Pimp your Social Media Content: 11 + X Tools, um Inhalte zu kreieren

2018-06-15
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15. Jun 2018 Social Media 2 Kommentare

Visuelle Inhalte sind essentiell für erfolgreiches Social Media Marketing. Diese Tools haben spezielle Funktionen, um Inhalte für Social-Media-Plattformen zu erstellen und zu bearbeiten.

Social Media Bilder bearbeiten

Kreativ, ungewöhnlich und einzigartig – so sollen Social-Media-Inhalte im besten Fall sein. Doch wenn Du die Inhalte anschaust, die Dir zur Verfügung stehen: Wie groß ist der Anteil, auf den das zutrifft?

Um nun bessere Inhalte zu erhalten, kannst Du der Grafikabteilung in den Ohren liegen – oder Du versuchst selbst, Deine Inhalte aufzupeppen. Ja, die Grafikabteilung kann das bestimmt besser. Doch seien wir ehrlich: Nicht in allen Situationen kann man darauf nach Belieben zurückgreifen.

Praktischerweise gibt es eine Reihe an Tools, die für die Problemchen und Eigenarten der Social-Media-Plattformen praktische Lösungen bieten. Damit kannst Du entweder bestehendes Bildmaterial bearbeiten oder auch ganz neue Inhalte mit einfachen Mitteln kreiieren: Vom automatischen Ändern des Formats für drei, vier verschiedene Plattformen bis zum Erstellen von Infografiken ohne Grafikdesignkenntnisse.

Die meisten sind recht selbsterklärend, weshalb ich sie nicht in allen Einzelheiten vorstelle, sondern Dir die Besonderheiten und interessante Funktionen zeige, welche Dir die Arbeit erleichtern.

Wie unterscheiden sich die Inhalte für die Social-Media-Plattformen?

Weshalb wird überhaupt speziell bearbeitetes Bildmaterial gebraucht? Natürlich, weil Unique Content wichtig ist – aber auch, weil es auf jeder Plattform anders dargestellt wird: Auf Instagram sehen quadratische Bilder gut aus – auf Pinterest werden quadratische Bilder dagegen sehr klein dargestellt. Grundvoraussetzungen sind natürlich die richtigen Formate und Bildgrößen (diese findest Du in der Infografik von Allfacebook). Das Bildmaterial, das für die Webseite oder für die Produktpräsentation erstellt wurde, ist zudem oft alles andere als passend.

Einen groben Überblick, welche Inhalte sich für die verschiedenen Plattformen eigenen (und zu welchem Zweck) findest Du in unserem Artikel zur Wahl der richtigen Social-Media-Plattform. Aber auch der Look ist je nach Plattform ganz unterschiedlich.

Bilderergebnisse für Facebook, Instagram und Pinterest.

Facebook, Instagram und Pinterest liefern unterschiedliche Arten von Bildern zum selben Suchbegriff.

Bilder aufbereiten

Ein häufiges Problem: Du hast zwar Bilder, aber die sind nicht unbedingt optimal. Diese Tools helfen Dir, um sie etwas spannender zu gestalten. Damit kannst Du außerdem Text und Designlayer auf Deine Fotos legen.

Canva

Grafiktool zur Bildbearbeitung: Canva

Canva bietet eine ganze Bandbreite an Funktionen: Bilder bearbeiten, mit Filtern und Stickern versehen, Collagen anlegen oder Grafiken erstellen.

Canva ist besonders praktisch, wenn Du Deine Inhalte auf verschiedenen Social-Media-Plattformen teilen möchtest – mit wenigen Klicks kannst Du ein Design auf die verschiedenen Größen abändern. Meistens muss dann doch noch etwas hin und her geschoben werden (weil die Formate so unterschiedlich sind) – dennoch sehr praktisch und zeitsparend! Schön ist auch, dass Du nicht selbst die entsprechenden Größen für die Plattformen im Kopf haben musst, sondern Canva die Größen netterweise direkt so benannt hat – Du musst also beispielsweise nur auf ‚Facebook Werbeanzeige‘ klicken und hast direkt das richtige Format und den passenden Textanteil (damit die Anzeige auch von Facebook zugelassen wird).

Vorgefertigte Designs

Wer kein Gespür für Design hat, kann einfach eine der zahlreichen Vorlagen nutzen. Die Vorlagen lassen sich nach Belieben anpassen. Es können eigene Fotos und auch Schriftarten hochgeladen werden. Außerdem gibt es eine große Bandbreite an vorgefertigten Design- und Textelementen, mit denen sich ein eigenes Design zusammenbauen lässt. Auch eine Reihe von Stockfotos steht (zur Not) zur Verfügung. Vieles ist bereits in der kostenlosen Version enthalten – einzelne Designs und Bilder können nach Bedarf hinzugekauft werden.

Eigene Vorlagen anlegen

Es ist auch möglich, eigene Designs zu erstellen und als Vorlagen abzuspeichern. Dadurch kann mit wenigen Klicks ein neuer Inhalt im gleichen Design erstellt werden. Die Vorlage bleibt unverändert, auch wenn einzelne Inhalte abgeändert werden. Das ist besonders praktisch für die Zusammenarbeit im Team.

Grafikvorlagen in Canva anlegen

Markenkit

Du kannst in Canva Markenkits (mit einem Canva for work Account) anlegen – so kannst direkt auf Logos und Farben des Corporate Designs zugreifen. Eine sehr praktische Funktion, wenn Du mit verschiedenen Firmen oder Marken arbeitest.

Markenkit in Canva anlegen

Ähnliche Tools: Fotor, Piktochart, Picmonkey

Fotor

Grafiktool zur Bildbearbeitung: Fotor

Fotor bietet wie Canva verschiedene Designs, die auf die eigenen Fotos gelegt werden können. Die Auswahl der Designvorlagen und Elemente ist hier nicht ganz so umfangreich wie bei Canva.

Collagen und Foto-Nähen

Das Praktische an Fotor sind die Funktionen um Collagen zu erstellen und Fotos ‚aneinander zu nähen‘. Aneinander nähen bedeutet, mehrere Bilder einfach per Drag-and-Drop aneinander kleben. Die Breite oder Höhe der Bilder muss nicht einzeln angepasst werden, sondern Fotor zieht die Bilder direkt auf die entsprechende Größe.

Klar, das geht auch mit vielen anderen Tools, mit Fotor geht es wahrscheinlich einige Sekunden schneller.

Ähnliche Tools: Canva, Piktochart, Picmonkey

Adobe Lightroom

Grafiktool zur Bildbearbeitung: Adobe Lightroom

Wer hohe Ansprüche an die Bildqualität hat, braucht Lightroom. Etwas weniger intuitiv als Tools wie Canva oder Picmonkey – aber dafür auch Bildbearbeitung auf einem anderen Level. (Im Vergleich zu Photoshop ist Lightroom dennoch eher etwas für den Feinschliff von Bildern, während Photoshop nochmal ein Level darüber ist – damit lassen sich Bilder grundlegend verändern.)

Mit Lightroom kannst Du Kontrast, Farbwerte und Filter anpassen oder auch das Dateiformat ändern. Zudem taggt es Bilder automatisch mit Stichwörtern – sehr von Vorteil, wenn sehr viele Bilder so organisiert werden sollen, dass auch andere Personen das richtige finden. Lightroom ist außerdem cloudbasiert, das heißt, Du kannst von überall auf die Bilder zugreifen – auch eine praktische Sache!

To go (App)

Du bist auf einer Veranstaltung und möchtest ein Foto teilen – aber die fotografierte Person ist so gar nicht zufrieden mit dem Bild? Kein Problem, für die Bildbearbeitung-to-go gibt es die Lightroom App! Damit kannst Du unterwegs Bilder sehr gut aufbereiten, um sie zeitnah auf Deinen Social-Media-Kanälen zu teilen.

Transfer

Ebenfalls ein typisches Problemchen bei Bildern für Social-Media-Plattformen: Sie werden oft mit dem Smartphone gemacht oder sollen darüber geteilt werden – um sie jedoch zu bearbeiten, werden sie an den Desktop-PC gesendet – oft unnötig kompliziert, aber manchmal unvermeidbar. Es bietet sich daher an, direkt einen Austausch einzurichten, über Google Fotos, Google Drive, Dropbox oder Ähnliches.

Apps

Wer keine Lust hat, Bilder vom Smartphone zum Desktop-PC hin und herzuschicken, kann auch gleich die Bilder in den verschiedenen Apps bearbeiten.

Sticker, GIFs und Filter von Snapchat & Instagram

Wenn Du schon mal ein wenig mit den verschiedenen Social-Media-Apps rumgespielt hast, dann sind Dir sicherlich schon die Möglichkeiten untergekommen, wie Du die Bilder direkt beim Hochladen in den Apps mit Stickern, GIFs und Filtern verzieren kannst. Nutze diese Möglichkeiten! Du kannst die Bilder auch runterladen und auf anderen Plattformen teilen. Natürlich ist das typische Instagram-Story-Layout sofort erkennbar – doch das kann ja auch positiv sein! Dadurch werden die Fans eventuell auf Deine anderen Profile aufmerksam.

Snapseed

App zur Bildbearbeitung: Snapseed

Mit der App Snapseed lassen sich einerseits diverse Filter über die Bilder legen, aber auch Korrekturen vornehmen und Details anpassen, wie zum Beispiel die Hintergrundschärfe, Belichtung oder Haut glätten. Dabei lassen sich die Effekte (im Gegensatz zu vielen anderen Apps) sehr präzise platzieren. Etwas Hintergrundwissen wodurch ein Foto gut wirkt vorausgesetzt, lassen sich beeindruckende Ergebnisse mit Snapseed erzielen – fast wie vom Profi!

Picmonkey App

App zur Bildbearbeitung: PicMonkey

Picmonkey bietet ähnlich wie Canva und Fotor verschiedene Designs, die auf die eigenen Fotos gelegt werden können. Bei Picmonkey liegt hier der Fokus aber mehr auf dem Bearbeiten von Fotos mit Filtern und Effekten. Es gibt außerdem eine große Auswahl an Stickern wie Emojis – die hat Canva zwar auch, aber bei Picmonkey sind sie etwas leichter zu finden. (Nur die App ist wirklich brauchbar, die Desktopversion nutzt Flash.)

Ähnliche Tools: Picmonkey, Pics Art, Face Swap, Pixlr, Photo Studio, Fotor, Air Brush, Cymera u.v.m.

Grafiken erstellen

Ein anderes Problem: Du hast Inhalte, aber nur in Textform. Dann erstelle dazu (Info-)Grafiken und Spruchbilder.

Piktochart

Grafiktool zur Erstellung von Infografiken: Piktochart

Piktochart ist Canva sehr ähnlich! Die Auswahl an Designvorlagen mag etwas weniger modern (oder verspielt) erscheinen, dafür hat Piktochart andere Vorteile: Damit lassen sich Informationen in Infografiken verwandeln. Das Großartige dabei ist, dass Piktochart Dir die Umwandlung Deiner Daten abnimmt! Piktochart ist sehr intuitiv und lässt sich auch ohne Grafikdesignkenntnisse gut nutzen.

Upload von Daten

Du kannst Deine Excel-Dateien direkt in Piktochart hochladen, das gewünschte Diagrammformat wählen, nach Deinen Wünschen das Design anpassen – fertig! Die Daten können auch in Piktochart noch bearbeitet werden – dabei hast Du ähnliche Möglichkeiten, wie wenn Du ein Diagramm direkt in Excel erstellen würdest – nur dass Du es direkt in Deiner Infografik hast und Texte, Icons und anderen Elementen drum herum platzieren kannst.

Zudem gibt es vorgefertigte Diagrammtypen und Grafikelemente, die angepasst werden können: zum Beispiel Landkarten, bei denen sich mit wenigen Klicks einzelne Länder einfärben lassen.

Ähnliche Tools: Canva

(Mini-)Videos und GIFs

Die Filmcrew kümmert sich um die großen Projekte, aber Du willst auch bei anderen Beiträgen mehr Bewegung? Bei Dir passiert was und Du kannst es nicht nur mit Bildern einfangen? Da helfen diese Tools.

Boomerang

Die kurzen GIF-artigen Mini-Videos von der Instagram App sind super praktisch, wenn man ein bisschen Bewegung möchte – aber kein langes Video drehen will oder keine lange Story zu erzählen hat. Mit Boomerang kannst Du auch ohne großes Storyboard etwas zaubern, einfach nur durch die Bewegung – weil die kurzen Vorwärts-Rückwärts-Videos witzig aussehen. Warum nur für die Instagram Story nutzen? Du kannst die Boomerangs auch speichern und für andere Plattformen verwenden.

Ripl

App zur Erstellung von Slideshow-Videos: Ripl

Mit Ripl werden im Prinzip Slideshows erstellt. Dazu kannst Du Text einfliegen lassen – alles sehr basic, aber eine praktische Möglichkeit, um mehrere Bilder zusammenzufassen und etwas spannender zu gestalten. (Übrigens, Slideshows lassen sich auch direkt in Facebook erstellen – aber das hast Du bestimmt schon entdeckt 😉)

Ähnliche Tools: Sildeshows via Facebook

Giphy

Wenn Dein Unternehmensauftritt Humor haben soll, dann kommst Du nicht an Giphy vorbei. Bestimmt hast Du schon oft die witzigen GIFs von Giphy genutzt, um nervige Kommentare oder absurde Fragen zu beantworten. Aber wusstest Du, dass Du damit auch selbst GIFs erstellen kannst?

Tools zur Erstellung von GIFs

Ähnliche Tools: ezgif, imgflip

Raw

Zum Schluss noch das beste Tool – es ist sogar kostenlos: Nichts tun.

Manchmal (wenn es zum Firmenauftritt und zur Plattform passt) ist es auch ganz in Ordnung, die Inhalte einfach so zu belassen wie sie sind. Das ist im Zweifel zwar nicht die perfekte Variante, aber zumindest authentisch.

Einfach draufhalten.

Klar, wer sich auf Instagram umschaut, muss denken, jeder sei passionierter Hobbyfotograf und hat ein perfekt dekoriertes Leben: Perfekt ausgeleuchtete Bilder, aufwendig arrangierte Settings und die Klamotten perfekt drapiert. Nachteil: Alles sieht irgendwie gleich aus. Also vergesst das perfekte Styling! Außerdem ist authentisch auch einzigartig – also warum nicht einfach mal draufhalten?

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Wäre es nicht albern – und komplett unauthentisch – wenn wir mit dem Foto von unserem Käse-Tag dem Stil der Food-Magazine nacheifern würden?

Noch schöner wäre es natürlich gewesen, wenn wir auch noch den Beamer weggeräumt und die Schüsseln dekorativ angeordnet hätten – doch der Aufwand muss ja auch im Verhältnis zum Nutzen stehen. (Außerdem ist es gar nicht so einfach ein Bild zu knipsen, wenn 15 hungrige Seokraten einem im Nacken sitzen – da muss alles ganz schnell gehen!)

Es gibt Social-Media-Inhalte, bei denen es sich lohnt, etwas mehr Aufwand zu investieren (wenn es Social-Media-Traffic-Goldesel werden soll) andere sind dagegen sehr schnelllebig – da muss auch die Aufbereitung der Inhalte schnell und effektiv sein.

Diese Tools können Dir die Erstellung von Social-Media-Inhalten deutlich vereinfachen und geben Dir die Möglichkeit, relativ schnell und unabhängig eigene visuelle Inhalte zu erstellen. Das ist deutlich effektiver, als nur Links oder langweilige Produktbilder zu teilen!

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2 Kommentare
    1. Lothar 25. Juni 2018, um 13:39 Uhr

      Vielen Dank für Deinen Beitrag!

      Der Artikel kommt haargenau zur rechten Zeit, da ich schon länger auf der Suche nach einem Tool bin, mit dem man ohne lange Einarbeitung selber Bilder aufbereiten kann. Nichts tun wäre natürlich auch eine Lösung, aber seinen Bildern einen professionellen Look zu geben, ist allemal besser. Gemäß Deiner Beschreibung würde mir von allen vorgestellten Tools „Canva“ am meisten zusagen.

      LG

    2. Pia Kleine Wieskamp 13. Juli 2018, um 07:03 Uhr

      Liebe Neele,
      ich habe zwei Ergänzungen: Adobe Spark kann sowohl Fotos verfeinern als auch mit Grafiken und Texten versehen, bis zu animieren Grafiken, Erstellung von Videos und Multimedia-Beiträgen (Pages). Adobe Spark gibt es als Online-Version sowie als Apps.
      Zudem nutze ich sehr gerne easel.ly zur Erstellung von Grafiken.
      Grüße
      Pia Kleine Wieskamp

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