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Content Marketing

Redaktionsplan erstellen: So setzt Du Deine Content-Planung clever ein

2021-04-17
Seokratie
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von Josefine 15. Apr 2021 8 Kommentare


Neben der Tatsache, dass ein Redaktionsplan Dir – Überraschung – bei der Planung Deines Contents hilft, kannst Du in darin noch weitere wichtige Informationen unterbringen, die Dir und Deinem Team bei der Contenterstellung und für weitere Projekte helfen. Welche Infos für mich unabdingbar in einen Redaktionsplan gehören und was eine vernünftige Content-Planung enthalten sollte, verrate ich Dir in meinem Blogbeitrag.

Redaktionsplan erstellen beugt Chaos vor

Setzt Du Deine Content-Planung clever ein, hast Du langfristig mehr von Deinem Redaktionsplan.

Inhalt

Warum brauche ich einen Redaktionsplan für mein Content Marketing?

Diese Frage solltest Du Dir vor dem Erstellen eines Redaktionsplans unbedingt stellen. Denn nur so erfüllt er später seinen Zweck und wird nicht zum lästigen Dokument, das Du wegen Deines Chefs auch noch pflegen musst. Schreib Dir am besten auf, was Dein Redaktionsplan können soll und entscheide dann, was rein muss. Aus meiner Erfahrung ist es am sinnvollsten den Redaktionsplan als ganzheitliches Dokument zu betrachten. Hier ist alles – wirklich alles – Wichtige vermerkt, was für das Erstellen, den Erfolg und die Erfolgskontrolle notwendig ist zu wissen.

Update-Erinnerung für den Redaktionsplan


Ein Dokument für alle erleichtert die Übersicht und alle sind auf dem gleichen Informationsstand.

Was muss in den Redaktionsplan?

Er dient der Zeitplanung, egal ob es sich hierbei um eine Jahresplanung, dreimonatliche oder monatliche Planung handelt und hilft die Übersicht bei steigender Komplexität der Auftragslage zu behalten. Daher sollten meiner Meinung nach folgende Dinge in einem ordentlichen Redaktionsplan enthalten sein:

1. Deadlines

Sie dienen zur zeitlichen Orientierung. Nicht selten sind andere Abteilungen auf das Einhalten der Deadlines angewiesen. Daher sind sie ein absolutes Muss.

2. Veröffentlichungsdatum

Wann Dein Content veröffentlicht wird, ist maßgeblich für den Start Deiner Erfolgskontrolle und den wirklichen Abschluss des Content-Prozesses.

3. Verantwortlich (MA oder „Kunde“/Agentur“)

Wer ist verantwortlich für die Erstellung? Mit dem Eintrag eine*s Verantwortliche*n wissen alle, an wen sie sich wenden können, falls sich was ändert, Fragen aufkommen oder die Deadline nicht eingehalten wird.

4. Thema

Nutze eine Spalte für das genaue Thema beziehungsweise die vorläufige Überschrift des Contents, so weiß jede*r um was es geht.

5. Format

Video, Text, Infografik, Whitepaper oder doch was anderes? In einer Spalte sollte das Format vermerkt sein. Dies lässt sich gegebenenfalls aber auch in die Themenspalte integrieren.

6. Art des Contents

Welche Art Content möchtest Du zu dem genannten Thema erstellen? Soll es eine News, Evergreen-Content oder Snackable-Content werden? Die Festlegung der Art des Contents ist wichtig für die Erfolgsauswertung Deiner Inhalte.

7. Kanal der Veröffentlichung

Falls Du Einfluss darauf hast oder weißt, wo Dein Inhalt erscheinen und beworben werden soll, ist es hilfreich dies im Redaktionsplan zu vermerken. Auf welcher Webseite, welchem Blog oder auf welchen Plattformen wird Dein Content erscheinen? Das erleichtert die Erfolgsauswertung.

8. Distributionskanal

Auf welchem Kanal werden Werbemaßnahmen forciert? Handelt es sich rein um organische Reichweite oder wird Dein Content auch gegen Geld beworben? Vermerke das im Redaktionsplan, so wunderst Du Dich hinterher nicht über plötzlich rapide steigende Besucherzahlen.

9. Keyword(s)

Ist der zu erstellende Content ein suchmaschinenoptimierter, dann notiere Dir das Haupt- und Nebenkeyword im Redaktionsplan. Ist das Projekt größer, siehst Du sofort, ob und wann welches Keyword (bereits) bespielt wurde.

10. Verwendeter CTA

Welchen Call-to-Action wirst/willst/musst Du für diesen Content nutzen? Aufschreiben und hinterher den Erfolg messen!

11. Ziel des Beitrags / KPI

Schlägt in die gleiche Kerbe wie Punkt 10, macht es aber nochmal konkreter: Welches Ziel verfolgst Du mit dem Text. ACHTUNG: Das muss nicht immer das gleiche Ziel sein, das der Kunde mit dem Text verfolgt. Möchte Dein Kunde zum Beispiel mehr Umsatz über die Unterseite generieren, kann Dein eigenes Ziel zum Beispiel sein die Besucherzahlen bis Datum X um 10% oder das Ranking um X Plätze zu steigern. Das eine schließt das andere zwar nicht aus, dennoch ist es manchmal sinnvoll interne Ziele anders zu stecken als externe.

Häufig bekommst Du als Texter*in oder Content Marketer ja nach Projektabschluss oder Textabgabe gar nicht mit, ob Dein Kunde jetzt wirklich mehr Umsatz mit der Seite macht oder nicht. Die Besucherzahlen oder Rankings sind in vielen Fällen einfacher messbar und schaffen zwischendurch gegebenenfalls Erfolgserlebnisse für Dich und Dein Team.  Bei der Suche nach möglichen Zielen, kann Dir auch der KPI-Finder des BVDW e.V. helfen.

12. Status des Contents

Freigabe erteilt? Erledigt? noch offen? Briefing erfolgt? Läuft? Fertig? Online? – Nutze eine Spalte für den aktuellen Stand des Contents. Hier ist auch ein klassisches „Rot-Gelb-Grünes-Ampelsystem“ sinnvoll.

13. Reporting-Ergebnisse

Ist Dein Text erfolgreich? Übertrage Dein (eigens gemessenes) Reporting-Ergebnis in Bezug auf den jeweiligen Content in den Redaktionsplan. Dabei reicht schon ein „Wurde das Ziel erreicht: Ja/Nein“. Oder Du trägst ein genaueres Ergebnis wie beispielsweise das aktuelle Ranking mit aktuellem Datum ein.

14. Priorisierung

Hast Du mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, lege eine Priorisierung fest. Welcher Content hat 1. Priorität, welcher kann vielleicht noch ein wenig warten, da beispielsweise vor dem Relaunch Deines kulanten Kunden in vier Monaten eh nichts mehr beim Kunden live geht? Das ist keine Wertung Deiner Arbeit oder Abwertung des Kunden nach dem Motto, Kunde X hat nur Prio 2, sondern ein nützliches Hilfsmittel, um Dir die Arbeit in stressigen Phasen zu erleichtern.

15. To-Do-Feld

Wer liefert zusätzliche Informationen bis wann? Sind noch Fragen offen oder fehlt noch das superinformative Whitepaper des Kunden zu dem Produkt, um das sich der Content dreht, dann vermerke es in Deinem Redaktionsplan.

Redaktionsplan durch zusätzliche wichtige Informationen ergänzen

Mit zusätzlichen Daten im Redaktionsplan kannst Du Dir Deine Arbeit ohne viel Mehraufwand erleichtern.

Was kann in den Redaktionsplan?

Ergänzend zu den „Must-haves“ Deines Redaktionsplan, kannst Du bei Bedarf weitere Dinge hinzufügen. Je nachdem, wie und mit wem Du an dem Redaktionsplan arbeitest, macht es Sinn folgende Dinge noch mit aufzunehmen:

16. Persona

Schreibst Du nicht nur für einen einzigen Kunden oder hat Dein Kunde mehrere Buyer Personas festgelegt, kannst Du diese im Redaktionsplan zu dem jeweiligen Content benennen.

17. Mediaplanung/Sonderaktionen

Sind anderweitige Werbe-Maßnahmen, die Deinen Content direkt betreffen geplant, kann es sinnvoll sein, den Werbezeitraum oder die Maßnahme im Redaktionsplan zu vermerken.

18. Social-Media-Planung

Wird der Beitrag über Social Media gepusht? Sollen darüber auch Klicks oder Likes generiert werden? Notiere Dir bei Bedarf das Format des Social-Contents zu Deinem Inhalt oder das Ziel der Social-Media-Planung für Deinen Artikel.

19. Kampagneninfos/-ziele

Ist Dein Content nur ein mikroskopisch kleiner oder gigantisch großer Teil einer riesigen Kampagne? Dann kannst Du Dir das Kampagnenziel in Deinen Redaktionsplan schreiben.

20. Snippets

Manchmal kann es sinnvoll sein, sich die verwendeten Snippets zu den erstellten Seiten in den Redaktionsplan zu schreiben. So vergisst Du kein Snippet und kannst nach einer Zeit die Snippets auf einen Blick checken. Dies ist hilfreich, wenn sich bei Google oder Deinem Kunden was ändert.

21. Verlinkungsoptionen

Dir ist aufgefallen, dass Dein Content perfekt auf anderen bereits bestehenden Seiten verlinkt werden könnte oder umgekehrt? Nutze eine Spalte für eventuelle Verlinkungsoptionen.

22. Verweise

Du hast ähnliche Inhalte bei der Konkurrenz entdeckt? Jetzt kann es helfen, die Links im Redaktionsplan bei dem betreffenden Beitrag zu bündeln. So kannst Du es

  1. als zusätzliche Inspirationsquelle nutzen,
  2. einen Überblick erhalten, was die Konkurrenz in dem Themenbereich hat und
  3. gegebenenfalls Duplicate Content vorbeugen.

23. „Kaufstadium“ vermerken

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Du weißt, an welchem Punkt der Customer Journey sich Deine Leser*innen befinden, notiere Dir dies gern zusätzlich im Redaktionsplan. Das hilft, um den Text exakt auf die Befindlichkeiten/Begehrlichkeiten Deiner Leser*innen zuzuschneiden.

Zeitlichen Überblick eines gemeinsaen Contentplans behalten

Ein Redaktionsplan für interne & externe Mitarbeiter? Nicht immer die beste Lösung.

Brauche ich einen internen und einen externen Content-Plan?

Der Vorteil eines internen und eines externen Redaktionsplans ist, dass Du einen internen Plan für alle Deine Kunden nutzen kannst. Der Nachteil: Du musst zusätzlich externe Pläne erstellen. Aus meiner Erfahrung heraus, ist dies aber nicht so zeitaufwendig wie es klingt. Meistens werden externe Redaktionspläne gemeinsam mit den Kunden für einen bestimmten, fest definierten Zeitraum erstellt. Zum Beispiel Anfang des Jahres für drei, sechs oder zwölf Monate. Stehen die Themen einmal fest, werden Änderungen innerhalb des bereits geplanten, festgelegten Zeitraums meistens on-the-fly vorgenommen. Falls kein gemeinsamer Zugriff auf einen Plan möglich ist, wird eine aktualisierte Form des Redaktionsplans dann bei Bedarf verschickt.

Das Ziel eines gemeinsamen Plans mit Deinen Kunden zusammen ist, dass ihr weniger Kommunikationsaufwand habt und somit beide Seiten Zeit und Kosten sparen. Damit dieses Ziel auch wirklich erreicht wird, muss der Plan ordentlich gepflegt und ein gewissenhafter Umgang damit von beiden Seiten gewährleistet sein. Sonst habt ihr im schlimmsten Fall mit einem gemeinsamen Redaktionsplan deutlich mehr Aufwand und hinterher blickt keiner mehr durch.

Wie wichtig sind die Ziele im Redaktionsplan?

Es klingt immer super einfach: Wir müssen Ziele festlegen für unseren Content. Aber kaum einer macht das auch. In der Praxis ist das mit den Zielen nicht immer so einfach umsetzbar, ändert aber nichts an der Wichtigkeit. Wie oben bereits beschrieben, müssen die internen Ziele nicht immer deckungsgleich mit denen Deiner Kunden sein. Total abweichen von den Vorstellungen des Kunden sollten Deine internen Ziele aber auch nicht.

Bei der Festlegung von Zielen, solltest Du Dir immer über die Messbarkeit Gedanken machen. Sollst Du Content für einen Schuhladen erstellen, dann wird es schwer bis kaum messbar sein, wie viele Kunden und Kundinnen wegen Deines Instagram-Videos in den letzten zwei Wochen in den Schuhladen gegangen sind und dort auch was gekauft haben. Daher: Setze Dir Ziele wenn möglich so, dass Du sie messen kannst. Einige Ziele für Content Marketing findest Du in unserem Blogbeitrag „7 Content Marketing KPIs – Messe Deine Erfolge“.

Vorteile des Redaktionsplans in Bezug auf die Ziele

Ein Redaktionsplan kann dabei helfen, dass Ziele – schwarz auf weiß – für den Content gesetzt und überprüft werden. Weil auch Letzteres erfahrungsgemäß eher mäßig bis gar nicht geschieht und wenn doch, dann werden keinerlei Erkenntnisse daraus gezogen und die Überprüfung bleibt ohne Konsequenz, ist es wichtig und auf Dauer lohnend. Ein Redaktionsplan, in dem der Erfolg oder Misserfolg von bestimmten Content-Inhalten und -Formaten festgehalten wird, und daraus Schlüsse für den weiteren Umgang mit Projekten und weiterem Content für den Kunden gezogen werden, ist Gold wert. Je mehr davon, desto besser. So kannst Du in einem Dokument den Erfolg prüfen, hast einen Beweis für den Erfolg oder Misserfolg und eine große Inspirationsquelle für weiteren Content.

To-dos in Redaktionsplan statt vieler Post-its

Trage die To-dos lieber für alle sichtbar in Deinen Plan ein, statt mit Post-its ist die Übersicht bewahren zu wollen.

Redaktionsplan pflegen: voll stressig, oder?

Die regelmäßige Pflege des Redaktionsplans ist die Voraussetzung für ein aktuelles Dokument, auf das Verlass ist und mit dem alle arbeiten können. Einen aktuellen Stand ohne viel Aufwand erreichst Du durch Routine. Schaffe also einen Tagesablauf, in dem Du einmal täglich den Redaktionsplan aktualisierst und checkst. Ein*e hauptverantwortliche*r Mitarbeiter*in und eine Vertretung der verantwortlichen Person sind ratsam, so fühlt sich jemand zuständig. Damit die Pflege des Redaktionsplans nicht zu kurz kommt, kann ein wöchentliches Update für den Kunden hilfreich sein. So seid ihr quasi „gezwungen“, den Plan zu pflegen und schafft automatisch eine Routine.

Prüfung des geplanten Redaktionsvorgehens

Prüfe Deinen Redaktionsplan regelmäßig auf Sinn und Unsinn. Was vor drei Monaten noch die beste Idee überhaupt war, kann jetzt zum Zeitpunkt der geplanten Erstellung totaler Bockmist sein. Daher ist es wichtig vorab Spielraum zur Veränderung beim Kunden zu schaffen und seine eigenen Ideen von Zeit zu Zeit kritisch zu hinterfragen. Auf aktuelle Ereignisse einzugehen, ist je nach Kunde und Content-Art eine Option, die Du Dir offenhalten solltest und die sich für alle Seiten lohnen kann.

Tipps & Tricks für den Redaktionsplan

Neben den bereits genannten Informationen kannst Du auch noch andere Dinge in den Redaktionsplan integrieren oder mit ein paar Tricks weitere Vorteile aus dem Dokument ziehen. Im Folgenden verrate ich Dir ein paar kleine Kniffe, wie Dein Redaktionsplan Dir Deinen Alltag weiter vereinfachen kann.

Content-Planung: Erst die Themen, dann der Rest

Einfacher ist es, erst die Themen zu planen und dann das Format und den Zeitrahmen festzulegen. Nicht jedes Thema ist für Social Media geeignet und es braucht nicht für jedes Produkt ein Erklärvideo. Daher ist es viel leichter, erst die möglichen Themen einzugrenzen und sich dann über Formate und den nötigen Zeitrahmen Gedanken zu machen.

Der rote Faden im Plan: Beachte die Strategie

Mit einem Redaktionsplan kannst Du einen roten Faden entlang der Content-Strategie sichtbar machen und verfolgen. Gibt es keine Strategie oder kennst Du sie nicht, ist es dennoch ratsam, sich eine Art roten Faden zurecht zu legen. Das Erleichtert die Planung. Um auf saisonale Gegebenheiten oder bestimmtes Kaufverhalten der Zielgruppe einzugehen, kannst Du Dir Informationen vom Kunden und den Google Tools wie Google Trends einholen. Das kann Dir helfen, einen passenden zeitlichen Rahmen zu bestimmten Themen festzulegen. So werden zum Beispiel Anfang des Jahres mehr Suchanfragen zum Thema Diät gestellt als im Dezember, ein Thema mit Bezug auf Abnehmen, wird also besser für ein Ranking im Januar geplant als im Oktober.

Google Trend Screenshot Redaktionsplan

Differenz zwischen Datumseingaben anzeigen

Wie viel Zeit hast Du noch zur Abgabe Deines Beitrages? Gibt es eine interne und externe Deadline? Damit Du Deinen zeitlichen Spielraum besser im Blick hast, kannst Du folgende Excel-Formel anwenden:

Gib zum Beispiel in die Zeile B2 den Projektstart ein und in Zeile C2 die interne Deadline. In der Spalte E berechnest Du dann mit der Formel =DATEDIF(B2;C2;“d“) und dem Druck auf ENTER, wie viel Tage noch bis zur Abgabe verbleiben.

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Noch einfacher geht’s mit der negativen Differenz des Datums. Hier reicht ein =B2-C2 um die Tage bis zur Abgabe zu errechnen.

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redaktionsplan-mit-datumsdifferenz-negative-tage

Das Gleiche Kannst Du dann beispielsweise noch für die Projektdauer mit einer externen Deadline berechnen, hier in Spalte F: =DATEDIF(B2;D2;“d“) und ENTER.

externe-deadline-excel-berechnen-redaktionsplan

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Wenn Du dann noch die verbleibenden Werktage wissen willst, musst Du eine extra Spalte für die Feiertage nutzen. Dafür habe ich die externe Deadline jetzt auf den 06.04.2021 gesetzt – nach Ostern.

feiertage-in-redaktionsplan-einrechnen-excel

Jetzt trägst Du die Feiertage ein und berechnest mit dem Hinweis „NETTOARBEITSTAGE“ die tatsächlich in Werktagen abzüglich der Feiertage verbleibende Zeit für Dich und Dein Team.

Hier siehst Du jetzt in Spalte E die tatsächlichen „Werktage bis zur Abgabe“, Formel: =NETTOARBEITSTAGE(B2;C2;G2:G3) und ENTER.

feiertage-in-redaktionsplan-beruecksichtigt-mit-excel-formel

redaktionsplan-excel-mit-deadline-feiertagen-erstellt

Zum Erfüllen der internen Deadline verbleiben also 31 Werktage. Anstelle von Feiertagen lassen sich so auch Urlaubstage des Teams oder anderweitige Tage, die in den Projektzeitraum fallen, abziehen.

Mann auf Bank mit Schirm über Gitarre Quatsch als Einfall im Redaktionsplan

Auch der größte Quatsch darf als spontaner Einfall im Redaktionsplan festgehalten werden – wer weiß, was daraus noch entstehen kann?

Möglichkeit zu spontanen Einfällen schaffen

Nutze ein Tabellenblatt innerhalb Deines Redaktionsplans als „Kreativquartier“ und notiere dort zusammen mit Deinem Team alle Ideen, die euch spontan rund um den Kunden, Beitragsarten oder ähnlichem einfallen. Meistens gehen diese Ideen unter, wenn sie nicht gleich notiert werden, und welcher Ort bietet sich dafür besser an, als der Redaktionsplan? Zumindest dann, wenn Du nicht zig andere Kreativtools nutzen möchtest oder ihr euch noch nicht auf ein endgültiges Tool wie Mural oder Ähnliches geeinigt habt.

Themen und Keywords abgleichen

Ups, schon ist es passiert. Ein Kollege schreibt bereits an einem ähnlichen Beitrag und ihr wusstet beide nichts davon? Neben der Tatsache, dass miteinander sprechen auch im Homeoffice selbstverständlich sein sollte, ist ein Themen- oder Keywordabgleich vor allem bei großen Projekten, an denen viele verschiedene Leute und gegebenenfalls auch andere Dienstleister und Agenturen mitarbeiten, ratsam. Lass Dir – wenn möglich – die weiteren Themen oder Keywords zusenden und gleiche sie mit Deinem Themenplan ab. Hieraus ergibt sich nicht immer nur Frust, sondern es können tolle Synergien entstehen, die zu neuen Themenbereichen führen – selbst dann, wenn die Konkurrenz ihre Finger mit im Spiel hat.

Nicht immer ist die Kommunikation so transparent, dass Du weißt, ob noch jemand anderes mitmischt. Frage einfach beim Kunden nach, ob es noch weitere Themenpläne oder bereits auf Kundenseite übernommene Themengebiete für das zu bearbeitende Projekt gibt. Das bringt oft Klarheit.

FAQ für Redaktionsplan abklären

Stelle die richtigen Fragen an Deine Content-Planung und sie kann Deinen Anforderungen gerecht werden.

„Rank-Content“ planen: Stell die richtigen Fragen

Für einen unkomplizierten, übersichtlichen und praktischen Contentplan kannst Du Dir bei der Planung Deiner Inhalte von Beginn an folgende drei Fragen stellen:

  • Lassen sich Inhalte wiederverwenden? Und wenn ja, wie?
  • Welche Themen sind beliebt? Wie lässt sich das (weiter)nutzen?
  • Welche Texte können mit sinnvollen, neuen/weiteren Texten zu verwandten/wichtigen Keywords ergänzt werden?

Der Sinn dahinter: So entwickelter Content soll sich um die bereits festgelegten Themen und Formate ranken und im besten Fall auch ranken. Das ist ideal für neue Themen und um die Seite für einen bestimmten Themenbereich zu stärken.

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Reduzierter Themenplan für Externe

Eine schöne Möglichkeit, sich den externen Redaktionsplan in seiner Fülle zu sparen, ist, seinen Kunden einen nicht all zu umfangreichen Themenplan zukommen zu lassen. Der reduzierte Themenplan enthält dann nur die Themen und die Deadlines dazu Format und Anmerkungen zu den jeweiligen Themen – fertig. Alles weitere notiert ihr euch zum Beispiel in eurem Redaktionsplan und der Kunde ebenso. Das ist einfach, unkompliziert und praktikabel.

Redaktionsplan fertig? Obacht, da war doch noch was.

Da an einem Projekt meist nicht nur eine Abteilung arbeitet, solltest Du Dich über die weiteren Marketingmaßnahmen bei Deinen Kunden/Auftraggebern informieren. Es ist sinnvoll, das ganze Projekt zu kennen, nur so kannst Du beispielsweise die weitere Mediaplanung oder eventuelle Offline-Kampagnen berücksichtigen und darauf Bezug nehmen.

Die Wächter des Plans

Mal eben noch schnell den Redaktionsplan pflegen – das kann gut gehen, muss aber nicht. Je mehr Leute gemeinsam an einem Dokument arbeiten, umso größer sind neben den Inspirationsquellen leider auch die Fehlerquellen. Aus meiner Erfahrung heraus, ist es sinnvoll, dass diejenigen, die den Plan pflegen sollen, ein gewisses Grundverständnis in verschiedenen Bereich mitbringen.

Wer den Plan pflegt, der sollte im besten Fall

  • ein gutes Verständnis für das Produkt/Dienstleistung und dessen Vermarktbarkeit haben.
  • ein Gespür für das Kundenbedürfnis aufweisen.
  • Projektmanagement-Skills besitzen, heißt auch: über alle wichtigen Projekt-/Kundeninfos und -änderungen im Bilde sein und sich im Zweifel selbst darüber informieren.
  • Content Marketing Know-how mitbringen.
  • Verständnis für Auf- und Ausbau der Zielgruppe haben.
  • Daten analysieren und deuten können.
  • offen für Optimierungen des Plans sein.
  • im engen Austausch mit anderen Abteilungen aus dem Projekt stehen.
  • zuverlässig sein und impulsbringend einwirken.
  • Distributionskenntnisse haben.
  • Upselling-Potenziale erkennen.

Mir ist klar, dass in den wenigsten Redaktionen eine Person arbeitet, die das alles in sich vereint. Ein paar dieser Eigenschaften zu besitzen, ist für die Pflege eines Redaktionsplans aber von Vorteil. Außerdem kannst Du vielleicht gemeinsam mit einer weiteren Person den Plan erstellen und pflegen: So vereint ihr zusammen mehr Skills.

4 wesentliche Vorteile des Redaktionsplans

Vier Vorteile eines Redaktionsplans

Nutze die vier wesentlichen Vorteile einer Content-Planung jetzt bei Deiner Redaktionsplanerstellung.

Abschließen möchte ich Dir noch einmal kurz die wesentlichen vier Vorteile eines Redaktionsplans zusammenfassen:

  1. Zeitersparnis
  2. Überblick
  3. Informationsquelle
  4. Beweismittel

Arbeitest Du bereits mit einem Redaktionsplan und möchtest Deine Erfahrungen mit uns teilen? Oder nutzt Du ein bestimmtes Tool, um Deinen Content zu planen und im Blick zu behalten? Lass mir gerne eine Nachricht zu Deinen Erfahrungen mit Redaktionsplänen oder Tools da. Ich bin gespannt, womit Du gute und schlechte Erfahrungen gemacht hast! Falls Du Fragen hast, gilt das Gleiche: bitte einfach in den Kommentaren eine Nachricht dalassen. Danke!

Bildnachweise: Titelbild: Seokratie GmbH via canva.com; Bild 1: photograph by dorisj / Gettyimages; Bild 2: Guido Mieth / Gettyimages; Bild 3: Photographer, Basak Gurbuz Derman / Gettyimages; Bild 4: Oliver Rossi / Gettyimages; Bild 5: Seokratie GmbH Screenshot von Google Trends; Bild 6-14: Seokratie GmbH Screenshots Excelsheet; Bild 15: Third Eye Images / Gettyimages; Bild 16: Xurzon / Gettyimages; Bild 17: Seokratie GmbH via canva.com;

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Über den Autor
Josefine kam 2018 als Senior Content Marketing Managerin wieder zu Seokratie. Mittlerweile leitet sie unsere Content-Marketing-Abteilung und erarbeitet gemeinsam mit ihrem Team individuelle Marketing-Strategien, zielgerichtete Marketing-Kampagnen und -Analysen. Hier findest Du alle Beiträge von .

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8 Kommentare
  1. Astrid 15. April 2021

    Danke für die Ideen. Besonders das Feld in Excel, in dem die Tage mit der Formel hinterlegt sind (die noch verbleiben), hat mir gut gefallen.

  2. Katja 15. April 2021

    Gibt es Online-Tools, mit denen ein Redaktionsplan leicht gepflegt und mit dem Kunden (oder Chef) geteilt werden kann? Ich benutze im Moment Excel und finde dies nicht die idealste Lösung. Im Content Plan baue ich auch gerne die benutzten Bilder ein, damit das Thema auf dem ersten Blick klar ist.

  3. Elena 15. April 2021

    Toller Beitrag! Vielen lieben Dank!
    Ein Sahnehäubchen wäre ein Excel-Template zum Herunterladen 😉

  4. Ralf Schönbach 19. April 2021

    Danke für den Tipp mit den Excelformeln. Sehr hilfreich!

  5. Jasmina 20. April 2021

    Hi Josefine, toller Artikel mit so wichtigen Tipps! Wir haben uns auch unseren eigenen Content Plan mit Google Sheets gebaut nachdem wir etliche Tools ausprobiert haben, die dann doch irgendwo Grenzen oder Komplikationen aufwiesen. Sonst arbeite ich ja auch gern mit Excel, aber Google Sheets ist schlichtweg vorteilhafter, wenn es darum geht, den Plan im Team zu bearbeiten bzw. im Blick zu behalten. LG Jasmina

  6. Josefine 20. April 2021

    Liebe Katja, es gibt eine Reihe von Tools (wie beispielsweise Trello), die eine recht übersichtliche Planung ermöglichen. Natürlich muss je nach Anwendung entschieden werden, welches Tool das richtige ist. Wir arbeiten neben einem klassischen Excel-Redaktionsplan hauptsächlich mit Asana, das ich Dir hier gern empfehle. Die Dokumentation u. a. zum Projektstand, die Priorisierung und die einfache Verteilung von Aufgaben, das Anhängen von Bildern und Dateien in den Projekten/Projektaufgaben und die Möglichkeit, gemeinsam mit Kunden innerhalb des Tools zu arbeiten, ist für uns bis jetzt die beste Lösung. Für Kunden (und Chefs) lassen sich in Asana Boards anlegen, die alle wichtigen Infos gebündelt an einem Ort für alle sichtbar machen und hier kann dann auch die Kommunikation innerhalb der einzelnen Projekte bzw. Aufgaben stattfinden. So geht nichts verloren und es ist für alle nachvollziehbar. Unsere Erfahrung mit dem Tool ist sehr positiv, auch in der direkten Zusammenarbeit mit Kunden.

  7. Josefine 20. April 2021

    Hi Jasmina, vielen Dank, freut mich, wenn Dir mein Beitrag gefällt. Du hast vollkommen recht, dass Google Sheets eine schnelle, praktikable und kostengünstige Lösung zur Zusammenarbeit innerhalb des Teams oder mit Externen bietet. In der Vergangenheit habe ich damit auch viele gute Erfahrungen gemacht. Wir arbeiten für die Organisation und Übersicht der Projekte mit Asana und sind damit sehr zufrieden.

  8. Björn 21. Mai 2021

    Danke für deinen Bericht. Ich sollte wieder dranmachen…

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