SEM ist zum Geld verdienen eigentlich noch interessanter als SEO, da es keine Sandbox oder Penalties gibt, man nicht die Google Richtlinien “etwas ausdehnen” muss und man innerhalb von sehr kurzer Zeit richtig viel Geld machen kann. Wer mit SEM schon einmal “gespielt” hat, der weiß allerdings, dass es beileibe keine Goldgrube für alle ist, sondern das Business nach bestimmten Regeln lebt. Wer Geld verdient und wie man Geld mit SEM verdienen kann will ich einmal versuchen zu erklären.

Die Marge

Für SEM braucht man eine gute Gewinnmarge, sonst hat es überhaupt keinen Sinn. Wie bekommt man eine solche Marge und wer hat gute Margen? Zunächst einmal fast alle, die ihre Waren direkt verkaufen. Der typische Online Shop importiert oder kauft zum Händlerpreis ein und hat dann eine Gewinnmarge von 1000 % oder sogar noch mehr.

Ich kaufe also ein Produkt aus Fernost für zehn Dollar ein und verkaufe es dann für 50 Euro. Rechnet man 10 Euro pro Produkt für sonstige Ausgaben hinzu, kann ich also knapp 33 Euro für einen Sale ausgeben. Ich muss das nicht weiter vorrechnen: Sogar Leute, die überhaupt keine Ahnung von SEM haben, machen dann noch Gewinn.

SEM Affiliates

Eine weitere Möglichkeit ist es natürlich SEM für Affiliateprogramme zu machen. Dieses Pflaster ist ein hartes Pflaster und als Anfänger hat man überhaupt keine Chance. Die Marge ist mickrig, man darf so gut wie nie direkt auf den Merchant weiterleiten oder gar eine Display-URL einsetzen und wenn man auf die Marke bietet, wird man ins Armenhaus geklagt.

Go Premium

Was viele nicht wissen: Viele SEM-Affiliates bekommen Premium-Konditionen, die bis zu 3x so hoch wie die normalen Provisionen sind. Dafür muss man natürlich ordentlich Traffic und Conversions liefern. Gewinne im 5stelligen Bereich pro Monat sind keine Seltenheit. Man sollte aber bedenken, dass der Affilate auch vorher das Geld für Adwords ausgeben muss. Wer hat schon 50.000 oder mehr im Monat für Adwords parat und will so viel Geld riskieren? Das Schönste ist es, wenn Provisionen storniert werden oder man gleich ganz aus dem Programm rausfliegt und die Provisionen einbehalten werden – bei solchen Beträgen ist das kein Spaß mehr.

Mini Nischen und Longtail

Mit sehr speziellen Begriffen und in ganz kleinen Bereichen kann man auch mit “normalen” Provisionen recht gut arbeiten. Gestern Nacht habe ich eine Mini Kampagne erstellt und bisher werden bei Adwords 2 Klicks angezeigt. Einer hat einen Sale von 5 Euro gebracht, bei 20 Cent für beide Klicks ist das eine Marge von knapp 4,90 pro Klick. Sicher wird es nicht so bleiben, aber ein Reingewinn von 15 Euro pro Tag ist schon einmal drin und mit ein bisschen Übung gar nicht so schwer. Da lacht der Super-Affiliate drüber, aber immerhin sind das 450 Euro im Monat. 10 solcher Kampagnen sind 4500 Euro pro Monat. Kleinvieh macht auch Mist ;-)

Harte Arbeit

“Kampagne machen und Geld reinballern” ist nie der Weg zum Erfolg. SEM ist größtenteils testen, testen, testen und nebenbei viel “Lehrgeld” (wirkliches Geld!) bezahlen. Man braucht eine gute CTR und vielleicht noch mehr Kenntnisse als für SEO. Kleinste Änderungen können enormen Gewinn oder Verlust bedeuten. Leider ist die SEM-Community im Web auch viel weniger mitteilungsfreudig als die SEO-Community. Ist ja auch klar: Man nenne jemandem ein gut laufendes Keyword und das Partnerprogramm dazu, passende Anzeigentexte und er kann damit viel Geld verdienen. Wer keine Ahnung vom Thema hat, dem empfehle ich die SEM-Couch von Radio4SEO, die einen wirklich guten Einstieg in das Thema bietet.

Gute Ressourcen sind außerdem:

Wer noch weitere Ressourcen hat (Eigenwerbung erlaubt), darf sie gerne nennen!

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20 Responses to Wann SEM sich lohnt

  1. prosis sagt:

    Danke für den kleinen Einblick.

  2. Gert sagt:

    Interessant, vielleicht könntest du nochmal nach ein paar Wochen einen Zwischenstand veröffentlichen damit man sieht ob der eine Verkauf Zufall war oder ob Clicks wirklich regelmäßig zu einem Kauf führen.

    Du könntest ja einer der ersten SEMs werden, der darüber spricht was er macht :-)

  3. Julian sagt:

    Aber klar! Ich mache gerade eben auch eine “dicke” Kampagne, da wollte ich dann auch generell über die Erfahrung damit schreiben.
    Keywords und Themenbereich bleiben natürlich intern. ;-)
    Und ich bin kein SEM, ich bin blutiger Anfänger!

  4. Gert sagt:

    Der (SEM)-Weg entsteht im Gehen!

    Auf die “dicke” Kampagne sind wir dann gespannt :-)

  5. Julian sagt:

    Also “dick” für einen Studenten mit erweitertem Gehalt, nicht wie oben. :-)

  6. Michael sagt:

    Eine zeitlang habe ich Adwords genutzt aber dann wurde mein Account als kommerziell eingestuft. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden. Allerdings sollte ich die Mehrwertssteuer nun selbst abführen, was in meinem Fall jedoch nicht möglich war, da ich meine Internet-Aktivitäten nur auf Kleinunternehmer-Basis angemeldet hatte. Aber wirklich gelohnt hat es sich ohnehin nich. Meist liegen Kosten und Einnahmen doch sehr nahe beieinander.

  7. Seodeluxe sagt:

    Hi Julian, interessanter Artikel. Ich bin SEM technisch leider auch noch ein Noob, aber habe auch schon die eine oder andere Kampagne ausgetestet. Der Weg zum Super Affiliate (Hallo Marcus!) ist sicher nicht für jeden geeignet, aber wie Du schon schreibst kann man auch mit vielen kleinen Kampagnen sein Geld machen. Ich habe da auch noch ein paar Tipps und Infos, können wir ja mal bei einem Bier (oder Tee) drüber reden und uns austauschen.

  8. Ronny sagt:

    Also Du träumst wohl ein bisschen… Der typische(!) Onlineshop hat garantiert keine Gewinnmargen von 1000%. Woher hast Du denn den Quark? Jetzt komm mir nicht mit den großen Shops wie Amazon & Co. Die haben diese Margen überhaupt nicht. Und die kleinen Shops haben diese Margen erst Recht nicht.

    Kleiner Exkurs dazu: Die großen veröffentlichen Jahresabschlussberichte. Dadurch lässt sich eine Gewinnmarge nicht nur nachvollziehen, sondern ausrechnen. Die großen haben aber tausende Mitarbeiter. Diese verschlingen einen hohen Anteil an irgendwelchen Margen. Auch andere Kosten (heißen übr. Anderskosten) fressen Margen auf. Du kannst hier von üblichen max. 25% ausgehen, die als Gewinn verbleiben. Dieser wird dann auch noch zurückgestellt oder sonstwie “verbraten” und im Endeffekt kommen vielleicht 7-10% raus.

    Die kleinen Shops haben nicht die finanzielle Stärke für solche Margen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, das Du Ware nicht stückweise sondern Containerweise kaufen musst, nur um vielleicht knapp die Hälfte des Großhändlerpreises zu erreichen. Die Hälfte! Das heißt also 50% weniger. Wenn ich also voher mit ner knapen Marge von 30% kalkuliert habe, dann würde ich nun mit 80% kalkulieren können. Doch dafür musst Du eben nicht in Gramm oder Kilo kaufen, sondern in metrischen Tonnen. (Pro Container 26 oder mehr, je nach Größe) So viel zu 1000%…

    Auch stellst Du zu sehr einen Bezug von SEM und Verkäufer her. Weißt Du eigentlich ganz genau was SEM bedeutet?

    Jetzt komm aber nicht mit AdWords buchen…. ;)

    Beste Grüße

  9. Julian sagt:

    Ich kenne das von konkreten Produkten: Einkauf für 1 $ (inkl. Porto) und Verkauf für 10 € pro Produkt. Natürlich machen Mitarbeiter und sonstige Ausgaben einen großen Teil der Marge kaputt.
    Wenn du das Produkt für 5 € einkaufst und für 10 verkaufst, musst du natürlich enger kalkulieren. Ich bin auch kein Kalkulationsgenie für Produkte von Online Shops und habe daher die reinen Produktpreise im Einkauf genommen und die Endpreise für den Verbraucher gegengerechnet ohne sonstige Ausgaben. Da sind es oft 1000%.

  10. Ronny sagt:

    Das ist richtig. Dann ist es eher ein Ausdrucksproblem. Überleg einfach mal, warum heißt es Gewinn oder Verlust? Weil das Werte nach(!) Abzug aller Kosten sind.

    Du redest dann eher von Ertrag bzw. Deckungsbeitrag (grob). Und da sind es meist soooo viele Prozent *gg*

    Grüße

  11. Mathias sagt:

    5 Euro Sale und 20 Cent Klickkosten = 4,90 Euro Gewinn. Also für mich sind es immer noch 4,80 Euro, also 10 Cent Unterschied und wer mit einer CR von 50 % rechnet, der schafft es vielleicht bei einem Sale, aber nicht bei 100 Sales. Erst Recht mit Click Fraud … wenn du eine Salerate von 5 % hast, dann ist diese Kampagne schon mit Conversion Tracking … Top optimiert. Natürlich sollte man noch die Mwst beachten und eine Zeit um die Anzeigentexte und die Landingpage zu optimieren, schlechte Seiten laut Conversion Tracking rauszusperren … viel optimieren. Von der Utopischen CR von 50 % mal ganz zu Schweigen. Sorry, aber ich als RSS Stammleser Zweifel an deiner Qualität des heutigen Beitrages.

    Den einen Artikel für SEM ohne jegliches Wissen mit Utopischen Werten zu veröffentlichen und “SEM” als sinnvoll für jeden Anfänger und als TOP Gewinngarantie zu schreiben, weckt für mich Zweifel an deinen “SEM” Qualitäten. Sachen wie für die Optimierung und für teure Keywords wie Kredit … wo Klicks 1-8 Euro kosten können, kann jemanden aufgrund von “unwissenden” Blogbeiträgen schon einiges an Lehrgeld kosten. Wenn man einen Artikel schreibt, dann sollte man auf Suchnetzwerk, Contentnetzwerk und die jeweiligen Unterschiede im Bereich Conversion und außerdem noch auf die Budgetfestsetzung … hinweisen.

  12. Julian sagt:

    Hallo Matthias,

    Also ich habe überhaupt nicht gesagt dass es einfach ist. Im Gegenteil bezahlt man viel Lehrgeld.
    Ein Beispiel mit 2 Klicks hätte ich auch nicht nehmen dürfen, da hast du Recht. Das ist überhaupt nicht aussagekräftig.
    Auf alles kann ich in einem einzigen Blogeintrag allerdings nicht eingehen – das wäre viel zu viel. Außerdem kenne ich mich im SEM Bereich wirklich nicht gut aus, da gibt es andere Profis…

  13. [...] 2.) SEO Basiswissen – Was ist eigentlich der Longtail? 3.) Google nutzt vermehrt LSI 4.) Wann SEM sich lohnt 5.) SEO jetzt erstmals für ebay Artikel möglich 6.) Google erkennt Forenbeiträge und [...]

  14. Armin sagt:

    Wichtiger als die Spanne für ein Produkt, finde ich, ist der Preis. Selbst gut kalkulierte Produkte für 10 Euro werfen kaum einen Gewinn ab.

  15. Ronny sagt:

    @Armin
    Na solch eine pauschale Aussage hat ja wohl fast keine Gültigkeit. Vor allem der Widerspruch in Deinen Worten ist für mich unverständlich. Spanne=Differenz zwischen Kosten und Ertrag. In der Spanne ist dann auch der Gewinn enthalten (nach Steuern)

    Und warum sollten Produkte mit 10 Euro kaum Gewinne bringen? McDonalds macht es uns täglich mit Produkten unter 5 Euro vor. Es geht niemals um den Preis. Es geht um Masse.
    Wer sich auf Preisdiskussionen einlässt hat meist schon verloren.

    Schau mal, wenn Du 10 Fahrradschläuche für 1 Euro/Stück einkaufst und jeweils für 1,80 Euro verkaufst, dann hast Du 80%. Wenn Du aber mehr Kunden anlockst und demzufolge pro Schlauch nur noch 0,90 Euro zahlst, dann hast Du schon 90%. Und wenn Du noch mehr Kunden willst, bietest Du das Ganze im Paket an. Dann baust Du den Schlauch ein und verlangst 7 Euro. Die 7 Euro setzen sich aus Arbeitslohn und Material (Schlauch) zusammen. Ich habe nun keine Ahnung von Fahrrädern, aber ich gehe mal davon aus, der Profi braucht 10 Minuten pro Schlauch. Also sind 4 Euro Lohn und 3 Euro der Schlauch.

    Also hast Du am Schlauch nun schon 270% und der Lohn entspricht 24 Euro die Stunde. Der Kunde wirds Dir danken. Das Angebot zielt ja auf Kunden ab, die keine Ahnung davon haben. Ich würde 7 Euro für Schlauch auswechseln ausgeben.

    Bitte denk dran, das war jetzt ein Beispiel!!

    Beste Grüße

    Grüße

  16. Armin sagt:

    @ronny
    ich bin nicht vonn einem stationären geschäft ausgegangen, sondern von einem onlineshop.
    in einem stationären geschäft hast du den vorteil der teilweisen selbstbedienung.
    wenn wir von einem artikel ausgehen, der 10 euro kostet und die erhobenen versandkosten kosten neutral sind, hast du bei einem aufschlag von 80 prozent einen wareneinsatz von 5,56 euro. von den verbleibenden 4,44 euro müssen beszahlt werden:
    personalkosten
    raumkosten miete strom heizung
    werbung
    mehrwertsteuer
    kfz-kosten
    versicherungen
    betreibsausstattung
    ….
    was meinst du wieviele pakete für 10 euro kannst du in einer stunde verpacken? mit den dazugehörenden anfragen per mail und telefon, rechnung schreiben, ware raussuchen, geldeingang überwachen, ware einkaufen, wareneingang annehmen, ware auszeichnen, ware wegräumen, ware im online shop pflegen, warenwirtschaftssystem pflegen, reklamationen bearbeiten, messen besuchen….

    ich glaube nicht, dass du mit 4,44 euro pro paket kostendeckend arbeiten kannst.

    Gruß

    a.

  17. Ronny sagt:

    “anfragen per mail und telefon, rechnung schreiben, ware raussuchen, geldeingang überwachen, ware einkaufen, wareneingang annehmen, ware auszeichnen, ware wegräumen, ware im online shop pflegen (Regale füllen), warenwirtschaftssystem pflegen, reklamationen bearbeiten, messen besuchen”

    und

    “personalkosten
    raumkosten miete strom heizung
    werbung
    mehrwertsteuer
    kfz-kosten
    versicherungen
    betreibsausstattung”

    Das gleiche trifft auch auf ein “stationäres Geschäft” zu.

    “was meinst du wieviele pakete für 10 euro kannst du in einer stunde verpacken? ”
    15-20

    “ich glaube nicht, dass du mit 4,44 euro pro paket kostendeckend arbeiten kannst.”
    Du glaubst nicht das Du das kannst. Ich glaube (weiß), ich kann das.

    Aber auch hier wieder das Prinzip Masse. Natürlich wirst Du nicht überleben, bei 4 je Kunde und gerade einmal 10 Kunden. Aber bei 100 Kunden ist das anders. Denn dann werden alle (fixen) Kosten durch die 100 Kunden geteilt und nicht mehr nur durch 10.

    Bsp: Miete p.m. 50 Euro /10 Kunden = 5 Euro je Kunde

    Miete p.m. 50 Euro /100 Kunden = 0,50 Euro je Kunde (mehr Gewinn übrig)
    Achtung: vereinfachte Darstellung

    Beste Grüße

  18. Armin sagt:

    bei 20 sendungen hättest du 3 minuten pro paket….
    für zahlungseingang registrieren, ware raussuchen, karton falten, karton kleben, ware verpacken, adressaufkleber anbringen, rechnung schreiben, nachschub kartons und füllmaterial holen.
    das kann ich mir vorstellen schaffst du in 3 minuten. unerledigt bleiben die anfragen, einkäufe, wareneingänge, reklamationen.

    sicherlich kannst du durch masse die abläufe optimieren.
    sicherlich schaffst du das, wenn das produkt downloadbar ist.
    sicherlich schaffst du das, wenn du nur 1 produkt oder wenige produkte vertreibst – bei 3000 unterschiedlichen produkten sieht das, glaub ich, anders aus.

    einen fahrradscheinwerfer zu verkaufen, den sich der kunde selbst vom haken genommen hat, und 10 euro kassieren, da schaffst du wahrscheinlich 100 stück in der stunde.

    gruß

    a.

  19. Ronny sagt:

    Wir werden da nicht auf einen Nenner kommen, da ich alles anders organisiere und sicherlich auch berechne.

    karton falten, rechnung schreiben, nachschub kartons und füllmaterial holen, zahlungseingang registrieren mache ich schonmal gar nicht. Das passiert alles automatisch, bzw. die Kartons muss ich nicht falten (die sind in einem anderen Zeitabschnitt vorgefalten, nicht wenns drauf ankommt) und der Nachschub ist dort wo auch verpackt wird (Man hat ja logischerweise eine durchschnittliche Bestellmenge pro Tag + Reserve).
    Und warum ist das jetzt abhängig von der Produktzahl? Bei einem 10 Euro-Paket werden ja wohl kaum 3000 Produkte verpackt bzw. eingekauft? Und selbst wenn, auch das macht doch größtenteils die Software. Also sobald Anzahl X in meinem Lager erreicht ist wird eingekauft. Die Software macht ne Bestellung fertig und ich schicke sie lediglich ab. Setzt voraus das alle Lieferanten ordentlich gepflegt sind. Bevor Du jetzt sagst, das die Software ja auch bedient werden muss: Ich leg ein Produkt in den Karton und mach ein Häkchen. Fertig.

    Wir sollten aber zum Topic zurückkehren. (SEM) Nicht das der Julian uns hier noch haut weil wir Grundsatzdiskussionen der betrieblichen Organisation betreiben. ;)

  20. Armin sagt:

    3000 Produkte sind aufwendiger zu organisieren als 100 Produkte – ob Einkauf, Lagerung Kommissionierung, Buchhaltung usw.. Selbst wenn Du die Nebenarbeiten vernünftigerweise zu anderen Zeiten erledigst, gehören diese in die Kalkulation. Wenn Du nur einen halben Tag packst schaffst du ja nur 80 Pakete und nicht 160 Pakete am Tag und da will ich doch hin.

    Zum SEM in unserem netten Beispiel:
    Für den Verkauf des 10 Euro Produkts benötigst du mindestens 20 Klicks für mindestens 0,05 Euro – Macht 1 Euro Kosten in unserem also eiene Kostenanteil von 22,5 Prozent!
    Deshalb meine ich, dass es sich nur in wenigen Fällen lohnt, für Produkte mit niedrigen Preisen zu werben. Es lohnt sich vielleicht für das Image des Unternehmens. Geld muss sicherlich mit anderen Produkten verdient werden.

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