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VIDEO: Was ist ein PBN (Private Blog Network)?

2019-12-13
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von Julian Dziki 4. Dez 2018 5 Kommentare

Im Video erklärt Julian was genau PBNs sind und ob Du sie auf deiner Webseite einsetzen solltest.

Diese Fragen beanwortet Julian im Video:

  • Gibt es geheime SEO-Tricks, die nur Profis kennen?
  • Kann ich mit PBNs meine Website schneller nach vorne bringen?
  • Sind PBNs denn eine schlechte Strategie?

Hier das Video (3:32 Min)

 

Du willst lieber lesen? Hier das Video als Text:

Kennen SEO-Profis eigentlich geheime Tricks, mit denen man besseres Rankings erzielen kann – und wie sieht das Ganze aus mit Private Blog Networks? Sind Private Blog Networks – oder PBNs – wirklich so gut, wie viele behaupten? Dieser und anderen Fragen gehe ich in der heutigen Seokratie-Fragerunde nach, hier vom Fuße der Bavaria.

Gibt es geheime SEO-Trick, die nur Profis kennen?

Nein, gibt es nicht. Also es gibt natürlich ein paar Tricks, die vielleicht ab und zu mal funktionieren, für relativ kurze Zeit. Ein Beispiel ist zum Beispiel, dass, wenn man sich überlegt: der Googlebot ist mit einerbestimmten Kennung unterwegs,meistens mit dem Mozilla Firefox, und diese Kennung ist meistens veraltet. Da gibt es manche, die die eben ausnutzen
und dann zum Beispiel durch eine veraltete Kennung die Sicherheitslücken von Firefox ausnutzen und so dem Googlebot andere Sachen vorspielen. Das sind Kleinigkeiten, die vielleicht so für kurze Zeit funktionieren, aber normalerweise gibt es keine Geheimtricks, die irgendwelcheSEO-Profis haben. Was einen guten SEO von einem schlechten unterscheidet, ist ein bisschen, dass jemand vielleicht besserpriorisieren kann und besser sagen kann, was er zuerst macht und was wichtiger ist als anderes. Das ist ein bisschen das, was ein Profi besser kann als ein Einsteiger.

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Kann ich mit PBNs meine Website schneller nach vorne bringen?

PBNs, also Privat Blog Networks, sind private Linknetzwerke, die man sich selbst bauen kann oder die andere Leute für einen bauen. Wo man eben die komplette Kontrolle über alle Links hat und die sind eben schwerer zu erkennen als öffentlich verfügbare Linknetzwerke, zum Beispiel Marktplätze oder sowas, wo man Links kaufen kann.

Der Vorteil ist also, man kann definitiv damit gute Rankings erzielen. Es ist halt immer nur die Frage für wie lange. Linknetzwerke sind von Google verboten. Google möchte nicht, dass man Linknetzwerke benutzt und früher oder später kommen sie in der Regel drauf, auf so ein Linknetzwerk, und finden das Ganze und strafen dann eben die eigene Webseite ab.Das heißt, man wird im Ranking weiter nach hinten geschoben, als man vorher war. Und deswegen sollte man kein Private Blog Network für Websites benutzen, die einem langfristig auch am Herzen liegen,sondern eben für Websites, wo man auf den Verlust verzichten kann von guten Rankings. Wo man sagt: Okay, dann baue ich die nächste neue Website.

Sind PBNs eine schlechte Strategie?

Wie gesagt, kommt es eben darauf an, was ich für eine Strategie verfolge. Wenn ich jetzt quasi einen großen Online-Shop bauen will, vielleicht auch mit Mitarbeitern, irgendetwas wirklich Nachhaltiges aufziehen will, dann würde ich auf keinen Fall PBNs verwenden. Wenn ihr aber sagt, ihr seid ein Affiliate und ihr wollt kurzfristig Geld verdienen mit einer relativ kleinen Webseite und wenn die dann eben mal über den Jordan geht, weil Google die entdeckt hat, dann ist es nicht so schlimm. Dann ist eigentlich gegen PBNs nichts einzuwenden.

Naja, Google sagt: Natürlich ist es nicht schön! Aber das ist klar. Aber ihr solltet eben dann gucken, was für ein Strategie ihr macht. Aber, wenn ihr nachhaltig mit eurer Webseite Geld verdienen wollt, dann lasst am besten die Finger von PBNs, denn die sind einfach nicht geeignet für eine seriöse Webseite, die dauerhaft auch gut ranken soll.

Ja, was meint ihr dazu? Habt ihr Fragen oder Kommentare? Die könnt ihr gerne auch in die Kommentare posten und wenn ihr Lust habt, könnt ihr natürlich auch unseren Kanal auf YouTube abonnieren!

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Über den Autor
Wie andere Fussballprofi werden wollten, so wollte Julian immer schon im Online Marketing arbeiten. Den Blog Seokratie.de startete er 2008 neben seinem Studium. Aus dem Hobby wurde sein Beruf: Heute ist er Geschäftsführer und Inhaber der Online Marketing Agentur Seokratie mit über 20 Mitarbeitern. Er ist Autor von "Suchmaschinen-Optimierung für Dummies", das 2018 im Wiley Verlag erschienen ist. Hier findest Du alle Beiträge von .

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5 Kommentare
    1. Florian 10. Dezember 2018

      Hi Julian,

      danke für den Tipp! Ich hätte gedacht, dass sowas ganz gut funktioniert, auch wenn wir selbst kein PBN haben.

      Wie ist denn das mit Blogparaden? Wir machen immer Mal wieder selbst Blogparaden und nehmen auch an solchen gerne Mal teil. Im Grunde ist das ja aber auch ein Linknetzerwerk oder? Würdest du von sowas Abstand nehmen? Und wenn ja: Was würdest du mit alten Beiträgen (Blogparaden) machen?

      Viele Grüße
      Florian

    2. Julian Dziki 10. Dezember 2018

      Hi Florian,

      Das müsstest Du eher einmal Google fragen. Eigentlich sind die ja eine Urform der Blogosphäre. Aber sie sind sehr selten. Da müsste man tatsächlich einmal anfragen, ob Google Blogparaden anders behandelt als klassische „Linkwheels“. Und wenn Google das bestätigen sollte, dann bauen SEOs nur noch Blogparaden und spätestens dann wird es keine gute Idee mehr sein.
      Ab und zu spricht sicher nichts dagegen, finde ich. Übertreiben solltest Du es aber nicht. Ich würde es heute nicht mehr machen, muss ich sagen.

      Viele Grüße
      Julian

    3. Florian 11. Dezember 2018

      Hi Julian,

      Besten Dank für deine Einschätzung

      Viele Grüße
      Florian

    4. Christina 18. Dezember 2018

      Ich erinnere mich noch an den XOVI-Lichter-SEO-Wettberwerb 2014. Da haben sich die Leute nen Ast geschrieben und Content erstellt wie die verrückten. Aber gewonnen hatte Simon von Rankboost, weil er völlig offen zugegeben hat, dass er ein PBN benutzt. Scheinbar haben 5 Backlinks von seinem PBN gereicht, um alle anderen SEO-Experten aus dem Rennen zu katapultieren. Schlecht ist die Wirkung also nicht.

      Was die Blogparaden betrifft sagt Google auch, dass man das nicht tun soll. Sie sagen aber auch, dass man nicht in Foren und Pressemitteilungen nach Backlinks graben soll. Auf der andere Seite muss man jedoch sagen, dass Google nicht der Herr des Internets ist und man auch mal pfeifen sollte drauf. Forenlinks und Blogparaden sind unabhängig von ihren Backlinks auch noch ein guter Weg, um sich mit anderen Bloggern auszutauschen, ein Thema von vielen Seiten zu diskutieren und um sich TRAFFIC auf die Seiten zu holen.

      Der Unterschied ist, dass bei PBN´s auf der Hauptseite ein einziger Link gesetzt wird. Dieser stärkt dann die verlinkte Seite mit 100% des kompletten Linkjuice. Bei einer Blogparade dagegen bekommt man einen Link von einer neu angelegten Unterseite, deren Linkjuice sehr gering ist. Dieser wird dann bei der Zusammenfassung auf alle Teilnehmer verteilt, so dass jeder nur einen minimalen Anteil zurückbekommt. Zudem legen die Teilnehmer meist auch einen neunen Blogbeitrag an, dessen Linkjuice auch sehr gering ist. Mit dem verlinken sie dann auf die Blogparade.

      In Summe verlinken also ein Haufen von URL´s aufeinander, deren Juice nur minimal ist. Große Sprünge wird das Ranking davon wohl nicht machen.

    5. Julian Dziki 18. Dezember 2018

      Hi Christina,

      Mit Doping gewinnt man auch jeden Wettbewerb im Sport sehr leicht. Ob das langfristig etwas für die Gesundheit ist, das ist die Frage.
      Es ist etwas vollkommen anderes ob ich bei einem SEO Wettbewerb zum Zeitpunkt X ganz vorne stehen will oder ob ich langfristig in einem echten Markt gewinnen will. Für Ersteres würde ich auch spammen, keine Frage. Für Letzteres aber nicht.
      Linkjuice verteilt sich übrigens nicht so einfach wie Du beschreibst, das ist komplexer.

      Viele Grüße
      Julian

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