Wie wird man ein guter SEO?

16. Oktober 2013  |     |  36 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Wie wird man eigentlich Suchmaschinenoptimierer? Dieser interessanten Frage möchte ich heute nachgehen.

Wie ich SEO wurde

Ich war im dritten Semester Student an der LMU München, Geschichte und Archäologie. Damals hatte ich meiner Schwester zu Weihnachten ein selbstbedrucktes T-Shirt auf Spreadshirt geschenkt. Nachdem ich es bestellt hatte, bekam ich eine E-Mail, in der Spreadshirt damit warb, ich könne meinen eigenen T-Shirt Shop erstellen und damit – ohne große HTML Kenntnisse – Geld verdienen. Gesagt, getan. Ich wollte schon immer etwas im Internet machen!

Ich hatte jedoch keine Besucher, daher versuchte ich es mit Google Adwords Werbung, was natürlich nicht richtig funktionierte (Keywords: Lustige T-Shirts etc.) und die Marge viel zu klein war. Irgendwo im Spreadshirt Forum erwähnte dann jemand das Thema „SEO“ und dass man damit kostenlos Besucher bekommen könnte. Seitdem bin ich dabei! Irgendwann nach einem halben Jahr rechnete ich mir meinen Stundenlohn aus: Ganze 2 Cent und das bei mindestens 12 Stunden „Arbeit“ pro Tag, auch samstags und sonntags. Aber SEO machte mir unheimlich Spaß und ich blieb hobbymäßig dabei. Ich beschäftigte mich nur noch mit SEO, kaum noch mit meinem Studium. Meine Freunde waren genervt, wenn ich das Thema auch nur erwähnte. Irgendwann machte ich dann einmal SEO für jemand anderen und die Webseite wurde ein Bombenerfolg. 10x mehr Umsatz innerhalb von zwei Monaten! Ich merkte, dass es besser wäre, wenn ich für andere SEO machen würde, denn ich hatte nicht wirklich etwas zu verkaufen und das Layout meiner Webseiten war grausam. Irgendwann arbeiteten dann auch die ersten Mitarbeiter für mich. Das Studium wurde mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt.

Damit kenne ich mich auch aus: Blick in eine Straße von Pompeji

Damit kenne ich mich auch aus: Blick in eine Straße von Pompeji

Mein Studium habe ich dann erst dieses Jahr mehr oder weniger erfolgreich abgeschlossen, aber hey, immerhin! 🙂 Mittlerweile sind wir sechzehn Leute. So viel zu meinem Werdegang.

Quereinsteiger

Alle SEOs, die ich aus meiner Anfangszeit kenne, sind Quereinsteiger gewesen. Was – oder ob – man studiert hat, war völlig egal. Hauptsache, man war SEO-interessiert. Kennengelernt hat man sich meistens über Foren, Chats, E-Mail oder auf diversen Konferenzen, von denen es damals ja auch nicht so viele gab. Ausbildung? Gab es nicht. Wichtig war, dass man die neuesten Updates miteinander diskutierte. Ohne auf Sichtbarkeitsverläufe zu schauen, denn auch die gab es damals noch nicht! Dafür gab es noch den guten alten Yahoo Siteexplorer.

 

Wie man heute SEO wird

Trainee

Ich bin mir relativ sicher, dass es damals keine Traineestellen für SEO gab. Gar nicht. Heute gibt es sehr viele Aus- und auch Forbildungsmöglichkeiten in Agenturen oder bei größeren Unternehmen in Inhouse Teams. Mit Seo-Trainee.de gibt es sogar einen Blog, in dem es nicht nur um ein SEO-Traineeprogramm geht, der aber viele nützliche Infos bereitstellt. Für ein Traineeprogramm sollte man sich vorab gut über das Unternehmen informieren. Die Dauer liegt meist bei 12-18 Monaten. Die Bezahlung ist nirgends üppig, aber dafür lernt man auch viel. Ihr solltet auf jeden Fall vorher genau abklären, ob Ihr wirklich auch etwas lernt und nicht nur für Webkatalogeinträge missbraucht werdet. Wichtig ist natürlich auch, ob Ihr hinterher übernommen werdet. Das sollte die Regel sein, nicht die Ausnahme. Wenn Ihr allerdings bei einer guten Firma Euren Trainee gemacht habt, müsst Ihr Euch eigentlich keine Gedanken um einen Job machen. Die Jobperspektive ist sehr, sehr gut!

Werkstudent

Viele kommen erstmalig durch eine Werkstudentenstelle mit SEO in Kontakt. Das kann ein guter Weg sein, allerdings gibt es recht viele schwarze Schafe, Agenturen und auch große Unternehmen, die „SEO“ in die Stellenausschreibung schreiben und dann damit „SEO texten“ für Artikelverzeichnisse, Social Bookmarks oder billige Content Portale meinen. Natürlich kann man einem Werkstudenten nicht alle Aspekte von SEO in kürzester Zeit beibringen – aber ein wenig hineinschnuppern sollte man schon können, denn das ist ja der (eigentliche) Sinn eines Werkstudentenjobs.

Direkt von der Uni in den Job

Aufgrund der desolaten Situation für Arbeitgeber im SEO Bereich, nehmen viele sich einen Absolventen direkt von der Uni, der keinerlei SEO Erfahrung hat, schreiben „SEO Manager“ in seinen Job Titel und sagen dann „Mach mal SEO.“ Und so etwas passiert leider nicht nur bei kleinen Unternehmen, sondern auch bei den ganz Großen. Ich halte nicht viel davon. Gerade in der ersten Zeit kann man in einer solchen Position (wenn man denn alleine SEO verantwortet) sehr viel falsch machen.

Wichtig ist, was man nach dem Jobbeginn macht: Wer sich einkapselt und nicht auf Konferenzen, Stammtische, Meetings geht oder in diversen Gruppen unterwegs ist, der kann sich nicht weiterentwickeln und wird immer auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben. Als Trainee oder Werkstudent lernt man in der Regel, dass man als SEO Kontakt zu anderen aus der Branche braucht. Wer ohne Kontakte zu arbeiten beginnt und so weiterarbeitet, der lernt SEO eventuell nie.

AFS-Akademie

Seit etwa einem Jahr gibt es die von Gerald Steffens ins Leben gerufene AFS-Akademie. In der sechsmonatigen Ausbildung werden alle relevanten Themenbereiche der Suchmaschinenoptimierung abgedeckt. Die Referenten sind größtenteils bekannte Gesichter der SEO Branche. Ich denke, dass man hier eine Menge lernen kann, zumal man (zwar hart, aber es geht) die AFS Akademie auch berufsbegleitend besuchen kann: Die Lehrzeiten sind immer am Wochenende. Der nächste Lehrgang beginnt im Dezember.

Bachelor E-Commerce

Würde ich noch einmal studieren, ich würde wohl nach Würzburg ziehen und den Zoten von Prof. Dr. Mario Fischer zuhören. Seit Oktober gibt es den Studiengang „E-Commerce“ an der FH in Würzburg. So wie ich es dem Studienplan entnehme, ist es ein Hybrid aus Wirtschaftswissenschaften und Informatik, wobei von jedem Fachgebiet Fokus auf das Internet gelegt wird. Der Schwerpunkt scheint eher bei Programmierung zu liegen als im Marketing. Hinterher ist man also weniger SEO, als vielmehr jemand, der einen Online Shop in technischer und marketingtechnischer Hinsicht komplett betreuen oder eventuell sogar selbst führen kann. Das ist nicht nur interessant, sondern für die deutsche Hochschullandschaft ein bahnbrechender Studiengang!

Quereinsteiger / vom Hobby SEO zum Vollzeit SEO

Natürlich gibt es auch heute noch Quereinsteiger und Leute, die SEO nebenbei als Hobby betreiben. Aber gerade die Zahl der Hobby-SEOs hat dramatisch abgenommen, was ich sehr schade finde. Vielleicht liegt es daran, dass die Einstiegshürden im SEO Bereich höher als früher sind. Vielleicht bezeichnen sich heute die Leute aber lieber als Hobby-Webmaster und nicht mehr als Hobby-SEOs.

Wie wird man ein guter SEO?

Es gibt viele Menschen, die sich SEO schimpfen, aber nicht wirklich viel Ahnung von SEO haben. Hier meine persönliche To-Do Liste:

  1. Lade Dir einen Feedreader herunter ( und auch die App SEO Post von Hanns Kronenberg). Wenn Du Dir keine Blogs von Hand raussuchen willst, nimm den SEO United Megafeed. Ab sofort gehst Du jeden Tag mindestens einmal durch Deine Feeds und liest interessante Posts. Das gehört unbedingt zu SEO dazu!
  2. Mach Dir einen Twitter Account und folge wichtigen SEOs auf Twitter – viele Nachrichten laufen mittlerweile darüber.
  3. Besuche so oft es geht Konferenzen. Konferenzen bringen nichts und Du weißt schon alles? Das ist ein Trugschluss. In der Regel kennt man 95 % der Inhalte – aber die restlichen 5 % machen den Unterschied zwischen einem SEO und einem guten SEO aus. Und Konferenzen sind auch dazu da, Leute kennenzulernen, was viel wichtiger ist als sich die Vorträge anzuhören.
  4. Besuche Stammtische und SEO Treffen. Nur durch den Austausch mit anderen bleibt man up-to-date und merkt auch, wohin die Reise im SEO Business geht. Du wohnst in der Nähe von München? Dann hast Du am 24.10. Gelegenheit, viele SEOs zu treffen.
  5. Versuche Dich, wenn Du Zeit hast, an einem eigenen Projekt. Das muss ja kein Riesending sein, ein kleiner privater Blog reicht aus!
  6. Jahrelange Erfahrung ist natürlich auch wichtig. Je länger man im SEO Bereich aktiv arbeitet, desto besser wird man.
  7. Entwickle Dich langfristig zum T-Shaped Web Marketer
  8. Mache Dir klar, dass ein großer Teil Deiner Arbeit aus den vorherigen sieben Punkten bestehen muss. Diese Punkte machen den Unterschied zwischen einem SEO und einem (sehr) guten SEO aus.

Fazit

„SEO kann man nicht lernen.“ Dieser Satz stimmt heute nicht mehr. Es gibt zwar noch keine richtige Ausbildung zum Suchmaschinenoptimierer, aber im Vergleich zu früher gibt es vielfältige Möglichkeiten, SEO zu erlernen, auch ohne ein Autodidakt zu sein. Das Quäntchen, was den Sprung vom normalen zum guten SEO ausmacht, ist die Intensität, mit der man sich in der SEO Szene bewegt. Nur durch Networking und regelmäßige Gespräche mit anderen SEOs kann man diese Stufe erreichen. Oder was meint Ihr?

Foto: ivan bastien / Shutterstock.com

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36 Kommentare

  • Axel

    Hi Julian,

    sehr interessanter Post und eine gute Zusammenfassung.

    Vielen Dank dafür!

  • Sehr guter Post mit super Tipps. Vielen Dank dafür. Ich zähle mich mal in die aussterbende Kategorie Hobby-SEO und mir macht es viel Spaß.

    Ich glaube das gerade die Quereinsteiger mit einer Affinität zum Thema die richtig guten SEO´s werden.

  • Constantine

    Schon merkwürdig dass gerade in letzter Zeit, in der ich mich mit dem Gedanken beschäftige eventuell als Quereinsteiger mein Hobby zum Beruf zu machen, vermehrt Postings oder Podcasts in dieser Richtung auftauchen.Ich bin ja nicht abergläubisch, aber irgendwie muss das doch ein Zeichen sein?

    Du schreibst ja selber, dass SEO-Nachwuchs anscheinend rar gesät ist? Meinst du man hat mit einem relativ soliden, autodidaktischen Fundament im Bereich SEO (durch eigene Projekte)Chancen auf mehr als nur ein Traineeship? Ich würde sicher Gehaltseinbußen hinnehmen (aktuell U-berater), aber mit dem Gehalt eines Trainee wirds sehr schwer!

  • Herzlichen Dank Julian Dziki zum Beitrag ‚Wie man ein guter Suchmaschinen-Optimierer wird“. Gefallen hat mir die Einleitung, die von der Schwester über die CRM-Email von Spreadshirt bis hin zum eigenen Spread-Shirt-Shop und dem Start in das SEO-Dasein geführt hat.
    Ich glaube man kann sich vieles selbst beibringen, um beispielsweise eine Internetseite onpage zu optimieren. Offpage wird es schon schwieriger. Zu schnell landet man – auch als guter SEO – auf der Blacklist von Google.
    Dennoch gibt es natürlich in Deutschland sehr gute SEO`zer und SEO-Agenturen.
    Einen richtig guten SEO bzw. ein SEO-Team zeichnen aber meiner Meinung nach akademisches Wissen aus, das an der Universität erworben wurde. Ein CRM-Profi sollte meiner Meinung nach ein Mathematiker sein oder ein Statistiker, ein Content-Writer eine journalistische Ausbildung genossen haben usw.
    Und das im Beitrag genannte Netzwerk (Konferenzen). Das ist natürlich als SEO`zer aber auch als Unternehmer von größter Bedeutung.

  • Frank

    Gute Zusammenfassung, aber in Bezug auf den Studiengang finde ich Ausrichtung gar nicht missraten, da viele SEOs (insbesondere jene aus den Wirtschaftswissenschaften) die onPage-Faktoren zu sehr vernachlässigen. Und hierfür ist ein Programmierer (speziell für die im Internet gängigen [Skript]-Sprachen mit weitreichenden Kenntnisse ideal. VG

  • Danke Julian, guader Beitrag. Ich bin durch Zufall auf ein Schild in der Leopoldstraße in München gestoßen „SEO Agentur“. Google gefragt, beworben und seit 2009 am start. 🙂

  • Julian

    Hi Constantine,

    Das kommt natürlich auf Deine Vorerfahrung an. In der Regel kannst Du aber auch mit geringen Kenntnissen schon über dem Gehalt eines Trainees einsteigen.

  • Constantine

    Hallo Julian,

    na das hört sich schon mal interessant an. Es geht nicht um das liebe Geld vielmerh stelle ich mir halt die Frage ob ich nicht das machen sollte, was ich wirklich mit Spaß und aus Leidenschaft mache. Nicht umsonst hängt man in der Woche an seinen Arbeitstag noch Stunden ran für seine eigenen Projekte!?

    Danke für die Antwort.

  • Hallo Julian,
    sehr guter Post für angehende SEos wie ich finde. Bin auch vor 2-2,5 Jahren als Werkstudent in die Branche eingestiegen und bin nun als Freelancer unterwegs.

    Ich kann jeden nur empfehlen mit einem eigenen Projekt in die Branche einzusteigen. Leider wurde ich damals als Werkstudent nur für Webkatalogeinträge etc. benutzt und habe damals nach paar Monaten gekündigt und eigene Projekte gestartet.

  • Hi Julian,

    ich erinnere mich noch, wie wir damals telefonierten, als ich noch bei Spreadshirt war und Du unser Shop-Partner 🙂

    Es ist schön zu sehen, was aus Dir und Deinem Unternehmen geworden ist!
    Heute bin ich aus der Branche größtenteils raus, aber Seokratie ist einer der letzten Blogs, die ich noch verfolge.

    Viele Grüße
    Patrick

  • Hi Julian,

    wie immer ein sehr schöner Post. Dein Fokus auf Aktualität und das Netzwerk trifft den Nagel auf den Kopf und darauf würde ich als Trainee auch Augenmerk legen.

    Als eingekastelter SEO-Trainee ist die Ausbildung leider oft eher auch eindimensional.

    Speaking of: Bist du wieder auf der SEOKomm? 🙂

  • Julian

    Hi Patrick,

    Schön von Dir zu hören! 🙂

    @Manuel, ja ich bin auf der Seokomm!

  • Sebastian

    @Julian Wieder mal ein interessanter Beitrag! Ich glaube, viele die SEO neben ihrem eigentlichen Job als z.B. klassischer IT’ler (so sieht vielerorts die Realität aus!) oder als Hobby betreiben, denken darüber nach Full-Time zu gehen. Das verflüchtigt sich ganz schnell, wenn sie auf die bittere Realität in den Agenturen treffen.

    Wenn angeblich so großer Mangel an SEO Nachwuchs herrscht, sollten sich dann nicht die Bedingungen bessern, um gute Leute zu kriegen? Also weg von 50-60 Stundenwoche und Bruttojahresgehältern um die 25k (du weißt, davon kann man hier im Münchner Umland kaum leben).

    Dazu kommt Charakterschwäche: Keine Namen, aber kenne zwei Agenturen hier in Oberbayern (nicht Seokratie) die Stellen nur „zum Test“ ausschreiben, um zu sehen, „was sich so bewirbt“. Die Stellen existieren gar nicht. Findet sich dann ein Trottel mit Qualifikation und Bereitschaft am Existenzminimum (sowohl finanziell als auch psychisch) zu arbeiten, wird er gnädig erwählt und ein Jahr durchgeschliffen, bevor er sich mit Burnout verabschiedet. (viele Trottel sind sogar noch stolz drauf). Das Rückgrat der Agentur bilden dann Werkstudenten und Praktikanten, welche die beschriebenen „Depperlaufgaben“ lösen.

    Gerade die seriösen Anbieter sollten hier den Kampf aufnehmen. Würde mir von dir z.B. einen follow-up wünschen im Sinne von „Wie erkenne ich eine gute SEO-Agentur als Arbeitgeber?“. „Wie sehen die Gehaltsstrukturen im SEO Business aus“ und „Die besten Orte um gscheite SEO Jobs zu finden“. In dem Bereich gibt’s viel zu wenig Infos.

  • Nice Julian,
    ich habe auch Archäologie studiert 😉

    LG

  • Klasse Artikel Julian, allerdings kann ich dem obigen Kommentar, dass gute SEOs bzw. SEO-Teams sich durch akademisches Wissen auszeichnen, beim besten Willen nicht nachvollziehen. Für mich zählen neben dem Fachwissen, welches selbstverständlich vorhanden sein muss, insbesondere Leidenschaft für das Thema und menschliche Soft-Skills wie kommunikative Kompetenz, Einfühlungsvermögen, Kritikfähigkeit oder Kreativität bei Problemfindungen teilweise noch wichtiger.

  • Es freut mich immer wieder darüber zu lesen, wenn jemand aus seinem Hobby ein erfolgreiches Unternehmen gegründet hat, indem er sich mit leidenschaftlicher Hingabe (Fleiß in schönster Form) einem Thema gewidmet hat.

    Danke für den Artikel.

  • Ich habe lange einen Bogen um Seo gemacht aber eher unbewusst, inzwischen habe ich richtig Lust drauf. Daher danke ich Dir für den tollen Beitrag! 🙂

  • Hi Julian,

    ein toller Artikel, denn er passt wunderbar auf mich und meinen aktuellen Werdegang. Allerdings bin ich nicht nur auf dem Weg zum SEO sondern auch zum Webdesigner, Webprogrammierer und Corporate Designer (das liegt jedoch an meinem Wesen, dass es mehr als nur eine Sache ist).

    Ich finde es ist in allen Berufen und Bereichen so, dass zum Fachwissen oder motorischen Abläufen auch eine ganze Menge Leidenschaft kommen muss. Beim SEO sollte es auch eine große Portion Wissbegierigkeit sein und man sollte sich bewusst machen, dass man nie auslernt und gerade im Bereich des SEO ist permanentes Anhäufen von Wissen und neuen Methoden unabdingbar.

    VG, Björn S.

  • Jan

    Also ich finde mich in dem einen oder anderen Punkt wieder :). Direkt von der Uni in ein großes Unternehmen (ok, SEO Erfahrung durch eigene Projekte hatte ich schon). Dort aber keine großen Fehler gemacht. Hab nie viel auf Networking und Konferenzen gegeben. Dann in die Firmenzentrale berufen und zum Gruppenleiter aufgestiegen. SEO Team aufgebaut und extrem erfolgreich gearbeitet. Und leg immer noch keinen Wert auf SEO Stammtische, Konferenzen und sonstiges. Klar, Blogs, Foren, Twitter ist wichtig, aber die Laberei der „Großen“ kann man sich sparen. Hm, es geht auch ohne. Meine Meinung…

  • Schöner Artikel Julian. Allerdings vermisse ich den Einstieg über ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Ich habe selbst Wirtschaftsinformatik studiert – genau wie du eher nebenbei, während ich zunächst eigene SEO-Projekte hatte und 2011 dann bei Eric in der CONTENTmanufaktur als Consultant angefangen habe – und kann nur sagen, dass ein Wirtschaftsinformatik definitiv eine sehr gute Grundlage für eine SEO-Karriere sein kann. Man baut sich während des Studiums nämlich sehr viel Fachwissen in den Bereichen Wirtschaft und Informatik auf, die man als SEO hervorragend gebrauchen kann. Deine Beschreibung des Studiengangs E-Commerce hat mich übrigens etwas verwundert, da ich mich frage, weshalb man dafür einen eigenen Studiengang aufgebaut hat, wenn sich die Inhalte doch so stark mit denen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik überschneiden… aber gut, der Mario Fischer wird schon wissen was er tut. 😉
    Vermutlich ist die Ausrichtung noch deutlicher auf Online-Shops geprägt.

  • Oh cool, du bist auch studierter Historiker und im SEO-Business unterwegs. Müssen definitiv mal ein Historiker-Bierchen trinken 🙂

  • Hi Julian,
    super Artikel!!! Danke dafür, ich würde Deine Liste aber noch um einen Punkt ergänzen:

    9. Such Dir einen guten Mentor, mit langjährigen Erfahrungen und einem dicken Kontaktnetzwerk! Das wird Deine Entwicklung zum SEO mit einem 10xBoost nach vorne treiben!

    Beste Grüße
    Nico

  • Stavros Kourtidis

    Auch ich als Quereinsteiger seit Januar 2010.

    Von Griechenland aus mit einen Reiseblog über Griechenland, rankt ich bins Pinguin 2 auf Platz 6 – „Griechenland Reisen“

    Das verschaffte mir einen Job als Angestellten in Sachen SEO und demnächst direkt als Berater in die Selbstständigkeit.

    Dabei kann ich die Akademie füe Suchmaschinenoptimierung njur empfehlen.

    Nicht nur die Referenten, die man sonnt nie auf einen Platz finden würde. Sondern auch die ganzen Kontakte halfen und helfen mir weiter…

    Just go for it!!!

  • Ann

    Schöner Artikel. Ich bin ebenfalls als Historikern quer eingestiegen. 🙂 Ein Artikel über Gehaltsstrukturen, Arbeitgeber und Jobbörsen fänd ich auch total toll!

  • Ich bin gerade in die Thematik eingestiegen und hoffe natürlich, dass ich auch mit einem Praktikum Einstiegsmöglichkeiten habe, da das ja leider nicht erwähnt wird 😉

    Ich habe natürlich gleich die To-Do-Liste abgearbeitet und werde jetzt jeden Tag fleißig die Augen nach Neuigkeiten offenhalten.

  • Julian

    Hi Pia,

    Natürlich hast Du auch mit einem Praktikum Einstiegsmöglichkeiten!

  • Ich find den Artikel echt toll, da er einfach gut geschrieben ist und ich ja weiß, dass du in punkto SEO einer der erfolgreichsten im deutschsprachigem Raum bist. 🙂

    Ich tue mir teilweise auch schwer, in punkto SEO erlernen.
    Es gibt zwar an jeder Ecke Tipps und Tricks, wie schon erwähnt jedoch, geben sich viele als SEO-Profis aus, aber die wenigsten sind es.

    Man muß halt immer recherchieren, welche Referenzen die Leute so haben.

    Martin Mißfeld ist SEO.
    Was er mit Bilder SEO macht ist echt der Hammer.
    Seine Referenzen wie der WebmasterFriday usw. rocken auch. 🙂

    Naja, mal gucken was geht. 😉

    LG Robert

  • Ben

    Ich gehör dann hoffentlich bald in die Kategorie „vom Hobby SEO zum Vollzeit SEO“ … Befinde mich gerade auf dem Weg zu einer Internetagentur die Interesse hat 🙂

    Mal schauen was draus wird, vielen Dank für den Beitrag!

    lg

  • Ein idealer Einstieg in die SEO Branche ist es wohl, wenn man selbst einen erfolgreichen Blog oder dergleichen führt, welcher viele SEO Referenzen beinhaltet.

    Leider liest man bei SEO Stellenbeschreibungen viel zu oft, dass diverse Titel benötigt werden. Was für ein Quatsch…

    Was bringts, wenn jemand Kommunikationswissenschaft studiert hat und keine Dunst von SEO hat?
    Is ja 100 und 1. 😉

    Aber naja, SEO is für die Masse immer noch ein Fremdwort.^^

  • Sebastian

    Puuh…schöner Artikel, danke für die Tipps – trotzdem bin ich noch etwas am grübeln.

    Nach Abschluss meiner Ausbildung zum Industriekaufmann arbeite ich jetzt in einem Vertreibsunternehmen seit etwas mehr als einem Jahr im Online-Marketing. Da hier das Wissen über SEO, SEA oder im allgemeinen SEM begrenzt ist, merke ich gerade wie sehr ich mich doch fortbilden (=von anderen lernen) und auf SEM konzentrieren will und meine Zukunft nicht in einem Unternehmen, sondern tatsächlich in einer Agentur, liegen wird.

    Die Hürde als Quereinsteiger ist meiner Meinung nach nicht so einfach wie es hier klingt – aber natürlich nicht un-schaffbar. Bei vielen Unternehmen habe ich meine Bewerbung gar nicht erst abgeschickt weil schlicht und ergreifend selbst bei den meisten Trainee-Programmen ein Studium vorausgesetzt wird.
    Der Tipp mit den Konferenzen ist für mich eine Selbstverständlichkeit – leider fehlt (und ich glaube, dass ich da nicht alleine bin) oftmals das nötige Kleingeld.

    Gute Tipps sind gern gesehen 🙂

    Danke Julian für die 8-Punkte-Liste – 1-2 Punkte habe ich jetzt meinem Tagesplan noch hinzugefügt 😉
    Danke Robert für die Ergänzung – das bringt mich zum grübeln ob ich nicht doch zusätzlich zu meinem Arbeitstag noch was eigenes starte.

  • Super Artikel! Ich bin gerade dabei Hobby zum Beruf zu machen und bis jetzt gibt es nur Gegenwind.
    Fragen wie „Was ist SEO?“ und „Bringt die Optimierung so viel?“ werden mir dabei gegen den Kopf geworfen, als wäre es nur Zeitverschwendung. Ich bleibe aber am Ball!

    Viele Grüße,
    Nico

  • Ich bin einer von denen, die über verschiedene Umwege in die SEO-Branche gestolpert ist… Seit 2010 habe ich Content erstellt für einen Schnäppchenblog, was ich bis heute noch mache. Da bin ich natürlich auch immer mal wieder in Berührung mit SEO gekommen, aber viel weniger als man denken würde.

    Seit Anfang 2015 habe ich dann begonnen endlich eigene Projekte begonnen zu erstellen und habe u.A. erfolgreich an der NSC2015 teilgenommen. Im Prinzip habe ich mich erst seit Anfang des Jahres intensiv mit SEO beschäftigt und beginne jetzt neben dem Studium zusätzlich zu meinen eigenen Projekten auf selbstständiger Basis noch SEO für einen kleinen Mittelständler zu machen.

    Auf Dauer möchte ich in dem Bereich gerne mehr lernen und werde deshalb die Liste auf jeden Fall abarbeiten und einfach aus Spaß an der Sache weiter machen. Ob ich damit mal irgendwann in eine Argentur will? Wahrscheinlich eher nicht, weil ich fürchte, dass es dann mit dem Spaß vorbei ist 😉

    Auf jeden Fall vielen Dank für den hilfreichen Beitrag, einige Punkte werde ich mir defintiv zu Herzen nehmen müssen.

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