Snackable Content: 7 Tipps, wie Du Deinen Content in Häppchen servierst

2018-05-17
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17. Mai 2018 Content Marketing 2 Kommentare

Snackable Content ist längst nicht mehr nur ein Buzzword, sondern ein Format, auf das es sich zu setzen lohnt. Dass Du mit Snack Content aber nicht nur Dein Social Media Marketing optimieren, sondern auch Deine Content-Marketing-Inhalte pushen kannst, zeige ich Dir anhand zahlreicher Best-Practice-Beispiele. Sieben Tipps zur einfachen Umsetzung warten auf Dich!

Hund auf der Couch mit Popcorn

Warum solltest Du auf Snackable Content setzen?

Das Thema Snackable Content haben Online Marketer zwar nicht erst seit diesem Jahr auf dem Schirm, aber auf Konferenzen und im Web werden vor allem im Social Media Marketing Bilder, Grafiken, Kurzvideos und neue Formate wie Podcast-Teaser derzeit immer präsenter. Als „2018 sehr gefragt“ hat erst jüngst Thomas Hutter die Zukunft der mundgerechten Content-Stückchen prophezeit. Aber wie steht es nun wirklich um das sogenannte Fast Food des Online Marketings? Ist Snackable Content nur – wie oftmals behauptet wird – im Social-Media-Bereich anzusiedeln oder können auch andere Content-Formate von den kleinen Snacks profitieren? Diesen Fragen bin ich nachgegangen und darf schon einmal verraten: Snackable Content ist meinem Verständnis nach weder ungesund, noch reines Entertainment.

Im Gegenteil: Gezielt eingesetzt, kannst Du damit Mehrwehrt generieren, Traffic auf Deine Seite bringen, Deine Markenbekanntheit steigern und vor allem eines: den Heißhunger und Wissensdurst Deiner Nutzer stillen und Lust auf mehr machen. Dabei solltest Du aber grundsätzlich bedenken, dass es bei den aufbereiteten Snacks nicht unbedingt um Content mit wenig Inhalt geht, sondern hier steht die Komprimierbarkeit und der schnelle Konsum im Vordergrund.

Was ist Snackable Content?

Der Begriff „Snackable Content“ kommt ursprünglich aus dem Englischen und gilt (in-)offiziell als das Fast Food des Online Marketings. Unter dem Buzzword versteht man im Allgemeinen leicht konsumierbare Inhalte, die sich in der Regel auch schnell über soziale Netzwerke teilen lassen. Die kleinen Content-Stücke bringen Traffic, bieten Unterhaltungswert und/oder sind für den User von informativem Nutzen.

Als hochwertige Snack-Inhalte gelten zum Beispiel:

  • Kurzvideos
  • Podcast-Teaser
  • Instagram-Storys und Boomerangs
  • Spruchbilder
  • Infografiken
  • Kurzzusammenfassungen

Bevor wir aber direkt in medias res gehen, möchte ich Dir zumindest die Frage, warum Du überhaupt auf Snackable Content setzen solltest, beantworten. Dafür lohnt es sich, etwas weiter auszuholen: Dass Nutzer auf Webseiten den Inhalt größtenteils nur noch scannen, um relevante Informationen herauszufiltern, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Sie verbringen viel Zeit damit, das Layout, die Navigation und auch visuelle Elemente zu betrachten. Die Nielsen Norman Group hat dazu bereits 2008 herausgefunden, dass im Durchschnitt nur 20-28 Prozent der Wörter auf einer Website gelesen werden. Außerdem beträgt laut einer Studie aus dem Jahr 2015 die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Internetnutzers 8,25 Sekunden. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Aufmerksamkeitspanne eines Goldfischs liegt bei ungefähr neun Sekunden.

Goldfisch im Glas

Ein Goldfisch hat eine längere Aufmerksamkeitsspanne als der Homo sapiens.

Aber was hat nur der Goldfisch mit Snackable Content gemein? Die Frage lässt sich eigentlich ganz einfach beantworten: Um den Goldfisch zufriedenzustellen, muss der Content auf Deiner Website so aufbereitet werden, dass in kürzester Zeit möglichst viele bzw. die relevanten Informationen beim ihm ankommen. Im Prinzip also wie ein schnell konsumierbarer Snack für zwischendurch – der im besten Fall Lust auf mehr macht.

Übrigens: Auf den Social-Media-Kanälen haben wir aufgrund der Informationsflut und der Kurzlebigkeit der Inhalte (Instagram-Storys, Snaps) im Durchschnitt nur 2,7 Sekunden, um die Aufmerksamkeit eines Nutzers zu erhaschen. Deine Inhalte müssen hier also zwangsläufig nicht nur gut – am besten die besten – und für den Nutzer relevant (Stichwort: Zielgruppe und Buyer Personas), sondern auch optimal aufbereitet sein, um nicht im Newsfeed unterzugehen.

7 Tipps und Best-Practice-Beispiele für Deinen Snack Content

Meiner Ansicht nach ist Snack Content nicht nur als Unterhaltungsformat, sondern als eine moderne Form des Infotainment zu definieren. Das bedeutet, es gibt verschiedene Arten und Umsetzungsmöglichkeiten, die aber dennoch in der Regel allgemeingültige Eigenschaften aufweisen.

Grundsätzlich gilt: Auch bei Snackable Content ist Qualität gefragt. Kein Nutzer wird sich mit einem matschigen Burger einer großen Fast-Food-Kette zufriedengeben, wenn er woanders auch ein selbstgemachtes Brötchen mit einem Patty aus feinstem Rinderhack und frischem Salat bekommen kann. Das heißt, trotz der Kürze muss Snackable Content dem Nutzer einen Mehrwert – wenn man so will ein (Geschmacks-)Erlebnis – bieten. Ob der Content eher unterhaltender oder informativer Natur ist, kommt dann immer auf den jeweiligen Inhalt und das Thema an.

Hund mit Burger-Spielzeug aus Plastik

Ein schlechter Snack kann niemanden überzeugen.

Wenn Du jetzt zurückschreckst und einen großen Arbeitsaufwand vermutest, kann ich Dich beruhigen: Snack Content ist in der Regel mit ein bisschen Übung, den richtigen Tools und ein wenig Fingerspitzengefühl unkompliziert zu erstellen.

Snackable Video Content

Im Folgenden stelle ich Dir die wichtigsten Arten und aus meiner Sicht die vielversprechendsten Formate von Snackable Content vor. An den aufgeführten Best-Practice-Beispielen kannst Du Dich für den Anfang orientieren und einmal selbst herumprobieren.

Kurzvideos

Wir kennen sie wahrscheinlich alle und – wenn wir tief in uns hineinhorchen – wir lieben sie: die Kurzvideos von Tasty auf Facebook. Hier wird uns im Snackverfahren gezeigt, wie unser Abendessen aussehen könnte, welche Zutaten wir dafür brauchen und wie wir bei der Zubereitung vorgehen müssen. Die Videos sind für Facebook mit ihren durchschnittlich ein bis zwei Minuten zwar schon verhältnismäßig lang, funktionieren aber ausgesprochen gut und haben virales Potenzial.

Die knapp einminütige How-To-Anleitung für „Cheeseburger Onion Rings“ zum Beispiel wurde innerhalb von zwei Jahren 3,7 Millionen Mal geteilt und über 169 Millionen Mal aufgerufen. Das ist schon eine Hausnummer, wenn man bedenkt, dass Facebook mittlerweile auch die Reichweite von einst bevorzugtem Video-Content deutlich herabgesetzt hat. Aber überzeuge Dich selbst!

Facebook-Post Cheeseburger Onion Rings

Der Facebook-Post zu den Cheeseburger Onion Rings von Tasty.

Der Nutzer bekommt im Rahmen des Facebook-Posts nicht nur eine visuelle How-To-Anleitung für „Cheeseburger Onion Rings“ an die Hand, sondern außerdem

  • eine Zutatenliste,
  • einen Einblick, der den Schwierigkeitsgrad des Gerichts vermittelt, und
  • einen weiterführenden Link zum ausführlichen Rezept auf der Website zum Ausdrucken.
Tasty-Rezept für Cheeseburger Onion Rings

Wenn Dir nun das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, findest Du bei Tasty das Rezept zum Ausdrucken und Nachlesen.

Meiner Ansicht nach ist das Snackable Content at it’s best. Spielen wir das Szenario einmal durch: Dem Nutzer wird auf Facebook das Kurzvideo in seinem Newsfeed angezeigt und er kann sich innerhalb einer Minute einen umfassenden Überblick über das Gericht, die benötigten Zutaten und den Schwierigkeitsgrad der Zubereitung machen. Er bekommt Lust auf mehr und klickt auf den im Teasertext eingefügten Link zur Website. Hier findet er direkt das Rezept zum Ausdrucken und Nachlesen. Falls er dann noch merkt, dass ihm bestimmte Kochutensilien fehlen, gibt es im Shop natürlich jede Menge Abhilfe dafür. Ein kleiner Content Snack, der hier im besten Fall also viel bewirkt hat.

Übrigens: Wie Content Marketing ein perfektes Shopping-Erlebnis schaffen und zu wiederkehrenden Kunden führen kann, erklärt Dir Silja in ihrem Artikel zur Customer Journey.

Podcast-Teaser

Um die Zielgruppe effektiv erreichen, relevante Inhalte vermitteln und andere Content-Stücke pushen zu können, sind Podcast-Teaser auf Social-Media-Plattformen im Moment ein beliebtes Mittel der Wahl. Die Süddeutsche Zeitung setzt vor allem auf Facebook immer häufiger auf dieses Format. Zurecht.

Mit über 10.500 Aufrufen war Bayerns Polizeigesetz #DasThema im SZ-Podcast. Der Facebook-Teaser verweist in nur 36 Sekunden nicht nur auf den dreißigminütigen großen Bruder des Audio-Formats, sondern auch auf die entsprechende Landingpage.

SZ-Podcast-Teaser auf Facebook

Bayerns neues Polizeigesetz – das (Teaser-)Thema im SZ-Podcast.

In gerade mal einer halben Minute erfährt der Nutzer alle wesentlichen Informationen zum Thema und wird durch die meinungsmachenden Kommentare der SZ-Redakteure aufmerksam gemacht. Dafür muss er nicht einmal den Ton anstellen, da die Tonspur auch verschriftlicht wurde.

Den Podcast-Teaser nebenbei in der S-Bahn auf dem Nachhauseweg oder in der Mittagspause gesnackt, ist der Heißhunger des Nutzers entweder bis auf Weiteres gestillt oder aber er interessiert sich für das Vier-Gang-Menü, also für das umfangreichere Content-Stück (Podcast). Und schon ist der Nutzer auf der Website!

Übrigens: Die Stimmen und Zitate der SZ-Redakteure sorgen zusätzlich für Nahbarkeit und Identifikation. Der Snackable Content wir hier also im Prinzip gleichzeitig auch als Branded Content eingesetzt.

Instagram-Storys und Boomerangs

Dass sich Instagram-Storys, Boomerangs und Snaps wie kaum ein anderes Format dazu eignen, um kurz und knackig geplante Events, Ereignisse oder größere Kampagnen anzuteasern, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Sicherlich steht in dem Fall der Unterhaltungsfaktor beziehungsweise das Storytelling vermehrt im Vordergrund, aber dennoch – oder gerade deshalb – kannst Du den Nutzer damit bestens hinter die Kulissen mitnehmen und neugierig machen.

Auch wir nutzen auf Instagram immer wieder gerne Boomerangs und Storys, um zum Beispiel unsere sagenumwobenen Aktionen anzuteasern. Und mal ehrlich: Wer wollte damals nicht wissen, was da mit dem Jimmy los war und wie es wohl weitergeht?

Ein großer Vorteil von Instagram-Storys, Boomerangs und Snaps ist, dass diese Formate alle direkt in der jeweiligen App (Instagram, Snapchat) mit beliebigen Features erstellt werden können. Hier reichen sich also minimaler Aufwand und großer Nutzen die Hand. In dem Fall rate ich Dir, einfach einmal ein bisschen zu probieren und Dich mit den verschiedenen Möglichkeiten und Optionen der Apps auseinanderzusetzen. Das kostet Dich vielleicht anfangs ein bisschen Zeit und Mehraufwand, aber Du wirst schnell merken, welche Deiner Inhalte sich für Storys eignen und wie Du sie bestmöglich inszenieren kannst.

Zitate und Spruchbilder

Bildinhalte und Soziale Netzwerke gehören im Prinzip zusammen wie Pech und Schwefel. Vor allem humoristische Grafiken wie Memes oder auch GIFs werden stets im Zusammenhang mit Snackable Content erwähnt. Warum? Sie sind schnell zwischendurch konsumierbar, erreichen im Allgemeinen tausende Nutzer, werden oft geteilt und viral weiterverbreitet.

Ich würde Dir aber grundsätzlich raten, nicht ausschließlich auf diese populär-triviale Form von Bildmaterial zu setzen, sondern Deine redaktionellen Inhalte oder aber Deine Marke mit zielgruppenrelevanten Spruchbildern aufzuwerten. Denn meiner Ansicht nach sollte auch bei Bildern immer Qualität vor Quantität stehen. Das kann einerseits den Bildtext, andererseits die Aufmachung betreffen.

Besonders bewährt haben sich zum Beispiel Zitate, die mit größeren Content-Stücken (Magazinartikeln, Webinaren, Videos) in Verbindung stehen und/oder darauf verweisen.

Der OMT nutzt seine Instagram-Reihe „Today’s Quote“ dazu, um auf Seminare und Webinare aufmerksam zu machen und einen kurzen Einblick zu geben. Das einfach Geniale daran ist: Falls der Nutzer zwar derzeit kein Interesse daran hat, an einem Online-Marketing-Seminar teilzunehmen, hat er zumindest Informationen – eine abstrakt-kreative Definition von Content Marketing – geliefert bekommen, „die ihn schlauer machen“.

Du kannst mit Spruchbildern also einerseits ein Produkt, aber auch Deine Marke in den Vordergrund rücken und so Traffic generieren. Das NEON Magazin zum Beispiel nutzt für seine Instagram-Bilder Informationen aus einer Rubrik, die auch auf der Website etabliert ist: Unnützes Wissen.

NEON Unnützes Wissen auf Webseite

Die Rubrik Unnützes Wissen des NEON Magazins.

Für sein „Unnützes Wissen“ ist das NEON Magazin seit je her bekannt. Die zielgruppenorientierten Inhalte zusätzlich für Social Media aufzubereiten, ist ein kluger Schachzug, um einerseits die Markenbekanntheit zu steigern und andererseits den Nutzern das zu geben, was sie wollen: Infotainment. Eine Verschlagwortung über Hashtags (vor allem Branded Hashtags) fördert den Informationsgehalt, die Auffindbarkeit und die Interaktion mit der Zielgruppe.

Vor allem bei Spruchbildern sind Dir also keine Grenzen gesetzt. Du kannst zum Beispiel auch mit Deinem Markenimage arbeiten und so Geschäftsführern, Mitarbeitern oder Influencern eine Stimme geben. Oder aber Du nutzt einschlägige Zitate und Informationen aus größeren Content-Stücken wie Magazinartikeln, um Traffic zu generieren.

How-To: Du fragst Dich jetzt, wie Du Deine eigenen Spruchbilder erstellen kannst? Das ist eigentlich ganz einfach. Denn mit Hilfe von Tools, wie zum Beispiel Canva oder PicMonkey, ist es möglich, auch ohne herausragende Grafik-Design-Vorkenntnisse kreativ zu werden. Du kannst vorgefertigte Beitragsarten in der richtigen Größe für Facebook und Co. nutzen, Dein Logo und eigene Bilder hochladen oder aber aus dem breitgefächerten Pool an Icons und Vorlagen schöpfen.

Infografiken

Wenn Du auf Pinterest nach „Infografik“ suchst, wirst Du merken: Hier gibt es nichts, was es nicht gibt! Ganz egal, ob Du wissen möchtest, wie Carsharing, ein guter Businessplan oder aber der Brauprozess von Bier funktioniert, auf Pinterest findest Du Antworten – in verknappter, visueller Form. Dieses einzigartige Potenzial der Plattform, die auch immer wieder als Suchmaschine für Bilder bezeichnet wird, solltest Du unbedingt nutzen, um Deinen Snackable Content zu streuen.

Pinterest Stichwort Infografik

Mit einer Infografik kannst Du vor allem auf Pinterest Snack Content verbreiten.

In einer Infografik kannst Du viele Informationen unterbringen, Zusammenhänge verdeutlichen und auch komplexere Themen verständlich aufbereiten. Wenn Du das zielführend umsetzt und ein bisschen Wartezeit mitbringst, gelingt Dir vielleicht sogar ein Social-Media-Dauerbrenner, der Deiner Webseite im besten Fall jahrelang kontinuierlich Traffic beschert.

How-To: Auch für die Gestaltung einer Infografik musst Du kein professioneller Grafikdesigner sein. Tools, wie zum Beispiel Canva oder Piktochart, sind relativ einfach in der Handhabe und bieten vielseitige Möglichkeiten beziehungsweise individuelle Designlösungen an.

Kurzzusammenfassungen

Eine weitere Form, die aus meiner Sicht auch als Snackable Content zu definieren ist, sind einem Ratgeber vorangestellte Kurzzusammenfassungen. Die Allianz etabliert dieses Format regelmäßig als Aufmacher für ihre Content-Marketing-Artikel.

Kurzzusammenfassung Allianz

In 30 Sekunden informiert der vorangestellte Snack Content der Allianz über das jeweilige Thema.

Dieses Beispiel verdeutlicht die erstrebenswerte Synthese von Snackable Content und längeren Content-Stücken. Denn: Der Heißhunger des Nutzers wird innerhalb von Sekunden (30!) gestillt. Er muss nicht den gesamten Artikel durchkauen, um die relevanten Informationen zum Thema zu bekommen. Falls ihm der kurze Snack aber Lust auf mehr gemacht hat und er sich nun eingehender informieren möchte, wird er auch direkt fündig. Haupt- und Nachspeise warten schon.

Kurz gesagt: Biete dem Nutzer bei Deinen Content-Marketing-Artikeln einen hochwertigen Appetizer an, der dazu führt, dass entweder sein Heißhunger gestillt ist oder er sich demzufolge für die Haupt- und Nachspeise interessiert.

Welche Kanäle eignen sich für Snackable Content?

Eine der herausragendsten Eigenschaften von Snackable Content ist die flexible Konsumierbarkeit. Die kleinen Content-Stückchen sollten vom Nutzer ortsunabhängig – das heißt, zu Hause oder unterwegs – gelesen beziehungsweise gesehen werden können. Diese Flexibilität bieten vor allem Social-Media-Plattformen. Aber auch auf Deinem Blog oder Magazin kannst Du mit Snack Content punkten.

Social-Media-Plattformen

Vor allem auf den gängigen Social-Media-Kanälen ist Snackable Content mittlerweile nicht mehr wegzudenken und sozusagen ein Muss:

  • Facebook (Kurzvideos, Bilder, GIFs, Memes)
  • Instagram (Storys, Kurzvideos, Boomerangs, Spruchbilder)
  • Snapchat (Kurzvideos)
  • Twitter (kurze Texte/Tweets)
  • Pinterest (Infografiken, Bilder mit wenig Text)

Blog, Magazin, Ratgeber

Aber auch auf Deinem Blog oder Magazin kannst Du mit Snackable Content bei Deiner Zielgruppe für Aufmerksamkeit sorgen, den Nutzer fesseln und Inhalte verständlich aufbereiten.

Wie im Beispiel der Allianz kann es sich lohnen, dem Nutzer schon vorab „zum Snacken“ eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Informationen zu bieten. Außerdem haben sich Infografiken bewährt, um kompliziertere Sachverhalte einfach darzustellen und den Text schon auf den ersten Blick (nicht vergessen: der Nutzer ließt nur maximal 28 Prozent des Textes) interessant und übersichtlich darzustellen.

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Grundsätzlich gilt: Achte auf eine ausgewogene Synthese zwischen Content und Social Media Marketing. Hast Du also bei einem Ratgeber schon eine umfassende Infografik eingebunden, erstelle doch eine abgespecktere Version für Pinterest und verlinke für weitere Infos auf Dein Magazin. Das ist aus meiner Sicht der Schlüssel zum Erfolg, da Du so gleich mehrere Asse im Ärmel hast, die zusammen bestenfalls unschlagbar und ein Garant für Traffic sind.

Make it snackable!

Mops vor riesigem Knochen

Große Content-Stücke kannst Du ganz einfach snackable aufbereiten.

Wenn Du jetzt denkst, Du musst das Rad neu erfinden, dann lass Dir sagen: Es besteht kein Grund zur Sorge. Denn auch Deine bereits vorhandenen Inhalte können snackable aufbereitet werden. Gibt es zum Beispiel Themen, zu denen Du im Nachhinein eine Infografik für Pinterest erstellen kannst? Oder hast Du ein interessantes Interview mit einem Influencer auf Deinem Magazin? In dem Fall könntest Du ein einschlägiges Zitat für ein Spruchbild herausgreifen und auf Facebook oder Instagram posten. Und falls Du Podcasts oder Webinare anbietest, erstelle doch für Deine Inhalte aussagekräftige Teaser zur Ankündigung auf Facebook oder Instagram.

Falls Dir nun der Kopf raucht und Du Starthilfe benötigst, unterstützen wir Dich gerne bei der Erstellung von Content-Marketing- und Social-Media-Inhalten. Vielleicht wird ja sogar ein Evergreen daraus, wer weiß!

Bilder: Bild 1: gettyimages/ damedeeso; Bild 2: gettyimages/ mehmettorlak; Bild 3: gettyimages/ Chris Amaral; Bild 4: Screenshot facebook.com/buzzfeedtasty; Bild 5: Screenshot tasty.co; Bild 6: Screenshot facebook.com/ihre.sz; Bild 7: Screenshot stern.de/neon; Bild 8: Screenshot pinterest.com; Bild 9: Screenshot allianz.de; Bild 10: gettyimages/ ClarkandCompany

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2 Kommentare
    1. Influry 15. Juni 2018, um 14:01 Uhr

      Hi Amelie!

      Danke für den hilfreichen und gutverständlichen Artikel. Insbesondere der Teil mit den Infografiken und Spruchbildern hat uns inspiriert.

      Viele Grüße,

    2. Amelie Bornstein 15. Juni 2018, um 14:10 Uhr

      Liebe Sarah,

      freut mich sehr, dass Euch mein Beitrag inspiriert und vor allem weitergeholfen hat. Viel Spaß weiterhin beim Designen und Umsetzen neuer Ideen!

      Liebe Grüße und schönes Wochenende

      Amelie

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