Warum man WordPress nur für Blogs verwenden sollte
Oh ja, man kann als SEO eine Menge Fehler machen. Gott sei Dank bin ich so schlau und probiere neue Sachen zuerst mit eigenen Projekten aus. Mit einem dieser Projekte habe ich so richtig daneben gelangt. Warum? Fehlt etwas? Zu wenig Links? Kein Content? Schlechte Optimierung? Nein, es ist einfach nur WordPress!
WordPress hat es so an sich, dass Google einen neuen Post zuerst unglaublich hoch platziert, um ihn dann nach ein paar Wochen vollkommen in den Keller rauschen zu lassen. Bei einer statischen Seite bleibt der Platz meist so erhalten wie anfangs (wenn man weiter nichts tut). Bei einer WordPress Seite hingegen muss man schon einen enormen Aufwand betreiben, um die Seite auf Platz 1 zu behalten. Auch wenn die Infos, die ich auf der Seite gegeben habe, eigentlich vollkommen zeitlos sind.
Wie man seine Blogposts auf der Pole Position halten kann? Durch Trackbacks, Kommentare und allgemein besonders viele Deeplinks. Sprich: Wenn man News bringt, die für andere interessant sind und wenn gesetzte Trackbacks auch von anderen Bloggern akzeptiert werden, dann ist ein Blog eine gute Sache. Will man aber nur eine normale Seite machen und dafür WordPress missbrauchen, dann sollte man sich das gründlich überlegen.
Ich war in diesem Fall einfach mal der Meinung, dass ich WordPress quasi als CMS verwenden könnte und es Google egal wäre, wenn ich keinen neuen Inhalt bringe. Falsch gedacht! Nun stehe ich vor dem Problem, dass das Projekt richtig übel rankt und mit WordPress wohl auch nicht mehr hochkommt. Den teuren Content werde ich wohl wiederverwerten müssen. Es würde zwar gehen, das Projekt trotz WordPress wieder auf die oberen Ränge zu bekommen – aber der Aufwand wäre um einiges größer als eine Umstellung.
Wer also einen Blog sein Eigen nennt sollte auf ständig neue Inhalte achten oder einfach etwas anderes verwenden. Am besten fahre ich bisher mit statischen .html Seiten. Heute, genauer gesagt in 1 1/2 Stunden schreibe ich meine letzte Prüfung und werde mich dann endlich mal so richtig in ein großes CMS einarbeiten. Von Joomla lasse ich vielleicht die Finger, wahrscheinlich wird es eher Typo3.
Ach ja: Bei Seo-United läuft eine Umfrage, wie der Platz 1 bei Google heißen sollte. Ich bin für “Platz 1″.
P1 erinnert dann wohl doch eher zu stark an ein Münchner Lokal.
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Von Joomla würde ich auch eher abraten. Schon mal an Drupal gedacht?
Ehrlich gesagt kenne ich Drupal gar nicht. Aber danke für den Tipp, werde ich mir einmal ansehen!
Dann sind wir schon zwei.
Komme mit Drupal bisher auch kaum zurecht aber arbeite mich gerade ein.
Joomla ist benutzerfreundlich, scheint aber durch andauernde Sicherheitsprobleme geplagt zu werden.
Und für die Einarbeitung in Typo3 benötigt man wohl mehr als nur ein “Bisschen” Zeit. Leider.
Die Seiten meines Joomla Projekts sind mittlerweile als .pdf im Index. Wenn ein CMS solche Standardeinstellungen hat, dann gute Nacht. Drupal sieht wirklich ganz nett aus, werde ich mir holen!
[...] beschreibt für sich Warum man WordPress nur für Blogs verwenden sollte und zwar anhand eines seiner Projekte. Ich kann zwar nicht beurteilen in wie weit Google WordPress [...]
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit “Good old HTML” seiten gemacht. Die kann man halt deutlich besser zurechtschneiden
Oh ja, da hast du sehr Recht! 90 % meiner Projekte bestehen auch aus good old Html. Allerdings ist es für ein News-Portal viel zu umständlich. Neue Inhalte hereinbringen ist dann doch etwas kompliziert und man muss es immer selbst machen. SEO technisch ist mir Html aber immer noch am liebsten.
[...] wieder und frage mich jedesmal wie man eigentlich darauf kommt. Auf seokratie.de habe ich heute ein Post gefunden in dem Dinge stehen [...]
so aus meinem tiefsten Bauch würde ich sagen, Du hast einfach ein Projekt verbraten und suchst jetzt nach dem Schuldigen, —also muss es wohl WordPress sein.
die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung sollt man können bevor man derartige Artikel in den Äther jagt.
Jeder neue Artikel rankt bei Google. Ob statisch html oder typo3 oder WP.
das ist der *wir Google liefern News* Bonus.
aber ich tät mich freuen, wenn Dir einige glauben –habe ich weniger Konkurrenz.
lg
Jeder hat seine Meinung. Meine Meinung ist, dass Google WordPress einfach nicht mehr so vollwertig zählt, weil Blogs einfach mit Links um sich werfen. Man bekommt schnell links, man vergibt viele Links und die Einträge sind oft mit Datum versehen. Dadurch hat sich eine Blog-Inflation ergeben und Google wertet Blogs nicht mehr so stark.
Natürlich haben alle neuen Seiten (bzw. eigentlich eher Domains) einen Newbie-Bonus. Aber eine statische .html Seite sagt Google: “Ich bin für die Ewigkeit”, während ein Blogpost Google sagt “Ich bin neu, bekomme 100 Trackbacks (Links) und nach einem halben Jahr kräht kein Hahn mehr danach.”
Warum ich die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung deswegen nicht beherrschen sollte, verstehe ich nicht ganz.
Gegenfrage: Wie oft findet man in den SERPS einen 1-2 Jahre alten Blogeintrag? Und wie oft findet man dagegen 4-5 Jahre alte .html Seiten? Überprüfe das einmal und sag mir dann nochmal, dass ich “derartige Sachen” nicht in den Äther jagen darf!
Weil Deine Schlussfolgerungen nicht stimmen.
wenn man eine statische html Seite nach Jahren noc hgut in den Serps findet, aber einen Blogbeitrag nicht, dann frag ich Dich wieso man heute zb bei meiner Domain einen Artikel aus dem Jahr 2005 fand- mehr als genug Leute…
wenn man WP als CMS einsetzt, dann verzichtet man ja auf all das was WP als Blog anbietet, somit ändert sich gegenüber einer statischen html Seite gar nichts.
aber oft wird WP als CMS eingesetzt , aber der ganze Blogbalast mitgenommen, weils “stylish” ist usw..
Hybride finde ich oft mit WP nicht CMS und nicht Blog und ja die haben keine Chance, weil nicht Fisch und Fleisch.
nehmich WP als Blog kann ich oben sein, nehm ich WP als CMS kann ich oben sein,…
wenn ich beides nicht mische und es kann -das oben sein.
lg
[...] der Diskussion WordPress als CMS bzw. WordPress nur für Blogs vs. Google Ranking hat sich nun auch Alex aka. Stereophone [...]
Von Joomla würde ich abraten, zu viel Arbeit.
Drupal ist fast genau so wie Joomla aufgebaut, Sektion, Categories, Inhalt und eher für eine Community in betracht zu ziehen.
Typo3 naja, Einarbeitungszeit etliche 100 Stunden und PHP kentnisse müssen vorhanden sein.
ach WP lässt sich so umbauen das man es mit einer statischen hmtl Seite verwechseln könnte
[...] Warum man WordPress nur für Blogs verwenden sollte. [...]
Ich kann deine Ansicht absolut nicht teilen.
Blogpost sind sehr schnell in den Serps und meist vorne, das Sie nach einer dort verschwinden ist ganz logisch und liegt am Blog an sich und nicht an WordPress. Hier geht es ganz einfach um die interne Verlinkung innerhalb deiner eigenen Seite, ein neuer Blogpost ist weit oben in den Serps, weil er auch innerhalb des Blogs gut verlinkt ist (Startseite, Letzte Beiträge usw). Mit der Zeit rutscht dieser auch innerhalb der Blogstruktur in tiefere Regionen und daraus deutet Google das die Seite nicht mehr so wichtig ist und die Seite rutscht auch in den Serps ab.
Diese interne Verlinkungstruktur zu steuern liegt ja in deiner Hand und deinem Können und nicht an WordPress. WordPress ist nur ein System und jedes System ist nur so gut wie der der es bedient.
Ich kenne einige Projekte die mit WordPress realisiert wurden und der Blogbereich nur für ein Newsbereich benutzt wurde, wo jährlich vielleicht 4 Beiträge kommen, der Rest sind eine Menge statische Seiten und diese Projekte sind Top gerankt.
Klar gibt es auch viele alternative CMS, wobei ich dir aus persönlicher Erfahrung von Joomla abraten würde, für mich was es nicht intuitiv. Schau sie dir alle an, in Theorie können die meisten alles. Mit der Zeit wirst du dich sicher auf ein CMS einspielen und des vermehrt benutzen.
“WordPress hat es so an sich, dass Google einen neuen Post zuerst unglaublich hoch platziert, um ihn dann nach ein paar Wochen vollkommen in den Keller rauschen zu lassen.”
Kenne ich irgendwoher
Aber der Grund ist mir immoment noch nicht klar, weißt du warum? Ich mein’ ich habe auf ein paar Sachen optimiert, diese werden (selbst bei Subdomain) nach maximal einer Stunde im Index gezeigt (meist sogar < 20 Minuten), doch dann einige Tage später liege ich entweder viele Rankings unter dem ursprünglichen ODER ganz krass, es wird garnichts mehr angezeigt bzw. find ich das beim überfliegen garnicht mehr.. (heißt auf der 2. Seite oder sogar auf der 3. ?!…)
Ich bin ja nun nicht mehr so ganz aktuell (oder doch?) über diesen Artikel gestoßen, da mich zur Zeit auch die Frage beschäftigt, Drupal oder WP?
Habe einige Projekte mit Drupal gemacht (SERPS super), einige mit Joomla (SERPS hmhm, aber Usability, naja, muss man mögen). Und habe nach vielen Jahren endlich zu WordPress gefunden, alles ist so einfach strukturiert und sowieso.
WP gefällt mir nun von der Usability sehr gut. Nun erschreckt mich dieser Artikel ein bisschen. Ich habe jetzt ein Projekt, das mir auch am Herzen liegt und wollte es mit WP umsetzen, da die Kundin sich selber dran setzen kann und Seiten erstellen kann.
Wie ist der Umstand aus heutiger Sicht zu sehen? Gibt es neue Erkenntnisse, oder sollte man so vorgehen, wie Monika es vorgeschlagen hat? Entweder CMS oder Blog? Würde beides gerne mischen. Ansonsten fällt mir noch die Lösung Drupal/WP (Subdomain) ein. Könnt ihr mir noch Aktuelles, trotz des Alters mitteilen?
LG