Subdomains sind interne Links & mehr News

5. September 2011  |     |  2 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Google behandelt Subdomains mittlerweile wieder wie interne Links. Eine Zeitlang, so war zumindest meine Meinung, konnte Google eine Subdomain anders bewerten als die Hauptdomain.

 

Abstrafungen

Ich habe mehrere Domains beobachtet, wie z.b. eine recht sinnlose „Such-Subdomain“ eines großen Computermagazins oder automatisch generierte Seiten, die nur auf Subdomains liefen. Während die Subdomains abgestraft wurden, blieben die Hauptprojekte gleich gut im Ranking (ansonsten hätte es wohl keiner der beiden gewagt). Auch diverse .wordpress.com Projekte oder .blogspot.com wurden meiner Erfahrung als eigenständige Domains angesehen.

Jetzt

Werden Subdomains offiziell wie Verzeichnisse behandelt (siehe den Google Post dazu). Dazu will ich noch ein Zitat eines Users von Webmasterworld bringen:

 

„I’m also thinking this is going to make a huge difference in the way links count on places like wordpress.com, blogspot, etc., because I’m betting this isn’t just a change in WMT reporting. I’m betting this is a change in the way Google is treating subdomains in every respect. (On rereading the post, I withdraw my bet on the blogspot type of subdomains, but I still think this will affect much more than just WMT reporting. Look out hubpages)“

 

Ich denke, dass diese kleine Veränderung gar nicht mal so klein ist. Was das für SEO bedeutet kann sich ja mal jeder selbst überlegen.

Update: http://www.seokratie.de/subdomains-sind-doch-keine-verzeichnisse/

Habt Ihr zu viel SEO Traffic?

Eine sehr interessante Diskussion auf Sphinn: Wie viel SEO-Traffic sollte eine Webseite haben? Ich kenne viele Seiten, die um die 90 % SEO Traffic haben: Ist das ein Grund für eine Abstrafung? Kann es einer sein oder könnte es einer werden? Direct-Type-Ins und Brand-Searches, ebenso wie viele andere dieser Faktoren hängen stark mit Panda zusammen.

Stars of Search

Coole Grafik! Die „Google War on Spam“ Grafik war schon cool, aber diese ist auch nicht schlecht. SEO.com zeigt die einflussreichsten Leute in der Search Industrie. Kann man sich als Poster drucken und ins Büro hängen! 🙂

Arbeitsanteile im SEO

Der Seonaut fragt diese Woche, wie viel Prozent seiner SEO Arbeit man in Forschung / Analyse investiert und wie viel in aktives Linkbuilding. Ich beschäftige mich zu 70 % mit Linkbuilding, den Rest mit Analyse (meiner SEO-Zeit, abgesehen von Buchhaltung etc.). Kommt natürlich sehr stark darauf an, in welcher Position man ist: Als Linkbuilder wird es nicht viel (bzw. nichts?) sein, als Linkbuilding-Verantwortlicher sollte es schon mehr sein. Ich gucke, dass jeder meiner Mitarbeiter 1x im Monat einen Test fährt oder eine Analyse macht – die hilft dann allerdings allen, weil wir natürlich darüber reden.

Jedem Newbie würde ich 50:50 vorschlagen, aber auch „ältere“ SEOs sollten nicht einrosten  und immer mal wieder gucken, was die Konkurrenz so macht.

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2 Kommentare

Reaktionen auf diesen Beitrag

    • Hallo Julian,

      also dass Google Subdomains jetzt auf diese Art und Weise handhabt ist natürlich krass. Da wird der ein oder andere SEO ein Problem bekommen. Wäre interessant, wann das greift und wie sich das auf bestehende Subdomain-Projekte auswirkt. Falls du da neue Erkenntnisse bekommst, schreib doch bitte kurz nen Post, ja?
      Zum SEO-Traffic: hmm, das ist natürlich immer so eine Sache. Natürlich sollte eine Seite nicht 90% ihrer Besucher von Google bzw. Suchmaschinen bekommen. Aber ob man deshalb gleich von „Abstrafung“ reden kann… ist ja sogesehen nichts was gegen die Google Webmaster Richtlinien verstößt oder ähnliches, sondern halt einfach nur eigenes Risiko. Also ich möchte nicht Betreiber einer Seite sein, die zu 90% von Google abhängt. Über kurz oder lang wird das vermutlich auch zum Nachteil, wenn Google die Zahlen als „nicht normal“ ansieht und führt somit wahrscheinlich zu schlechteren Rankings.

      Wünsch dir noch ne angenehme Woche.

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