Exklusiv: Einblicke in die neuen Google Quality Rater Guidelines 2014

10. Juli 2014  |   ,  |  30 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Wir SEOs fragen uns ständig, was Google eigentlich an einer Webseite wertschätzt und würden nur zu gerne einmal Mäuschen in Mountain View oder Dublin spielen. Am besten wäre es natürlich, Google hätte „Richtlinien“ irgendeiner Art für Quality Rater und diese Richtlinien könnte man sich ganz einfach durchlesen. Wisst Ihr was? Heute früh kam ein Einhorn (!) zu uns ins Büro. Es sprach kein Wort, aber im Maul hielt es die Quality Rater Guidelines! Wer das nicht glaubt, soll sich einmal das Foto anschauen! Die Guidelines sind echt: Und zwar die allerneueste Version, vom 31. März 2014. Die wichtigsten Erkenntnisse teile ich mit Euch!

sparkle diamond unicorn and the guidelines

Vielen Dank liebes Einhorn!

Was sind Google Quality Rater Guidelines?

Die sogenannten Google Quality Rater Guidelines (Google nennt sie „General Guidelines“) sind Richtlinien für externe (!) Google Mitarbeiter, wie sie Webseiten bewerten sollen. Ein Teil der Quality Rater bei Google macht nichts anderes, als den ganzen Tag Webseiten zu besuchen und entweder zusammen mit einem Keyword oder einfach nur so zu bewerten. Die Frage ist dabei immer: Ist das eine für ihren Zweck nützliche Webseite?

Es ist nicht das erste Mal, dass die Quality Rater Guidelines geleakt werden. Ich habe schon 2008, 2011 und 2013 darüber gebloggt und bekomme regelmäßig neue Versionen. Achtung: Wenn Ihr die alten Versionen nicht kennt, lest Euch bitte auf jeden Fall den Post von 2013 durch, denn die alten Dinge wiederhole ich nicht!

Wie arbeitet Google mit den Guidelines?

Google hat einige tausend (!) externe Quality Rater, die wie bereits erwähnt, den ganzen Tag Seiten bewerten. Das wichtigste Bewertungskriterium scheint simpel zu klingen, aber um es gleichmäßig und fair zu evaluieren, benötigt man ein 160-seitiges PDF: Die Qualität der Webseiten. Es gibt viele Kriterien, u.a. „Highest Quality Pages“ oder „Low Quality Pages“.

Nachdem die Rater hunderttausende Webseiten bewertet haben, hat man eine Menge Daten, die man dann den Ingenieuren gibt. Diese versuchen dann Muster zu finden, um neue Algorithmen zu entwickeln, mit denen dann nicht nur diese Webseiten, sondern das komplette Web neu bewertet wird. Die Arbeit der Quality Rater ist also überaus wichtig! Google hat mehrfach behauptet, dass die Bewertungen nicht direkt in das Rating von den jeweils bewerteten Webseiten mit einfließen. Aber dem ist nicht so. Bei anderen bekannten Suchmaschinen beispielsweise müssen mindestens zwei bis drei unterschiedliche Quality Rater eine Seite bewertet haben, damit das Rating dann auch ein Rankingfaktor wird. Anhand dieses Dokuments werden also teilweise eure Webseiten gerankt!

Highest Quality Pages

Bereits 2013 habe ich darüber geschrieben, was Google als „Highest Quality“ Pages ansieht. Da diese Version schon zigfach im Netz herumschwirrt, nehme ich einmal den Text direkt:

“Highest Quality Pages

Seiten von höchster Qualität sind für User hochbefriedigend. Seiten von höchster Qualität haben eine große Menge an Haupt-Content von sehr hoher Qualität, sehr hilfreichen Supplementary Content und benutzen ein sehr gutes Webpage-Layout. Die Autoren des Contents auf Seiten von höchster Qualität sollten über ein sehr hohes Maß an Fachkenntnis über das Thema verfügen. (Erinnerung: Bei Seiten von hoher Qualität brauchen wir den Namen des Autors, der den Seiten-Content geschrieben hat, nicht zu wissen. Wenn die Seite eine Website von sehr hoher Qualität ist, gehen wir davon aus, dass die Seiten mit einem sehr hohen Maß an Fachkenntnis geschrieben wurden).
Zusätzlich werden Seiten von höchster Qualität oft auf Webseiten gefunden, die über eine sehr gute Reputation von Experten verfügen (sogar, wenn durchschnittliche User oder Rater nichts von der Seite oder ihrer Reputation wissen.) Reputations-Checks sind ein wichtiger Teil der Identifizierung von Seiten von höchster Qualität.

  • Seiten von höchster Qualität haben einen offensichtlichen Zweck und erreichen diesen Zweck sehr gut.
  • Der Haupt-Content von Seiten von höchster Qualität wird von Leuten mit einem hohen Maß an Fachkenntnis über das Thema erstellt.
  • Seiten von höchster Qualität haben eine sehr befriedigende Menge an Haupt-Content.
  • Das Seiten-Layout auf Seiten von höchster Qualität macht den Haupt-Content sofort sichtbar (“front and center”).
  • Die Platzaufteilung auf Webseiten mit der höchsten Qualitätsstufe ist stets durchdacht
  • Der Supplementary Content auf ebendiesen Webseiten ist für den User hilfreich und trägt zu einer rundum befriedigenden User Experience bei
  • Die Seiten von höchster Qualität haben nahezu immer Content, der „Expertenqualität“ aufweist – auch wenn dieser nicht zwangsläufig von Experten verfasst wurde
  • Webseiten von höchster Qualität werden in regelmäßigen Abständen auf anderen „High Quality“ Seiten erwähnt, die ebenfalls einen exzellenten Ruf in ihrem Feld genießen.

 

  • Beispiele dafür sind:
  • preisgekrönte Nachrichtenportale
  • offiziell anerkannte Seiten aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich
  • bekannte und themenrelevante Rezeptseiten
  • angesehene und vertrauenswürdige Online Shops“

 

Google Quality Rater Guidelines 2014: Was ist neu? E-A-T

Das Dokument von Ende März diesen Jahres fasst 160 Seiten. Im folgenden werde ich mich mit den wesentlichen Änderungen und (für mich) wichtigen Aussagen befassen. Wie immer wurden viele Bereiche überarbeitet. Und besonders interessant: Es gibt eine neue Art, Webseiten zu raten, die sich E-A-T nennt. Damit eine Seite ein „High Level“ Rating bekommt, also das zweithöchste, muss sie ein „High Level of Expertise / Authoritativeness / Trustworthiness“ erfüllen. Dieser neue Part ist so wichtig, dass ich ihn einmal übersetze:

 

„Ein hohes Maß an Expertise/Zuverlässigkeit/ Vertrauenswürdigkeit

 Seiten und Webseiten von hoher Qualität benötigen ausreichend Sachkenntnis, um auf ihrem Gebiet zuverlässig und vertrauenswürdig zu sein. Behalten Sie im Gedächtnis, dass es „Experten“-Webseiten aller Arten gibt, sogar Klatsch-Webseiten, Mode-Webseiten, Spaß-Webseiten, Foren und Frage-Antwort-Seiten usw. Tatsächlich sind einige Arten von Informationen fast ausschließlich in Foren und Diskussionen zu finden, in denen eine Expertengemeinschaft wertvolle Perspektiven auf spezifische Themen bereitstellt.

  • Medizinische Ratschläge von hoher Qualität sollten von Personen oder Organisationen mit angemessener medizinischer Fachkenntnis oder Akkreditierung stammen. Medizinische Ratschläge oder Informationen von hoher Qualität sollten in professionellem Stil geschrieben und produziert werden und sollten regelmäßig redigiert, rezensiert und aktualisiert werden.
  • Finanzielle, juristische, steuerliche usw. Ratschläge von hoher Qualität sollten aus fachkundigen Quellen stammen und gepflegt und aktualisiert werden.
  • Beratungsseiten von hoher Qualität über Themen wie z.B. Haussanierung (die tausende von Dollars kosten kann) oder Ratschläge über Erziehungsthemen (die auf das künftige Glück einer Familie Einfluss haben können) sollten auch von „Experten“-Quellen stammen, denen die User vertrauen können.
  • Seiten von hoher Qualität über Hobbies wie Fotografieren oder Guitarre spielen lernen, erfordern ebenfalls Fachkenntnis.

 Manche Themen erfordern weniger offizielle Fachkenntnis. Viele Personen schreiben äußerst detailierte, hilfreiche Rezensionen über Produkte oder Restaurants. Viele Personen teilen diese Tipps und Lebenserfahrungen auf Foren, Blogs usw. Diese normalen Personen können als Experten auf Gebieten gelten, in denen sie Lebenserfahrung haben. Wenn es so aussieht, als ob die Person, die den Inhalt erstellt, die nötige Art und Menge an Lebenserfahrung hat, um ihn oder sie zu einem „Experten“ auf dem Gebiet zu machen, werden wir dies als „Alltagskompetenz“ werten und die Person/Seite/Website nicht abstrafen, weil keine „offizielle“ Bildung oder Ausbildung auf dem Sachgebiet besteht.

Es ist sogar möglich, Alltags-Fachkenntnis in YMYL (Anm.: „Your Money or Your Life“ – zu dt. „Dein Geld und dein Leben“)-Themen zu haben. Beispielsweise gibt es Foren und Support-Seiten für Leute mit speziellen Krankheiten. Persönliche Erfahrungen zu teilen ist eine Art von Alltags-Fachkenntnis. Sehen Sie sich folgendes Beispiel an. Hier erzählen Forums-Mitglieder, wie lange ihre Angehörigen mit Leberkrebs gelebt haben. Dies ist ein Beispiel dafür, persönliche Erfahrungen zu teilen (in denen sie Experten sind), nicht medizinische Ratschläge zu geben. Spezielle medizinische Informationen oder Ratschläge (anstatt Beschreibungen von Lebenserfahrung) sollten von Ärzten oder anderen Gesundheitsexperten stammen.

Denken Sie an das Thema der Seite. Welche Art von Erfahrung ist nötig, damit die Seite ihrem Zweck gerecht wird? Der Maßstab für Fachkenntnis hängt vom Thema der Seite ab.“

qrg2013

Quality Rating bei Google (Ausschnitt aus einem älteren Dokument)

Muss man ein Experte sein?

Zusammengefasst heißt das: Google bewertet ab sofort nur noch Webseiten als gut, bei denen die Leute auch Ahnung haben, wovon sie schreiben. Dabei werden unterschiedliche Kriterien angelegt. Wie auch schon im Dokument von 2013 sind dabei besonders „Your Money or your Life“ Themen im Fokus. Das sind alle Seiten, die sich zum Beispiel mit Geldanlage, Medizin, Kindeserziehung und generell wichtigen Dingen im Leben beschäftigen, bei denen falsche Aussagen schlimme Konsequenzen haben können. Das ist übrigens eins der Hauptziele des Panda 4.0 Updates gewesen, bei dem es unter anderem medizinische Webseiten mit schlechter Contentqualität hart getroffen hat! Die Ratings haben also tatsächlich große Auswirkungen auf spätere Google-Updates!

Interessant ist aber auch folgender Punkt: Ein Computermagazin sollte demnach künftig nur noch über Computer schreiben. Wenn sie hingegen ausnahmsweise einmal ein Kochrezept veröffentlichen würden, wäre das nicht im Sinne von Google. Ich stelle mir da die Frage: Ist das richtig so?

Website Reputation

Im Punkt „Website Reputation“ geht Google dieses Mal genauer darauf ein, wie man die Reputation einer Webseite herausfinden kann. Man sollte dabei nicht nur eine oder zwei Seiten dieser Seite ansehen, sondern sich auch im Netz erkundigen, was andere über diese Webseite sagen.

„Euer Job ist es, die wahre Qualität der Webseite herauszufinden und nicht blindlings den Informationen auf einer oder zwei Unterseiten der Webseite zu trauen. Seit skeptisch gegenüber Aussagen, die die Webseite über sich selbst macht. […] Bitte beachtet: Einige Webmaster haben diese Rating Guidelines gelesen und haben auf ihren Webseiten Informationen eingebaut, um euer Page Quality Rating zu beinflussen!“

Gerade den letzten Satz finde ich lustig, ihr nicht? 🙂 Im weiteren Verlauf wird dann noch geraten, sich externe, redaktionelle Quellen anzusehen um die Reputation einer Webseite zu bestimmen. Wenn die Reputation einer Webseite nicht gut ist, kann sie übrigens auch kein gutes Rating bekommen!

Supplementary Content

Google unterscheidet zwischen Main Content und sogenanntem „Supplementary Content“. Letzterer ist alles, was um den Hauptcontent herum liegt. Bei Seokratie wären das zum Beispiel die verwandten Beiträge, die komplette Sidebar, der Footer und sogar die Kommentare.

„Nützlicher Supplementary Content ist Content, der genau auf den (Haupt) Content und den Zweck der Webseite passt. Beispielsweise könnte hilfreicher SC auf einer Rezepte Seite sein, dass man die Menge der benötigten Zutaten automatisch berechnen lassen kann – je nach Anzahl der Personen, die mitessen. Hilfreich auf einer Shopping Seite kann es sein, wenn man andere Modelle des gleichen Produkts unten auf der Seite auflistet.“

Trotzdem sagt Google, dass eine Seite immer noch ein „High“ oder „Highest“ Rating bekommen kann, wenn es überhaupt keinen Supplementary Content gibt, besonders bei sehr kleinen Webseiten.

Probleme mit der Entscheidung ?

„Wenn Ihr euch nicht zwischen zwei Ratings entscheiden könnt, wählt bitte das niedrigere Rating.“

Diese Aussage passt wie die Faust aufs Auge zur momentanen Google Strategie. Qualität ist wichtig – und da will man keine Kompromisse eingehen!

Die Top 3 Page Quality Considerations

„Die Top 3 der allerwichtigsten PQ-Überlegungen sind:

  • Qualität und Quantität des Hauptinhalts. Untersuchen Sie den Hauptinhalt gründlich. Evaluieren Sie Qualität und Quantität des Hauptinhalts anhand des Zwecks der Seite.
  • Maß an Expertise/Zuverlässigkeit/ Vertrauenswürdigkeit der Seite und Webseite. Das Maß an Expertise/Zuverlässigkeit/ Vertrauenswürdigkeit ist für YMYL-Seiten äußerst wichtig.
  • Reputation der Webseite. Die Reputation einer Webseite ist sehr wichtig, wenn die Webseite Anspruch auf ein hohes Maß an Vertrauen erhebt.

Diese „Top 3“ Überlegungen werden Ihnen helfen, viele oder die meisten Seiten einzustufen. Einstufungen von hoher oder höchster Qualität müssen mit Nachweis von mindestens einer dieser Top 3 Überlegungen gestützt werden.“

 Fazit

In meinem Post „Der sensible Panda 4.0“ habe ich ja bemerkt, dass guter Content mittlerweile viel besser direkt belohnt wird als früher.  Deswegen: Haltet Euch an die „Top 3 Page Quality Considerations“! Auch Sistrix schreibt auf seinem Blog:

“Häufig ist zu sehen, dass Verzeichnisse oder Domains mit umfangreichen redaktionellen Inhalten zu den Gewinnern des Updates gehören. Zwar sind die Ausschläge nach oben begrenzt aber doch messbar. Google scheint seinem Ziel, (gute) Inhalte zu erkennen und besser zu ranken also ein Stück näher zu kommen.” Quelle

Wer wissen will, wohin es im SEO Bereich geht, der sollte sich mit dem Dokument beschäftigen. Irgendwo im Netz kann man es finden. Ich kann leider keinen Link posten. Ich werde auch nicht auf Mails reagieren, dass ich das Dokument „ausnahmsweise“ schicken soll. Aber ich habe versucht, Euch die wichtigsten Neuerungen darzustellen. Wenn ich noch interessante Dinge finde, werde ich morgen noch einen Post schreiben. Fest steht aber: Faken und Tricksen war gestern. Google will die besten Suchergebnisse für den User. Die Entwicklung des 2014er Google Sheets geht genau diesen Weg.

Was ist Eure Meinung?

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30 Kommentare

  • Verstehe ich es richtig, dass wenn ich eine Affiliate-Seite für ein Küchengerät habe lt. Google keine Rezepte für ebendieses veröffentlichen _sollte_ ?

  • Nachtrag: Also dass man thematischen Fokus behält ist klar, aber dass es dann so genau genommen wird, darauf wollte ich hinaus 😉

  • Julian Dziki

    Hallo Henry,

    Das weiß ich natürlich auch nicht. Allerdings hast Du ja Expertise im Kochen, wenn Du Dich mit Küchengeräten auskennst, oder? 🙂

  • Sehr schön. Brauchst Du meine E-Mail Adresse, Julian? 😉

  • So ein Einhorn ist schon eine tolle Sache…

  • BroFist

    Also wenn der Gaul heute morgen vorbeigeritten ist, dann bleiben nur zwei Schlussfolgerungen:

    1. Du bist Meister im Speed Reading, hast die Tasten glühen lassen und den Artikel in einem Zug runtergeschrieben oder…

    2. ihr habt keine Kunden mehr und einfach viel zuviel Zeit xD

    Auch wenn ich bei einem Wettbewerber arbeite, hoffe ich natürlich dass es definitiv NICHT 2. ist! 😀

    Danke, dass Du uns an solchen Erkenntnissen teilhaben lässt. Geiler Scheiß! 🙂

  • Julian Dziki

    @BroFist: Ich habe sicher nicht zu viel Zeit. Aber wenn man so etwas bekommt, dann soll man auch andere daran teilhaben lassen!
    Zu 1.) Fünf Leute im Team haben das Dokument gelesen und wir haben dann die interessanten Dinge zusammengetragen. Drei Leute haben die Google Aussagen übersetzt. Ich habe vier Stunden an dem Artikel gesessen, aber ich hab ja heute noch die ganze Nach fürs Tagesgeschäft! 🙂
    Und nein, es ist definitiv NICHT 2. 😀

  • BroFist

    na dann is ja gut 🙂

    ach ja, heut is ja kein Fussball, da kann man ja durcharbeiten 😀

  • Sehr guter Artikel! Da kam der Julian sichtlich ins schwitzen 😉

  • Toller Artikel, geht ja wie sonst auch alles in jüngster Zeit in Richtung Content – Daumen hoch dafür.

    Und das Bild feier ich total! 😀

    LG

  • Also für die Beiträge von Seokratie (Julian) lasse ich auch gerne Fussball saussen 😉 Aber natürlich nicht das Endspiel 😉

  • Bestätigt ja grundsätzlich das, was man eh schon wusste: Wichtig sind die Qualität des Contents, die thematische Zuspitzung einer Website und die Expertise der Autoren.

  • Hallo Julian! Herzlichen Dank für das aktuelle 2014er Update der Google Quality Rater Guidelines. Werde den einen oder anderen Tipp beherzigen. Content is King.

    Gruss
    Henrik

  • Und wie kann man die Expertise der Autoren nachweisen? Darf über medizinische Themen nur noch ein Arzt schreiben? Und wer überprüft ob es sich tatsächlich um einen Arzt handelt bzw ob sich der Arzt in diesem Fachgebiet auch tatsächlich auskennt?

    Auf Kochseiten finden sich zu 99% Rezepte von Usern – wie will man beurteilen ob der jeweilige User eine Expertise als Koch hat?

    Wie will man Foren und Forenbeiträge beurteilen??

    Kann mir da jemand hier eine halbwegs vernünftige Antwort geben?

  • Super Artikel – schlecht für all diejenigen, die ein Content-Portal mit mehreren, sehr unterschiedlichen Themen bedienen. Da hilft ja eigentlich nur, reduzieren, auslagern und spezialisieren. Andere Meinungen?

  • Ist ja irre. Wird immer verrückter.
    Aber das immer mehr auf guten Content wert gelegt wird, finde ich ja klasse.

  • Guter Content war schon immer wichtig, ist ja jetzt nicht sooooo neu…
    Aber vielleicht ändert sich ja teilweise etwas am Inhalt der Antworten, hier ein paar Beispiele für Frage-und-Antwort Portale:

    In meinen 10 Jahren als Chefkoch…
    Durch meine berufliche Erfahrung kann ich sagen…
    Als Mediziner stellt sich für mich hier die Frage ob es sein kann…
    Auch mit meiner Erfahrung als Jurist…

    Ob sich dahinter ein SEO verbergen könnte? 😉

  • Inzwischen sind wir soweit, ein privates Unternehmen entscheidet darüber was für den Rest der Welt ein wertvoller Inhalt ist und was nicht lesenswert ist.

    Klar braucht es irgendwie „Ordnung“ im Internet. Aber ich bezweifle dass ein Google ausreicht und dass ein paar tausend Leute reichen um all die Internetseiten zu bewerten. Sie müssen ja auch noch in Relation gebracht werden.

    Was war ursprünlich ein Blog? Das war ein virtuelles Tagebuch. Das beschäftigt sich nun mal klassischer Weise mit allen möglichen Themen.
    Im Grunde bedeutet Googles vorgehen das Aus für den klassischen Blog.

  • Zur Frage wie die Expertise nachgewiesen werden soll:

    Meinem Verständnis nach ist das Google relativ egal, ob der Autor wirklich ein Experte IST, lediglich der Content muss expertengleich aufgebaut und behandelt werden. Wer einen guten Artikel schreibt, auch wenn er nicht wirklich ein Experte ist, hat genau so Chancen wie alle anderen.

  • Das sieht ja nach heißer Ware aus… 🙂

    @ Michael „Und wie kann man die Expertise der Autoren nachweisen?“
    und
    @ Daniel:
    Deine Erklärung „Experten-Content muss expertengleich aufgebaut sein“ ist nicht wirklich eine Erklärung, sondern eine Umformulierung. Es sollte bekannt sein, dass Google und auch andere automatisiert den Abstraktionsgrad von Content einordnen können. Sätze mit 5 Wörtern, die dazu noch im Straßenslang formuliert sind, werden in diesem Zusammenhang wohl als von von niederer Qualität gewertet. Viele Fremdwörter (z.B. medizinische) sehen da schon besser aus. 🙂 Ach ja, und man sollte auch keine Schlechtschreibfehler hinterlassen.

  • Praxisbeispiel – Ich will die Nacktschnecken aus meinem Garten loswerden.

    Der Praktiker schreibt ein paar Sätze mit Praxiserfahrung und es funktioniert.

    Der Experte schreibt eine biologische Abhandlung über die Schnecke und deren Verdauungsorgan und lebensweise und bleibt mitunter eine anwendbare Antwort schuldig.

    Bei ersterem komme ich schnell zum Ziel, beim zweiten unter Umständen nicht oder nur nach viel Gedöns um etwas was mich nicht interessiert.

    Ich ziehe die erste Antwort, auch wenn nicht von einem Schneckenexperten geschrieben und nicht mit Fachwörtern durchdrungen vor. Wie Google das nun wertet?

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