Brand Awareness einfach erklärt
Brand Awareness beschreibt, wie bekannt eine Marke in der relevanten Zielgruppe ist. Je höher die Brand Awareness, desto eher erkennen und erinnern sich Menschen an eine Marke, wenn sie eine Kaufentscheidung treffen.
Inhalt
Warum ist Brand Awareness so wichtig?
Eine hohe Markenbekanntheit sorgt dafür, dass Deine Marke die erste Wahl ist, wenn potenzielle Kund*innen nach Produkten oder Dienstleistungen suchen (z. B. auf Google & Co.), die Du anbietest. Das bedeutet:
- Mehr organische Suchen nach Deiner Marke (z. B. „Adidas Sneakers“ statt nur „Sneakers“)
- Bessere Klickraten auf Anzeigen, weil Deine Marke bereits Vertrauen genießt
- Höhere Conversion Rates, weil Menschen eher bei bekannten Marken kaufen
- Langfristige Kundenbindung, weil Kund*innen eher zu Marken zurückkehren, die sie kennen
Kurz gesagt: Brand Awareness sichert das langfristige Wachstum Deines Unternehmens. Insbesondere für Firmen, die auf Wiederholungskäufe oder nachhaltige Kundenbeziehungen angewiesen sind, ist die Markenbekanntheit ein entscheidender Erfolgsfaktor. Wer hier nicht investiert, läuft Gefahr, austauschbar zu bleiben.
Wie misst man Markenbekanntheit?
Brand Awareness ist keine klassische SEO-Kennzahl wie Traffic oder Conversion Rate, aber es gibt einige Möglichkeiten, sie zu messen:
- Direkte Markensuchen: Wie häufig wird Deine Marke bei Google gesucht? Die Google Search Console oder Google Trends liefern hier wertvolle Daten.
- Social Mentions & Engagement: Wird Deine Marke in sozialen Medien erwähnt? Wie oft wirst Du markiert oder in Unterhaltungen genannt?
- Website-Traffic über Brand Keywords: Wie viele Besucher*innen kommen direkt auf Deine Website, weil sie Deine Marke in den Suchschlitz bei den Suchmaschinen eingegeben haben?
- Umfragen & Marktforschung: Frage Deine Kund*innen direkt, beispielsweise nach einem Kauf, ob sie Deine Marke bereits kannten.
Diese Messmethoden geben Dir eine gute Orientierung, ob Deine Marke wirklich an Bekanntheit gewinnt.
Strategien zur Steigerung der Markenbekanntheit
Wenn Du festgestellt hast, dass Deine Marke noch nicht sehr bekannt ist, solltest Du gezielt in den Aufbau Deiner Markenbekanntheit investieren – denn sie kommt nicht von allein. Diese bewährten Tipps helfen Dir dabei:
Biete echten Mehrwert mit Content Marketing
Guter Content sorgt dafür, dass Deine Marke als vertrauenswürdige Informationsquelle wahrgenommen wird. Das können Blogartikel, Whitepapers oder Infografiken sein, die Deiner Zielgruppe im Alltag weiterhelfen.
Beispiel: Ein Fitness-Start-up kann mit regelmäßigen Blogartikeln über gesunde Ernährung und Trainingspläne langfristig Reichweite und Vertrauen aufbauen.
Zeige Präsenz und interagiere auf Social Media
Auf Social Media kannst Du Dein Markenimage aktiv prägen. Die besten Strategien:
- Storytelling: Zeige, was hinter den Kulissen Deines Unternehmens passiert.
- Community-Interaktion: Antworte auf Kommentare und führe Gespräche.
- Kooperationen mit Influencern: Glaubwürdige Multiplikator*innen können Deine Marke schneller bekannt machen.
Beispiel: Eine nachhaltige Modemarke zeigt auf Instagram, wie ihre Kleidung produziert wird und gewinnt durch Kooperationen mit Influencer*innen an Reichweite.
Erhöhe Deine Sichtbarkeit mit Display- & Video-Ads
Gezielte Display- oder YouTube-Kampagnen helfen, Deine Marke ins Gedächtnis potenzieller Kund*innen zu bringen. Dabei geht es nicht um direkte Verkäufe, sondern um Wiedererkennungseffekte.
Beispiel: Ein neues Tech-Produkt erzeugt mit kreativen Videoanzeigen auf YouTube Aufmerksamkeit.
Positioniere Dich als Expert*in mit SEO & Thought Leadership
Wenn Du zu relevanten Themen in den Top-Ergebnissen auf Seite 1 in den Suchmaschinen stehst, stärkst Du automatisch Deine Brand Awareness. Dafür brauchst Du:
- Gastartikel & PR-Berichterstattung
- SEO-optimierte Blogbeiträge mit Mehrwert
- Experteninterviews & Podcasts
Beispiel: Ein SaaS-Unternehmen veröffentlicht Whitepapers zu aktuellen Branchentrends, die oft zitiert und geteilt werden.
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