Erst einmal allen einen schönen Montag morgen. :-) Da denkt man nichts böses und erfährt plötzlich von SEO-Methoden, die richtig übel sind, aber auch irgendwie ziemlich stupide. Der “Trick” geht so: Man schreibt die Linkpartner des  Konkurrenten an, gibt sich als eben dieser Konkurrent aus und teilt dem Linkpartner mit, dass er doch bitte ab sofort den Link entfernen soll, weil der Dienst eingestellt wurde, dafür aber einen “anderen” Link einfügen kann.

Wie krass!!!

Den ganzen Bericht und ein sehr aufschlussreiches Video findet ihr bei Jan Theofel: Schlechtes Beispiel für SEO.

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15 Responses to Wie dreist kann man sein?

  1. Tangier sagt:

    Ist ja leider nichts neues diese Masche!
    “…änder mal bitte das Linkziel…”

    Prüft man das ganze nicht nach und hinterfragt es, gibts früher oder später ärger mit dem wirklichen Linkpartner.

    Einfach nur Arm!

  2. Wowbagger sagt:

    Auf jeden Fall krasse Aktion das…
    Aber das Echo mit dem Video ist auch rechtlich nicht ganz ohne. Bin mal gespannt, was aus der Aktion wird und wie / ob sich die Parteien einigen.

  3. Denunziant sagt:

    Hat Mediadonis nicht etwas ähnliches bei Uni-Seiten empfohlen? So etwas wenden also auch ganz andere Leute in wesentlich dreisteren Maßstäben an.

  4. Julian sagt:

    @Denunziant: Eine Uni verdient mit ihrer Webseite kein Geld… im Gegensatz zu einem Kontaktlinsen Shop.
    Außerdem waren besagte Uni-Links wohl auch tatsächlich 404.
    Es ist was anderes, eine Uni “ein wenig zu verschaukeln”, als einem Konkurrenten wirklich ernsthaft zu schaden.

  5. fastblogger sagt:

    Leider kommt es immer wieder vor, dass fremde einen Link umgelegt haben möchten oder, dass ein Link entfernt wird. Am besten sind diejenigen, die das dann auch noch telefonisch versuchen. Bei denen vergeht einem das Lachen, denn man opfert auch noch seine Zeit.

  6. Markus sagt:

    Hm, auf mich wirkt das wie ein künstliches Aufregen.
    Bei Mediadonis passt sowas schon:
    http://www.ein-uwe.de/seo/der-mediadonis-haut-den-geilsten-linkbait-trick-seit-bestehen-von-seofmcom-raus/
    Bei kleinen Spammern platzt dem SEO an sich natürlich die Hutschnur. Und das Unterscheiden zwischen Shops und Uni-Seiten ist natürlich Quatsch, tut mir leid.
    Ach, die SEO-Welt;-)

  7. Markus sagt:

    @Julian
    “Eine Uni verdient mit ihrer Webseite kein Geld… im Gegensatz zu einem Kontaktlinsen Shop.”

    Was willst du uns damit sagen?

    Die von Mediadonis beschriebene Taktik war meines Wissens nach etwa folgende:

    1. Eine Uni Seite suchen, welche in der gewünschten Nische rankt bzw. Konkurrenten verlinkt.
    2. Sich anschauen wer auf dieses Seite verlinkt wird (z.B. Firma XY.com)
    3. Sich die Domain XY-Shop.com registrieren und per Frame auf XY.com weiterleiten
    4. Die Uni anmailen und ihr mitteilen, das die url der Seite bald von XY.com auf XY-shop.com geändert wird und Sie doch bitte den Link anpassen mögen.
    5. Abwarten und nach einiger Zeit die Weiterleitung löschen.

    Ist etwa genauso dreist wie im Video.

  8. Sadun sagt:

    “Eine Uni verdient mit ihrer Webseite kein Geld…” Das lasse ich einfach mal so stehen ;-)

  9. ziemlich gewitzt;) auf so eine Trick muss man erst einmal kommen…

  10. Benjamin sagt:

    Wenn das ein Mediadonis in einem Podcast anpreist, ist man begeistert – wenn es jemand in die Tat umsetzt, wird verurteilt und rumgeheult.

    Endlich habt ihr begriffen, dass es bei solchen Methoden auch immer eine “Opferseite” gibt, deren Links zu Nichte gemacht werden. Und die Opferseite kann eben auch die eigene Seite sein.

    Für diese tolle Linkbuilding/De-Linkbuilding-Methode: Danke Mediadonis!

  11. seotec sagt:

    also, wenn man ein wenig mehr gehirnschmalz hat, braucht man diese dinge von wegen links umlegen nicht. man kann auch mit intelligenz und fleiss ehrlich nach vorne kommen.
    wenn man schnell geld machen will, ist blackhat optimal. wenn man langfristig und sicher geld verdienen will, dann sollte man blackhat sein lassen.

  12. Das ist ja mal echt der Hammer, unglaublich was es für Leute gibt…..

  13. torsten sagt:

    Solche Methoden sind doch ebenso verwerflich wie auffällig. Wer sich kümmert, wird den Schwindel schnell entlarven. Allerdings bei den Nichtkümmerern wird es wohl leider Erfolg haben. So etwas ist untere Schublade, egal von wem so eine “Empfehlung” ausgesprochen wird.

  14. Selcuk sagt:

    Zum Glück glaube ich an Karma. Kranke Menschen echt… Was manche für Geld machen…

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