GEO

Was kostet SEO und GEO?

Julian DzikiSEO-Experte

Ich habe es in den vergangenen 18 Jahren mehr als einmal erlebt: Ein Unternehmen zahlt 199 Euro im Monat an eine SEO-Agentur und bekommt dafür einen automatisch erstellten Report. Sonst nichts. Und das nicht ein Jahr lang, sondern zwölf oder fünfzehn Jahre, bis irgendwann jemandem auffällt, dass in dieser ganzen Zeit nichts passiert ist.

Dieses Beispiel zeigt ganz gut, warum die Frage „Was kostet SEO?“ so schwer zu beantworten ist. Man kann für 199 Euro im Monat SEO kaufen und man kann 20.000 Euro im Monat ausgeben. Beides nennt sich Suchmaschinenoptimierung. Dazu kommt seit etwa zwei Jahren eine zweite Frage, die uns inzwischen in fast jedem Erstgespräch gestellt wird: Was kostet es, in ChatGPT, Claude oder Gemini sichtbar zu sein? Also: Was kostet GEO?

In diesem Beitrag zeige ich Dir, welche Preise 2026 üblich sind, welche Preismodelle sinnvoll sind, was GEO kostet und woran Du eine seriöse Agentur erkennst. Ich nenne dabei auch unsere eigenen Preise, denn bei einem Artikel mit diesem Titel gehört das meiner Meinung nach dazu.

Seokratie-Geschäftsführer Julian Dziki sitzt neben einer Tafel mit der Frage „Was kostet SEO und GEO?“

Budget, Leistung, Ergebnis: Julian Dziki erklärt, wovon die Kosten für SEO und GEO wirklich abhängen.

Kurz und knapp: Was kostet SEO und GEO 2026?

  • Freelancer: meist 60 bis 100 Euro pro Stunde (Median 80 Euro laut freelancermap)
  • Agenturen: 100 bis 200 Euro pro Stunde
  • Laufende Betreuung im Mittelstand und B2B: 2.000 bis 5.000 Euro im Monat, in umkämpften Märkten deutlich mehr
  • Einmalige Leistungen: ein SEO-Audit kostet meist 1.500 bis 5.000 Euro
  • GEO: zusätzlicher Aufwand, der in die laufende Betreuung eingeplant oder separat gebucht wird; am Markt oft als Aufschlag von 20 bis 35 Prozent oder als eigenes Paket ab 2.500 Euro im Monat angeboten

Bei Seokratie: um die 150 Euro pro Stunde, laufende Betreuung ab etwa 2.000 Euro im Monat, nach oben offen; GEO je nach Umfang als zusätzliche Stunden im Retainer oder als eigenes Paket

Disclaimer: Wir sind eine Agentur
Seokratie ist eine Agentur und natürlich freuen wir uns über neue Kunden. Trotzdem versuche ich, Dir hier möglichst transparent und neutral meine Erfahrungen aus 18 Jahren als Agenturinhaber mitzugeben. Mein Blick ist dabei selbstverständlich ein wenig subjektiv.

Wie viel kostet SEO im Monat?

Die günstigsten Angebote für eine laufende Betreuung beginnen bei einigen hundert Euro im Monat, oft sind es 199 oder 299 Euro. Für ein lokal tätiges Unternehmen, etwa eine Bäckerei oder eine Physiotherapiepraxis, kann das eine Lösung sein, denn mehr als das Google-Unternehmensprofil braucht es dort oft nicht. Rechne aber nach: Bei den Stundensätzen, die weiter unten stehen, wird sich für diesen Betrag niemand länger als eine Stunde im Monat mit Deiner Website beschäftigen. Und leider tummeln sich in diesem Preissegment auch die meisten schwarzen Schafe, nicht selten mit Laufzeiten von 24 oder 36 Monaten. Falls Du so einen Vertrag in Betracht ziehst, frage nach, was monatlich tatsächlich gearbeitet wird. Leider passiert nach einem initialen Setup nämlich oft nichts mehr, außer dass ein automatisiert erstelltes Reporting versendet wird. Bitter, aber leider eher die Regel als die Ausnahme.

Wenn Du deutschlandweit oder international tätig bist, einen Onlineshop betreibst oder als B2B-Unternehmen über die Website Anfragen gewinnen willst, dann geht es bei etwa 2.000 Euro im Monat los. Ab diesem Preissegment findest Du Agenturen, die Dein Unternehmen wirklich verstehen wollen, die individuell beraten und nicht nach Schema F arbeiten. Die Marktübersichten, die ich für diesen Artikel gesichtet habe, nennen für den Mittelstand und für B2B-Unternehmen recht einheitlich 2.000 bis 5.000 Euro im Monat. Das deckt sich mit meiner Erfahrung und mit dem, was der Großteil unserer Kunden investiert.

Je mehr Du erreichen willst, desto größer wird Dein Budget. Es macht einen riesigen Unterschied, ob Du in einer Nische mit wenig Wettbewerb unterwegs bist oder ob Du bei „KFZ-Versicherung“ an Check24 vorbeiziehen möchtest. Für Letzteres brauchst Du ein mehrköpfiges Inhouse-Team und zusätzlich eine Agentur, nur um es überhaupt zu versuchen. Spoiler-Alarm: Platz 2 ist bei diesem Keyword realistisch, Platz 1 nicht. In umkämpften Märkten sind fünfstellige Monatsbudgets keine Seltenheit. Bei rund 20.000 Euro im Monat ist, meiner Erfahrung nach, das Ende der Fahnenstange erreicht, jedenfalls für eine einzelne Agentur und ohne Content-Produktion.

Tabelle: SEO-Kosten im Vergleich – Stundensätze und monatliche Betreuungskosten von Freelancern, kleinen und mittleren Agenturen, spezialisierten Agenturen und Seokratie.

Tabelle 1: SEO-Kosten 2026 im Überblick. Marktspannen aus Agenturangaben 2026, der Ahrefs-Preisumfrage unter 439 Anbietern (international, Daten von 2023 und 2024) und der freelancermap-Auswertung von 2.744 Profilen. Fast alle Preisangaben im Netz stammen von Agenturen selbst, dieser Artikel übrigens auch.

Abb. 1: SEO-Budgets 2026 nach Anbietertyp, netto pro Monat. Quellen: Agenturangaben 2026, Ahrefs-Preisumfrage, freelancermap.

Abb. 1: SEO-Budgets 2026 nach Anbietertyp, netto pro Monat. Quellen: Agenturangaben 2026, Ahrefs-Preisumfrage, freelancermap.

Wie hoch ist der SEO-Stundensatz?

Der Stundensatz für SEO liegt 2026 zwischen 80 und 250 Euro. Freelancer verlangen im Median 80 Euro, die meisten Agenturen bewegen sich zwischen 100 und 200 Euro, spezialisierte Berater berechnen für Spezialprojekte bis 250 oder 300 Euro. Als ich 2008 mit Seokratie angefangen habe, lag ein Premium-Stundensatz bei etwa 125 Euro. Die Preise haben sich seitdem also nicht dramatisch entwickelt, jedenfalls deutlich weniger als die Gehälter in der Branche. Dafür schwanken sie mit der Konjunktur.

Wir bei Seokratie liegen bei rund 150 Euro pro Stunde (Stand Oktober 2026) und damit im Premium-Segment. Ich sage Dir auch, warum. Unsere Mitarbeiter haben im Durchschnitt neun Jahre Erfahrung im Online Marketing. Das bringt zwei Vorteile, die oft unterschätzt werden. Erstens: Erfahrung. Gerade heute, wo ein großer Teil der Arbeit mit KI-Unterstützung passiert, liefert die KI Vorschläge, aber jemand muss beurteilen, welche davon gut sind. Zweitens: Geschwindigkeit. Eine erfahrene SEO-Beraterin kommt in einer Stunde zu einem Ergebnis, für das ein Trainee fünf Stunden braucht. Und ihr Ergebnis ist obendrein besser, denn die wichtigste Fähigkeit im SEO ist es, die richtigen Hebel zu finden.

Deshalb meine persönliche Meinung: Wenn ich eine SEO-Agentur auswählen müsste, würde ich nicht diejenige mit dem niedrigsten Stundensatz nehmen. Bei einer Agentur machen die Personalkosten in der Regel 90 Prozent der Kosten aus. Günstige Angebote entstehen also fast immer durch günstigere Mitarbeiter. Ein Stundensatz von 80 Euro mag bei einem Freelancer funktionieren, der kaum Fixkosten hat. Wie eine Agentur mit 80 Euro pro Stunde erfahrene Leute bezahlen soll, ist mir allerdings ein Rätsel. Seriöse Agenturen wirtschaften auch seriös.

Bei einem Entrümplungsdienstleister würde ich (sorry!) ungern das Doppelte zahlen, wenn es jemand anderes für die Hälfte macht. Im Beratungsbereich tue ich das gern, denn „der eine“ richtige Tipp kann mir enorm viel Geld sparen oder bringen. Entscheidend ist nicht der Stundensatz, sondern was in dieser Stunde passiert.

Hand drückt einen Holzhebel, der einen schweren Metallblock anhebt, daneben eine Karte mit „Der richtige Hebel“.

Was kostet GEO, also Sichtbarkeit in KI-Suchen?

Kurz zur Einordnung: GEO steht für Generative Engine Optimization, manche sagen auch LLMO oder AEO. Gemeint ist die Optimierung für KI-Systeme wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity sowie teilweise für Googles KI-Antworten (AI Overviews und AI Mode). Wie sich GEO von SEO unterscheidet, habe ich in meinem Beitrag SEO und GEO erklärt. Wie wichtig das inzwischen ist, zeigt eine YouGov-Umfrage unter 509 deutschen Unternehmensentscheidern, die wir im Sommer 2026 in Auftrag gegeben haben: 55 Prozent recherchieren mehrmals pro Woche mit KI-Tools nach Produkten und Dienstleistungen, aber nur rund jeder fünfte Entscheider weiß, was GEO überhaupt ist.

Am Markt wird GEO derzeit meist als Zusatzprodukt angeboten: GEO-Audits für 3.500 Euro, laufende GEO-Betreuung ab 2.500 Euro im Monat, Enterprise-Pakete bis 25.000 Euro im Monat oder pauschale Aufschläge von 20 bis 35 Prozent auf das SEO-Budget. Dass GEO zusätzlich kostet, ist völlig in Ordnung, denn es ist zusätzliche Arbeit: Wir müssen dazu beraten, andere technische Aspekte prüfen (Java Script und lange Ladezeiten sind für KI-Crawler die größten Bremsen), Inhalte knapper, faktenreicher und zitierfähiger aufbereiten und die Ergebnisse anders messen als im klassischen SEO. Gutes SEO bleibt die Grundlage, GEO baut darauf auf. SEO ohne GEO anzubieten halte ich 2026 allerdings nicht mehr für zeitgemäß – außer die Branche des Kunden ist wirklich gar nicht wichtig für LLMs und das ist fast keine.

Bei uns bekommst Du GEO deshalb auf zwei Wegen: als Teil der laufenden SEO- oder Content-Betreuung, dann planen wir dafür zusätzliche Stunden ein, oder als eigenes Paket mit festem Umfang und Stundenkontingent. Da wir nach Stunden abrechnen, bleibt das flexibel. Der Einstieg ist in der Regel ein GEO-Check, der zeigt, wie Deine Website von KI-Systemen gelesen wird und wo die größten Lücken liegen. Teure Tools sind dabei nicht der Kostentreiber: Prompt-Tracking-Tools kosten zwischen etwa 30 und 400 Euro im Monat; wirklich marktreif ist bislang kaum eines davon. Mehr dazu in meinem Ausblick auf GEO und SEO 2027 und im Beitrag zu den GEO-Rankingfaktoren.

Und lohnt sich das überhaupt, wenn so wenig Traffic aus KI-Systemen kommt? In unserer Studie mit 69 deutschsprachigen Websites lag der Anteil der KI-Besucher im Frühjahr 2026 bei 0,4 Prozent, während der Google-Anteil am Traffic innerhalb von zwei Jahren von rund 41 auf 22 Prozent gefallen ist. KI klingt also zunächst vernachlässigbar.

Tatsächlich ist es das Gegenteil: In unseren B2B-Kundenprojekten wird rund jeder zehnte Besucher aus ChatGPT, Claude und Co. zur Anfrage, bei Google-Besuchern sind es etwa 1,5 Prozent. Ein KI-Besucher ist damit sechs- bis siebenmal so viel wert wie ein Google-Besucher. Diese Menschen kommen vorgewärmt, sie haben ihre Recherche bereits erledigt und wollen jetzt ein Angebot. Eine wissenschaftliche Untersuchung von Kaiser und Schulze bestätigt das Muster: Je komplexer das Produkt, desto wichtiger ist GEO. Wer eine Fertigungsstraße, eine Individualsoftware oder einen IT-Dienstleister sucht, recherchiert heute mit KI. Wer Turnschuhe kauft, eher nicht.

Trotzdem: Google Organic ist von der Menge her noch viel mehr und wird das auch noch lange bleiben. Die meisten Leads in Summe kommen über Google, gefühlt 70-80%, während nur 20-30 % über GEO kommen. Das Verhältnis wird sich meiner Meinung nach noch zugunsten von GEO verschieben, aber vermutlich nicht jenseits der 50 % kommen in den nächsten paar Jahren.

Was kostet GEO, also Sichtbarkeit in KI-Suchen?Kurz zur Einordnung: GEO steht für Generative Engine Optimization, manche sagen auch LLMO oder AEO. Gemeint ist die Optimierung für KI-Systeme wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity sowie teilweise für Googles KI-Antworten (AI Overviews und AI Mode). Wie sich GEO von SEO unterscheidet, habe ich in meinem Beitrag SEO und GEO erklärt. Wie wichtig das inzwischen ist, zeigt eine YouGov-Umfrage unter 509 deutschen Unternehmensentscheidern, die wir im Sommer 2026 in Auftrag gegeben haben: 55 Prozent recherchieren mehrmals pro Woche mit KI-Tools nach Produkten und Dienstleistungen, aber nur rund jeder fünfte Entscheider weiß, was GEO überhaupt ist. Am Markt wird GEO derzeit meist als Zusatzprodukt angeboten: GEO-Audits für 3.500 Euro, laufende GEO-Betreuung ab 2.500 Euro im Monat, Enterprise-Pakete bis 25.000 Euro im Monat oder pauschale Aufschläge von 20 bis 35 Prozent auf das SEO-Budget. Dass GEO zusätzlich kostet, ist völlig in Ordnung, denn es ist zusätzliche Arbeit: Wir müssen dazu beraten, andere technische Aspekte prüfen (Java Script und lange Ladezeiten sind für KI-Crawler die größten Bremsen), Inhalte knapper, faktenreicher und zitierfähiger aufbereiten und die Ergebnisse anders messen als im klassischen SEO. Gutes SEO bleibt die Grundlage, GEO baut darauf auf. SEO ohne GEO anzubieten halte ich 2026 allerdings nicht mehr für zeitgemäß – außer die Branche des Kunden ist wirklich gar nicht wichtig für LLMs und das ist fast keine. Bei uns bekommst Du GEO deshalb auf zwei Wegen: als Teil der laufenden SEO- oder Content-Betreuung, dann planen wir dafür zusätzliche Stunden ein, oder als eigenes Paket mit festem Umfang und Stundenkontingent. Da wir nach Stunden abrechnen, bleibt das flexibel. Der Einstieg ist in der Regel ein GEO-Check, der zeigt, wie Deine Website von KI-Systemen gelesen wird und wo die größten Lücken liegen. Teure Tools sind dabei nicht der Kostentreiber: Prompt-Tracking-Tools kosten zwischen etwa 30 und 400 Euro im Monat; wirklich marktreif ist bislang kaum eines davon. Mehr dazu in meinem Ausblick auf GEO und SEO 2027 und im Beitrag zu den GEO-Rankingfaktoren. Und lohnt sich das überhaupt, wenn so wenig Traffic aus KI-Systemen kommt? In unserer Studie mit 69 deutschsprachigen Websites lag der Anteil der KI-Besucher im Frühjahr 2026 bei 0,4 Prozent, während der Google-Anteil am Traffic innerhalb von zwei Jahren von rund 41 auf 22 Prozent gefallen ist. KI klingt also zunächst vernachlässigbar. Tatsächlich ist es das Gegenteil: In unseren B2B-Kundenprojekten wird rund jeder zehnte Besucher aus ChatGPT, Claude und Co. zur Anfrage, bei Google-Besuchern sind es etwa 1,5 Prozent. Ein KI-Besucher ist damit sechs- bis siebenmal so viel wert wie ein Google-Besucher. Diese Menschen kommen vorgewärmt, sie haben ihre Recherche bereits erledigt und wollen jetzt ein Angebot. Eine wissenschaftliche Untersuchung von Kaiser und Schulze bestätigt das Muster: Je komplexer das Produkt, desto wichtiger ist GEO. Wer eine Fertigungsstraße, eine Individualsoftware oder einen IT-Dienstleister sucht, recherchiert heute mit KI. Wer Turnschuhe kauft, eher nicht. Trotzdem: Google Organic ist von der Menge her noch viel mehr und wird das auch noch lange bleiben. Die meisten Leads in Summe kommen über Google, gefühlt 70-80%, während nur 20-30 % über GEO kommen. Das Verhältnis wird sich meiner Meinung nach noch zugunsten von GEO verschieben, aber vermutlich nicht jenseits der 50 % kommen in den nächsten paar Jahren.

Abb. 2: Anfragen je 1.000 Besucher aus Google und aus KI-Systemen. Quelle: Durchschnitt über Seokratie-B2B-Kundenprojekte, 2026.

Welche Preismodelle gibt es bei SEO-Agenturen?

Im Prinzip gibt es fünf Abrechnungsmodelle. Die Übersicht zeigt sie auf einen Blick, darunter sage ich Dir jeweils, was ich davon halte.

Abb. 3: Preismodelle von SEO-Agenturen im Vergleich. Quelle: Seokratie.

Abb. 3: Preismodelle von SEO-Agenturen im Vergleich. Quelle: Seokratie.

Stundenbasis. Du zahlst für die tatsächlich geleisteten Stunden, in der Regel mit einem monatlichen Stundenkontingent. Das ist inzwischen das verbreitetste Modell im B2B und auch unseres. Wir rechnen im Viertelstundentakt ab und schicken jedem Kunden am Monatsende eine Aufstellung, in der zu jeder Zeitbuchung steht, wann wir was getan haben. So wie der gute Handwerker.

Monatspauschale. Für Betrag X bekommst Du jeden Monat Leistung Y, ohne dass Stunden ausgewiesen werden. Das klingt bequem, ist aber für beide Seiten intransparent: Eine Agentur kann für dieselbe Pauschale eine Stunde arbeiten oder zehn. Du erfährst es nicht. Bei kleinen, abgegrenzten Leistungen ist eine Pauschale dagegen völlig in Ordnung.

Projekt- oder Festpreis. Für einmalige Leistungen ist das der richtige Weg, etwa für einen SEO-Audit, eine Keyword-Recherche, einen Workshop oder die Begleitung eines Relaunchs. Einen grundsoliden Audit einer mittelgroßen Website kalkulieren wir mit etwa vier Arbeitstagen; am Markt liegen SEO-Audits meist zwischen 1.500 und 5.000 Euro.

Erfolgsbasis. Agenturen, die nach Erfolg abrechnen, nutzen das als Verkaufsargument. Wirtschaftlich ist das Modell unsinnig, weil der Erfolg von Dingen abhängt, die die Agentur nicht in der Hand hat: Deiner Website, Deinem Produkt, Deinen internen Ressourcen und nicht zuletzt Google. Von den SEO-Agenturen, die ich kenne und schätze, bietet niemand eine Erfolgsgarantie an.

Festpakete. Manche Agenturen verkaufen SEO wie einen Mobilfunktarif: Starter, Business, Enterprise. Das macht die Preise vergleichbar, hat aber einen Haken: Kein Unternehmen gleicht dem anderen. Wir haben deshalb keine festen Pakete, sondern machen nach einem Gespräch ein Angebot, das für genau dieses Unternehmen passt.

Welche Vertragslaufzeit ist fair?

Meine Faustregel: Drei Monate. Wir arbeiten mit drei Monaten Laufzeit; in den ersten sechs Monaten kann der Kunde sogar monatlich kündigen. Drei Monate sind fair, weil eine Übergabe Zeit braucht. Alles darüber würde ich als Knebelvertrag bezeichnen: Wenn die Zusammenarbeit nicht mehr stimmt (und das kann an beiden Seiten liegen), sollten beide so schnell wie möglich herauskommen. Prüfe das vor der Unterschrift.

Was bestimmt den Preis wirklich?

Der wichtigste Kostentreiber ist nicht der Stundensatz, sondern die Frage, ob eine Agentur nur berät oder auch umsetzt. Beratung, also Analysen, Strategie, Empfehlungen und das Sparring mit Deinem Team, ist vergleichsweise günstig. Teuer wird es beim Machen: Content-Erstellung, Landingpages, die Überarbeitung ganzer Seitenbereiche. Natürlich kannst Du Texte auch von einem Werkstudenten schreiben lassen. Das Ergebnis ist aber ein anderes, als wenn jemand seit fünfzehn Jahren B2B-Texte schreibt und dabei den SEO-Blick mitbringt. Jemand mit neun Jahren Berufserfahrung steht nicht für 3.000 Euro brutto im Monat auf, dafür weiß diese Person, wovon sie spricht.

Weitere Kostentreiber sind:

  • Deine Ausgangslage. Eine technisch saubere Website mit guten Inhalten braucht weniger Aufwand als mehrere Domains mit unterschiedlichen Systemen und Marken, die zusammengeführt werden sollen.
  • Der Wettbewerb. In umkämpften Märkten musst Du mehr und bessere Inhalte liefern als die Konkurrenz.
  • Sprachen und Länder. Jede weitere Sprache ist im Grunde ein weiteres SEO-Projekt. Nicht nur die Sprache ist anders, auch die Kultur – und das wird oft unterschätzt.
  • Deine internen Ressourcen. Wer selbst eine Redaktion und eine IT hat, kauft bei der Agentur Beratung ein. Wer nichts davon hat, kauft Umsetzung. Letzteres kostet mehr.

Stundenbasis. Du zahlst für die tatsächlich geleisteten Stunden, in der Regel mit einem monatlichen Stundenkontingent. Das ist inzwischen das verbreitetste Modell im B2B und auch unseres. Wir rechnen im Viertelstundentakt ab und schicken jedem Kunden am Monatsende eine Aufstellung, in der zu jeder Zeitbuchung steht, wann wir was getan haben. So wie der gute Handwerker. Monatspauschale. Für Betrag X bekommst Du jeden Monat Leistung Y, ohne dass Stunden ausgewiesen werden. Das klingt bequem, ist aber für beide Seiten intransparent: Eine Agentur kann für dieselbe Pauschale eine Stunde arbeiten oder zehn. Du erfährst es nicht. Bei kleinen, abgegrenzten Leistungen ist eine Pauschale dagegen völlig in Ordnung. Projekt- oder Festpreis. Für einmalige Leistungen ist das der richtige Weg, etwa für einen SEO-Audit, eine Keyword-Recherche, einen Workshop oder die Begleitung eines Relaunchs. Einen grundsoliden Audit einer mittelgroßen Website kalkulieren wir mit etwa vier Arbeitstagen; am Markt liegen SEO-Audits meist zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Erfolgsbasis. Agenturen, die nach Erfolg abrechnen, nutzen das als Verkaufsargument. Wirtschaftlich ist das Modell unsinnig, weil der Erfolg von Dingen abhängt, die die Agentur nicht in der Hand hat: Deiner Website, Deinem Produkt, Deinen internen Ressourcen und nicht zuletzt Google. Von den SEO-Agenturen, die ich kenne und schätze, bietet niemand eine Erfolgsgarantie an. Festpakete. Manche Agenturen verkaufen SEO wie einen Mobilfunktarif: Starter, Business, Enterprise. Das macht die Preise vergleichbar, hat aber einen Haken: Kein Unternehmen gleicht dem anderen. Wir haben deshalb keine festen Pakete, sondern machen nach einem Gespräch ein Angebot, das für genau dieses Unternehmen passt. Welche Vertragslaufzeit ist fair? Meine Faustregel: Drei Monate. Wir arbeiten mit drei Monaten Laufzeit; in den ersten sechs Monaten kann der Kunde sogar monatlich kündigen. Drei Monate sind fair, weil eine Übergabe Zeit braucht. Alles darüber würde ich als Knebelvertrag bezeichnen: Wenn die Zusammenarbeit nicht mehr stimmt (und das kann an beiden Seiten liegen), sollten beide so schnell wie möglich herauskommen. Prüfe das vor der Unterschrift. Was bestimmt den Preis wirklich? Der wichtigste Kostentreiber ist nicht der Stundensatz, sondern die Frage, ob eine Agentur nur berät oder auch umsetzt. Beratung, also Analysen, Strategie, Empfehlungen und das Sparring mit Deinem Team, ist vergleichsweise günstig. Teuer wird es beim Machen: Content-Erstellung, Landingpages, die Überarbeitung ganzer Seitenbereiche. Natürlich kannst Du Texte auch von einem Werkstudenten schreiben lassen. Das Ergebnis ist aber ein anderes, als wenn jemand seit fünfzehn Jahren B2B-Texte schreibt und dabei den SEO-Blick mitbringt. Jemand mit neun Jahren Berufserfahrung steht nicht für 3.000 Euro brutto im Monat auf, dafür weiß diese Person, wovon sie spricht. Weitere Kostentreiber sind: • Deine Ausgangslage. Eine technisch saubere Website mit guten Inhalten braucht weniger Aufwand als mehrere Domains mit unterschiedlichen Systemen und Marken, die zusammengeführt werden sollen. • Der Wettbewerb. In umkämpften Märkten musst Du mehr und bessere Inhalte liefern als die Konkurrenz. • Sprachen und Länder. Jede weitere Sprache ist im Grunde ein weiteres SEO-Projekt. Nicht nur die Sprache ist anders, auch die Kultur – und das wird oft unterschätzt. • Deine internen Ressourcen. Wer selbst eine Redaktion und eine IT hat, kauft bei der Agentur Beratung ein. Wer nichts davon hat, kauft Umsetzung. Letzteres kostet mehr.

Drei Beispiele aus der Praxis

Um das greifbar zu machen, hier drei typische Konstellationen aus unserem Alltag. Die Zahlen sind gerundet und anonymisiert, die Konstellationen sind echt.

Hersteller technischer Komponenten, rund 150 Mitarbeiter

  • Erklärungsbedürftiges Produkt, Kunden im DACH-Raum, kleine Marketingabteilung, externe IT.
  • Leistung: SEO- und GEO-Beratung mit 13 Stunden im Monat, also rund 2.000 Euro: Keyword- und Themenplanung, Optimierung der Produkt- und Leistungsseiten, technische Empfehlungen für den IT-Dienstleister, GEO-Check, monatliches Reporting. Die Texte erstellt das Unternehmen nach unseren Briefings selbst.

IT-Dienstleister oder Softwareanbieter im B2B

  • Komplexe Leistung, lange Entscheidungswege, kein eigener Texter im Haus.
  • Leistung: SEO plus Content Marketing mit 25 bis 30 Stunden im Monat, also rund 4.000 Euro. Strategie, zwei bis drei Fachbeiträge oder Landingpages im Monat, die wir schreiben und optimieren, Grounding-Inhalte für KI-Systeme (Seiten, die Fakten und Spezifikationen so aufbereiten, dass KI-Systeme sie zitieren können), Tracking der Anfragen nach Herkunft.

Industriekonzern mit eigener Redaktion

  • Mehrere Produktbereiche, mehrere Länder, eigene Redaktion und eigene IT.
  • Leistung: Content Marketing-Beratung und Redaktionsplanung mit 40 bis 45 Stunden im Monat, also rund 6.000 bis 6.500 Euro: Redaktionsplan, Briefings und Qualitätssicherung für die interne Redaktion, eigene Texte für die wichtigsten Seiten, SEO- und GEO-Support für die Länderseiten.

Und darunter? Wir haben auch Kunden, für die wir vier Stunden im Monat arbeiten. Das funktioniert, wenn das Unternehmen selbst viel umsetzt und wir nur als Sparringspartner dienen. Für ein größeres Unternehmen, das mit SEO wirklich wachsen will, ist das aber zu wenig.

Welche Kosten kommen zum Agenturhonorar dazu?

Entwicklung und Technik: Wir setzen technische Maßnahmen nicht selbst um, das tun die meisten SEO-Agenturen nicht. Wir sagen Deiner IT oder Deinem Webentwickler genau, was zu tun ist; umgesetzt wird es dort. Plane dafür einige Entwicklertage im Jahr ein, in der Anfangsphase eher mehr.

Content: Entweder Du hast eine eigene Redaktion oder Du kaufst Inhalte ein. Wir berechnen Content nach Stunden, nicht nach Wörtern. Mit KI lässt sich heute viel schneller sehr guter Content erstellen als noch vor zwei Jahren, aber der Mensch muss im Loop bleiben. Beim Content solltest Du auf gar keinen Fall sparen: Er ist das, was am Ende rankt, zitiert wird und Anfragen bringt.

Tools: Professionelle SEO-Tools kosten Geld: Viele Tools wie Sistrix, Ahrefs oder Semrush liegen je nach Paket zwischen 119 und 799 Euro im Monat. Wir geben sehr viel Geld für Tools jeden Monat aus. Unsere Kunden bekommen die Tools in der Regel gratis dazu oder zahlen eine kleine Toolpauschale. Frag bei jeder Agentur nach, wie das geregelt ist.

Und Linkbuilding? Dafür würde ich kein Geld ausgeben. Warum, erkläre ich weiter unten bei den Warnsignalen.

Ab wann lohnt sich SEO mit einer Agentur? Und wann nicht?

Ein sinnvolles Einstiegsbudget liegt bei 2.000 bis 3.000 Euro im Monat. Darunter bekommst Du bei einem Stundensatz von 100 bis 150 Euro schlicht nicht genug Stunden zusammen, damit eine Agentur mehr tun kann, als Dir zuzuschauen. Einen guten Freelancer bekommst Du darunter, ehrlich gesagt, auch nicht.

Mein Rat für alle, die unterhalb dieser Grenze liegen, ist seit Jahren derselbe: Mach es selbst. Nimm Dir Zeit, investiere das Geld in ein, zwei gute Bücher und dann ran an die Website. Die Grundlagen sind nicht so schwer und es macht sogar Spaß. Mein Tipp wäre Suchmaschinenoptimierung für Dummies, das gerade in der dritten Auflage erschienen ist. Ich kann es sehr empfehlen, ich habe es nämlich selbst geschrieben. 🙂 Dazu gibt es unseren kostenlosen SEO-Kurs oder den KI-Kurs per E-Mail und natürlich auch unsere mittlerweile wöchentlichen Webinare.

Das sage ich auch im Vertrieb regelmäßig: Wir lehnen Anfragen ab, wenn das Budget nicht zu den Erwartungen passt. Nicht aus Arroganz, sondern weil nach ein paar Monaten alle unzufrieden wären.

Wie lange dauert es, bis sich SEO rechnet?

Das hängt stark vom Hebel ab. Bei einer bekannten Marke mit einer bislang nicht optimierten Website, wie wir sie bei B2B- und Industriekunden häufig sehen, geht es oft erstaunlich schnell: Die Optimierung einer einzelnen Landingpage kann schon nach wenigen Wochen Ergebnisse zeigen. Soll eine Website insgesamt sichtbarer werden, sprechen wir dagegen von Monaten, eher von Jahren. Google selbst nennt in seinem Leitfaden „Benötigen Sie einen SEO?“ vier Monate bis ein Jahr, bis Maßnahmen Wirkung zeigen. Das würde ich so unterschreiben. Mehr dazu in unserem Beitrag Wie lange dauert SEO?

Drei Beispiele aus der Praxis Um das greifbar zu machen, hier drei typische Konstellationen aus unserem Alltag. Die Zahlen sind gerundet und anonymisiert, die Konstellationen sind echt. Hersteller technischer Komponenten, rund 150 Mitarbeiter • Erklärungsbedürftiges Produkt, Kunden im DACH-Raum, kleine Marketingabteilung, externe IT. • Leistung: SEO- und GEO-Beratung mit 13 Stunden im Monat, also rund 2.000 Euro: Keyword- und Themenplanung, Optimierung der Produkt- und Leistungsseiten, technische Empfehlungen für den IT-Dienstleister, GEO-Check, monatliches Reporting. Die Texte erstellt das Unternehmen nach unseren Briefings selbst. IT-Dienstleister oder Softwareanbieter im B2B • Komplexe Leistung, lange Entscheidungswege, kein eigener Texter im Haus. • Leistung: SEO plus Content Marketing mit 25 bis 30 Stunden im Monat, also rund 4.000 Euro. Strategie, zwei bis drei Fachbeiträge oder Landingpages im Monat, die wir schreiben und optimieren, Grounding-Inhalte für KI-Systeme (Seiten, die Fakten und Spezifikationen so aufbereiten, dass KI-Systeme sie zitieren können), Tracking der Anfragen nach Herkunft. Industriekonzern mit eigener Redaktion • Mehrere Produktbereiche, mehrere Länder, eigene Redaktion und eigene IT. • Leistung: Content Marketing-Beratung und Redaktionsplanung mit 40 bis 45 Stunden im Monat, also rund 6.000 bis 6.500 Euro: Redaktionsplan, Briefings und Qualitätssicherung für die interne Redaktion, eigene Texte für die wichtigsten Seiten, SEO- und GEO-Support für die Länderseiten. Und darunter? Wir haben auch Kunden, für die wir vier Stunden im Monat arbeiten. Das funktioniert, wenn das Unternehmen selbst viel umsetzt und wir nur als Sparringspartner dienen. Für ein größeres Unternehmen, das mit SEO wirklich wachsen will, ist das aber zu wenig. Welche Kosten kommen zum Agenturhonorar dazu? Entwicklung und Technik: Wir setzen technische Maßnahmen nicht selbst um, das tun die meisten SEO-Agenturen nicht. Wir sagen Deiner IT oder Deinem Webentwickler genau, was zu tun ist; umgesetzt wird es dort. Plane dafür einige Entwicklertage im Jahr ein, in der Anfangsphase eher mehr. Content: Entweder Du hast eine eigene Redaktion oder Du kaufst Inhalte ein. Wir berechnen Content nach Stunden, nicht nach Wörtern. Mit KI lässt sich heute viel schneller sehr guter Content erstellen als noch vor zwei Jahren, aber der Mensch muss im Loop bleiben. Beim Content solltest Du auf gar keinen Fall sparen: Er ist das, was am Ende rankt, zitiert wird und Anfragen bringt. Tools: Professionelle SEO-Tools kosten Geld: Viele Tools wie Sistrix, Ahrefs oder Semrush liegen je nach Paket zwischen 119 und 799 Euro im Monat. Wir geben sehr viel Geld für Tools jeden Monat aus. Unsere Kunden bekommen die Tools in der Regel gratis dazu oder zahlen eine kleine Toolpauschale. Frag bei jeder Agentur nach, wie das geregelt ist. Und Linkbuilding? Dafür würde ich kein Geld ausgeben. Warum, erkläre ich weiter unten bei den Warnsignalen. Ab wann lohnt sich SEO mit einer Agentur? Und wann nicht? Ein sinnvolles Einstiegsbudget liegt bei 2.000 bis 3.000 Euro im Monat. Darunter bekommst Du bei einem Stundensatz von 100 bis 150 Euro schlicht nicht genug Stunden zusammen, damit eine Agentur mehr tun kann, als Dir zuzuschauen. Einen guten Freelancer bekommst Du darunter, ehrlich gesagt, auch nicht. Mein Rat für alle, die unterhalb dieser Grenze liegen, ist seit Jahren derselbe: Mach es selbst. Nimm Dir Zeit, investiere das Geld in ein, zwei gute Bücher und dann ran an die Website. Die Grundlagen sind nicht so schwer und es macht sogar Spaß. Mein Tipp wäre Suchmaschinenoptimierung für Dummies, das gerade in der dritten Auflage erschienen ist. Ich kann es sehr empfehlen, ich habe es nämlich selbst geschrieben. 🙂 Dazu gibt es unseren kostenlosen SEO-Kurs oder den KI-Kurs per E-Mail und natürlich auch unsere mittlerweile wöchentlichen Webinare. Das sage ich auch im Vertrieb regelmäßig: Wir lehnen Anfragen ab, wenn das Budget nicht zu den Erwartungen passt. Nicht aus Arroganz, sondern weil nach ein paar Monaten alle unzufrieden wären. Wie lange dauert es, bis sich SEO rechnet? Das hängt stark vom Hebel ab. Bei einer bekannten Marke mit einer bislang nicht optimierten Website, wie wir sie bei B2B- und Industriekunden häufig sehen, geht es oft erstaunlich schnell: Die Optimierung einer einzelnen Landingpage kann schon nach wenigen Wochen Ergebnisse zeigen. Soll eine Website insgesamt sichtbarer werden, sprechen wir dagegen von Monaten, eher von Jahren. Google selbst nennt in seinem Leitfaden „Benötigen Sie einen SEO?“ vier Monate bis ein Jahr, bis Maßnahmen Wirkung zeigen. Das würde ich so unterschreiben. Mehr dazu in unserem Beitrag Wie lange dauert SEO?

Eine Beispielrechnung für den Mittelstand

Wenn mich ein Geschäftsführer fragt, ob sich 3.000 Euro im Monat rechnen, rechne ich mit ihm rückwärts. Nehmen wir einen Hersteller, der mit einem Auftrag im Schnitt 25.000 Euro Umsatz macht und davon 7.500 Euro Gewinn behält. Die Zahlen sind Annahmen, setz Deine eigenen ein.

  • 3.000 Euro im Monat sind 36.000 Euro im Jahr.
  • Bei 7.500 Euro Gewinn je Auftrag muss SEO also rund fünf zusätzliche Aufträge im Jahr bringen, damit es sich bezahlt macht.
  • Wird jede zehnte Anfrage ein Auftrag, braucht es dafür rund 50 zusätzliche Anfragen im Jahr.
  • Bei einer Anfragequote von 1,5 Prozent (der Durchschnitt, den wir bei Google-Besuchern in B2B-Projekten messen) sind das rund 3.300 zusätzliche qualifizierte Besucher im Jahr, also knapp 280 im Monat.

Knapp 280 zusätzliche Besucher im Monat, die wirklich nach Deinem Produkt suchen: Das ist für eine Website, die bisher nicht optimiert wurde, keine hohe Hürde. Die Besucherzahl ist in dieser Rechnung allerdings nur der Weg zum Ziel, nicht das Ziel selbst.

Als Kennzahl, an der Du SEO und GEO misst, taugt sie nicht, denn Traffic allein bezahlt keine Rechnung. Analysiere stattdessen die echten Anfragen, die über die Website kommen, und vor allem die Aufträge, die daraus werden.

Dafür muss Dein Vertrieb bei jedem neuen Lead fragen, wie er auf Dich aufmerksam geworden ist. Bedenke dabei den Vertriebszyklus: Im B2B vergehen zwischen Anfrage und Auftrag oft Monate. Wer SEO nach einem halben Jahr am Umsatz bewertet, bewertet die falsche Zahl.

Abb. 4: Rechenbeispiel, rückwärts gerechnet vom Jahresbudget zur Zahl der zusätzlich nötigen Besucher. Quelle: Seokratie.

Abb. 4: Rechenbeispiel, rückwärts gerechnet vom Jahresbudget zur Zahl der zusätzlich nötigen Besucher. Quelle: Seokratie.

Agentur, Inhouse-SEO oder Freelancer?

Meine Empfehlung: Solange Du kein eigenes Team hast, arbeite mit einer Agentur. Ein Inhouse-SEO lohnt sich meiner Erfahrung nach erst, wenn Du drei oder mehr Personen dafür einstellen kannst. Der Grund ist nicht, dass einzelne Inhouse-SEOs schlecht wären, sondern dass sie allein sind: niemand zum Austausch, Neuerungen aus zweiter Hand und nach ein, zwei Jahren ist die Person nicht selten wieder weg. Dann ist das Wissen weg und Du suchst von vorn.

Was eine Inhouse-Stelle wirklich kostet, wird meist unterschätzt. Ein SEO-Manager verdient in Deutschland laut kununu im Schnitt rund 47.000 Euro brutto im Jahr, Senior-SEOs laut Indeed und Hays 55.000 bis 60.000 Euro, mit Führungsverantwortung 70.000 Euro und mehr. Du brauchst aber jemanden mit echter Erfahrung, also rechne eher mit 60.000 bis 75.000 Euro. Dazu kommen laut Statistischem Bundesamt rund 29 Euro Lohnnebenkosten auf 100 Euro Bruttoverdienst, Tools, Weiterbildung, Einarbeitung und Führung. Unter dem Strich liegst Du schnell bei rund 100.000 Euro im Jahr für eine einzige Person. Für dasselbe Geld bekommst Du bei einer Agentur rund 55 Stunden im Monat, verteilt auf mehrere Spezialisten.

Freelancer sind eine Option für klar abgegrenzte Aufgaben oder kleine Budgets; die Qualität schwankt aber stark. Außerdem ist ein einzelner Freelancer selten in allen drei Disziplinen gut, die SEO und GEO brauchen: Technik, Content und Marketing.

Tabelle: SEO-Kosten im Vergleich – Stundensätze und monatliche Betreuungskosten von Freelancern, kleinen und mittleren Agenturen, spezialisierten Agenturen und Seokratie.

Tabelle 2: Agentur, Inhouse-SEO und Freelancer im Vergleich.

Wie findest Du eine seriöse SEO- und GEO-Agentur?

Selbstverständlich hast Du sie schon gefunden, Du bist ja auf unserer Website! Nein, im Ernst: Auch für mich, der die SEO-Szene gut kennt, ist es schwierig, die Leistung einer Agentur von außen zu beurteilen. Als ich einen Handwerker für unseren Parkettboden gesucht habe, ging es mir genauso. Geholfen hat, dass ich viel mit den Kandidaten gesprochen habe. Die Entscheidung traf dann meine Frau.

Warnsignale, bei denen Du vorsichtig sein solltest

Google selbst hat eine Liste veröffentlicht, woran man unseriöse SEO-Anbieter erkennt. Meine Liste aus 18 Jahren Agenturalltag deckt sich damit weitgehend:

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  • Ranking-Garantien. Niemand kann Dir Platz eins bei Google garantieren, das schreibt Google selbst. Garantien für Nennungen in ChatGPT sind die neue Variante davon und genauso wenig haltbar.
  • Gute Agenturen haben sie nicht nötig; die guten, die ich kenne, machen es jedenfalls nicht. Mach es wie ich, wenn die Kaltakquise nervt aber Du Dir denkst „SEO grundsätzlich könnte ich aber gebrauchen“. Sag freundlich „Nein danke“ und such Dir in Ruhe einen guten Anbieter.
  • 199-Euro-Pakete mit langer Laufzeit. Für diesen Betrag beschäftigt sich niemand länger als eine Stunde mit Deiner Website. Gefährlich wird es in Kombination mit 24 oder 36 Monaten Laufzeit.
  • Linkpakete und Link-Kauf. Das Geschäftsmodell: Die Agentur kauft Links für 100 Euro ein und verkauft sie für 200 Euro weiter. Ein SEO-Paket für 2.500 Euro im Monat besteht dann aus wenig Personalkosten und einem Linkpaket, der Rest ist Marge. Dass gekaufte Links gegen die Spam-Richtlinien von Google verstoßen und meist nichts bringen, steht nicht auf der Liste. Wir haben 2013 mit dem Link-Kauf aufgehört und 2016 mit Linkbuilding insgesamt. Das Gleiche gilt für Forenspam und massenhaft automatisch erzeugte Texte, die heute als „GEO-Maßnahme“ verkauft werden.
  • Keine Einsicht in Stunden, Reports und Tools. Wenn Du nicht erfährst, wer wie lange woran gearbeitet hat, kannst Du die Leistung nicht beurteilen.
  • Zugänge, die die Agentur behält. Search Console, Analytics, Werbekonten und Website gehören Dir. Eine Agentur, die Konten auf ihren Namen anlegt, macht Dich abhängig.
  • Impressum fehlt oder liegt im Ausland. Bei unaufgeforderten Angeboten lohnt ein Blick ins Impressum; fehlt es, ist das Angebot in der Regel unseriös.

Wie findest Du eine seriöse SEO- und GEO-Agentur? Selbstverständlich hast Du sie schon gefunden, Du bist ja auf unserer Website! Nein, im Ernst: Auch für mich, der die SEO-Szene gut kennt, ist es schwierig, die Leistung einer Agentur von außen zu beurteilen. Als ich einen Handwerker für unseren Parkettboden gesucht habe, ging es mir genauso. Geholfen hat, dass ich viel mit den Kandidaten gesprochen habe. Die Entscheidung traf dann meine Frau. Warnsignale, bei denen Du vorsichtig sein solltest Google selbst hat eine Liste veröffentlicht, woran man unseriöse SEO-Anbieter erkennt. Meine Liste aus 18 Jahren Agenturalltag deckt sich damit weitgehend: • Ranking-Garantien. Niemand kann Dir Platz eins bei Google garantieren, das schreibt Google selbst. Garantien für Nennungen in ChatGPT sind die neue Variante davon und genauso wenig haltbar. • Kaltakquise. Gute Agenturen haben sie nicht nötig; die guten, die ich kenne, machen es jedenfalls nicht. Mach es wie ich, wenn die Kaltakquise nervt aber Du Dir denkst „SEO grundsätzlich könnte ich aber gebrauchen“. Sag freundlich „Nein danke“ und such Dir in Ruhe einen guten Anbieter. • 199-Euro-Pakete mit langer Laufzeit. Für diesen Betrag beschäftigt sich niemand länger als eine Stunde mit Deiner Website. Gefährlich wird es in Kombination mit 24 oder 36 Monaten Laufzeit. • Linkpakete und Link-Kauf. Das Geschäftsmodell: Die Agentur kauft Links für 100 Euro ein und verkauft sie für 200 Euro weiter. Ein SEO-Paket für 2.500 Euro im Monat besteht dann aus wenig Personalkosten und einem Linkpaket, der Rest ist Marge. Dass gekaufte Links gegen die Spam-Richtlinien von Google verstoßen und meist nichts bringen, steht nicht auf der Liste. Wir haben 2013 mit dem Link-Kauf aufgehört und 2016 mit Linkbuilding insgesamt. Das Gleiche gilt für Forenspam und massenhaft automatisch erzeugte Texte, die heute als „GEO-Maßnahme“ verkauft werden. • Keine Einsicht in Stunden, Reports und Tools. Wenn Du nicht erfährst, wer wie lange woran gearbeitet hat, kannst Du die Leistung nicht beurteilen. • Zugänge, die die Agentur behält. Search Console, Analytics, Werbekonten und Website gehören Dir. Eine Agentur, die Konten auf ihren Namen anlegt, macht Dich abhängig. • Impressum fehlt oder liegt im Ausland. Bei unaufgeforderten Angeboten lohnt ein Blick ins Impressum; fehlt es, ist das Angebot in der Regel unseriös.

Woran Du eine gute Agentur erkennst

  • Sie interessiert sich für Dein Geschäftsmodell. Das wichtigste Zeichen überhaupt. Eine gute Agentur will verstehen, wie Du Geld verdienst und wie Dein Vertrieb arbeitet. Eine schlechte macht für jeden Kunden das Gleiche.
  • Transparente Stundensätze und Leistungen. Du weißt vor der Unterschrift, was eine Stunde kostet und was dafür passiert. Und Du lernst die Berater kennen, nicht nur den Vertrieb.
  • Content, Technik und Marketing aus einer Hand. SEO und GEO brauchen alle drei Bausteine.
  • Sie sagt Dir auch, was nicht geht. Eine gute Agentur lehnt Aufträge ab, wenn Budget oder Erwartungen nicht passen. Und sie sagt Dir, wenn Dein Produkt oder Deine Website das eigentliche Problem sind.
  • Die Mitarbeiter sind erfahren und lange im Online Marketing: Das ist eines der wichtigsten Kriterien – wie lange sind die Mitarbeiter bereits im Online Marketing tätig?

Acht Fragen für das Erstgespräch

  1. Wie würden Sie mit unserem Geschäftsmodell Geld verdienen, wenn Sie wir wären? (Prüft, ob die Agentur zuhört.)
  2. Wer genau arbeitet an unserem Projekt und wie viel Erfahrung haben diese Personen?
  3. Wie rechnen Sie ab und wie sieht Ihr monatliches Reporting aus? Kann ich ein Beispiel sehen?
  4. Welche Laufzeit und welche Kündigungsfrist hat der Vertrag?
  5. Was erwarten Sie realistisch nach sechs und nach zwölf Monaten und woran messen Sie das?
  6. Was müssen wir intern leisten, damit das funktioniert?
  7. Wie gehen Sie mit KI-Sichtbarkeit um und wie messen Sie sie?
  8. Welche Kunden lehnen Sie ab?

Siegel, Awards und „Die besten SEO-Agenturen“-Listen würde ich dagegen nicht überbewerten: Viele Awards werden gegen Teilnahmegebühr vergeben; Bestenlisten stammen oft von Agenturen, die sich selbst auf Platz eins setzen. Momentan ein echtes Unding, denn seit die KI solche Bestenlisten für relevant hält, erstellen viele Agenturen sie auf ihren eigenen Websiten – natürlich ist die eigene Agentur dann immer auf Platz 1. Witzigerweise ist Seokratie auf jeder dieser Bestenlisten meistens in den Top5 vertreten, was uns natürlich sehr freut. Spoiler: ChatGPT und Co. wissen natürlich von wem die Liste erstellt wurde – sowas ist also nutzlos.

Abb. 5: Warnsignale und gute Zeichen bei der Agenturauswahl. Quelle: Google Search Central, Seokratie.

Abb. 5: Warnsignale und gute Zeichen bei der Agenturauswahl. Quelle: Google Search Central, Seokratie.

Was Du als Kunde mitbringen musst

Dieser Punkt fehlt in fast jedem Artikel über SEO-Kosten, dabei entscheidet er über den Erfolg mindestens so sehr wie die Agentur. Vier Dinge brauchst Du:

  • Empfehlungen, die niemand umsetzt, bringen nichts. Der typische Fall, den wir ablehnen: ein Hersteller beim dritten Agenturwechsel, bei dem intern nie jemand die Empfehlungen der Vorgänger umgesetzt hat.
  • Entscheider am Tisch. Wenn jede Änderung an der Website drei Instanzen hochgereicht werden muss, dauert alles doppelt so lang. Das ist in B2B und Industrie bis zu einem gewissen Grad nie zu vermeiden – aber man sollte handlungsfähig bleiben.
  • Realistische Erwartungen. Schnelle, große Erfolge mit einem Mini-Budget gibt es nicht. Wer das verspricht, verspricht zu viel.
  • SEO zahlt sich über Jahre aus, nicht über Wochen. Wer nach drei Monaten das Budget wieder streicht, hat die Anlaufkosten bezahlt und den Ertrag verschenkt.

Wenn eines davon fehlt, sagen wir das im Erstgespräch deutlich, auch wenn es ein Auftrag weniger ist. Ein Projekt, das nicht passt, kostet beide Seiten Zeit, Nerven und am Ende die Zufriedenheit.

Was kostet SEO und GEO bei Seokratie?

Zum Schluss die Zahlen, die Du vermutlich sehen wolltest, als Du diesen Artikel angeklickt hast:

  • Stundensatz: rund 150 Euro (Stand Oktober 2026), abgerechnet im Viertelstundentakt, mit einer monatlichen Aufstellung aller Tätigkeiten. Es kann mehr oder weniger sein, je nach Volumen, Komplexität, Auslastung und Dringlichkeit.
  • Einstieg: laufende Betreuung ab etwa 1.000 – 2.000 Euro im Monat, nach oben offen; darunter raten wir in der Regel zum Selbermachen.
  • Einmalige Leistungen wie Audits, Keyword-Recherchen, Workshops oder Relaunch-Begleitung zum Festpreis.
  • GEO planen wir je nach Umfang als zusätzliche Stunden in die SEO- oder Content-Betreuung ein oder bieten es als eigenes Paket mit festem Stundenkontingent an; der Einstieg ist meist ein GEO-Check.
  • Tools sind in der Regel inklusive und werden mit einer kleinen Toolpauschale berechnet.
  • Vertragslaufzeit: drei Monate, in den ersten sechs Monaten monatlich kündbar.
  • Kein Link-Kauf, keine Erfolgsgarantie, keine Festpakete. Jedes Angebot entsteht nach einem Gespräch und passt zu genau einem Unternehmen.

Wenn Du wissen möchtest, was das für Dein Unternehmen konkret bedeutet, sprich uns gern an. Wir schauen uns Deine Website an, hören zu und sagen Dir ehrlich, ob und wie wir Dir helfen können. Und falls nicht, sagen wir Dir auch das.

Fazit: Was kostet SEO und GEO?

Gutes SEO kostet 2026 zwischen 100 und 200 Euro pro Stunde und für den Mittelstand 2.000 bis 5.000 Euro im Monat. GEO kommt als zusätzliche Arbeit obendrauf, abgerechnet nach Stunden oder als Paket. Der Stundensatz ist dabei das unwichtigste Kriterium. Wichtig ist, wer die Stunde leistet, was darin passiert, ob Du es nachvollziehen kannst und ob bei Dir im Unternehmen jemand die Dinge umsetzt.

Was Du jetzt konkret tun solltest: Sprich mit zwei oder drei Agenturen, stell die acht Fragen von oben und prüfe, was das Angebot bei SEO/GEO konkret umfasst. Und sorge intern für Umsetzungsressourcen, bevor Du unterschreibst. Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Wir freuen uns natürlich sehr, wenn auch wir eine der Agenturen sein dürfen, melde Dich gerne unverbindlich bei uns.

Über Julian Dziki
Julian Dziki ist seit 2007 im SEO tätig. Er hat die Agenturgruppe Seokratie (München und Kitzbühel) gegründet und ist Autor von „Suchmaschinen-Optimierung für Dummies“ (3. Auflage, Wiley-VCH). In den Expertenbeiräten des Verbands zertifiziert Julian selbst SEO-Fachkräfte und -Agenturen. Sein Schwerpunkt: B2B, Industrie und die Frage, wie KI die Suche verändert. Hier findest Du alle Beiträge von .
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