Wieder zwei deutsche Linknetzwerke abgestraft

18. August 2014  |   ,  |  36 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Am Wochenende hat es ordentlich rumort und viele Webseiten wurden (glaubt man den Beiträgen auf Facebook & Co. ) abgestraft. Vor rund einer Stunde hat Johannes Mehlem (Search Quality Team Deutschland) dann auf Google+ die Abstrafung von zwei Netzwerken bestätigt.

google-abstrafung

Welches Netzwerk war es?

Jetzt geht wahrscheinlich wieder die Hexenjagd los, welches denn nun das Netzwerk war. Ich habe zwei Netzwerke im Auge und denke, dass es durchaus Zeit wurde, da diese Netzwerke weitreichend bekannt waren. Ein kleiner Tipp: Die Webseiten der Netzwerke haben ordentlich an Rankings verloren und tauchen auch für Ihren Namen nicht mehr auf der ersten Seite auf. In den Kommentaren bei Sistrix wird schon diskutiert, um wen es sich handeln könnte. Die Kommentatoren haben sehr gut geraten! 😉

Was passiert jetzt?

Nicht nur die Webseiten der Netzwerke wurden abgestraft, sondern alle Domains, die dort Links gekauft oder verkauft haben.

  • Linkkäufer verlieren ihre Rankings
  • Linkverkäufer verlieren ihre Rankings, fliegen aus Google News und oft auch komplett aus dem Google Index
  • In den Google Webmastertools erreichen viele Webmaster die Meldung über eine „Manuelle Maßnahme wegen unnatürlichen eingehenden / ausgehenden Links“

Eigentlich…

… ist es aber auch egal, welches Netzwerk es jetzt war. Denn Linknetzwerke (auch wenn sie sich jetzt teilweise „Content Marketing Plattformen“ nennen), sind einfach ein Relikt der Vergangenheit.

Eure Meinung?

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36 Kommentare

  • Ich weiß nicht ob Google hier einfach nur ein Exempel statuieren möchte. Gerade bei Rankseller buchen viele Auftraggeber Blogbeiträge auch per nofollow, um potenzielle Interessenten in dem jeweiligen Thema zu erreichen. Auch Teliad bietet diese Möglichkeit. Wenn man es in dieser Form macht, also nofollow, sollte Google eigentlich nicht viel dagegen haben. Das Geschäftsmodell ist ja eigentlich nicht schlecht. Allerdings findet man nicht wirklich viele gute Blogs, die wirklich viele Leser und potenzielle Kunden erreichen, weil diese wahrscheinlich vorsichtiger waren was eine Abstrafung betrifft als die Betreiber selber.
    Interessant wird jetzt natürlich sein, wie die betoffenen Unternehmen damit umgehen und wie stark der wirtschaftliche Schaden sein wird und ob es bereits eine Fall-back-Lösung gibt.

  • mag sein, dass es relikte der vergangenheit sind. google läßt aber wieder mal eines außer acht. wenn ein User nach teliad oder rankseller oder auch nach den brands der linkverkläufer sucht, dann will er die auch finden und nicht tolle Blogpostings über diese Seiten. Google baut sein Geschäftsmodell auf einer Art Allmende auf und entscheidet aber nach Gutsherrennart, wer ranken darf und wer nicht. Aktuell sind die Bing-Ergebnislisten nach diesen Brands besser als die von Google.

  • @Klaus Martin Meyer Google ist ein Privatunternehmen, dass eine eigene Suche den Usern zur Verfügung stellt, die KOSTENLOS für Website-Betreiber als auch Suchende ist!!!!! Google kann, darf und wird die Regeln der Suchergebnisse natürlich nach den eigenen Vorzügen gestalten (dürfen).

  • Julian Dziki

    Davon abgesehen ist ungekennzeichnete Werbung wettbewerbswidrig. Wie sich diese Portale so lange halten konnten, ist mir ein Rätsel.

  • Solange der Backlink mit ins Ranking zählt, solange wird man Linkaufbau haben. Ja es gibt den seltenen Fall wo der Inhalt so Einzigartig ist, dass man freiwillig verlinkt wird. Aber diese freiwillige Verlinkung wird für viele nun einfach nicht zutreffend sein.

    In meinen Augen muss doch auch unterschieden werden zwischen einen Unternehmer / Shopbetreiber / Dienstleister der für seine Webseite „Werbung“ machen möchte. Das Problem ist, durch die Abhängigkeit zu den Backlinks beginnt das Tricksen.

    Ich glaube das Google jetzt irgendwann auf die Bremse treten muss, den viele Links werden gar nicht mehr alleine zum Linkaufbau aufgebaut. Schaut man sich so manche Content-Marketing Strategie an, so sieht man deutlich, dass es zum Zwecke der Bekanntheit / Besucher genutzt wird,

    Ich erkenne auch eine deutliche Zunahme an Traffic Quellen außerhalb von Google. Ich glaube die Webseitenbetreiber sollten viel öfter offen Sponsored-Posts machen und diese etablieren. Viele glauben jetzt nämlich noch, dass wenn Sie als Werbung gekennzeichnet sind, nicht mehr so gerne gelesen werden und das ist in meinen Augen quatsch.

    Den Blick nur auf Google zu richten im Online-Marketing ist nicht mehr zeitgemäß meiner Meinung nach.

  • Viktor

    >>Schaut man sich so manche Content-Marketing Strategie an, so sieht man deutlich, dass es zum Zwecke der Bekanntheit / Besucher genutzt wird,

    Stichwort Brand-Nennung @Michael Schöttler
    Es muss nicht immer ein Link sein.

  • Florian

    @Michael „Ja es gibt den seltenen Fall wo der Inhalt so Einzigartig ist, dass man freiwillig verlinkt wird.“ <-

    Ich finde es ist eher umgekehrt. Überwiegend wird doch heute – trotz allem – noch freiwillig verlinkt. Hängt sicherlich auch von der Branche ab. Aber selten ist freiwillige Verlinkung auf gar keinen Fall!

  • Also einem will ich mal widersprechen: nur weil Google ein Privatunternehmen ist, darf es nicht frei bestimmen, wie es welche Webseiten rankt. Wenn ein marktbeherrschendes Unternehmen (und das ist Google) seine Marktmacht zum eigenen Vorteil ausnutzt, sind dem Grenzen zu setzen, wie jedem anderen Unternehmen auch. Ich finde es immer wieder witzig, dass beim Thema Telekom und Netzneutralität alle gleich den Untergang des freien Internets wittern, wenn die Telekom eigenen (oder bezahlten) Angeboten mehr Kapazitäten sichern will, während bei Google gerade Webworker (die es besser wissen sollten) völlig unkritisch werden und sogar für Google irgendwie Partei ergreifen und Googles Verhalten rechtertigen. Google mag sympathischer und „lockerer“ daherkommen als die Telekom, das macht dieses Unternehmen aber nicht ungefährlicher.

  • @Viktor: Das sehe ich genauso. Zum Beispiel bekommen wir einen nicht unerheblichen Teil über Google, als Suchanfragen für ein bekanntes schwedisches Möbelhaus. Es gibt nicht einen Link, der von unserer Seite dahin führt. Aber ganze zwei Texte, in denen der Konzern erwähnt ist. Vielleicht sollte ich einmal eine Spendenanfrage an deren Marketingabteilung schicken 😉 …

    Wir haben übrigens auch schon den einen oder anderen Sponsored-Post veröffentlicht. Es ist ja auch eine nette Geldspritze. Aufgrund unseres Contents haben wir aber auch schon freiwillig auf diverse Seiten verlinkt. Und das verrückte daran ist, dass man ein mieses Bauchgefühl damit hat. Man hat ständig davor Angst, dass Google etwas fehlinterpretieren könnte, und wir eine Maßnahme erleben.

    Denn da wir noch recht klein sind, sind wir enorm auf die Besucher aus den Suchmaschinen angewiesen. An diesem Punkt macht es einfach keinen Spaß! Ehrlich 😉 … Keinen Spaß …

  • Viktor

    Ich sehe bei der Telekom nicht die Netzneutralität gefährdet @Tobias Kirsch
    Einem Unternehmen werden und sind nur dann Grenzen zu setzen, wenn durch das Handeln das Allgemeinwohl gefährdet ist. Wenn alle und jeder auf die „Kleinigkeiten“ anderer achten müssten, würden wir noch in der Steinzeit leben. Der Markt hat seine Regeln. Die nutzt er aus. Alles andere entscheiden Gerichte.

  • @Viktor: Wenn der Markt lediglich seine Regeln nutzen würde, bräuchten wir keine Gerichte! 😉 … Unternehmen mit nahezu Monopolstellung haben auch immer eine Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit. Ob man von der Telekom spricht, von Google, oder wer weiss wem, … Die Definition der Allgemeinheit ist der wichtige Punkt. Die Allgemeinheit ist eben nicht die kleine Zahl an exklusiven Geschäftspartnern. Die Allgemeinheit ist der große Rest. Denn allesamt versuchen im jeweiligen Segment zu überleben. Und erst nach einem Überlebenskampf kann man von leben reden 😉 …

    Und neben abstrakten Diskussionen, sollte man auch niemals vergessen, dass sich große Konzerne zu allererst an die Gesetzeswelt zu halten haben. Datenschutz und Wettbewerbstransparenz sind beidseitig nicht einseitig. Auch bei kostenlosen Services, die der Öffentlichkeit ebenfalls frei zugänglich sind.

    Soll heissen: Google muss natürlich die gesetzlichen Vorgaben wahren. Sollte aber auch nicht (als Monopolist) eigene Gesetze erlassen, die weit über die Vorgaben hinaus gehen. Denn dann reden wir auch wieder schnell über Datenschutz (nur anders herum) …

  • Viktor

    Ich hatte geschrieben „die (Regeln) nutzt er (der Markt) aus“ !! 😉

  • @Viktor: Ah! Ok. In der Erregung übers Ziel hinaus geschossen! 😉 Bitte entschuldige die Fehlinterpretation! Ich empfinde dieses ganze Thema als sehr abstrakt. Da ich der Meinung bin, dass solche harten Einschnitte lediglich von behördlicher Seite angewiesen werden dürften. Es sind schon so viele kleine Familienunternehmen an diesen Dingen kaputt gegangen. Denn eines ist klar: Es GIBT diese kleinen Start-Ups mittlerweile auch im Onlinebereich. Wir sind eines davon. Allerdings ist bei uns bisher alles gut! 🙂

    Ich finde es einfach schade, dass man im Onlinesegment kaum noch die Möglichkeit hat, wie in anderen Branchen, aus Fehlern möglichst abgefedert zu lernen. Es wäre alles gut, wenn die „Keulenschwinger“, ähnlich einer Behörde, zu Servicezwecken erreichbar wären. Dann kann man auch als „ungelernter Profi“ Fehler glatt bügeln.

  • Wolfgang Anton Jagsch

    Also Seo-Texter warne ich seit Jahren vor diesen Praktiken. Jeder, der dort Links kaufte – wusste was er tat. Anstelle sich auf Onpage und guten Cotent zu konzentrieren wurde irgendwelche Links zusammengekauft.
    Diese Praktiken sind halt eher nicht so nachhaltig und vor allem nicht gerne gesehen. Wer eine Marke aufbauen will, der sollte seinen Nutzern nicht Links, sondern vor allem Inhalte mit echem Mehrwert bieten. Mag abgedroschen klingen, aber Qualität ist langfrsitig gesehen sicherlich der bessere Weg.

  • Michael

    @Viktor
    <<Stichwort Brand-Nennung @Michael Schöttler
    Es muss nicht immer ein Link sein.

    Ja, das sagte ich ja, dass Google hier aufpassen muss nicht alles unter einen Hut zu scheren.
    Das es mehr freiwillige Verlinkung gibt als freiwillige glaub ich einfach nicht, jedenfalls nicht in der breiten Masse. Ja es gibt hier sicherlich Themengebiete da mag das Stimmen weil eine große Community da ist, bei reinen Online Shops ist das einfach die Ausnahme. Das sehe ich auch immer wieder bei meinen Audits.

  • @Viktor: Google kann als Monopolist natürlich nicht einfach willkürlich Einträge löschen.

    Daher, daß Google ein Monopol hat spielt es keine Rolle, ob Privatunternehmen, ob Gratissuche (werbefinanziert…) usw.

    Die Aussage: „Google kann, darf und wird die Regeln der Suchergebnisse natürlich nach den eigenen Vorzügen gestalten (dürfen).“ ist daher falsch.

    Allerdings ist, was hier geschehen ist, absolut begründet. Und daher kann von Willkür auch keine Rede sein.
    Es war eine Frage der Zeit – und sicher hat Google das schon lange beobachtet – bis die Monopol-Suchmaschine auf die Praxis einiger Anbieter reagiert. Denn es mußte auffallen, daß bestimmte Seiten völlig unnatürliche Linkstrukturen haben (nur eingehende Links von Seiten mit hohem PR)

  • Hallo zusammen,

    vielleicht ist die Frage ja ein bißchen blauäugig von mir, aber warum werden jetzt die Linkkäufer und die Linkverkäufer ihre Rankings verlieren? Wie soll Google denn an die Kundendaten dieser beiden Linknetzwerke kommen? Das geht doch kaum auf legalem Wege oder irre ich mich da?

    Bestimmt stehe ich gerade nur auf der Leitung und wäre froh, wenn mich jemand aufklären könnte.

    Viele Grüße
    Enrico

  • Viktor

    In der Netwerktheorie gibt es ein Phänomen (leider habe ich den Namen vergessen), dass beschreibt, dass eine einzige neu explorierte Kante zwischen zwei Knoten dafür entscheidend sein kann, ein komplettes Netzwerk zu identifizieren. Google braucht also gar nicht an die Kundendaten ran und strickt sich das durch die Portale aufgebaute Netzwerk selbst @Enrico

    PS: Hier ist mal ein schönes Statement einer Psychologin zur ganzen Geschichte: http://goo.gl/8FqgNV – frei nach dem Spruch aus SAW: Lass uns ein Spiel spielen….

  • Marcus

    Hatte nicht in den letzten Monaten eines der beiden Portale mit dem Spruch „Zukunftssicheres Linkbuilding…“ geworben.
    Jedesmal, wenn ich diese Werbung sah, musse ich schmunzeln…

  • RIcki

    Das TOLLE. Alle laden den Googleprofi ein 😉 SEOkonferenzen, etc. und dann wundern ^^ So einfach war es noch nie Netzwerke aufzuspüren.

  • Roland

    Google nimmt manchem Blogger und manchem Unternehmen die Grundlage um zu existieren.
    Sei es mit Adsense, wenn Google meint da wäre was nicht in Ordnung dann ist das so – Punkt Aus. Da wird nicht nachgefragt. Das geht aber nur weil Google eine Übermacht hat.

    Sponsored Posts genauso. Google tut so (und auch SEOisten) als ob das was unmögliches wäre und versprühen Salzkreise und Weihwasser. Das kommt auch auf den Fall drauf an.

    Wenn z.B. einer über ein Fotobuch schreibt, wie man das erstellt und warum er das erstellt, so kann er doch einen Link dazu setzen. Wenn man Geld dafür bekommt um so besser. Wieso soll der Fotobuchhersteller sein Werbebudget nicht unter die Leute bringen? Vor google muß man ja schon Sorge haben sogar wenn dieser Link aus freien Stücken gesetzt ist.

    (Ich überlege mir langsam alle Links, inklusive der Blogroll zu großen Infoportalen gänzlich zu löschen und nur noch intern zu verlinken. )

    Das schlimme bei der ganzen Sache, viele rennen noch Google hinter her. Es gibt kaum Seiten oder Infos über andere Suchmaschinen und Optimierung. Es gibt fast ausschließlich Beiträge über die Ergüsse von Matt Cutts und Konsorten.

    Was soll eigentlich immer das Gerede von „guten Texten“? Klar sind gute Texte wichtig, aber damit ist noch kein Geld verdient. Das sieht zwar toll aus aber satt wird man davon nicht. Statt eines Linkes soll man nun Amazonartikel innerhalb des Textes vermarkten? Schwachsinn in meinen Augen.
    Tagtäglich sieht man wie Heerscharen die Wünsche Googles von den Lippen ablesen anstatt sich mal Gedanken darüber zu machen wie man Google wieder auf ein vernünftiges Maß zurück bekommt. 10% – 15% weniger würden dem Unternehmen nicht schaden.

    Mit ist die Googlemacht zu viel und ich verzichte auf jegliches Googleprodukt.

  • Julian Dziki

    Hi Ricki,

    Google hätte mit Leichtigkeit auch ohne bei Konferenzen zu sein, solche Maßnahmen durchgeführt. 🙂
    Ich fand es super, dass Johannes und Uli da waren. Besser als früher, als man Penalties bekam und KEINE Nachrichten darüber erhalten hat.

  • Viktor

    @Roland Der Papst nimmt manchen Menschen auch die Grundlage zum Überleben in dem er die massenweise Fortpflanzung und die daraus resultierende Hungersnöte mancher Familien — durch den Verbot von Verhütungsmitteln — in Kauf nimmt.

    Was Google und der Papst noch gemeinsam haben hat Sebastian Wendt niedergeschrieben: http://www.sebastianwendt.de/was-google-und-der-papst-gemeinsam-haben

  • Roland

    Dann muß ich noch was ergänzen, weil das Wort „Privatunternehmen“ gefallen ist.
    Der Sinn eines Privat(wirtschaftlichen) Unternehmens sind Gewinn- und Machtmaximierung.
    Genau das macht Google, und zwar perfekt.

    Ein Weg ist es unliebsame Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen. Das Werbebudget hätte man doch gerne selbst. Guter Content ist dabei ein wunderbares Schild das man vor sich hertragen kann. Das klingt erstmal toll. Doch in Wahrheit wird Google damit gefüttert und nicht derjenige der guten Content liefert.

    Guter Content ist ebenfalls nicht eindeutig fest zu stellen. Wenn ich nach einem bestimmten Knoten für die Angelei suche und mir erklärt jemand in 50 Worten wie das geht und warum der gut ist, ist das super. Ich will dann keine 500 Wort oder 5000 Wörter lange Erklärungen lesen. Doch Erklärungen müssen lang (und mitunter umständlich) sein um eine gewisse Wortanzahl zu erreichen die Google gefällt.

    Ich jedenfalls halte mich selten auf Seite eins auf bei Suchergebnissen. Denn die gleichen sich inhaltlich nahezu alle und es gibt selten was neues zu lesen. Interessanter wird es inzwischen auf den hinteren Seiten.

    Jedenfalls ist es nahezu erschreckend wie viel Leute es gut heißen wie weit Google inzwischen in das Internet beherrscht. Und dabei geht es nur um die scheinbar goldene erste Seite. Sie ist nichts wert wenn man das gegenüber stellt was Google dafür vernichtet und zensiert.

  • Naja, ich würde ja prinzipiell eine andere Suchmaschinen außer Google nutzen. Wenn mir aber keine andere Suchmaschine auch nur ANSATZWEISE passende Ergebnisse liefern kann, wird sich daran nichts ändern. So sehen das in meinen Augen viele Suchmaschinennutzer und solange die anderen Suchmaschinen nichts dran ändern werden, wird sich auch an der Marktmacht von Google nichts ändern.

  • Passiert doch immer wieder mal. Ist ein katz und Maus Spiel zwischen Seo und Google. Ist aber diesmal schon ein sehr deutliches Zeichen vom Monopolisten finde ich.

  • Roland

    @Viktor, danke für den „Papst“Link, ein sehr guter Beitrag. Nun muß man nur noch einen Weg finden um Google auf, sagen wir gesunde 70%-75% zu schrumpfen. Ich denke das schafft man nicht alleine mit schlecht reden, denn für den Nutzer gibt es augenscheinlich nichts schlechtes. Dass Google eine Datenkrake ist erschreckt auch niemanden. Es hilft alleine nur die Politik. Man sollte Politiker ins Boot holen.

    Anmerkung: Ich bin nicht gegen Google, ich bin generell gegen eine „Allmacht“ die über uns entscheidet. Das tut Google inzwischen in zunehmenden Maße. Google ist mehr denn je ein Unternehmen das auf Gewinn und Macht optimiert ist. Sie wenden ganz genial das Prinzip des Frosches im Topf an. Eines Tages ist es zu spät um raus zu springen.

  • Stellt sich dabei nicht die Frage, wie denn all die „seriösen“ Linkbuilder noch arbeiten können, die ja ALLE mit durchgängig nachhaltigem Linkaufbau werben?

    – mehr und mehr Linknetzwerke werden abgestraft
    – Blog & Artikel Seiten auch
    – manche old-school Technik aus den Anfängen funktioniert schon ewig nicht mehr (Webkataloge etc.)

    Da stellt sich doch die Frage, wie dann bspw. SEOkratie noch arbeiten kann? Oder der gute Vipex? Oder der gute MarcusT?
    (schließlich werben ja nicht nur die genannten sondern mehr oder weniger mit Schlagwörtern wie „nachhaltig“ und „longterm“ und „organisch“ und – obligatorissch – natürlich auch „professionell“ usw. usf. etc. pp)

    Im Umkehrschluss müsste das bedeuten, dass all die „seriösen“ Linkbuilders & SEOs etc. ja alle direkte Kontakte in die „Redaktionen“ der großen Content-„Publisher“ (im weitesten Sinne) haben müssten, denn – wie oben beschrieben – egal was gemacht wird, wird es abgestraft. Heißt also gleichzeitig, dass nur noch die „guten“ Links der „seriösen“ Portale wie den Holzmedien „verlässlich“ funktionieren – wozu ja dann wiederum jeder der „guten & seriösen ™“ SEOs/etc. Connections haben müsste, denn anders kommt da nicht in den Content rein.
    Hose runter: Wer von den SEOs hier hat denn schon mal bei SPON, ZEIT, FAZ oder BILD (Angebotsqualität spielt in diesem Diskussionskontext keine Rolle!) oder WELT usw. einen Link platzieren können, na?
    Das ist die Minderheit, sagt mir meine Intuition.
    Gleichzeitig gelten andere Links nicht mehr, bzw. haben das Risiko abgewertet zu werden.

    Over and out 😉

  • Julian Dziki

    Hi Vomitorium,

    Da stellt sich doch die Frage, wie dann bspw. SEOkratie noch arbeiten kann? Oder der gute Vipex? Oder der gute MarcusT?

    Man holt sich einfach Links von Webseiten, die in keinem Linknetzwerk sind, nichts mit SEO am Hut haben und kauft diese Links nicht ein, sondern versucht, die Webmaster zu überzeugen auf eine Seite zu verlinken? Ohne Geld. Das müssen nicht SPON, Zeit, FAZ und Bild sein, es gibt mehr als genug Seiten dort draussen, die nichts mit SEO am Hut haben. Und das „man holt sich einfach“ ist eher ironisch gemeint. Das ist schwer, mühselig und deswegen macht es kaum jemand.
    Abgestraft wurden vielleicht einmal 10 % aller Blogs. Es gibt tausende Blogs in Deutschland, die noch nie einen Link verkauft oder getauscht haben!

  • Hi,

    deine Antwort impliziert, dass ihr (bzw. die anderen genannten, prominenten) nur ausschließlich so arbeitet? 😉

    Aber:
    Welche Blogs haben denn einen höheren als PR5?
    (auch wenn der nichts aussagt, ein *ungefährer* Indikator ist das trotzdem noch)
    Es gibt in DE fast keine Blogs mit hohem PR.
    Sogar ein FeFe, eines der größten und besten Blogs in DE, hat nur eine magere 5?

    Wie soll man also jemals über sowas hinausranken, wenn alle Zutaten max. PR5 haben? 😀

    Ultrahightrust Backlinks gibts nur von den populären Holzmedien (und ähnlichen Angeboten, wie TV Stationen o.ä.)

    Ich behaupte:
    Ohne Backlinks der populären Mainstream/Holzmedien (oder TV’s) gibts kein AAA Ranking (auch sowas wie Ruhrbarone.de ist vom Trust her unter einem FeFe)
    Daher müsstet ihr von Seokratie ja eigentlich schöne, direkte Kontakte in die Redaktionen haben, denn mit all den Blogs da draußen kommt man nicht weit?

  • Bastie

    @ Tobias Kirsch

    Ich denke, das trifft schon den Punkt. Google ist cool, hat tolle Produkte und die meisten Webworker sind in der einen oder anderen Art und Weise abhängig. Insofern ist der Aufschrei bei der Telekom und der ausbleibende Aufschreib bei Google vielleicht zu erklären. Hinzu kommt, Google weiß doch mehr über uns, als wir selbst was mich zum nächsten Punkt von Viktor bringt.

    @Viktor

    Du schreibst: „Einem Unternehmen werden und sind nur dann Grenzen zu setzen, wenn durch das Handeln das Allgemeinwohl gefährdet ist.“ Hier ist der Begriff zunächst mal etwas schwammig, das würde ich gern präzisieren.

    Ich sehe in der Auflösung der Privatsphäre die größte Gefahr der letzten Jahre für das Allgemeinwohl, schon aus demokratietheoretischer Perspektive. Und Google, wie die meisten anderen Netzgiganten auch, betreiben genau diese Auflösung der Privatsphäre, es ist Teil ihres Geschäftsmodell. Insofern bin ich hier schon dafür, dem Treiben Einhalt zu gebieten, sehe nur noch nicht, wie das praktisch und ohne Schaden für die Internetwirtschaft zu schaffen ist. Vor allem auch, weil es seitens des Staates wohl am ernsthaften Willen fehlen dürfte, denn die Abschaffung der Privatsphäre, ist zumindest in den Reihen der Sicherheitspolitker das größte, was die sich vorstellen können.

  • Julian,

    ist das Ausbleiben einer Antwort also im Sinne eines Q.E.D. zu verstehen, denn anders kann man es nicht interpretieren 😉 ?

    Gerne freuen wir uns darüber, wenn du den Lesern hier zumindest noch paar weitere Brocken gibst, damit etwas klarer wird, welche Blogs du meinst, die größer/besser/more-trustworthy sind als die von mir genannten wie FeFe oder Ruhrbarone?
    Beides, wie gesagt, zwei der trafficstärksten Blogs in DE und dennoch beide mit einem PR im niederen Segment – womit eben, wie gesagt, die Linkbuilder-Power begrenzt sein dürften?

    Grüße

  • Hallo,

    ich selber bin sehr erstaunt, dass es teliad erwischt hat, da die schon relativ lange auf dem Markt agieren und mittlerweile sogar schon Linkbuilding anbieten. Bei Rankseller wundert es mich nicht. Ich kann nicht genau begründen warum, aber irgendwas hat mich bei diesem Netzwerk schon immer gestört. Teliad ist einfach viel seriöser und besser aufgebaut.

    Langfristig wird Google auch noch andere Netzwerke killen. Da bin ich mir eigentlich relativ sicher. Was meint ihr? Sollte das vielleicht nur ein Hinweis für die anderen Netzwerke sein, dass diese ihre Strategien überprüfen sollen?

    Grüße

  • Julian Dziki

    Hi, das ausbleiben einer Antwort liegt daran, dass ich gerade am anderen Ende der Welt in der Sonne liege! Ich melde mich nach dem Urlaub, ok? 🙂

  • Julian Dziki

    Hallo Vormitorium,

    PageRank solltest Du niemals als Rankingfaktor hernehmen, auch nicht, um die Qualität eines Blogs zu beurteilen. Ein guter Link braucht keinen hohen PR. Er braucht auch keine große Domainpopularität oder sonstige Kennzahlen, die noch vor einigen Jahren galten.
    Er muss qualitativ gut sein, d.h. gut geschrieben mit viel Liebe zum Detail. Alles andere kümmert mich nicht großartig. Die von Dir erwähnten „Holzmedien“ sind gar nicht mal so toll, weil (leider!) die meisten Zeitungen käuflich sind. Außerdem erscheinen dort teilweise hundert Artikel pro Tag und ein Link ist da schneller in den tiefsten Tiefen des Archivs, als dass man schauen kann.
    Guck mal hier z.B: http://www.brigitte.de/rezepte/food-blog-award/alle-nominierten-1114483/2.html . Diese Blogs, die da gelistet werden (teilweise) sind z.B: „echte Blogs“, wie ich sie meine. Eben für einen speziellen Bereich (Essen), aber da muss man eben in seiner Nische die guten Blogger finden (wenn es denn welche gibt).

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