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Social Media

Best-Practice-Beispiele für WhatsApp-Newsletter

2019-02-21
Seokratie
Seokratie GmbH
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von Sabrina Schaupp21. Feb 2019 4 Kommentare

Hast Du schon einmal etwas von Messenger Marketing gehört, weißt aber nicht genau, wie Du diesen Trend im Online-Marketing für Dein Unternehmen umsetzen kannst? Kein Problem! Ich zeige Dir tolle Best-Practice-Beispiele für WhatsApp-Newsletter. Lass Dich inspirieren.

Smartphone als Symbol für WhatsApp-Newsletter

Mit WhatsApp-Newslettern machst Du Deinen Abonnenten Lust auf Urlaub und Co.

„Wo fange ich nur an?“

Bevor Du überhaupt Deinen ersten WhatsApp-Newsletter verschicken kannst, gibt es natürlich noch einiges zu tun. Die wichtigsten Punkte habe ich für Dich zusammengefasst:

  • Verantwortlicher: Wenn Dein Unternehmen mit WhatsApp Marketing durchstarten will, solltest Du Dir vorher überlegen, wer der Verantwortliche für diesen Marketing-Kanal ist. Seine Aufgaben sind unter anderem das Erstellen des Newsletters und die Betreuung der Community.
  • Tool: Neben einem Verantwortlichen brauchst Du – wie beim E-Mail-Marketing auch – ein passendes (DSGVO-konformes) Tool. Bei Seokratie nutze ich zum Beispiel messengerpeople.
  • Strategie: Du hast die ersten zwei Punkte geklärt und willst jetzt ran an die Tasten? Halt, Stopp. Eine Kleinigkeit fehlt noch. Überlege Dir zuerst, was Du mit Deinem WhatsApp-Newsletter erreichen willst und erarbeite eine passende Strategie. Dabei helfen Dir Buyer Personas, eine Konkurrenzanalyse oder auch die Best-Practice-Beispiele, die ich Dir später zeigen werde. Schau Dir außerdem Deine Webseite (und soziale Medien) an: Möchtest Du auf Produkte oder Inhalte setzen? Und welche Inhalte gibt es schon?
Grundzutaten für WhatsApp-Newsletter

Personal, Tool und Strategie – das sind die wichtigsten Grundzutaten für Dein WhatsApp Marketing.

Übrigens: Fragst Du Dich schon die ganze Zeit, warum ich eigentlich nur über WhatsApp rede? Messenger Marketing ist natürlich noch viel mehr, allerdings zeigen die Nutzerzahlen 01/2019, dass WhatsApp der beliebteste Messenger-Dienst in Deutschland ist. WhatsApp ist somit perfekt, um einen Messenger-Service zu starten.

„WhatsApp-Newsletter eignen sich nicht für meine Branche“

Egal, ob Du aus dem B2B-Bereich kommst, für eine Behörde arbeitest oder einen Online Shop im B2C-Bereich voranbringen möchtest: Messenger lassen sich vielfältig einsetzen. Wie das geht, zeige ich Dir anhand von diesen Beispielen für WhatsApp.

1.   Deal, Deal, Deal (Produkte)

Ads schalten kann teuer sein, wieso also nicht WhatsApp als (zusätzlichen) günstigen Werbekanal nutzen? So kannst Du Deine Zielgruppe direkt ansprechen und Deine Produkte bewerben. Besonders gut gemacht finde ich zum Beispiel den WhatsApp-Newsletter von Thalia:

WhatsApp-Newsletter von Thalia als Beispiel für produktbezogenes Messenger Marketing

Thalia verbindet gezielte CTAs mit interessantem Content.

Thalia schafft es, die Produkte charmant zu verpacken. Denn die User bekommen interessante Inhalte wie einen Hinweis auf den In-der-Badewanne-Lesen-Tag (Ja, den gibt es wirklich!) kombiniert mit einem gezielten Call-To-Action. Als weiteres Format nutzt die Buchhandlung „Mittwoch ist Lesetag“ mit Leseempfehlungen aus den verschiedensten Genres.

Bist Du Dir noch nicht sicher, ob Du das Buch lesen möchtest? Auch dafür gibt es den passenden WhatsApp-Newsletter. Regelmäßig kann man sich von Thalia kostenlose Leseproben zuschicken lassen. Das funktioniert über einen einfachen Chatbot. Kaum hat der User „#leseprobe“ per WhatsApp verschickt, kann er die Seiten auch schon öffnen.

Screenshot aus messengerpeople zum Chatbot-Erstellen

Bei Tools wie messengerpeople kannst Du bequem Chatbots anlegen.

Thalia vereint Produkte mit Content und deckt dabei die Bedürfnisse der Zielgruppe perfekt ab. Denn wer freut sich nicht über eine kostenlose Leseprobe oder einen Grund, sich endlich mal wieder mit einem Buch in der Badewanne entspannen zu können? Und das Beste: Nicht jeder WhatsApp-Newsletter enthält einen CTA. Die lieben Worte zum Komplimente-Tag haben mir zum Beispiel einfach nur ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und sind einer unter vielen Gründen, wieso ich den WhatsApp-Newsletter von Thalia immer gerne lese.

Otto, Mömax und Urlaubsguru als Beispiel für WhatsApp-Newsletter

Auf einen WhatsApp-Newsletter mit Produkten setzen zum Beispiel OTTO, mömax oder urlaubsguru.

2. Mh, lecker! (Inspiration)

Fragst Du Dich auch manchmal: Was koche ich heute? Wie praktisch, wenn in diesem Moment ein WhatsApp-Newsletter mit Rezeptideen auf Deinem Smartphone erscheint – am besten natürlich mit passendem Bildmaterial, sodass Dir so richtig das Wasser im Munde zusammenläuft.

Perfektioniert haben das unter anderem die Bio-Supermarkt-Kette Alnatura, das Rezeptmagazin Lecker oder der Küchengerätehersteller Springlane:

Beispiele für WhatsApp-Newsletter mit Rezepten

Bei den WhatsApp-Newslettern von Alnatura, Lecker und Springlane dürfen Bilder nicht fehlen.

Die Beispiele für WhatsApp-Newsletter mit Rezepten punkten unter anderem mit einem persönlichen Schreibstil. Bei Alnatura bekomme ich zum Beispiel leckere Rezepte von Franzi und Alex und bei Springlane versorgt mich Meike mit leckeren Kochideen.

Damit die Rezepte immer genau meinen Geschmack treffen, kann ich außerdem zu Beginn des Abonnements auswählen, für was ich mich interessiere. Backe ich gerne oder möchte ich vegetarische Gerichte? Kein Problem, in den Kategorien kann ich festlegen, welche WhatsApp-Newsletter ich erhalten möchte.

Auch bei Rezepten macht es Sinn, mit Chatbots zu arbeiten. Das hat zum Beispiel Lecker dieses Jahr zum Valentinstag so gemacht. Nachdem ich den Hashtag (#valentinstag) verschickt habe, habe ich automatisiert Valentinstags-Rezepte erhalten.

Und zum Schluss natürlich noch der wichtigste Tipp, wenn Du Rezepte verschicken möchtest: Bilder sind bei solchen WhatsApp-Newslettern das A und O – das Auge isst schließlich mit.

Übrigens: Inspirationsthemen gibt es nicht nur im Food-Bereich. Kommt für Dein Unternehmen zum Beispiel ein WhatsApp-Newsletter mit Einrichtungsideen in Frage? Vielleicht hat Dein Unternehmen auch bereits ein Magazin, dessen Inhalte Du für WhatsApp nutzen kannst.

2.   Immer Up-to-Date (News)

Wenn Dein Unternehmen auf News setzt, solltest Du Dir einmal diese Beispiele für WhatsApp-Newsletter anschauen. Denn es gibt verschiedene Varianten, um Neuigkeiten zu verschicken:

Beispiele für WhatsApp-Newsletter mit News

Von lang bis kurz, von Podcast bis Textnachricht – die Möglichkeiten für WhatsApp-Newsletter sind vielfältig, wie Du bei NEON, t3n und kino.de sehen kannst.

NEON greift die aktuellen Themen des Tages auf. Das Besondere daran? Abends bekommt man immer einen kurzen Podcast. Denn ja, Du kannst auch Sprachnachrichten per WhatsApp verschicken. So hebst Du Dich von der Konkurrenz ab und erschließt Dir eine neue Zielgruppe: nämlich die, die am liebsten zuhört.

Meistens bekommt man Neuigkeiten als Text inklusive Link zum Artikel. Hier kannst Du Dir überlegen, was für Dein Unternehmen am besten in Frage kommt. t3n produziert zum Beispiel so viele Inhalte, dass sie zweimal am Tag mehrere Artikel in einer Nachricht verschicken. So macht es im Grunde auch kino.de. Ab und zu sind die News dann aber auch eine eigene Nachricht wert – wie hier bei der großen Ankündigung des Trailers für Eiskönigin II.

Wichtig ist beim Versenden der News die Frequenz. Wenn Du zu oft Nachrichten verschickst, können Deine User schnell versucht sein, sich wieder abzumelden. Sind Deine Neuigkeiten beim Versenden der WhatsApp-Nachricht jedoch schon wieder veraltet, ist der Newsletter für Deinen User ebenso uninteressant.

Ein allgemeiner Tipp: Gerade, wenn Du viele Artikel oder Informationen teilst, ist eine gute Textstruktur Gold wert. Fetten kannst Du zum Beispiel, indem Du Text zwischen *Sternchen* setzt. Pfeile und andere Symbole helfen Dir zusätzlich, Deinen WhatsApp-Newsletter zu gliedern.

4. Das geht ab (Events)

Bist Du in der Messeorganisation, bei einem Konzertveranstalter oder einem anderen Eventbereich tätig? Dann solltest Du unbedingt mit WhatsApp Marketing anfangen, denn damit hast Du viele verschiedene Möglichkeiten.

MunichMag als Beispiel für WhatsApp-Newsletter mit Events

WhatsApp-Newsletter wie von MunichMag sind vor allem für die Event- und Touristikbranche interessant.

Wer als Münchner noch keine Ideen für den Feierabend hat, der bekommt von MunichMag mehrere Vorschläge für Veranstaltungen. Doch auch für einzelne Events ist ein WhatsApp-Newsletter geeignet.

Mit WhatsApp kannst Du Deine Veranstaltung nicht nur im Vorfeld bewerben, sondern auch live begleiten. Teile Deinen Usern zum Beispiel mit, auf welcher Bühne gerade was passiert oder biete ihnen Kundenservice an. Dazu kannst Du auch im Vorfeld automatisierte Antworten erstellen, zum Beispiel eine Programmübersicht, einen Lageplan oder Tipps zum Parken.

Ähnliches lässt sich übrigens auch auf die Touristikbranche anwenden. Wenn Du zum Beispiel demnächst einen Urlaub auf einer der beliebtesten deutschen Inseln planst, solltest Du auf den WhatsApp-Newsletter von Rügenzeit als Begleiter nicht verzichten.

5. Wow. Aha. Interessant. (Content)

Noch nichts für Dich dabei gewesen? Dann ist dieser Ansatz vielleicht der richtige für Dich. Denn mit Artikeln, Videos oder anderem Content erreichst Du Deine Zielgruppe und bietest Ihnen tolle Aha-Momente und Wow-Effekte.

Beispiele für WhatsApp-Newsletter mit Content-Marketing-Inhalten

Das Potential Deines Content Marketings kannst Du wie die Versicherungskammer Bayern für Deinen WhatsApp-Newsletter nutzen.

Natürlich sind Rezepte und Co. auch Content, in diesem Fall meine ich jedoch mehr oder weniger zeitlose Content-Stücke wie Ratgebertexte. Das nutzt zum Beispiel die Versicherungskammer Bayern für sich und verschickt Inhalte wie das Magazin „flügge“ per WhatsApp.

Für die Erstellung von Ratgebertexten und anderen Artikeln bleibt Dir keine Zeit? Gerne unterstützen wir Dich auch beim Content Marketing und schreiben die Texte für Dich. So kannst Du schon bald mit Deinem WhatsApp-Newsletter starten.

„Und wie ist das mit dem Kundenservice?“

Bei den Beispielen für WhatsApp-Newsletter habe ich es schon angeschnitten: den Kundenservice. WhatsApp ist für viele User ein einfacher und bequemer Weg, um mit Deinem Unternehmen in Kontakt zu treten. Auf Fragen Deiner Kunden solltest Du daher vorbereitet sein, wenn Du mit einem WhatsApp-Newsletter startest.

Viele Unternehmen nutzen die Möglichkeiten von WhatsApp für den Kundenservice auch schon aktiv. Ein Beispiel ist Brille24, die sogar auf ihrer Seite für den Kundenservice mit WhatsApp als Kommunikationskanal bewerben:

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WhatsApp-Kundenservice anhand des Beispiels Brille24

Brille24 bietet seinen Kunden Beratung und Service über WhatsApp an.

Fazit: Dein WhatsApp-Newsletter ist nicht nur ein einseitiges Kommunikationsmittel, sondern Du solltest mit Deinen Usern in den Dialog treten. Bei einfachen Fragen und Anliegen helfen Dir außerdem Chatbots weiter.

„Gibt es auch grundlegende Tipps?“

Natürlich habe ich auch ein paar grundlegende Tipps für Deinen WhatsApp-Newsletter, die Du unabhängig von Deinem Format, für das Du Dich entscheidest, nutzen kannst.

Hier findest Du alle Tipps auf einen Blick:

  • Persönlichkeit: Am schönsten finde ich WhatsApp-Newsletter, bei denen ich das Gefühl habe, persönlich mit meinem Gegenüber zu kommunizieren. Am besten machst Du Dich bereits in der Willkommensnachricht mit Deinen Usern bekannt.
  • Frequenz: Manchmal ist weniger mehr, sodass Deine Abonnenten nicht genervt sind. Vielleicht kannst Du mehrere Inhalte auch in einer Nachricht zusammenfassen?
  • Kategorien: Richte Kategorien ein, damit Deine User gezielt die Inhalte bekommen, die sie wirklich interessieren und somit treue Leser Deines WhatsApp-Newsletters werden.
  • Textstruktur: Fettungen, Stichpunkte und Emojis helfen Dir, Deinen WhatsApp-Newsletter übersichtlich zu gestalten.
  • Chatbots: Mit Chatbots kannst Du nicht nur schnellen Kundenservice anbieten, sondern Deinen Usern auch Content bereitstellen.

Los geht’s!

Wie Du an meinen Beispielen für WhatsApp-Newsletter gesehen hast, kannst Du Messenger Marketing für Dein Unternehmen sehr unterschiedlich gestalten. Am besten überlegst Du Dir vorab, was Du mit dem WhatsApp-Newsletter erreichen möchtest. Aktuelle Angebote sind zum Beispiel sinnvoll, wenn Du Conversions für einen Online Shop fokussierst. Oder willst Du Deine Kunden mit Inspirationen, zum Beispiel Wohnideen oder Rezepten, begeistern? Alles ist möglich.

Möchtest Du sehen, wie wir bei Seokratie Messenger Marketing umsetzen? Dann abonniere den WhatsApp-Newsletter von Seokratie. Damit bleibst Du in Sachen Online Marketing immer auf dem neusten Stand.

Bildnachweis: Titelbild © gettyimages/Orla, Bild 1 © Seokratie, Bild 2 © Seokratie mit Screenshots des WhatsApp-Newsletters von Thalia, Bild 3 © Screenshot aus dem Tool von messengerpeople, Bild 4 © Seokratie mit Screenshots der WhatsApp-Newsletter von OTTO, mömax und urlaubsguru, Bild 5 © Seokratie mit Screenshots des WhatsApp-Newsletters von Alnatura, Lecker und Springlane, Bild 6 © Seokratie mit Screenshots der WhatsApp-Newsletter von NEON, t3n und kino.de, Bild 7 © Seokratie mit Screenshots des WhatsApp-Newsletters von MunichMag, Bild 8 © Seokratie mit Screenshots der WhatsApp-Newsletter von der Versicherungskammer Bayern und Seokratie, Bild 9 © Screenshot der Kundenservice-Seite von Brille24.

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Über den Autor
Sabrina arbeitet seit 2018 in den Bereichen Content Marketing und Social Media bei Seokratie. Den direkten Kontakt zu den Usern über WhatsApp, Facebook & Co. findet sie am spannendsten. Hier findest Du alle Beiträge von .

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4 Kommentare
    1. Max 7. März 2019

      Hallo und danke für den Beitrag. Gibt es Alternativen zu den messengerpeople? Ich habe nämlich vor etwa einem halben Jahr das Gefühl bekommen, dass sie ziemlich alleine sind – ehemals WhatsBroadcast, richtig?

    2. Julian Dziki 13. März 2019

      Hi Max,

      Ehrlich gesagt bisher nicht wirklich. Messengerpeople ist schon deutlich der Marktführer und auch derzeit das mit Abstand beste Tool.

    3. Marco Patzwahl 21. März 2019

      Sehr hilfreicher Artikel. Über die Möglichkeit Whatsapp als Marketingmittel einzusetzen habe ich noch nicht nachgedacht. Vielen Dank!

    4. Sabrina Schaupp 21. März 2019

      Hallo Marco,

      es freut mich, wenn ich Dich inspirieren konnte! 🙂

      Viele Grüße

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