Ausgehende Links und SEO

29. September 2014  |   ,  |  26 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Wie wirken sich ausgehende Links aufs Ranking einer Domain aus? Oftmals vergessen viele SEOs, dass nicht nur die eingehenden Links ein Rankingkriterium  sind – sondern auch die ausgehenden!

seoktoberfest-charity-bbq

So sah übrigens das Black Hat Panel auf dem Seoktoberfest Charity BBQ aus!

Schwächen ausgehende Links meine Seite? Geht Linkjuice verloren?

Geht man von der Pagerank Theorie aus, dann ist es tatsächlich so, dass externe Links auf den ersten Blick nichts als freiwilliges Abgeben von Linkjuice sind. Von daher haben Onpage.org oder auch SEO Book recht, wenn sie schreiben, dass man nicht zu viele ausgehende Links in einem HTML Dokument haben sollte. Das kommt allerdings immer genau auf den Fall an.

Hubseiten

Anders sieht es nämlich aus, wenn man eine sogenannte Hubseite erstellt. Das sind (oft kommentierte) Linklisten von Experten zu einem bestimmten Themengebiet. Dort findet man meistens sehr gute Inhalte und es ging früher das Gerücht herum, dass Google diesen HTML-Dokumenten besondere Linkpower verleiht.

hub-effekt

Domain 7 besizt besondere Autorität, weil sie alle anderen Domains in ihrem Themengebiet verlinkt.

Teilweise konnte man damals durch das Einfügen externer Links sogar Rankingerfolge mit der eigenen Domain erreichen. Ist ja auch irgendwie klar, oder?

„Zeig mir auf wen Du linkst und ich sag Dir, wer Du bist!“

Google ist eine linkbasierte Suchmaschine. Die Ingenieure wären dämlich, würden sie nur die eingehenden Links beobachten. Fast genauso wichtig ist, auf wen man selbst verlinkt. Seht Euch mal Eure ausgehenden Links an, zum Beispiel mit Screaming Frog.

  • Verlinkt Ihr Seiten in Eurem Themengebiet? Als Fashion Blog also andere Modeseiten und Modeblogs? Oder auch (oft) unrelevante Webseiten?
  • Verlinkt Ihr ausschließlich qualitativ hochwertige Seiten und seid „unbestechlich“ in Eurer Verlinkung?
  • Oder verlinkt Ihr auch mal einen Linktauschpartner oder verkauft einen Link?

Google sieht sich nicht nur die Links von einzelnen Dokumenten an, sondern auch von Eurer kompletten Domain. Dabei wird dann sehr schnell klar, ob Ihr konsistent und „wirklich“ andere Webseiten weiterempfehlt oder eben auch (oder nur) Links herausgebt. Wenn Ihr ständig gute Quellen innerhalb Eurer Nische verlinkt, dann ist das ein sehr gutes Signal, dass ich als Google sehr stark werten würde. Umgekehrt aber natürlich auch, dazu kommen wir jetzt.

Unnatürliche ausgehende Links

Seit etwa zwei Jahren versendet Google Meldungen an Webmaster, die es zu gut gemeint haben mit Linktausch oder -verkauf. Es gibt drei Härtegrade:

  • Unnatürliche ausgehende Links Meldung: Die „harmloseste“ der Meldungen bedeutet für die Domain an sich meistens gar keine Rankingeinbußen. Allerdings werden Links von der Domain künftig weniger oder (eher) gar nicht mehr positiv gewertet, im Extremfall sogar als negativ angesehen. Die Domain ist künftig eine Einbahnstraße und gibt keine Linkpower mehr weiter, beziehungsweise besonders keinen Trust mehr.
  • Unnatürliche ausgehende Links Meldung und Rankingeinbußen: Wer zeitgleich mit der Meldung (bzw. 1-2 Wochen später) einen Absturz im Ranking erfährt, der hat wohl deutlich zu viele Links deutlich zu freizügig hergegeben. Wer nachlesen möchte, Adrian hat hier sehr offen darüber geschrieben. Übrigens fliegt man in diesen Fällen sowohl bei Adsense als auch bei Google News raus!
  • Unnatürliche ausgehende Links –  Reiner Spam: Wer zusätzlich zur Meldung „unnatürliche Links“ noch den Beinamen „reiner Spam“ von Google bekommen hat, der fliegt komplett raus. Mit der „Site:“ Abfrage lässt sich die Domain nicht mehr finden. In diesem Fall hat man es komplett übertrieben und die Domain besteht zum allergrößten Teil aus gekauften Artikeln. Meistens ist bei kompletter Deindexierung der Content auch nicht gerade das Allerbeste, so dass Google kein Problem darin sieht, wenn die Domain nicht mehr in Google zu finden ist.

Ich finde, dass man bei allen drei Meldungen handeln sollte – Es sei denn, die Domain ist einem egal. Problematisch ist es natürlich, wenn man Links getauscht, verkauft oder gar vermietet hat (was ja praktisch immer der Fall ist, sonst hätte es ja keine manuelle Maßnahme gegeben). Juristisch gesehen ist man hier in einer Zwickmühle. In der Praxis allerdings sind sowieso viele SEOs mit Linkabbau beschäftigt und werden meistens nichts gegen die Linkentfernung haben. Im Zweifelsfall sollte man aber vorher fragen!

„He, bau doch noch nen Trustlink ein!“

Eine beliebte Linkbuilding Technik, die immer noch aktiv genutzt wird, ist folgender Denkweise zu verdanken: Google sieht sich innerhalb eines Dokuments alle ausgehenden Links an und bewertet dann, wie vertrauenswürdig diese Links sind. Wenn ein Webmaster nun in einem (gekauften oder getauschten) Artikel auf Billige-Affiliateseite24.de verlinkte, war das natürlich kein gutes Signal.

Also kamen pfiffige SEOs auf die Idee, zusätzlich noch einen oder zwei Links auf sogeannte „Trusted Sources“ zu setzen. Im Dokument fand man daher dann meistens einen Keywordlink auf die Linkpartnerseite und zusätzlich noch einen Link auf Wikipedia.

Etwa so: Günstige Hosen sind schon seit langer Zeit ein Bedürfnis der Menschheit.

Diese sogenannten Trustlinks sollten außerdem kaschieren, welcher denn nun der gekaufte Link sei. Bei Google arbeiten aber keine Bartaffen, sondern sehr fähige Entwickler. Ich habe aus zuverlässiger Quelle gehört, dass genau diese Vorgehensweise (Trustlink + Keywordlink) mittlerweile algorithmisch gelöst wird und sogar ein besonders deutliches Signal für Linkverkauf ist.

Fun-Fact nebenbei: Die SEOs von Spiegel, Chip und anderen vertrauenswürdigen Seiten ärgern sich zu Tode, wenn sie sehen, dass Ihre Domains in diesem Zusammenhang „missbraucht“ werden. Verständlich, oder?

Sonderfall User Generated Spam

Wer auf seiner Domain Bereiche unterhält, in denen andere Content einstellen können, der hat gleichzeitig auch immer mit Spam zu tun. Das solltet Ihr beherzigen:

  • Forensignaturen sollten automatisch nofollow sein – dann handelt Ihr Euch auch weniger Spam ein.
  • Blogkommentare sollten ebenso immer nofollow sein. Zusätzlich handhabe ich es so, dass unter „Name“ auch der Name oder zumindest Nickname stehen sollte. Niemand nennt seine Kinder „Staubsaugertest“ 😉
  • Ihr habt ein Portal, in dem User tatsächlich Beiträge schreiben können? Egal ob Ihr mit Nofollow verlinkt oder mit Follow: Ihr braucht dann ein wirklich großes Anti-Spam Team.

Google hat hierfür eine recht gute Infoseite zusammengestellt.

Angst vor ausgehenden Links

Viele normale Webmaster haben mittlerweile Angst davor, auf andere Webseiten zu verlinken, weil sie befürchten von Google abgestraft zu werden. In der Regel braucht man allerdings keine Befürchtungen vor einer Abstrafung zu haben. Nur, wer des Öfteren Links verkauft oder sich oft „kostenlose“ Produkte zuschicken lässt, der ist auf dünnem Eis unterwegs.

Im Gegenteil: Wer andere nicht verlinkt, der wird auch selbst seltener verlinkt. Links gehören essentiell zum Internet dazu und wenn Ihr eine Seite gut findet, dann könnt Ihr sie gerne verlinken. Es gehen auch themenunrelevante Links, wenn es sich um einen guten Freund von Euch handelt oder Euch ein Produkt gefällt und Ihr das Ganze nicht übertreibt. Google mag es nur nicht, wenn sich Webmaster „bestechen“ lassen: Ob das Geld ist oder (übermäßig) teure Produktproben.

Produktproben

Bei Produktproben sollte man sich fragen: „Würde ich erwarten, das dafür zu bekommen?“ Wenn ich mich (für meine Leser) von der Qualität eines Produktes überzeugen will, dann brauche ich als überzeugender Blogger ja eine Möglichkeit, das Produkt zu sehen. Wenn es sich um eine Packung Windeln handelt, dann ist das auch aus Google Sicht kein Problem. Handelt es sich hingegen um ein Laptop (und ich darf es hinterher behalten!), dann ist das schon eher Bestechung. Hier noch die genaue Antwort von Matt Cutts:

 

Ausgehende Links – Best Practice und Fazit

Ich handhabe es so, dass ich immer großzügig andere verlinke, wenn es zum Thema passt und die Informationen (oder auch Produkte) meinen Besuchern helfen. Das ist es auch, was Google will und dann gibt es nie Probleme. Im Artikel „Wie verlinke ich richtig?“ findet Ihr weitere Infos, wie man denn nun genau verlinken sollte.

Wenn Ihr in Eurer Nische konsequent gute Webseiten verlinkt, dann wertet das Google nicht negativ, sondern im Gegenteil sogar sehr positiv. Darüberhinaus werden es die anderen Webmaster in  Eurer Nische bemerken und Euch vielleicht dann auch einmal verlinken. Gute externe Links helfen Euren Rankings in vielerlei Hinsicht!

Diskussionswürdig: „Unsichtbares Nofollow“?

Was wäre, wenn Google eine Funktion in den Webmastertools einführen würde, bei der man externe Links für andere unsichtbar auf Nofollow stellen könnte? Auf diese Weise könnte man fröhlich Links verkaufen und sie dann insgeheim entwerten. Umgekehrt wäre niemand mehr sicher, ob der Link, den er gerade gekauft hat, überhaupt etwas wert wäre. Was meint Ihr dazu?

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26 Kommentare

  • Max

    Ein schöner Aufruf gegen Linkgeiz;-)

    Sag mal Julian – Kommentare auf Nofollow – warum dann nicht gleich weg lassen?

    Muss ich nicht auch befürchten, dass bei vielen Kommentaren ein Großteil des Linkjuices im Nirvana landet?
    Also zN Seite mit 100 internen und externen Links und dazu 50 Kommentar-Linksmit Nofollow = 1/3 Juice verschüttet?

  • Julian Dziki

    Hi Max,

    Du spielst darauf an, dass Nofollow Links Linkjuice wegnehmen, richtig? Die Frage ist, ob die Links denn den internen Links Linkjuice wegnehmen? Ich vermute nämlich nicht. Ich vermute, dass Google für jedes Dokument interne und externe Links getrennt ansieht. Aber wissen tue ich es nicht. Von deinem Standpunkt aus gesehen – wenn man vorsichtig ist – wäre die Antwort dann eigentlich „Ja.“
    Also lieber gar keine Links als Nofollow Links. Das regt zum Nachdenken an…
    Danke für dein Kommentar!!!

  • Hallo,

    ich finde es gut, dass dieser Aspekt mal mehr Beachtung findet. Ich gehe seit jeher großzügig mit Verlinkungen auf externen Seiten um. Das liegt meist in der Logik der Sache. Links sind dazu da um geklickt zu werden und somit Mehrwerte zu liefern. Ich persönlich setze nur jeden 20. Link auf NoFollow, wenn ich die externe Seite zwar erwähnen will, aber mit dem Gesamteindruck dieser nicht ganz zufrieden bin.

    SEO = Logik der Besucher!

    😀

  • Hallo zusammen,

    sehr interessante Antwort auf das Kommentar, Julian. Ich gehe mit meiner Vermutung sogar noch einen Schritt weiter und stelle die These in den Raum, dass Google nicht persé interne und externe Links unterschiedlich beurteilt, sondern auf Basis von Mustererkennung eine Entscheidung vornimmt und dann den passenden Slot für die Beurteilung zuweist.

    Wie ich drauf komme?
    Ein grobes Beispiel: ist eine Seite als Link-Spam identifiziert, wie z. B. in einem Artikelverzeivhnis, wirken weder externer noch interner Link. Ergo muss eine Gesamtbeurteilung stattgefunden haben, denn sonst würde zumindest der interne Link noch wirken. Das Beispiel legt allerdings nahe, dass die ganze Domain Mist ist und deshalb nicht mehr rankt.
    Ein anderes Beispiel wäre es also, wenn man eine reguläre Seite nimmt, die beispielsweise im Rahmen der Teliad Nr. als Link-SPAM identifiziert wurde. Diese rankt noch, aber die externen Links wurden weitestgehend entwertet.

    Wenn man mal alle anderen Faktoren außen vor lässt, wäre das sicherlich ein spannender Test, um die These zu untermauern oder zu entwerten.

    Was meinst ihr?

  • Sogar die Bartaffen mit Wikipedia verlinkt 😀

    Ich predige ständig, dass auch ausgehende Links Einfluss auf die Rankings haben aber in der Regel kommt dann: „Oh nein, damit geben wir doch unseren Linkjuice weg und verlieren PageRank!“ oO

    Danke für diesen Beitrag, Julian!

  • Super Beitrag, Julian!I like it – thumbs up! 😉
    Du hast komplett recht. Viele vergessen im Eifer des Gefechts oft, dass das fokussieren auf inbound link building oft vom wesentlichen ablenkt. Natürlich ist das wichtig, dass man auch Offpage Seo in diese Richtung betreibt, aber den Outbound-Aspekt darf man auch net vergessen. Nach meiner Ansicht ist es sehr gewichtig,wenn eine Seite, die 99% mit dem Thema SEO zu tun hat – auch mal als Referenz auf eine vermeintliche „Konkurrenzseite“ verlinkt….Das zeigt, dass man niemanden fürchtet und SEO für das allgemeine Nutzen tätigt. SEO ist auch irgendwo ein Nehmen und ein Geben 🙂

    Liebe Grützi aus Leverkusen,

    Alper Aribal

  • BroFist

    Würde bei der Thematik „Warum Kommentare nicht gleich weglassen anstatt auf nofollow setzen“ eher gerne den Ansatz „Scheiß auf SEO – das Feedback der Leser ist es Wert“ verfolgen 😀 Gerade für Unternehmen mit neuen/innovativen Produkten können sich aus regen Diskussionen in den Kommentaren auch neue Ideen & Ansätze entwickeln.

    Zu Deiner Idee mit der Webmaster Tools nofollow Funktion: Fänd ich gut. Insbesondere wenn es einige dann wirklich so praktizieren würden wie Du beschreibst. Würde hoffentlich dabei unterstützen, dass der ganze fuckin‘ Linkverkauf-Markt endlich zusammenbricht. Manchmal hab ich nämlich den Eindruck Du kannst noch so gutes und passendes Material am Start haben, ohne Moos nix los mit der Verlinkung.

  • Sehr schöner und interessanter Artikel!

    Habe ihn zum Anlass genommen auf SEO.at zu verlinken:
    http://seo.at/wie-wirken-sich-ausgehende-links-auf-das-ranking-einer-webseite-aus/

    Viele Grüße aus Bonn
    Julian

  • Julian Dziki

    Hallo Julian,

    Danke!

  • Julian Dziki

    Hi Chris,

    Stimmt. Darüberhinaus erkennt Google Kommentare aus WordPress Installationen (90% aller Blogs) automatisch auch als solche und wertet es dann anders. Manchmal darf man aber auch getrost annehmen, dass der Algorithmus nicht perfekt ist – also könnte Max schon recht haben. Allerdings wären dann besonders die besten WordPress Artikel (mit vielen Kommentaren und meistens auch eingehenden Links) dann auch die, die am meisten Linkpower verschwenden würden. Ich glaube, dass Google das schon gefixt hat.

  • Kurze Anmerkung zu Kommentarlinks in WordPress:

    Auf meinem Blog sind ALLE Kommentar-Links dofollow und meine Rankings haben sich nach dieser Umstellung sogar wesentlich gebessert. Natürlich schalte ich nur qualitativ hochwertige Kommentare frei aber das ist es mir wert.

    LG

  • Roland

    Also mir ist das was Matt Cutts so von sich gibt recht schwammig. Das ist seit Jahren schon so dass meiner Meinung nach fabuliert wird und es im Laufe der Zeit alles anders kommt.

    Man darf, sollte dann aber doch nicht, nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig. Was will google eigentlich?
    Achja, da fällt es mir wieder ein. Google ist ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen das primär daran interessiert ist den eigenen Geldbeutel zu füllen. Wie es anderen dabei geht, ob kleiner Blogger oder SEO Unternehmen ist Google relativ egal. Wieso sollte sich Google auch darum kümmern?

    Langsam hab ich die Nase voll von dem was Matt Cutts meint was gut wäre. Im Grunde liebe ich eine gute Blogroll, im Grunde bin ich nicht linkgeizig und meine Kommentare auf den verschiedenen Blogs sind auf follow.

    Ich überlege mir nun ob ich nicht alles auf nofollow stelle und Linklisten rausschmeisse. Das ist scheinbar der sichere Weg.

    Es wird der Tag kommen da wird Google dann auch noch die perfekt ausgearbeiteten „Experten“artikel für sich vereinnahmen. Ich kenne kein Feld auf dem Google sich nicht das genommen hat was Google Geld bringt.

  • Kaskjar

    @Roland
    du hast es auf den Punkt gebracht. Ich sehe die ganze Geschichte mit dem PR und dem angeblichen Saft was verschenkt oder verschüttet wird sowieso als schwachsinnig! Google macht was es will!

    Einerseits ist die große Rede das der PR nicht mehr zählt und dann werden aber sehr viele Blogs abegstraft. Und das mit den ausgehenden Links ich würde wenn ich könnte so viele Verlinkungen in meinen Text einbauen da ich damit meinen Lesern zeige HEY SCHAUT EUCH DAS AN! und diejenigen die den Artikel lesen und KEINEN Blog haben wissen doch sowieso nicht was dofollow und nofollow bedeutet. Aus diesem Grund kann doch alles nofollow sein und auch die verlinkungen in den Kommentaren sehe ich sowieso als reiner Spam. Ja ich bin ein SEO, ja ich habe Seiten die Links gebrauchen können und NEIN ich setzte hier keine Verlinkung weil meiner Meinung nach zählt hier nicht meine Verlinkung, sondern mein Kommentar oder?

  • Toller Beitrag. Eine Website sollte keine Einbahnstraße sein.

  • Lars

    Hallo Julian,

    Ich hoffe du liest den Kommentar noch, da das Thema ja schon älter ist.
    Ich betreibe eine Seite über Meerschweinchen, Haltung, Zucht usw. Jetzt kam mir die Idee, eine Liste von Züchterwebseiten auf meiner HP zu integrieren. Das ganze nach Bundesland sortiert.
    Der Hintergrund ist hier, das ich von vielen Interessenten angeschrieben werde, wo man die und die Sorte bekommen kann. Ich muss jetzt immer für jeden Interessenten die passenden Züchter raussuchen und zwar da wo sie wohnen, da man Meeris ja schlecht versenden kann.
    Daher die Liste mit den Webseiten der Züchter.
    Ein Forenteilnehmer meinte aber zu mir, das wäre gar nicht gut für meine Seite, da ich dann ja soviele ausgehende Links hätte (ca. 150) könnten da schon zusammenkommen.
    Das wâre dann wie ein Webkatalog und das fände google wohl gar nicht gut.
    Daher bin ich auf der Suche nach informationen zu ausgehenden Links auf deine Seite gestossen und würde mich über eine Einschätzung von dir freuen.
    Meine Idee wäre die Links alle auf no follow zu setzen, da es keine Hilfe in form von Linklraft für die anderen Seiten sein soll, sondern für meine Besucher.

    Gruss Lars

  • Katharin

    Hey Julian,

    gibt es zu diesem Thema auch aktuelle Meinungen?
    Wie sieht es heute mit dem externen Verlinken aus?
    Gebe ich damit „Linkjuice“ ab und ranke schlechter?
    Welche Auswirkungen habe ich durch Verlinken anderer Websiten?

    Ich habe versucht das Internet mal nach aktuellen Infos zu durchforsten, aber leider sind alle Posts, die sich irgendwie mit dem Thema beschäftigen aus 2014 oder älter,

    Ich freu mich auf Dein Feedback.

    Liebe Grüße
    K.

  • Julian Dziki

    Hallo Katharin,

    Meiner Meinung nach hat sich hier nicht viel geändert – was sollte sich denn geändert haben?

    Viele Grüße
    Julian

  • Julian Dziki

    Hallo Lars,

    Gute, hilfreiche Links, die Du für den User einbaust sind normalerweise nicht schädlich. In Deinem Beispiel denke ich, dass diese Links sogar positive Auswirkungen haben könnten.

    Viele Grüße
    Julian

  • Hallo Julian,
    Danke für den Artikel, ich hoffe es ist noch weitgehend aktuell. Leider findet man wenig SEO Information für Datenbanken und Informationswebsiten.
    ich betreibe eine globale Informationswebsite (z. T: Datenbank) über eine Lifescience Technologie derzeit mit über 4000 ausgehenden Links (noch alle auf follow) und diversen eigenem Content! Soweit eigentlich kein Problem nun habe ich aber in die Website ein Registry für Serviceanbieter integriert, dies ist dann aber kostenpflichtig! Dann würde Google ja wieder auf die Idee kommen ich verkaufe hier Backlinks, aber darum geht es ja gar nicht sondern ich leite letztendlich Kunden weiter und dazu ist der Link da! In dem Registry haben die Kunden diverse Möglichkeiten ihren Service zu beschreiben, es ist nicht nur ein Eintrag!
    Wie kann man den dies aus SEO Sicht einschätzen? Sollte ich die Links aus dem kostenpflichtigen Registry auf no follow setzen?
    vielen Dank für Deine Hilfe.
    mit freundlichen Grüßen Immanuel

  • Julian Dziki

    Hallo Immanuel,

    Die Frage kann Dir nur Google selbst beantworten – z.B: in einem Webmaster Hangout. Der letzte Artikel von Google zu dem Thema ist schon recht alt, aber vielleicht trotzdem hilfreich: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2008/06/webkataloge-im-rampenlicht.html
    Viele Grüße
    Julian

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