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YouTube-SEO: So verbesserst Du Deine Video-Performance

Kim SchneiderSEO-Expertin

Falls Du Dich gerade fragst, warum Deine Videos bei YouTube nicht gut performen, kommt genau an dieser Stelle YouTube-SEO ins Spiel. In meinem Blogbeitrag zeige ich Dir, welche Rankingfaktoren für YouTube relevant sind und gebe Dir Best Practices mit auf den Weg, wie Du Deine YouTube-Videos für SEO optimieren kannst.

Youtube-seoAlt-Tag: YouTube: Wie geht YouTube-SEO?

Damit die harte Arbeit der Video-Produktion sich auszahlt – Optimiere Deine Video-Performance mit YouTube-SEO.

Die Vorteile von YouTube-SEO

Die Plattform YouTube hat sich zu einer der größten Videoplattformen entwickelt, auf der sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen ihre Botschaften mit der gesamten Welt teilen. Inmitten des ständig wachsenden Wettbewerbs ist es daher von entschiedener Bedeutung, dass Deine Videos auch von Deiner Zielgruppe gefunden werden. YouTube ist also nicht mehr nur eine Plattform zum Teilen und Ansehen von Videos, sondern auch eine bedeutende Suchmaschine, auf der Millionen von Nutzer:innen täglich nach den passenden Inhalten suchen. Die Videoplattform ist daher zu einem mächtigen Instrument geworden, um Deine Botschaft an ein breites Publikum zu verbreiten – egal ob Du als etablierter YouTuber, aufstrebender Content Creator oder als Unternehmen agierst.

wichtig ist, dass Du nicht einfach Videos produzierst, sondern auch die entsprechenden YouTube-Video-SEO-Kriterien direkt von Beginn an mit umsetzt. Denn YouTube-SEO bringt einige Vorteile mit sich:

  • Verbesserte Auffindbarkeit bei YouTube durch ein besseres Ranking in den Video-Suchergebnissen
  • Steigerung der Klicks, Aufrufe, Likes und Kommentare
  • Höhere Zuschauerbindung durch passgenauere Inhalte für Deine Zielgruppe
  • Erhöhung der Anzahl an Abonnenten
  • Verbesserung der Wiedergabezeit
  • Wettbewerbsvorteil, wenn Deine Wettbewerber das volle Potenzial noch nicht vollständig ausschöpfen
  • Möglichkeit zur Monetarisierung Deines Kanals.
  • Die ersten Videos, die in der YouTube-Suche zu einem Keyword auftauchen, werden mit hoher wahrscheinlich auch in der Google-Suche auftauchen (wenn Videos angezeigt werden)

Wer sollte auf der Videoplattform YouTube vertreten sein?

Grundsätzlich bietet sich ein eigener YouTube-Kanal für jeden an, egal ob Du ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietest, Dein Wissen oder wichtige Informationen zur Verfügung stellen möchtest. Denn YouTube bietet eine breite Sparte an Möglichkeiten, Deine Zielgruppe zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Denn auf YouTube sind alle Altersgruppen vertreten. Daher lohnt sich ein YouTube-Kanal auch dann, wenn Du im B2B-Bereich angesiedelt bist. Denn gerade im B2B Bereich ist es häufig so, dass das Suchvolumen von Keywords sehr gering ist und ein Video, obwohl es auf Position 1 rankt, nur zehn bis fünfzig Aufrufe im Monat bekommt. Aber genau diese sind wichtig, denn es geht vor allem darum, die richtigen Nutzer:innen anzusprechen, nicht die breite Masse.

Worin unterscheidet sich YouTube-SEO von Video-SEO?

Obwohl sich die Disziplinen YouTube-SEO und Video-SEO in vielen Bereichen überschneiden, gibt es einige Unterschiede.

So werden bei YouTube-Video-SEO, wie der Name bereits vermuten lässt, Videos speziell für die Plattform YouTube optimiert. Um bei YouTube mit einem Video gut ranken zu können, hat die Plattform einige spezielle Anforderungen an Video-Marketer:innen, die ich Dir im späteren Teil meines Blogbeitrags genauer erläutern werde.

Video-SEO hingegen beschreibt die umfassende Video-Optimierung. Die Optimierungen betreffen Video-Inhalte auf Websites, damit diese in der Google-Suche oder bei Bing gefunden werden.

Du interessierst Dich für das Thema Video-SEO und möchtest mehr darüber wissen? In unserem Video erklärt Dir unsere Video-Marketerin Chrissi wie Du mithilfe von Video-SEO in den Suchergebnissen bei Google angezeigt wirst.

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Die wichtigsten Rankingfaktoren für YouTube-SEO

Wie auch bereits bei der Optimierung für Google oder Bing-SEO, gibt es auch bei YouTube-Video-SEO relevante Faktoren, die das Ranking und damit die Performance Deiner Videos maßgeblich beeinflussen.

Welche Rankingfaktoren im Hinblick auf YouTube-SEO Du unbedingt kennen solltest, möchte ich Dir in den folgenden Abschnitten zeigen:

YouTube-Video-Titel

Ein guter YouTube-SEO-Titel macht Lust auf Dein Video und weckt die Neugierde der Nutzer:innen. Formuliere ihn dabei aus der Sicht Deiner Zielgruppe und vermeide Fachbegriffe. Der Titel sollte außerdem prägnant sein und unbedingt in Abstimmung mit dem Vorschaubild (Thumbnail) erstellt werden. Beim YouTube-Titel hast Du maximal 100 Zeichen zur Verfügung – mehr kannst Du nicht eintippen. Je kürzer und präziser, desto besser. Meist hat man in der Praxis so ca. 75 Zeichen.

YouTube-Video-Beschreibung

Die ersten ein bis zwei Zeilen Text (100-120 Zeichen) Deiner Video-Beschreibung werden als Vorschau zu sehen sein. Alles Weitere erscheint erst nach einem Klick auf „Mehr anzeigen“. Das bedeutet, dass Du direkt zu Beginn Nutzer:innen davon zu überzeugen solltest, dass sie sich Dein Video anschauen sollten. Stelle Dein Video-Thema vor und bringe Dein Hauptkeyword, wichtige Nebenkeywords (auch Longtail-Keywords) oder auch W-Fragen unter.

Generell solltest Du bei der YouTube-Video-Optimierung Deine Beschreibungen etwas detaillierter ausformulieren. Dies hilft YouTube (und anderen Suchmaschinen), den Kontext Deines Videos zu verstehen. Deine YouTube-Beschreibung kann bis zu 5.000 Zeichen zählen – als Orientierungswert solltest Du 100-250 Wörter anpeilen. Hast Du Dein Video in einzelne wichtige Abschnitte beziehungsweise Themenbereiche geclustert, lohnt es sich, in der Beschreibung ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken anzulegen. Außerdem eignen sich Links mit relevanten Zusatzinformationen in der Video-Beschreibung.

Vermeide es jedoch, Deine Beschreibung unnötig zu füllen. Auf diese Weise entstehen spammy wirkende Texte ohne große Strahlkraft. Falls Dir tatsächlich der Inhalt für eine solche Beschreibung fehlen sollte, entscheide Dich für eine nicht ganz so lange (natürliche) Description.

Channel Authority

Unter dem Begriff „Channel Authority“ versteht man das Ansehen und die Glaubwürdigkeit Deines YouTube-Kanals in den Augen von YouTube und auch den Nutzer:innen. Im Hinblick auf YouTube-SEO ist daher auch die Autorität Deines Kanals ein wichtiger Rankingfaktor.

Deine Channel Authority wird durch verschiedene Faktoren bestimmt, die die Gesamtperformance Deines Kanals widerspiegeln:

Anzahl an Videoaufrufen insgesamt

Die Gesamtzahl der Videoaufrufe ist ein wichtiges Kriterium im Bereich der YouTube-SEO. Denn je höher die Anzahl der Aufrufe ist, desto eher passiert es, dass der Algorithmus Dein Video als interessant einstuft.

Anzahl an hochgeladenen Videos

Die Gesamtzahl der hochgeladenen Videos hilft vor allem bei der Wahrnehmung Deines Kanals innerhalb der YouTube-Community. Veröffentlichst Du viele Video zu einem bestimmten Thema, wirst Du wahrscheinlicher als Expert:in in diesem Fachgebiet wahrgenommen.

Gesamte Watchtime

Eine hohe Watchtime lässt auf die Qualität Deiner YouTube-Videos schließen. Denn bleiben Zuschauer:innen länger auf Deinen YouTube-Videos, ist das ein Indikator dafür, dass sie relevant sind.

Alter Deines YouTube-Kanals

Bist Du schon seit einigen Jahren mit einem eignen YouTube-Kanal vertreten und veröffentlichst regelmäßig Videos, kann sich dies ebenfalls positiv auf Deine Authority auswirken, da er als etabliert und zuverlässig wahrgenommen wird.

Anzahl der Kanal-Abonnenten

Eine große Anzahl von Abonnenten lässt darauf schließen, dass Du relevante und auch ansprechende Inhalte produzierst, die dazu führen, dass Nutzer:innen Deinem Kanal folgen.

Video Authority

Im Gegensatz zur „Channel Authority“ bezieht sich die „Video Authority“ auf das Ansehen und die Glaubwürdigkeit Deiner Videos im Einzelnen auf YouTube. Die Video Authority spielt bei YouTube-SEO eine wichtige Rolle, da Videos mit einer höheren Authority in den Suchergebnissen und Empfehlungen vom Algorithmus bevorzugt werden. Hat ein Video eine hohe Authority ist es wahrscheinlicher, dass es vor anderen Videos mit ähnlichen Inhalten platziert wird, wodurch die Chancen steigen, mehr Aufrufe, Engagement und Reichweite zu erzielen.

Im Hinblick auf die YouTube-Suchmaschinenoptimierung spielen dabei folgende Faktoren eine wichtige Rolle:

Klickrate & Watchtime

Je häufiger Dein Video geklickt wird, desto höher ist dementsprechend auch Deine Klickrate. Hat Dein Video eine hohe Klickrate ist das ein Indikator dafür, dass Deine Videos bei Nutzer:innen ankommen. Die führt dazu, dass der Algorithmus Deine Videos besser platziert. Bleiben Nutzer:innen lange auf Deinem Video, signalisiert dies dem YouTube-Algorithmus, dass es einen echten Mehrwert für Nutzer:innen bietet. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Algorithmus Dein Video besser platzieren wird. Die Watchtime hängt direkt mit der Klickrate zusammen, denn eine hohe Klickrate mit geringer Watchtime wirkt sich negativ auf Dein Video aus – beide Metriken müssen sozusagen stimmen.

Zuschauerbindung

Inhalte, die auf die Bedürfnisse und Interessen Deiner Zielgruppe abgestimmt sind, helfen dabei, dass sich Nutzer:innen in erster Linie länger Deine Videos anschauen und auch mit Deinem Kanal interagieren.

Traffic auf das Video von externen Websites

YouTube bewertet die Popularität Deines Videos nicht nur anhand der Aktivitäten auf der Plattform, sondern auch anhand des externen Traffics. Wird Dein Video von externen Seiten eingebettet oder verlinkt, gelangen dadurch Nutzer:innen „von außen“ auf Dein Video. Dies wird vom Algorithmus so wahrgenommen, dass Dein Video für ein breites Publikum relevant ist.

Beachte: wenn Du zu viele Links von Deinem Video nach außen einbaust, zum Beispiel in der Beschreibung oder im Abspannelement, kann das dazu führen, dass Nutzer:innen Dein Video verlassen, weil sie auf diese Links klicken. Dies kann sich negativ auf die Performance Deiner Videos auswirken.

Erscheinen in (prominenten) Playlists

Erscheint Dein Video in einer populären Playlist, kann sich dies positiv auf die Zuschauerzahlen Deines Videos auswirken. Videos können in eigenen Playlist, in Playlists andere Nutzer:innen oder, was am interessantesten ist, in den YouTube-Empfehlungen auftauchen.

Engagement / Interaktion

Interagieren User:innen mit Deinem Video, ist dies ein Zeichen für YouTube, dass sie Dein Video interessant finden. Dieser Rankingfaktor wird für YouTube-SEO immer wichtiger. Wenn Dein Video geliked, kommentiert und geteilt wird, wird der Algorithmus dies registrieren und honorieren.

Untertitel / Transkripte

Mit Untertiteln ermöglichst Du, dass auch hörgeschädigte Nutzer:innen Deine Videos anschauen können, auch wenn Sie die Audiospur nicht richtig oder gar nicht verstehen – Du sprichst ein inklusiveres Publikum an.

Wir empfehlen Dir eigene Transkripte zu erstellen, die auch tatsächlich den Inhalt Deines Videos wiedergeben. YouTube ist zwar bereits sehr gut darin, automatische Untertitel zu generieren, nichtsdestotrotz können sich hier Fehler einschleichen, wodurch sie nicht immer genau Deine Inhalte wiedergeben. Vorteil automatisch generierter Untertitel ist jedoch, dass diese dabei helfen, ein internationales Publikum anzusprechen, auch wenn Deine Videos auf Deutsch sind.

Unsere YouTube-SEO-Tipps für mehr Reichweite und bessere Rankings

Wer uns schön länger kennt weiß, dass wir auf unserem Seokratie YouTube-Kanal regelmäßig Videos zu den Themen SEO, SEA, Content Marketing und Video-Marketing veröffentlichen und kennen daher die Herausforderungen bei YouTube-SEO sehr gut.

In den folgenden Abschnitten möchte ich Dir daher unsere Tipps für erfolgreiches YouTube-SEO mit auf den Weg geben, die sich bei uns im Laufe der Jahre bewährt und etabliert haben:

1. Die richtige Content-Strategie

Eine gute Content-Strategie legt den Grundstein für YouTube-SEO. Denn sie hilft dabei, relevante sowie ansprechende Inhalte zu erstellen, die Deine Zielgruppe ansprechen, die Zuschauerbindung steigern und Dein Video-Rankings verbessern.

Bevor Du jedoch mit einer Content-Strategie ausarbeitest, solltest Du dir zunächst folgende grundlegende Fragen stellen, die Dir dabei helfen, Deine Ziele zu definieren:

  1. Wohin willst Du mit YouTube?
  2. Wie willst Du YouTube für Dich oder Dein Unternehmen einsetzen?
  3. Welche positiven Auswirkungen hat ein erfolgreicher YouTube-Kanal für Dich?

Hast Du Deine Ziele definiert, geht es an die Content-Strategie. Hier gibt es drei verschiedene Arten von Inhalten, die in folgende Kategorien eingeteilt werden können: Hub-, Hero und Help-Content. Jeder dieser drei Kategorien erfüllt eine bestimmte Rolle und hat unterschiedliche Ziele im Hinblick auf Zuschauerbindung, Reichweite oder der Entwicklung Deines YouTube-Kanals.

Help-Content

Wie der Name bereits sagt, ist diese Art von Inhalten darauf ausgerichtet, Nutzer:innen zu helfen oder ihnen eine Lösung für ihr Problem zu liefern und ihre Fragen zu beantworten. Darunter fallen beispielsweise Videoformate wie How-to-Videos oder informative Guides. Indem Du ihnen bei der Lösung von Problemen hilfst, steigerst Du Deine Kompetenz und Autorität in Deinem Fachgebiet, was Dir dabei helfen kann, neue Zuschauer zu gewinnen.

Help-Content Beispiele anhand der Suchanfrage "Reißverschluss einnähen".

Help-Content am Beispiel des Keywords „Reißverschluss einnähen“.

Hero-Content

Diese Content-Strategie dient in erster Linie dazu, in Form von aufwändig produzierten Videos Zuschauer zu gewinnen und dadurch die Reichweite Deines YouTube-Kanals zu steigern. Hero-Content ist darauf ausgelegt, eine breite Zielgruppe anzusprechen und kann sich auf aktuelle Trends, Events oder innovative Ideen konzentrieren.

Hero-Content des YouTube Kanals von Grip.

Hero-Content am Beispiel des YouTube-Kanals von Grip.

Hub-Content

Hub-Content legt den Fokus auf wiederkehrende Inhalte auf Deinem Kanal, die vor allem Deine Stammzuschauer erwarten. Ziel ist es, eine loyale Zuschauerschaft aufzubauen und das Interesse der Abonnenten an Deinen Videos aufrechtzuerhalten. Hierunter fallen beispielsweise Vlogs, Tutorials oder eine Videoserie zu einem bestimmten Thema.

Videoserie über die Einrichtung eines Ateliers als idealer Hub-Content.

Hub-Content am Beispiel der YouTuberin und Künstlerin Jette, die in ihrer Atelier-Serie ihre Zuschauer:innen bei der Einrichtung ihres Ateliers in wöchentlichen Vlogs mitnimmt.

Um Deinen Kanal langfristig zu fördern, sollte eine Deine Content-Strategie alle drei Kategorien beinhalten. Hub-Content „beliefert“ Deine Zuschauer:innen, Hero-Content erweitert Deine Reichweite und Help-Content zieht neue Zuschauer:innen an und etabliert Dich als Expert:in in Deiner Branche oder Nische.

Tipp: Produziere beim Start Deines YouTube-Kanals zuerst nur Help-Content und erst dann Hub- und Hero-Content.

2. Finde passende Keywords

Die Keyword-Recherche ist das A und O bei der Suchmaschinenoptimierung – ganz egal, ob es sich bei der Suchmaschine um YouTube, Google oder Bing handelt. Sie steht immer am Anfang, das heißt vor der Videoproduktion. Zusätzlich helfen relevante Keywords dem YouTube-Algorithmus dabei, Deine Video-Inhalte besser zu verstehen und den passenden Zuschauer:innen anzuzeigen.

So kannst Du relevante Keywords für Deine Videos recherchieren:

  • Prüfe Deine bestehenden Seiten auf Video-Potenziale (Blog- oder Magazinartikel)
  • Nutze YouTube-Suggest im Inkognitomodus (ähnlich zu Google-Suggest, nur eben bei YouTube)
  • Welche Keywords benutzt der Wettbewerb?
  • Google einfach nach Themen und prüfe, ob in den Suchergebnissen Videos angezeigt werden
YouTube-Suggest als Tool zur Keyword-Recherche

YouTube-Suggest zeigt Dir zu einem bestimmten Keyword weitere, relevante Themen.

Tipp:  Wir empfehlen am Anfang nicht auf stark umkämpfte oder beliebte Keywords mit sehr viel Suchpotential zu gehen. Denn als neuer Kanal hat man sehr geringe Chancen dafür zu ranken – und das frustriert. Daher lieber erst Nischenkeywords abdecken und Dich dadurch als Experte (siehe Channel Authority) etablieren. Erst dann solltest Du auf große Keywords gehen.

Im Beispiel bedeutet das für Dich, dass Du als Keyword nicht „Krawatte binden“ nutzen solltest, sondern eher „Krawatte binden für Anfänger“ oder“ Krawatte binden doppelter Windsor Anleitung“.

3. Sorge für qualitativ hochwertige Videos

Hochwertige Videoinhalte können heutzutage bereits mit gängigen Smartphones erstellt werden. Trotzdem kann es sich für Dich lohnen, wenn Du in spezielles Equipment investierst, um die Qualität Deiner Videos weiter zu steigern. Das Gute ist, dass Du für diese Qualitätsverbesserungen nicht so viel Geld ausgeben musst. Einige der folgenden Produkte sind online bereits für 30 bis 100 Euro erhältlich:

  • Ein (Dreibein)Stativ für Dein Smartphone hilft Dir dabei, stabile Aufnahmen ohne Verwacklungen zu produzieren.
  • Studiolampen ergänzen ein professionelleres Setup und gewährleisten eine optimale Beleuchtung Deiner Aufnahmen.
  • Ein Mikrofon mit Popschutz sorgt für eine klare und störungsfreie Audioqualität.
  • Einen simplen Hintergrund, der dabei hilft, Deine Videos sauber und fokussiert erscheinen zu lassen.

Diese (kostengünstigen) Investitionen bewirken einen erheblichen Unterschied in der Videoqualität Deiner Aufnahmen und helfen Dir dabei, dass Deine Videos professioneller wirken.

4. Achte auf den Aufbau Deiner Videos

Der Aufbau Deiner Videos ist entscheidend dafür, ob Zuschauer:innen Dein Video bis zum Ende sehen oder sie bereits vorher das Interesse verloren haben und Dein Video beenden. Denn ein guter Aufbau Deiner Videos sorgt dafür, dass Zuschauer:innen sich länger Deine Videos ansehen. Dies wirkt sich positiv auf die Wiedergabezeit (Watchtime) aus. Auch der Algorithmus merkt dadurch, dass Deine Videos interessant sind, da Nutzer:innen in der Regel länger auf Deinen Videos bleiben, was sich auf die Platzierung Deiner Videos auswirken kann.

Daher möchte ich Dir nun einige Punkte für den Aufbau Deines Videos nennen, die Du beachten solltest:

  • Einführung in das Video: Stelle zu Beginn Deines Video das Thema des Videos vor und mache Zuschauer:innen neugierig. Finde einen spannend Einstieg in Dein Video, indem Du die Bedürfnisse oder Pains Deiner Nutzer:innen ansprichst.
  • Gliederung des Videos: Sorge dafür, dass Dein Video eine klare Struktur hat, die Zuschauer:innen leicht verstehen. Am besten teilst Du dir Deine Inhalte in einzelne Abschnitte oder Kapitel auf, was dabei hilft, dass Deine Videos übersichtlicher bleiben.
  • Visuelle Elemente: Nutze auch Bilder, Grafiken oder Animationen, die Deine Inhalte unterstützen, um Dein Video interessanter zu gestalten. Ein Vorteil hiervon ist, dass eine visuelle Abwechslung die Aufmerksamkeit der Zuschauer aufrechterhält.
  • Call-To-Action: Fordere am Ende Deiner Videos mithilfe von Calls-to-Action Zuschauer:innen dazu auf, auf weitere Videos von Dir zu klicken.
  • Ende des Videos: Fasse am Ende Deines Videos die erzählten Inhalte noch einmal kurz und knapp für die Zuschauer:innen zusammen und ermutige sie, Deinen Kanal zu abonnieren, einen Kommentar dazulassen oder weitere Videos anzusehen.

5. Verwende ansprechende Thumbnails

Das Thumbnail ist ausschlaggebend dafür, ob Nutzer:innen Dein Video anklicken oder nicht. Daher solltest Du bei der Gestaltung Deines Thumbnails folgende Punkte unbedingt beachten:

  • Hebe Dich von der Konkurrenz ab
  • Mache Nutzer:innen neugierig und spreche sie an
  • Informiere sie
  • Verwende Schlagworte (max. 5)
  • Verwende Farbflächen und Elemente
  • Zeige Gesichter und Personen, da diese für mehr Vertrauen sorgen
  • Sorge für eine hohe Auflösung

Dein Thumbnail sollte mindestens 60 x 30px groß sein und in einem der folgenden Dateiformate abgespeichert sein: WebP, JPEG, PNG, BMP, GIF, SVG

Hebe Dich mit Deinem Thumbnail von der Masse ab.

Hebe Dich von der Masse ab – vor allem mit Deinen YouTube-Thumbnails.

Tipp: Wenn Dein Video nicht gut performt, tausche zuerst Dein Thumbnail aus. Wiederhole als Text auch nicht den Text aus dem Titel, sondern versuche hier die Nutzer:innen auf andere Art und Weise anzusprechen – vermeide Dopplungen.

6. Lege wichtige Video-Momente fest

Mithilfe von Sprungmarken kannst Du wichtige Video-Momente festlegen und somit Dein Video in einzelne Kapitel unterteilen. Dies hat gerade bei langen Videos den Vorteil, dass Zuschauer:innen direkt zu der für sie interessanten Stelle springen können. Bei YouTube hast Du Die Möglichkeit diese wichtigen Momente selbst festzulegen, Du kannst aber auch YouTube diese automatisch festlegen lassen. Dazu musst Du im Abschnitt „Automatische Kapitel“ den Haken setzen:

Im Abschnitt "automatische Kapitel" kannst Du YouTube diese erstellen lassen.

YouTube erstellt für Dich auch automatisch die passenden Kapitel.

Ich empfehle Dir, die Sprungmarken immer händisch anzulegen. Denn dann kannst Du gezielt nach bestimmten Keywords clustern. Jedoch solltest Du dabei nicht zu kleinteilig vorgehen und die Benennung der Sprungmarken so kurz wie möglich halten.

Tipp: Baue die Sprungmarken auch als Inhaltsverzeichnis in Deine Video-Beschreibung ein.

Der Vorteil dieser festgelegten Sprungmarken ist auch, dass sie ebenfalls in den Suchergebnissen bei Google angezeigt werden können.

Darstellung der Sprungmarken in den Suchergebnissen der Google-Suche.

Google erkennt diese Sprungmarken und zeigt sie ebenfalls in den Suchergebnissen an.

7. Optimiere Deinen Kanalauftritt

Die Optimierung Deines Kanalauftritts ist zwar kein direkter Rankingfaktor für YouTube-SEO. Dennoch gilt: willst Du als Unternehmen als seriös wahrgenommen werden, solltest Du Deinen Kanal entsprechend aufbauen:

  • Achte darauf, dass Deine Channel-Beschreibung einfalls- und inhaltsreich sowie stets aktuell
  • Setze Verlinkungen zu Deiner Website und Deinen Social-Media-Kanälen.
  • In der Beschreibung sollten die kanalrelevanten Suchanfragen
  • Erstelle einen interessanten Header (empfohlene Größe: 546 x 423 Pixel) und Avatar (maximal 240 x 240 Pixel), die ins Auge stechen.
  • Erstelle ein Begrüßungsvideo (Trailer), das Nicht-Abonnenten ausgespielt wird.

Nutzer:innen, die Deinen Kanal nicht abonniert haben, sehen das Begrüßungsvideo, in welchem sie willkommen geheißen werden und der Kanal vorgestellt wird.

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Unsere Video-Marketerin Chrissi hat alle wichtigen Punkte in unserem Video zum Thema „YouTube für Unternehmen“ noch einmal für Dich zusammengefasst:

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Google-SEO vs. YouTube-SEO

Grundsätzlich sind Google-SEO und YouTube-SEO zwei verschiedene Optimierungsansätze von entsprechenden Inhalten für die jeweilige Suchmaschine. Beide Suchmaschinen zielen darauf ab, die Sichtbarkeit sowie die Rankings von Inhalten nachhaltig zu verbessern. Dennoch haben sie unterschiedliche Merkmale und Schwerpunkte, die aufgrund der unterschiedlichen Plattformen und auch der Suchintention variieren.

Während Google eine allgemeine Suchmaschine ist, die verschiedenste Inhalte wie Websites, Bilder, Videos oder News indexiert, liegt der Fokus bei YouTube ausschließlich auf Videos. Außerdem können die Anfragen der Nutzer:innen in der Google-Suche eine informationelle, transaktionale oder navigationsbezogene Suchabsicht haben. Bei YouTube suchen Nutzer:innen in erster Linie nach Videos, die ihre Interessen ansprechen, sie informieren oder ihnen helfen.

Fazit: YouTube-SEO ist kein Hexenwerk

Keine Panik auf der Titanic (oder besser gesagt auf Deinem YouTube-Kanal 😉), wenn Deine Videos bisher noch nicht so gut ranken, wie Du es Dir erhoffst hast. Denn das heißt noch lange nicht, dass es auch so bleiben muss. Unsere Tipps zum Thema YouTube-SEO kannst Du nämlich auch nachträglich für bereits bestehende Videos anwenden. Für zukünftige Videos ist es allerdings sinnvoll, dass Du diese direkt von Beginn an mitdenkst und in die Vorbereitungen aufnimmst. Ist Dein YouTube-Kanal noch sehr neu, dauert es in der Regel mindestens sechs Monate, bis sich dieser etabliert hat.

Eine Frau hyperventiliert in eine Papiertüte, da sie unsere YouTube-SEO-Tipps noch nicht gelesen hat.

Mit unseren YouTube-SEO-Tipps brauchst Du keine Panik mehr zu haben.

Wenn Du gute Videos mit einem echten Mehrwert für Nutzer:innen produzierst und unsere Tipps beherzigst, steht Deinem YouTube-Glück nichts mehr im Weg.

Du brauchst Unterstützung bei der Optimierung Deiner Videos für YouTube-Marketing? Nimm doch einfach einmal unverbindlich Kontakt zu uns auf, wir freuen uns auf Deine Anfrage!

 

Bildnachweis:

Titelbild: Charnsitr / stock.adobe.com.; Bild 2: Screenshot aus den YouTube-Suchergebnissen / Seokratie; Bild 3: Screenshot YouTube-Suchergebnis von Grip / Seokratie; Bild 4: Screenshot Video-Serie der Künsterlin & YouTuberin Jette / Seokratie; Bild 5: Screenshot von YouTube-Suggest / Seokratie; Bild 6: Ink Drop / stock.adobe.com; Bild 7: Screenshot der Einstellungen für automatische Kapitel / Seokratie; Bild 8: Screenshot des Google-Suchergebnis zum Thema „Kraulen lernen“ / Seokratie; Bild 9: Pixel-Shot / stock.adobe.com

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    Julian Dziki
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