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Die erste(n) Webseiten

“Erstellt eine Seite mit unglaublich tollem Content, der oft freiwillig verlinkt wird. Oder verbreitet eure Webseite durch virales Marketing.” Wie aber bekommt man aktives Linkbuilding ohne großes Budget hin? Hier der erste Teil meiner Serie, wie man als Affiliate ohne viel Startkapital anfangen kann.
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Zuerst einmal möchte ich einen kleinen Disclaimer anhängen: Viele Leute haben anders angefangen und viele sind durch andere Methoden nach oben in den Serps gekommen. Die untere Methode ist dafür aber (relativ) idiotensicher. Man benötigt weder eine supertolle orignäre Idee, noch Kapital oder bereits bestehende Websites. Wer einen anderen Vorschlag hat, kann ihn gerne in den Kommentaren posten. Und natürlich gibt es diejenigen, die erstklassige Mega-Websites machen und überhaupt kein Marketing / SEO brauchen, weil jeder ihre Seite so toll findet. Die können ja genießen und schweigen. Mir ist so etwas auch schon passiert – es war aber mehr Glück als Zufall. Die Standard-Webseite, auch wenn sie gut gemacht ist, haut leider keine Webgemeinde mehr vom Hocker. Erst recht nicht, wenn Werbung drauf ist – dann ist sie ja nur kommerziell und böse. ;-)

Freiwillig gibts nicht!

Ihr könnt ihr in aller Regel sehr lange warten, bis mal jemand einen freiwilligen Link setzt. Und auf freiwillige Links zu warten – das ist kein SEO. Das besonders Lustige daran ist, dass ihr – wenn (!) ihr einmal gute Positionen erreicht habt und viele Leute eure Seite besuchen, ihr dann viel mehr freiwillige Links bekommt. Je bekannter eine Seite, desto öfter wird sie verlinkt. Aber bei einer jungen Seite werdet ihr keine großen Besucherzahlen haben – ihr könnt also ewig warten, bis euch jemand verlinkt.

Baut nicht nur eine Webseite, baut ein Netzwerk

Viele machen am Anfang ein einziges Projekt und werkeln den ganzen Tag an ihrem “Baby” herum. Toller neuer Content, besseres Design usw. Es gibt sicher viele Gründe für eine einzige tolle Webseite (Klasse statt Masse), aber ich würde an eurer Stelle eher in die Masse gehen.  Baut auf jeden Fall mehr als eine Webseite – gerade am Anfang.  Der Altersbonus ist nicht zu unterschätzen und in zwei Jahren seid ihr froh, wenn ihr “damals” viele verschiedene Projekte aufgesetzt habt.

Baut 5 Webseiten (oder mehr)

Sucht euch am Anfang fünf Themen und baut verschiedene Seiten mit einer gewissen Zahl an Unterseiten dazu. Nehmt euch nicht ein einziges Thema und baut mehrere Seiten dazu, sondern versucht eine möglichst weite Streuung zu erreichen (Reisen, Finanzen, Technik, usw…). Das werden eure ersten kleinen Projekte. Ihr braucht viele verschiedene Themenbereiche, weil ihr so mit möglichst vielen Leuten Links tauschen könnt. Dann sucht euch eine profitable Nische (die euch ja auch interessieren kann) und baut  eine richtig gute Seite, in die ihr auch contentmäßig weit mehr Arbeit hineinsteckt als in die anderen Fünf. Diese Seite wird euer Hauptprojekt.

Linkbuilding

Ihr braucht nun Links für eure Nebenseiten. Ihr braucht Domainpopularität und Pagerank. Kein Witz, den Pagerank braucht ihr später zum Linktausch, weil viele Webmaster immer noch unheimlich darauf abfahren. Sucht Links für eure Nebenseiten und baut nebenbei auch Links für eure Hauptseite auf. Hier kommen anfangs ja nur “user generated” Links in Frage – also (leider!) Webkataloge, Social Bookmarks usw. Hier ist das Sprichwort “Die Masse macht’s”. Habt ihr eine gute Linkquelle gefunden, könnt ihr allerdings dann gleich sechs Seiten eintragen – und nicht nur eine Einzige.

Warten bis es rankt

Ihr könnt schon drei bis sechs Monate Linksammeln einrechnen, bis ihr einmal mit allen Projekten halbwegs akzeptable Positionen erreicht habt. Da ihr aber nur “Low-Quality” Links habt, wird es allein von diesen Links nicht viel werden. Von Anfang an solltet ihr daher auch mit dem Linktausch beginnen. Nehmt dazu eure Nebenseiten her: Ihr habt ein breit gefächertes Themenangebot, also ist für jeden Webmaster was dabei. Da viele Webmaster auch mehrere eigene Webseiten haben, geht ihr folgendermaßen vor: Ihr gebt ihnen einen Link von Nebenseite 1 auf seine Seite, er gibt euch von einer anderen Seite dafür einen Link auf eure Hauptseite.

Vorteil: Die Hauptseite bekommt ab jetzt Links von “echten” Webseiten, die sie sonst nicht bekommen würde. Außerdem müsst ihr bei mehreren Nebenseiten eure Hauptseite nicht mit Links zubauen, sondern haltet sie frei. Im Ernst: Auf eure Nebenseiten können Linktauschpartner – aber die Hauptseite sollte “clean” bleiben.

Auf Qualität achten

Insgesamt solltet ihr “gerecht” vorgehen: Je besser eure jeweilige Nebenseite (Traffic, Domainpop, Einnahmen), desto wählerischer solltet ihr beim Linktausch sein. Die Nebenseiten solltet ihr keinesfalls als reine Spamprojekte sehen: Sie haben zum Einen ja eigenen Inhalt, zum anderen können sie manchmal plötzlich mehr Besucher haben & mehr Geld machen als eure eigentliche Hauptseite.

Je mehr und je bessere Nebenprojekte ihr habt, desto unauffälliger könnt ihr den Linktausch gestalten. Habt ihr (theoretisch) über 100 Nebenprojekte, dann habt ihr “für jeden etwas” und bringt auf jeder Nebenseite nur themenrelevante Links unter – sie fallen dann nicht einmal auf.

Ist diese Methode nicht Müll???

Das kommt darauf an, wie ihr vorgeht. Habt ihr miese Seiten und tauscht mit miesen Webmastern miese Links, dann ist diese Methode durchaus schlecht. Aber sogar dann ist es die beste Methode, die mir (ohne Budget) einfällt. Euch bleibt ja immer noch virales Linkbuilding, Linkkauf oder einfach warten bis euch jemand freiwillig verlinkt. Wenn ihr aber aktives Linkbuilding betreibt (und das wollt ihr ja, wenn ihr einen SEO-Blog lest) und kein Geld habt um Links zu kaufen (sowieso böse…), dann ist diese Methode sehr effektiv. Und wie gesagt: Je besser eure Nebenprojekte, desto besser auch eure Linktauschpartner, bzw. die Links, die ihr dann angeboten bekommt. Auch die “ganz Großen” SEOs mit riesigen Portalen geben euch einen Link, wenn sie im Gegenzug auch einen sehr guten Link bekommen.

Also: Baut Linktauschseiten, aber mit originärem Inhalt. Müllt sie nicht mit schlechten Links zu und wählt eure Linktauschpartner vorsichtig. Passt auf, dass ihr nicht über den Tisch gezogen werdet – und zieht andererseits auch keine anderen Leute über den Tisch. Ein Linktausch ist jedoch nie zu 100% fair: Mal gewinnt ihr, mal bekommt der Andere einen besseren Link, als er eigentlich verdient hätte.

Und: 5 Seiten waren nur ein Beispiel. Es kommt natürlich darauf an, wie viel Zeit ihr habt; Aber ihr könnt auch 100 Nebenprojekte bauen. Achtet aber darauf, sie wie eigene Webprojekte zu behandeln und keine Müll-Seiten zu bauen. Sie brauchen auch Links – je mehr, desto besser. Ihr könnt auch im Laufe der Zeit einem Nebenprojekt mehr “Zuwendung” zuteil werden lassen, wenn ihr merkt dass die Seite viel Traffic und Einnahmen generiert und ein gutes Ranking recht einfach ist.

Noch ein paar Anmerkungen:

  • Eure Nebenprojekte sollten “echte” Webseiten sein, also auch eine Existenzberechtigung haben: “Erstellen Sie eine nützliche, informative Website und verfassen Sie Seiten, die Ihren Content klar und eindeutig beschreiben.” Quelle
  • Treibt es nicht zu weit mit dem Linktausch und müllt eure Seiten nicht mit Tauschlinks zu: Übermäßiger Linkaustausch und übermäßige gegenseitige Vernetzung (“Ich verknüpfe zu dir und du verknüpfst zu mir”)” Quelle; Hier steht nichts von generellem Linktausch, sondern von übermäßiger Verknüpfung.
  • Passt auf, mit wem ihr Links tauscht. Linktausch-Strategien (Artikel von 2006, aber immer noch aktuell)
  • Versucht immer möglichst, freiwillige Links die man nicht irgendwo eintragen muss zu bekommen. Am besten durch eine richtig informative Seite. Schreibt dann den Webmaster an und fragt, ob er euch verlinken will. Solche “High-Quality”Seiten wollen meist gar keine Links tauschen und nehmen eure Seite nur auf, wenn sie ihren Ansprüchen gerecht wird. Diese Links sind aber die Wertvollsten von allen.
  • Nehmt nicht an automatischen Linktausch-Programmen teil: Solche Links sind Mist und ihr verlinkt ebenfalls nur auf Mist. Jeder Link, den ihr setzt sollte von euch persönlich begutachtet worden sein
  • Tauscht auch mit Seiten weit unter eurer eigenen “Website-Stärke”, wenn man sehen kann dass sich der betreffende Webmaster damit Mühe gibt und die Seite in sechs Monaten wahrscheinlich ziemlich bekannt sein wird;  So etwas ist eine Investition in die Zukunft
  • Verlinkt eure eigenen Projekte nicht untereinander, außer sie sind zu 100% themenrelevant!

Der Idealfall

Ihr habt eine Webseite zum Thema “Baufinanzierung” und der entsprechende Webmaster ebenfalls. Nun bekommt ihr einen Link von seiner Baufinanzierungsseite auf eure Baufinanzierungsseite und ihr gebt ihm einen Link von eurer Gutschein-Seite auf wiederrum seine Gutschein-Seite. Beide Links sind thematisch relevant, bieten einen Mehrwert für den User und schauen nicht gekauft, getauscht etc. aus. Überlegt euch: “Würde ich auch ohne Linktausch auf diese Seite verlinken, wenn ich kein SEO wäre?” Ist die Antwort ja, dann ist es ein perfekter Linktausch.

Wieso nicht alles in eine Seite stecken?

Klar kann man auch sagen “Ich mache lieber nur eine Webseite, dafür die aber richtig”. Das kann natürlich auch funktionieren, aber zwecks Risikostreuung würde ich davon abraten. Außerdem bekommt man so nie den nötigen Background für viele SEO-Projekte, nach dem Motto “Projekt 1 läuft gut, wieso funktioniert Projekt 2 nicht?”. Gründe gegen die 1-Seiten-Strategie:

  • Weil eure Seite durch irgendeine Penalty (gerade am Anfang) vielleicht nie nach oben kommt
  • Weil ihr mit nur einer Seite nur eine Einnahmequelle habt
  • Weil ihr dann nur reziproken Linktausch machen könnt (=schlecht)
  • Weil vielleicht das Thema nicht gut monetarisiert werden kann (1000 Besucher am Tag und nur 2 Euro – siehe: Wallpaper-, Gratis-Seiten etc…)
  • Weil 10 Webseiten, die 5 Dollar am Tag machen genauso gut sind wie eine einzige Webseite, die 50 Dollar macht

Linktausch ist nicht alles…

… aber es ist meist der Anfang. Nacheinander sollte man:

  1. Seiten bauen
  2. Die eigenen Seiten “Linktausch-würdig” machen
  3. Links tauschen
  4. Mehr Seiten bauen
  5. Mehr Links tauschen
  6. SEO-Traffic bekommen
  7. Geld verdienen
  8. Mehr Seiten bauen
  9. Mehr Links tauschen
  10. Mehr Geld verdienen
  11. usw…

Mit 7. setze ich mich dann das nächste Mal auseinander. Bis dato solltet ihr keine Werbung auf eure Seiten machen – bei 10 Besuchern pro Tag ist es auch nicht sehr rentabel…

Vielleicht ist dieser Artikel manchen Leuten zu simpel oder sie finden “Linktausch generell schlecht”. Mögen diese Leute weiter auf ihrem hohen Ross reiten weil sie entweder genug Geld haben um Links zu kaufen oder so tolle Webseiten, dass sie freiwillige Links bekommen. Für den absoluten Start von 0 an ist mir jedenfalls keine andere Methode eingefallen, die auf alle möglichen Webseiten zutrifft und auch in der Praxis funktioniert. Alle anderen Ideen haben etwas mit Köpfchen zu tun und man muss selbst darauf kommen. Außerdem funktionieren sie meist nur für eine ganz bestimmte Webseite und nicht “generell”.

Bild: moar funny pictures

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Kategorie: Linkaufbau

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About the Author: Julian Dziki is an SEO, Online Marketer & Affiliate since 2007.

RSSComments (26)

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  1. Easyfunk sagt:

    Was meinst du, wie wichtig ist es, seine Projekte bei verschiedenen Hostern unterzubringen? Wenn es eine Rolle spielt, wie viele Projekte pro Hoster?

    Denn es gibt ja ein paar (one oder tecspace), die ziemlich günstig sind, sodass man viele Projekte für ein kleines Geld unterbringen kann.

  2. Julian sagt:

    Sollte man schon machen – aber Google hat noch ganz andere Methoden um dich zu finden. Analytics, Adsense etc…

  3. Damian sagt:

    recht gelungener Artikel!

    Das größte Problem ist dann aber eher, dass man genügend Zeit aufbringen muss, um solche Netzwerke aufzubauen.

    Gruß
    Damian

  4. Easyfunk sagt:

    Tja, stimmt auch wieder. Big G ist schon übermächtig. Insofern kann man das unterschiedliche Hosting doch fast vernachlässigen. Danke für die schnelle Antwort.

    Gibt es außer den beiden genannten noch Empfehlungen für Hoster, die sich durch gutes Preis/Leistungs-Verhältnis auszeichnen?

  5. Julian sagt:

    @Damian, genau das ist ja der Knackpunkt! :-)
    und @Easyfunk: Nimm lieber gleich einen guten Hoster, dann hast du später keinen Ärger mit viel Traffic.

  6. Sepita sagt:

    Hey Julian, echt cooler Artikel.

    Bei den Netzwerken muss man aber immer aufpassen, dass Google die nicht related…z.B. durch stupides querverlinken der Projekte, komplett gleiches Impressum, gleiches Analytics Konto, Hoster, Admin C uvm.! Es gibt ja viele Meinungen, die behaupten, dass das eine alles egal ist und das andere sehr wichtig ist…ich glaub, man sollte da eher vorsichtig agieren, denn ich hab schon ein paar related projects gesehen :)

  7. Sebastian sagt:

    Hallo Julian,

    dein Artikel ist wirklich klasse! Mich würde noch interessieren, wie viele Unterseiten bei solchen Nebenprojekten sinnvoll sind. Das wird sicher je nach Themengebiet variieren, aber kann man da einen Rahmen nennen?

  8. Florian sagt:

    Grüß dich,

    Wirklich ein sehr sehr guter Artikel, den ich ruhig früher hätte gebrauchen können. ;)

    Noch eine Frage zur internen Verlinkung (innerhalb des Netzwerkes): Du empfiehlst keine nicht-themenrelevante Verlinkung, meinst du denn, dass dies negative Auswirkungen haben könnte oder einfach garkeine? Und wäre denn im Gegenzug ein reziprokes Verlinken mit Themenrelevanz besser/gut?

    Viele Grüße
    Florian

  9. Dirk sagt:

    Hallo Julian,
    ich lese hier öfters mit und freue mich auf deine kleine Serie.

    In der Tat hat G*** eine Menge an Optionen, um ein Linknetzwerk zu identifizieren, ich behaupte fast, dass man es gar nicht 100-Prozent verheimlichen kann! Fragt sich nur, ob das alles im Algo berücksichtigt wird? Vieles ist zwar machbar, aber wenn alle möglichen Werte immer wieder abgeglichen werden, treibt das natürlich auch die Rechenleistung in die Höhe und kostet G*** im Endeffekt Geld.
    So etwas kommt wohl eher ins Spiel bei manuellen Überprüfungen, die gibt es bei sehr auffälligen Projekten mit gewaltigem Linkzuwachs pro Zeiteinheit, evtl. dann noch in einem lukrativen Bereich. Mein Tipp: Ich würde den Ball also flach halten und einfach mal loslegen.

    Und zu den Links: Eigene Projekte hin und wieder verlinken – da spricht m.E. nichts dagegen. Wenn man von seinen Seiten überzeugt ist! Und das sollte man ja sein. Alles andere wäre wieder “ungewöhnlich” und anorganisch. Themenrelevanz ist natürlich immer gut, aber noch nicht soooo hoch bewertet. Und eine gewisse Themenrelevanz lässt sich ja immer herstellen, wenn man Zugriff auf die beiden miteinander verlinkten Seiten hat ;-) .
    Und noch ein Bonus der in-house Verlinkung: Links gewinnen mit der Zeit an Wert – ein Link, der schon einige Jahre steht ist “Gold” wert. Da ist es doch prima, alles unter Kontrolle zu haben!

  10. Loewenherz sagt:

    Das eingangs erwähnte Problem habe ich in meinem Artikel zu “Googles Altruismus” bereits geschildert. Ansonsten ist dieses Posting – ergänzt um Sepitas Anmerkungen – eine Superbasis für Leute, die richtig einsteigen wollen.

  11. Denunziant sagt:

    “Verlinkt eure eigenen Projekte nicht untereinander, außer sie sind zu 100% themenrelevant!”

    Warum machst du es dann bei deinen eigenen Projekten so?

  12. Damian sagt:

    wie problematisch ist es eigentlich, wenn ich zuerst die mini Sites auf einen Billig Hoster inkl. Domain für paar Cents im Monat packe und erst bei gewissem Traffic auf einen besseren Hoster wechsel?

    Weil je nachdem wie man ja arbeitet oder einem die Google Penalty trifft, könnte man so noch etwas Geld sparen, falls man misst gebaut hat oder die eigene Idee/Umsetzung fehlgeschlagen ist?

    Gruß
    Damian

  13. Marcus sagt:

    Guter Artikel! Für alle Träumer sollte so auch klar werden, dass für gutes SEO nichts ohne viel Arbeit geht.

  14. Genialpreis sagt:

    Danke für den Artikel. Eigentlich war mir alles geschriebene klar. Dennoch ist es ganz gut sich sowas nochmal vor Augen zu führen. Denn die investierte Arbeit lohnt sich irgendwann.

    Am besten ist es, wenn irgendwann andere Webmaster einen wegen Linktausch anschreiben. Das spart dann die Recherche nach passenden Webseiten.

  15. Bruno sagt:

    Danke für den Artikel. Neueinsteigern würde ich heute abraten. Seit 1998 kämpfe ich nun mit verschiedenen Projekten stets in den Top10 zu ranken. Dazu haben sich in der Zwischenzeit 124 Mini-Projekte mit 5-20 Unterseiten rundherum angesiedelt. Das ist verdammt viel Arbeit, Ärger und manchmal Würfeln, um stets den Mitbewerbern eine Nasenlänge voraus zu sein. Somit bleibt mir keine Zeit ein Blog zu schreiben aber immerhin lebe ich seit 10 Jahren von der Arbeit.

    SEO-Verdiener sind Unternehmer, Marketing-Spezialisten mit einem Flair für Technik und einem hohen Grad an Egoismus. Kundenprojekte mit dem gleichen Engagement zu betreiben, wie eigene Projekte ist eine Illusion, da kein Unternehmen bereit ist, die anfallenden Stunden, Tage, Monate so zu bezahlen, dass die Motivation über Jahre anhält.

    Nach meiner Meinung muss jemand der heute noch von Null beginnen will, 2 bis 5 Jahre einrechnen, um mit learning by doing all das nötige Know-how aufzubauen, um effektiv einen Nebenverdienst aufzubauen.

    Ich kenne jedoch niemanden, der nur annähernd vergleichbare Einnahmen als SEO genriert und mehr als fünf Jahre durchgehalten hat.

    Grüsse
    Bruno

  16. nockuno sagt:

    Ein Hammerartikel. Danke für die strategische Anregung.
    Grüße nockuno

  17. Tom sagt:

    Anstatt Websiten zu verschiedenen Themenbereichen aufzubauen würde ich mich eher auf einen speziellen Bereich konzentrieren (z.b. Sport-Fitness, Sport-Fahrrad, Sport-Fussball) und dort für Unterbereiche eigene Websites machen (z.B. Fussball-Technik, Fussball-Ergebnisse, Fussball-News, Fussball-Fanseite). Wenn man sich in dem Gebiet richtig auskennt (wichtig um gute Inhalte erstellen zu können), kannste du gute Linkquellen mehrmals anzapfen und die richtig guten Nischenlinks mehrmals verwenden. Wenn alle Seiten dann noch mit eigenen Backlinks versorgt werden, hast du bald eine richtige Phalanx die andere nur schwer knacken können.
    Das dauert zwar lange, aber andere brauchen auch einen langen Atem um dich zu überholen.

  18. Carsten sagt:

    Ich lasse mich mal von Bruno nicht zu sehr aus dem Konzept bringen…

    Ich stelle es mir schwierig vor seriös zu wirken und einen Linktausch zu erfragen mit der Bitte: “Ich verlinke dich von dort, du linkst aber bitte auf diese andere Seite”.

    Wenn die Themenrelevanz gegeben ist, wie bei dem Gutschein Beispiel, ist das logisch. Aber wenn der gegenüber “nur ein normaler Webmaster” mit seinem “Baby” ist, also kein Netzwerk hat, fragt er sich doch sicher warum er dorthin linken soll und von wo anders einen Link bekommt. #

    Aber ich probiere das in der Praxis mal aus und werde sehen wie’s klappt.

    Danke für den Artikel! Gruß

  19. [...] Julian´s SEO Einführungs-Serie – guter Stoff vom ZarDziki [...]

  20. [...] Julian hat ebenfalls einen interessanten Beitrag verfasst, wie man ein neues Projekt aufbaut. 2. Maximilian hat in seinem Blog erzählt, wie er [...]

  21. Ben sagt:

    Ein gelungener Artikel! Dickes Lob von mir.

    Auch wenn ich mich schon länger mit der Thematik auseinandergesetzt habe und in dem Bereich auch schon einiges gemacht habe (allerdings eher programmiertechnisch für andere SEO) lernt man immer wieder was dazu. ;-)

  22. Paul sagt:

    Was man vielleicht noch anmerken sollte ist der Kontakt zu anderen Webmaster bzw. ich nenne es mal zu anderen SEOs. Gerade wenn ich deine oberen Zeilen so lese, sehe ich schöne parallelen aus einigen anderen SEO-Chats. Dabei zeigt sich einfach auch deutlich, dass man einfach auch nicht immer alles wissen kann oder gar will. Andere Leute bringen Erfahrungen und Überzeugungskraft und gar analytische Fakten mit. Gerade daher ist der Kontakt zu anderen sehr wichtig.

  23. TechChecker sagt:

    Hey Julian,
    erst einmal ein großes Lob an dich, für diesen großartigen Artikel. Besonders für Quereinsteiger bzw. Anfänger genau die richtige Lektüre, auch wenn ich bei dem Titel eher an die ersten Webseiten im Web spekuliert habe.

    Hast gut beschrieben, wie man anfangen sollte. Ich habe vor einem Jahr auch den Fehler gemacht, mich zuerst auf ein Projekt zu versteifen und dann erst weitere zu bauen.

    Mittlerweile generieren meine Nebenprojekte um einiges mehr an Traffic und Einnahmen, als mein damaliges Hauptprojekt.

    Kann dir also in diesem Sinne nur zustimmen und mich weiter auf Artikel von dir freuen. Auch wenn ich aus der SEO-Anfängerphase bereits heraus bin ;)

    Grüße
    Martin

  24. Claudia sagt:

    Hallo Julian,

    Vielen Dank für den guten Artikel! Ich bin selbst gerade dabei, ein Projekt aufzubauen und wir verfolgen (zwar unabsichtlich, das hat sich einfach so ergeben) genau Deinen Ansatz von mehreren Projekten. Wir stehen noch ganz am Anfang und kämpfen vor allem mit Zeitproblemen. Wie du schon richtig sagst, es braucht viel Arbeit und Zeit für richtige SEO. Ich werde deinen Blog auf jeden Fall weiter verfolgen und freue mich schon auf weitere gute Anregungen!

    Grüsse

    Claudia

  25. Wurzel sagt:

    Ich finde den Artikel super und sehr gelungen. Man wird wohl auch etwas Zeit mitbringen müssen aber das sollte eigentlich auch selbstverständlich sein dass nichts von heute auf morgen geht.

  26. Marcus sagt:

    Sehr schöner Artikel. Mich würde nun aber auch noch interessieren, wie Google Subdomains bewertet. Im Grunde sind es durch Keywords getrennte Domains.
    Ich besitze 4 Webseiten, die älteste davon ist über 5 Jahre alt und erzeugt Traffic, obwohl die Inhalte seit rund 3 Jahren nicht mehr gepflegt wurden. Die anderen Domains nutze ich NICHT zum Linkaufbau, da ich noch nicht sicher mit der Penality bin,.. wie auch immer..

    Frage noch an den Seokratie Autor: Ist eine Penality auf eine gesamte Domain zu sehen oder sind andere Subdomains der gleichen Domain einzeln bewertet/betroffen.

    Bisher konnte ich das noch nicht testen, wird aber demnächst als Auswertung in meinem Blog dann zum anschauen bereit stehen. Seo brauch nur extrem viel Zeit ;) (4-6 Monate pro (Sub)Domain)

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