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Video: SEO-Texte – So findest Du die richtigen Keywords

2019-12-11
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von Luisa Dziki 22. Feb 2019 6 Kommentare

In dieser Tutorial-Reihe erklärt Dir unsere SEO-Expertin Luisa alles, was Du über SEO-Texte wissen musst.

Aller Anfang ist schwer, deshalb geht es erst einmal um das Auffinden passender Keywords: also wie Du Dein optimales Keyword findest und welche Tools Dir dabei helfen.

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Hier das Video (6:02 Min)

Du willst lieber lesen? Hier das Video als Text:

Um die richtigen Keywords für deinen SEO-Text zu finden, solltest du dir als allererstes die Frage stellen, wie und was suchen deine potenziellen User?

Wenn wir jetzt einmal annehmen, du hast einen Online-Shop und verkaufst unter anderem Kommoden. Als erstes google ich mal das vermeintliche Haupt-Keyword. Jetzt sieht ihr hier tatsächlich schon sogenannte Google Suggest. Sprich: Was schlägt mir Google noch so vor, wenn ich hier Kommode eintippe und nicht auf Enter drücke? Das ist das Wichtige dabei. Dann sehe ich hier schon Kommode, Flur, Schlafzimmer, Holz, weiß, Hochglanz, schmal, Vintage und so weiter. Das kann tatsächlich für deinen jetzigen SEO-Text relevant sein.

Oder aber du kannst daraus schon mögliche Kategorien für andere Seiten ableiten. Jetzt drücken wir einmal auf Enter. Was wir uns jetzt noch anschauen können, ist, wenn wir einmal ganz nach unten scrollen sehen wir hier ähnliche Suchanfragen zur Kommode. Die sind häufig relativ ähnlich zu dem, was Google Suggests uns sagt. Idealerweise, ihr seht es hier oben rechts in der Ecke, seid ihr nicht bei Google angemeldet. Einfach aus dem Grund, weil ihr dann personalisierte Such-Ergebnisse bekommt und somit ist das Ergebnis schon leicht verfälscht.

Jetzt stelle ich euch noch einige Tools vor, die eigentlich ganz hilfreich sein können zur Keyword-Recherche, eben zum Beispiel das sogenannte Ubersuggest.

Da gebe ich wieder meine Kommode ein. Und jetzt kann ich hier nach unten scrollen und bekomme jetzt weitere Keyword-Ideen, auch gleich mit einem such Volumen. Und was Ubersuggest jetzt macht, ist dass es einfach schaut / Das, was wir vorhin hatten als Google Suggest, auch: Was könnte vor und was könnte nach meinem Keyword noch stehen? Die Keyword-Ideen kennen wir jetzt schon, das sind unsere altbekannten.

Aber was noch ganz interessant ist: Wenn du hier jetzt rechts auf „ähnlich“ klickst, dann sehen wir hier nämlich, dass es doch noch ein paar Suchbegriffe gibt oder Synonyme gibt, die wir testen können, um sie auch als Keywords zu verwenden. Hypersuggest macht genau dasselbe. Hier könnte man sozusagen auch die W-Fragen eintippen, um noch bestimmte Fragen zu bekommen, oder eben auch nochmal ganz normal bei Google. Wir machen einmal beides.

Jetzt sehen wir schon wieder: Ikea scheint irgendwie ganz stark mit Kommoden in Verbindung zu stehen. Vintage, schmal, Holz, Schlafzimmer, weiß, Hochglanz. Also, auch wieder unsere altbekannten aus dem Google Suggest.

Wortschatz Uni Leipzig kann ich euch auch empfehlen, das ist auch nochmal dazu da, um nochmal Synonyme zu finden. Und jetzt sehen wir hier auch nochmal: In welchem Sachgebiet ist das Ganze? Es ist ein Möbelstück. Es wird mir auch noch beschrieben. Und jetzt sehe ich hier Synonyme, Schrein, Lade und Truhe. Da muss man natürlich immer nochmal drauf achten, was ist denn wirklich jetzt das, was auch wirklich zu mir passt? Weil jetzt im Sprachgebrauch ist eine Truhe vielleicht doch etwas anderes als eine Kommode.

Semager ist auch nochmal ein ganz nettes Tool, um einfach auch nochmal Keywords zu recherchieren. Auch hier Kommode. Und jetzt sehe ich hier: „Ah, da gibt es doch noch einmal einige verwandte Wörter, die vielleicht tatsächlich reinpassen könnten.“, so etwas wie Sideboard.

Answer the public ist auch nochmal ein ganz lustiges Tool. Da können wir jetzt einfach auch nochmal ein bisschen die Suchintention eingrenzen, um einfach auch nochmal festzustellen, welche Fragen werden denn im Netz gestellt, rund um diese Kommode? Und was müsste ich vielleicht in meinem SEO-Text behandeln oder was könnte ich behandeln? Und jetzt sehe ich hier schon: Was ist eine Kommode? Wie heißt Kommode auf Englisch? Das ist jetzt vielleicht für meinen Online-Shop nicht ganz so relevant, aber vielleicht „welches Holz für Kommode“.

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Was ich euch tatsächlich empfehlen würde ist ein Blick auf die Konkurrenz. Wie sehen deren Suchergebnisse aus? Da sieht man: Möbel.de hat zum Beispiel schon Kommoden und Sideboards zusammengefasst, was wir vorhin auch schon mal überlegt hatten. Ikea, da sehen wir jetzt hier die Schlafzimmer-Kommode. Hier oben auch nochmal bei Pocco Kommoden und Sideboards. Home24 hat sich auch wiederum auf Wohnzimmer-Kommoden offensichtlich hier jetzt mit dieser Kategorie spezialisiert. Und XXL Lutz sagt auch: Kommoden und Sideboards kann man auf jeden Fall zusammen packen. Schauen wir uns jetzt einfach mal an, wie die Texte der Konkurrenten aufgebaut sind oder wie deren Seiten prinzipiell aufgebaut sind?

Nehmen wir uns als Beispiel jetzt einmal hier Möbel.de. Hier sehen wir, oben werden die Produkte angeteasert. Was für einen Onlineshop und für eine Kategorie durchaus Sinn macht. Wir haben andere Benutzer und filtern gerne nach, eine ganz nette Geschichte tatsächlich, dass man hier mal sagen kann „Ah, ok, das sind offensichtlich wichtige Kategorien auch.“

Wenn wir uns erinnern, irgendwie weiß und Hochglanz kam tatsächlich relativ häufig vor. Hier drüben könnte ich auch nochmal filtern und wenn ich jetzt nach unten scrollen, bin ich mir relativ sicher, „Aha, hier finde ich meinen Text dazu, der offensichtlich auf Suchmaschinen ausgerichtet ist. Dementsprechend schon ein sogenannter SEO-Text ist. Und jetzt schaue ich mir einfach an: Was macht denn die Konkurrenz hier? Was für Fragen werden hier abgehandelt, die dem Nutzer weiterhelfen können? Kommoden richtig kombinieren scheint irgendwie schon ein Thema zu sein. Kommoden und Sideboards. Kommode und innovative Sideboards, hier sehe ich „Ah, die Keywords kommen jetzt irgendwie auch in den Überschriften schon mal vor.“

Das kannst du dann als Inspiration nehmen, um die Keywords auch für deinen Text zu verwenden. Ok, jetzt haben wir alle Keywords recherchiert. Ihr habt euer Hauptkeyword und euer Nebenkeyword festgelegt.

Damit wir jetzt wissen, wie es weitergeht, schaut einfach das nächste Tutorial. Abonniert dazu unseren Kanal. Dann geht es um das Snippet. Ich freue mich. Ciao!

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Über den Autor
Luisa leitet das SEO- und SEA-Team bei Seokratie. Dabei steht sie unseren Kunden bei allen Belangen rund um SEO und AdWords mit Rat und Tat zur Seite. Hier findest Du alle Beiträge von .

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6 Kommentare
    1. Torsten Nicolini 25. Februar 2019

      Hey Luisa,

      vielen Dank für Deinen hilfreichen Beitrag.

      In der Vergangenheit habe ich Keywords fast ausschließlich mit dem Google Keyword Planner recherchiert…

      Aktuell überlege ich auf Ubersuggest umzusteigen und frage mich zudem, ob es überhaupt genügt, ein Tool zu nutzen.

      Wie siehst Du das? Gibt es das eine Tool, das alles abdeckt?

      Danke & beste Grüße,
      Torsten

    2. Luisa Dziki 26. Februar 2019

      Hallo Torsten,

      wir nutzen tatsächlich mehrere Tools, weil es für uns nicht „das Eine“ gibt. Über ein gutes Brainstorming, Google Suggest / verwandte Suchanfragen und dem Konkurrenzcheck, sowie das Suchvolumen über den Keywordplaner kannst du aber über kostenlose „Werkzeuge“ schon einiges an Informationen abgreifen. Dann fehlt zwar vielleicht das eine oder andere Keywords, den Großteil wirst Du so aber schon rausbekommen.

    3. Michael Werner 26. Februar 2019

      Hello Luisa,
      ein cooler Überblick über die Gratis Tools zur Keyword Recherche. Es gibt ja massig solcher Tools, eins würde ich aber noch aufnehmen und zwar „Keywords everywhere“. Wir arbeiten seit kurzem damit und sind von der Anwendung voll begeistert. Vor allem zeigt es dir gleich die Trends und die CPC Preise dazu , ausserdem ist es eine Browerererweiterung für Chrome oder FF.
      Eventuell machst du nochmal ein Video zum Thema Longtail keywords und deren Auswirkung auf das Ranking… 😉
      Danke für die Infos hier, answer the public kannte ich noch gar nicht, werds gleich mal ausprobieren.

    4. MJ 26. Februar 2019

      Hallo Luisa, hallo Seokratie Team. Vielen Dank für das Video. Ich habe aber eine Frage. Findet Ihr, dass SEO-Texte immer noch relevant sind? Die Texte sind ganz unten im Code, die werden nicht gelesen… Google checkt das doch… Und ich bin nicht sicher ob mit solchen Texten man viel gewinnen kann bzw. ob so was ist Aufwand wert. Immer mehr Online-Shop verzichten auf SEO-Texten. Was meint Ihr dazu?
      Gruß
      MJ

    5. Luisa Dziki 26. Februar 2019

      Hallo Macie,

      wenn man „SEO-Texte“ als das versteht, was sie wirklich sind und man mal sämtliche „Vorurteile“ und „Assoziationen“ weglässt, merkt man, dass sie nach wie vor relevant sind: SEO-Texte sind nämlich einfach nur Texte, die so geschrieben sind, dass sie (auch) für Suchmaschinen optimiert sind. Das bedeutet auch, dass eigentlich jeder Online-Text ein SEO-Text ist. Dass es 2019 kein Text mehr sein sollte, den kein User lesen will, ist klar. Und ja, ich bin der Meinung, dass Texte nach wie vor wichtig sind – je nach Thema, Seitenart und Userintention. Mehr dazu habe ich auch hier geschrieben: Zum Blogpost

    6. Jörg 27. Februar 2019

      Ich finde, dass der Frage nach der passenden Länge eines „Textes im Internet“ – um das Ganze weitgehend wertfrei zu bezeichnen 😉 – der Trugschluss zu Grunde liegt, dass sich Informationsgehalt und Nutzen eines Textes einwandfrei quantifizieren lassen.

      Was mir aber auch 2019 so zu sein scheint, ist, dass eben streng quantifizierende Faktoren wie Keyword-Density oder IDF/WDF ganz zentrale Rankingfaktoren sind. Es sind natürlich nicht die einzigen. Und wahrscheinlich auch nicht die wichtigsten. Und ihre Bedeutung schwindet nach und nach. Das geschieht aber meines Erachtens nicht annähernd so schnell, wie es vielerorts suggeriert wird.

      Und solange quantifizierende Faktoren so wichtig sind, werden längere Texte es wahrscheinlich auch noch eine Weile leichter haben, ganz vorne zu landen. Ob das langfristig so weiterlaufen wird, ist natürlich eine andere Frage. Ich hoffe nicht!

      Denn nur wenig bereitet beim Surfen weniger Freude, als ein überlanger Text, der vielleicht sogar einigermaßen interessant anfängt, nur um spätestens nach zwei Dritteln einen verlängernden „SEO-Schwenk“ nach dem anderen zu nehmen.

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