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SEO

SEO & Domainwechsel: So vermeidest Du Rankingverluste

2018-07-12
Seokratie
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von Luisa Dziki 12. Jul 2018 9 Kommentare

Gründe für einen Domainwechsel gibt es viele – aber nicht alle davon sind sinnvoll. Gleichzeitig birgt ein Umzug der Domain immer auch ein gewisses Risiko. Solltest Du Dich trotzdem für eine neue Domain entscheiden, dann erfährst Du von mir ein einfaches Schritt-für-Schritt-Vorgehen, das das Risiko eines Rankingverlusts so klein wie möglich hält.

SEO Domainumzug - auf zu neuen Ufern

Überlege Dir gut: Macht es Sinn, zu neuen Ufern aufzubrechen?

Gute Gründe und vor allem Nicht-Gründe für eine neue Domain

Gute Gründe:

  • Neuer Firmenname: Bei einem Rebranding ist ein Domainumzug meistens unumgänglich. Letztes Jahr wurde OnPage.org beispielsweise zu RYTE.
  • Internationalisierung: Wenn Deine Webseite expandiert und jetzt auch in verschiedenen Sprachen und / oder Ländern zu finden ist, kann ein Umstieg auf Länderdomains oder eine .com und Sprachverzeichnisse nötig sein.

    Domainumzug Beispiel

    Hier wurde die Domainstrategie geändert: Von einer .com Domain wurde die Seite erfolgreich auf Länder-Toplevel-Domains (also .de und .at) umgezogen.

  • Erweiterung des Sortiments: Es kann passieren, dass man sich durch seinen Domainnamen ein Stück weit einschränkt. Ein Beispiel dafür sind wir selbst: Seokratie – schon lange bieten wir nicht mehr nur SEO an, wie der Firmenname im ersten Moment vermuten lässt, sondern haben unser Leistungsportfolio aufgestockt. Allerdings muss hier die Entscheidung zu einer neuen Domain sehr gut durchdacht werden – Seokratie ist beispielsweise mittlerweile eine starke Marke, sodass wir uns gegen ein Rebranding entschieden haben.
  • Der bisherige Domainname verstößt gegen Markenrechte: Nun, wenn das passiert, ist es in der Regel wirklich blöd gelaufen.

Deine Domain verstößt gegen Markenrechte? Das ist ziemlich blöd gelaufen – damit Dir das nicht passiert, führe am besten, bevor Du eine Domain registrierst, eine Markenrecherche durch – und schütze dann Deine Marke, sofern möglich.

Nicht-Gründe

  • Keyword-Domain: Keyword-Domains – also zum Beispiel luftmatratze.de bringen heutzutage vermutlich nur noch einen minimalen Rankingvorteil – und dann nur für dieses exakte Keyword. Allerdings kann in Sonderfällen der Umstieg auf eine Keyword-Domain sinnvoll sein – dabei geht es dann allerdings in der Regel um indirekte Rankingvorteile, zum Beispiel weil die User sofort wissen – oder es zumindest erahnen können – dass sie beim Klick auf luftmatratzen.de auch Luftmatratzen bekommen. Die Theorie dahinter ist, dass sich dadurch die Klickrate verbessert, welche sich wiederum auf das Ranking auswirkt.  
  • Der Geschäftsführer findet den alten Namen doof. Hier ist es Deine Aufgabe als SEO oder Online-Marketer den Chef über alle Risiken aufzuklären und Deinen Standpunkt deutlich zu machen.

Der Chef findet den alten Domainnamen doof und es gibt keinen anderen guten Grund für einen Domainumzug? Dann überzeuge ihn vom Gegenteil – oder kläre ihn zumindest über alle Risiken auf – am besten inklusive einem Zahlenbeispiel in Bezug auf den Umsatz – das hat meistens die beste Wirkung.

Dieser Risiken solltest Du Dir bewusst sein

Auch wenn alle Maßnahmen technisch korrekt umgesetzt wurden, musst Du damit rechnen, dass Google nicht sofort die kompletten Rankings der neuen Domain übernimmt. Das kann erfahrungsgemäß ein paar Wochen dauern.

Im folgenden Fall wurden lediglich ein paar URLs und die Domain geändert – alles wurde komplett sauber umgezogen und nichts inhaltlich geändert. Auch in der Search Console wurde der Adressumzug bekanntgegeben. Trotzdem verschlechterte sich das Ranking für sechs Wochen spürbar, um jedoch danach vom Domainumzug zu profitieren:

rankingverlust domainumzug

Auch bei RYTE – vormals OnPage.org – hat es rund drei Monate gebraucht, bis die alte Sichtbarkeit wiederhergestellt war:

ryte vs onpage

Die Sichtbarkeit von de.onpage.org und de.ryte.com. Zunächst gab es Verluste – allerdings sagt die Sichtbarkeit nur sehr bedingt etwas über den echten Traffic der Seite aus.

Woran liegt das hohe Risiko bei einem Domainumzug?

Um zu spekulieren: Es gibt Werte, die kann Google nicht sofort 1:1 übertragen – beispielsweise positive Nutzersignale. Vermutlich wird auch „Trust“ nicht sofort zu 100 Prozent übernommen. Außerdem muss erst einmal Google die komplette neue – und alte – Webseite crawlen und den Linkgraph (also die Verknüpfung der einzelnen URLs) nachberechnen. Es gibt auch die Theorie, dass Google sich vor Spam bei Domainumzügen schützen möchte – früher war es eine beliebte Methode, um eigentlich tote Seiten noch eine gewisse Zeit zu melken, bevor sie wirklich mausetot sind.

Sistrix zeigt hier ein gutes Beispiel:

misterinfo domainumzug

Der Umzug von misterinfo.de auf misterinfo.com: Nachdem es die erste Domain ziemlich arg erwischt hatte, konnte die zweite zumindest noch ein paar Monate bestehen.

Was sagt Google zu Domainumzügen?

Von John Mueller gibt es dazu ein sehr ausführliches Video:

Interessant ist vor allem folgender Part, den Du ab ca. 3:50 Minuten hören kannst:

„Grundsätzlich dauert es immer eine Weile, bis alle unsere Signale weitergeleitet werden. Die meisten können wir grad nach einem Redirect übernehmen, aber zum Teil gibt es einfach Sachen, die einfach eine Weile brauchen, bis sie auch übernommen werden, bis sie wirklich gleich stark oder ähnlich stark bei der neuen Domain sind. Selbst wenn man das vom Crawling her ein bisschen schneller machen könnte, denke ich, dass man da immer, ich schätze jetzt mal, ein paar Wochen zumindest irgendwelche Unterschiede sehen würde, bis wirklich alles genau gleich eingependelt ist.“– John Mueller, 31.01.2014

Was wir aus dem obigen Fall gelernt haben: Ich würde den Domainumzug – speziell, wenn es um ein Rebranding geht – „sanfter“ durchführen und den Nutzern sowie Google die „neue“ Marke bereits vor der harten 301-Weiterleitung häppchenweise präsentieren (Schritt 5 und Schritt 6b).

Schritt-für-Schritt durch den Domainumzug

Du hast Dich trotz aller Risiken für einen Domainumzug entschieden? Alles klar! Damit jetzt aus SEO-Sicht alles glatt geht beim Umzug, habe ich Dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt. Bei Schritt 6 gibt es zwei Alternativen – ich bevorzuge Variante 6b, kann Dir hier allerdings noch kein Positivbeispiel für einen kompletten Domainumzug nennen.

1.   Schritt: Schaffe Bewusstsein für das Risiko.

  • Jeder Beteiligte und die Geschäftsführung sind sich der Risiken bewusst.
  • Der Domainumzug wird nicht dazu genutzt, noch andere Sachen zu ändern: Änderst Du zu viele Punkte bei einem Domainumzug – zum Beispiel gleichzeitig das Design, das CMS oder die URL-Struktur, kann es Dir passieren, dass Google Deine Seite komplett neu bewertet. Außerdem ist es eine recht einfache Rechnung: Mit jedem Punkt, den Du zusätzlich änderst, steigt das Risiko, dass sich irgendwo ein Fehler einschleicht.

Also gilt hier dieselbe oberste Regel wie beim Relaunch:

  • Notwendige Änderungen werden Wochen vorher umgesetzt (zum Beispiel, falls Inhalte geändert werden sollen, die URL-Struktur sich ändert o.ä.)

2.   Schritt: Wahl des richtigen Zeitpunkts

  • Möglichst in der Zeit mit dem wenigsten Traffic / Umsatz.
  • Mindestens sechs Wochen vor diesem Zeitpunkt bereits die neue Domain launchen (alte noch nicht weiterleiten). (Mehr dazu unter Punkt 6a & b).
  • Erstelle einen genauen Zeitplan über den jeder Beteiligte informiert ist.

3.   Schritt: Bereite alle notwendigen Weiterleitungsregeln vor.

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} (www\.)?alte-seite.de
RewriteRule (.*) https://www.neue-seite.de/$1 [R=301,L]

Mit dieser Regel leitest Du alle Deine alten URLs auf die neuen URLs weiter. Ich empfehle Dir aber dringend, sämtliche Weiterleitungsregeln von Deiner IT prüfen zu lassen.

4.   Schritt: Optional: Notwendige Änderungen durchführen

  • Mindestens vier Wochen vor Launch
  • Sollten noch weitere Änderungen an der Webseite notwendig sein, führe diese nun durch.
  • Beispiel: Deine URL-Struktur ändert sich oder Deine Inhalte werden überarbeitet.

5.   Schritt: Einführung des neuen Domainnamens in den Inhalten

  • Mindestens vier Wochen vor Launch
  • Damit Google und auch Deine Nutzer bereits einmal Wind von Deinem neuen Domainnamen bekommen haben, empfehle ich Dir, in Deinen Inhalten Deinen neuen Domainnamen bereits zu nennen.
  • Beispiel: Du schreibst über Dein Team: „Wir von Beispielseite A legen großen Wert auf…“ Dann änderst Du den Abschnitt in: „Wir von Beispielseite A – bald Beispielseite B – legen großen Wert auf…“
  • Falls Du ein neues Logo einführen willst: Dann ist auch jetzt der richtige Zeitpunkt dafür gekommen!
Katze geschockt - neue Domain

Führe Deine Marke vorab möglichst schon vor der Weiterleitung auf die neue Domain ein, damit Du die Suchmaschinen (und Deine Kunden) nicht schockst!

6.   Schritt: Spiegle die Inhalte der alten Domain 1:1 auf der neuen.

  • Frühestens vier Wochen nach Schritt 4
  • Inhalte, Struktur, Design 1:1 spiegeln
  • Vergiss nicht Deinen Trackingcode!
  • Suche in den Files nach der „alten Domain“ und ändere alles in „neue Domain“ (interne Links, Bildressourcen, etc.).

a) Seite per robots.txt für Google sperren und mit einem Passwort hinterlegen.

  1. Dieses Vorgehen ist allgemein bekannt: Deine Testumgebung wird per robots.txt gesperrt und mit einem Passwortschutz versehen. Google kann sie somit noch nicht crawlen und Du schützt Dich vor Duplicate Content. Sobald technisch alles korrekt ist und Du Schritt 7 ausgeführt hast, ziehst Du Schritt 10 vor und machst dann ganz normal in der Reihenfolge mit Schritt 8 weiter.

b) Die Seite ist indexier- und crawlbar, verweist aber per Canonical auf die alte Domain.

Beispiel: Die URL https://www.neue-seite.de/verzeichnis-a besitzt folgenden Canonical:

<link rel=“canonical“ href=“https://www.alte-seite.de/verzeichnis-a“ />

Warum?
Hier stutzt jetzt vermutlich der eine oder andere SEO. Also möchte ich Dir erklären, warum ich dieses Vorgehen wähle. Der Canonical der neuen Seite verweist auf die alte Seite. Dadurch schützt Du die Seite vor Duplicate Content, gleichzeitig kann Google diese Seite aber bereits crawlen und „kennt“ sie. Bei Aktivierung der 301-Weiterleitungen muss Google also keine komplett neue Domain akzeptieren. Zusätzlich haben wir den Vorteil, dass wir nun in der „Übergangsphase“ in Ruhe die Schritte 7 bis 9 durchführen können. So erhoffe ich mir, dass Google die Seite sofort in voller Stärke nach Aktivierung der Weiterleitungen akzeptiert.

7.   Schritt: Verifiziere alle Google Search Console Properties.

  • 6a: Sobald neue Domain gelauncht ist / 6b: In der Übergangsphase
  • Wichtig: Die Properties müssen alle im selben Account verifiziert sein, nur dann kannst Du später in der Google Search Console den Adressumzug beantragen.
  • Alle Versionen beider Domains – das sind acht, jeweils zwei Mal:
    • http:
    • https:
    • http://www.
    • https://www.
  • Lade die Disavow-Datei (sofern Du eine besitzt) in allen acht Properties hoch.

Warum registriere ich alle acht Webseitenversionen?

Ich registriere alle acht möglichen Properties, um bei Fehlern sofort informiert zu werden. Zwar gestaltet das Deinen Account ein kleines bisschen unübersichtlicher, allerdings lassen sich auf diese Weise Fehler schneller aufdecken.

8.   Schritt: Ändere die Linkziele Deiner Backlinks.

  • 6a: Direkt nach der Umstellung / 6b: Während der Übergangsphase
  • Nur wo sinnvoll machbar – also wenn Du Kontakt zu den jeweiligen Webmastern herstellen kannst und es sich um wertvolle Links handelt.
  • Wichtig sind vor allem Branchenbücher – hier solltest Du Google keine unterschiedlichen Signale senden.
  • Grundsätzlich wird die Linkpower jedoch dank der 301-Weiterleitungen an Deine neue Domain weitergegeben.

9.   Schritt: Stelle die Domain bei Werbepartnern & in den sozialen Netzwerken um.

  • 6a: Direkt nach der Umstellung / 6b: In der Übergangsphase
  • Dies betrifft alle sozialen Netzwerke (Facebook, Pinterest, Google My Business, etc.)
  • AdWords
  • Bei Werbepartnern
  • In Mailings
  • In Deinem Impressum

10.   Schritt: Aktiviere die Weiterleitungen.

  • 6a: Direkt nach Schritt 6a, sobald alles technisch korrekt ist. / 6b: Vier Wochen nach dem Launch
  • 6a: Gib die neue Domain in der robots.txt zum Crawling frei und deaktiviere den Passwortschutz.
  • 6b: Ändere die Canonical-Links der neuen Domain, sodass sie jetzt selbstreferenzierend sind.
  • Aktiviere die generelle Weiterleitung aller URLs der alten Domain auf ihre Gegenstücke der neuen Domain.
  • Leere den Cache der alten Domain.
  • Prüfe alle Weiterleitungen (zum Beispiel mit dem Screaming Frog).

11.   Schritt: Teile die Adressänderung Google mit.

  • In allen alten Properties zur neuen gewollten Property

    Google Search Console Adressänderung Domainumzug

    Wähle über das Zahnrad oben rechts den Punkt „Adressänderung“ aus.

Google Search Console Adressänderung

Wähle aus dem Dropdown dann die bevorzugte Variante der neuen Domain aus.

12.   Schritt: Stoße das Crawling an.

  • In der Google Search Console
  • Für die Startseite & manuell für alle wichtigen SEO-Seiten der alten Domain sowie der neuen:
    Google Search Console Crawling anstoßen

    Gehe links in der GSC auf „Crawling“ und dann auf „Abruf wie durch Google“. Beantrage anschließend die Indexierung.

    crawling gsc

    Bestätige das Captcha und setze den Haken bei „diese URL und ihre direkten Links crawlen“.

13.   Schritt: Optional – Ändere Deine E-Mail-Adresse.

  • Dieser Schritt ist optional, ich würde ihn Dir aber für ein einheitliches Bild empfehlen.
  • Vergiss nicht, Deine alten E-Mail-Adressen weiterzuleiten!

14.   Schritt: Informiere Deine User.

Dieser Punkt hat nur indirekt mit SEO zu tun – kann sich aber auch auf Deine Rankings auswirken. Nämlich dann, wenn Deine Stammuser in den Suchergebnissen nicht auf Deine neue Webseite klicken, weil sie diese schlichtweg nicht kennen. Um das zu vermeiden, kannst Du Deine Nutzer über den Domainumzug informieren, zum Beispiel über:

  • Deinen Newsletter
  • Eine Pressemitteilung
  • In einem Blogpost
  • In Deiner E-Mail-Signatur

15.   Schritt: Monitore die Auswirkungen.

Nun ist es also fast geschafft! Deine alte Domain leitet sauber auf die neue weiter. Jetzt heißt es durchatmen und zurücklehnen! Leider nicht ganz – Du solltest die nächsten Wochen die Auswirkungen genau im Auge behalten. Dabei solltest Du vor allem auf folgende Punkte Dein Augenmerk legen:

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  • In Sistrix kannst Du die beiden Domains vergleichen:
Sisitrix Domains vergleichen

Gib die alte Domain ein, gehe auf das Zahnrad im Diagramm und dort auf „Diagramm vergleichen“. Gib dann die neue Domain ein.

Die Sichtbarkeit der neuen Domain sollte idealerweise an die Sichtbarkeit der alten anschließen. Erfahrungsgemäß kann es aber bis zu drei Monate dauern, bis die alte Sichtbarkeit wiederhergestellt ist.

  • In der Google Search Console empfehle ich Dir, alle acht Properties zu prüfen. Schaue hier zum einen auf den Indexierungsstatus – dieser sollte bei den nicht verwendeten Versionen 0 sein, bei der alten Domain sinken und bei der neuen Domain steigen:
GSC Indexierungsstatus

Der Indexierungsstatus der nicht verwendeten Webseitenversionen sollte 0 sein.

Außerdem solltest Du in der Search Console auch die Crawlingstatistiken prüfen – diese sollten erst sowohl in der verwendeten Property der alten Domain, als auch in derjenigen der neuen Domain picken. Danach sollte erstere langsam auf ein Minimum abflauen und sich diejenige der neuen Domain auf einem stabilen Niveau einpendeln.

  • Zuletzt solltest Du mindestens auch die wichtigsten Rankings regelmäßig prüfen. Das kannst Du über ein separates Rankingtool oder einfach auch über die GSC unter dem Punkt „Suchanfragen“ > „Suchanalyse“ bzw. in der Beta-Search-Console unter „Leistung“.

Fazit:

Ein Domainumzug kann Deiner Webseite weiterhelfen – er birgt aber auch immer ein Risiko. Aus diesem Grund sollte er niemals leichtfertig vollzogen werden. Du benötigst eine Einschätzung, ob in Deinem Fall ein Domainumzug sinnvoll ist? Kein Problem, wir helfen Dir gerne bei der Entscheidung und begleiten Dich auch durch die Umsetzungsphase hinweg.

Bilder: Titelbild: © Stefonlinton/ gettyimages; Affe1: © gettyimages / rebius; Affe2: © gettyimages / Jan-Schneckenhaus; Katze: © gettyimages tverkhovinets

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Über den Autor
Luisa leitet das SEO- und SEA-Team bei Seokratie. Dabei steht sie unseren Kunden bei allen Belangen rund um SEO und AdWords mit Rat und Tat zur Seite. Hier findest Du alle Beiträge von .

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9 Kommentare
    1. Severin 12. Juli 2018

      Wirklich sehr gut beschrieben, danke!

    2. Frank 21. April 2019

      Hallo, macht die ganze Anleitung auch Sinn um von einer Subdomain zur Hauptdomain zu wechseln? Hintergrund: die Subdomain hat sich eigenständig entwickelt, die Hauptdomain ist verkümmert. SEO-Tools bemängeln aber, dass es sich um eine Subdomain handelt. Lohnt es sich oder nicht?

    3. Luisa Dziki 23. April 2019

      Hallo Frank,
      das müsste man sich im Detail ansehen – pauschal kann man da leider keine Antwort geben. Ich vermute du würdest von einer Subdomain auf ein Verzeichnis deiner Hauptdomain wechseln wollen? Dann (sollte) es auch ein einfacher Redirect tun.
      LG

      Luisa

    4. Joachim Becker 1. Mai 2019

      Hallo Luisa,
      man hat mir empfohlen, mit meiner Webseite von meiner bisherigen „.center“ zu einer „.de“-Domain umzuziehen, weil „.de“ angeblich bei Google besser rankt. Ist das auch Eure Einschätzung?
      VG
      Joachim

    5. Luisa Dziki 2. Mai 2019

      Hallo Joachim,

      prinzipiell haben beide Endungen die gleich Ausgangsvoraussetzungen, Google bevorzugt keine Domainendung. Allerdings ist es so, dass die .de auf viele Nutzer „seriöser“ wirkt und damit eher geklickt wird. Durch diese positiven Signale hat sie es leichter Traffic und damit langfristig auch Rankings zu generieren. Ich würde dir also auch empfehlen umzuziehen.

      LG

      Luisa

    6. Martin Auinger 30. Juli 2019

      Hallo Luisa!

      Super Zusammenstellung, eine mustergültige Todo-List für den Domainumzug 🙂

      Hatten vor zwei Monaten auch einen großen Domainumzug, bei welchem zwei große etablierte Brands zu einem komplett neuen Brand zusammengeführt wurden. Wir warten noch auf das Einpendeln der Rankings – haben aber die wesentlichen Punkte der Liste umgesetzt 😉

      Wie wichtig siehst du noch die Adressänderung in der GSC an? Konnten diesen Punkt bisher nicht abhaken, da wir dazumals beim Kunden den Property-Inhaber nicht erreichen konnten. Denke mir aber durch den Umstand dass diese Funktion nicht mal mehr in der neuen GSC verfügbar ist, dass da Google eventuell über die Jahre schon etwas schlauer geworden ist und die Redirects für eine Domainänderung bereits ausschlaggebend sind. Oder wie siehst du das, sollten wir diesen Punkt deiner Meinung nach noch unbedingt nachholen?

      LG
      Martin

    7. Luisa Dziki 30. Juli 2019

      Hallo Martin,

      Vielen Dank für das Lob, das hört man immer gerne 😉

      Zu Deiner Frage: Wenn sonst alles korrekt umgesetzt wurde, ist der Punkt mit der Adressänderung sicherlich nicht ausschlaggebend. Allerdings lässt meiner Meinung nach, alleine die Tatsache, dass die Funktion in der alten Search Console noch erreich- und nutzbar ist, die Vermutung zu, dass sie dennoch wichtig ist und eventuell noch übertragen wird. Falls möglich würde ich es also noch nachholen.

      Liebe Grüße

      Luisa

    8. Martin 9. Oktober 2019

      Danke für Deinen doch sehr sehr guten Beitrag zum Domainwechsel. Bei uns ist dieser ein Jahr her und hat nicht so gut geklappt. Wir haben nur noch 30% der vorangegangenen Sichtbarkeit, also 70% weniger.

      Eine Frage bei den Webmastertools oder der google Search Konsole kann man den Umzug der Domain ja vermerken. Der Vermerk verschwindet dann nach 3 Monaten. Danach sind wir in der Sichtbarkeit abgefallen und ich habe darauf bei den Webmastertools erneut bei der alten Domain die neue zum Umzug vermerkt. War das ein Fehler oder gut so?

      Jetzt sind wieder weitere 3 Monate um und ich könnte es wieder tun, wir fallen auch wieder in der Sichtbarkeit ab.

      Grüsse von
      Martin

    9. Luisa Dziki 24. Oktober 2019

      Hi Martin,

      wenn ihr korrekte 301-Weiterleitungen eingerichtet habt (auf URL-Ebene, ohne Umwege zur richtigen URL), sollte das nicht notwendig sein. Das wäre also einer der Punkte ich kritisch prüfen würde, ob sich da nicht Fehler eingeschlichen haben. Nimm eine Liste Deiner alten Domains und crawle sie im Screaming Frog.

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