SMX München 2011 ReCap

7. April 2011  |   ,  |  7 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Auf drei Konferenzen muss man als SEO meiner Meinung nach gehen: Auf die SEO Campixx, die SEMSEO und auf die SMX München. Viele, die nicht auf diese Konferenzen gehen, sagen dass man sowieso immer das Gleiche hört. Dem muss ich jetzt einmal vehement widersprechen!

Basics

Die Basics sind natürlich immer gleich. Aber dass SEO sich in den letzten Jahren nicht verändert hat, das ist einfach falsch. Viele Dinge sind natürlich gleich geblieben und noch immer dominieren Links ein gutes Ranking. Aber: Es sind auch viele neue Nuancen hinzugekommen. Ob es jetzt um aktuelle SEO-Tools geht, um neue Arten der Linkfindung  oder um Onpage-Kriterien, an die man noch nie so gedacht hat. Oft wird auch einfach nur noch einmal auf Techniken hingewiesen, die man in letzter Zeit vernachlässigt hat und denen man wieder mehr Beachtung schenken sollte.

Wer also nicht auf Konferenzen geht, der behält seinen Tunnelblick auf. Und wenn ich als SEO nicht nur den Anspruch habe meine Arbeit gut zu machen, sondern mit meiner Arbeit oder Dienstleistung zu den Besten zu gehören will, dann muss ich einfach so viel Neues wie möglich kennen und anwenden können.

95 % sind unwichtig, aber die 5 %

95 % der Aussagen in Sachen SEO kenne ich, aber es geht mir immer um die 5 %, die ich nicht kenne. Das kann eine nebensächliche Bemerkung in einer Pause sein oder auch ein komplettes Panel. Bei der SMX war das etwa die Keynote von Rand Fishkin mit Aussagen bezüglich neuer Rankingfaktoren. Die gibt es zwar auch im Netz, aber bei einer Veranstaltung wie der SMX kann ich hinterher mit vielen anderen SEOs über ihre Meinung zu diesem Thema reden.

Und diese 5 % machen in hartumkämpften Bereichen oft den Unterschied zwischen Platz 1 und 2 aus. Ein Beispiel ist der Social Media Bereich: Ich wusste schon lange, dass Facebook und Twitter Auswirkungen auf die organischen Suchergebnisse haben. Nachdem ich auf der SEO Campixx die ersten Anregungen für Tests bekam, hatte ich eine gute Grundlage für die SMX. Auf dieser dann wurden einige meiner Ergebnisse bestätigt, allerdings habe ich wieder neue Bereiche entdeckt, die ich nun weiteren Tests unterziehen möchte.

Für Geschäftsführer

Am meisten macht mich traurig, dass manche Geschäftsführer ihre Inhouse-SEOs nicht zu Konferenzen lassen. Der Mitarbeiter ist dann zwar 3 Tage weg und die Konferenz kostet noch zusätzlich Geld, was viele nicht wollen. Aber wenn er wieder zurück kommt, dann hat er in der Regel einen Haufen neuer Ideen im Gepäck. In der Regel lohnt es sich.

„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“

Sagte schon Benjamin Franklin.

So, zur SMX

Natürlich war die Keynote von Rand Fishkin super, als Zusammenfassung was über 130 SEOs über die verschiedensten Rankingfaktoren denken. Auch das Webmasters on The Roof Allstars Panel muss man natürlich erwähnen, da hat so mancher mit Sicherheit nostalgisch zurückgeblickt in die Zeit als Marcus und Fridaynite noch wöchentlich auf Sendung gingen. Auch in der Toolkit Session, in der ich selbst die Ehre hatte erstmalig als Speaker aufzutreten, habe ich nebenbei viel mitgeschrieben. Und erstmalig trat auch das böse Blackhat Duo Rossbacher und Wojcik gemeinsam auf. 🙂

Bei unserem SEO-Stammtisch der Seo-Nomaden hatten wir erstmalig über 100 Teilnehmer – was natürlich super ist. Nächste Woche (11.4.) findet übrigens zur Affiliate Tactixx wieder einer statt!

Die Organisation der SMX war super, auch die Location gefällt mir immer sehr gut (ist ja auch die der A4U). Vielen Dank noch einmal an den Fachbeirat, sowie extra noch an Sandra Finley und Rebecca Stiegler von Rising Media und Alexander Holl von 121Watt, die wirklich ziemlich gearbeitet haben um ein so gutes Event auf die Beine zu stellen!

Die Lichtgestalt

Eine kurze Bemerkung muss ich noch zur „Lichtgestalt der deutschen SEO-Szene“ Johannes Beus machen. Viele denken ja, dass das nur so eine Redewendung ist. Dieses Foto (leider etwas unscharf) beweist: Es ist mehr als das! Johannes Beus leuchtet!

 

Foto: Sepita Ansari von Catbird Seat, der auf die Lichtgestalt der deutschen SEO-Szene zeigt. Fotograf: Ich. 🙂

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7 Kommentare

  • Hallo Julian,

    schönes Recap.Dass Chefs nicht in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren ist oft leider ein allgemeines Problemnicht nur im Bereich SEO. Deswegen bin ich jetzt selbstständig 😉

  • Manfred

    Ich kann mich eigentlich nur anschließen. Es gab wenig bahnbrechend Neues zu erfahren, jedoch war der ein oder andere Denkanstoß sicherlich hilfreich.

    Was die Basics angeht: Das die Grundlagen immer wieder (u.a. für Neueinsteiger) dargestellt werden müssen ist klar. Aber das sich das Vortragsniveau auf einer Fachkonferenz vereinzelt knapp über der Grasnarbe bewegt fand ich etwas schade.

  • Ich denke ich habe gezeigt, dass man seinen Mitarbeitern viel Raum auf solchen Kongressen geben kann. Immerhin waren wir mit 4 Personen auf den Panels vertreten 😉 Mir ist sowohl die Weiterbildung aber vor allem auch die Reputation meiner Mitarbeiter sehr wichtig.

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