SEO

Google Updates – Panda, Penguin und Co.

In diesem Blogeintrag möchte ich für Dich einen Blick zurückwerfen auf vergangene Google Updates und was sie bewirkt haben. Ich möchte dabei auf die großen Updates der letzten Jahre aber auch auf das gerade zu Ende gegangene Jahr 2021 zurückblicken und einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr geben.Google Updates

Was ist ein Google Update?

Bevor ich Dir einen Überblick über die Google Updates geben kann, erkläre ich noch kurz was genau man unter dem Begriff Google Update versteht. Jede Suchmaschine arbeitet mit einem bestimmten Suchalgorithmus. Damit User einen maximalen Nutzen aus ihrer Suchanfrage ziehen können, werden die Suchergebnisse in einer Reihenfolge angezeigt, dem sogenannten Ranking. Welche Faktoren für diese Rangfolge ausschlaggebend sind, könnt ihr gerne in Julians Blogeintrag nachlesen.

Um eine möglichst hohe Relevanz und Qualität und ein optimales Ranking der Suchergebnisse zu gewährleisten, wird der Google Such- und Ranking-Algorithmus fortlaufend überarbeitet. Diese Änderungen werden dann durch Updates eingespielt und können das Ranking mitunter stark beeinflussen. Als weiteres Ziel hat sich Google dabei auch die Bekämpfung von Web-Spam vorgenommen. Google Updates werden stets in den USA gestartet und dann flächendeckend weltweit ausgerollt. Es gibt jedoch auch Updates, die nur für bestimmte Länder vorgesehen sind und daher auf andere keinen Einfluss haben.

Warum ist die Qualität der SERP (Search Engine Result Page) so wichtig?
Je besser die organischen Suchergebnisse sind, desto mehr Nutzer verwenden Google als Suchmaschine. Und je mehr User Google verwenden, umso attraktiver wird Google als Werbeplatz. Dadurch können über Google Ads Werbeeinnahmen generiert werden.

Warum sind Google Updates wichtig für Webmaster und SEOs?

Damit eine Website erfolgreich sein kann, ist es zwingend notwendig, dass sie in den einschlägigen Suchmaschinen gefunden und möglichst weit vorne für relevante Suchbegriffe gerankt werden kann. Die wenigsten Nutzer klicken sich durch mehrere Seiten der Suchergebnisse, um nach einer hilfreichen Seite zu suchen. Dementsprechend ist es das Ziel jedes Webmasters und SEOs, dass eine Website möglichst weit oben rankt. Google greift auf mehr als 200 Rankingfaktoren zurück, die unterschiedlich gewichtet sind.

Eine Veränderung dieser Faktoren oder eine Neubewertung ihrer Gewichtung können massive Auswirkungen auf die Rankings und damit auf die Sichtbarkeit von Websites haben. Da bei einem Google Update genau diese Rankingfaktoren nachjustiert werden, kann sich dies auf das Ranking der Website auswirken. Webmaster und SEOs müssen daher gut beobachten, wie sich Updates auf die Sichtbarkeit ihrer Website auswirken und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einleiten.

Was ist Google-Everflux und was ist der Unterschied zu einem Update?

Die Bewertung und Veränderung der Gewichtung aller Google Rankingfaktoren findet nicht nur etappenweise durch Updates statt, sondern ist ein fortlaufender, kontinuierlicher Prozess. Dieser Vorgang wird bei Google Everflux genannt und hat eine gewisse Fluktuation der Reihenfolge der Suchergebnisse zur Folge. Der Unterschied zu einem Update ist, dass es sich lediglich um kleinere Gewichtungsänderungen der Rankingfaktoren handelt und der Ranking-Algorithmus an sich dabei unverändert bleibt. Eine Website unterliegt also einer gewissen Volatilität bei der Rangfolge auf der Suchergebnisseite (SERP) und verweilt nicht statisch auf einer Position.

Wie häufig werden Google-Updates durchgeführt?

Nach eigener Aussage nimmt Google „normalerweise täglich mindestens eine Änderung mit dem Ziel vor, die Suchergebnisse zu verbessern“. Grundlegende Google Updates mit „wesentliche[n] und größere[n] Änderungen an unseren Suchalgorithmen und Systemen“ werden dagegen mehrmals im Jahr meist in sehr unregelmäßigen Abständen durchgeführt. Dabei kann auch die Anzahl der Updates pro Jahr stark schwanken. Der Rollout neuer Updates findet grundsätzlich erst in den USA statt. Bis diese auch in Europa ausgerollt werden, können mitunter mehrere Tage oder gar Wochen vergehen.

Der Einfluss von Google Updates auf die Rankings kann stark variieren. In der Vergangenheit hielt sich Google meist eher bedeckt und nicht alle Updates wurden angekündigt oder im Nachhinein bestätigt. Daher wurden diese früher nicht immer von allen Website-Betreibern bemerkt. Inzwischen gestaltet Google die Kommunikation deutlich offener und kündigt die meisten größeren Updates meist via Social Media an. Oftmals sind nur wenige Seiten davon betroffen.

Beschreibung der wichtigsten Updates

In den letzten Jahre wurde der Google-Algorithmus stetig optimiert und durch Updates verändert. Im Folgenden möchte ich nur auf die wichtigsten und weittragendsten Google Updates des letzten Jahrzehnts eingehen. Eine Auflistung aller bisherigen Updates könnt ihr gerne bei SISTRIX nachlesen.

Google Caffeine (2010)

Mit Caffeine rief Google im Jahre 2010 einen neuen Suchindex ins Leben. Dabei wurde ein neuer, schrittweiser und kontinuierlicher Crawling- und Indexierungsprozess eingeführt. Dies ermöglichte bis zu 50% aktuellere Ergebnisse bei einer Web-Suche. Der Vorteil für die Suchenden war vor allem, dass sie neue Inhalte wesentlich schneller auffinden konnten. Da es sich bei dem Update nicht um ein Algorithmus-Update handelte, sondern um eine Änderung der Google Infrastruktur, wirkte es sich nicht auf das Ranking der Suchergebnisse aus.

Google Panda (2011)

Ein ebenfalls sehr wichtiges Update, das ich nennen möchte, trägt den Namen Panda. Es sollte vor allem dazu dienen, das Ranking von Seiten mit minderwertigem Content deutlich zu verschlechtern. Dadurch sollten Seiten mit relevantem und nützlichem Content bevorzugt werden. Große Profiteure von dieser Änderung waren vor allem Nachrichtenseiten mit vielen nützlichen Inhalten. Besonders negative Auswirkungen konnten vor allem bei Content-Farmen und Link-Farmen, die hauptsächlich zur Link-Generierung eingesetzt werden, beobachtet werden. Aus diesem Grund wird das Update auch gerne „Farmer-Update“ genannt. Um die Qualität der Suchergebnisse hinsichtlich des Website-Contents zu verbessern, wurde der sogenannte Content-Quality-Score ins Leben gerufen. Dieser hat die Aufgabe, die Qualität von Webseiten hinsichtlich ihres Contents zu bewerten. Folgende Faktoren spielen dabei unter anderem eine Rolle:

  • Duplicate Content (doppelte Inhalte)
  • Unique Content (eigener, einzigartiger Inhalt)
  • Spam-Inhalte
  • Werbeanteil auf der Website
  • Keyword-Stuffing (zu häufige Verwendung von Haupt- und Nebenkeywords auf der Website)
Warum haben viele Updates Tiernamen?
Das erste Update mit einem Tiernamen ist das Google Panda Update. Dieses ist aber nicht auf den gleichnamigen Bären zurückzuführen, sondern auf den Entwickler Navneet Panda, der maßgeblich an dem Projekt beteiligt war. Seitdem wird  ein Bild des Panda-Bären gerne in der SEO-Szene zur Veranschaulichung des Updates verwendet. Darauffolgende Google Updates erhielten dann auch häufig Tiernamen, z.B. Penguin oder Hummingbird.

Google Penguin (2012)

Mit dem Penguin Update im Jahre 2012 konzentrierte sich Google vor allem auf die Reduzierung von Web-Spam bei den Suchergebnissen, weshalb man auch vom Web-Spam-Update spricht. Mit dem Begriff Web-Spam verbindet man vor allem den Versuch der künstlichen Verbesserung des Suchmaschinenrankings. Das bedeutet, dass Websites nicht optimiert werden, um die Nutzererfahrung möglichst positiv zu gestalten, sondern die Seiten unnatürlich und ausschließlich für Suchmaschinenrankings optimiert werden.

Die Aufgabe von Penguin war also, Web-Spam zu identifizieren und Ranking-Manipulation zu verhindern. Dabei wurden unter anderem folgende Praktiken identifiziert und mit Rankingverlusten abgestraft: Link-Kauf über Link-Netzwerke, unnatürlich schneller Linkaufbau und die Benutzung minderwertiger Backlinks aus Linkfarmen, Verzeichnissen, Kommentaren oder Footern. Sieh Dir dazu gerne unseren Eintrag „Links entwerten“ im Seokratie-Blog an.
Google vergab bei Penguin Versionsnummern. Beginnend mit der Version 1.0 wurden mehrere Versionen bis hin zu Version 3.0 als größere Updates veröffentlicht. Seit der Version 4.0 im Jahr 2016 ist Penguin ein Teil des Google-Kernalgorithmus und wird nicht mehr durch einzelne Updates überarbeitet, sondern ist Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in Echtzeit.

Google Hummingbird (2013)

Bei Hummingbird wurde nicht nur der Ranking-Algorithmus, sondern der gesamte Google-Suchalgorithmus überarbeitet. Im Fokus stand die Einführung der sogenannten semantischen Suche. Seitdem werden nicht nur einzelne Keywords, sondern die komplette Suchabfrage bei der Ergebnisfindung berücksichtigt.

Dadurch konnte ein besseres Verständnis der Suchintention und Interpretation der Suchanfragen der User geschaffen werden. Dies geschieht dadurch, dass nicht nur die Keywords selbst in die Suche einbezogen werden, sondern auch der Kontext. Besonders negativ wirkte sich dieses Update vor allem für Websites mit schwachem Content aus, die Keyword-Stuffing betrieben hatten. Im Gegensatz dazu konnten Seiten mit einer großen Menge an nützlichem Content deutlich von der Umstellung des Suchalgorithmus profitieren.

Google Payday Loan Update (2013)

Payday Loans sind Kurzzeitkredite über weniger Wochen oder sogar Tage, die die Gehaltsauszahlung quasi vorziehen. Diese Art von Kredit ist in den USA und Großbritannien sehr beliebt – und es gibt hierzu viele Websites, die mit Spam nach oben gekommen sind. Beim Payday Loan Update handelt es sich um eine Algorithmus-Änderung, die vor allem darauf abzielte, Spam zu beseitigen. Dementsprechend hatte das Update insbesondere in den Suchmärkten mit besonders hohem Spam-Aufkommen einen großen Effekt. Die größte Auswirkung hatte die Algorithmus-Änderung in der Türkei. Denn hier waren besonders viele Seiten von illegalen SEO-Aktivitäten betroffen, wozu auch der oben beschriebene Web-Spam gehört.

Google Pigeon (2014)

Dieses Update aus dem Jahre 2014 hat es sich zum Ziel gemacht, vor allem den lokalen Suchmechanismus weiter nach vorne zu bringen. Durch die Einbeziehung des Standorts des Users sowie Daten von Google+ und Google-My-Business-Profilen können nun bessere und relevantere Suchergebnisse im direkten lokalen Umfeld des Nutzers erzielt werden. Dabei profitiert nicht nur der Google-Nutzer, sondern vor allem auch kleinere lokale Unternehmen, die nun leichter gefunden werden können.

Google RankBrain (2015)

Aufbauend auf dem Hummingbird Update, bei dem erstmals die semantische Suche eingeführt wurde, brachte Google mit RankBrain eine weitere Verbesserung des Suchalgorithmus hinsichtlich längerer und komplexer Suchanfragen auf den Weg. Seit diesem Update ist es möglich, auch umgangssprachliche Formulierungen zu erkennen. Da die Spracheingabe von Suchanfragen eine immer wichtigere Rolle spielt, wurde hierfür bereits der Grundstein gelegt. Voice Search ist also seit RankBrain möglich. Das System basiert auf einer Machine Learning Plattform, wodurch es in der Lage ist, den Suchalgorithmus selbst stetig weiterzuentwickeln.

Google Mobile Update (2015)

Eine Vielzahl der Suchanfragen geht mittlerweile durch mobile Endgeräte ein. Aus diesem Grund hat Google 2015 ihre Mobile-First-Strategie eingeläutet und ein Update ausgerollt, das ausschließlich die Google-Suche mit Smartphones und Tablets betraf. Dabei wurde die Suche hinsichtlich der Bedienbarkeit von Websites und Apps auf mobilen Geräten optimiert. Websites, die nicht für Smartphones und Tablets entwickelt wurden, wurden bei der mobilen Suche abgewertet. Erstmals wurde also die Bedienbarkeit von Websites auf mobilen Endgeräten zu einem wichtigen Rankingfaktor und zwang viele Webentwickler dazu ihre Seiten hinsichtlich dieser Mobile-First-Strategie anzupassen. Dieser Schritt wurde auch als „Mobilegeddon“ bezeichnet, wodurch Websites, die nicht auf mobile Geräte optimiert wurden, rund zehn Prozent ihres jährlichen Datentransfers verloren hatten.

Google Suche mit Smartphone und Tablet

Rund 10% Traffic (Quelle verlinken) ging nach Mobilegeddon nicht auf Mobilgeräte optimierte Webseiten verloren

Google Fred Updates (2015 – 2017)

Die Bezeichnung Fred bezieht sich auf eine ganze Reihe mehrerer Updates, die zwischen 2015 und 2017 eingespielt wurden. Da diese nicht angekündigt wurden und auch nicht auf andere Updates zurückzuführen waren, wurden sie anfangs als Phantom Updates bezeichnet. Diese Algorithmus-Änderung hatte vor allem Auswirkungen auf Websites mit folgenden Eigenschaften:

  • Hoher Anteil an Werbung
  • Content, der nur aus Rankinggründen erstellt wurde
  • Eingeschränkte Nutzerfreundlichkeit
  • Starke Monetarisierung durch Affiliate-Marketing

Google E-A-T Update (2018)

Im Jahre 2018 führte Google zur Bewertung der Qualität von Websites die sogenannte E-A-T-Formel ein. Diese ist ein wichtiges Element der Quality Rater Guidelines, welche Google zur Beurteilung der Qualität einer Website ins Leben gerufen hat. Bei der Abkürzung E-A-T handelt es sich um drei wichtige Eigenschaften, die eine qualitativ hochwertige Seite in hohem Maße haben sollte: Expertise, Autorität und Trust. Die Gewichtung dieser drei Faktoren hängt von der Thematik und der jeweiligen Branche der Website ab. Bei einem Online-Shop, dem man seine Kontodaten und die Adresse anvertraut, sollte insbesondere der Trust, also die Vertrauenswürdigkeit besonders hoch sein.

Google Medic Update (2018)

Das sogenannte Medic Update aus dem Jahre 2018 war eigentlich ein von Google nicht näher benanntes Core Update, das vorher auch nicht angekündigt wurde. Aufgrund dessen, dass sich dieses Update vor allem auf Webseiten mit medizinischen Themengebieten auswirkte, kam der Name Medic Update zustande. Allerdings war die Medizinbranche nicht die Einzige, die betroffen war. Im Allgemeinen wirkte sich die Änderung für allem auf Seiten aus, bei denen der Trust bei den Usern einen hohen Stellenwert einnimmt. Dazu gehören neben dem Gesundheitswesen auch der Finanzsektor und die Versicherungsbranche. Um keine Rankingverluste zu erleiden, ist es also notwendig, dass die Website-Inhalte besonders vertrauenswürdig sind.

Google BERT Update (2019)

Das letzte große Google Update, auf das ich näher eingehen möchte, trägt den Namen BERT. Das hat jedoch nichts mit Ernie und Bert aus der Sesamstraße zu tun, sondern ist eine Abkürzung für Bidirectional Encoder Representations from Transformers. Dieser Begriff ist etwas sperrig. Im Wesentlichen bedeutet das lediglich, dass Wörter einer Suchanfrage künftig nicht mehr einzeln betrachtet, sondern miteinander ins Verhältnis gesetzt werden, also der natürlichen Sprache näherkommen sollen (Natural Language Processing). Dadurch soll das Verständnis von längeren semantischen Suchanfragen deutlich verbessert werden. Wo früher kleinere Füllwörter wie Präpositionen eher ignoriert wurden, werden diese nun in die Suche einbezogen und führen zu einer starken Verbesserung der Suchergebnisse vor allem bei Voice Search.

Welche Updates hat Google im vergangenen Jahr (2021) durchgeführt?

Neben den großen Überarbeitungen des Such- und Ranking-Algorithmus in den letzten zehn Jahren wurden jedoch auch kleinere Updates durchgeführt. Ich möchte Euch einen beispielhaften Überblick geben, welche Veränderungen allein im Jahr 2021 durchgeführt wurden.

Google Page Experience Update (Juni)

Im Juni 2021 wurde mit dem Page Experience Update eine Überarbeitung der Rankingfaktoren durchgeführt. Besonders interessant ist, dass neue Rankingfaktoren hinzugefügt wurden, die sogenannten Core Web Vitals. Lest hier einen Blogpost von Julian, der diese näher beschreibt.
Kurz erklärt bestehen die Core Web Vitals aus den folgenden drei Faktoren:

  • Largest Contentful Paint (LCP): Ladezeit des Hauptcontents
  • First Input Delay (FID): Wartezeit bis zum ersten Mal eine Eingabe gestoppt wird
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Verschiebung des Contents nach unten während des Laden (zum Beispiel durch Einblendung eines Werbebanners)

Diese drei Kennzahlen sollen künftig die Usability einer Website bewerten und als Rankingfaktor berücksichtigen.

Google Product Reviews Update 2021 (Dezember)

Zum Jahresende hat sich Google dem Thema Nutzerrezensionen angenommen. Dabei haben sie eine Qualitätsoffensive gestartet, wodurch vor allem qualitativ hochwertige, vertrauenswürdige und hilfreiche Produktbewertungen bei den Suchergebnissen eingeblendet werden sollen. Google bietet seinen Nutzern dafür Tipps an, wie solche Rezensionen richtig verfasst werden können.

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Google Core Updates und Spam-Updates

Als Core Update bezeichnet Google tiefgreifende Eingriffe in den Ranking-Algorithmus, welche sich stark auf die Sortierung der Suchergebnisse auswirken können. Im Sommer sowie im November 2021 wurden solche Maßnahmen durchgeführt. Außerdem wurden ebenfalls im Sommer Spam-Updates durchgeführt. Diese dienten dazu, die SERPs frei von Spam zu halten und somit die Qualität der Suchergebnisse zu erhöhen.

Welche zukünftigen Updates sind bereits angekündigt?

Die Weiterentwicklung des Google Such- und Ranking-Algorithmus ist natürlich längst nicht abgeschlossen und auch für 2022 ist bereits ein großes Update angekündigt worden, das den Namen Google MUM trägt. Die Abkürzung steht für Multitask Unified Model und stellt ein Machine Learning Modell dar, das auf dem eingangs angesprochenen BERT Update basiert. Mit MUM soll die Google Suchmaschine zukünftig nicht nur Texte erkennen, sondern kann auch Videos, Bilder und Podcasts untersuchen. Durch das bessere Sprachverständnis soll eine Google-Suche eher einer Konversation gleichen als eines klassischen Frage-Antwort-Szenarios.

Wie erkenne ich, ob ich von einem Google Update betroffen bin?

Wie bereits eingangs angesprochen, ist es nicht immer leicht zu erkennen, ob man von einem Update betroffen ist oder nicht. Wie kannst Du also herausfinden, ob sich ein Google Update auf die Sichtbarkeit Deiner Website auswirkt? Um das zu klären, kannst Du SEO-Tools wie SISTRIX, die kostenlose Google Search Console oder die Metrics Tools nutzen. Mit Hilfe dieser Programme kannst Du analysieren, wie sich das Ranking Deiner Website verändert hat. Gibt es Auffälligkeiten hinsichtlich drastischer Rankingverbesserungen oder Rankingverlusten? Beispielhaft ist die unten dargestellte Analyse in SISTRIX, bei der die Google Updates mit blau hinterlegten Kästchen beim Sichtbarkeitsverlauf eingezeichnet wurden. Hier kannst Du schnell erkennen, ob sich ein Update auf das Ranking Deiner Seite auswirkt und ob es notwendig ist, Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Von einem Google Update betroffene Seite

Google Updates durch Veränderungen des Sichtbarkeitsindex deutlich erkennbar

Möchtest Du wissen, ob Deine Seite von Updates negativ beeinflusst wurde? Schaue Dir gerne unser Youtube-Video zu diesem Thema an und setze Dich mit uns in Verbindung. Wir führen gerne eine Analyse Deiner Website durch und stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite, wenn Du Dein Ranking verbessern möchtest.

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Mehr Informationen

Das waren alle wesentlichen Informationen über die Google Updates der letzten Jahre. Möchtest Du mehr darüber erfahren oder benötigst Hilfe, dann melde Dich gerne bei uns. Ich freue mich über jeden Kommentar und einen regen Austausch zu diesem Thema.

Titelbild: ©niroworld / stock.adobe.com; Bild 1: ©Teerasan / stock.adobe.com

Über Michael Krojer
Bevor Michael als SEO-Trainee bei Seokratie eingestiegen ist, hat er neben einer kaufmännischen Ausbildung noch eine Weiterbildung und ein BWL-Studium absolviert. Dabei hat er gemerkt, dass ihm vor allem digitale Themen in Verbindung mit Marketing großen Spaß machen. Hier findest Du alle Beiträge von .
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