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Dynamische Suchanzeigen: Google Ads DSA sinnvoll und erfolgreich einsetzen!

Anna OstermaierSEA-Expertin

Mit dynamischen Suchanzeigen von Google Ads kannst Du neue Potenziale entdecken und die Automatisierung für die Kampagnenerstellung nutzen. Hier erfährst Du, was dynamische Suchanzeigen (DSA) sind, wie sie funktionieren und welche Vorteile sie Dir bieten. Zusätzlich teile ich mit Dir unsere Erfahrungen – Du erfährst, wann DSA sinnvoll sind, wie sie optimiert werden und welche Fehler Du vermeiden solltest.

Grafik von zwei Köpfen, die Ideen austauschen.

Mit dynamischen Suchanzeigen kommst Du auf neue Ideen, die Dich mit neuen Nutzern verknüpfen.

Was sind dynamische Suchanzeigen?

Dynamische Suchanzeigen (DSA) sind ein Anzeigenformat von Google Ads. Sie sehen in den Suchergebnissen so aus, wie die normalen Textanzeigen. Du kannst am Aussehen der Anzeigen nicht erkennen, ob es DSA, RSA (Responsive Search Ads) oder ETA (erweiterte Textanzeigen) sind. Im Gegensatz zu Standardanzeigen werden bei der Erstellung von DSA pro Anzeige nur zwei Beschreibungen und eine oder mehrere Zielseiten angegeben. Die ausgespielten Überschriften werden von Google erstellt. Außerdem werden keine Keywords angegeben, sondern Google analysiert die Inhalte der angegebenen Landingpage und spielt darauf basierend die Anzeigen bei passenden Suchanfragen aus.

Dynamische Suchanzeige mit Suchbegriff und Landingpage

Bei der Ausspielung werden dann Suchbegriff, Anzeige und Landingpage direkt gematcht.

Vorteile & Nachteile von dynamischen Suchanzeigen

Damit Du die Vor- und Nachteile von DSA im Vergleich zu anderen Anzeigen noch besser nachvollziehen kannst, hilft es, sich die Vor- und Nachteile von dynamischen Suchanzeigen anzusehen:

Vorteile

  • Durch das direkte Matching von Suchanfrage und Zielseite kannst Du Anzeigen sehr viel genauer dem Suchverhalten Deiner potenziellen Kunden anpassen – abseits von allen Keyword-Recherchen. Diese Suchanfragen kannst Du Dir anschließend in der Analyse anschauen und dadurch neue Keywords entdecken. Letztendlich helfen Dir DSA dabei, das Suchverhalten der Nutzer nochmal neu zu verstehen.
  • Des Weiteren erspart die Erstellung von DSA einiges an Zeit. Es wird keine Keyword-Recherche mehr benötigt und es müssen deutlich weniger Texte erstellt werden. Während responsive Textanzeigen 15 Überschriften und 4 Beschreibungen benötigen, sind bei DSA nur zwei Beschreibungen notwendig. Allerdings sind DSA kein Ersatz für bestehende Kampagnen, sondern eine Ergänzung.
  • Außerdem können mit geringem Zeitaufwand mehr Seiten beworben werden. Dynamische Suchanzeigen bieten Dir zum Beispiel die Möglichkeiten, Anzeigen auf tausende Produktseiten zu schalten. Einzelne Anzeigen für jedes Produkt zu erstellen, wäre sehr zeitaufwendig und bringt nicht immer den erhofften Output. Durch die automatische Anpassung von Überschriften und das Matching ohne Keywords kann wiederum ein großes Produktportfolio abgedeckt werden.
  • Die Überschriften werden zusätzlich automatisch von Google Ads genau an die Suchanfrage angepasst. Wenn die Überschrift die Anfrage widerspiegelt, ist die Chance eines Klicks höher.

Nachteile

  • Durch die starke Automatisierung und Nutzung von künstlicher Intelligenz verlierst Du andererseits die Kontrolle: Du hast nicht mehr 100% in der Hand, welche Suchanfragen matchen – und musst der Google-Ads-Automatisierung trauen. Gleichzeitig bist Du beim Aufsetzen der DSA sehr viel mehr gefordert, bereits von Anfang an Negatives zu recherchieren und gezielt auszuschließen. Ansonsten kann leicht etwas anders verlaufen als gewünscht.
  • Das Matching von Suchanfrage und Webseite kann sehr schlecht laufen. Wie gut die Kombination funktioniert, ist vom Optimierungslevel der Landingpage und vom Suchvolumen beziehungsweise der Nachfrage abhängig – und es ist themen-/produktabhängig.
  • Der Erfolg der dynamischen Anzeigen ist direkt von der Landingpage abhängig. Die Erfolgschancen für Deine DSA sind umso größer, wenn Du als Google-Ads-Verantwortliche:r auch die Möglichkeit hast, die Landingpage zu optimieren.
Vorteile & Nachteile von Google Ads DSA

Vor der Nutzung der DSA’s solltest Du Dir genau überlegen, ob sie für Dein Google-Ads-Konto sinnvoll sind.

Wann DSA sinnvoll sind

Wenn bereits Kampagnen für die wichtigsten Themen laufen, dann ist ein Test von dynamischen Suchanzeigen für die meisten Google-Ads-Nutzer sinnvoll.

Im ersten Schritt ist es empfehlenswert, Anzeigen mit recherchierten Keywords aufzubauen. Dort hast Du meist höhere Erfolgschancen und es ist weniger experimentell. Abgesehen davon hat der Algorithmus die Möglichkeit, sich mit Deiner Webseite und Deinen selbst geschriebenen Anzeigentexten zu beschäftigen. Dadurch werden mehr Daten erhoben, und ein Algorithmus mit mehr Daten läuft erfolgreicher.  Gegebenenfalls ist auch ein SEA Audit für Dich sinnvoll. Damit kannst Du den Status Deiner Kampagnen überprüfen und weitere neue Lösungsansätze für Dich finden.

Wichtig ist es, das DSA-Anzeigenformat intensiv zu testen, zu kontrollieren & entsprechend zu handeln. Die Performance von dynamischen Suchanzeigen ist stark davon abhängig, wie der Google-Algorithmus Deine Webseite versteht. Eine gut optimierte Webseite hat entsprechend besserer Chancen auf gut performende Google Ads DSA. Gleichzeitig lässt sich aus dem Suchanfragenbericht der dynamischen Anzeigen gut herauslesen, wie der Algorithmus die Landingpage versteht. Daraus können Rückschlüsse auf den SEO-Status der Seite gezogen werden.

Frau vor Laptop überprüft Google-Ads-Kampagnen.

Überprüfe den Status Deines Google-Ads-Kontos und finde heraus, ob DSA sinnvoll sind.

Welche Landingpages machen Sinn?

Bei der Auswahl der Landingpage müssen als Erstes die Ziele der dynamischen Anzeigen und die Qualität der Landingpage beachtet werden. Eine Landingpage, welche schlecht oder gar nicht suchmaschinenoptimiert ist, hat meist schlechte Chancen für dynamische Suchanzeigen.

Falls Du bei Deinen Seiten unsicher bist: Meine Kollegin Sandra beschreibt in ihrem Blogbeitrag 5 Tipps für erfolgreiche SEA-Zielseiten.

Es können unterschiedliche Seitenarten mit Anzeigen bespielt werden:

  • Kategorie-Seiten können sehr gut als dynamische Anzeigenziele funktionieren. Die Inhalte auf den Seiten sollten dem Algorithmus allerdings auch Informationen liefern. Nur die Produktauswahl und eine Überschrift reichen nicht aus.
  • Produkt-Seiten bieten die Möglichkeit, Textanzeigen für einzelne Produkte auszuspielen. Vorsichtig musst Du hier nur sein, wenn Produkte zum Teil ähnliche Bezeichnungen oder Marken haben. Dann kann es schnell passieren, dass ein Nutzer nach dem einen Artikel der Marke sucht, aber der andere Artikel in der Anzeige verlinkt ist. Das ist ungünstig.
  • Portfolio-Seiten: Insbesondere bei optimierten Webseiten gibt es häufig separate Seiten für die einzelnen Themen. Dadurch können zum Beispiel sowohl Seiten zum Produkt abgedeckt werden als auch Seiten, welche nicht auf die Produktbezeichnung optimiert sind, sondern auf Lösungen und Funktionen. Diese Seiten können für DSA sehr gut funktionieren.
  • Blog-Beiträge: Sie als Landingpages für DSA-Kampagnen zu verwenden, macht nur selten Sinn. Erfahrungsgemäß kommt es hier fast nie zu Kontaktanfragen oder Käufen. Entsprechend sollten Magazin-Beiträge, wenn überhaupt, nur für Traffic-Generierung eingesetzt werden. (Und auch für andere Suchnetzwerk-Kampagnen sind sie eher in Sitelinks geeignet.) Jedoch: Ausnahmen bestätigen die Regel – und letztendlich könntest Du das in einem AB-Test auswerten.
Tipp: Schlecht funktionierende DSA geben Hinweise darauf, wie Google die Seite versteht. Gibt es für Dein Thema Suchvolumen, aber die gematchten Suchbegriffe weichen stark ab, dann kann eine Optimierung Deiner Landingpage sinnvoll sein: Der Algorithmus versteht nicht, welche Suchintention erfüllt werden soll.

 

Zielscheibe mit Pfeilen

Ohne die passende Zielseite kannst Du keine Treffer landen.

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DSA im Google-Ads-Konto strukturieren

Dynamische Suchanzeigen können im Google-Ads-Konto unterschiedlich strukturiert werden:

  • Sie können als dynamische Anzeigengruppen zu existierenden Kampagnen hinzugefügt Dadurch besitzt der Google-Algorithmus bereits Informationen zu den Nutzern und verwendet diese für die optimierte Ausspielung der dynamischen Suchanzeigen. Thematische Sortierungen fallen dabei leichter.
  • Alternativ kann es sich auch lohnen, dynamische Anzeigengruppen in einer separaten Kampagne Das ist von Vorteil, wenn Du mehr Kontrolle über die Ausspielung haben möchtest. Bei separaten DSA-Kampagnen sind individuelle Budgetanpassungen möglich. Da Budgets auf Kampagnenebene zugeordnet werden, ist hier der Budgeteinsatz besser kontrollierbar. Dadurch wird vermieden, dass die dynamischen Anzeigen den Standard-Anzeigen das Budget wegnehmen.

Dynamische Suchanzeigen aufsetzen

Das Aufsetzen der dynamischen Suchanzeigen ist in wenigen Schritten möglich:

  1. Dynamische Anzeigenziele auswählen
  2. Pro Anzeige zwei Beschreibungen erstellen
  3. Dynamische Anzeigengruppen erstellen: Die Landingpages werden auf AdGroup-Ebene ergänzt. Das heißt, Du solltest nur Landingpages in eine Anzeigengruppe nehmen, welche mit den gleichen Beschreibungen zusammenpassen. Sobald die Beschreibung nicht mehr passend ist oder zu allgemein wird, sollten weitere AdGroups angelegt werden.
  4. Beschreibungen und Anzeigenziele hochladen: Das ist sowohl im Google Ads Interface als auch im Editor möglich.
  5. Nach der Erstellung kontrollieren und optimieren

Upload DSA in Google Ads oder Google Ads Interface

Du kannst dynamische Suchanzeigen im Google Ads Interface oder im Google Ads Editor erstellen.

Dynamische Suchanzeigen optimieren & Fehler vermeiden

Bei der Erstellung von dynamischen Suchanzeigen kannst Du im Vergleich zu responsiven Suchanzeigen viel Zeit sparen. Damit diese auch erfolgreich werden, solltest du nach der Erstellung unbedingt noch weiter optimieren und Anpassungen machen.

Kontrolliere Dein Budget und die Ausgaben regelmäßig

Nach dem Start von dynamischen Suchanzeigen muss unbedingt der Budgeteinsatz regelmäßig kontrolliert werden. Insbesondere, wenn die DSA‘s in bereits existierenden Kampagnen hinzugefügt werden. War die Kampagne zum Zeitpunkt der Ergänzung noch nicht budgetbeschränkt, kann es mit den dynamischen Anzeigen schnell zu einer stärkeren Ausreizung des Budgets kommen. Dabei kann leicht das Gesamtbudget überschritten werden.

Außerdem spielt der Algorithmus so viel aus, wie Dein Budget hergibt. Ist der DSA-Kampagne mehr Budget zugeordnet als sinnvoll, dann matcht Google die Suchbegriffe gerne zu generisch. Das bedeutet, es werden Anzeigen ausgespielt bei weniger passenden Suchbegriffen, einfach nur, weil noch Budget da ist – und Google das ausreizen möchte.

Hunde vor Computer

Für erfolgreiche Kampagnen musst Du Dich regelmäßig hinsetzen und die Performance optimieren.

Ergänze auszuschließende Keywords

Um dem Algorithmus auf die Sprünge zu helfen, solltest Du ebenfalls mit auszuschließenden Keywords arbeiten. Mit auszuschließenden Keywords, auch „Negatives“ genannt, kannst Du angeben, bei welchen Anfragen Deine Anzeigen nicht ausgespielt werden sollen.

Bei dynamischen Suchanzeigen macht es Sinn, Deine bereits eingebuchten Keywords auszuschließen. Mit den bereits eingebuchten Keywords leitest Du auf vorher ausgewählte Landingpages, welche gut durchdacht sind.  Durch das Ausschließen der eingebuchten Keywords kannst Du garantieren, dass die Nutzer auf der idealen Seite landen. Sonst kann es passieren, dass ein Keyword mit einem Deiner dynamischen Anzeigenziele matcht, aber nicht die ideale Seite ist. Da der Algorithmus alle Informationen auf der Landingpage verarbeitet, kann es zu Überschneidungen kommen.

Zusätzlich solltest Du neben Deinen eingebuchten Keywords auch Deine ausgeschlossenen Keywords aus Standard-Kampagnen bei den dynamischen Suchanzeigen ausschließen. Dadurch kannst du bereits im Vorhinein viele schlechte Matchings ausschließen. Auch nach der Aktivierung solltest du, noch häufiger als normalerweise, den Suchbegriffbericht durchgehen und unpassende Anfragen ausschließen.

Hinterlege Zielgruppen

Neben auszuschließende Keywords solltest Du Zielgruppen nutzen. Google bietet ein großes Spektrum an Zielgruppen zur Auswahl. Remarketing-Listen und ähnliche Zielgruppen sind ebenfalls auswählbar. Damit hast Du viele Möglichkeiten, um die Ausspielung einzugrenzen. Du kannst zwar im Suchnetzwerk keine benutzerdefinierten Zielgruppen hinterlegen, aber mit den bestehenden Zielgruppen hast Du zahlreiche Optionen.

Tipp: Du kannst dynamische Suchanzeigen sehr gut auf Remarketing-Listen ausspielen. Du sprichst dann nur Nutzer an, welche bereits mit Deinem Unternehmen interagiert haben. Die Reichweite wird dadurch geringer, die Erfolgschancen jedoch höher.

 

Zielgruppe wird für den Algorithmus hervorgehoben.

Zeige dem Algorithmus Deine Zielgruppe und Deine Anzeigen werden erfolgreicher sein.

Schließe irrelevante URLs aus

Du solltest nicht einfach alle URLs Deiner Webseite als Zielseiten angeben. Du hast zwar die Möglichkeit alle URLs zu ergänzen, aber nicht alle Seiten sind geeignet. Deine Kontaktseite, Impressum, Datenschutz & Co. sind häufig keine gute Seite für dynamische Suchanzeigen.

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Ebenfalls schwierig sind stark suchinformationsbezogene Inhalte, wie Blogbeiträge. Diese ziehen gerne den gesamten Traffic innerhalb der DSA auf sich und für die Leistungsseiten bleibt kein Budget mehr übrig. Wähle diese Seiten also nicht als dynamisches Anzeigenziel aus.

Wenn Du Deine dynamischen Anzeigenziele auswählst und nicht alle URLs bereitstellst, kannst Du besser optimieren und auswerten. Schlecht funktionierende Seiten können auch im Nachhinein ausgeschlossen und Texte spezifischer optimiert werden.

Fazit

Wenn Dein Google-Ads-Konto bereits auf einem guten Level ist und Deine Zielseiten die Suchintention der Nutzer widerspiegeln, dann solltest Du dynamische Suchanzeigen selbst testen. Wir haben bereits viele Erfolge mit DSA gefeiert und ich wurde über die Zeit immer mehr zum Fan. Du darfst nur nicht zu früh aufgeben, denn einige Wochen Anlaufzeit und Optimierungen sind immer notwendig. Bedenke auch, dass der Erfolg je nach Webseite und Branche variieren kann.

Bitte vergiss daher die Kontrolle und Optimierung Deiner Anzeigen nicht! Sollten Deine Anzeigen trotz der erwähnten Optimierungsschritte nicht erfolgreich werden, gibt es vermutlich Probleme mit dem Suchvolumen oder der Algorithmus versteht die Landingpage nicht. Wenn Du möchtest, kannst Du uns gerne eine Anfrage schicken und wir beraten Dich zur Optimierung Deiner SEA-Kampagnen und -Landingpages.

Falls Du noch mehr zu Automatisierung lernen willst, findest Du in meinem Blogbeitrag zur Google-Ads-Automatisierung noch 8 wertvolle Tipps oder kannst noch etwas zu Google-Ads-Skripten lernen.

Bildnachweise: Titelbild: Andrey Apoeve/AdobeStock; Bild 1: Eigene Darstellung; Bild 2: Eigene Darstellung; Bild 3: SFIO Cracho/AdobeStock; Bild 4: Good Studio/AdobeStock; Bild 5: Eigene Darstellung; Bild 6: Monkey Business/AdobeStock; Bild 7: indysystem/AdobeStock;

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2 Kommentare
  1. Marius 28. November 2022

    Hallo Anna,

    schöner Artikel zum Thema. Mich würde sehr interessieren, welche Gebotsstrategien Du im allgemeinen bei D.SAs empfiehlst. Habe mal gelesen, dass Ziel-CPA die optimale Strategie ist, aber weiß nicht, wie aktuell diese Empfehlung noch ist (ändert sich bei GA ja gerne mal).

    Im Grunde müsste es doch bei Umsatz- bzw. ROAS orientierter Strategie auch der tROAS sein wie bei normalen SEA Keyword Kampagnen, oder meinst Du, bei D.SAs könnte das anders sein?

    LG Marius

  2. Anna Ostermaier 30. November 2022

    Hallo Marius,
    Es freut mich, dass dir der Artikel gefällt. Bei der Gebotsstrategie bevorzuge ich meist zu Beginn den auto-optimierten CPC, damit der Algorithmus Informationen sammeln kann. Sobald einige Conversions da sind, teste ich den Umstieg auf Smart-Bidding Strategien. Je nach Ziel wähle ich entweder Ziel-CPA oder Ziel-ROAS. Man muss nur bei der Angabe vom Zielwert vorsichtig sein und sollte das Ziel nur minimal höher/niedriger als den aktuell erreichten ROAS/CPA setzen. Ist der Wert zu hoch/zu niedrig kann es passieren, dass der Algorithmus die Ausspielung verweigert. An dein tatsächliches Ziel solltest du dich dann Schritt für Schritt herantasten.
    Conversions oder Umsatz maximieren, wähle ich hier eigentlich nie, da der Algorithmus dann oft zu Breit ausspielt und der CPA hoch beziehungsweise der ROAS runter schießt. Ausnahmen gibt es, wenn die Kampagne auf eine Zielgruppe ausgerichtet ist. Gebotsstrategien mit Klicks und Impressionen lasse ich auch komplett raus.

    Liebe Grüße
    Abba

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