11 einfach umzusetzende Praxistipps für bessere Facebook-Posts

2018-03-15
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15. Mrz 2018 Social Media Ein Kommentar

Kleine Fehler bei der Gestaltung von Facebook-Beiträgen können Dir den möglichen Erfolg vermiesen. Glücklicherweise kannst Du mit relativ geringem Aufwand diese typischen Fettnäpfchen umgehen! Überraschend simple Tricks können nämlich einen großen Effekt auf den Erfolg eines Beitrags haben.

Bessere Facebook Beiträge erstellen
Etwas auf Facebook zu teilen ist nicht besonders schwer – die meisten nutzen Facebook auch privat und sind daher mit dem Umgang vertraut. Wenn Du Facebook jedoch professionell nutzen möchtest, solltest Du diese 11 Tipps beachten, um nicht Potential zu verschenken.

1. Nutze die passenden Funktionen zur Gestaltung

Die Grundlage für einen guten Beitrag ist, die vorhanden Funktionen von Facebook korrekt zu nutzen. Obwohl eigentlich obligatorisch, werden sie doch recht häufig missachtet.

  • Verwende nur die Linkvorschau – nachdem diese geladen wurde lösche den Textlink wieder raus.
  • Mit @Seitenname markierst Du andere Facebook-Seiten im Text.
  • Wenn mehrere Bilder geteilt werden, füge auch den einzelnen Bildern Beschreibungen hinzu: Dazu in der Vorschau mehrmals auf die Bilder klicken, bis das einzelne Bild angezeigt wird – hier kannst Du die Beschreibung hinzufügen.
  • Verwende Produktmarkierungen anstelle von Textlinks im Teaser-Text. Über das Einkauftütensymbol kannst Du ein Produkt neu anlegen oder ein bestehendes nutzen.
  • Markiere bezahlte Partnerschaften über die entsprechende Funktion (muss eventuell noch freigeschaltet werden).
  • Fülle die Angaben für Videos vollständig aus, inklusive Schlagwörter, und passe das Vorschaubild (Thumbnail) an.
  • Passe gegebenenfalls die Zielgruppe an (zum Beispiel wenn Du Dich nur an Personen in Österreich wendest) – diese Funktion verbirgt sich hinter dem Weltkugelsymbol.
  • Verwende Emojis, Gefühle und Standortmarkierungen – soweit es natürlich zu Deinem Unternehmensauftritt passt.
Symbole beim Erstellen von Facebook Posts

Hast Du schon all diese kleinen Symbole entdeckt und ausprobiert?

2. Verwende die unterschiedlichen Beitragsarten

Facebook bietet viel mehr Beitragsarten als nur Bilder, Links und Videos! Nutze die unterschiedlichen Varianten, um Deine Beiträge interessanter zu gestalten und aus der Masse herauszustechen.

Du willst auf ein besonderes Angebot hinweisen? Dann benutze auch die Funktion für Angebote! Nutzer können sich Angebote speichern und werden dann automatisch benachrichtig, bevor das Angebot ausläuft.

Du möchtest verschiedene Vorschaubilder zeigen, die jeweils auf andere Landingpages leiten? Dann verwende einen Karussell-Beitrag. Es gibt viele Optionen, um die verschiedenen Inhalte bestmöglich zu präsentieren. Die angebotenen Optionen auch wirklich zu nutzen, ist in den meisten Fällen nicht nur hübscher, sondern auch nutzerfreundlicher.

Die verschiedenen Optionen für Beiträge auf einer Facebook-Seite.

Die verschiedenen Optionen für Beiträge auf einer Facebook-Seite.

Die verschiedenen Optionen für Beiträge im Business Manager.

Die verschiedenen Optionen für Beiträge im Business Manager.

3.  Nutze eine Beitragsart, die zu Deinem Ziel passt!

Die diversen Beitragsarten bieten den Nutzern unterschiedlichen Handlungsoptionen. Daher solltest Du eine Beitragsart verwenden, die auch zu Deinem beabsichtigten Ziel passt.

Klar, Bilder und Videos funktionieren auf Facebook derzeit am besten. Doch deshalb ist es nicht zwangsweise effektiv, nur noch Bilder und Videos zu posten, wenn das Ziel eigentlich Traffic zur Webseite ist. Viele teilen Bilder oder Videos mit einem zusätzlichen Textlink. Leider lässt sich solch ein Textlink mobil nicht besonders gut anklicken – insbesondere, wenn ein Bild im Vollbildmodus angesehen wird. Das ist nicht nutzerfreundlich und im schlimmsten Fall springen so einige Nutzer ab.

Ähnlich ist es, wenn beispielsweise Interaktion mit dem Beitrag das Ziel ist (zum Beispiel, wenn eine Diskussion gewünscht ist oder nach der Meinung der Nutzer gefragt wird) – jedoch nicht alle Informationen sofort ersichtlich sind. Nicht alle Nutzer haben Lust, erst auf einen Link zu klicken oder ein Album zu öffnen, dort die Informationen einzusehen und dann zurück zum Facebook-Beitrag zu gehen, um dort einen Kommentar zu schreiben. Also schick den Nutzer nicht unnötig durch die Gegend, gib ihm alles, was er braucht direkt im Beitrag.

Frage Dich vorab: Was ist das Ziel des Beitrags? Welche Handlungsoptionen muss der Beitrag dem Nutzer bieten?

4. Poste zu Zeiten mit dem höchsten Engagement

Verlasse Dich nicht auf die gängigen Tipps („zum Tatort“), sondern überprüfe selbst, wann Deine individuelle Zielgruppe am besten reagiert – denn Engagement bringt Dir mehr als Reichweite!

Über das richtige Timing und Frequenz wurde schon viel geschrieben – die Empfehlungen gehen weit auseinander. Von Reichweite kannst Du Dir nichts kaufen – und erreichte Personen kaufen auch nicht unbedingt etwas bei Dir! Viel wahrscheinlicher ist es, dass Personen, die mit Deinen Beiträgen interagieren, etwas kaufen. Montagmorgens ist Deine Reichweite eventuell etwas geringer, aber vielleicht sind genau dann Deine aktiven Fans online? Teste es aus! Mit einem Analysetool – zum Beispiel Fanpage Karma (Werbelink) – kannst du Dir recht einfach Statistiken dazu erstellen lassen – achte bei der Auswertung aber immer auch auf das Verhältnis von Reichweite und Engagement.

5. Beachte beim Timing auch ‚offline‘ Faktoren

Ob ein Beitrag überhaupt die Chance hat gesehen zu werden, hängt auch von Faktoren wie Feiertage, Urlaubszeit, Wetter oder Großereignisse ab.

Feiertage werden gerne als Aufhänger für Social-Media-Aktionen genutzt. An den Feiertagen selbst wird Facebook jedoch oft mit Beiträgen überschwemmt und die eigenen Inhalte gehen unter. Ebenso ist es bei Großereignissen (wie wichtige Sportveranstaltungen). Es kann sinnvoll sein, ein Fenster davor oder danach zu nutzen, an dem die Konkurrenz weniger hoch ist und die Nutzer wieder aktiver auf den Social-Media-Plattformen sind. Auch die Ferien und Urlaubszeiten sind in der Reichweite deutlich spürbar. Außerdem: Das Wetter spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle! Bei 27 Grad im Schatten scrollt kaum jemand durch trockene Facebook-Beiträge. Eine Woche Dauerregen wirkt dagegen wie ein Reichweiten-Boost!

Isar München Deutsches Museum

Wenn alle an der Isar in der Sonne liegen ist natürlich auch auf Facebook weniger los!

6. Probiere neue Funktionen aus

Indem Du neue Funktionen ausprobierst, erhältst Du mehr Aufmerksamkeit der Nutzer, weil Du etwas Unbekanntes zeigst. Bonus: Der Facebook Algorithmus findet das bestimmt auch nicht schlecht.

Wenn ein Nutzer durch seinen Facebook Stream scrollt ist es zunächst wichtig aufzufallen: Es braucht einen sogenannten Daumenstopper. Neue Funktionen können dabei sehr hilfreich sein.

Du hast eine neue Funktion entdeckt, aber Dein Beitrag passt nicht dazu? Dann überlege Dir einen Beitrag, um die neue Funktion zu testen. Das zwingt Dich auch, nicht routinemäßig immer nach dem gleichen Schema zu arbeiten.

7.  Leite mit guten Inhalten auf die Webseite

Eine aktive Facebook-Community bringt Dir erst dann wirklich etwas, wenn sie auch Deine Webseite besucht. Um das zu schaffen, brauchst Du unbedingt gute Inhalte mit Mehrwert!

Überlege Dir, welche Deiner Webseiteninhalte wirklich zu Deiner Zielgruppe auf Facebook passen. Verwende nur ausgewählte Inhalte: Informativ, spannend oder unterhaltsam – alle Links ohne Mehrwert kannst Du streichen!

Du willst Deine Kunden über eine tolle neue Funktion Deines Produktes Informieren? Kannst Du das so gut anteasern, dass die Nutzer auf den Link klicken werden, um sich dort zu informieren? Falls nicht, zeige die Information lieber schon direkt in dem Post. Wenn Du auf die Webseite verweist, solltest Du dem Nutzer dort wirklich Mehrwert bieten! Ansonsten wird nur unnötigerweise eine Beitragsart verwendet, die meist weniger gut funktioniert.

8. Mach dem Nutzer klar, was das Besondere ist

Kommuniziere mit den Nutzern und verdeutliche, um was es dir bei dem Beitrag geht. Ein Teaser soll nicht nur den geteilten Inhalt ankündigen, sondern auch zur Interaktion mit dem Beitrag animieren.

Gute Teaser-Texte sind ein überraschend effektiver Hebel: Tatsächlich wird durch einen unpassenden oder unzureichenden Teaser-Text viel Potential verschenkt. Ein guter Teaser-Text sollte verdeutlichen, was das Besondere ist: Was erwartet den Nutzer? Weshalb ist das relevant? Was soll der Nutzer tun? Häufige Fehler sind zu viel Vorwissen vorauszusetzten oder den Kontext, in dem der Nutzer den Beitrag sehen wird, zu missachten: Der Leser kennt Deine Produkte oder Inhalte nicht von A bis Z; Dein Beitrag steht inmitten von vielen anderen Beiträgen; der Leser wird kalt erwischt – er hat sich wahrscheinlich in dem Moment gerade nicht mit dem Thema beschäftigt.

Versuche Dich in die Lage des Lesers zu versetzen. Verwende klare Handlungsaufforderungen: Was soll der Nutzer überhaupt mit deinem Beitrag tun? Dazu musst Du dir Dein Ziel natürlich zunächst selbst bewusst machen.

Leere Versprechungen (Click-Bait-Teaser) bringen vielleicht kurzfristig ein paar Klicks, langfristig aber vor allem unzufriedene Nutzer.

Facebook Nutzung auf dem Weg zur Arbeit

Unterwegs auf dem Weg zur Arbeit ist eine typische Situation, in der sich ein Nutzer befindet, während er durch Facebook scrollt – eventuell hatte er auch noch nicht den ersten Kaffee und ist noch etwas müde...

9. Gib Facebook die notwendigen Informationen

Links zu Deiner Webseite sollten mit einem passenden Titelbild, Titel und Description geteilt werden, damit die Nutzer auch wissen, was sich dahinter verbirgt.

Egal ob Du selbst oder jemand anderes einen Link zu Deiner Webseite postet – es wirkt unprofessionell, wenn ein kryptischer Titel und eine unvollständige Beschreibung angezeigt oder kein aussagekräftiges Bild verwendet wird. Die Kraft eines guten Vorschaubildes ist nicht zu unterschätzt! Je nachdem welches Content-Management-System Du benutzt, kannst du das Social Snippet bzw. die Open Graph Informationen anpassen.

Übrigens: Facebook crawled eine Webseite immer nur einmal! Das bedeutet, wenn Du etwas angepasst hast und den Link erneut teilen möchtest, musst Du erst manuell über den Facebook-Debugger veranlassen, dass die Webseite noch einmal abgerufen wird.

Es lässt sich ein separates Social-Media-Titelbild hinterlegen. Auch den Titel und die Beschreibung solltest du ausfüllen. Verschenke nicht den Platz für zusätzliche Infos und erstelle eine Vorschau, die zum Klicken anregt.

Es lässt sich ein separates Social-Media-Titelbild hinterlegen – das steigert die Wiedererkennung. Auch den Titel und die Beschreibung solltest du ausfüllen. Verschenke nicht den Platz für zusätzliche Infos und erstelle eine Vorschau, die zum Klicken anregt.

10. Prüfe die mobile Vorschau

Die richtigen Größen und Formate der Medien sind essentiell, damit diese auf dem Smartphone gut dargestellt werden.

Was beim Planen eines Beitrags am Desktop PC noch gut und leserlich aussieht, kann auf dem Smartphone schwer zu erkennen sein. Beachte die empfohlenen Bildergrößen und Formate – verlasse dich aber nicht blind darauf, sondern prüfe kurz die mobile Vorschau.

Selbst wenn Dein Bild beim Drehen des Smartphones gut zu lesen ist, solltest du bedenken, dass die Nutzer im Hochformat durch Facebook scrollen und eventuell gar nicht erst anhalten und das Smartphone drehen, wenn es auf den ersten Blick nicht gut zu erkennen ist. Ähnliches gilt für verschnörkelte Schriften: Die sehen nett aus, es kann sie aber niemand beim Durchscrollen so schnell entziffern.

Desktop Vorschau und Mobile Vorschau von Facebook Beiträgen

Speichere den Beitrag als Entwurf oder plane ihn, dann kannst Du die Vorschau für Mobilgeräte ansehen.

11. Bewirb die guten Beiträge, nicht die schlechten

Einen Beitrag zu bewerben, der bereits gute Resonanz erzielt hat, ist am effektivsten – diese werden wahrscheinlich mehr Ergebnisse zu günstigeren Preise erzielen.

Viel Geld macht einen schlechten Beitrag auch nicht besser! Solch einen Beitrag zu bewerben, ist herausgeschmissenes Geld. Die Interaktionen und organische Reichweite sind ein gutes Indiz dafür, ob ein Beitrag die Interessen Deiner Zielgruppe anspricht oder nicht. Bewirb stattdessen Beiträge, die besonders gut laufen – bestimmt kommen diese Beiträge auch bei weiteren Personen gut an.

Verbreite Deine Inhalte!

Wenn Du diese einfachen Tipps im Hinterkopf behältst, kannst du noch einiges aus Deinen Facebook-Beiträge rausholen – denn selbst Kleinigkeiten können den Ausschlag geben, weshalb jemand beim Durchscrollen an Deinem Beitrag hängenbleibt. Jetzt brauchst Du nur noch – Du ahnst es wahrscheinlich schon – gute Inhalte. Falls Du dazu noch Anregungen suchst: So spürst Du die richtigen Inhalte auf und so bereitest Du Deine Inhalte für Social-Media-Plattfromen auf!

Bilder: Bild 1: gettyimages.de/ filo, Bild 2-4: Screenshots: Facebook.com; Bild 5: gettyimages.de/ dstark, Bild 6: gettyimages.de / izusek, Bild 7-8: Screenshots: Facebook.com;

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