„Was soll ich posten?“ So spürt Ihr die richtigen Inhalte für Euren Social Media Kanal auf

2016-08-05
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5. Aug 2016 Social Media Ein Kommentar

Gutes Social Media Marketing braucht abwechslungsreiche Inhalte. Ihr findet nichts, das Ihr teilen könnt? Diese 6 Tipps erleichtern Euch die Recherche nach den richtigen Fremdinhalten.
Renn den Idee nicht hinterher!

Warum solltet Ihr überhaupt fremde Inhalte teilen?

Wenn Ihr Eure Fans gut unterhalten möchtet, dürft Ihr auch ab und an Inhalte von anderen Webseiten oder Social Media Kanälen teilen. Das hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern hat sogar positive Effekte:

  • Es ermöglicht, eine konstante Frequenz aufrecht zu halten, auch wenn man selbst nicht die Kapazitäten hat, so viele eigene Inhalt zu produzieren.
  • Den Fans können mehr relevante Inhalte geboten werden, da durch zusätzliche Inhalte ein breiteres Themengebiet abgedeckt werden kann.
  • Influencer werden auf Eure Seite aufmerksam, wenn Ihr ihre Inhalte teilt.
  • Durch Cross-Channel Marketing für eigene externe Social-Media-Kanäle optimiert Ihr die Nutzung Eures eigenen Contents

Vom Suchen und Finden: So stöbert Ihr die besten Inhalte auf

Aber wo findet Ihr gute Ideen für fremde Inhalte? Ich möchte Euch einmal sechs Wege vorstellen, die mir helfen:

via GIPHY

1.     Cross-Channel Marketing

Cross-Channel Marketing ist eigentlich ein Sonderfall – dennoch ist er Eure erste und einfachste Anlaufstelle: Denn hier müsst Ihr nicht die Weiten des Internets nach spannenden Inhalten durchforsten: Ihr habt sie bereits selbst.

Jeder Eurer Social-Media-Kanäle enthält schließlich im Bestfall einen gewissen Anteil an Unique Content, mit dem Ihr Euren Fans einen Anreiz gebt, Euch dort zu folgen. Da Euch auf den verschiedenen Plattformen zudem sehr wahrscheinlich unterschiedliche Personengruppen folgen, dürft und sollt Ihr ab und zu spannende Inhalte von einer Plattform auf einer Eurer anderen Plattformen teilen.

Sucht nach solchen Inhalten, die für die Social-Media-Plattform charakteristisch sind. Zeigt Euren Fans, welchen Mehrwert sie auf den anderen Plattformen verpassen. Natürlich dürft Ihr dabei nicht alles verraten beziehungsweise teilen – sonst zerstört Ihr schließlich den Mehrwert Eurer anderen Plattformen und gewinnt keine neuen Follower.

Achtet darauf, welche Inhalte sich besonders gut zwischen den Plattformen einbinden lassen. Beispielsweise lässt sich ein Instagram Post gut auf Facebook einbinden, denn das Bild wird vollständig in der Vorschau gezeigt – andersrum funktioniert es dagegen leider nicht.  Snapchat-Videos lassen sich problemlos herunterladen und auf Twitter, Instagram und anderen Plattformen teilen – aber auf Snapchat selbst könnt Ihr nichts verlinken.

2.    Auf der Jagd nach Trends mit Trendhunter

Auf Euren Social-Media-Plattformen müsst Ihr Eure Fans immer auf Neue überzeugen. Da hilft es, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein und die neuesten Trends zu entdecken, bevor sie es tun. Sehr hilfreich hierfür ist Trendhunter. Mit Trendhunter könnt Ihr in verschiedenen Themengebieten nach neuen spannenden Inhalten stöbern.

Trendhunter hilft bei der Recherche

Einziger Haken dabei: Die meisten Ergebnisse sind auf Englisch. Doch auch das ist kein großes Problem. Habt Ihr etwas Spannendes gefunden, googelt einfach danach: Meistens findet sich ein deutschsprachiges Ergebnis – und falls nicht, dann habt Ihr gleich eine Idee für eigene neue Inhalte.

3.     Inhalte von Influencern finden mit Buzzsumo

Eine weitere Möglichkeit, um Fremdinhalte zu finden, ist Buzzsumo zu durchforsten, um zu sehen, wer die einflussreichsten Influencer für Euer Themengebiet sind. Wenn Ihr Beiträge von Influencern teilt, werden sie auf Euch aufmerksam – und wer weiß, vielleicht revanchieren sie sich ja mal und teilen einen Beitrag von Euch? Außerdem könnt Ihr so mitunter auch die Fans der Influencer erreichen.

Mit Buzzsumo könnt Ihr auch verfolgen, wo Ihr erwähnt werdet. Richtet Euch dazu entsprechende Alerts ein – und die passenden Inhalte finden Euch!

via GIPHY

4.    Nutzt Euer Publikum: Content Creation der Fans

Ein effektiver und gleichzeitig sehr guter Weg, um an Inhalte zu gelangen, die zu eurem Social-Media-Profil passen: Animiert Eure Fans dazu, selbst Inhalte zu erstellen. Das können zum Beispiel Bilder mit euren Produkten sein. Tolle Nebeneffekte: Es stärkt die Kundenbindung, hat einen Branding Effekt und steigert Eure Reichweite.

Damit Euch die Inhalte auch etwas nutzen, müsst Ihr sie natürlich auch finden können. Lasst Euch deshalb markieren oder teilt den Fans mit, welche Hashtags sie nutzen sollen.

Überlegt Euch Wege, wir Ihr Eure Fans erreicht und was nötig ist, damit sie Inhalte posten, die Ihr auch auf Eurer Seite teilen könnt. Ihr könnt „offline“ Informationsmaterial zu euren Produkten mit Hashtags versehen, auf Eure Social-Media-Profile hinweisen oder auch mit Gewinnspielen zur Content Creation durch die Fans aufrufen.

5.     Insights nutzen

Häufig ist das Problem gar nicht, einen guten Beitrag einer passenden Seite zu finden, sondern überhaupt erst einmal eine Idee zu haben, wonach Ihr suchen könntet. Um eine Seite unterhaltsam zu gestalten, könnt Ihr deshalb auch ein verwandtes Thema aufgreifen – oder auch etwas, das überhaupt nichts mit eurem Themenbereich zu tun hat, aber für Eure Fans interessant ist.

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Dazu lohnt sich ein Blick darauf, was Euren Fans sonst noch so gefällt. Auf Facebook wird Euch beispielsweise angezeigt, ob es Seiten gibt, die der Zielgruppe ebenfalls gefallen.

Angaben zu Seiten die den Personen ebenfalls gefallen.

Ein weiteres nützliches Tool, um herauszufinden, für welche anderen Themen sich Eure Fans interessieren, ist der Fan Activity Graph von Fanpagekarma. Der ist zwar eigentlich dafür gedacht, mögliche Multiplikatoren aufzuspüren, aber er lässt sich auch gut einsetzen, um die Interessen Eurer Fans zu sehen. Übrigens könnt Ihr damit nicht nur die Verbindungen für Eure eigene Seite, sondern auch die für andere Seiten einsehen.

Der Fan Activity Graph von Fanpagekarma

Auch für Twitter hat Fanpagekarma eine entsprechende Funktion, mit der Ihr einsehen könnt, für welche anderen Accounts sich die Follower interessieren.

Vorgeschlagene Accounts die den Followern gefallen von Fanpagekarma

 

6.    Ideenfindung auf altmodische Art: Mind Mapping

Ich gebe es zu: Wenn es darum geht, einfach mal ganz unvoreingenommen Ideen zu finden, die zum Social-Media-Auftritt passen könnten – egal, ob eigene oder externe Inhalte – dann nutze ich gerne die „altmodische“ Methode des Mind Mappings.

Alle Ideen, die ich finde und die ich nicht selbst umsetzen kann, sammle ich, um eventuell externe Beiträge dazu zu suchen.

via GIPHY

Falls Mind Mapping nicht die richtige Methode ist, um Eure Ideen anzukurbeln, dann hilft vielleicht eine andere der zahlreichen Kreativitätstechniken. Die digitalen Pioniere von t3n haben einen guten Einstiegsartikel mit sieben Beispielen zu dem Thema. Noch mehr Techniken findet Ihr auf ideenfindung.de.

Bei der Kopfstandtechnik bin ich allerdings sehr skeptisch – aber falls das wirklich jemand ausprobiert, schreibt mir bitte unbedingt einen Kommentar, ob das funktioniert.

Ich wünsche Euch viel Kreativität bei der Ideenfindung!

Und wenn Ihr wollt, dass wir uns an Eurer Stelle den Kopf darüber zerbrechen sollen, beraten wir Euch natürlich gerne.

Habt Ihr ein Problem, bei dem Ihr nicht mehr weiter wisst? Dann schreibt uns Eure Frage!

 

Bilder: Bild 1: © iStock.com/ Jrcasas, Bild 2: © Facebook.com / Pac-man, Bild 3: Screenshot Trendhunter.com, Bild 4-5: Screenshots: Fanpagekarma.com, Bild 6: Screenshot Facebook.com, GIFs: © Giphy.com.

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1 Kommentar
    1. Steffen Koch 5. August 2016, um 17:03 Uhr

      Hallo Neele,

      danke, gut geschrieben und erklärt.
      LG

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