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Anzeigenerweiterungen als Booster für Deine Kampagnenperformance

Google-Ads-Anzeigenerweiterungen sind ein einfaches Mittel, um Dir mehr Platz in den SERPs zu verschaffen und den Nutzern weitere Informationen zu ihrer Suchanfrage zu bieten. Hier erfährst Du welche Anzeigenerweiterungen es gibt und welche für Dich und Dein Unternehmen am besten geeignet sind. Außerdem: Was funktioniert gut? Wie kannst Du Dir hier im Vergleich zu Deinen Wettbewerbern einen Vorsprung verschaffen? Und wie kannst Du die Erfolge Deiner Anzeigenerweiterungen auswerten?

Diagramme auf Laptop-Bildschirm als Signal für gute Anzeigenerweiterungen

Gute Anzeigenerweiterungen können die Performance Deiner Anzeigen deutlich steigern.

Nutze Anzeigenerweiterungen, um die Performance Deiner Anzeigen zu verbessern

Google-Ads-Anzeigenerweiterungen sind ein unverzichtbarer Teil der bezahlten Suchmaschinenwerbung. Sie bringen mit nur geringem Aufwand so viele Vorteile mit, dass jede bezahlte Anzeige in Google (aber auch in Microsoft Ads) mit Anzeigenerweiterungen ausgestattet werden sollte.

Anzeigen mit Erweiterungen nehmen deutlich mehr Platz in den SERPs ein und erhöhen somit die Sichtbarkeit. Als kleines Beispiel siehst Du hier einen Screenshot aus den Google SERPs. Was meinst Du, welche Anzeigen fallen mehr auf?

Screenshot von Google Ads mit Anzeigenerweiterungen

Mit Anzeigenerweiterungen nimmst Du mehr Platz in den SERPs ein.

5 unverzichtbare Vorteile von Anzeigenerweiterungen

Gründe, die Anzeigenerweiterungen zu einem Must-have machen, sind:

  1. Sie nehmen viel Platz in den Suchergebnissen ein.
  2. Sie geben Dir die Möglichkeit, weitere wichtige Informationen an den Nutzer zu kommunizieren – ohne zusätzliche Kosten.
  3. Im Gegensatz zu Wettbewerbern ohne Anzeigenerweiterungen kannst Du deutlich mehr Platz einnehmen und Informationen kommunizieren.
  4. Mit guten und durchdachten Erweiterungen kannst Du die Anzeigen-Performance steigern. Denn der Google-Algorithmus und die Nutzer belohnen die größere Anzahl an Informationen.
  5. Anzeigenerweiterungen sind eine gute Möglichkeit, um den Qualitätsfaktor Deiner Keywords zu verbessern. Durch mehr Platz kannst Du Deine Anzeige besser an die Suchanfrage des Kunden anpassen. Das kann die Anzeigenrelevanz erhöhen.

So funktionieren Anzeigenerweiterungen

Du weißt jetzt, warum Du nicht auf Google-Ads-Anzeigenerweiterungen verzichten solltest. Doch wie genau funktionieren sie eigentlich?

Google beachtet Nutzerbedürfnisse

Zunächst einmal ist es wichtig zu erwähnen, dass Du keinen Einfluss darauf hast, welche Erweiterungen in welcher Kombination ausgespielt werden oder ob überhaupt eine Anzeigenerweiterung mit Deiner Anzeige ausgespielt wird. Der Google-Algorithmus entscheidet, in welcher Kombination und Formatierung eine Anzeige ausgespielt wird. Dabei priorisiert Google, laut eigener Aussage, die Bedürfnisse des Nutzers. Die Relevanz für die Suchintention hat daher einen großen Einfluss auf die Ausspielung.

Ein Mindestanzeigenrang ist wichtig

Darüber hinaus werden Anzeigenerweiterungen nur ausgespielt, wenn die Position und der Anzeigenrang hoch genug sind. Solltest Du also Anzeigen aktiv haben, die eine schlechte Anzeigeneffektivität vorweisen, werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Anzeigenerweiterungen ausgespielt, da gemäß Google ein Mindestanzeigenrang erforderlich ist.

Eine Person nutzt die Google Suche am Laptop

Damit Deine Anzeigenerweiterungen ausgeliefert werden, musst Du gewisse Anforderungen von Google erfüllen.

Anzeigenerweiterungen bieten relevante Informationen

Wirklich gute Anzeigenerweiterungen unterstützen im Idealfall Deine Anzeigentexte und geben den Nutzern mehr Informationen darüber, was sie von Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung erwarten können. Du kannst damit die Klickrate steigern. Gleichzeitig solltest Du auch darauf achten, dass der zusätzliche Traffic relevant ist. Die ausgewählten Erweiterungen sollten die Nutzer in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen und nicht davon ablenken.

Es gibt verschiedene Erweiterungen

Wie Du in der nachfolgenden Tabelle sehen kannst, stehen Dir viele Erweiterungen zur Verfügung. Unterschieden wird in manuelle und dynamische Erweiterungen.

Eine tabellarische Übersicht aller Anzeigenerweiterungen

Dir stehen viele verschiedene Anzeigenerweiterungen zur Verfügung.

Welche Anzeigenerweiterungen für Deine Anzeigen am besten geeignet sind

Die Auswahl an Anzeigenerweiterungen ist groß. Doch welche Erweiterungen sind für Dich und Dein Unternehmen am besten geeignet und was musst Du bei Verwendung der jeweiligen Assets beachten? Das liest du in den folgenden Abschnitten.

Manuelle Anzeigenerweiterungen

Manuelle Erweiterungen musst Du selbst erstellen, hochladen und verknüpfen. Hier entscheidest Du, welche Assets erscheinen dürfen. Wann sie ausgespielt werden, gibt aber immer noch Google vor. Die Erweiterungen können auf den verschiedenen Kontoebenen verknüpft werden. Sehr auffällige Erweiterungen, zum Beispiel Sitelinks und Bilderweiterungen, steigern die Präsenz der Anzeige stärker als kleinere Erweiterungen. Entsprechend der Präsenz solltest Du die Erstellung auch priorisieren.

Sitelink-Erweiterungen

Mit Sitelinks kannst Du Nutzern Links zu weiteren Seiten mit hilfreichen Informationen anbieten.

Meine Tipps:

  • Bei diesem Erweiterungstyp stehen Dir zusätzliche Zeichen für den Linktext und zwei Beschreibungszeilen zur Verfügung, welche zu einem Satz zusammengefügt werden. Die Beschreibungszeilen werden nicht immer ausgespielt. Der Linktext sollte also auch alleinstehend für den Nutzer verständlich sein.
  • Du solltest mindestens 4 vollständige Sitelink-Erweiterungen mit Deinen Kampagnen verknüpfen.
  • Am PC werden Deine Anzeigen nur dann mit Sitelinks ausgespielt, wenn Deine Anzeige über mindestens zwei verknüpfte Assets verfügt.

Fazit: Diesen Erweiterungstyp solltest Du immer nutzen. Er vergrößert Deine Anzeige und hilft Dir dabei, Dich vom Wettbewerb abzuheben, was die Klickrate steigern kann.

Screenshot einer Sitelink-Anzeigenerweiterung

So kann eine Sitelink-Erweiterung aussehen.

Erweiterungen mit Zusatzinformation

Hier hast Du die Möglichkeit, auf besondere Zusatzangebote, -informationen oder -services aufmerksam zu machen. Zum Beispiel: 24-Stunden-Service, 5 Jahre Garantie oder kostenloser Versand.

Meine Tipps:

  • Es können bis zu 10 Assets zusammen mit Deinen eigentlichen Anzeigen ausgespielt werden. Die genaue Anzahl hängt gemäß Google von verschiedenen Faktoren wie Zeichenabstand, Browser und Gerät ab.
  • Allgemeine Informationen zu Deinem Unternehmen solltest Du auf Konten- bzw. Kampagnenebene verknüpfen, spezifische Informationen zu bestimmten Produkten auf Anzeigengruppenebene.

Fazit: Erweiterungen mit Zusatzinformation solltest Du immer nutzen. Sie geben Dir die Gelegenheit, kurz und prägnant auf Zusatzleistungen aufmerksam zu machen, die Dich von Deinen Wettbewerbern abheben.

Screenshot einer Anzeigenerweiterung mit Zusatzinformation

So können Erweiterungen mit Zusatzinformation aussehen.

Snippet-Erweiterungen

Snippet-Erweiterungen zählen Variationen Deiner Leistungen oder Produkte auf, zum Beispiel Marken wie Whiskas, Sheba oder Royal Canin.

Meine Tipps

  • Am Desktop können bis zu zwei Snippet-Erweiterungen gleichzeitig ausgeliefert werden, am Mobiltelefon nur eine.
  • Du solltest auch hier so viele Assets wie möglich zur Verfügung stellen, da der Google Algorithmus laut eigener Aussage die beste Kombination basierend auf Deinen Anzeigen auswählt.
  • Die Informationen Deiner Snippet-Erweiterungen können unter folgenden Titeln zusammengefasst werden: Typen, Marken, Ausstattung, Dienstleistungen, Kurse, Modelle, Serien, Stile, Studiengänge, Versicherungsleistungen, Viertel, vorgestellte Hotels, Ziele.

Fazit: Snippet-Erweiterungen sind für die meisten Unternehmen sinnvoll. Solange Dir relevante einfallen, kannst Du diese einfügen.

Screenshot einer Snippet-Anzeigenerweiterung

So kann eine Snippet-Erweiterung aussehen.

Anruferweiterungen

Mit Anruferweiterungen kannst Du eine Telefonnummer in Deinen Anzeigen einbinden. Der Nutzer kann Dein Unternehmen dann mit nur einem Klick auf die Telefonnummer anrufen. Dieser Klick wird Dir berechnet und funktioniert wie ein Klick auf die Anzeige.

Meine Tipps:

  • Du kannst festlegen, zu welchen Uhrzeiten Deine Telefonnummer mit ausgespielt werden soll. Zum Beispiel nur während Deiner Öffnungszeiten.
  • Achte darauf, hier nur Telefonnummern zu verwenden, unter denen Nutzer jemanden erreichen können. Die Anrufe sind in diesem Fall Deine Leads und die sollten entsprechend behandelt werden.
  • Anruferweiterungen können mit bestimmten Standorten verknüpft werden.

Fazit: Anruferweiterungen sind sehr gut geeignet, wenn Du einen guten telefonischen Service gewährleisten kannst oder wenn Du beispielsweise Dienstleistungen anbietest, für die Termine vereinbart werden müssen.

Screenshot einer Anruferweiterung

So kann eine Anruferweiterung aussehen.

Standorterweiterungen

Mit Standorterweiterungen erleichterst Du es Nutzern, Deine Geschäfte zu finden. Dem Nutzer werden in Deiner Anzeige die Geschäftsadresse, Kartenstandort und die Entfernung zur Adresse eingeblendet.

Meine Tipps:

  • Bei Klick auf den Standort wird Dein Google-My-Business-Profil in Google Maps aufgerufen.
  • Standort-Assets kannst Du mit Anruferweiterungen verknüpfen.

Fazit: Diese Anzeigenerweiterung ist ideal für Unternehmen mit lokalen Geschäften.

Screenshot einer Standorterweiterung

Standorterweiterungen erleichtern es Deinen Nutzern, Deine Geschäfte zu finden. Sie lassen sich außerdem mit Anruferweiterungen kombinieren.

Lead-Formularerweiterungen

Bei Lead-Formularerweiterungen können Nutzer direkt auf der Suchergebnisseite ein Formular ausfüllen und Dir eine Anfrage schicken. Die Felder des Formulars sind dabei streng limitiert.

Meine Tipps:

  • Lead-Formularerweiterungen lassen sich für Such-, Video-, Discovery- und Displaykampagnen verwenden.
  • Die Leads kannst Du entweder als CSV-Datei aus Deinem Google Ads Interface herunterladen oder Du nutzt eine CRM-Integration, durch die die generierten Leads direkt in Dein CRM übertragen werden.
  • Dieser Asset-Typ wird nur ausgespielt, wenn Du eine Gebotsstrategie mit Schwerpunkt auf Conversions (z. B. „Conversions maximieren“) verwendest. Die Kampagne muss außerdem für das Zielvorhaben „Lead-Formular senden“ optimiert werden.
  • Diese Anzeigenerweiterung ist nur mit responsiven Suchanzeigen kombinierbar

Fazit: Diese Erweiterung eignet sich für alle, die Leads generieren wollen – egal ob Kontaktanfragen, Newsletter-Abonnenten oder Webinar-Teilnehmer. Durch die niedrige Barriere können allerdings viele irrelevante Anfragen ankommen. Achte also sorgfältig auf die Qualität der Leads und deaktiviere die Erweiterung, wenn nötig.

Screenshot einer Lead-Formular-Anzeigenerweiterung

Mit Lead-Formularerweiterungen erleichterst Du es Deinen Kunden wesentlich, Dich zu kontaktieren.

Preiserweiterung

Mit Preis-Assets kannst Du Preise Deiner Produkte und Dienstleistungen direkt in der Anzeige angeben. Bei Klick auf das jeweilige Asset landet der Nutzer sofort auf der Produktseite.

Mein Tipp: Der Nutzer erhält hier direkt alle wichtigen Informationen, ohne Deine Website erst besuchen zu müssen, was die Klick- und Conversion-Raten steigern kann.

Fazit: Preiserweiterungen können sich für alle Unternehmen mit festen Preisen eignen. Da der Preis auch abschreckend sein kann, zum Beispiel durch teure Produkte, ist es empfehlenswert, die Performance der Erweiterung gut zu vergleichen.

Screenshot einer Preiserweiterung

Mit Preiserweiterungen kannst Du auf besondere Angebote aufmerksam machen, die zur Suchanfrage des Nutzers passen.

Angebotserweiterungen

Angebotserweiterungen können auf besondere Rabatt-Aktionen oder Angebote aufmerksam machen (zum Beispiel Sommer- oder Weihnachtsrabatt).

Mein Tipp: Zusätzlich kannst Du in zwei weiteren Textzeilen Informationen zu Deinem Angebot angeben.

Fazit: Angebotserweiterungen sind bei allen Rabatt-Aktionen eine sinnvolle Ergänzung der Anzeigen.

Screenshot einer Angebotserweiterung

Angebotserweiterungen ermöglichen es Dir, auf besondere oder saisonale Angebote aufmerksam zu machen.

Affiliate-Standorterweiterungen

Mein Tipp: Affiliate-Standorterweiterungen zeigen an, welches Deiner Geschäfte in der Nähe des Nutzers das Produkt führt.

Fazit: Diese Erweiterung ist nur für Auto- und Einzelhändler verfügbar und für diese auch sinnvoll.

Bilderweiterungen

Mit Bilderweiterungen kannst Du Deine Textanzeigen mit Bildern ergänzen. Die Aufmerksamkeit der Nutzer fällt dadurch deutlich stärker auf Deine Anzeige.

Meine Tipps:

  • Die Bilder sollten zu Deinem Produkt passen und auch in kleiner Darstellung gut erkennbar sein. Überfrachtete Bilder mit vielen verschiedenen Elementen sind schlecht geeignet.
  • Bilderweiterungen kannst Du erst nutzen, wenn Dein Google Ads-Konto vor mindestens 90 Tagen erstellt wurde und es in der Vergangenheit zu keinerlei Richtlinienverstößen kam.
  • Bilderweiterungen können außerdem nur in geeigneten oder untergeordneten Branchen verwendet werden. Sensible Branchen (z. B. Alkohol, Glücksspiel, Pornografie) können sie nicht nutzen.

Fazit: Bilderweiterungen solltest Du immer testen, wenn Dein Konto die Vorgaben erfüllt. Sie können die Klickraten deutlich steigern und sorgen für attraktive und auffälligere Anzeigen. Vergleiche bei der Auswertung auch die Conversion-Rate. Denn die Bilder können auch die Aufmerksamkeit von irrelevanten Nutzern generieren und dadurch Deine Kosten erhöhen.

Screenshot einer Bilderweiterung

Bilderweiterungen lassen Deine Anzeige deutlich attraktiver wirken und regen zum Klicken an.

App-Erweiterungen

Mithilfe von App-Assets werden Deinen Textanzeigen mit Links zu Deiner mobilen App ergänzt. Nutzer können die App dann schneller herunterladen.

Meine Tipps:

  • Du benötigst hierfür eine mobile App im App Store (Apple) oder in Google Play, den Paketnamen (Android) bzw. die App-ID (iOS) und die URL der Seite im App-Store bzw. in Google Play.
  • Pro Textanzeige kann nur eine App-Erweiterung hinzugefügt werden

Fazit: App-Erweiterungen solltest Du verwenden, wenn Du über eine mobile App verfügst. Beachte jedoch, dass es sinnvoller sein kann, App-Anzeigen zu erstellen, wenn es Dein Ziel ist, dass Nutzer hauptsächlich die App herunterladen.

Automatische Anzeigenerweiterungen

Automatische Anzeigenerweiterungen sind die von Google erstellten Versionen der manuellen Erweiterungen. Standardmäßig sind diese bereits aktiviert, aber die Qualität lässt häufig zu wünschen übrig. Entsprechend erhältst Du mit den manuell erstellten Erweiterungen meist eine bessere Performance und solltest nach der Erstellung dieser die automatische Version deaktivieren. Nur die Verkäuferbewertungen sind in jedem Fall sinnvoll. In der folgenden Tabelle habe ich Dir unsere Erfahrungen mit diesen Erweiterungen einmal zusammengefasst:

Tabelle mit einer Übersicht über alle automatischen Anzeigenerweiterungen

Automatische Anzeigenerweiterungen können hilfreich sein, in vielen Fällen haben jedoch die manuell erstellten Erweiterungen die Nase vorn.

Screenshot einer Anzeigenerweiterung als Verkäuferbewertung

Verkäuferbewertungen sind eine hilfreiche Anzeigenerweiterung, um Vertrauen bei den Nutzern zu erzeugen.

Tipp: Google bezeichnet bei einigen Konten Erweiterungen als Assets. Außer der Bezeichnung und einem anderen Aufbau des Erweiterungsmenü hat sich bisher noch nichts geändert. Das Asset-Menü findest Du weiterhin unterhalb der Anzeigen.
Automatische Erweiterungen kannst Du im Erweiterungs-/Asset-Menü deaktivieren. In der Summary-Ansicht findest Du die automatischen Erweiterungen ganz unten und in der Tabellen-Ansicht über die drei Punkte rechts oberhalb der Tabelle. Dort kannst Du dann die Erweiterungen deaktivieren.

Wie Du den Erfolg Deiner Anzeigenerweiterungen auswerten kannst

Du weißt jetzt, warum Du Anzeigenerweiterungen nutzen solltest und welche Asset-Typen für Dich und Dein Unternehmen sinnvoll sind. Um nachvollziehen zu können, ob Deine Anzeigenerweiterungen gut performen, ist es jedoch auch wichtig, relevante KPIs auswerten zu können. Du hast zwei verschiedene Möglichkeiten die Daten herunterzuladen:

  1. Mit der Berichterstellung
  2. Im Erweiterungsmenü

Lade die KPIs Deiner Erweiterungen mithilfe der Berichterstellung herunter

Im Google Ads Interface hast Du die Möglichkeit einen Performance-Bericht zu Deinen Anzeigenerweiterungen zu erstellen. Hierfür klickst Du oben links auf „Berichte“ –> „Vordefinierte Berichte“ –> „Assets“ und wählst dann eine beliebige Anzeigenerweiterung aus.

Dort stellst Du den gewünschten Zeitraum ein. Je nach Anzahl der Impressionen und Erstellungsdatum der Erweiterungen kann der ideale Zeitraum variieren. Ich verwende meist die letzten 365 Tage.

Rechts kannst Du alle relevanten Werte als Spalten auswählen und oben kannst Du mit dem Filter andere Erweiterungstypen ergänzen. Dann kannst Du alles in einer Excel-Datei herunterladen.

Screenshot der Berichterstellung in Google Ads zur Auswertung von Anzeigenerweiterungen

Die Berichterstellung im Google Ads Interface ist ein hilfreiches Mittel, um die Performance Deiner Anzeigenerweiterungen zu analysieren.

Tipp: Ich verwende für die Auswertung unserer Anzeigenerweiterungen gerne die Impression/Conversion-Rate. Diese gibt das Verhältnis zwischen Conversions und Impressionen an.

Lade die Erweiterungen im Erweiterungsmenü herunter

Im Google Ads Interface hast Du noch eine weitere Möglichkeit, die Performance Zahlen Deiner Anzeigenerweiterungen herunterzuladen. Hierfür rufst Du den Bereich „Assets“ oder „Erweiterungen“ in Deinem Konto auf und wählst die Tabellenansicht aus. Unter „Asset/Erweiterungstyp“ kannst Du die gewünschten Anzeigenerweiterungen einstellen. Damit Dir nur die aktiven Erweiterungen angezeigt werden, musst Du noch den Erweiterungsstatus bestimmen.

Wenn Du zusätzliche nach dem Klicktyp segmentierst, kannst Du sehen, ob Nutzer auf die Anzeige oder die Erweiterung geklickt haben. Diese Unterscheidung ist bei Sitelinks und Bilderweiterungen möglich. Dann kannst du auch hier eine Excel-Datei herunterladen.

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Screenshot der Erweiterungsansicht im Google Ads Interface zur Auswertung der Anzeigenerweiterungen

Auch die Erweiterungsansicht im Ads Interface ist eine Möglichkeit, um Anzeigenerweiterungen auszuwerten.

Werte Deine Anzeigenerweiterungen in Excel aus

Mithilfe der Excel-Datei kannst Du den Erfolg Deiner Anzeigenerweiterungen auswerten. Inaktive Erweiterungen solltest Du aus der Auswertung entfernen. Wenn Du aus den Daten eine Pivot-Tabelle erstellst, kannst Du die große Datenmenge leichter analysieren. Es empfiehlt sich Prozentsätze, ROAS, CPC und CPA als berechnetes Feld hinzuzufügen, da die Kalkulationsweise der Pivot-Tabelle hier die Daten verfälschen kann.

Achtung: Bitte beachte, dass sich die Zahlen nicht ausschließlich auf Deine Anzeigenerweiterungen zurückführen lassen. Die Tabelle gibt lediglich an, wie viele Conversions Anzeigen generiert haben, die mit der jeweiligen Anzeigenerweiterung ausgespielt wurden.

Auswertung leicht gemacht: Eine auswertbare Pivot-Tabelle könnte dann so wie im folgenden Beispiel aussehen. Mithilfe von bedingter Formatierung kannst Du deine gewünschten KPIs entsprechend markieren, was Dir die Auswertung erheblich erleichtert. Jetzt kannst Du sehen, was gut funktioniert und ergänzt werden könnte oder welche Anzeigenerweiterung pausiert werden sollte.

creenshot einer Pivot-Tabelle zur Auswertung von Anzeigenerweiterungen

Pivot-Tabellen sind ein nützliches Hilfsmittel, um Anzeigenerweiterungen schnell auswerten zu können.

Fazit: Google-Ads-Anzeigenerweiterungen sind ein Must-have

Wenn Deine Google Ads-Kampagnen bereits auf einem guten Fundament stehen, Du über ein sauberes Keyword-Set und gute Anzeigentexte verfügst, hast Du mit Anzeigenerweiterungen ein mächtiges Werkzeug in der Hand, um die Performance Deiner Anzeigen zu verbessern.

Der Erfolg Deiner Anzeigenerweiterungen steht und fällt jedoch mit der richtigen Vorbereitung und der Kenntnis über Deine Zielgruppe. Anzeigenerweiterungen, die nicht zur Suchintention der Nutzer passen und nicht auf die Anzeigeninhalte abgestimmt sind, werden nicht gut performen und schlechte Google Ads nicht retten können.

Erweiterungen sind jedoch eine großartige Möglichkeit, um ohne zusätzliche Kosten mehr Platz in den SERPs zu gewinnen und Deinen potenziellen Kunden deutlich üppigere Informationen zu bieten, ohne dass sie erst die AdWords-Landingpage besuchen müssen.

Wenn Du Hilfe bei der Erstellung Deiner Anzeigenerweiterung brauchst oder den Erfolg Deiner Anzeigenerweiterungen überprüfen möchtest, schicke uns gerne eine Anfrage. Wir beraten Dich gerne! 😊

Bildnachweise: Titelbild: Freedomz/AdobeStoc; Bild 2: Eigene Darstellung; Bild 3: Thaspol/AdobeStock; Bild 4-19: Eigene Darstellung;

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