Die besten Drupal Module
19. Jul 2008
Ich liebe Drupal! Ob nun große oder kleine Seiten – auch wenn sie nur einen statischen Inhalt haben – Drupal ist für alles gut geeignet. Es ist nicht so kompliziert und voller unnützer Funktionen wie Joomla, sehr einfach und intuitiv zu bedienen und auch in der Grundversion super für SEO.
Installation
Die Installation ist sogar noch einfacher als WordPress: Einfach die Dateien auf den Webspace hochladen und die Seite aufrufen – durch den Installationsprozess wird man dann einfach per Menü geführt.
SEO-Module für Drupal
- Nodewords: Lässt Meta-Tags editieren. Man kann entweder jedes Mal eine Description selbst eingeben oder die Description einfach freilassen. In diesem Fall nimmt sich Nodewords / Meta-Tags automatisch die ersten Zeilen des Artikels oder der Seite.
- Pathauto: Man kann bei Drupal zwar standardmäßig die URLs selbst bestimmen (auch inklusive Endung, also .htm .html oder sonstwie), muss sie aber jedesmal manuell eingeben. Pathauto automatisiert das. Für Umlaute ist eine kleine zusätzliche Einstellung nötig, mehr dazu findet man auf der Seite der Contribution.
- Google Analytics für Drupal: Herrlich! Super einfach zu installieren. Neben “normalem” Tracking können bestimmte Benutzerrollen (Admin, User, Gäste) einzeln getrackt werden. Ausgehende Links werden ebenfalls getrackt, ebenso Downloads. Wer solche Features einmal manuell installiert hat, weiß wie nützlich das ist!
- XML Sitemap: Fügt eine Sitemap hinzu. Bestimmte Dateien oder Dateitypen können individuell angepasst werden.
Allgemeine Module für Drupal
- FCKEditor: Leider hat Drupal standardmäßig überhaupt keinen WYSIWYG-Editor eingebaut – man muss also im puren Quelltext arbeiten. Mit dem FCKEditor Modul allerdings nicht mehr. Er ähnelt dem WordPress Editor sehr und ist einfach zu bedienen.
- IMCE: Manuelles Uploaden von Bildern ist mit IMCE nicht mehr nötig. Man kann IMCE mit dem FCKEditor verbinden und somit erscheint beim “Bild einfügen” Symbol eine Upload-Funktion, bei der man Bilder uploaden und in den Beitrag einfügen kann. Auf Wunsch erstellt IMCE automatisch Thumbnails in verschiedenen Größen.
- Comment Subscribe: Wer auf neue Beiträge antwortet, bekommt auf Wunsch eine E-Mail bei neuen Kommentaren. Sehr nützlich!
Natürlich gibt es noch viele viele weitere Plugins für Community Management, Admin Sachen und so weiter. Mit Dupal ist fast alles möglich – Seoigg etwa wurde auch mit Drupal gebaut. Auch Explido-Software.de (Explido ist u.a. der Veranstalter der Affiliate Tactixx) basiert auf Drupal und hat sich sogar der Drupal Association angeschlossen.
Weitere Drupal-Links
- Drupalcenter: Die größte deutsche Drupal-Community. Dort kann man sich auch die eingedeutschte Drupal-Version holen.
- Drupal.org: Die offizielle Drupal-Seite. Dort gibt es auch alle Module und Themes, etwa das schicke Marinelli Theme.
- Arbeiten lassen: Wer keine Zeit hat oder nicht das nötige Know-How, kann sich hier im Forum einen Freelancer suchen.
Warum nicht Joomla?
Bevor jetzt wieder massenweise Kommentare kommen, warum man denn nicht Joomla nehmen sollte: Ich persönlich habe schon Erfahrungen mit Joomla gesammelt. Es gibt einfach viel zu viele “hippe Webdesigner”, die ausschliesslich mit Joomla arbeiten und dabei einen Krux veranstalten, der einfach unglaublich ist. Die Joomla Community ist irgendwo vorhanden, nur habe ich sie bisher noch nicht gefunden und wenn man ein Problem hat und dann Google bedient, findet man auch meist ein Forum mit der gleichen Frage – aber ohne eine Antwort. Drupal ist für Einsteiger besser, weil es einfach selbsterklärend ist und nicht tausend unnötige Funktionen hat. Aber auch für Profis ist es super, weil man sich die nötigen Erweiterungen einfach installieren kann und innerhalb von wenigen Stunden (!) ein Projekt mit statischen Seiten, Newsbereich, Forum und Chat hat.
Beispiele für gute Drupal Seiten
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Kategorie: CMS Systeme • Tools
About the Author: Julian Dziki is an SEO, Online Marketer & Affiliate since 2007.
Comments (16)
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Kann ich ziemlich unterschreiben, was Du da geschrieben hast. Einzig den Joomla Wrapper mag ich gerne, er hat eine Menge Funktonalität.
Drupal hat bisher immer aus SEO Gründen gegen WordPress verloren bei mir. Aber nachdem Du die Plugins so schön beschrieben hast, werde ich mal wieder einen Test machen.
Wordpress und SEO, das besser als drupal ist. ich lach mich zur tode. besser als drupal gibt es schon sehr lange nix.
@ Андрей: Ich verstehe deine Aussage nicht ganz…
Meine News Seite habe ich auch damit gemacht:
http://www.weblinkportal.de
Ich setze auch nur noch auf Drupal. Es gibt zwar sehr viele gute CMS Lösungen da draussen aber so anpassbar wie Drupal kenn ich keines. Vorallem die Hacker haben es da noch schwerer.
Ich finde das man nie richtig sagen kann, das ist das Beste CMS. Es kommt dabei immer stark auf die geplante Nutzung und die damit benötigten Funktionen an. Drupal hat hier einige Vorteile, WordPress hat dagegen wieder andere Vorteile.
Ich persönlich favorisiere noch ein anderes CMS das aus SEO-Sicht ebenfalls sehr gut genutzt werden kann.
PS.: Ein CMS welches gerade stark im kommen ist = pragmamx.org
Hallo,
erst mal muss ich dir ein wenig Honig um den Mund schmieren
da ich (versuche) deinen Blog regelmäßig lese und ihn super find.
Ich kann deine Meinung zu Joomla nicht teilen, gerade im Bezug auf Anfänger. Es ist wohl auch eine Sache wie Personen gestrickt sind, so das der eine mit einem System besser zu Recht kommt wie der andere.
Die Vorgehensweisen der CM Systeme sind Grundlegend gleich, Joomla ist von der Grundausstattung komfortabler, gerade im Bezug auf Anfänger.
Zusätzlich musst du den Unterschied deutlich machen mit welchem Joomla System Du nicht klar gekommen bist!
Die Installation von Joomla ist, genauso wie bei Drupal, Kinderleicht und das Backend selbsterklärender wie in Drupal. Sorry aber die Aussage das Drupal selbsterklärend für Anfänger ist find ich ein wenig an den Haaren herbeigezogen.
In Sachen SEO ist das SH404SEF Tool z.B. eine sehr gute Lösung mit dem ich den Meta-Bereich sowie die URL bequem bearbeiten kann. Darüber hinaus kann ich meine erstellten Description und Title als Backup exportieren.
Das pro in Drupal zu Joomla 1.0.x ist das ich die URL im Grundsystem ohne zusätzliches Modul gleich im Editorbereich so schreiben kann wie ich das möchte, was ja das neue Joomla 1.5.x auch hergibt.
Ich weiß nicht wo dein Problem mit der Community liegt, ich musste in der ganzen Zeit die ich mit Joomla arbeite (3 Jahre) noch nie groß nachfragen, die Antworten findet man alle in den Portalen. Zusätzlich hat das Zusammenarbeiten der Joomla-Communitys, Deutschland, Schweiz, Österreich das ganzen Projekt in Sachen Hilfestellung und tutorials noch einen großen Schritt mehr nach vorne gebracht, was Drupal bis heute in dem Umfang leider nicht bieten kann.
Also ich verteufle nicht Drupal da ich auch mit diesem CMS arbeite und es super finde. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile, wie z.B. Rechtevergabe wo Drupal klar im Vorteil ist, im Gegenzug ist die Installation von Komponenten, Module, Plugins in Joomla komfortabler und es besteht eine größere Auswahl……………………..
Letztendlich kann man Joomla, genau wie Drupal, so anpassen wie man möchte und innerhalb von ein paar Std. eine Site erstellen.
Dein provokanter Beitrag hat aber auch sein Ziel in Sachen SEO erreicht, Joomla und Drupal wurden ja jetzt oft genug genannt
Gruß aus München nach München
Markus
@ Markus: Jedem das Seine. Ich wollte nur ein wenig die Werbetrommel für Drupal rühren.
Joomla kann man mit Sicherheit bestimmt auch irgendwie anpassen, so dass darauf ein halbwegs funktionsfähiges CMS wird.
Grüß dich Julian. Wie schon erwähnt, erstmal Respekt auch von meiner Seite. Es gibt momentan kein Blog, der annähernd so informativ ist wie deiner
Ich werde einfach mal deine Empfehlung folgen und eine bereits sehr gut laufende WordPressseite komplett in Drupal umbauen, mal sehen ob ich dann etwas zufriedener sein werde, da WordPress doch oft noch einige nervige Inhalte hat.
Dank dir für die tollen Beiträge
Marcel
Hallo Marcel,
Naja, es gibt noch viel bessere Blogs da draussen…
Ich würde nur von WordPress auf Drupal umsteigen, wenn ich eine Funktionserweiterung wollen würde. Sprich: Wenn du einen Blog oder eine Info-Seite hast, dann ist WordPress unkomplizierter.
Wenn du aber ein Forum oder eine Community aufbauen willst, mit vielen vielen Funktionen dann würde ich schon zu Drupal raten.
Es gibt auch ein WordPress-Import Plugin, allerdings ist das nicht so ganz ausgereift…
Ich habe bisher immer Typo3 eingesetzt und würde auch mal gerne etwas mit Drupal versuchen aufzusetzen. Gibt es ein gutes Tutorial wo erklärt wird, wie man eigene Templates für das System baut? Drupal hört sich für mich interessant an.
Puh, also ich denke im Drupalcenter oder bei Drupal.org ist diese Frage besser aufgehoben. Templates mache ich nicht – Design ist nicht so mein Ding.
Sehr guter Artikel zum Thema SEO und Drupal.
Ich kann hierzu noch als Empfehlung das Modul “Global Redirect” beisteuern:
http://drupal.org/project/globalredirect
Dieses Modul überprüft bei jedem Seitenaufruf den Url-Alias der verlinkten internen Seite und verhindert so mehrfache verschiedenartige Urls.
Alles Weitere kann auf der verlinkten Seite überzeugend nachgelesen werden.
Ich habe den Module Nodewords installiert.
Wie sieht denn die Einstellungen bei Ihnen aus?
Bei mir werden beispielsweise die meta-description und meta-keywords nicht automatisch erstellt.
Danke für Ihre Hilfe.
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Hi
bist du auf den Drupal Dev Days in München?
Würde mich freuen dich mal kennen zu lernen. Dein Bild mit den Kätzchen hab ich schon so oft verwendet
http://www.drupal-dev-days.de/
Viele Grüße,
Karsten
Hi Karsten,
Nein – da werde ich nicht hinkommen. Aber bei http://www.seo-nomaden.de findet man mich immer.