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Video: Schreibstil verbessern – 10 Tipps für bessere Onlinetexte

2019-12-19
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von Silja Troll 19. Dez 2019 Schreibe einen Kommentar

Du willst Deinen Schreibstil verbessern und dadurch bessere Onlinetexte schreiben? Unsere Content-Marketing-Expertin Silja gibt Dir 10 Tipps, wie Du Deinen Schreibstil findest, ihn verbessern kannst und dadurch hervorragende Onlinetexte schreibst.

Siljas Tipps kannst Du direkt an einem Deiner Texte anwenden und somit Deinen Schreibstil sofort verbessern.

Hier das Video (6:28 Min)

Du musst einen Produkttext schreiben, weißt aber nicht wie? In unserem Blogpost „Produkttexte schreiben, die verkaufen“ findest Du inspirierende Beispiele für tolle Produkttexte.

Hast Du noch einen Tipp? Dann schreib ihn gerne in die Kommentare.

 

Du willst lieber lesen? Hier das Video als Text:

Wie heißt die Redewendung gleich noch mal: Texte schreiben ist nicht schwer, ansprechende und gut lesbare Texte dagegen sehr. Wenn du auch deinen Schreibstil verbessern möchtest, dann bist du hier genau richtig.

Wir wissen es alle, es gibt wirklich verschiedene Schreibstile. Das kommt natürlich auch immer so ein bisschen aufs Genre an und in welchem Bereich du dich bewegst. Wissenschaftliche Texte haben einen ganz anderen Stil als irgendwelche kurzen Texte oder z.B. eben Onlinetexte.

Nichtsdestotrotz gibt es bestimmte Grundlagen, die man doch einhalten, und wenn nicht durchweg einhalten, dann wenigstens auf dem Schirm haben sollte. Um seinen Schreibstil zu verbessern, hilft es natürlich, selber viel zu lesen und zu schreiben. Denn nur Übung macht den Meister.

Lest euch verschiedene Romane durch, Zeitungen, Online-Magazine und notiert euch auch daraus, was euch gefällt, bestimmte Formulieren, Sätze. Und vielleicht gibt es ja auch einen Lieblingsautor, den ihr habt. Und lasst euch da auf jeden Fall inspirieren.

Dann sehr wichtig, behaltet auf jeden Fall immer die Zielgruppe im Auge. Das kann man eigentlich nicht oft genug wiederholen. Habt ihre eine ältere Zielgruppe oder habt ihr eine besonders junge Zielgruppe? Seit ihr im B2C-Geschäft unterwegs oder B2B? Das sind einfach grundsätzlich unterschiedliche Ansprachen. Und dementsprechend solltet ihr auch bei eurem Schreibstil darauf achten.

Wenn ihr z.B. eine sehr junge Zielgruppe habt, könnt ihr auch mal so ein bisschen experimentieren und mit Füllwörtern arbeiten oder mit umgangssprachlichen Begriffen, die jetzt vielleicht für Otto Normalo nicht verständlich sind, für deine Zielgruppe aber umso mehr. Allerdings achte auch drauf, wenn du jetzt eine B2B-Zielgruppe hast, haben Füllwörter und umgangssprachliche Begriffe wirklich gar nichts in dem Text verloren. Da solltest du auf eine ganz klare und sachliche Sprache achte.

Dabei geht es natürlich auch immer darum, welche Textart gerade vorliegt oder was du schreiben möchtest. Ist es ein Interview, ist es eher eine Anleitung, soll es eine Kolumne sein? Schreibst du am Ende einen Roman, was ich jetzt online nicht wirklich empfehlen würde. Aber achte darauf, ob das dann eben eher inspirierend geschrieben sein soll. Soll es eher sachlich sein oder romantisch, ironisch vielleicht sogar, kritisch oder ganz neutral, oder fröhlich oder ganz traurig? Da gibt es wirklich viele Möglichkeiten.

Und dann, das hatten wir gerade schon, versuchen, Füllwörter zu vermeiden. Wie gesagt, das kommt so ein bisschen auf die Zielgruppe an, auf den Text an. Dennoch haben: eigentlich, tatsächlich, im Prinzip, nämlich, sowieso, irgendwie – eigentlich nichts in einem Text verloren.

Jetzt gräme dich nicht, wenn dir das ein oder andere Eigentlich mal in einen Text flutscht. Wir sind im Online-Marketing unterwegs, da ist die Sprache auch oft mehr wie gesprochen, also die Schreibsprache wie die gesprochene Sprache. Da ist es nicht so schlimm. Und wie gesagt, vielleicht ist es ja genau dein Stilmittel, aber du solltest es bewusst einsetzen.

Schreib aktiv statt passiv. Passiv ist sehr träge. Wenn wir jetzt z.B. einen Satz nehmen wie: Der Napf wurde vom Hund leergefressen. Das ist ganz schön zäh und langweilig. Und mein Hund, ganz ehrlich, der frisst gar nicht so lang am Napf rum. Der Napf ist in null Komma nichts leer und das sollte auch im Satz, den ihr darüber schreibt, einfach klar zur Geltung kommen. D.h. der Jack Russell Jimmie frisst in Windeseile den vollgefüllten Napf ratzeputze leer. Aktiv formuliert, und ich denke, es war vielleicht ein bisschen rasanter als der Satz davor.

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich hier das eine oder andere Adjektiv, Attribut und Adverb verwendet. Also nutzt auch diese Möglichkeiten. Man sollte auch hier nicht übertreiben, es soll schon noch die Kernaussage des Satzes im Vordergrund stehen. Aber das ein oder andere ein bisschen genauer beschreiben und vielleicht ein bisschen blumiger zu erklären, das hat noch niemandem geschadet.

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Nächster Punkt, vermeide einen Nominalstil, sondern verwende Verben. Warum? Nominalstil ist sehr bürokratisch und absolut fad zu lesen. Nehmen wir mal einen Satz wie z.B.: Die Leerung des Napfes durch den Hund erfolgte rasant und schnell. Das klingt ziemlich gestochen und niemand von uns würde eigentlich so einen Text schreiben, geschweige denn, dass irgendwelche Bilder im Kopf passieren. Verwendet daher Verben. Der kleine Hund leerte den Napf in Windeseile.

Und verwendet einfache, kurze Sätze. Vermeidet ewig lange Schachtelsätze, wo keiner mehr weiß, wo Anfang und Ende ist ohne Punkt und Komma, da wird einem aber auch schwindelig. Das würde ich dir nicht empfehlen. Ganz konkret zur Aussage gekommen, Punkt setzen, basta.

Vermeide möglichst Fremdwörter. Und wenn du sie verwendest, dann erklär sie beim ersten Mal. Natürlich kann es hilfreich sein, Fremdwörter zu verwenden, um deinen Expertenstatus zu untermauern. Und wenn du an eine fortgeschrittene Zielgruppe schreibst, dann ist es vielleicht auch einfach das, was eine Zielgruppe lesen will, und du musst diese Fremdwörter verwenden. Das ist auch gut so. Aber wie gesagt, denk dran, sie beim ersten Mal der Erwähnung zu beschreiben.

Achte auch auf knackige Überschriften. Verwende Zahlen und zeig dem User einfach direkt, was ihn im nächsten Absatz erwartet.

Und wie immer im Leben, ohne Feedback geht gar nichts. D.h. wenn du deinen Schreibstil verbessern willst, frag auch immer Kollegen, Freunde, Familie nach Feedback. Oder verwende Tools wie z.B. Wortliga. Wortliga prüft deinen Text daraufhin, ob du sehr viel umgangssprachlich formuliert hast, ob du mehr als aktive Formulierungen verwenden solltest usw. Das hilft dir für dich auch noch mal, deinen Schreibstil zu verbessern.

So, das waren meine Tipps für dich, wie du deinen Schreibstil verbessern kannst. Hast du noch einen Tipp, den du gerne mir und unseren Zuschauern weiterempfehlen möchtest, dann kommentiere ihn gerne unten in den Kommentaren. Und ansonsten freue ich mich, wenn ihr unseren YouTube-Kanal abonniert. Das war es dann für heute, bis zum nächsten Mal. Ciao.

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Über den Autor
Silja ist die Content-Marketing-Leitung bei Seokratie und hilft unseren Kunden bei der Entwicklung einer passenden Content-Marketing-Strategie. Hier findest Du alle Beiträge von .

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