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Google-Analytics-Grundlagen: 10 Tipps für Dein GA-Setup!

2020-06-05
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von Nadja Frenzel 4. Jun 2020 Schreibe einen Kommentar

Heute bekommst Du von mir 10 Tipps, die Dir beim täglichen Umgang mit Google Analytics helfen können. Ob Neuling in der Szene oder alteingesessener SEO: Die nachfolgenden Punkte kannst Du wunderbar als Checkliste abarbeiten! Los geht’s!

Was ist Google Analytics und wofür ist es wichtig?

Google Analytics (GA) ist ein Tool, mit dem Du die Performance deiner Website messbar machst. Damit kannst Du bspw. nachvollziehen wie viele Nutzer Deine Website täglich besuchen, wie lange sie dort verweilen, welche Seiten sie besuchen oder an welcher Stelle sie die Website verlassen. Google Analytics ist essentiell für jeden Webauftritt und sollte von jedem Online Marketer genutzt werden – gerade um auch einschätzen zu können, inwiefern eine neue Landingpage oder eine überarbeitete Seite dadurch sich hinsichtlich der Zugriffe und Onpage-KPIs entwickelt.

Das Tool bietet Dir schier unendlich viele Möglichkeiten zu Auswertungen im Anschluss. Wichtig ist jedoch, dass ein paar kleine Grundeinstellungen beachtet werden: Der Ärger ist groß, wenn die Daten nicht korrekt oder gar nicht erfasst werden und es zu Tracking-Lücken kommt. Schnell ist der Vergleich zum Vorjahr dahin. Damit das möglichst vermieden wird, habe ich dir einige Tipps und Hinweise zusammengeschrieben.

Meine Tipps zur GA-Nutzung im Überblick:

  1. Erstelle eine Backup Datenansicht
  2. Nutze Filter für die Gesamtdatenansicht
  3. Ziehe die Favoriten-Funktion heran
  4. Filtere Bots heraus
  5. Mache von „Benutzerdefinierte Benachrichtigungen“ Gebrauch
  6. Aktiviere die Site-Search-Funktion
  7. Nimm die Verknüpfung mit GSC und anderen Tools vor
  8. Richte Dir Zielvorhaben ein
  9. Aktivere das E-Commerce Tracking, wenn Du einen Shop hast
  10. Nutze die Vermerke aktiv

1.   Erstelle eine Backup-Datenansicht

Wenn du Google Analytics nutzen möchtest und eingerichtet hast, solltest du immer mindestens zwei Datenansichten erstellen. Neben der Hauptdatenansicht sollte es immer eine zweite sog. Backup-Datenansicht geben:

Die „Backup-Datenansicht“, oder auch „Rohdatenansicht“ genannt, ist eine Datenansicht, wo alle Daten ungefiltert erfasst werden. Wie der Name schon sagt, ziehst Du diese Datenansicht als Backup heran, falls aus irgendwelchen Gründen in der Hauptdatenansicht ein Filter falsch gesetzt wurde und womöglich Datenlücken die Folge sind. Dies kann mitunter dann passieren, wenn Du einen Filter fälschlicherweise inkorrekt gesetzt hast und dieser mehr Daten ausschließt als gewünscht. Dafür springt dann die Backup-Ansicht ein, so dass Du dort die Daten für die fehlende Zeitperiode nachvollziehen kannst.

Zwei Beispiele für fehlerhafte Filter:

  • Einschluss anstelle von Ausschluss-Filter herangezogen
  • Wenn Du mit einer Regular Expression arbeitest und am Ende des Ausdrucks noch ein „|“gesetzt hast und es auf einmal sämtliche Daten ausschließt

Je nach für Dich relevanten Bereich kannst du noch weitere Datenansicht erstellen. So kann dein Setup der Datenansichten beispielsweise ausschauen:

Beispiel Datenansichten in Google Analytics

2.   Nutze Filter in der Gesamtdatenansicht!

Die Hauptdatenansicht soll die sein, die für Auswertungen herangezogen wird. In ihr werden wichtige Filter gesetzt, um die erfassten Daten nicht mit den eigenen Zugriffen zu „verwässern“.  Die Filter-Einstellungen findest du unter „Verwaltung“ > „Datenansicht“ > „Filter“. Folgende Filter sind hierbei in erster Linie in Betracht zu ziehen:

  • IP-Filter: für die eigenen Zugriffe oder des Kunden. Aufgrund der IP-Anonymisierung wird der letzte Teil des Zahlenblocks nicht mehr übertragen. Die Einstellungen lauten daher wie folgt:

Beispiel für IP-Filter in Google Analytics

  • Hostname-Filter: Einschluss der Domain, für die die Daten erfasst werden. Wenn Du Subdomains im Einsatz hast, bitte entferne vorher das „www“.

Beispiel Hostname-Filter in Google Analytics

  • Weitere Filter wie zum Beispiel der Ausschluss von Spam-Verweis-Quellen. Es kann vorkommen, dass sogenannte Fake-Bots oder Fake-Zugriffe (meist in Form von Verweisen) erfasst werden. Meistens kommen und gehen sie wieder schnell, aber ihre Hinterlassenschaften bleiben. Sie verfälschen leider Deine Daten. Da hilft nur eins: Prüfe regelmäßig Deine Daten prüfen und reagiere frühzeitig. Am aufgezeigten Beispiel solltest Du zumindest die ersten beiden Quellen ausschließen:

Beispiele Spam-Traffic in Google Analytics

Und zwar beispielsweise so:

Beispiel Spam-Filter in Google Analytics

Und nicht so:

Beispiel inkorrekter Spam-Filter in Google Analytics

Dieser Balken am Ende sorgt dann dafür, dass alle weiteren Zugriffe herausgefiltert werden. Darauf solltest Du unbedingt achten.

Wichtig: Prüfe und monitore  Deine Filter  im Echtzeit-Bericht. Um Abweichungen feststellen zu können, kannst Du Deine unter Punkt 1 aufgeführte Backup-Datenansicht heranziehen. Öffne dafür einfach den jeweiligen Bericht in Google Analytics, aber einmal jenen in der Hauptdatenansicht und dann jenen in der Backup-Datenansicht. Am oben aufgeführten Beispiel wäre dies der Bericht unter „Akquisition“ > „Quelle/Medium“ > „Verweise“. Dann kannst du prüfen, inwiefern der Filter greift und die nicht gewollten Verweise aus der Hauptdatenansicht herausfiltert.

Wenn Du Google Analytics neu implementiert hast, beobachte Deine Daten und analysiere sie nach ein, zwei Wochen. Dann kannst Du bereits feststellen, inwiefern noch weitere Filter notwendig sind. Checke Deine Daten regelmäßig. Wenn Du Hilfe benötigst, melde Dich bei uns!

Tipp: Wirf gern einen Blick auf den „Hostname“-Traffic bei der Backup Datenansicht – dort findest Du mitunter Domains, die beispielsweise Duplicate Content erzeugen oder „Fake-Traffic“ liefern und Dir Handlungsbedarf aufzeigen.

3.   Ziehe die Favoriten-Funktion heran

Wenn Du mehrere Datenansichten oder sogar Properties besitzt, kann der Überblick schnell mal verloren gehen und es braucht meistens einen Moment Zeit sich die richtige Datenansicht rauszupicken. Daher möchte ich Dir den Tipp zur Nutzung der Favoriten Funktion geben. Um die für Deine Auswertungen relevante Datenansicht schnell zu sehen, kannst Du Datenansichten (und auch Properties und Konten) mit einem Sternchen (siehe Screenshot) versehen.

Favoriten-Funktion in Google Analytics

Gerade bei Übergaben oder wenn mehrere Personen an einem Projekt arbeiten, ist somit schnell einsehbar mit welcher Datenansicht hier gearbeitet wird und man bezieht sich bei Analysen und Reporting auf dieselbe Quelle.

4.   Filtere Bots heraus

Nichts ist unliebsamer als irrelevante Zugriffe in GA zu haben und sich damit die Statistiken kaputt zu machen. Neben der in Punkt 1 genannten Funktion Filter zu setzen, gibt es noch eine weitere Möglichkeiten, dem Ganzen für einen gewissen Teil Herr zu werden – und zwar mit der „Bots herausfiltern“-Einstellung. Unter „Verwaltung“ > „Datenansicht“ > „Einstellungen der Datenansicht“ kannst Du das vornehmen. Somit werden die Zugriffe der bekanntesten Crawler ausgeschlossen. Das ist schon sehr viel wert, um Deine Daten in Google Analytics sauber zu halten.

So geht’s:

Bots herausfiltern-Einstellung in Google Analytics

Die Auswirkungen dieses Häkchens sind nicht ganz trivial wie nachfolgende Screenshots aufzeigen. Bei diesem Beispiel habe ich die Daten zum Herausfiltern der Bots erst kürzlich gesetzt.

Die Daten ohne Häkchen bei Bots herausfiltern:

Traffic vor Bots-Filter in Google Analytics

Die Daten mit Häkchen bei Bots herausfiltern:

Traffic nach Bots herausfiltern

Prinzipiell ist zu empfehlen, dass Du dir deine Daten regelmäßig anschaust und auf Validität prüfst.

5.   Mache von „Benutzerdefinierten Benachrichtigungen“ Gebrauch

Alerts sind Benachrichtigungen, bei denen Dich Google Analytics via Mail darüber informiert, wenn ein bestimmter Schwellenwert einer für Dich wichtigen Kennzahl über- oder unterschritten wird. Du kannst Alerts für verschiedenste KPIs definieren, wie zum Beispiel Umsatz, Transaktionen, Sitzungen oder Deine Conversions (Zielvorhaben). Die Richtwerte sollten anhand der bereits erfassten, historischen Daten definiert werden. Wenn Du Google Analytics neu aufgesetzt hast, monitore Deine Daten erstmal für ein, zwei Wochen und leite dann auf Basis der gesammelten Daten die Richtwerte für die Alerts ab. Zu finden ist der Bereich unter „Verwaltung“ > „Datenansicht“ > „benutzerdefinierten Benachrichtigungen“.

So könnte das dann am Beispiel des Alerts Einbruch Traffic (Alle Sitzungen unter Wert X je Tag) aussehen:

Beispiel für benutzerdefinierte Benachrichtung in Google Analytics

Wichtig beim Setup des Alerts:

  • Name der Benachrichtigung: Gib der Benachrichtigung am besten einen aussagekräftigen Namen, sodass jeder, der den Alert später bekommt, auch sofort weiß, um was es geht und entsprechend handeln kann.
  • Übernehmen für: Hier wird prinzipiell die aktuelle Datenansicht angegeben, in der Du dich befindest. Der Alert kann dann auch noch für die weiteren Datenansichten – auch bei Datenansichten anderer Konten und Properties übertragen werden. Dies macht weniger bei absoluten Werten Sinn als vielmehr bei Alerts, wo prozentuale Veränderungen definiert sind.
  • Wähle den Zeitraum aus, auf welcher Basis die Bedingung geprüft werden soll. Hier kannst Du zwischen Tag, Woche und Monat wählen. Bei absolut essentiellen Alerts, wo es z. B. um Umsatz bzw. Transaktionen und Sitzungen geht, empfehle ich Dir „Tag“ auszuwählen, sodass Du schnell bei Veränderungen reagieren kannst. Bei den weiteren Alerts solltest Du anhand des Umfangs Deiner Daten abwägen, inwiefern sie täglich, wöchentlich oder monatlich eingestellt werden sollten. Probiere Dich hier einfach aus und justiere gern im Anschluss nach, bis es für Dich passt.
  • Adressaten: Beim Setzen des Häkchens wird eine Mail von Google Analytics an die E-Mail-Adresse geschickt, mit der Du angemeldet bist. Du kannst aber auch noch weitere Empfänger festlegen – wie zum Beispiel Kollegen, die am Projekt arbeiten. Bei Agenturen sollte im besten Fall eine Verteiler E-Mail-Adresse hinterlegt, sodass gleich mehrere Personen den Alert erhalten. Gerade, wenn der Projektverantwortliche im Urlaub oder krank ist, ist ein Backup in Form von weiteren Adressaten sehr wichtig.
  • Benachrichtigungsbedingungen: Hier kannst Du dich austoben und für alle Deine KPIs die jeweiligen Bedingungen definieren.

Ich empfehle hier auf jeden Fall noch folgende Alerts einzurichten. Bitte picke Dir jene raus, die auf Deine Website passen:

  • Einbruch organic Traffic: Alle Sitzungen des Mediums organic unter bestimmten Schwellwert X je Tag
  • Anstieg 404-Fehlerseiten: wenn Seitenaufrufe mit Seitentitel enthält 404 [Abhängig von dem Title Deiner Fehlerseite] einen %-Anstieg von X% im Vergleich zur Vorwoche übersteigt. Mögliche Gründe können sein: Seite versehentlich offline genommen? Hat sich die URL geändert, ohne einer Weiterleitung? Liegt ein technisches Problem vor, da die Technik bspw. gerade bzw. vor kurzem Änderungen vorgenommen hat?
  • Starker Anstieg direkter Traffic: einen %-Anstieg von X% an Zugriffe über direct/none im Vergleich zur Vorwoche. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass ggf. das Kampagnen-Tracking nicht vollständig war und UTM Parameter bspw. vergessen wurden zu setzen.
  • Starker Anstieg Gesamt-Traffic/organischer Traffic: einen %-Anstieg von X% an Zugriffen (Gesamt oder Medium organic) im Vergleich zur Vorwoche
  • Rückgang Conversion/Umsatz/Transaktionen: Rückgang der Conversion X/des Umsatzes oder Transaktionen in % im Vergleich zu Vortag/Vorwoche/Vormonat
  • Keine Conversion/Umsatz/Transaktion X je Tag/Monat/Woche

Diese Alerts können je nach für Dich relevanten Bereich beliebig erweitert werden. Ziel ist es, dass Du schnell darüber informiert wirst, wenn Auffälligkeiten in den Daten vorliegen. Mit den richtigen Alerts kannst Du aber künftig ruhiger schlafen!

6.   Aktiviere die Site-Search-Funktion

Wenn Deine Website eine interne Suchfunktion besitzt und Du dort die Google CSE einbindest, solltest Du die Site-Search-Funktion aktivieren. Dies ist unter „Verwaltung“ > „Datenansicht“ > „Einstellungen der Datenansicht“ vorzunehmen. Dafür musst Du den Search-Parameter Deiner Suche hinterlegen.

Site Search Aktivierung in Google Analytics

Wenn Du den Parameter hinterlegt hast, kannst du dann die erfolgten Suchen auf Deiner Website im Bericht „Verhalten“ > „Site Search“ einsehen. Dort bekommst Du dann einen Überblick über die Nutzung der internen Suche, die Begrifflichkeiten, die Suchseiten und kannst die einzelnen Dimensionen miteinander kombinieren.

Site Search Aktivierung in Google Analytics

Tipp:  Wenn sich Suchbegriffe häufen, dann könntest Du folgendes tun: Sieh nach, auf welcher URL diese Suchbegriffe eingegeben werden und worum es sich handelt. Anschließend kannst Du versuchen, auf dieser URL das Produkt oder die Information zu präsentieren – so dass Deine User nicht mehr danach suchen müssen. Auf die Weise bekommst Du zufriedenere Nutzer und Deine Website bekommt langfristig bessere Rankings.

7.   Nimm die Verknüpfung mit GSC und anderen Tools vor

Die Google Search Console (GSC) ist ein kostenloses Tool von Google, das Dir viele wichtige SEO-Daten bereitstellt. Du kannst Deine Google Search Console Property mit Google Analytics verknüpfen und erhältst dann die Daten aus der organischen Google Suche auch direkt in Google Analytics. Dafür musst Du unter „Verwaltung“ > „Property“ > „Property-Einstellungen“ den Bereich der Search Console aufrufen:

GSC-Verknüpfung in Google Analytics

Wenn Du auf „Search Console anpassen“ klickst, kannst Du anschließend die zu verknüpfende Property auswählen:

GSC-Verknüpfung in Google Analytics - Teil 2

Tipp: Wenn Du Deine Website kürzlich mit einem SSL-Zertifikat ausgestattet hast und Deine Website nun über https läuft, bitte denke daran eine neue Google Search Console Property zu erstellen, die alte Verknüpfung rauszulöschen und die neue GSC-Property neu zu verknüpfen. Somit kannst Du zwar die historischen Daten der Vergangenheit nicht mehr einsehen, aber dafür die zukünftigen. Hinweis: Wenn Du eine Domain-Property hast, kannst Du den letzten Punkt ignorieren. Du kannst dein Google Analytics-Property noch mit vielen weiteren Google-Produkten verbinden. Unter „Verwaltung“ > „Property“ > „Alle Produkte“ findest Du eine Übersicht darüber.

8.   Richte Dir Zielvorhaben ein

Neben den allgemeinen Daten zu den Zugriffen sind vor allem die Zielvorhaben (sogenannte „Conversions“) von Relevanz. Conversions sind enorm wichtig für die Erfolgsmessung Deiner Website und deren Marketing-Aktivitäten. Diesen Bereich findest Du unter „Verwaltung“ > „Datenansicht“ > „Zielvorhaben“.

Wenn Du die Ziele Deiner Website definiert hast, kannst Du sie als einzelne Conversions anlegen. Zum Thema Conversion-Tracking einrichten hat mein Kollege Felix Lötzerich bereits einen spannenden Blog-Artikel verfasst. Schau gern mal vorbei – es lohnt sich!

9.   Aktiviere E-Commerce Tracking, wenn Du einen Shop hast

Wenn Du einen Online Shop besitzt, solltest Du E-Commerce-Tracking implementieren. Mit E-Commerce-Tracking kannst Du sehen, welche Produkte über welche Kanäle gekauft wurden, wie groß der durchschnittliche Warenkorb über bestimmte Kampagnen war und vieles mehr. Um E-Commerce-Tracking einzurichten, gibt es für jedes Shopsystem unterschiedliche Lösungen, die meist über Erweiterungen und Plugins funktionieren.

Sobald Du das Tracking aufgesetzt hast, musst Du unbedingt die E-Commerce-Einstellungen auf Datenansichtsebene aktivieren. Dafür stelle einfach den Regler auf „EIN“:

E-Commerce-Einstellungen in Google Analytics

Wenn Du auch das erweiterte E-Commerce-Tracking im Einsatz hast – vergiss nicht, auch diesen Regler hinüberzuschieben, damit Du die zusätzlichen Berichte auch in ganzer Fülle nutzen kannst.

Wenn viel Zeit ins Tracking Setup investiert wurde und keine Daten in Google Analytics erfasst werden, bitte prüfe immer zuallererst, inwiefern das E-Commerce Tracking bzw. noch weitergehend das Enhanced E-Commerce Tracking aktiviert wurde. Denn dort kann schon die erste Fehlerquelle lauern.

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10.  Nutze die Vermerke aktiv

Vermerke kannst Du aktiv nutzen, um Deine Aktivitäten an der Website zu notieren – wie zum Beispiel:

  • Relaunch der Website
  • Onlinegang eines neuen Teilbereichs X auf der Website
  • Offlinestellen von Bereichen
  • Aussendung des Newsletters zum Thema X

Du hast zwei Möglichkeiten die Alerts anzulegen. Einerseits nur für Deinen Benutzer-Account bzw. Deine E-Mail-Adresse – dann setze die Einstellung auf „privat“. Andererseits kannst Du die Vermerke auch für alle Benutzer freischalten, die in der Nutzerverwaltung hinterlegt sind und die entsprechenden Rechte (mind. Leserechte) auf die Datenansicht haben. Den Bereich der Vermerke kannst Du über den kleinen Pfeil mittig im Screenshot ansteuern. Rechts findest Du die Info über „Neuen Vermerk erstellen“.

Vermerke in Google Analytics

Wenn Du die Vermerke aktiv nutzt, kann Dir dies unglaublich bei Analysen und Auswertungen helfen. Wer neigt nicht dazu, Dinge und Ereignisse, die in der Vergangenheit stattfanden, zu vergessen? Mühsam kann es nämlich genau dann werden, wenn Du diese Vermerke nicht setzt. Dann heißt es in der Regel recherchieren, recherchieren, recherchieren. Wenn Du diese Funktion nutzt, kann dir das viel Zeit abnehmen, die Du dann wiederum gleich in die Auswertung stecken kannst. Zudem bekommst Du mittels Vermerke schnell einen Überblick, inwiefern etwaige Marketing-Maßnahmen funktioniert haben und kannst diese auch direkt und schnell vergleichen (Aussendung von Newslettern, Facebook-Beiträge, etc.).

Tipp: Es sollten alle an einem Projekt beteiligten Personen angehalten sein, Vermerke zu nutzen – Du, die Entwickler, Dein Kollege – es profitieren letztendlich alle davon!

Die Historie Deiner Vermerke kannst Du zusätzlich dann im Bereich der „Vermerke“ unter „Verwaltung“ > „Datenansicht“ > „Vermerke“ einsehen. Es ist möglich die Vermerke jederzeit zu bearbeiten, die Sichtbarkeit zu ändern oder diesen wieder zu löschen.

Zusammenfassung:

Na, hast Du schon alles in die Tat umgesetzt? Wenn ja, gratuliere! Wenn nein, nicht schlimm – starte heute damit, es ist noch nicht zu spät 😉

Natürlich bietet Google Analytics noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Wichtig ist es die Daten regelmäßig zu prüfen! Schau bitte in regelmäßigen Abständen in Deine GA-Daten. Denn nur wenn Deine Daten möglichst korrekt sind, kannst du die richtigen Schlüsse ziehen. Ein Teilschritt dazu ist deine Google Analytics-Einstellungen sauber aufzusetzen. Wenn wir Dich dabei unterstützen dürfen, melde dich gern bei uns.

Jetzt interessiert mich Deine Meinung. Auf welche Funktionen in Google Analytics möchtest Du nicht mehr verzichten? Schreibe es gern in die Kommentare! 😊

Titelbild: Sitthiphong / Getty Images

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Über den Autor
Nadja ist seit Mitte Mai 2020 Teil des SEO Teams bei Seokratie. Neben der strategischen und operativen SEO-Betreuung beschäftigt sie sich gern mit der Webanalyse, Trackings sowie Usability-Aspekten von Websites. Hier findest Du alle Beiträge von .

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