Von Mitbewerbern lernen
Der typische SEO-Beginner hat meistens ein Problem: Er steht nicht in den Top10 für sein Keyword. Natürlich ist es einfach zu sagen:”Dann mach doch SEO”, aber die meisten wissen gerade am Anfang nicht wie es funktioniert. Was meiner Meinung nach am effektivsten ist: Schaut euch die Seiten an, die für euer Keyword bereits in den Top10 sind! Analysiert diese Seiten genau und lernt von ihnen.
Reflexionsfähigkeit muss sein!!!
Bitte schaut euch nicht die Konkurrenz mit der Grundeinstellung an “So ein Depp, so ein Spammer” an, sondern tretet einen Schritt zurück und vergleicht objektiv seine Backlinks mit euren. Schreibt erst recht keinen Spamreport oder Paid-Links Report, denn das ist armselig, hinterhältig und einfach schlecht. Denkt daran, dass es so etwas wie Karma auf dieser Welt gibt und ihr auch nicht wollen würdet, dass jemand bei euch einen Spamreport ausfüllt. Vergesst die urdeutsche Haltung, dass man den Leuten die es besser machen, alles neidet und schaut euch einfach an wie man es machen kann. Google erkennt die “wirklich Bösen” schon von selbst.
Guckt auf die Links
Schaut euch besonders die Links an, inklusive Linktexte (gratis mit Linkdiagnosis) und vergleicht sie mit euren. In 95 % der Fälle wird euer schlechteres Ranking an fehlenden guten Links (mit entsprechenden Linktexten) oder am zu jungen Alter eurer Domain liegen. Der Altersbonus ist aber schon lange nicht mehr so stark wie er einmal war. Also liegt es an den Links. Nochmal: Steht beim Vergleich emotional “über” eurer Seite und vergleicht die Top10 mit eurer Domain, als würde sie nicht euch gehören.
Links nachbauen
Ich erinnere mich an einen Abakus Thread, in dem sich ein User beschwerte dass jemand seine Linkstruktur nachbauen würde. Er hatte wohl Angst, dass ihm seine Felle davonschwimmen würden – und das zu Recht. Die Seiten in den Top10 stehen nicht wegen irgendeines Voodoo-Zaubers in den Top10, sondern weil sie mehr und/oder bessere Links als eure Seite haben! Auf Linkstrukturen gibt es kein Urheberrecht und ihr solltet einfach mal nachsehen wie es die Seiten geschafft haben.
Ihr solltet natürlich nicht genau die gleichen Links wie die Konkurrenz holen, aber ihr werdet bei der Analyse eurer Mitbewerber erfahren wie weit ihr vom Ziel entfernt seid. Aus meiner Sicht ist es aber nicht moralisch verwerflich, sich bei guten Linkquellen der Konkurrenz zu bedienen: So gut wie alle großen Portale überwachen die Links der Konkurrenz (zumindest die, die Ahnung haben). Die Sistrix Toolbox (Affiliatelink) bietet darüber hinaus einen Hubfinder und einen Backlink-Vergleich an, bei dem man die (gleichen) Backlinks von zwei Domains vergleichen kann. Oft gibt es diverse Verteilerseiten, die auf die kompletten Top10-Ergebnisse linken – hier solltet ihr euch auch einen Link besorgen, weil Google diese “Hubs” als Experten sieht und deren Links stärker gewichtet als “normale” Links.
Nachbauen reicht nicht
Angenommen ihr hättet nach einer gewissen Zeit exakt die gleichen Links wie die Konkurrenz ergattert, dann würdet ihr immer noch hinter ihnen stehen, wegen des Alters der Links. Ihr braucht also auch eigene Linkquellen, eigene Ideen und müsst schlichtweg mehr gute Links als sie haben um vor ihnen zu stehen. Trotzdem ist es gerade für Anfänger wirklich wichtig, zu sehen mit welchen genauen Links man in die Top10 bei einem bestimmten Keyword kommt.
Miese Linkstrukturen nicht nachbauen
Noch eine Bemerkung: Natürlich gibt es auch Seiten, die in den Top10 stehen aber keine großen “Vorbilder” sein sollten. So etwas sieht man leider erst mit einem geschulteren Auge, bzw. nach einer gewissen Zeit. Es gibt einige Seiten, die urplötzlich nach oben schiessen, dort einige Zeit verweilen und dann wieder ins Nirvana verschwinden. Oft liegt es an zu vielen “Low-Quality Backlinks”. Nur Links von erstklassigen total-relevanten Superseiten freiwillig ohne Gegenleistung zu bekommen ist aber auch sehr utopisch und einfach nicht die Realität. Seht euch einfach an, wie es die Top10 machen und wägt dann ab, welche Links O.K. sind und welche nicht.
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Mein “Mitbewerber” macht nur WordPress-Templates und hat so zigtausend Footer-Backlinks mit seinem Key.
@Martin: Es steht doch im Blogpost – einfach nachbauen
Schhön geschrieben. Leider sehen das wohl nur die wenigsten so. Ich hab schon öfters (vorallem aber in den letzten 12 Monaten) beobachten können, dass von heute auf morgen Seiten einen Penalty bekommen.
Die Gründe sind meist klar: Ein Mitbewerber hätte es sonst wohl nie geschafft. Die deutsche Neidgesellschaft ist aber eben so… Nach ein paar Tagen sind die Seiten dann zurück und der Mitbewerber hat eigentlich nichts gekonnt.
Zusammengefasst: Reverse Engineering mit links:www.deinetolleseite.com
Aber die Bekanntheit hat auch seine Nachteile:
http://www.wolf-howl.com/google/google-profiles-seo/
Ich denke auch, dass es O.K. ist den Wettbewerb zu beobachten und gut gelöste Elemente (wie z.B. eine Linkstruktur) zu übernehmen, oder es zumindest zu versuchen.
Jetzt noch die Usability besser machen als der Wettbewerber und dann hat man gewonnen
Ganz klare Anfänger fehler sind auch: Habe Domain gekauft, vor 2 Tagen Shop aufgesetzt, alle Artikel eingepflegt und heute habe ich mich in 2000 Kataloge verlinkt^^. Man sollte dennoch darauf achten das man gerade beim Linkaufbau und bei neuen Domains und Projekten das ganze für google NATÜRLICH aussehen lässt, heisst dabei jeden TAG eintragen ja aber nicht mehr als 5-6 Links. Dabei kann man zunächst auf blinkpflichtige Kataloge verzichten die Spielen erst in den nächstem Monaten und Jahren eine Rolle. Zudem sollte man sich auch genau anschauen wo man verlinkt, ein Katalog mit 30000000000 Links bringen nix wenn auch noch alles auf nofollow etc. ist und der Text Eintrag beispielsweise net vorher überprüft wird. Daher augen auf beim Linkaufbau
@Seminar Bock und @ digital receiver: Eure Linkstruktur würde ich zum Beispiel nicht übernehmen. Ich habe eure URLs aus euren “Namen” entfernt – damit tue ich euch etwas Gutes!
Ich denke Du vernchlässigst die Onpage Optimierung. Bei mir haben sich shcon wenige verbesserungen Onpage stärker ausgewirkt als mehrere gute PR4 Links
Ich mag solche Artikel nicht ^^.
Super Artikel, kann man einfach nicht anders sagen, dabei sollte man vor allem noch die andere Seite betrachten, schütze auch deine Links. Wenn du die guten Strukturen deines Mitarbeiters nachbaust und langsam (vor allem Langsam) durch die relevanten und guten Links in die Top20 bzw. Top10 aufsteigst, wird der Mitbewerber dich auch beobachten und untersuchen. Von daher sollte man sich auch darauf konzentrieren Links zu stealthen. RentaSEo hat nen Artikel dazu geschrieben (Ansätze, weiter denken bitte ^^).
Also ich werde auch weiterhin denunzieren. Schneller verschwindet ein Konkurrent mit grenzwertigen Optimierungsmaßnahmen nicht von der Bildfläche.
Das hat nichts mit “armselig, hinterhältig” zu tun, sondern ist eben knallharter Wettbewerb.
Mit eurem Karma könnt ihr euch ja im nächsten Leben was kaufen – ich genieße dieses hier.
@Denunziant Hast Du denn wirklich schon mal erlebt, dass Google darauf reagiert hat??
Der Trackback kam wohl nicht durch. Daher hier noch ein manueller Link, wie man es nicht(!) machen sollte: http://www.theofel.de/archives/2009/06/schlechtes-beispiel-fuer-seo.html
Von den “Großen” lernen, heisst schnell lernen. Es gibt eine Handvoll guter SEO-Blogs, die man kennen sollte. Wer sie nicht kennt, sollte sich einmal die Blogroll ansehen und man wird schnell erkennen, dass diese wenigen Blogs gut verlinkt sind nicht nur aus der Blogroll). Am Anfang ist SEO wirklich mühsam aber so wie schon hier beschrieben, MUSS man die Mitbewerber im Auge behalten. Wer das nicht tut, hat schon verloren