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SEO

So kannst Du SEO selber machen

2020-11-12
Seokratie
Seokratie GmbH
Main address: Blutenburgstr. 18 D-80636 München, Deutschland ,
Tel:089 - 219098411 , E-mail: mail[@]seokratie.de
von Julian Dziki 12. Nov 2020 2 Kommentare

Eigentlich sollte ich wohl schreiben: „Nein, holen Sie sich unbedingt einen Profi und am besten beauftragen Sie natürlich uns.“ Als Autor von Suchmaschinen-Optimierung für Dummies und jemand, der selbst vor mittlerweile 13 Jahren mit „SEO selber machen“ angefangen hat, meine ich: Natürlich kannst Du SEO selbst machen. Heute erkläre ich Dir, wie es geht und worauf Du achten solltest. Aber auch, wo die Fallstricke dabei liegen.

SEO selber machen

Kann man SEO selber machen?

Natürlich! Die Frage ist natürlich, warum? In den meisten Fällen liegt der Grund darin, dass Du kein Geld für SEO ausgeben kannst, weil Du Dich gerade noch in der Gründungsphase findest. Wenn Dein Unternehmen noch sehr klein ist, dann rate ich Dir sogar auch aus anderen Gründen dazu, SEO selbst zu machen. Auf die Art und Weise lernst Du die Grundbegriffe kennen und kannst später – bei Bedarf – eine Agentur oder einen Mitarbeiter im SEO dann besser bewerten. Es spricht aber nichts dagegen, dass Du selbst Hand anlegst. Meistens ist es sogar besser als auf die ganz günstigen Angebote hereinzufallen, die es bei Ebay & Co. gibt. Bevor Du Backlinkpakete kaufst, spar Dir das Geld lieber für andere Dinge.

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Wo fängst Du an?

Am besten Du legst nicht direkt los, sondern Du holst Dir erst einmal eine ordentliche Portion Wissen! Das geht sogar größtenteils kostenlos oder teilweise auch sehr kostengünstig im Internet.

Grundsätzlich ist es noch wichtig für Dich zu wissen, dass die Meinungen und Ansichten im SEO-Bereich durchaus auseinandergehen. Es gibt (wie überall) viel Falschwissen, Halbwahrheiten und kontrovers diskutierte Maßnahmen. Vorsicht ist geboten bei Internetforen und Facebook-Gruppen. Dort bekommst Du zwar schnell eine Antwort auf Deine Fragen – aber manchmal stimmen diese Antworten fachlich einfach nicht.

Wo liegen die Gefahren, wenn Du SEO selber machst?

Ich habe oft mit Leuten zu tun, die am Anfang Ihrer SEO-Karriere stehen. Die größte Gefahr liegt in diesen Dingen:

  • Viele Newbies verschwenden viel Zeit und Energie in SEO-Maßnahmen, die gar nicht so viel bringen. Unter Anfängern ist zum Beispiel die Erstellung einer Sitemap sehr, sehr wichtig, obwohl sie bei kleineren Websites relativ unwichtig ist.
  • Noch problematischer ist es, wenn neben Zeit auch Geld verschwendet wird. Du solltest keine Produkte kaufen, die Dir ein schnelleres Ranking garantieren. Sehr beliebt sind dafür wie bereits erwähnt Backlinkpakete auf Ebay & Co. Oft resultiert das aus Ungeduld, dass Du möglichst schnell gute Rankings bekommst. Glaube mir: Es gibt keinen Super-Hack, der Dir in wenigen Tagen gute Rankings beschert. Suchmaschinenoptimierung benötigt bei neuen Domains viel Zeit.

Das sind die zwei größten Gefahren.

Was ist der Vorteil, wenn man jemanden mit Erfahrung beauftragt?

Die wichtigste Fähigkeit, die ein erfahrener SEO hat, ist es Dinge gut priorisieren zu können. Er beginnt nicht mit der Sitemap, sondern (beispielsweise) mit dem Title der Startseite. Du – oder auch jemand, der nicht so gut ausgebildet ist – verschwendet viel Zeit mit Dingen, die wenig Nutzen bringen. Als Newbie arbeitest Du viel mit Trial and Error. Das ist vollkommen ok, wenn Du die Zeit dafür hast.

Meist gibt es zwei klassische SEO-Wege eines erfolgreichen Unternehmens:

  1. Viele Unternehmen starten meist mit „SEO selbst machen“ oder lassen es einen Mitarbeiter nebenbei oder in Vollzeit machen. Manchmal klappt das und hier endet dann der SEO-Weg, beziehungsweise geht erst bei 4. weiter.
  2. Manchmal merken das Unternehmen und / oder der Mitarbeiter, dass sie keine zeitlichen und personellen Ressourcen für SEO haben und beauftragen eine Agentur.
  3. Das Unternehmen hat hoffentlich großen Erfolg und wächst stark. Irgendwann ist SEO genug Arbeit für einen Festangestellten und man stellt einen SEO-Mitarbeiter ein und kündigt der Agentur oder reduziert die Leistungen.
  4. Der Festangestellte geht oder das große SEO-Team braucht zusätzlichen Input von außen und man arbeitet wieder stärker mit einer Agentur zusammen, dann aber oft als Sparringspartner mit dem internen Online Marketing Team oder als „verlängerte Werkbank“ zur Überbrückung von Auslastungsspitzen im SEO-Team.

Du hast keine Zeit und kein Geld für SEO?

Manchmal treffe ich auch auf Unternehmer, die weder selbst Zeit für SEO haben, noch das Geld für einen Dienstleister ausgeben können. Entweder hast Du die Zeit es selbst umzusetzen (und zu lernen) oder das Geld, jemanden dafür zu bezahlen. Sonst sieht es (in Sachen SEO) düster aus. Allerdings ist SEO auch nicht für jedes Unternehmen der richtige Kanal.

6 Knaller-Tipps zum Einstieg in „SEO selber machen“

  1. Lass Deine URL- und Verzeichnisstruktur in Ruhe. Ändere Deine URLs nicht am Anfang, weil es heißt, dass Du sprechende URLs benötigst. Bei einem nagelneuen Webprojekt, das erst vor ein paar Tagen live ging, geht das schon. Nicht tun solltest Du es bei älteren Projekten. Das ist der Nummer 1 Fehler im Sinne von „Anfänger hat aus Versehen alles kaputt gemacht“. Die URL-Struktur sollte man nur mit sehr guten Gründen und nach reiflicher Überlegung ändern, glaube mir!
  2. Schau Dir Deine Quellen genau an. Es gibt viele verschiedene Schulen im SEO. Höre nicht auf einen Lieblings-SEO, sondern lies verschiedene Blogs und bilde Dir Deine eigene Meinung. Überlege Dir, welcher Hintergrund der Autor eines bestimmten Artikels hat – ist er oder sie ein Experte oder nur jemand, der nebenbei mal einen Artikel über SEO schreibt?
  3. Lass am Anfang die Finger von Linkbuilding. Meine persönliche Meinung ist: Lass auch später die Finger davon, aber das wirst Du dann selbst entscheiden können. Links sind ein wichtiger Bestandteil im Ranking, aber die Links, die Anfänger holen, sind fast immer die Schlimmsten, die Du holen kannst. Lese Dich ordentlich ein in das Thema, bevor Du damit beginnst.
  4. Technik, Nutzerfreundlichkeit, Texte und Marketing – daraus besteht SEO. Viele Anfänger bearbeiten zu Beginn eines der Felder ganz intensiv und lassen die anderen außer Acht. Am besten ist es, wenn Du in allen Bereichen 90 % erreichst und nicht in einem 100 % und in den anderen gar nichts. Die Seitenladegeschwindigkeit ist recht wichtig, aber nicht das, womit Du (normalerweise) Konkurrenten mit großartigem Marketing überholen kannst!
  5. SEO braucht Zeit. Selten wirst Du sofort Ergebnisse sehen. Die meisten Änderungen benötigen Wochen oder gar Monate, bis sie sich auswirken.
  6. SEO ist nicht alles im Online Marketing. Setze nie nur auf den Kanal SEO, sondern baue Dich und Dein Unternehmen breit auf. E-Mail-Marketing ist grandios, mit YouTube erreichst Du in kurzer Zeit sehr viele Menschen sehr direkt. Kümmere Dich um mehrere Kanäle, denn diese befeuern auch Dein SEO. „Nur“ SEO zu machen funktioniert leider schon lange nicht mehr.
  7. Networking ist wahnsinnig wichtig. In Zeiten von Corona ist es natürlich blöd, zu sagen „Nimm an Konferenzen und Meetups teil“, wenn sie alle verboten sind. Der Artikel wird aber noch nach Corona hier stehen, daher „Nimm an Konferenzen und Meetups teil. Das war der Gamechanger in meiner SEO-Karriere. Nur der persönliche Kontakt und Gespräche in den Pausen von Konferenzen sind das, was Dich vom SEO zum SEO-Profi werden lässt. Und wenn Du das liest und Corona bereits ein Jahr zurück liegt, freu dich! Falls Du es im November 2020 liest: Halte durch, bald ist es vorbei! 🙂

Zusammenfassung

Natürlich kannst Du SEO selbst machen. Voraussetzung ist, dass Du genügend Zeit und auch Spaß an der Sache hast. Wie bereits erwähnt: Abonniere gerne unseren kostenlosen SEO Kurs, um in den nächsten 5 Tagen Schritt für Schritt zu erfahren, wie Du loslegen kannst. Falls Du dann doch externe Hilfe benötigst, wir sind immer für Dich da. Hast Du noch Fragen und / oder Tipps?

Brauchst Du Hilfe? Suchst Du eine kompetente, flexbile und zuverlässige Online-Marketing-Agentur? Wir freuen uns auf Deine unverbindliche Anfrage.
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Über den Autor
Wie andere Fussballprofi werden wollten, so wollte Julian immer schon im Online Marketing arbeiten. Den Blog Seokratie.de startete er 2008 neben seinem Studium. Aus dem Hobby wurde sein Beruf: Heute ist er Geschäftsführer und Inhaber der Online Marketing Agentur Seokratie mit über 20 Mitarbeitern. Er ist Autor von "Suchmaschinen-Optimierung für Dummies", das 2018 im Wiley Verlag erschienen ist. Hier findest Du alle Beiträge von .

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2 Kommentare
  1. Peter Bach jr. 13. November 2020

    Hallo Julian,

    ich bin ABSOLUTER Blog-Lese-Anfänger und will gerade organisieren, wie das „zu verwalten ist“. Dabei merke ich, dass ich oft (… bei Lektüre mehrerer Blogs oder nach Google-Funden) nicht wiederfinde, was ich als (… in Kürze) lesenswert fand. Weil ich aber immer wieder auch auf uralte Blog-Beiträge stoße, muss ich es anders angehen. So bin ich erstaunt, wie ich nun zufällig diesen, deinen Beitrag als topaktuell fand. Ich will das alles ein wenig organisieren.

    Generell … wie mache ich das: Wie bekomme ich mit, wann du einen neuen Beitrag (… ist das dann auch ein „Post“?) eingestellt hast, damit ich ihn am Tag des Erscheinens oder kurz danach lesen kann.
    Hierzu bräuchte ich ein wenig Hilfestellung.

    Danke im Voraus + Grüße
    Peter

  2. Julian Dziki 26. November 2020

    Hi Peter,

    Unser Newsletter hilft – http://www.Seokratie.de/newsletter/
    Alternativ, wenn Du es für viele Blogs machen willst, hol Dir einen „RSS-Feedreader“ – der holt sich immer automatisch die neuesten Beiträge Deiner Lieblingsblogs. 🙂

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