Blogkommentarspam – Es reicht!!!
Gestern bei SeoFM habe ich von einem neuen Tool erfahren, das Blogkommentarspam jetzt noch einfacher macht: Der Fast Blogfinder. Wie oft soll man es noch erwähnen? Wann merkt endlich auch der Letzte dass Blogkommentare nichts bringen?
Google merkt es!!!
Google ist keine Hinterhoffirma, sondern ein riesiges Unternehmen. Den Algorithmus macht nicht der Seppi aus der Kneipe – den Algorithmus steuern die Besten der Besten und bekommen dafür wahrscheinlich Unsummen von Gehältern, die man sich nicht einmal ansatzweise vorstellen kann. Wer im Ernst glaubt, dass Google
- WordPress nicht erkennen kann
- den Bereich, in dem Kommentare stehen nicht erkennt
Der muss schon ganz schön naiv sein. Anscheinend muss man das aber einmal richtig erklären…
Der Quelltext
Schauen wir uns doch einmal den Quelltext von unterschiedlichen Blogs an: Wenn sich der Googlebot diesen ansieht (und das tut er ja), dann hat er einige Hinweise darauf, was ein Kommentarlink ist und was nicht. Hier einige typische Quellcode-Schnipsel für Kommentare
<!– You can start editing here. –>
Dieser HTML-Kommentar taucht ziemlich genau vor dem Kommentarbereich von WordPress-Blogs auf. Er endet oft ziemlich eindeutig mit <!– begin sidebar –>. Der Googlebot liest den Content dazwischen, wertet aber alle Links in diesem Bereich ab. Das behaupte ich jetzt einfach mal.
id=”comment-12345″
Vor jedem Kommentar steht entweder als CSS oder sonstige Deklaration, dass es sich bei dem folgenden Text um einen Kommentar handelt. Auch <div class=”commenttext”> steht sehr oft im Quellcode.
Kommentare in Überschriften
Ihr glaubt, Google liest kein CSS und keine HTML-Kommentare? Gut, wie sieht es dann aus mit Überschriften? So gut wie überall steht im Quelltext “Kommentare” in H2, H3, H4 oder H5. Davor steht oft ein Brimborium “Geschrieben von XY am 21.12. um 12:00 Uhr”, die verwandten Beiträge, die Tags, Social Bookmarks oder was man noch an das Ende eines Blogposts stellt.
Diese Dinge kann man ja ändern…
Man könnte ja diese “Footprints” einfach entfernen und dann würde sich der Bot um einiges schwerer mit der Erkennung von Kommentarlinks tun. Aber wer tut das schon? Ich habe niemanden finden können.
Vornamen in Links
Theoretisch könnte Google auch einen Vornamen als Linktext abwerten. Das brauchen sie aber nicht einmal machen, weil die obigen Methoden schon völlig ausreichen und sie mit der Vornamen-Link Methode eventuell auch “Unschuldige” treffen könnten.
Bernd Sonnensegel
Sistrix hatte ja vor einiger Zeit über Bernd Sonnensegel geschrieben, der einen schnellen Aufstieg durch Kommentarspam erreicht hatte. Gute Positionen waren sehr schnell erreicht und im Juli kam der Absturz. Sehen wir uns doch einmal die Entwicklung der Domain in den SERPS in Sistrix’ SEO Tools seit Juli an:
Wie man sehr gut sehen kann, folgte auf den schnellen Aufstieg der Fall ins Bodenlose. Anfang August ging es steil bergab und seitdem ist das gute Ranking Vergangenheit. Vielleicht bekommt man die Domain da noch einmal raus – ich persönlich würde es aber gar nicht erst versuchen.
Wirkung?
Klar zeigen Kommentarlinks irgendwie noch eine kleine Wirkung. Wenn ich mir die Kurve allerdings ansehe, dann ist sie für mich auch nicht gerade überzeugend. Hier mal eine Kurve von einer meiner Domains, die ich mit “echten” Trust-Links nach oben gebracht habe.
Auf den ersten Blick sieht meine Kurve natürlich bedrohlich steil aus, aber das macht nichts.
Während die Sonnensegler wohl hunderte von Kommentaren geschrieben haben, ist mein Effekt auf maximal 10 Links zurückzuführen. Meine Domain wird mit Sicherheit nicht abstürzen (sag niemals nie…), zumindest nicht so stark wie Bernd Sonnensegel. Was man aber gut sieht: Ich habe zwar eine steile Kurve, aber insgesamt bin ich von 0 auf 0,2 gerutscht. Die Sonnensegler hingegen schafften in etwa derselben Zeit eine Verbesserung von 0 auf 0,8. Viermal so schnell nach oben und dafür dann ewig ins Abseits? Oder lieber langsam und ehrlich, dafür aber dauerhaft gut gerankt? Was ist besser?
Google erkennt das alles nicht
Das absolute K.O. Argument, für alle die sagen “Aber es funktioniert doch” ist ein kleines Wort: Noch. Noch funktioniert es, aber diese Methode ist genauso wie die mit Artikelverzeichnissen dem Tode geweiht. In ein paar Monaten, vielleicht auch erst in einem Jahr wird Google ein paar Zeilen extra in den Algorithmus schreiben und einige Leute werden sehr dumm aus der Wäsche gucken.
Wenn, dann richtig!
Wenn ihr schon Kommentarlinks bekommen wollt, dann macht es richtig. Schreibt euch einen guten Crawler, einen Bot und fangt ordentlich an zu spammen. Dann wisst ihr von Anfang an dass eure Domain nur eine kurze Zeit rankt und ihr sie dann wegwerfen könnt. Aber hey – es gibt viele Leute, die das erfolgreich machen. Wozu sonst gibt es Askimet?
Wie sonst?
Anstatt die Zeit mit Kommentarspam zu verplempern, solltet ihr auf eurer Webseite verlinkenswerte Inhalte schaffen und dann Webmaster ansprechen, ob sie euch nicht verlinken wollen. Angenommen ihr seid damit zehn Mal so langsam wie mit Blogkommentarspam: Diese Links sind auch 10x so viel wert (mindestens!!!) und sind dauerhafte und ehrliche Links! Meiner Meinung nach ist jede X-beliebige Linkliste mit 50 Links besser als ein Kommentarlink, weil sie redaktionell betreut wird. Google will redaktionelle Links sehen und keine User-Generated Links!
Insofern: Kehrt um von der dunklen Seite der Macht und wandert ins Licht! Das Gute siegt am Ende immer! Kommentarlinks sind böse!!!
Wer kommentieren will, darf das gerne auch mit seiner Webseite machen. Hier ist sowieso alles nofollow.
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33 Responses to Blogkommentarspam – Es reicht!!!
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Great site!
Hehe, du alter Spammer!
ich stimme mit dir überein, daß kommentarlinks keine seo arbeit darstellen.
allerdings finde ich, daß sich bei deiner aussage, daß sich”jede X-beliebige Linkliste mit 50 Links besser als ein Kommentarlink, weil sie redaktionell betreut wird. Google will redaktionelle Links sehen und keine User-Generated Links!” die katze in den schwanz beißt. redaktionell ist per defnition nichts anderes als user generated content. und ob nach dem user generated nun links oder content oder sonst was steht, ist völlig pumpe, so lange für google immer user generated aka organisch zu erkennen ist. denn das ist doch ultimative kriterium für google imho. onkel bernd hat es leider übertrieben, google hat es nicht mitbekommen! erst durch die medien-blog-präsenz der ganzen geschichte ist da jmd darauf aufmerksam geworden und hat dann manuell die sonnensegel gestrichen bzw streichen lassen. kann man recht gut an den grafiken von dir bzw sistrix erkennen, wenn man sich das datum anschaut.
google wird vlt die kommentarlinks abwerten bzw die wertigkeit entschärfen, aber verschließen werden sie sich nie davor, sonst müßten sie ja ihre (präsentierte) philosophie ändern.
Bei einer Linkliste schreibe ich den Webmaster an und bitte ihn mich aufzunehmen. Nur wenn meine Seite gut und nützlich ist, bekomme ich den Link auch. Bei Kommentaren schreibe ich selbst den Link hinein. Das meinte ich mit “User-Generated”.
Muss auchmal was einwerfen. Also FastBlogFinder ist erstens Schrott und zweitens sau alt.
Blogkommentare alleine sind vielleicht Müll, aber die Mischung bringts. Und der Spruch “noch” bringt es etwas mag sein, aber das sagte man schon bei den Artikelverzeichnissen und sie bringen immer NOCH etwas
Ich sehe das nicht so kritisch. Jeder muss selbst wissen, wie er seine Seite verlinkt. Am Ende zählt jeder Link, der von Google nicht abgestraft wird. Blogkommentare bringen nur dann was, wenn man 1. Blogs nimmt wo keine anderen (oder nur sehr wenig) SEOs aktiv sind und 2. es nicht übertreibt.
Und sind wir mal ehrlich, glaubt ihr ehrlich, dass Google erkennt ob Artikelverzeichnis oder “Content-Linktausch”? Wenn ihr beispielsweise eine normale Seite bereibt, Links aus dem Content tauscht, steht die Seite genauso in Gefahr abgeschossen zu werden, als wenn ihr ein Artikelverzeichnis betreibt. Außer vlt. dass oben im Header nicht groß “Artikelverzeichnis” drinnen steht. Mit dem Footerlinks hat man damals auch schon rumgemotzt und ich sehe es auf hunderten Seiten, dass es “noch” funktioniert.
Wie soll Google außerdem entscheiden, ob die Kommentare sinnvoll sind oder nicht? Bedeutet das, wenn ich jetzt in 10 Blogs meine eigene Meinung schreibe (weil ich Interesse am Thema habe) und meinen Link positioniere, dass die Google vlt. bald mit einem neuem Algo meine Seite kickt? Was sicherlich sein kann, dass Google prüft, wieviele Blogcomments aktiv sind und dementsprechend kickt. Nunja, ich teste selbst Blogcomments aber nicht bei meinen Hauptprojekten. Und bei 9 von 10 Blogs bringt es etwas
*NOCHHH* ^^
Gnadenlos grandios, der Beitrag. Auch ich habe Sonnensegel auf meiner Terasse! Äh wie oder wat? °_°
@Mirko: Google kann einen Contentlink von einem AV-Link sehr wohl unterscheiden. Wenn ein QR ein AV entdeckt, wird einfach jeder Link, der von dieser Domain aus weggeht entwertet. Den PR müssen sie dabei nicht einmal ändern und äußerlich sieht man es nicht.
Beim Bernd ist jemand per Hand dran gegangen, sonst hätten sie damit auch gleich die Jungs beim Key “Stoffe” rausgekegelt: http://www.google.de/search?hl=de&q=stoffe
Das Tool könnet auch nur eine Linkbait Aktion sein? Viel steckt da ja nicht dahinter …
“den Algorithmus steuern die Besten der Besten und bekommen dafür wahrscheinlich Unsummen von Gehältern”
das glaube ich zwar nicht, aber um den Kommentar-Bereich in Blogs herauszufiltern dürfte es trotzdem reichen
Wenn man denen ein Hungergehalt zahlt, dann werden sie bestechlich.
Sehr guter Beitrag… der Schreibstil gefällt mir! Vorallem die Einleitung…
BTW:
Cheap Viagra >klick here<
Ich denke auch, dass in solchen bekannten Fällen einfach jemand manuell eingreift. Das Thema war ja nun auch sehr in den Blogs vertreten.
Weiterhin denke ich, dass der Algo von Google längst nicht so gut ist wie die meisten glauben. Ich habe damit einigen Wissenschaftlern Kontakt die z.B. im Bereich Bildsuche aktiv sind und dort wesentlich bessere Ergebnisse erzieln als Google.
Das liegt daran, dass Google sich komplett abschottet und nicht mit Unis etc zusammenarbeitet.
Jedenfalls kam das im Gespräch so rüber.
Google ist auch für viele Topleute nicht mehr der Traumarbeitgeber, ich denke also, dass Google in einigen Punkten stark überschätzt wird. Man kann es ja auch daher nicht richtig einschätzen, da man nie genau weiß, was noch mit Manpower gemacht wird. Man muss sich nur mal die Nischen angucken, in denen sinnlose Seiten vor richtig guten Seiten ranken.
Hi Julian,
mich beschleicht der Verdacht dass dieser polemische Beitrag daher rührt, dass sich zuviele Blogspammer bei dir tummeln und es dir weniger um die Verurteilung von Kommentarspam im Allgemeinen geht.
Ich will mal versuchen die Thematik vom anderen Ende aufzurollen.
Bei dir ist ja im Endeffekt jeder Kommentar gleichzeitig Spam und würde sich deiner Ansicht nach negativ im Ranking auswirken.
Folgendes Beispiel aus der Realität. Unternehmen XY hat einen Blog zu einem Businessthema und beteiligt sich aktiv an der Blogosphäre. Somit werden auch Kommentare auf anderen Blogs geschrieben, die die Thematik aufgreifen.
Wieso sollte nun Google auf die Idee kommen, solch ein Weblog abzustrafen? Im worst case werden die Links einfach nicht gewertet, eine Abstrafung würde die ganze Google Vorgehensweise ad absurdum führen.
Wenn der Webauftritt eines Bernd Sonnensegel (ja – er war auch bei mir zeitweise Dauergast) irgendwann abgestraft wird/wurde, hat das sicherlich nicht damit zu tun dass er Kommentar”spam” in Blogs betrieben hat, da greifen noch zusätzliche Faktoren.
Ich persönlich halte ebenfalls nichts von Kommentar”spam”, nur wieso sollte man, wenn man in interessanten Blogs kommentiert, den Benutzern die Möglichkeit nehmen durch einen Klick auf den Blogkommentator weitere Informationen zur Thematik zu erhalten? Dieser Vorgang bildet einen eindeutigen Mehrwert, und u.a. darauf hat Google doch ein Augenmerk.
Wohlgemerkt, ich spreche nicht davon dass es Sinn macht wenn der Segler der Sonne 5.000 Kommentare in Blogs aller Thematiken absetzt, sondern davon dass – sinnvoll eingesetzt – Blogkommentare durchaus positiv sind. Auch, und vor allem aus Benutzersicht.
Von daher kann ich deine allgemeine Aussage nicht ganz unterstützen.
Schöne Grüße,
Sascha
Dadurch das Google eine komplette Infrastruktur asufgebaut hat und die Mitarbeiter 70% ihres Einkommen eh wieder bei Google lassen (Restaurants,Wellness,Spielhallen etc etc) können sie sich ruhig super Gehälter bezahlen… Hungergehälter bekommt man nur in der Game-Development-Branche..
PS: Wirklich sehr guter Artikel… das gehörte mal gesagt
Ich sehe es ähnlich wie mein Vorgänger. KommentarSpam ist Mist und klar, G. kann das bestimmt auch erkennen. Kategorisch jedoch alle Komentare als Spam nicht zu werten halte ich für Quatsch, denn sie können sehr wohl gezielt einen Mehrwert bieten, das sieht man doch schon in deinem Blog hier. Warum dann dafür keinen Link erhalten? Auch die Geschichte mit den AVZ ist so pauschal meiner Meinung nach nicht richtig. Es gibt sehr wohl gute Artikelverzeichnisse und auch gut gepflegte und auch diese schaffen einen Mehrwert. Was kommt als nächstes für Parolen? Links aus Blogroll sind böse? Abwerten! Damit untergräbt G. alles was sie mit der Thematik der links aufgebaut haben. Überall wo man was selber setzen kann, wir abgewertet…Kann ich mir nicht ganz vorstellen. Um es kurz zu machen: Die Mischung macht es und jeder, ja jeder Link bringt was. Manche mehr manche weniger, auch wenn es nur 0.1 Punkte auf einer Skala von 0-10 sind.
Auch ich kann mich Dir nicht anschließen. Das widerspricht dem Funktionsprinzip der Blogsphäre und das weiß Google. (Sie sind ja schließlich die Besten der Besten und Bloggen selbst
) Im Gegenteil, theoretisch könnte es sogar positiv gewertet werden, wenn Blog A bei Blog B kommentiert und beide Blogs verwandte Themen haben. Genau das entspricht dann nämlich dem Prinzp der Blogosphäre…
Übrigens, in den Guidelines der Qualityrater steht nichts über manuelle Abwertungen der Kommentare.
Kein Kommentar
“Wenn ein QR ein AV entdeckt, wird einfach jeder Link, der von dieser Domain aus weggeht entwertet.”
Das zweifel ich jetzt mal ganz stark aus eigener Erfahrung an. Hast Du da Quellen oder Beweise für?
Das schlimme ist, dass man damit auch noch andere Sachen machen kann. Zum Glück sagt das keiner, hehe
Wobei einige User natürlich trotzdem solche Links nutzen, die sind dann auch Interessiert!
Das google laut einiger hier an Kommentarlinks interessiert ist weil es dem Grundgedanken der Blogosphäre entspricht halte ich für fraglich. Google hat sich seinerzeit für die Einführung des nofollow stark gemacht um Kommentare zu entwerten warum sollten sie also jetzt an Kommentarlinks interessiert sein.
Weil Google dadurch immer noch eines machen kann. Den Links folgen und möglicherweise Content finden. Was ja das Ziel eines Suchmaschinenbots ist.
@Ronny
Es geht hier aber nicht um die grundlegenden Funktionsweisen eines Suchmaschinenrobots, sondern – wenn ich das richtig verstehe – um die Gewichtung der Links in bezug auf das Ranking und hier hat google durch Einführung des nofollow definitiv zu erkennen gegeben dass sie an Kommentarlinks nicht besonders interessiert sind.
Naja, ist vielleicht eine Interpretationsfrage was Google tatsächlich damit gemeint und gewollt hat. Denn würden sie diese Links abwerten, hätten Sie die Möglichkeit der manuellen Beeinflussung durch Blogbetreiber nicht schaffen müssen……
Denke eher mal das war damals erstmal die schnellste und einfachste Lösung. Wobei ich auch nicht gesagt habe das Kommentarlinks schlecht sind oder gar nichts nützen. Wollte das eigentlich nur als Denkanstoss einwerfen
“Wichtig ist vor allem, in der entsprechenden Community aktiv zu sein, etwa über das Posting von Kommentaren in themenrelevanten Foren und Blogs.”
Zitat von Google bei Sistrix im Interview. Da Google bekanntermaßen mit der themenrelevanten Einordnung noch so seine Schwierigkeiten hat, heißt das wohl: Kommentarspam ist erlaubt & ist toll…
Bernd Sonnensegel wurde außerdem manuell abgesraft weils eben durch die SEO Blogs ging.
Aber ansich ist Kommentar-Spam natürlich für mich kein SEO (richtiges SEO ist, wenn deine Backlinksturktur so aussieht wie die von google.de) sondern ein Mittel von Spammern. Ob Spammen was negatives ist, muss jeder für sich entscheiden!
Hallo Kollege,
mir scheint es auch so, dass Du eher von Spammern angepi… bist und deshalb diesen Artikel geschrieben hast. Natürlich ist es nervig aber mich würde mal interessieren, wieviel Spam Du am Tag erhälst.
Ich glaube aber schon, dass man mit Kommentaren etwas erreichen kann (sicherlich nicht die Welt), ob es sich lohnt ist wieder eine andere Frage. Ich denke auch nicht, dass Kommentare schädlich sind, sonst würde Tante G das Web 2.0 ad absurdum führen.
Was mir punkto Kommentarspam auffällt, dass hauptsächlich Suchmaschinen-Optimierer bzw. Webdesigner, welche sich mit SEO auseinandersetzen, sich irrsinnig über Kommentarspam aufregen.
Bleibt der naheliegende verdacht, dass man diese Techniken früher selbst angewendet hat ,…
Ansonsten, Spam-Kommentar einfach löschen und gut ist es.
Guter Beitrag…
Also mir macht Kommentarspam persönlich nichts aus, weil ich keinen bekomme.
Bei mir ist alles nofollow, also tummeln sich hier keine Spammer.
“Bleibt der naheliegende verdacht, dass man diese Techniken früher selbst angewendet hat” @ Mastblau: Natürlich habe ich diese Techniken auch angewandt, bereue es aber und rate mittlerweile davon ab. Es ist einfach nicht effizient und kann richtig nach hinten losgehen.
Die vielen Antworten zeigen aber wie verhärtet die Fronten mittlerweile sind… das finde ich wirklich erstaunlich!
Also, ich muss mirko zustimmen. Der Mix macht’s. Je mehr verschiedene Quellen, desto besser. Macht ja auch Sinn. Würde ich als Google Suchingenieur auch höher bewerten. Man muss/kann/sollte also *auch* Links über Blogkommentare aufbauen. Allerdings indem man etwas Wertvolles zur jeweiligen Diskussion beiträgt. Themenrelevanz ist *im Schnitt* vielleicht auch wichtig. Es wäre aber „unnatürlich“, wenn die Links auf eine Seite *nur* aus themenrelevanten Ecken des Webs kämen. Daher halte ich es auch für sinnvoll auf nicht themenrelevanten Blogs durch Kommentare Links zu hinterlassen. Aber niemals Spam.
Eine These mit einem einfachen Graphen zu stützen und daraus auf die Allgemeinheit schließen (lassen), halte ich wie andere hier auch für gewagt.
Gerade in Bezug auf die Bernd Sonnensegel Geschichte muss ich dir was die automatische Erkennung durch Google angeht widersprechen. Dass Kommentarlinks nicht die Grundlage einer langfristigen SEO-Kampagne sein können ist klar aber schlecht oder böse sind sie deswegen noch lange nicht!
Ola!
Ich seh dass so – Wer nur kommentiert, um einen Link zu ergattern, “missbraucht” das Empfehlungssystem Link und wird im Wiederholungsfall (nur um nich schon wieder Sonnensegel zu schreiben) zurecht von Google dafür bestraft.
Wer kommentiert, um sich an Diskussionen zu beteiligen, Informationen zu verbreiten oder einen anderen Beitrag zum Artikel zu liefern, wird in aller Regel nicht nach dem Link schauen. Und wenn er es doch tut, dann darf er die redlich verdiente Empfehlung aus meiner Sicht gerne mitnehmen.
Einen Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung können Kommentarlinks eh nur in der Frühphase eines Projektes leisten. In den meisten Fällen, kann/sollte man die für (sinnvolle) Kommentare notwendige Arbeitszeit ansonsten in erfolgversprechendere SEO-Maßnahmen stecken.
Mit hanfigen Grüßen
Steffen