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SEO und SEA

12 Gründe, warum Dein Online Shop nicht gut rankt

2018-11-07
Seokratie
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von Julian Dziki18. Aug 2016 9 Kommentare

Du hast Produkte, Du hast einen Online Shop – nur die Google Rankings kommen irgendwie nicht zustande. Woran liegt es? Heute nenne ich Dir 12 Gründe, was das Problem sein könnte. Nicht alle dieser Punkte sind für ein gutes Ranking essentiell – aber zusammengenommen können sie es sein!

Wüste mit toten Bäumen

idizimage / Istock

#1 Du denkst, dass gutes SEO alleine für gute Rankings ausreicht

Paradox? Ja, ein wenig. Früher konnte man mit guter Onpage-Optimierung und Linkbuilding so ziemlich jede Seite nach vorne bringen. Heute ist der Algorithmus viel schlauer geworden und lässt nur gute Seiten nach vorne, sieht man einmal von einigen wenigen Spamseiten ab. Wer sich nur um Onpage und Linkbuilding kümmert – und das dann Online Marketing nennt, der wird keinen großen Erfolg haben. Erst durch andere algorithmische Signale, die indirekt von der Seite ausgehen (Nutzerverhalten, Signale von anderen Webseiten, Rankbrain) kommt man in die Sphären, die jeder Online Shop erreichen möchte.

Das hilft: Denke an den Marketingmix! SEO ist kein Ersatz für Online Marketing – und ohne andere Kanäle zu bedienen, kann SEO nicht gut wachsen!

#2 Du kennst Dich nicht in SEO-Basics aus

Auch wenn Du Mitarbeiter oder eine SEO-Agentur hast, musst Du zumindest eine Grundahnung davon haben, wie SEO funktioniert. Die Strategie, die Du vorgibst, entscheidet maßgeblich über Deinen SEO-Erfolg. Welchen Mitarbeiter stellst Du ein? Den Content Marketer, den Linkbuilder oder den SEO-Techie? Welche Agentur beauftragst Du? Diese Entscheidungen haben enormen Einfluss auf Deine Marschrichtung. Ohne das nötige Wissen kannst Du sie nicht fundiert treffen. Viele Online Shop Betreiber mit guten Ambitionen machen hier gleich zu Beginn den entscheidenden Fehler.

Das hilft: Lese Dich ein wenig in die Thematik ein – verwende hierbei möglichst viele unterschiedliche Quellen! Hier haben wir Dir seriöse Quellen zur Verfügung gestellt. Und natürlich hilft auch unser E-Book „Der Weg zum erfolgreichen Online Shop“.

#3 Du hast kein Alleinstellungsmerkmal

Wieso sollte Google aus hunderten Shops ausgerechnet Deinen in die Top 10 bringen? Neben den großen und bekannten Marken möchte Google meistens verschiedene Nutzerbedürfnisse befriedigen. Und auch sonst gilt: Wer aus der Masse hervorsticht, der hat immer einen Vorteil!

Das hilft: Überlege Dir, was Deinen Shop von Deinen Konkurrenten unterscheidet. Bringe das auf jeder Deiner Unterseiten auf den Punkt. Und lies diesen Artikel.

#4 Du bietest keinen oder nicht genug guten Content

„Die Leute sollen bei mir bestellen, nicht lesen!“ habe ich einmal von einem Online Shop Betreiber gehört. Wenn Ihr ein Ladengeschäft hättet, würdet Ihr Fragen der Kunden beantworten und sie beraten oder ihnen mürrisch sagen, dass sie gefälligst etwas kaufen sollen? Im Netz können Kunden Euch oft nichts fragen – oder wollen es schlichtweg nicht, weil die Antwort nur eine Suchanfrage weit entfernt ist.

Das hilft: Informiere Deine Kunden, so gut es geht über Deine Produkte. Frage im Support nach, welche Fragen häufig gestellt werden und beantworte sie anschließend auf der Webseite. Suche in Foren und mittels Keywordrecherche nach Fragen, die Kunden noch zu Deinem Thema haben könnten. Beginne mit Content Marketing. Heute!

#5 Du hast internen oder externen Duplicate Content

Duplicate Content kann gefährlich sein. Halte Ausschau nach drei Arten davon:

  • Externer Duplicate Content – Wenn Deine Inhalte auch auf anderen Domains / Online Shops / Ebay / Amazon oder bei Preisvergleichen zu finden sind, kann das schädlich sein.
  • Interner Duplicate Content – Wenn ähnliche Produkte oder Farbvarianten gleiche Texte haben, weiß Google manchmal nicht, welche Seite weit oben ranken soll.
  • Zu viele Wiederkehrende Textbausteine – Wenn der Anteil an einzigartigem Text auf jeder Deiner URLs nur sehr gering ist, verglichen mit dem Text, der überall vorhanden ist.

Das hilft: Vermeide Duplicate Content so gut es geht!

#6 Dein Webdesign ist altbacken

Natürlich „funktioniert“ ein Online Shop auch, wenn das Design nicht ansprechend ist. Allerdings sind viele User bereits wieder weg, bevor sie merken, dass er doch funktioniert. Ein unprofessionelles Design ist wie ein schmutziges Ladengeschäft. Man hat als Nutzer den Eindruck, als würde sich niemand wirklich kümmern und das überträgt man automatisch auch auf die Qualität der Produkte und die des Kundenservice.

Das hilft: Ein neues Webdesign!

#7 Dein Shopsystem ist veraltet und / oder schlecht programmiert

„Wer billig kauft, kauft zweimal.“ Dieses Motto gilt ganz besonders für Webentwicklung. Leider ist die Realität manchmal gar nicht so einfach: Das alte Shopsystem wurde vor langer Zeit von Hand programmiert und seitdem ständig erweitert – ein Umstieg auf ein neues System ist oft mit hohen Kosten verbunden.

Das hilft: Für kleinere Online Shops hilft ein System „von der Stange“. Selbst wenn einmal ein Wechsel ansteht, ist ein Wechsel von Xtcommerce auf Shopware einfacher als etwa von einem eigens programmierten System. Ein eigenes Shopsystem muss man sich leisten können. Ansonsten hilft ein guter Programmierer. 🙂

#8 Du hast Link-Altlasten

Du hast vor 2008 Linkbuilding betrieben? Ich auch! Für diese Links muss man sich nicht nur schämen (damals waren sie toll!), aber mittlerweile sollte man diese wieder abbauen oder zumindest disavowen. Auch für spätere Linkaufbau-Aktivitäten gilt das oft. Alte Links schaden oft mehr, als sie nutzen!

Das hilft: Sieh Dir Deine alten Links an und entwerte / lösche diejenigen, die manipuliert sind. Sei dabei nicht zimperlich – im Zweifelsfall lieber löschen.

#9 Du hast keine ansprechenden Snippets

Gute Titles und Descriptions sind mittlerweile einer der wichtigsten Rankingfaktoren, sobald man es in die Top10 geschafft hat.

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Mal ehrlich: Welches dieser Snippets würdet Ihr anklicken? Dabei geht es heutzutage kaum noch um die richtigen Keywords in der Description, sondern vor allem um das „Was noch?“.

Das hilft: Optimiere Deine wichtigsten Snippets. Schau Dir an, worauf die Leute in Deiner Branche im Zusammenhang mit Deinen Produkten Wert legen. Im obigen Beispiel etwa ist das „günstig“, „versandkostenfrei“, „schnelle Lieferung“, „große Auswahl“, „alle Größen“, „guter Service“ und „80 % Rabatt“. In anderen Branchen können es völlig andere Vorteile sein. Lies unseren Artikel dazu.

#10 Du bist Keyword-fokussiert

Du verkaufst Tische, also willst Du für das Keyword „Tische“ möglichst weit oben stehen. Viele Online Shop Betreiber beobachten dieses Keyword und blenden alles andere aus. Der meiste Traffic kommt allerdings – bis auf wenige Ausnahmen – über den Longtail. Zwei Dinge sprechen gegen das Keyword „Tische“. Zum Einen ist der Traffic nicht so hoch, wie der Longtail zusammengenommen (unsere Kunden haben meist 80-90 % des Traffics über „kleinere“ Keywords). Zum anderen ist die Conversionrate viel geringer beim Keyword „Tische“ als beim Keyword „Massivholztisch Eiche 120x200m“.

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Das hilft: Nimm das Ranking für Dein Hauptkeyword als das, was es ist – eine Prestigesache. Ansonsten schau Dir den Traffic und besonders den Umsatz über Google an – das sollte Dein Richtwert sein. Übrigens hat Felix einen tollen Artikel über andere SEO-Kennzahlen geschrieben und sie bewertet.

#11 Du betreibst kein Social Media

Wir schreiben das Jahr 2016 und Dein Shop hat immer noch keine Facebookseite? Natürlich kann man argumentieren, dass man das nicht unbedingt braucht. Man braucht auch keine Webseite, die Leute können ja per Fax bestellen. Aber im Ernst: Bis auf einige ganz, ganz seltene Ausnahmen braucht jeder Online Shop heute einen Facebook-Auftritt.

Das hilft: Erstelle zumindest eine Facebook Seite. Versuche Fans zu generieren, informiere und unterhalte sie. Entwickle eine Social Media Strategie. Poste Dinge, die Deine Zielgruppe interessieren – und nein, das sind nicht nur Deine Produkte und Sonderangebote.

#12 Deine Produktseiten sind nicht gut

85% der User sehen in ausführlichen und informativen Produktbeschreibungen das wichtigste Kriterium für die Bewertung von Online-Shops. (Quelle). Nicht nur erhöht sich Deine Conversionrate enorm durch gute Produktbeschreibungen – auch Deine Rankings steigen damit dauerhaft. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele „SEO-Texte“ auf die Produktseiten zu bringen – Ihr solltet informieren und beraten! Auch die Bilder sind hier sehr wichtig.

Das hilft: Steffi hat einen exzellenten Artikel über Produktseiten-Usability geschrieben – Lies ihn Dir durch!

Fazit

Einige werden sich sicher wundern, dass viele meiner Tipps nicht viel mit SEO zu tun haben. Wie etwa soll ein Alleinstellungsmerkmal für bessere Rankings sorgen? Das geht so: Jeder User, der Eure Webseite besucht, wird ab dem Zeitpunkt, ab dem Ihr ein Alleinstellungsmerkmal besitzt, ein besseres Design habt oder über bessere Produktseiten verfügt, länger auf Eurer Seite verweilen, sie vielleicht eher noch ein zweites Mal besuchen und insgesamt mit Ihr zufriedener sein. Dieses verbesserte Userverhalten – in der Summe – generiert dann Pluspunkte für die Domain als Ganzes. Und schon steigt das Ranking!

Natürlich können noch viel mehr Gründe eine Rolle spielen. Wenn Du Hilfe benötigst, wir können Dir helfen!

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Über den Autor
Wie andere Fussballprofi werden wollten, so wollte Julian immer schon im Online Marketing arbeiten. Den Blog Seokratie.de startete er 2008 neben seinem Studium. Aus dem Hobby wurde sein Beruf: Heute ist er Geschäftsführer und Inhaber der Online Marketing Agentur Seokratie mit über 20 Mitarbeitern. Er ist Autor von "Suchmaschinen-Optimierung für Dummies", das 2018 im Wiley Verlag erschienen ist. Hier findest Du alle Beiträge von .

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9 Kommentare
    1. Dennis Schmitz 18. August 2016

      Danke mal wieder. Man verliert wirklich oft manches aus dem Auge mit der Zeit.

    2. Lennard 18. August 2016

      Hallo Julian,

      vielen Dank für diesen Artikel! Wir haben es immer wieder mit Kunden zu tun, die uns genau diese Frage stellen. „Auf Ihrer Website steht doch, dass die Shopsoftware SEO-optimiert ist. Wieso sehe ich dann meinen Shop bei Google nicht?“
      Dass da mehr Arbeit hintersteckt als einfach einen Shop zu eröffnen, die Produkte einzubinden und ihn online zu stellen, ist noch nicht überall angekommen. Diesen Kunden dann ‚mal eben‘ zu erklären wie sie als Shopbetreiber ihr Ranking verbessern können, kann auf Dauer anstrengend werden.

      In Zukunft werde ich sie einfach hier auf diesen Artikel schicken 🙂

    3. Thomas 18. August 2016

      Wiedereinmal ein sehr guter und hilfreicher Artikel. Danke dafür. Allerdings teile ich die Ansicht des Autors bezüglich facebook nicht ganz. Denn mal ehrlich, welchen Nutzen hat facebook für ein Unternehmen heute noch? Beiträge werden kaum geteilt, wenn man Glück hat bekommt man ein „gefällt mir“. Der Deutsche Internetuser wird zunehmend klickmüder.

      Sicherlich, man kann mit seinen Kunden in Kontakt bleiben und über Neuigkeiten oder Sonderaktionen informieren. Denke aber das der Nutzen, gerade für kleine Onlineshops, nicht mehr so hoch ist wie vielleicht noch vor zwei, drei Jahren. Kommt aber auch auf die Produkte bzw. die Nische an in der man geschäftlich unterwegs ist.

      Linkbuilding ist auch so eine Sache, die zunehmend schwieriger wird. Wo soll man seinen Link unterbringen? Blogs, redaktionelle Webseiten? Eigentlich führt hier kein Weg an einer guten Presse-Arbeit vorbei. Die Unterbringung von Links in Foren etc. gestalltet sich auch schwierig. Will man seinen Shop ohne G**gle AdWords bekannt machen, braucht man einen Fachmann der den ganzen lieben langen Tag nichts anderes macht als sich um SEO und Co. zu kümmern. Ansonsten brauchts einen langen Atem.

    4. Jeremy 21. August 2016

      Hallo Julian,
      früher habe ich immer probiert meine Webseiten und Blogs schnell nach oben zu ziehen und möglichst schnell mit dem Linkbuilding zu beginnen. Durch kurze Nutzungsdauer, da Texte und Inhalt einfach oftmals ualitativ mangelhaft waren hat mich Google abgestraft und das Linkbuilding hat so gut wie nichts gebracht. Heute gehe ich an Webseiten immer mit dem Gedanken ran, Nutzern einen wirklichen Mehrwert zu bieten!
      Liebe Grüße,
      Jerre

    5. Julian Dziki 22. August 2016

      Hallo Thomas,

      Also bei Facebook gibt es vor allem deswegen weniger Interaktionen mit Online Shops, weil Facebook seit längerem die organische Reichweite von Beiträgen massiv einschränkt. Insgesamt werden Beiträge aber durchaus geteilt! Vor ein paar Jahren war es allerdings so, dass man auch mit mittelmäßigem Facebook-Marketing noch gute Likes bekam. Heute stumpfen die User zunehmend ab und es wird immer schwerer, für konstant gute Social-Media-Kennzahlen zu sorgen. Ich würde das aber eher als Herausforderung als als Negativkriterium sehen. Es macht doch Spaß, sich intensiv damit zu beschäftigen.
      Wer dann richtig, richtig gut in Social Media ist, für den hat es dann auch einen großen Nutzen. Aber so „nebenbei“ mal ein paar Beiträge (oder noch schlimmer: Produkte) zu teilen – die Zeiten sind schon lange vorbei.

      In Sachen Links gebe ich Dir uneingeschränkt Recht. Statt Pressearbeit kann man auch mit Influencern arbeiten. Die werden nämlich so langsam wichtiger als die Presse – und wissen gute Inhalte zu schätzen!

      Viele Grüße
      Julian

    6. Julian Hein 22. August 2016

      Hallo, habe auch längere Zeit ein SEO-Agentur beschäftigt, aber jetzt beschlossen das Intern abzuwickeln. Die Agentur hat uns beispielsweise ganz fürchterliche Backlinks aufgebaut und im Onpage-Bereich kaum etwas umgesetzt. Seit wir das jetzt selbst machen, konnten wir wirklich unglaubliche Verbesserungen erreichen! Besonders der Aufbau eines Lexikons und eines Blogs hat uns enorm weitergeholfen, aber auch die interne Linkstruktur und der hochwertige Aufbau von guten Links!

      Kann nur jedem empfehlen, bei einer Agentur ganz genau hinzugucken! Gibt bestimmt auch Profis, wir hatten aber etwas Pech!

    7. Ralf B. 31. August 2016

      Hallo Julian,

      was hältst Du von der Auszeichnung von „strukturierten Daten“ bei Online-Shops? Dürfte das zukünftig immer wichtiger werden?

    8. Julian Dziki 5. September 2016

      Hi Ralf!

      Wenn man es machen kann, sollte man es tun. Langfristig ist die Entwicklung im Semantic Web allerdings so, dass es ohne strukturierte Daten funktionieren sollte. Eine Suchmaschine sollte das „so“ können, ohne dass es der Webmaster noch auszeichnen muss.

    9. Alexander H. 23. April 2018

      Hallo Julian,
      danke für deinen interessanten Artikel !

      SEO-Agenturen haben den Nachteil das Sie den Markt des Kunden und die B2B-Kunden nur bedingt verstehen können. Da Google immer mehr auf Inhalte setzt haben wir beschlossen den Onpage-Bereich komplett selbst abzuwickeln. Den Backlinkaufbau haben wir an eine Agentur übergeben, da diese einfach die relevanten Informationen durch SEO-Tools besser interpretieren können. Da fehlen uns einfach die technischen Kenntnisse.

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