Aufruf zur Seo Blogparade: Was hat sich für dich geändert?

20. Februar 2014  |   ,  |  61 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Blogparade? Was ist denn das? Mitmachen!

Auf geht's zur Seokratie Blogparade! Foto: Vladislav Gajic / Shutterstock

Auf geht’s zur Seokratie Blogparade! Foto: Vladislav Gajic / Shutterstock

Was ist eine Blogparade?

Das System funktioniert so: Jemand startet eine Blogparade und stellt offen Fragen auf seinem Blog. Andere können die Blogparade nun auf ihrem Blog fortführen, indem sie ebenfalls die gleichen Fragen beantworten. Dabei ist es üblich, dass man nach und nach alle verlinkt, die an der Blogparade teilgenommen haben. Für linkgeile SEOs bedeutet das, dass man locker 20+ Links bekommen kann! 🙂 Ob Google Blogparaden letztlich gut findet, weiß ich nicht. Es interessiert mich aber heute auch nicht, denn es geht mir um die Geschichten, die Vernetzung und hoffentlich interessante Antworten und Teilnahmen von Euch!

Blogparaden sind in der normalen Bloggerwelt ständig am Laufen. Ironischerweise machen hier meistens keine SEOs mit. Eine Ausnahme bildet der Webmasterfriday von Tagseoblogger Martin Mißfeldt, der jeden Freitag stattfindet. Aber genug der Theorie!

Die Fragen:

Wie bist Du zu SEO gekommen?

Welches war Dein erstes Webprojekt (wenn Du ein eigenes hattest, ansonsten auslassen)?

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Was magst Du nicht an SEO?

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

Und nun beantworte ich mal meine eigenen Fragen! 🙂

Wie bist Du zu SEO gekommen?

Anno 2007 habe ich T-Shirts für eine meiner Schwestern bei Spreadshirt bedrucken lassen. Nach der Bestellung erhielt ich eine Mail, dass man einen eigenen T-Shirt Shop eröffnen könnte. Ich wollte schon immer etwas im Internet machen und fand die Idee einfach super. Also erstellte ich meine ersten T-Shirt Shops und wartete darauf, reich zu werden. Das kam leider nicht so schnell, also verbrannte ich (für damalige Verhältnisse) eine Menge Geld bei Google Adwords. Irgendjemand im Spreadshirt Forum meinte dann, ich sollte doch einmal „SEO“ ausprobieren. Ich benutzte Google und fand das Abakus Forum. Dann war meine Leidenschaft geweckt und ich hackte jeden Tag 14 Stunden am Computer herum. Irgendwann war ich dann (meiner Ansicht nach) so gut, dass ich es auch für Kunden machen wollte, besonders weil meine eigenen Webseiten grauenhaft ausgesehen haben.

Welches war Dein erstes Webprojekt?

Puh, also ich glaube unter anderem war es www.lateinshirts.de, das in dieser Form immer noch so existiert wie damals. Cool, oder? Das Design habe ich selbst gemacht! Ein anderes ist www.bookmark-seiten.de, eine fürchterlich hässliche Seite über Social Bookmarking. Relativ bald kam dann auch Seokratie, das damals so aussah:

Seokratie 2008: State of the Art Webdesign!

Seokratie 2008: State of the Art Webdesign!

Was hat sich für Dich seit dem Beginn von SEO geändert?

Uff. Damals wohnte ich noch als Geschichtsstudent bei meinen Eltern. Heute arbeite ich von einem Büro aus und mit mir fast 20 Mitarbeiter. 2007 war SEO einfach etwas komplett anderes: Man kam mit Spam nach oben – sowohl Onpage wie auch Offpage. Es gab aber schlichtweg auch nicht so viele gute Webseiten damals. Früher habe ich noch selbst getextet und auch selbst Links aufgebaut. Heute mache ich vor allem administrative Dinge, gebe unsere grundsätzliche Arbeitsweise und Philosophie vor und kümmere mich um Mitarbeiter und Kunden. Ich konnte früher einen Arbeitstag leisten ohne auch nur ein Mal den Mund aufzumachen. Heute rede ich fast nur noch: Mit Kunden, mit Mitarbeitern, mit Menschen. Mein Kommunikationslevel ist um vier Millionen Prozent gestiegen. Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr gerne rede, daher ist das auch in Ordnung! 🙂

Wie erklärst Du Unbeteiligten, die sich nicht im Internet auskennen, was Du genau machst?

Früher war das etwas schwerer. Heute sage ich, wenn ich keine Lust habe ins Detail zu gehen, dass wir Online Marketing machen und unsere Kunden bekannter im Netz machen, indem wir andere Webmaster überzeugen, über unsere Kunden zu schreiben. Das hilft den Kunden und eben auch bei Google. SEO ist ein bisschen technisch und sehr viel in Richtung PR.

Welche Tools nutzt Du hauptsächlich?

Sistrix und Searchmetrics. Leider sind die zwei Toolanbieter nicht gut aufeinander zu sprechen, was ich sehr bedaure. Ich finde beide Tools klasse. Für genauere Linkanalysen kommt man um die Linkresearchtools nicht herum. Und natürlich Onpage.org! Ich nutze noch viel mehr, aber diese vier sind einfach jeden Tag dabei.

Wie sieht Deine Arbeitswoche aus? Wie viel arbeitest Du?

Im Büro bin ich meistens nicht einmal 40 Stunden pro Woche. Von zu Hause aus arbeite ich allerdings auch recht viel. In der Regel eine halbe Stunde, bevor ich ins Büro gehe. Die „richtige“ Arbeit ist während der regulären Arbeitszeiten. Nach Feierabend checke ich ständig Twitter, Facebook, Google Analytics, E-Mails und vieles mehr. Am Wochenende nehme ich mir meistens eine Sache vor, die etwas lockerer ist und einfach von zu Hause geht. Etwa Blogposts für Seokratie schreiben oder generelle Strategien für unsere Firma entwickeln. Mit diesem ganzen Drumherum komme ich also auch auf gute 55 Stunden, denke ich. Aber irgendwann reicht es und man muss auch einmal ausspannen (was ich dann bei SEO Stammtischen mache 🙂 )

Was gefällt Dir an SEO am meisten?

Dass sich ständig vieles ändert und dass man alles optimieren kann. Dabei geht es nicht nur um Webseiten, sondern auch um Arbeitsabläufe und generelle Vorgehensweisen. Natürlich gefallen mir auch meine Branchenkollegen. In keiner anderen Branche ist man so sehr mit der Konkurrenz verbunden, wie bei SEO. Es gibt ständig neue Richtungen, neue Ideen, neue Vorgehensweisen und das fasziniert mich Tag für Tag.

Was magst Du nicht an SEO?

Manchmal passiert es, dass SEOs in der Entwicklung stehen bleiben und das finde ich sehr schade. Ansonsten stört mich sehr, dass wir SEOs insgesamt nicht gerade einen guten Ruf haben. Einige wenige haben ihn kaputt gemacht. Bei Kunden, wenn sie abgezockt wurden oder auch bei anderen Webmastern, wenn sie ständig auf dümmste Art und Weise um Links angeschnorrt werden.

Wie sieht SEO in fünf Jahren aus?

VOR fünf Jahren hat SEO anders ausgesehen als heute. Und vor fünf Jahren haben viele schon gesagt, dass SEO in fünf Jahren tot sein würde. Auch in fünf Jahren wird es daher noch SEO geben, aber es wird immer schwieriger für diejenigen, die auf Tricksereien aus sind. Den Google Algorithmus wird man in fünf Jahren kaum noch betrügen können. Spam wird es zwar immer noch geben, aber die Kluft zwischen Whitehat und Blackhat SEO wird riesig sein.

Jetzt seid Ihr an der Reihe! Ich hoffe, Ihr macht fleissig mit! Natürlich ist jeder eingeladen, nicht nur Vollzeit SEOs, sondern auch Hobby-SEOs!

Die Teilnehmer:

 

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