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Online-Marketing-Grundlagen für Anfänger: Überblick und Tipps

2021-10-13
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von Julian Dziki 14. Okt 2021 2 Kommentare

Heute stelle Dir die verschiedenen Möglichkeiten und Kanäle vor, die du für dein Online Marketing nutzen kannst – Außerdem erkläre ich Dir gegen Ende des Beitrags, wann welcher Kanal für Dich Sinn macht. Dieser Beitrag ist eher für Einsteiger gedacht, aber vielleicht holt auch so mancher Profi auch noch einmal eine neue Meinung aus dem Beitrag heraus. Los geht es!

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SEA

Unter SEA – Search Engine Advertising – versteht man Werbung, die in Suchmaschinen geschalten wird. In Deutschland bedeutet das zu über 90%: Google Werbung. So geben viele Menschen beispielsweise das Keyword „Visitenkarten für Firmen“ in Google ein und klicken dann auf einen Anbieter. Hier werden dann die Suchergebnisse angezeigt. Diese können organisch sein (dazu später mehr) oder bezahlt. Du erkennst bezahlte Suchergebnisse bei Google recht schwer, weil sie sich kaum von den normalen unterscheiden. Man kann lediglich das kleine Wort Anzeige daneben lesen.

Google Anzeigen (links) vs. Google organische Ergebnisse (rechts)

Google Anzeigen (links) vs. Google organische Ergebnisse (rechts)

Wenn Deine Anzeige angeklickt wird, dann zahlst Du einen bestimmten Betrag an Google. Google Ads sind für so ziemlich jede Website geeignet – denn sonst wäre Google nicht eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt. Sobald Menschen nach etwas suchen, wird es für Google Ads interessant. Wenn Du aber etwas verkaufst, von dem niemand weiß, dass es existiert, dann wird es eher schwer für Dich mit Google Ads.

Voraussetzungen für Google Ads

Die wichtigste Voraussetzung für Google Ads ist, dass Deine Anzeigen und Deine Website wirklich top aussehen und gut für den jeweiligen Nutzer gemacht sind. Jeder Besucher kostet Dich Geld und von daher kann man sich Google Ads in der Regel nur leisten, wenn man mehr einnimmt, als man ausgibt.  Wenn du mehr zu Google Ads und die funktionsweise dahinter erfahren willst, dann sieh dir unser Video zu den Grundlagen von Google Ads an.

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SEO

SEO steht für Search Engine Optimization, zu deutsch Suchmaschinenoptimierung. Bei der Suchmaschinenoptimierung werden die „normalen“ Ergebnisse bei Google optimiert so dass sie vom Algorithmus für den Nutzer gefunden werden. Diese normalen Suchergebnisse nennt man auch organische Suchergebnisse. Während ein Klick auf „Visitenkarten für Firmen“ im oberen Bereich als Anzeige ungefähr 4 Euro kostet, ist der Klick auf das organische Suchergebnis vollkommen kostenlos.

1.000 Besucher über SEA bzw. Google Ads kosten Dich bei diesem Beispiel 4.000 Euro, während Dich 1.000 Besucher über SEO wie viel kosten? Genau! Gar nichts!

Deswegen versuchen Suchmaschinenoptimierer wie ich schon seit es Suchmaschinen gibt, mit den eigenen Websites oder Kundenwebsites nach vorne zu kommen. Hier gibt es viele viele unterschiedliche Herangehensweisen und natürlich legt Google den Algorithmus nicht offen – so dass hier viel spekuliert wird. Wenn Dich das Thema näher interessiert, dann abonniere unseren kostenlosen SEO-Kurs inklusive Newsletter – oder lies mein Buch „Suchmaschinenoptimierung für Dummies“, aus der bekannten „Für Dummies Reihe“.

Für wen lohnt sich SEO?

SEO lohnt sich für jeden, für den sich auch Google Ads lohnt. Während Du bei Google Ads theoretisch schon vom ersten Tag an tausende Klicks sammeln kannst – Du musst nur entsprechend dafür bezahlen – so ist SEO deutlich anstrengender und langwieriger. Dort schaffst Du es in der Regel erst nach vielen Monaten oder Jahren auf wirklich tolle Suchbegriffe.

SEO braucht Zeit

SEO braucht Zeit – Monate bis Jahre (Beispielzahlen nur zur Veranschaulichung)

Je besser Deine Website und je mehr Marketing Du machst, desto mehr Chancen hast Du, weit nach vorne zu kommen. Zusätzlich sollte Deine Website auch noch technisch optimal aufgestellt sein – und die richtigen Keywords enthalten. Bei so etwas hilft Dir eine SEO Agentur oder Du bringst es Dir selbst bei.

Wann lohnt sich SEO nicht?

Nicht verwenden solltest Du SEO, wenn Du etwas anbietest, was niemand kennt. In dem Fall sucht auch niemand danach und Du bekommst keine Besucher. Wenn Du also fliegende Laptops verkaufen würdest, dann würde Dir das wenig bringen, denn niemand weiß, dass es fliegende Laptops gibt – also sucht auch niemand nach fliegenden Laptops. Du kannst höchstens versuchen auf Keywords zu optimieren, die das Problem beheben. „Ultraleichtes Laptop“ oder „Laptop von Couch holen“ – und dann könntest Du hier Dein Produkt mit einem guten Artikel promoten.

Content Marketing

Mit gutem Content schaffst du es deine Produkte weiter nach vorne bei Google zu bringen. Hier kommt Content Marketing ins Spiel. Es gibt viele Definitionen von Content Marketing aber meine Definition ist, dass man mit informierenden, beratenden oder unterhaltsamen Inhalten seine Zielgruppe vom eigenen Produkt überzeugt. In Kombination mit SEO oder anderen Online Marketing Kanälen bietet sich meistens an ein eigenes Magazin oder einen Blog zu kreieren.

Content is King

Der Satz „Content is king“ ist ein Sprichwort, das in etwa bedeutet: Mit gutem Content wird jedes Produkt und jede Marketingaktion deutlich erfolgreicher als ohne. Stimmt auch!

In diesem schreibst Du dann aber bitte nicht nur über Dein Produkt oder Dein Unternehmen, denn das wäre reines Marketing ohne „Content“.

Worüber schreibt man?

Gib lieber beispielsweise Tipps dazu, wie man Dein Produkt am besten einsetzt. Versetze Dich in Deine Zielgruppe hinein und überlege dir, was diese Leute bewegt und interessiert. Schreibe dann genau über diese Themen. Das muss auch gar nichts mit Deinem Produkt zu tun haben.
Wenn Du Gartenschaufeln verkaufst, dann hilft es Dir, wenn Du rund um das Thema Garten schreibst – nicht nur zum Thema Schaufeln, sondern auch allgemein zum Thema Anpflanzen, Gartenarbeit und noch vieles mehr.

Veranschaulichung Content Marketing Gartenschaufel

Du verkaufst Schaufeln? Dann schreibe über Gartenthemen!

Das Thema Content Marketing ist ein riesiges Feld – es geht hier auch nicht nur um Text – auch Videos, Bilder oder auch Offline-Kanäle können Content Marketing sein.

Ist Content Marketing für Dich geeignet?

Auf jeden Fall! Ich kenne kein Unternehmen, das Content Marketing nicht gut gebrauchen könnte. Im Gegensatz zu anderen Kanälen ist dieser Kanal wirklich für jeden geeignet. Wichtig ist: Content Marketing spielt eigentlich immer ein wenig um die Ecke herum: Direkt verkaufen kannst Du damit nur sehr schlecht.

Das Spielen um die Ecke oder Bande funktioniert so:

  • Die Leute erinnern sich an Deine guten Inhalte.
  • Deine Markenbekanntheit wächst.
  • Dadurch und auch durch die guten Inhalte werden auch Deine Rankings besser – somit hilft es auch bei SEO.

Die Ziele sind also klar Markenbekanntheit und langfristig auch bessere Rankings. Wir sprechen hier oft von 2 Jahren und mehr, bis sich Content Marketing wirklich auszahlt. Viele Unternehmen verlieren nach ein paar Monaten die Geduld, was sehr schade ist – denn erst nach Jahren machen sich die Vorteile von Content Marketing bemerkbar. Nicht verwenden solltest Du Content Marketing, wenn Du innerhalb von wenigen Monaten Ergebnisse liefern musst. In dem Fall setze lieber auf Google Ads. Die sind langfristig gesehen meistens teurer und haben (meistens) einen schlechteren Return on Invest, aber Du kommst schneller von der Stelle damit.

Social Media Marketing

Ich denke, momentan herrscht eine große Diskrepanz zwischen dem was viele Gründer und Unternehmer denken, was mit Social Media möglich ist und dem, was tatsächlich möglich ist. Die Details zu den Problematiken würde diesen Beitrag sprengen, daher fasse ich dir das Wesentliche kurz zusammen:

  • Organisches Social Media, also dass, was man einfach so als Person oder Unternehmen postet, erzeugt kaum noch Reichweite. Besonders im Facebook-Universum musst Du bezahlen, um große Reichweite zu generieren.
  • Die organische Reichweite wurde bei vielen Social Media Plattformen über die Jahre immer mehr beschnitten und ist heute auf einem Tiefstniveau. Ganz schwierig ist es, von einem Social Media Kanal auf deine Website zu verlinken. Jede Plattform möchte ihre User auf der eigenen Plattform halten – um jeden Preis. Daher beschneiden sie Accounts, die die Leute mit externen Links weglotsen.
  • Organisches Social Media macht nur Sinn, wenn Du hunderttausende oder Millionen von Followern hast. YouTube und Pinterest sind Ausnahmen; die funktionieren ein wenig anders. Xing und Linkedin haben derzeit noch eine gute Reichweite, aber auch diese wird beschnitten werden – das liegt in der DNA dieser Plattformen.

Social Media hilft Dir lediglich dabei, mit Deinen Fans zu kommunizieren, wenn Du eine große Brand bist. Als kleine Marke macht es keinen großen Sinn, hier viel Mühe hineinzustecken. Die KPIs sind mittlerweile dermaßen schlecht, dass deine Energie in anderen Kanälen sinnvoller eingesetzt ist. Du kannst gute KPIs für Social Media vorweisen? Die würde ich gerne sehen.

Social Media und Paid Ads

Ganz anders sieht es bei den bezahlten Anzeigen aus: Hier kannst Du für relativ kleines Geld durchaus guten Traffic und Reichweite generieren. Anders als bei SEA suchen die Leute allerdings nicht gezielt nach Produkten, sondern lassen sich durch Anzeigen eher ablenken. Du kannst deswegen Deine Zielgruppe bei bezahlten Social Media Anzeigen nach Interesse auslegen, außerdem nach Wohnort und vielen anderen Dingen. Bei Social Media Ads kannst Du tatsächlich mit Produkten punkten, die noch keiner kennt – und hier umso mehr auffallen. Auch für die Leadgenerierung kann Social Media wirklich sehr gut behilflich sein

Video Marketing

Video Marketing ist derzeit der am meisten vernachlässigte Kanal durch alle Branchen hinweg. Wenn Du Dir denkst „Ach wäre ich doch nur bei den Anfangszeiten von SEO dabei gewesen, wo man noch wirklich viel erreichen konnte“ – dann ist jetzt genau diese Anfangszeit von Video Marketing, von der man in zehn Jahren träumt.

Für wen ist Video Marketing geeignet?

Für jeden! Video Marketing ist für mich persönlich vor allem YouTube. Instagram und Facebook machen Videos zwar auch möglich und haben hier noch eine respektable Reichweite – aber tatsächlich ist YouTube der Kanal, wo die meiste Musik spielt. In den Suchergebnissen bei Google werden immer mehr Videos angezeigt und 80 bis 90% sind in der Regel YouTube Videos.

Für eine extrem junge Zielgruppe kann man auch noch Plattformen wie TikTok und Twitch in Betracht ziehen. Diese klammere ich aber jetzt mal bewusst aus.

YouTube Symbole

In Deutschland wird mittlerweile mehr YouTube also Fernsehen geguckt. Und trotzdem sind die Wachstumsraten noch enorm.

Kann man über Video Marketing Produkte verkaufen?

Video Marketing eignet sich eher nicht so zum direkten Verkaufen von Produkten, sondern es dient dem Wachstum Deiner Marke und macht Deine Marke vor allem emotional erlebbar – und das auch, wenn Du Schneefräsen verkaufst. Auch wenn Dein Produkt oder Deine Dienstleistung noch so trocken ist, YouTube lohnt sich wirklich gerade dann. Natürlich musst Du dann versuchen Dein Produkt oder Deine Dienstleistung so einfach und klar wie möglich zu kommunizieren.

Wie startet man?

YouTube ist eine eigene Welt, für die Du bereit sein musst. Es reicht nicht, wenn man mal ein Video hochlädt und dann hofft, dass es viral geht – so funktioniert YouTube nicht. YouTube belohnt gute Videos zwar, aber genauso wichtig ist es, dass Dein YouTube Kanal regelmäßig gute Videos postet – über mehrere Monate oder sogar Jahre hinweg.

Für wen ist YouTube nicht geeignet?

Schwer zu sagen. Manche sind der Meinung, dass man erst einmal seine Hausaufgaben in Sachen Website, SEO, SEA und Content Marketing gemacht haben sollte, bevor man mit YouTube startet – allerdings glaube ich, dass das vielleicht gar nicht so sinnvoll sein muss. Es gibt mittlerweile auch einige Unternehmen, die YouTube sehr stark in den Vordergrund rücken – und damit auch sehr gut fahren.

Wie hoch ist der Aufwand?

Viele Unternehmen oder Gründer hält der Aufwand ab, wenn man Videos produzieren muss. Dazu zwei Dinge: Erstens muss es nicht immer absolut perfekt sein – Hochglanz-Imagefilme sind sowieso nicht das, was man auf YouTube braucht. Zweitens ist YouTube ein längerer Weg und man wird mit der Zeit in der Produktion von Videos nicht nur besser, sondern oft auch effizienter. Für mich ist YouTube eine der derzeit am meisten unterschätzten Online Marketing Möglichkeiten! Wenn Du hier mit einer Agentur starten möchtest – wir bieten Video Marketing auch an.

Affiliate Marketing

Ein Affiliate ist jemand, der auf seiner Website einen Link zu einem Produkt oder einer Dienstleistung postet und dann dafür von einem sogenannten Merchant eine Provision für den Kauf des Produkts oder das Ausfüllen eines Formulars bekommt. So kann man Produkte von Amazon auf seiner Website bewerben – und nur bei erfolgreichem Verkauf bekommt der Websitebetreiber eine Provision.

Für wen ist Affiliate Marketing geeignet?

Affiliate Marketing ist etwas, was ich Dir als sogenannter Merchant, also jemand, der dann Affiliates einlädt, um sein Produkt zu bewerben für den Anfang nicht wirklich empfehlen kann. Hierfür solltest Du ein größeres Unternehmen sein, etwa ein großer Online Shop. Du kannst Dich dann bei einem Affiliate Marketing Netzwerk registrieren – besser ist es aber, wenn Du das gemeinsam mit einer Affiliate Marketing Agentur machst. Wir bieten das nicht an, aber ich kann Dir die Xpose360 sehr ans Herz legen. Sie machen das schon sehr lange und sehr gut. Aber betreibe Affiliate Marketing am besten nicht am Anfang, sondern erst, wenn Du mit den anderen Kanälen sehr vertraut bist.

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Audio Marketing

Natürlich kannst Du mit einem Podcast auch viele potenzielle Kunden erreichen. Podcasts werden immer beliebter und sind in vielen Ohren, haha. Mit Podcasts verhält es sich eigentlich ganz ähnlich wie mit Videomarketing: Super fürs Branding, weniger für direkte Verkäufe. Wenn Du damit startest, dann solltest Du auf jeden Fall regelmäßig am Ball bleiben – ein Podcast muss wachsen und das dauert Jahre, nicht Wochen. Audio Marketing in Sprachassistenten wie Alexa und Co. ist bis auf ganz wenige Ausnahmen für niemanden interessant. Es ist eine nette Spielerei, aber so lange Du keine Hörbücher oder ähnliches verkaufst, wird das nicht relevant werden.

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing klingt zunächst relativ uninteressant, aber: E-Mail ist eines der ältesten Kommunikationsmittel im Internet, aber auch wirklich eines der Besten. Der beste Grund für E-Mail liegt für mich darin, dass Du hier direkt Kontakt zu Deinen Kunden hast. Bei SEO, SEA, Facebook und Co. bist Du immer von einer Plattform abhängig, deren Spielregeln Du nicht beeinflussen kannst. Wenn Facebook irgendwann keine externen Links mehr erlaubt, dann war es das mit Deinem Traffic. Das ist gar nicht so abwegig. Wir hatten einmal einen WhatsApp Newsletter – WhatsApp hat sich dann dazu entschlossen, dass man keine Newsletter mehr versenden darf und man WhatsApp Business nur noch für Kundensupport nutzen soll. Wir durften dann sämtlichen unserer Whatsapp-Abonnenten „Lebewohl“ sagen, was jeder von uns doof fand – auch unsere Abonnenten.

Bei E-Mail geht der Kontakt nicht über eine Plattform, sondern direkt von Dir in das Postfach Deines Empfängers. Natürlich verwendest Du für E-Mail-Marketing meistens eine Software zum Versenden – die kannst Du aber wechseln (und Deine Abonnenten mitnehmen). E-Mail ist zwar ein wenig altbacken aber wahnsinnig performant.

Wann funktioniert E-Mail-Marketing am besten?

E-Mail funktioniert natürlich dann am Besten und kommt dann am besten bei Deiner Zielgruppe an, wenn Du in einem Newsletter nicht nur Deine Produkte promotest, sondern auch informative oder unterhaltsame Inhalte bietest. Stichwort: Content Marketing! Gib Deinen Nutzern einen guten Grund, warum sie abonnieren sollen. Und beliefere sie dann regelmäßig mit guten, exklusiven Inhalten. Du darfst natürlich auch Deine Produkte promoten, wenn Du der Meinung bist, dass Deine Nutzer auch deswegen den Newsletter abonnieren, um hier mit neuen Produkten auf dem Laufenden zu bleiben. Übertreibe es aber nicht und denke immer an den Mehrwert deines Newsletters.

Wie finde ich heraus, welcher Kanal für mich geeignet ist?

Ein erster Blick auf die Konkurrenz hilft natürlich immer, wenn Du noch nicht sonderlich erfahren bist. Welche Kanäle bespielen die Top-Player in Deinem Bereich am meisten? Hier spielt dann oft auch die Musik.
Das muss aber so nicht sein! Zum Beispiel bei den Themen Video- und E-Mail-Marketing – Viele Unternehmen machen hier wenig, obwohl diese zwei Kanäle super lukrativ sind. Dagegen sind heute noch viele Unternehmen noch sehr aktiv auf Facebook, obwohl das nur noch bedingt etwas bringt.

Das sind die richtigen Kanäle für Deinen Erfolg

    • Wenn Du schnell Deine Produkte verkaufen möchtest, also schnell direkte Verkäufe generieren willst, dann empfehle ich Dir Google Ads oder auch Facebook Ads, beziehungsweise bezahlte Anzeigen in sozialen Netzwerken: Facebook, Instagram, Xing, Linkedin und Co.
      Das ist die schnellste, aber oft auch teuerste Methode.
    • Wenn Du langfristig günstiger Deine Produkte verkaufen willst, dann empfehle ich Dir SEO. Außerdem solltest Du überlegen, ob E-Mail-Marketing etwas für Dich ist. Statt direkt auf den Verkauf zu zielen kannst Du nämlich deutlich günstiger erst einmal einen Lead generieren, also eine Mailadresse bekommen für einen Newsletter – und in diesem dann später versuchen etwas zu verkaufen.
    • Wenn Du langfristig noch günstiger Deine Produkte verkaufen willst und Deine Marke bekannter machen willst, dann empfehle ich Dir SEO in Kombination mit Content Marketing und Video Marketing.

Ein paar Tipps zum Schluss

Sowieso solltest Du Dein Marketing nicht nur an einem Kanal ausrichten, sondern an mehreren – denn dann steht Dein Marketing auch stabiler da. Wenn Du beispielsweise alles an TikTok ausrichten würdest, weil das am besten performt, dann kann das kurzfristig super sein – aber wenn TikTok nicht mehr „in“ ist als Kanal, dann hast Du ein großes Problem. Deswegen ist im Online Marketing immer wichtig, dass Du den Marketing-Mix berücksichtigst, also mehrere Kanäle bedienst und auch miteinander kombinierst. Die verschiedenen Kanäle befeuern sich nämlich auch gegenseitig. Eine Website mit viel Content Marketing und auch Videos hat es im SEO deutlich einfacher als ohne diese zwei Kanäle.

Ich hoffe, ich konnte Dir hier einen ganz kurzen, aber trotzdem informativen Einblick in die wichtigsten Online Marketing Grundlagen geben. Wenn Dir der Beitrag gefallen hat, dann freue ich mich über einen Kommentar! Wenn Du irgendwo anderer Meinung bist, dann freue ich mich natürlich auch über einen Hinweis in den Kommentaren!

Contentfoto: Michail Petrov / AdobeStock – YouTube-Symbole: natanaelginting / AdobeStock

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Über Julian
Wie andere Fussballprofi werden wollten, so wollte Julian immer schon im Online Marketing arbeiten. Den Blog Seokratie.de startete er 2008 neben seinem Studium. Aus dem Hobby wurde sein Beruf: Heute ist er Geschäftsführer und Inhaber der Online Marketing Agentur Seokratie mit rund 30 Mitarbeitern. Er ist Autor von "Suchmaschinen-Optimierung für Dummies", das 2018 im Wiley Verlag erschienen ist. Hier findest Du alle Beiträge von .

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2 Kommentare
  1. Isabella 14. Oktober 2021

    Hallo Julian,
    ich folge deinem Blog schon eine Weile und finde es bemerkenswert, wieviel Infos und Fachwissen du hier kostenlos präsentierst.
    Heute muss ich dir aber etwas widersprechen. Voicemarketing wird in den nächsten Monaten und Jahren unumgänglich sein. Aktuell ist es wichtig per Sprache gefunden zu werden. Die Sprachassistenten greifen für Ihre Ergebnisse nämlich nicht auf die üblichen Quellen zurück. Die Sprachsuche nimmt aktuell über 50% der Suchanfragen allgemein ein. Also das ist, finde ich, ein Thema, um welches sich jeder Gedanken machen sollte.
    Falls du Fragen dazu hast, ich bin zertifizierter Voice-Consultant und habe dazu auch schon einige Blogbeiträge verfasst.
    Liebe Grüße
    Isabella

  2. Julian Dziki 18. Oktober 2021

    Hi Isabella,

    Danke für Deinen Kommentar!
    Sprachsuche ist sehr wichtig und wird viel genutzt – aber für Marketer ist es nicht interessant. Die meisten Befehle lauten „Google, navigiere mich zu XY“ im Auto oder sonstige „navigational Searches“. Niemand sagt „Google zeig mir ein tolles Notebook zum kaufen“ oder wirklich gute Suchbegriffe – und das wird auch sehr lange noch so sein.
    Woher hast Du das mit den 50%? Gibt es dafür eine Quelle? Die würde mich sehr interessieren, denn die Zahl ist meiner Meinung nach zu hoch gegriffen.

    Viele Grüße
    Julian

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