Der Panda wirkt auch in die andere Richtung

2018-11-07
Seokratie
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21. Apr 2013 Usability 23 Kommentare

So mancher wird sich vielleicht über diesen Blogpost (von mir) wundern, aber ich habe in letzter Zeit in vielen Dingen meine Meinung geändert. Meinen Post „SEO 2012: Halten wir es einfach“ kann ich rund fünf Monate später in dieser Form nicht mehr unterschreiben.

Tolles Bild mit tollem Füller.

Tolles Bild mit tollem Füller.

Unsere Arbeit als Agentur

Auch wenn es im Blogpost von damals so klang, als würden wir uns nicht um guten Content kümmern, haben wir es schon immer gemacht. Seit Jahren setzen wir zum Beispiel bei unseren eigenen Projekten auf feste Texter, die bei uns im Büro sitzen und nur bedingt auf Textdienstleistungen, wo wir den Namen des Texters nicht kennen. Unsere interne Redaktion hat seit Ihrem Bestehen wahre Wunder in Sachen Webseitenqualität gewirkt. Das bedeutet, dass ich unsere Projekte auch einmal interessehalber ansurfe, weil die Artikel gut und informativ sind.

Unseren Kunden predigen wir seit Urzeiten, dass sie Blogs erstellen sollen, nützliche Informationen und/oder Mehrwerte auf ihren Seiten schaffen sollen. Leider war es in fast allen Fällen so, dass unser Wunsch auf der oft sehr langen To-Do Liste der Kunden stand und niemals wirklich umgesetzt wurde. Warum? Gute Texte wurden früher nicht honoriert. Es war sinnvoller, viele Links aufzubauen, die Qualität der Texte zählte kaum. Spätestens seit Panda wurde unser Wunsch immer fordernder. Keiner unserer Kunden ist faul, aber es gibt für sie einfach unzählige andere Dinge zu tun und gute redaktionelle Inhalte benötigen unglaubliche Zeitressourcen und ein tiefgehendes Wissen, dass ein Redakteur nur nach langer Zeit und mit guter Kenntniss der Branche umzusetzen vermag. Ich komme später noch darauf zurück, warum es eigentlich logisch ist, dass wir als SEO Agentur uns ab sofort auch um Texte kümmern.

Eigene Projekte

Gerade bei unseren neueren Projekten brauchen wir mittlerweile kaum noch Links. Der Grund? Wir hängen uns beim Content enorm rein und fragen uns, wie wir die Seite für den Nutzer besser machen können. Das bedeutet etwa auch, dass wir Landingpages erstellen, die keinen SEO Zweck haben, weil die Keywordrecherche nichts ergeben hat. Aber unserer Meinung nach brauchten wir diese Landinpgages, weil sie einfach notwendig für das Thema waren.

Optimierung über Content?

Wir haben Tests gemacht. Mit WDF*IDF, was aber überhaupt kein Garant für gute SEO Positionen ist. Die Grundoptimierung eines Textes mit „bloßem“ Einfügen von WDF*IDF Keywords bringt absolut nichts, aber genau das sagt Karl Kratz ja auch. Ein Garant für gutes Ranking ist hingegen, den Text so zu ändern, dass er für alle möglichen Arten von Suchintentionen passt, leicht zu lesen ist und wirklich sehr gute Informationen bietet.

Dabei reichen oft kleinste Optimierungen: Etwa, wenn man die grundlegenden Informationen ganz oben in Bulletpoints darstellt. Oder wenn man Informationen aus Büchern bezieht, die es eben in dieser Form noch nicht online gibt. Besonders wichtig ist es, Texte immer wieder zu optimieren. Google kann zwar keine Textqualität erkennen, aber der User schon – und User Behaviour fließt ja bekanntlich stark in das Ranking mit ein.

Resultate

Resultate waren etwa, dass wir es bei umkämpften Begriffen von Platz 5 auf Platz 1 schafften – ohne neue Links, einfach nur durch Änderung des Textes. Und jetzt steht die Domain seit 18 Monaten fest zementiert auf Platz 1, weil sie einfach die beste Webseite zum Thema ist. Linkbuilding? Wozu? Wir bauen keine Links für das Projekt auf. Spammeldungen oder Meldungen über gekaufte / getauschte Links brauchen uns daher auch nicht zu interessieren.

Mal ehrlich: Wie viele von Euch machen das bei kleinen Affiliateprojekten? Als ein (zuvor gekauftes) Webprojekt vom Panda betroffen war, überarbeiteten wir die wichtigsten Artikel und diese fingen schnell wieder an, auf den alten oder auf besseren Positionen zu ranken.

Ganz ohne Links geht es natürlich nicht: Aber man braucht viel weniger Links, wenn der Content nicht nur gut, sondern erstklassig ist. Links sind immer noch der wichtigste Rankingfaktor – aber auch der Teuerste und Gefährlichste, wenn man nicht aufpasst. Während Google beim Linkbuilding vehement Schritte gegen Linkmanipulationen eingeleitet hat, ist guter Content so whitehat und so sauber, dass ich ihn mit Freuden und ohne Angst vor „petzen“ meiner Konkurrenz zeigen kann.

Content selber machen?

Vor fünf Monaten schrieb ich:

Ein SEO sollte aber in der Lage sein, seinem Kunden zu sagen, dass es am Content / am Design hapert und dann entsprechende Empfehlungen geben – einfach weil diese Bereiche den Algorithmus mittlerweile stark beeinflussen. Aber selber machen? Lieber nicht.“

Ich hatte Unrecht. So kommt es jetzt, dass wir für alle unsere Kunden auch Texte optimieren und sogar schreiben (oder schreiben lassen). Wieso?

  • Wir haben eine interne Redaktion, die diesen Begriff mehr als verdient. Sie wurde nie mit Begriffen wie „Keyword-Density“ konfrontiert.
  • Aber unsere Redakteure wurden von Anfang an darauf geschult, Texte zu schreiben, nach denen es eine echte Nachfrage gibt. Unsere Redaktion nutzt Keyword-Tools, Google Trends und SEO Tools und kann erkennen, wie wahrscheinlich es ist, dass wir für diesen oder jenen Begriff ranken werden. Das kann der Durchschnittsredakteur nicht.
  • Unsere Redaktion weiß im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Redakteuren, auch von großen Tageszeitungen, wie man einen Artikel sowohl für Suchmaschinen wie auch für Leser schreibt
  • Unsere Redaktion verlinkt immer 3-4 externe Quellen, ohne daran zu denken, dass diese Links für andere wertvoll sein könnten
  • Zu guter Letzt gibt es auch etwa die Richtlinie, dass in jedem noch-so-kurzem Text mindestens eine Information enthalten sein muss, die nicht allgemein bekannt ist.
  • Mittlerweile gibt es auch die inhaltliche Richtlinie „Mach bitte das beste HTML Dokument zum Thema X, das es im deutschsprachigen Raum gibt“
  • Nebenbei beschäftigen wir uns auf der SEO Seite so intensiv mit unseren Kunden und deren Konkurrenten, dass wir die Seite, die Branche und die Suchbegriffe genauer kennen, als ein Texter, der solche Recherchen noch nicht mit Blick auf Nutzernachfrage gemacht hat.

Gerade bei Letzterem sitzt man nicht Stunden, sondern Tage und Wochen an einem einzigen Text. Mehrfache Rückläufe, Nachbesprechungen und Ideen von mehreren Personen sorgen dafür, dass solche Texte wirklich erstaunlich gut werden und wir es wirklich (meiner Meinung) nach geschafft haben, das jeweils beste HTML-Dokument im Netz zu erstellen. Ich will Euch jetzt nicht mit Interna langweilen, aber ich denke, dass Ihr den Punkt bekommt: Unsere interne Redaktion ist wahrscheinlich besser als 95 % der Redakteure dort draussen.

 „Aber selber machen? Lieber nicht.“

Ich lag so falsch. Denn, wir schreiben Texte mittlerweile auch für Kunden. Als SEOs wissen wir genau, wonach Kunden unserer Kunden suchen und wir wissen auch, wo im Netz noch Defizite in Sachen Information zu füllen sind. Ich sage nicht, dass man das als SEO Agentur generell auch immer die Texte schreiben sollte. Aber wir machen das. Auch wenn ich noch vor Kurzem andere Dinge behauptet habe: Ich darf meine Meinung ändern und was andere denken, ist mir egal. Es ist der richtige Schritt und ich will das auch öffentlich machen. Nebenbei scheine ich ja doch etwas wie ein Grundverständnis für Texte zu besitzen, nachdem ich in meinem Geschichtsstudium viel mit Textästhetik zu tun hatte – und der Blog Seokratie scheint ja doch dem ein oder anderem zu gefallen. Aber wie gesagt: Für unseren speziellen Fall macht es Sinn – für viele andere vielleicht nicht.

Warum der Wandel?

Wie bereits erwähnt, war ich schon immer ein Verfechter von gutem Content. Warum schreiben wir jetzt selbst? Ganz einfach: Ich habe keine Lust mehr, gute Links auf eine Seite aufzubauen, die diese Links eigentlich gar nicht verdient hat oder zumindest nicht mehr als die Mitbewerber. Jeder Google Mitarbeiter, der das hier liest, wird sich freuen. Bevor ich 10 Links auf eine durchschnittliche Seite baue, mache ich lieber nur einen Link auf eine erstklassige Seite. Niemand wird dann merken, dass dieser Link aufgebaut wurde, weil er eine echte Existenzberechtigung hat. Hat es negative Auswirkungen, wenn wir weniger Links aufbauen? Kurzfristig vielleicht. Langfristig brauchen wir dann keine Angst mehr vor Google Updates haben und können uns bei Panda, Pinguin und was noch kommen wird, entspannt zurücklehnen.

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Ist Texten unser Kernbereich? Nein. Aber wir wissen, wonach User suchen. Und ich habe in meinem Leben genug schlechte Texte gesehen, um jetzt genau das zu vermeiden. Wo möglich, da werden wir interne Redaktionen unserer Kunden schulen. Ansonsten machen wir es selbst und bauen dann eben weniger Links auf. Wir sind keine Textagentur, aber wo es an gutem Content fehlt, kann ich meiner Meinung nach mit unserer internen Redaktion nachhelfen.

 Vielleicht…

…ist manchen aufgefallen, dass ich ein ganz bestimmtes Wort nicht benutzt habe, dass derzeit die Runde im SEO Bereich macht. Ich hasse dieses Wort und will es nicht gebrauchen. Denn es verstehen so viele SEOs so falsch und es geht nicht darum, mit halbherzigen Infografiken oder billigen Texten auf Linkbettel-Tour zu gehen. Das ist wieder der falsche Weg, den keiner von uns einschlagen sollte. Es geht um gute Inhalte und da braucht man kein spezifisches Wort dafür, besonders nicht, wenn es schon seit Jahrzehnten in völlig anderem Kontext benutzt wird.

Es war ja schon immer so…

Die Keule „Guter Content war schon immer wichtig“ wird in letzter Zeit von vielen ausgepackt, oftmals mit „das machen wir auch schon immer“. Falls ja, dann habe ich bisher in der SEO Landschaft nicht viel gesehen – oder habe ich bisher einfach nur die falschen Seiten angesurft? Wie oben beschrieben ging es damals auch ohne guten Content – und kaum jemand machte sich damals die Extra-Arbeit, insbesondere im Affliate Bereich. Sieht man sich jetzt neu geschaffene Affiliate Seiten an, merkt man, wie sehr sich der Fokus oft verschoben hat.

Der Grund für diesen Post: Ich will nicht wortlos irgendetwas in unseren Leistungskatalog einführen und so tun, als wäre das schon immer so. Ich will Euch zum Einen aufzeigen, warum ich mich so entschieden habe, Euer Feedback (!) einholen und vor allem auch anderen SEOs zeigen, warum man den Kurs nicht völlig ändern, aber doch schon leicht korrigieren sollte.

Eure Meinung? Eure Erfahrungen?
Foto: Steve Collender / Shutterstock.com

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23 Kommentare
  1. Seodeluxe 21. April 2013, um 13:55 Uhr

    Ein altes Sprichwort sagt: „Wenn der Wind der Veränderung bläst, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen!“ In diesem Sinne weiterhin viel Erfolg, lieber Julian.
    LG Marcell

  2. Robin 21. April 2013, um 15:09 Uhr

    Ein guter Artikel, der in die Zukunft weist.
    Ohne guten Content wird SEO irgendwann nicht mehr möglich sein. Denn: Die Suchmaschinen werden in Zukunft immer besser darin werden, diese guten, also für die Keywords am passendsten, Inhalte erkennen zu können.

  3. Helen Schrader 21. April 2013, um 15:29 Uhr

    Wieder ein sehr cooler Artikel. Und wie schon bei deinem letzten kann ich nur 100%ig zustimmen! Texte sind wahnsinnig wichtig und Qualität braucht seine Zeit. Beides gibt es aber nicht für 3 Cent pro Wort auf irgendwelchen Content Farmen.

  4. Limo 21. April 2013, um 16:33 Uhr

    „Gerade bei unseren neueren Projekten brauchen wir mittlerweile kaum noch Links. Der Grund? Wir hängen uns beim Content enorm rein und fragen uns, wie wir die Seite für den Nutzer besser machen können. Das bedeutet etwa auch, dass wir Landingpages erstellen, die keinen SEO Zweck haben“

    Freut mich, dass das nun auch „die alten Hasen“ kapiert haben 😉 Baut die **** Seiten für die Nutzer, dann geht alles gut, auch ohne viel Links ^^

  5. John 22. April 2013, um 00:23 Uhr

    Hi Julian,

    ein sehr richtungsweisender Beitrag – Deinen Ausführungen hier kann man nur beipflichten!

  6. Marco Janck 22. April 2013, um 05:16 Uhr

    Du bist wieder in der Band und ich habe auch ein Foto für dich 😉

  7. Michael Herring 22. April 2013, um 08:43 Uhr

    Glückwunsch! Für den Artikel und die Kurskorrektur 😉

  8. Marcel 22. April 2013, um 08:50 Uhr

    – Wenn du ausführlichen und guten Content hast, ist es einfacher, verlinkt zu werden.

    – Wenn es einfacher ist, verlinkt zu werden und du guten Conten hast, kommst du schneller auf die oberen Plätze

    – Wenn du auf den oberen Plätzen bist und die Leute sehen, dass du guten Content hast, wirst du wiederum viel öfter von anderen Seiten verlinkt.

    Ich sehe das gerade bei einem meiner Lieblingsprojekte. Da hat uns heute morgen sogar eine Mitarbeiterin der IG Metall angerufen und uns für die super Seite gelobt. Im Vergleich mit anderen Seiten zum gleichen Thema wären wir viel besser strukturiert und informativer. So, und jetzt werden wir also bei denen auf der Seite verlinkt. So läufts nunmal…

  9. jens 22. April 2013, um 09:33 Uhr

    na dann – viel spaß beim rechnen und beim argumentieren beim kunden – guter content kostet nämlich geld 🙂

    die formel könnte helfen
    http://www.youtube.com/watch?v=88AuLPa95Gs

    😉

    grüße vom milchmädchen (bio)

  10. Max 22. April 2013, um 09:35 Uhr

    Sehe ich ähnlich, wobei das Grundgerüst an Texten meist vom Kunden kommen sollte, weil eben er der Experte ist auf dem Gebiet. Diese Rohdiamanten entwickeln wir dann weiter.

  11. mingo 22. April 2013, um 09:37 Uhr

    Bähhhh, inhaltlich mag der Beitrag ja korrekt sein, aber zum lesen ist er wahrlich schrecklich.
    Obwohl öfters wiederholt wird, dass man Texte für Nutzer schreiben sollte, scheint dieser Beitrag hauptsächlich für die Maschinen geschrieben worden sein.

    Die Phrase „wir Texten jetzt … Und zwar mit Seo background“ wird soo oft wiederholt, dass bei mir einige filter Alarm schlagen.

    Ansonsten mag ich Seokratie ganz gerne.

  12. Asokan von linkbird 22. April 2013, um 10:09 Uhr

    Danke für den tollen Statusbericht mit dem tollen Bild! Den großen Frühjahrsputz, in dem sich die SEO-Szene gerade dank Panda befindet, kann ich als alter Content-Enthusiast natürlich nur begrüßen. Zumal die ganze WDF*IDF-Kiste für einen richtigen Autoren reichlich unsinnig klang: eine technische Annäherung an die kreative Tätigkeit des Schreibens.

    Wichtig scheint mir aber doch nochmal folgenden Absatz aus dem Artikel hervorzuheben, da er eine Kernwahrheit enthält, die bei einem flüchtigen Scannen des Beitrags übersehen mag: „Ganz ohne Links geht es natürlich nicht: Aber man braucht viel weniger Links, wenn der Content nicht nur gut, sondern erstklassig ist. Links sind immer noch der wichtigste Rankingfaktor – aber auch der Teuerste und Gefährlichste, wenn man nicht aufpasst.“

    Gerade die Verbindung zwischen dem gerade in der SEO-Szene grassierenden Unwort und intelligentem Linkbuilding (also themennah, auf Basis des angebotenen, qualitativ hochwertigen Contents usw.) ist für mich die Zukunft von SEO!

  13. Tanja 22. April 2013, um 14:01 Uhr

    Da stimme ich Dir voll ung zu. Wirklich ein toller Artikel. Langsam verstehen Kunden, was Texter wert sind. Mir ist in den letzen Monaten aufgefallen, dass sich ein Wandel zeigt. Kunden sind nun auch bereit, Texte vernünftig zu bezahlen.

  14. Lisbeth 22. April 2013, um 14:37 Uhr

    WAS ist „guter Content“ ? wer entscheidet das bitte?

    sowas ist ja auch Ansichtssache. Dem einen gefällt die Schreibe, dem anderen nicht.

    „Mehrwert“ „wichtige Informationen“ „Texte für Nutzer schreiben“ …

    prima!

    Wenn ich also eine Seite habe, welche zu einem rege gehandelten gebrauchten Produkt stündlich aktuelle Ankaufspreise anzeigt, noch dazu seit Jahren Preise, welche immer unter den besten 3 Angeboten auf dem Markt sind, …

    zischt das nach oben, nach vorne, was weiß ich …

    so so

    „Der Panda wirkt auch in die andere Richtung“ absolut unzutreffende Überschrift.

    „Wir verkaufen jetzt auch Content“ muss es heißen 😉

  15. Anja 22. April 2013, um 16:04 Uhr

    Aber was nützt denn der beste Content, wenn er dann doch nicht verlinkt wird?

    Beispiel: Schreib ich nen ausführlichen Artikel über Gänseblümchen, dann zieht sich der interessierte Leser die nützlichen Infos raus und ist weg, wenn er nicht noch andere Gänseblümchen-Freunde hat, und weiterempfiehlt 😉

    Für mich als freiberufliche Texterin ist der Artikel eine kleine Ohrfeige 😀

  16. Jan 22. April 2013, um 16:06 Uhr

    Da bin ich ganz deiner Meinung, danke für deinen Beitrag. Guter Content ist nun mal für die Arbeit der SEOs wichtig und auch viel informativer für User, da sie wirklich einen Mehrwert aus dem Artikel erhalten. Das war in der Vergangenheit leider seltener der Fall. Da galt bei vielen die Devise: Hauptsache Links, egal wie schlecht der Content ist.
    Außerdem wird guter Content doch viel lieber in sozialen Netzwerken geteilt 😉

  17. GuyMax 22. April 2013, um 16:56 Uhr

    Hi Julian,

    besonders wichtig finde ich den Punkt „Man muss erstmal seine Hausaufgaben machen“ (Onpage, guter Content…) bevor man sich der „Gefahr des Linkbuildings“ aussetzt. Denn viele, die auch gute Seiten haben, schiessen sich so selbst ins Knie (auch ich habe hier schmerzhafte, aber sehr nachhaltige Learnings mitgenommen)…

    Wer weiss, ob in Zukunft eine gute Redaktion das Linkbuildingteam ersetzt (zumindestens teilweise) oder zumindestens mehr Ressourcen für die Redaktion frei geschaufelt werden. Wäre zumindestens der richtige Ansatz…

    Viele Grüße
    Max

  18. Mißfeldt 23. April 2013, um 11:42 Uhr

    Tool, Glückwunsch zu den offenen Worten. Ich wollte tatsächlich in einem meiner nächsten Postings Deinen „sturen“ Artikel von damals zitieren. Kann ich nun auf diesen verweisen 🙂

  19. Mißfeldt 23. April 2013, um 11:43 Uhr

    arggh… „tool“ ist die Kurzform von „toll und cool“ 😉

  20. chris @ seorithmics 23. April 2013, um 11:58 Uhr

    Rock’n’Roll ✓ … und ☞ pfeiffst Du noch auf den Sistrix SI?

  21. Sven 13. Juni 2013, um 18:46 Uhr

    Sehr gut! Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit SEO und baue meine Seiten genau nach dem gleichen Prinzip auf.
    Mit schlechtem Content ist es viel schwerer Links zu bekommen. Baut man eine wirklich gute Seite auf, sind viele bereit dazu, sie zu verlinken.

  22. Peter 24. Juni 2013, um 18:09 Uhr

    Echt interessant, was man so alles lesen darf/(muss), wenn man anfängt, sich mit dem Thema SEO auseinander zu setzen.

    Was mich offen gesagt nach wie vor erstaunt, dass die ganze Maschinerie erst jahrelang mehr oder weniger in die falsche Richtung gelaufen zu sein scheint…Und trotz allem für die meisten gut funktioniert hat.

    Aus meiner Sicht als langjähriger User und Neuling beim Thema SEO ist das Internet einfach langsam erwachsen geworden….

    Von daher ein herzliches dankeschön von mir an die Riege der SEOs, dafür, dass Sie Ihr Wissen teilen und ich von Ihren Erfahrungen und Fehlern ich nun profitieren und lernen darf.

    Viel Erfolg und freundliche Grüsse

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