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Video: Influencer Marketing: Ist die Zusammenarbeit mit Influencern rausgeschmissenes Geld?

2019-11-05
Seokratie
Seokratie GmbH
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Tel:089 - 219098411 , E-mail: mail[@]seokratie.de
von Neele Hehemann 7. Jan 2019 2 Kommentare

Lohnt sich die Zusammenarbeit mit Influencern im Social-Media-Bereich? Diese Frage beantwortet Dir unsere Social-Media-Expertin Neele. Zudem erklärt sie, auf was Du achten solltest, wenn Du Influencer Marketing betreibst.

Folgende Fragen beantwortet Neele in diesem Video:

  • Benötige ich Influencer für Social Media Marketing?
  • Verkaufe ich durch Influencer Marketing wirklich mehr?
  • Ist die Zusammenarbeit mit Influencern rausgeschmissenes Geld?

Hier das Video (4:31 Min)

Du willst kein Video ansehen, sondern lieber lesen?

Dann haben wir hier das komplette Video als Text für Dich:

Neele: Willkommen zur SEOkratie-Fragerunde. Das Thema heute: Funktioniert Social-Media-Marketing eigentlich nur noch mit Influencern?

Frage: Benötige ich Influencer für Social-Media-Marketing?

Neele: Es geht auch ohne. Der Grund, um mit Influencern zusammenzuarbeiten, ist ja meistens deren hohe Follower-Zahl und dadurch eine große Reichweite.

Aber warum haben sie so viele Fans? Weil sie auf die Zielgruppe zugeschnittene Inhalte haben und sich die Nutzer damit identifizieren können. Aber das kannst du auch selbst erreichen, indem du gute Inhalte erstellst. Die fehlende Reichweite – weil deine Seite vielleicht weniger Fans hat – kannst du damit ausgleichen, dass du Ads schaltest.

Der Vorteil ist: Du kannst genau steuern, wie du die Ads ausspielst und hast die volle Kontrolle. Und die Preise sind wahrscheinlich günstiger, als die des Influencers. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, zum Beispiel, indem du deine Mitarbeiter als Marken-Botschafter einsetzt. Meine Kollegin Amelie hat dazu einen interessanten Artikel geschrieben (über Employer Branding).

Frage: Verkaufe ich durch Influencer-Marketing wirklich mehr?

Neele: Influencer-Marketing kann Verkäufe ankurbeln. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es authentisch ist und dass die Zielgruppe des Influencers zum Produkt passt. Das heißt, ein Mode-Influencer kann natürlich sehr gut Mode verkaufen, klar! Aber wahrscheinlich auch Accessoires und andere stilvolle Produkte, wie zum Beispiel Möbel und andere Einrichtungsgegenstände. Aber dabei sollte man beachten: Wird die Zielgruppe des Influencers nur „Gefällt mir!“ drücken, oder wird sie es auch tatsächlich kaufen!? Ein typisches Problem ist nämlich, dass Unternehmen sagen: „Wir haben durch Influencer XY so einen Reichweiten-Boost bekommen. Aber unser Problem ist jetzt, das Ganze auch zu monetarisieren.“

Tja, das Problem kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel kann das Tracking fehlen, man kann nicht nachvollziehen: Wie viele Leute haben den Beitrag des Influencers gesehen und dann tatsächlich auch etwas eingekauft? Ein anderes Problem könnte auch sein, dass der Beitrag gar nicht zielgerichtet war. Das heißt, es wurde nicht direkt auf den Shop verwiesen, oder das Produkt wurde gar nicht so deutlich herausgestellt. Das sind mögliche Probleme.

Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass die Zielgruppe gar nicht zum Produkt passt. Zum Beispiel ein Mode-Influencer mit wahnsinnig vielen Fans und die sind aber alle minderjährig. Die werden sich wahrscheinlich keine zwei, drei, vier, fünftausend Euro teure Handtasche kaufen. Da werden Mama und Papa schön sagen: „Uh, spar dir das mal selbst an!“. Große Brands können sich das natürlich leisten und sagen „Wir investieren heute in unsere Käufer von morgen in zehn, fünfzehn Jahren, die sich dann die Handtasche leisten“. Aber das kann nicht jedes Unternehmen und das sollte einem bewusst sein.

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Grundsätzlich ist es so: Influencer-Marketing funktioniert dann besonders gut und kann sich auch am Umsatz zeigen, wenn das Produkt genau zur Zielgruppe des Influencers passt und sie es nur noch nicht kennen. Weil, dann werden sie es auch kaufen.

Frage: Ist die Zusammenarbeit mit Influencern rausgeschmissenes Geld?

Neele: Nicht unbedingt. Wichtig ist dabei zum einen, dass der Influencer zum Produkt passt und die Zielgruppe des Influencers.

Und die Nachvollziehbarkeit: Dass man zum Beispiel mit Gutschein-Codes arbeitet, damit man auch genau nachvollziehen kann, wie viele Leute haben den Beitrag des Influencers gesehen? Und danach tatsächlich im Shop eingekauft. Und natürlich ist es auch von meinem Ziel abhängig. Wenn mein Ziel ist, Brand Awareness zu schaffen und mein Image zu pflegen, dann funktioniert Influencer-Marketing sehr gut! Es ist aber keine Wunderwaffe, um Shop-Verkäufe zu generieren. Es kommt ganz stark darauf an: Wie ist eure Zielgruppe? Ist die jetzt kaufbereit? Was ist euer Produkt?

Besonders effektiv ist es übrigens, wenn ihr nicht nur einen Social-Media-Post mit dem Influencer gemeinsam macht, sondern vielleicht eine groß angelegte Content-Marketing-Kampagne, sodass die Leute – die Fans des Influencers – auch auf eure Webseite kommen, dort das Interview lesen und wirklich merken „Okay, mein Idol, mein Fan, von dem ich begeistert bin, ist begeistert von dieser Marke, von diesem Produkt. Darüber möchte ich mehr darüber erfahren.“. Und sich dann über eure Produkte informieren und es dann vielleicht im besten Fall auch kaufen.

Meine Kollegin Silvia wird übrigens das Thema Influencer-Marketing auch in einem Video aufgreifen und das mal aus Content-Marketing-Sicht beleuchten. Abonniert unseren Kanal, dann werdet ihr es auch nicht verpassen.

Das war meine Einschätzung zum Thema Influencer-Marketing. Mich würden eure Erfahrungen interessieren: Schreibt sie gerne in die Kommentare. Und übrigens: Wenn ihr selbst Fragen habt, die wir mal beantworten sollen in der Frage-Runde, könnt ihr sie auch gerne in die Kommentare schreiben.

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Über den Autor
Neele arbeitet bei Seokratie in den Bereichen Content Marketing & Social Media und spürt am liebsten die neusten Trends auf. Hier findest Du alle Beiträge von .

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2 Kommentare
    1. Jeremy-James 22. Januar 2019

      Servus,

      und Gratulation zuerst einmal zu einem tollen (und vor allem auch ehrlichen) Video.

      Eine Frage aber noch: Sollte man jetzt beim Einbetten eines YouTube-Videos in einen Blogbeitrag immer diese erweiterte Datenschutzoption auswählen? Damit der Seitenbesucher am Ende des Videos eben keine personalisierten Vorschläge für Videos mehr bekommt z. B.?

      Bzw. welche Auswirkungen hat das Aktivieren (oder eben auch nicht) dieser Funktion?

      LG,

      Jeremy-James

    2. Neele Hehemann 22. Januar 2019

      Hallo Jeremy-James,

      danke für das Kompliment, das freut mich sehr!
      Ja, die erweiterte Datenschutzoption unbedingt auswählen! Ansonsten werden die Nutzerdaten von Deiner Webseite an YouTube gesendet. Für weitere Informationen zum Thema kann ich Dir https://www.e-recht24.de/ empfehlen.

      Viele Grüße,
      Neele

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