande gekommen ist, egal ob gekauft, getauscht oder freiwillig gesetzt. Warum sollte Google einen Link abstrafen, wenn dieser in einem hochwertigen Artikel steht und der Link hilfreich ist? Nur weil er gekauft wurde? Die Seite steht ja mit ihrem Trust und guten Namen für den Artikel. Angenommen es gibt eine Internetseite die ganz offiziell super Artikel gegen Geld veröffentlicht, aber nur die wirklich hochwertig sind und dadurch auch natürlich Backlinks und Shares generiert. Dann ist das deren Vertriebsmodell und was sollte Google dagegen haben? Gute Linkbuilder sollten darauf achten, dass sie Webseiten kontaktieren, die nicht einfach jeden beliebigen Artikel live stellen, da sie selber nicht ihre Leser vergraulen wollen, sondern in Thematik und Qualität dafür einstehen.

  • Ich sehe das so ähnlich, wie es im Beitrag beschrieben wird. Google mag gekaufte Links überhaupt nicht – egal ob der Link nur 30 Euro oder 3000 Euro gekostet hat und sich in einer „guten“ Umgebung befindet. Wenn Google rausfindet, dass ein Link gekauft ist, wird es immer eine Strafe geben. Das mag bei den „hochwertigen“ Links vielleicht länger dauern, aber eine absolute Sicherheit gibt es nicht, dass der Linkkauf nicht irgendwann doch auffällt.

  • Heisenberg

    Thank god i’m a brand! Ansonsten nur sinnloses Gerede hier. Aber üblich für die ganzen selbstverliebten SEO-Darsteller – solange man Google spielen kann wie man will, werden weiterhin Links gekauft. Jeder(!) gottverdammte(!) Shop(!) kauft Links. Das wird auch in Jahren noch so sein. Anscheinend verstehen viele nicht das immer mit heißem Wasser gekocht wird.

  • Daniel

    Ihr kauft also auch Links, packt aber guten Content drumrum.

  • Wow ein wahnsinnsartikel- ich sehe das genauso. Ich erkläre viele dieser Punkte meinem Arbeitgeber fast täglich. So nach dem Motto warum nur 1 Link der mega den Trust mitbringt wenn man auch 10 Foren und 10 Kommentare posten kann -.- Nicht so einfach das Ganze…
    Ich bekomme den Eindruck das SEOKRATIE eine interessante SEO Agentur ist- sowohl als Kunde als auch als Angestellter (top Frauenquote übrigends 😉

  • Axel Scheuering

    Hi Julian,
    ich finde es wichtig, dass du hier mal im Klartext schreibst, dass mit Linkbuilding eigentlich nicht gemeint ist, dass man von irgendwelchen Excel-Listen massenweise Links ordert (auch wenn es manche Websites von manchen Excel-Listen durchaus wert sind, dass man von dort verlinkt wird). Mit solchen stupiden Linkbestellungen macht man sich’s schon sehr einfach und was dabei herauskommt ist oft einfach nur Trash.

    Dass aber Linkkauf per se (oder in diesem Fall per seo 😉 ) schlecht ist und Content Marketing, „organischer“ Linkaufbau oder wie auch immer das in den letzten Jahre genannt wurde der heilige Gral ist, würde ich nicht unterschreiben. Sowas (Content Marketing oder whatever) kann auch ordentlich in die Hose gehen und richtig viel Geld verbrennen.
    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass Linkkauf auch seriös gemacht werden und zu richtig tollen Verlinkungen führen kann. Auch ein gekaufter Link bzw. dessen Umfeld kann wie ein ganz normaler Link aus einem ganz normalen redaktionellen Beitrag aussehen. Oder aus einer ganz normalen vom Webmaster redaktionell gepflegten Linkliste (das wird leider oft vergessen, weil es bei vielen im Linkbuilding immer nur um Artikel, Artikel, Artikel geht. Dabei gibt’s in vielen Linklisten super Links zu holen). Soweit ich weiß hat Google noch keinen Zugriff auf die Bank-Kontobewegungen von Website-Betreibern 😉 Wie will Google herausfinden, ob ein Link gekauft ist oder ob jemand von sich aus verlinkt? (wenn wir jetzt mal offensichtliche SEO-Verlinkungen mit Keywordlinks, Schrott-Texten und Co-Citations mit Wikipedia-Artikeln und dergleichen ausklammern).

    Es gibt unzählige Möglichkeiten einen klasse „Kauf“-Link aufzubauen. Von einer guten Website aus einem hochwertigen Artikel heraus. Wenn der Websitebetreiber Geld mit seiner Website verdient (z. B. durch Affiliate, AdSense, etc.) und dementsprechend auch Geld haben möchte, wenn er einem die Möglichkeit gibt, dort einen Inhalt zu platzieren, ist das meiner Ansicht nach legitim. Wenn ich der Meinung bin, dass ein Link von dieser Website etwas für meinen Kunden bringt und ich nur gegen Bares dort einen bekomme, ist es meiner Meinung nach in Ordnung, wenn ich diesen Weg gehe. Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass ich meinem Kunden damit keinen Schaden zufüge, sondern ihm einen Link verschaffe, der ihn wirklich weiterbringt und den man auch in vielen Jahren niemals abbauen muss. Dazu muss man halt sein Handwerk beherrschen, was leider bei vielen nicht der Fall ist. Dann wird Linkkauf natürlich zum Problem…

  • Spricht mir weitgehend aus der Seele. Ich selbst habe ich auch noch nie Links gekauft und fokussiere mich eher auf OnPage-SEO. Linkbuilding betreibe ich meist nur in eigener Sache.

    Die Agenturen für die ich arbeite oder gearbeitet habe, sind da unterschiedlich. Manche lassen davon ebenso die Finger und bei anderen ist Linkbuilding = Links kaufen.

  • Was hier ausgeklammert wurde: Der gebildete Kunde, der wo „gehört“ hat, dass das mit den Links geht und es auch möchte.
    Ich habe bereits 30 Mal kreatives Linkbuilding bepreist und natürlich auch gekaufte Links. Ratet mal, was bestellt wurde?
    Die Zeiten der Wegwerfblogs sind vorbei, aber deswegen sollte man nicht anfangen alte Praktiken zu verteufeln und andere SEO-Agenturen als die „durchschnittlichen“ zu bezeichnen.
    Aus meiner Sicht sind fast alle Agenturen im DACH-Raum durchschnittlich – die (zitierten) Stars, Vorbilder und Ideengeber sitzen im englischsprachigen Raum – deren Ideen oft irrelevant für Länder wie Österreich.
    Linkkauf ist legitim und funktioniert, solange der gekaufte Link auf einer Seite sitzt, die von echten Menschen besucht wird. Ob der Link dann nofollow ist oder nicht sei dahingestellt, aber Links sind immer noch die EINZIGE Möglichkeit von einer Seite auf eine andere zu kommen.
    Daher werden Links (und Linkkauf) auch weiterhin noch eine Rolle spielen, lassen wir uns von den Google-Nebelbomben nicht unseren Hausverstand vernebeln.
    Übrigens ist all das Linkkauf wo ein Kunde dafür bezahlt, Links auf seine Webseite zu bekommen – und damit sitzen alle SEOs in einem Boot. 🙂

  • Ob Linkkkauf SEO-Sicht anständig ist oder nicht, kann man kontrovers drüber diskutieren.

    Sitzen denn hier keine Marketingspezialisten, sondern nur SEO Teckkis ;-))

    Es ist auch alles eine Frage der „total costs of ownership“ und der „return on invest“. Und ob man nun Bookmarks setzt, Freeblogs installiert, Satellitenseiten baut, Link Pyramiden erstellt oder Link Circles aufbaut ud n Links atsucht. Das alles ist nicht Googel konform. Es ist aber in hjedem falle erheblich mehr Arbeit als der Kauf oder die Miete.

    Und wer behauptet, er würde keine Links aufbauen, sondern nur On Page Optimieren, das fallen mir galtt die Haaare aus. Deswegen gibt es auch kein LSR, XOVI, Sistrix, hrefs, majestic, detox …. und kein Disavow, weil alle keine Links kaufen oder künstliche Netzwerke aufbauen. Träumt schön weiter von einer heilen Welt. Die Realität ist eine völlig andere.

    Ich verstehe den Stress nicht um den Kauf von Links. DAS ist genau dass, was alle Werbeagenturen seit jeher machen. Das gilt nicht nur für Printkampagnen, sondern auch für Bannerschaltungen. Und an Affiliates wird auch tüchtig verdient. Es ist eine Dienstleistung.
    Denn die umfasst die Rehcerche von linkpartner – das Texten von Linktexten – das Link Risk Management und viels mehr….

  • @Andreas Ostheimer
    Dein letzter Satz impliziert, dass es keine OnPage-SEOs gäbe.

  • @Henning: Dein letzter Satz impliziert, dass Du den letzten Satz nicht verstanden hast. 😉

  • Hallo Julian, vielen Dank für Deinen Artikel und Deine offenen Worte. Die Beweggründe für diesen Artikel sind sicher nachvollziehbar. Sicher ist es so, dass die SEO-Branche im Allgemeinen aktuell nicht den besten Ruf hat, wenn es darum geht qualitativ hochwertige Arbeit abzuliefern.

    Nichts desto trotz stimme ich einem Teil der Kommentatoren (insbesondere Alex) zu, dass man auch beim Linkkauf durchaus noch Differenzieren sollte. Ein einfaches Abarbeiten von irgendwelchen Preislisten bringt vermutlich eher wenig und ist sicher auch alles andere als Nachhaltig. Nichts desto trotz finde ich die Platzierung eines guten Artikels in einem etwas kommerzielleren Blog (denn auch Webmaster müssen von irgendetwas leben) nicht unbedingt verwerflich.

    Darüber hinaus wird meiner Meinung nach auch der OnPage Faktor immer noch stark unterschätzt. Aber ganz ohne Links geht es m. E. auch nicht.

  • Ich warte auf den Tag, an dem ein schlecht bezahlter Mitarbeiter einer Linkverkaufsplattform die Kundendaten abzieht und an Google verkauft. Warum setzen sich SEO-Agenturen diesem Risiko überhaupt noch aus?

  • @Andreas
    Inwiefern? OnPage-Optimierung zielt ja nicht darauf ab, Links zu bekommen.

  • @Henning
    Inwiefern Du meinen Kommentar nicht verstanden hast?
    Das Wort onpage kommt bei mir nicht vor. Ich rede über das Thema dieses Artikels == Linkkauf!!! Nicht onpage SEO.
    Wovon sprichst Du also? 🙂

  • @Andreas
    Genau das ist es ja. Du sagst „alle SEOs“, obwohl du nur von Linkbuilding sprichst. Das impliziert, dass es keine OnPage-SEOs gäbe. Und das prangere ich an.

  • @Henning, vielleicht meinst Du „Links auf seine Webseite zu bekommen“ – damit meine ich „eingehende Links zu erhalten/erwerben“.
    War es das?

  • @Andreas
    Ja, natürlich. Aber das ist nicht, was „alle SEOs“ tun. Wenn ich eine Seite gezielt für Google besser lesbar mache, hat das nichts mit Links zu tun. Insofern sitzen da eben auch nicht „alle SEOs in einem Boot“.

  • @Henning: *uff* Da ich in meinem Kommentar ausschließlich über Linkkauf/building schreibe war für mich klar, dass sich mit „alle SEOs“, alljene SEOs angesprochen fühlen, die die Aufgabe haben oder hatten, eingehende Links zu schaffen.
    Das wären dann vermutlich 95% aller SEOs. Ich kenne keinen einzigen SEO, der das Thema Linkaufbau in den letzten Jahren links liegen gelassen hat, aber das ist natürlich statistisch nicht relevant.
    Gut, jetzt kenne ich offbar Einen. 🙂

  • Leo

    Ich verstehe diese Aufregung nicht…
    Es wäre ja sehr schön, wenn es so etwas wie Linkkauf nicht gäbe, aber leider wird im Internet halt auch Geld verdient und somit werden alle Möglichkeiten ausgereizt.

    Dank der Updates der letzten Jahre geht es aber doch in die richtige Richtung und auch die gekauften Links (und der Content drumrum), sind oft schon von gleicher Qulität wie die freiwillig gesetzten. Somit wird es weder Google, noch die User interessieren, dass hier Geld geflossen ist.

  • Hi Julian,

    bei Kundenprojekten stimme ich dir zu. Aber wenn es um eigene Projekte geht, finde ich, dass ruhig etwas Freiraum da ist, um zu experimentieren.

    Nur weil es Google nicht gefällt, heißt das nicht, dass es nicht funktioniert. Und Google wird nie im Stande sein, zu 100% nachzuvollziehen, ob Geld geflossen ist.

    Ich verurteile niemanden pauschal als schlechten SEO, nur weil er Links kauft. Klar ist aber auch, dass dein Ansatz für die Zukunft wohl der bessere bzw. nachhaltigere ist.

    Ich finde, es kommt immer sehr stark auf das Projekt an.

    In diesem Sinne…

  • „Somit wird es weder Google, noch die User interessieren, dass hier Geld geflossen ist.“ @leo: Sehe ich anders. Google hat primär Interesse daran über das eigene Werbesystem (AdWords) Geld zu verdienen. Wenn zu viel Marketingbudget in Linkkauf fließt und dadurch weniger bei AdWords ausgegeben wird ist das ein Problem für Google. das Bedürfnis von Google an gutem Content hat eher was mit der steigenden Nutzung des Mehwerts für den User aka Nutzer der Suchmaschine zu tun, der auch auf AdWords Anzeigen klickt.Ist das Nutzerbedürfnis befriedigt wird er auch weiter Google benutzen.

  • Leo

    @olaf kopp: Ich stimme absolut zu. Wie du sagst, will Google Mehrwert für den Nutzer und deshalb keine Manipulation der organischen Rankings durch gekaufte Schrott Links (bzw. Content). Wenn aber der gekaufte Content irgendwann genauso gut ist wie der freiwillig produzierte, weil der Algorithmus gut genug ist und guten Content erzwingt, dann hat Google das Ziel erreicht. Es muss Google (zumindest im Bezug auf die Nutzer) dann nicht mehr interessieren, ob etwas bezahlt wurde.

    Dass Google mit aller Macht versuchen muss weiterhin (mehr) Geld über AdWords zu verdienen, um den Shareholdern was vorweisen zu können, ist klar… Bekämpfung von Linkkauf dient hier sicher auch AdWords, diesen Aspekt habe ich hier ausgeklammert, das war ja denke ich nicht Thema des Artikels.

  • David

    Einerseits stimme ich Julian zu. In einem Spiel kann nur fair gespielt werden, wenn sich alle an die Spielregeln halten. Das gilt für uns als SEOs genauso wie für Webmaster. Betrügen wird bestraft.
    Die Regeln werden von Google gemacht (und manchmal von Gerichten und dem Gesetzgeber). Links sollen „natürlich“, sprich ohne Gegenleistung gesetzt werden und hochwertige Inhalte mit wirklich relevanten und originelle. Informationen bereitgestellt werden. Wie Olaf und Leo sagten, hat aber Google selbst ein großes Interesse daran, mit diesen Inhalte. Geld zu verdienen. Produktseiten sollen also nicht ranken, sondern über Shopping und Adwords die Positionen gekauft und eingeblendet werden. Organische Suchergebnisse werden immer mehr zur Beantwortung von Wissensfragen verwendet werden. Wikipedia und Nachrichtenartikel werden bereits in Auszügen auf den Seiten von Google direkt angezeigt. Wer bezahlt aber die vielen Webmaster, die solch hochqualitative Recherchen betreiben, gut strukturierte und hervorragend geschriebene Artikel erstellen? Nur durch Adsense können die viele die Kosten nicht decken und gleichzeitig viel Zeit in professionelle Inhalte investieren. Google aber profitiert von dem hohen Niveau einer guten Webseite, auch wenn sie Links verkauft. Das sollte mal zu denken geben, bevor man alle Webmaster (Und SEOs), die qualitativen Linkaufbau mit und ohne Webmastersponsoring (Linkkauf ist ein schlimmes Wort) betreiben, verteufelt. Man sollte also auch mal den Sinn der Spielregeln hinterfragen. (PS: bitte denkt darüber nach, bevor „dann geh doch zu Bing, Yandex, etc“ Einwände kommen… PPS: und bei „das ist Business“ Antworten bitte nochmals den Artikel samt Kommentaren lesen…)

  • Sascha

    Naja, teilweise etwas Bullshit in den kommentaren. Im Grunde fliegen bei echten Webmastern gleiche Anfragen ins Haus, nur nett verpackt. „Ach tolle Seite, du wir haben auch tolle rezepte, tipps, wellnesstricks, etc. geschrieben bla bla“ es ist immer er selbe Müll. Ich zwinker mal zu, da ich selbst schon solche Mails von diversen Leuten gesehen habe die ganz groß dabei sind 😉 und nicht unbedingt wissen das auch private webseiten von seos geleitet werden die außerhalb sitzen, die zwar nicht billig schreiben „tralla hier toll linktausch“…aber genau das aufzeigen was ich oben geschrieben habe – den webmaster zu verarschen, damit man einen link bekommt. das ist für mich genauso bullshit, wie die stanianfragen.

    und klar kauft man mit gewisser m-power keine links „mehr“ ;)… oder lässt billige links setzen… kleine agenturen kaufen oft noch links und am ende ist es so… kaufst du einen starken link nicht, der dich vielleicht 2.000 euro kostet, macht es die konkurrenz und steigt hoch. da hilft das light-linkbuilding auch wenig. wie viele schon sagten. wenn du links kaufst, dann in maßen und nicht in massen.

    ich bin selbst ein verfechter des linkkaufs, aber sind wir alle mal ehrlich, die listen die rumgehen, davon haben die meisten damals, oder heute links gekauft. genau deswegen, weil diese links stark sind und helfen KÖNNEN…..sicherlich ist die methode die julian anspricht besser, aber wer dafür keine mitarbeiter hat, muss zusehen wie er zurecht kommt. denke mal julian weiß genau was ich meine. denn erst wenn die mitarbeiterzahl steigt, dann kannst du auch so linkbuilding betreiben, wie google es mag. wenn du keine mitarbeiter hast, kannst du auf 3 kunden sitzen bleiben und monatlich 15 links reporten..oder halt erst einmal diesen „schlechten“ weg gehen, wie ihn hier fast alle agenturen gegangen sind oder noch gehen.

    sasch

  • Tobias K.

    Hallo Julian,

    toller Beitrag! Trifft absolut meine Meinung.

    Beste Grüße,
    Tobias

  • Hi in die Runde,

    ich glaube die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und wird sich sicherlich die nächsten Monate und Jahre noch zig mal ändern.
    Google braucht aktuell noch Links und ist auch dazu verdammt die großen „Schuhverkäufer“ dieses Landes prominent zu listen, weil die User einfach erwarten die ein oder andere Brand auf Seite 1 zu finden.
    Wenn ich nach „Adidas Sneaker“ suche und nur lauter kleine „Bamperlshops“ (= bayrisch und bedeutet so viel wie „unbekannte Bummsbude“) finde, dann verlier ich den Spaß an den von Google ausgegebenen „Empfehlungen“ und wandere evtl. ab…. oder gehe gleich direct zu einen mir schon bekannten Shop und meide zukünftig Google, was denen viel Geld kosten kann…
    Daher ist das vermeintlich harte Durchgreifen von Google auch eigentlich nicht sooo ganz ehrlich, wenn man den „Großen“ mehr durchgehen lässt als den Kleinen…. aber wohl notwendig.

    Und wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet passt es ja auch. Wer viel Geld ausgibt um „laut“ auf sich aufmerksam zu machen, der hat ja in der Regel auch das entsprechende Angebot das ihm die Kohle wieder einfährt (um die später auch teilweise wieder in Adwords investieren zu können ;-)).

    Je länger ich darüber nachdenke, umso weniger verwerflich finde ich es wenn jemand für gute Inhalte inkl. Link Geld ausgibt. Vielleicht sollte es halt dann einfach mal nur aus der „Grauzone“ raus geholt werden und einfach unter „Werbung“ laufen.

    Ein weiteres Problem ist halt auch die Kundenhaltung. Es laufen so viele mit viel zu viel Geld in der Tasche rum und rufen leider immer noch „ich will aber so und so viele Links im Monat haben“. Wenn da nun jemand schwach wird und den Auftrag mitnimmt, dann ist das zwar nicht unbedingt „SEO Championsleague“, aber ich kann es trotzdem irgendwo nachvollziehen.
    Das wäre ja jetzt keine SEO-spezifische Geschäftspraxis, sondern Gang und Gäbe in der Geschäftswelt. Zeig mir den Zahnarzt, der nicht begeistert ja sagt, wenn ich für den Milchzahn meines Sohnes eine Goldfüllung wünsche, obwohl Kunststoff wohl die logischere Lösung wäre? 🙂

    Es bleibt spannend und wird uns noch viele Diskussionen liefern. Ich bin auch gespannt was aus dem Yandex-Test wird und und und…

    Ich glaube nur nicht wirklich nicht, dass man mit 1-2 Links pro Monat in Bereichen wie Travel, Fashion oder Finance wirklich spürbar was bewegen kann. Außer man ist ein wirklich sehr gewiefter Reportingfuchs 😉

    Grüße,

    Robert

  • Kann mich der vorrednerin nur anschschließen!! Klasse Ich bin Das Thema SEO interessiert mich schon seit geraumer Zeit. “Hilfreich, sehr Interessant” Danke und weiter so!!

  • Hallo Julian

    Danke für den Artikel.

    Wenn Google den Linkkauf weiter verschärft (Wie Du annimmst) und Linkanbieter härter ran nimmt, würde das im Umkehrschluss nicht auch bedeuten, dass es um einiges einfacher sein wird einen Konkurrenten aus den Serps zu schiessen mit ein paar gekauften Links?

    Ich bin mir nicht sicher ob dies von Google derart forciert wird. Wo viel Licht ist, ist auch immer viel Schatten und dieser käme mehr ins Licht 🙂

    Gruss
    Thomas

  • Julian

    Hi Thomas,

    Klar kann man theoretisch Links kaufen, um der Konkurrenz zu schaden. So etwas ist aber strafbar.

  • Stephan

    Vielen Dank für den Artikel. Lässt das Hirn arbeiten und die Leute kommentieren fleißig. Ziel erreicht!

  • Hi Julian , hatten gerade einen Kunden der hat bei ebay 150.000 Links gekauft.Nur 2 Tage nach dem die Links gesetzt waren war die Seite aus dem Index veschwunden.
    Also google greift knallhart durch was Linkkauf angeht.
    Gut das dein Artikel weit oben steht bei google für all die die super schlauen.

  • BroFist

    Ich sehe im Agenturalltag vorallem darin das Problem, dass sich die ganzen Kleinkunden gar keine kreative Linkaufbaustrategie leisten können. Wie willste bei einem Budget von <1000€ sowas aufziehn? Und bevor man solche Kunden dann in die Wüste schickt nimmt man das Budget dann doch mit und verpasst ihnen ein paar schnelle, 0815 Links.

    Ich sehe es auch so dass in absehbarer Zeit kaum jemand mehr von SEO sprechen wird. Das ganze läuft einfach unter dem großen Namen Online Marketing und wer von Branding keine Ahnung hat fliegt raus. SEO ist kein technisches Thema mehr, sondern ein Marketing Thema.

  • Da habe ich mal Leichenschändung betrieben und den alten Artikel herausgekramt. 🙂 Ich finde den Ansatz prinzipiell gut, ist halt die Frage, ob so etwas für jede Agentur tragbar ist. Das SEO entwickelt sich immer mehr hin zur Performanceorientierung. Der Sichtbarkeitsindex (für mich immer noch eine der fiktivsten, marketinggetriebensten Bullshit-Erfindungen ever) ist hier nur ein Indiz dafür. SEO soll, genau wie SEA eben berechenbar und greifbar gemacht werden. Dadurch entwickelt es sich weg von der eigentlich kreativen Leistung. Auf diese Weise werden dann aber auch die Agenturen gezwungen, in irgendeiner Weise Zahlen vorzuweisen. Wenn ein Link nun einen Preis hat, wird er vergleichbarer und es lässt sich Aufwand und Nutzen irgendwie gegenüberstellen.

    Du schreibst, dass Ihr auch auf Linktausch setzt. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich der Meinung bin, dass Google eher hinter solche Taktiken kommt als hinter den Linkkauf. Und da sind nicht einmal größere Netzwerke nötig.

    Ich selbst stehe immer wieder vor der Herausforderung für uns als Agentur, an den einen oder anderen Link zu kommen. Letztendlich ist das vorrangig über den Blog machbar, da uns als Agentur (da bin ich ganz ehrlich) wenig von den anderen Agenturen abhebt.

  • Linkhunter

    „Ich habe erst letzte Woche unaufgefordert eine Liste mit über 800 Domains bekommen, darunter 50 Tageszeitungen – inklusive Preisen.“ – Kannst du mir die Liste und den Anbieter zufällig an die von mir angegebene Emailadresse zukommen lassen?
    Viele Grüße

  • Julian Dziki

    Hi Linkhunter,

    Nein, das mache ich nicht, sorry! 🙂

  • ich gehe mit den ausfuehrungen absolut konform und ich finde es immer wieder lustig, dass trotz ankuendigung, trotz entsprechender presse und trotz zwei sehr (!) schmerzhaften abstrafungswellen immer noch kollegen dieses elendige linkkauf auf dem markt platzieren und eigentlich nachhaltig denkende abnehmer der dienstleistung „seo“ / „internetmarketing“ nach „linkpaketen“ fragen. ist das unwissen? ist das fehlende „innovation“? mh – keine ahnung.
    zum linktausch: ich bin auch kein freund vom tauschen und ansprechen unbekannter akteure zum zwecke des linktauschs, aber ich habe keinen ansatzpunkt gefunden, der mir sagt „linktausch ist genauso berechenbar und „gefaehrlich“ wie linkkauf!“.

  • Danke für deinen tollen Artikel, Julian. Ich habe im Nachgang den Artikel von Chaim gelesen und finde diese Verbindung von Marketing / Werbung zu SEO spannend. Ich bin Werbefotograf und wir arbeiten da natürlich mit Profiling. Jedoch habe ich diese Verbindung bei SEO Themen noch nie erkannt.

    Danke dafür.

    cheers,

    –jan

  • Als Webmaster werde ich regelmäßig von Agenturen angeschrieben, die entweder Links kaufen oder tauschen wollen (dann aber niemals nie dabei schreiben wo man denn den eigenen Link setzen würde). Immer öfter kommen inzwischen Angebote für Gastbeiträge.

    Sowas lehne ich eigentlich grundsätzlich ab, weil ich schon die minderwertige Seite dahinter „wittere“.

    Ansonsten würde bei mir immer positiv aufgenommen, wenn ich 1. mit Namen angesprochen werde, 2. die Anfrage bezug zu meiner Seite und meinen Inhalten hat und 3. die Seite des Anfragestellers schon in der ersten Mail genannt wird, damit ich mir sofort ohne Rückfragen einen Eindruck von dem Angebot machen kann.

    Wenn ich Rückfragen stellen muss, ist mir das schon zu viel und die Mail landet im Papierkorb.
    Sowas landet auch immer im Papierkorb, wenn sich jemand mit Wunsch auf Verlinkung meldet, dessen Seite keinen wirklichen Mehrwert für meine Seitenbesucher bietet.

    Eigentlich könnten solche Anfragen sehr leicht sein, indem man sich gleich mit den richtigen Informationen an die richtigen Seitenbetreiber wendet.
    Aber meistens hat man nicht mal Zeit um meinen Namen zu recherchieren und versucht dann ganz plump mich mit einer allgemeinen Anfrage zu „kördern“.

    Ich frag mich bei wem das noch klappt?

  • Gert

    Hallo,

    interessantes Thema. Da wird also Werbung von Google abgestraft, einem Unternehmen, das von Werbung lebt. Denn Werbung ist im Internet ja IMMER mit einem Link verbunden und wird in der Regel bezahlt. Und es bleibt auch selten bei einer (1) Anzeige auf einer Website, die von den Kunden, Sponsoren, Werbetreibenden (oder wie auch immer man sie nennt) für wert befunden wird, da eine Werbung zu platzieren.

    Wenn ich ein Webprojekt mit Werbung finanzieren will, bin ich zwangsläufig ein Linkverkäufer. Als Programmierer von kostenloser Open Source Software kann man nicht wählerisch sein, da ist dann auch schon mal eine Kreditvergleichsseite dabei.

    Natürlich ist es zweifelhaft, wenn Agenturen Links im Hunderterpack anbieten, Preise gestaffelt nach Google PR der verlinkenden Seiten. Aber diesen Markt hat doch Google mit seinem PR erst geschaffen, Google hat doch die Links erst wertvoll gemacht.

    Ich hoffe, dass Google das richtige Maß findet zwischen solchen Agenturen und z. B. Open Source Projekten, die sich mit Werbung finanzieren wollen, damit sie Freeware bleiben können …

  • Gut geschrieben Julian.
    Nur….. Was macht den GOOGLE selbst mit „ADWORD“ ?
    So gesehen verkauft GOOGLE doch Links inkl. „Top-Plazierung“ oder irre ich mich da ?

  • Julian Dziki

    Hi Pascal,

    Ja, klar. Nicht nur „so gesehen“, sondern so ist es. Aber Google will, das die anderen Ergebnisse „unbestechlich“ sind.

  • Tja, Wenn zwei Dasselbe tun ist es eben doch nicht Dasselbe. Oder anders: „Recht haben oder Recht bekommen sind Zweierlei“.
    Gruss Pascal

  • Was spricht dagegen, einige Euro für Links zu nehmen? Wenn man mir so etwas im Rahmen meiner Website anbietet und der Text der Agentur zum Artikel passt, und die Links nicht zu einer saudämlichen Seite führen, finde ich das okay.

    Bislang habe ich meine Artikel deswegen nicht den Wünschen anderer angepasst, aber einige interessante thematische Impulse und gute technische Tipps für meine Websites erhalten.

    Tom

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