7 veraltete Rankingfaktoren

30. Juni 2014  |     |  23 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Im SEO Bereich tut sich ja bekanntlich immer sehr viel, allerdings bekommt man oft nicht alles sofort mit. Viele Rankingfaktoren, die vor einigen Jahren noch sehr wichtig waren, sind es heute überhaupt nicht mehr. Heute gibt es daher eine kleine Liste von mir. Das Folgende ist übrigens meine persönliche Meinung, Irrtum vorbehalten!

1. Fettschreibung und Kursivschreibung von Keywords

SEO ist eine Teildisziplin des Online Marketings. Mittels Onpage Optimierung und anderer Maßnahmen versuchen SEO Agenturen das Ranking bei Google zu verbessern.“

Ok, dieses Beispiel ist etwas übertrieben, aber oftmals findet man solche grässlichen Textauszeichnungen in den Footern von Online Shops. Die Idee dahinter: Google bemerkt dann, welche Keywords wichtiger sind als andere und das Ranking für fettgedruckte oder kursive Keywords verbessert sich. Allerdings ist der Google Algorithmus mittlerweile um einiges intelligenter geworden und verwendet komplexe semantische Algorithmen, um Texte und deren Themen zu validieren. Vielleicht ist noch ein gewisser Effekt vorhanden, etwa weil gut gesetzte Fettschreibung den Lesefluss verbessert, aber ich denke nicht. Ich habe eine Zeitlang auf Seokratie Fettschreibung benutzt, etwa hier – aber dann nur, um den Lesefluss zu erleichtern.

Was tun? Besser ist es heutzutage, wenn man den Text so aufbereitet, dass er gut lesbar ist. Das bedeutet, dass man keine ewig langen Textwüsten schreiben sollte, sondern auch einmal mit Aufzählungszeichen, Tabellen oder Grafiken arbeiten sollte. Ich denke, dass Google in Summe so etwas dann sehr wohl auswertet, nach dem Motto „Hat der Text Aufzählungszeichen? Hat er Nummerierungen? Wie viele Absätze hat er und WO sind die Keywords?“ Fett- und Kursivschreibung, die dem Lesefluss hilft, ist natürlich weiterhin super!

2. Keyword Density

„Die Keyword Density sollte idealerweise zwischen 2 und 5 Prozent liegen“

keyword-density

Das ist ein Satz, den man oft in älteren SEO Publikationen hört. Spätestens seit Karl Kratz hat sich das geändert und jeder SEO verwendet jetzt keine Keyword Density mehr, sondern nur noch „WDF*IDF“. Und ich behaupte: Wer Keyword Density durch WDF*IDF ersetzt hat, der produziert Blödheit auf einem höheren Niveau.

Sicherlich hat WDF*IDF die Nase vorn, wenn man diese Formel mit der Keyword Density vergleicht. Ich finde aber beide Methoden, so wie sie von den meisten Leuten angewandt werden, einfach nur Quatsch. Wer bei Karl genauer hinhört, der hört auch heraus, dass es um weit mehr geht als um WDF*IDF.

Worum geht es?

  • Berechnung des thematischen Fokus
  • Berechnung von Spam-Level auf Term- und Dokument-Ebene
  • Berechnung beweisführender Suchbegriffe
  • Berechnung der Differenzierung auf Term- und Dokument-Ebene.

Mehr Infos dazu findet Ihr hier.

kurve schreiben

Das Bild ist von Karl Kratz, vielen Dank! Quelle ist der Blogpost „Gute Inhalte“

Wir SEOs lieben abgeschlossene Regelsysteme à la „GENAU SO sollte man es machen“. Und da hat WDF*IDF die Keyword Density schlichtweg ersetzt. Eine gute Entwicklung? Sicher nicht! Ein Text muss gut sein und all das enthalten, was ein Leser will. Dann ist er auch automatisch optimiert! Und wer mir nicht glaubt, hier ein Video von Matt Cutts, das beinahe drei Jahre alt ist:

Was tun? Versucht einfach einen sehr guten Text zu Eurem jeweiligen Thema zu machen. Schaut Euch die Top10 an, bringt mindestens die Infos, die dort stehen und dann setzt noch eine Schippe mehr drauf! Das ist ein gutes Rezept. WDF*IDF solltet Ihr nur in Zusammenhang mit dieser Tatsache benutzen, denn inhaltsleere WDF*IDF Texte sind trotzdem noch schlecht!

3. Überschriften

Webdesigner und Entwickler müssen oftmals H1, H2, H3 richtig einsetzen, damit der SEO dann endlich zufrieden ist. Meiner Meinung nach achtet Google so gut wie gar nicht mehr darauf, wie eine Überschrift ausgezeichnet ist. Warum?

Erstens machen es mindestens 60 % der Leute falsch. 20 Prozent machen es richtig, wiederrum 20 % versuchen damit, irgendetwas zu manipulieren. So gibt es eine große deutsche Zeitung, die SEO-optimierte H1 als Breadcrumbs ganz klein anzeigen lässt, während die großen, reißerischen (aber unoptimierten) Überschriften gar keine Überschriftenauszeichnung haben.

Zweitens kann Google schon seit geraumer Zeit Webseiten rendern und sieht dann (also wirklich „sieht“), was vermutlich die Überschrift ist. Da helfen dann auch keine Tricksereien.

Was tun? Ich bin trotzdem dafür, dass man Überschriften korrekt auszeichnen sollte. Liebe Webdesigner und Entwickler, das ist eben auch Grundschulstandard für Euch! Wer allerdings seine komplette Webseite niederreißen müsste, um aus allen H2 ein H1 Tag zu machen, der muss das nicht unbedingt tun.

4. Alter der Domain

Früher hat man als SEO oft alte Domains gekauft, weil sie besser in den Suchergebnissen abgeschnitten haben. Um ehrlich zu sein habe ich diesen Effekt auch damals nicht wirklich wahrgenommen. Ich vermute, dass Google diesen Faktor schon lange ausgeschaltet hat. Es bringt also nichts, wenn man ein neues Projekt auf einer Domain startet, die bereits 1996 registriert wurde. Denn würde Google nach Alter ranken, dann hätten wir nur alten Käse in den Top10.

Trust hingegen ist etwas, was man sich über Jahre verdient und worauf Google immer noch sehr starken Wert legt. Wer seit 10 Jahren immer über das gleiche Thema auf gleichem, guten Niveau bloggt, der kommt einfach für Terme in dieser Nische sehr schnell nach oben, wenn er etwas Neues schreibt. Trust kann man mittlerweile aber auch sehr schnell erlangen!

Was tun? Holt Euch eine neue Domain und macht aus Ihr DIE Ressource für Euer Thema. Alte Domains haben zwar aufgrund ihres Trusts oft noch einen Rankingvorteil. Damit meine ich aber gute alte Projekte und nicht irgendwelche Expired Domains.

 5. Domainpopularität

Bis vor etwa 1 1/2 Jahren war die Domainpopularität mit der Google Sichtbarkeit meistens direkt proportional. Das bedeutete: Die Domain mit den meisten Links (von unterschiedlichen Domains) hatte in der Regel auch die besten Rankings. Seitdem hat sich das stark geändert, immer mehr verfälscht und mittlerweile kann man keinesfalls mehr darauf schließen, dass man mit mehr Links auch das bessere Rankings hat. Es kommt (ja, wirklich!) auf die Qualität der Links an. Heute reichen einige wenige Links aus, um die Mitbewerber zu überholen.

Was tun? Mittlerweile gibt es immer mehr Domains, die nur mit sehr wenigen Links gute Positionen erreicht haben. Die Domainpopularität als Richtwert ist also (meiner Meinung nach) auch ein toter Richtwert. Fokussiert Euch auf die echten Webseiten in Eurem Bereich. Holt lieber einen guten Link als zehn schlechte, von denen man dann in einem Jahr wieder alle abbauen muss.

6. Free-For-All Links / Social Bookmarks

Ich sehe es leider immer noch, dass viele SEOs in Deutschland Links von „Social Bookmark“ Portalen holen und das als Linkbuilding bezeichnen. Im Jahr 2007/2008 gab es in Deutschland einige Portale, die erfolgreich hätten werden können, aber es nicht geschafft haben. Ansonsten kennt niemand in Deutschland Social Bookmarks und niemand nutzt sie, außer SEOs! Social Bookmarks sind heutzutage prinzipiell immer Schrott!

Was tun? Lasst es einfach. Social Bookmarks sind das Minderwertigste, was man im Linkaufbau machen kann.

Welche Links will Google?

Google möchte Links zählen lassen, die von anderen Webmastern freiwillig ohne geldwerte Entlohnung auf Eure Seiten gesetzt wurden. Links, die man selbst eintragen kann, sind aus Sicht von Google nichts wert – warum sollten sie das auch sein? Google möchte Empfehlungen in das Ranking mit einfließen lassen, keine Selbstpromotion.

7. Social Signals

NEIN, Social Signals sind kein Rankingfaktor bei Google! Dieses Gerücht hält sich leider am hartknäckigsten in der SEO Szene. Der einzige Grund, der mir einfällt, ist vielleicht, dass Facebook & Co. leicht zu spammen sind und daher viele darauf bauen?
Hier ebenfalls ein Video von Matt Cutts, in dem er sehr deutlich wird:

Nicht nur in diesem Video, sondern auf vielen unterschiedlichen Konferenzen haben Matt und viele andere Google Mitarbeiter immer und immer wieder bestätigt, dass Social Signals kein Rankingfaktor sind. Nicht nur das, er hat die SEO-Szene sogar schon mehrfach getadelt und gemeint, es wäre der „am meisten überschätzte Rankingfaktor„. Und selbst wenn Social Signals ein Rankingfaktor wären, es geht auch um das „Wie“. Viele SEOs spammen schlichtweg bei Facebook und verstehen nicht, dass hier (wenn Social Signals ein Rankingfaktor WÄREN) die gleichen Prinzipien gelten würden wie bei Linkbuilding.

Was tun? Social ist wichtig und wer gutes SEO macht, der macht auch automatisch ein bisschen Social mit. Wer guten Content erstellt, der bekommt automatisch Social Shares und Tweets. Man sollte das aber nicht forcieren oder gar versuchen zu manipulieren – das funktioniert in den seltensten Fällen.

Fazit: Hinterfragen und anpassen ist überlebenswichtig

Wer im SEO Bereich nicht ständig seine Methoden hinterfragt und sich anpasst, der benutzt irgendwann nur noch wirkungslose Methoden. Natürlich haben die obigen Methoden nicht alle komplett ausgedient (bis auf vielleicht Social Bookmarks), aber ich denke, dass die Wirkung so stark nachgelassen hat, dass man viele davon vernachlässigen kann.

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23 Kommentare

  • Danke dafür! Zwar nicht alles neu – aber schön zusammengefasst. Und Cutts-Videos als Beweise sind immer gut.

    Als Texter rahme ich mir mal die Punkte 1,2 und 3 fett ein und verteile den Beitrag munter an meine Kunden weiter.

  • Hey Julian,
    bei dem Artikel kann ich dir eigentlich nur zustimmen. Bei den Überschriften bin ich aber durchaus noch der Meinung, dass eine korrekte Auszeichnung nicht schadet. Wie stark allerdings ein Rankingeffekt zu verbuchen ist vermag ich nicht zu sagen. WDF*p*IDF kann sicherlich hilfreich sein, um die Diversität eines Themas zu begreifen.

  • Anonymus

    Hallo Julian,

    leider ein Trauerspiel, das Du hier ablieferst. Du erkennst zwar, dass hinterfragen „lebensnotwendig“ ist und untermauerst jedoch gleichzeitig Deine Aussagen mit Videos von Matt Cutts. Obwohl Du bereits in einem Kommentar zu der Entwicklung der Autorenbilder erkennst: „Google sagt also in dem Fall nicht die Wahrheit.“

    Siehst Du den Denkfehler? 😉 Abgesehen davon, dass schon kleine Kinder lernen „wer 1x lügt dem glaube nicht…“ ist es unter zahlreichen Gesichtspunkten geradezu naiv, wenn Du die Aussagen a la „Nicht nur in diesem Video, sondern auf vielen unterschiedlichen Konferenzen haben Matt und viele andere Google Mitarbeiter immer und immer wieder bestätigt, dass Social Signals kein Rankingfaktor sind. “ tatsächlich unreflektiert als Wahrheit annimmst. Der Kommentar von Sabrina, die die Videos von Matt Cutts gar als „Beweis“ sieht, geht noch einen Schritt weiter…

    Nachdem Du SEO ja nicht seit gestern machst hätte ich gedacht dass Dir klar ist, dass solche Aussagen seitens Google grundsätzlich kritisch zu betrachten sind. Warum sollte Google SEO (optimization!) unterstützen?

    Ah, na klar! Weil Google möchte, dass Kunden SEO-Agenturen damit beauftragen die Rankings zu manipulieren (wertfrei) statt die Budgets für AdWords zu verwenden! Klingt doch logisch, also fördert Google natürlich SEO so gut es geht 😉

    Denk ‚mal drüber nach.

    vg

  • Könnte ich prinzipiell so unterschreiben, wobei mir sinnvoll gewählte Überschriften generell noch sehr wichtig sind. Erleichtert meiner Meinung nach die gezielte Steuerung der Interpretation der Kernthemen und der Spezialisierung eines Dokuments. Bin mir allerdings auch fast sicher, dass Überschriften an Wertigkeit/Aussagekraft verlieren, wenn Sie sich im „gerenderten Zustand“ nicht als solche präsentieren. Ist auf alle Fälle kein „klassisches Rankingkriterium“ mehr, wie noch vor einigen Jahren. Muss ich mal genauer testen.

    Auf jeden Fall super Beitrag! Getreu nach dem Motto „Um zu ergründen, was wir mit Bestimmtheit wissen, müssen wir erst alles Bekannte anzweifeln“ 🙂

  • Ja, scheint leider was dran zu sein!
    Nachdem ich die Seite optimiert hatte, ist diese 5 Plätze abgerutscht. Jetzt steht die Frage im Raum, alten Text wieder drauf oder neuen Text schreiben.

    Euer Blog ist echt spitze, leider gehöre ich nicht zu eurer Zielgruppe.

    Trotzdem Danke für die tolle Arbeit!

  • Julian

    Hi Anonymus,

    Erstens: Anonyme Kommentare mit falscher E-Mail finde ich nicht gut. Wenn Du schon Kritik äußerst, dann mach das auch mit Deinem echten Namen – oder gibt es einen Grund, das nicht zu tun? Ich habe nicht nur von den Videos, sondern auch von diversen Tests anderer SEOs, von Ex-Googlern, Konferenzen, Rankinganalysen und aus eigenen Tests das gleiche Ergebnis gesehen. Google hat einfach wahnsinnige Angst, dass Facebook und Twitter den Hahn zudrehen, es gibt da auch schon lustige Geschichten, dass diverse Netzwerke mit Absicht falsche Daten geliefert haben etc. .
    Das alles spricht dafür, dass Google die Daten nicht auswertet.

  • Julian

    Hi Mike,

    Kurzzeitig rutschen allerdings fast alle Seiten ab, wenn man den Content ändert. Wenn er besser ist als der Alte, würde ich noch abwarten.

  • Hallo Julian,
    prinzipiell stimme ich dir in vielen Dingen zu. Allerdings greift mir auch vieles zu kurz, da das Thema Domainalter oder Social Signals auch andere Faktoren hat, die mit einfließen. BTW: Ja, ich hatte vor Jahren richtig gute Erfahrungen mit alten Domains gemacht. Würde ich heute aber auch nur noch relativ sehen, d.h. in Abhängigkeit von anderen Faktoren, aber nicht als direkten, primären Rankingfaktor.

  • Schöne Zusammenstellung, Julian! Bei den Überschriften sollte man bedenken, dass sie dem Nutzer helfen können zu erkennen, dass er auf der richtigen Seite für sein Anliegen gelandet ist und damit die Nutzersignale positiv unterstützen. Insofern wäre es auf jeden Fall ein (wichtiger) indirekter Rankingfaktor. Ich gebe Dir aber Recht, dass man das nicht so technisch sehen sollte (H1, H2 usw.), sondern qualitativ aus Sicht des Nutzers.

  • Top! Und ganz meine Meinung. SEO ist so verdammt viel mehr als ein paar Rankingfaktoren…

  • Hallo Julian,

    leider sehe ich viel zu viel Seiten in den Trefferlisten die siech anscheinend an gar keine Regeln halten. Mir kommt es ab und an tatsächlich so vor als würde Google gezielt falsche Informationen senden und gleichzeitig all das, was gar nicht sein dürfte tolerieren…

  • Hallo Julian,
    ich kann mich ein paar Vorrednern nur anschließen: Mit den Überschriften glaube ich nicht, dass du ganz richtig liegst. Um es aus Google-Sicht zu sehen: Von Google sind die Suchenden die Kunden, nicht wir Online-Marketer – das ist klar. Allerdings sind Überschriften im Normalfall auch die Teile an den Texten, die den Suchenden als erstes in die Augen stechen. D. h.: Wird dort das Bedürfnis des Suchenden befriedigt, glaubt er hier richtig zu sein. Ist sie zudem noch interessant, wird er bleiben und mit der Seite interagieren (lesen, scrollen, klicken). Das alles kriegt Google mit (vermutlich zumindest wenn Analytics drüber läuft oder der User Chrome verwendet)
    Natürlich stimmt das Ganze nicht mehr, wenn – wie du beschreibst – das H1-Tag in den Breadcrumbs versteckt wird. Das grenzt ja an Cloaking, weil ich der Suchmaschine andere Begriffe als wichtig mitteile als dem Besucher. Hier denke ich, dass deine Empfehlung von fetten und kursiv-Schreiben passt: Wenn es für den Menschen nutzt, dann bringt es etwas. Zumindest mittelfristig werden die Googles unterscheiden können, ob dieses H1-Tag nur dazu da ist, um sie zu manipulieren oder für den Menschen. Deine Meinung teile ich, bezüglich Umbau der Seite: Wenn überall H2 oder H3 umzubauen wären und der Aufwand dafür groß ist, halte ich das auch für Blödsinn. Habe ich keine H1, dann teile ich der Suchmaschine und dem Menschen ja mit, dass hier im untergeordneten h2 oder h3 das Thema relevant bezeichnet wird.
    Ganz Allgemein zum Beitrag: Vielen Dank für die Zusammenstellung und die damit verbundenen Anregungen.

  • Lisbeth

    > gibt es immer mehr Domains, die nur mit sehr wenigen Links gute Positionen erreicht haben

    da würde ich gerne mal 2 oder 3 sehen

    > Links zählen lassen, die von anderen Webmastern freiwillig ohne geldwerte Entlohnung …

    immer wieder dieses Mantra! Julian auf seiner Mission: Linkbuilding muss weh tun. „Freiwillig“ gibt´s dafür schon einen Algo? Erkennt Google schon, ob ich mich für den Link meines Lebens hingelegt habe? Ohne „geldwerte Entlohnung“. )))
    Dieses ständige, realitätsfremde Predigen von Themen- besser noch Branchenrelevanten Links, noch besser vom Wettbewerb gegenüber, verdirbt mir immer wieder die Leselust bei deinen an sich interessanten Aufsätzen.

  • also das mit den Überschriften sehe ich ganz anders. Ich bin der Meinung, dass Google und andere Suchmaschinen sehr wohl darauf achten, ob man dieses Standard-Markup einhält. Wenn ich keine Suchmaschinen als Traffic-Quelle brauche, meinen Traffic also über Pinterest, Tumblr, Reddit, Twitter und Facebook ziehe dann sehe ich das evtl. ein – aber es geht hier ja um SEO. Und die H-Thematik ist nun mal Standard, der auch standardmäßig verwendet werden sollte.

  • achja, und eine sehr nette Linkbaiting Idee 😀

  • Abwarten hat sich gelohnt, nun sind die Seiten besser geranked.
    Was das ranken ohne gute Links angeht, so gibt es zumindest in meinem Mitbewerberumfeld einige Seiten, die wenig bis keine Links haben und auf den ersten „Laienblick“ nur durch Onpageoptimierung ranken.

    Sollte das Thema interessant sein, poste ich gern mehr darüber.

  • Mike

    Hi Julian,

    interessanten Austausch, den Du hier initiiert hast. Ich finde es gut, wenn wir SEOs uns von Zeit zu Zeit mal über die vermeintlich geltenden Rankingfaktoren unterhalten und diese auch hinterfragen.

    Die Newsseite mit der H1 in der Breadcrump ist damit übrigens nicht ganz erfolglos. Bei Google News und in den NewsOneBoxen tauchen diese Überschriften vereinzelt noch auf. Google News hängt dem Rest von Google ja immer etwas hinterher, aber so oder so – ganz raus ist dieser „trick“ noch nicht.

    LG,
    Mike

  • @ Mike:

    Da hast du mit Sicherheit recht, aber gerade wie Julian schon sagte: Die Fähigkeit von Google, Websites rendern zu können, verschafft ihnen hier einen Vorteil, den SEOs und Webdesigner nicht aushebeln können (warum auch).
    Gerade bei WordPress finde ich das aber toll, da hier bei manchen Themes die Überschriften total chaotisch vergeben werden.

    LG.,
    Dominik

  • @Lisbeth
    Ich habe an der Nischenseiten Challange teilgenommen (infos: http://www.nischenseiten-guide.de/) und habe tatsächlich festgestellt, das Seiten mit nur wenigen Links gegen zum Teil große Seiten mit hunderten Links gut Ranken, auch gegen Größen wie Amazon und co.

    Also der Peer hat das wirklich gut geschafft, ich selber eher nicht bei dieser Challange 🙁

    Also bei den titeln gehe ich aber auch von aus, das diese noch recht wichtig sind für google. Ich denke es ist die Mischung die es dann am ende macht.

  • Steffi

    Danke für den Artikel. Was ist denn mir´ Keyword-Domains. Sind diese noch ein relevanter Rankingfaktor?
    Lieben Dank!

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