43 praktische Onpage Tipps für Deinen Online Shop

9. März 2016  |     |  22 Kommentare
Ein Beitrag von Katharina

Zur Onpage Optimierung gehören neben technischen Aspekten auch Inhalt und Struktur Eures Online Shops. Ihr wisst nicht, wo und wie Ihr am besten mit der Optimierung Eurer Seite beginnt? Mit unseren 43 Tipps seid Ihr bestimmt auf dem richtigen Weg.

Keyword Rankings verbessern.

Heute geht es darum, wie Ihr Euren Online Shop fit macht und in den Google Suchergebnissen nach oben wandert. © iStock / Topp_Yimgrimm

An Online Shops werden besondere Anforderungen gestellt. Einerseits müssen sie trotz ihres oft sehr großen Umfangs gut für Suchmaschinen verständlich sein, andererseits sollen sich auch potentielle Kunden gut zurechtfinden können und wohl fühlen.

Ich habe für Euch die wichtigsten Punkte für die Onpage Optimierung von Online Shops zusammengefasst. So könnt Ihr sowohl Google als auch Eure Kunden glücklich machen. Bevor Ihr mit der Optimierung Eurer Seite beginnt, müsst Ihr Euch darüber Gedanken machen, wo Ihr steht:

  1. Mit wem steht Ihr in direktem Wettbewerb?
    Ihr solltet Euch darüber im Klaren sein, wer Eure Konkurrenz ist und wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Eure Konkurrenz vernachlässigt ein Thema? Dann optimiert Eure Seite dafür und seid Euren Mitbewerbern einen Schritt voraus!

Performance & Mobile Optimierung

Testet, wie schnell Euer Online Shop zu erreichen ist. Niemand wartet gerne darauf, dass eine angesteuerte Seite endlich fertig geladen hat. Auch für Suchmaschinen ist es wichtig, dass Eurer Shop schnell erreichbar ist und, dass er für Mobilgeräte optimiert ist.

  1. Achtet auf die Geschwindigkeit Eurer Server
    Achtet darauf, dass der Server auf dem Eure Seite liegt, angemessen schnell für die Größe Eures Online Shops ist. Zur Messung der Geschwindigkeit einer Seite kann das Google Page Speed Insights Tool genutzt werden.
  2. Verwendet Caching
    So profitieren Nutzer von kürzeren Ladezeiten.
  3. Optimiert Euren Shop für mobile Geräte
    Mobile Optimierung ist mittlerweile ein wichtiges Kriterium für die Bewertung durch Google. Wenn Ihr Euren Online Shop nicht für Mobilgeräte optimiert, wird das auch das Ranking über die Desktopsuche negativ beeinflussen!
  4. Achtet auf die Performance Eurer mobile Version
    Auch die mobile Version Eures Shops muss entsprechend schnell sein. Hier könnt Ihr wieder auf das Google Page Speed Insights Tool zurückgreifen, das Euch Tipps zur Optimierung gibt.
Screenshot von PageSpeed Insights.

Mit dem PageSpeed Insights Tool von Google könnt Ihr Euren Online Shop ganz einfach auf seine Geschwindigkeit testen.

Crawling & Indexierung

Was finden Suchmaschinen vor, wenn sie Euren Shop crawlen? Ihr solltet Eure Seite für Suchmaschinen einfach verständlich machen: Vermeidet Status Code Fehler, zeigt Google, welche Seiten wirklich relevant sind und nutzt Euer Crawl Budget voll aus.

  1. Kümmert Euch um 404-Fehler
    404-Fehler lassen sich manchmal nicht vermeiden. Wenn möglich, solltet Ihr sie per 301-Redirect auf eine adäquate vorhandene Seite weiterleiten. Soft-404-Fehler sind Seiten, die zwar nicht (mehr) vorhanden sind, aber noch einen Code 200 (Status: OK) ausgeben.
  2. Seht Euch Eure 301- und 302-Redirects genauer an
    Status Codes der dritten Klasse sind an sich kein Problem. Wenn ein Redirect auf eine Adresse führt, die wiederum auf eine andere Adresse verweist usw. entstehen aber Weiterleitungsketten, die Ihr vermeiden solltet! Bei 302-Redirects ist Vorsicht geboten, denn diese Seiten vererben nicht in gleichem Maße Linkstärke!
  3. Vermeidet Server Fehler (500er-Fehler)
    Ein 500er-Fehler bedeutet, dass der Google Bot nicht auf die URL zugreifen konnte. Hierfür kann es verschiedene Gründe geben: Liegt ein Permission Error, PHP-Timeout oder Fehler in der .htaccess-Datei vor? Wenn nicht, dann solltet Ihr bei Eurem Web Hosting Provider um nähere Informationen bitten.
  4. Nutzt rel=“next“ und rel=“prev“ für paginierte Seiten
    Rel=“next“ und rel=“prev“ sind Attribute, die Google dabei helfen, paginierte Seiten besser zu verstehen. Mehr dazu erfahrt Ihr in meinem letzten Blogartikel über Seitenpaginierung.
  5. Schließt Filterfunktionen vom Crawling aus
    Der Google Crawler hat ein beschränktes Crawl-Budget – wollt Ihr wirklich, dass er dieses Budget aufbraucht, während er sich durch 20 Größen und Farben einer Jeans crawlt? Nähere Informationen über die verschiedenen Umsetzungsmöglichkeiten findet Ihr in einem sehr spannenden Artikel bei Catbird Seat.
  6. Schließt Session-IDs (wenn vorhanden) vom Crawling aus
    Am besten verwendet Ihr Session-IDs erst gar nicht. Wer aber nicht ohne auskommt, kann diese in der Google Search Console in der Parameterbehandlung ausschließen.
  7. Überprüft Eure robots.txt
    Bevor der Crawler Eure Seite crawlt, liest er die robots.txt. Hier könnt Ihr bestimmte Bereiche Eurer Seite für die Indexierung sperren. Denkt daran: Die robots.txt verbietet das Crawling einer Seite, sie wird aber trotzdem indexiert! Um einzelne Inhalte wie zum Beispiel Euren Warenkorb nicht indexieren zu lassen verwendet Ihr das Meta Tag „noindex“.
  8. Verwendet eine Sitemap
    Es ist nicht unbedingt nötig, eine Sitemap zu haben. Wenn allerdings eine existiert, dann muss sie immer up-to-date sein und einwandfrei funktionieren! Große Shops können auch mehrere Sitemaps verwenden, um Ihre gesamte Struktur abbilden zu können. Mehr Infos dazu findet Ihr in der Google Search Console Hilfe.
  9. Verwendet „hreflang“ – und das richtig!
    Es ist ein Attribut, das Google darüber informiert, dass von einer Seite verschiedene Sprachversionen existieren. Achtet darauf, dass alle Eure Sprachen richtig ausgewiesen sind! Eure Seite ist auf Deutsch, ihr verwendet aber unterschiedliche Seiten für Deutschland und Österreich?

<link rel=“alternate“ hreflang=“de-DE“ href=“http://example.de/ “ />
<link rel=“alternate“ hreflang=“de-AT“ href=“http://example.at/ “ />

  1. Werden alle URL-Versionen Eurer Domain weitergeleitet?
    Es können von Eurer Seite die verschiedensten URL-Versionen existieren, wie zum Beispiel http://www.example.com, http://example.com, https://www.example.com und https://example.com. Achtet darauf, dass alle Versionen auf Eure wichtigste Version weiterleiten! Im Idealfall ist das die Version mit https und WWW.
  2. Verwendet in Euren URLs ausschließlich Kleinbuchstaben
    Großbuchstaben in der URL haben zwar keinen Einfluss auf das Ranking, allerdings beugt Ihr so Fehlern wie doppelten Inhalten vor.
  3. Überprüft, ob URLs mit und ohne Trailing Slash existieren
    Achtet darauf, ob Eure URLs mit und ohne Trailing Slash existieren. Seiten ohne Trailing Slash sollten in der .htaccess auf Seiten mit Trailing Slash weitergeleitet werden.
  4. Überprüft Eure Canonicals
    Canonical Tags verwendet man, um bei Seiten mit gleichen oder ähnlichen Inhalten auf die Originalressource zu verweisen. Seiten ohne doppelte Inhalte sollten per Canonical auf sich selbst verweisen.
screenshot-von-onpage.org

Entlarvt viele Onpage Fehler: OnPage.org

Seitenarchitektur

In einem Online Shop mit guter Seitenarchitektur finden sich sowohl Suchmaschinen als auch Eure Kunden gut zurecht. Hier geht es darum, dass User in Eurem Shop einfach und mit wenigen Klicks dort hingelangen, wo sie hinmöchten. Zusätzlich sollen alle Seiten gut mit Linkstärke versorgt werden.

  1. Eure Ordnerstruktur sollte eine möglichst flache Hierarchie haben
    Grundsätzlich sollten von der Startseite ausgehend alle Seiten mit maximal 6 Klicks erreichbar sein. Ein Beispiel für eine schlechte bzw. gute Struktur könnte so aussehen:

Schlecht: shop.de/katalog/produkte/kleidung/hosen/jeans/levis-jeans.html
Gut: shop.de/hosen/jeans/levis-jeans.html

  1. Achtet auf zu lange URLs
    URLs dürfen nicht aus mehr als 2.048 Zeichen bestehen. Sind sie länger, werden sie von Google nicht mehr gelesen.
  2. Externe Links sollten keine Keywords als Linktext verwenden
    Linktexte oder auch Anchor Texte sollten nicht auf einfache Keywords reduziert werden, sondern inhaltlich das Linkziel beschreiben.
  3. Verwendet Breadcrumbs
    Breadcrumbs sind wichtig für die Usability Eures Shops (sie unterstützen Eure Kunden dabei, durch die Kategorie- und Produktauswahl zu navigieren), verlinken die wichtigsten Seiten Eures Shops (z. B. das eigene Verzeichnis oder Elternverzeichnis) und werden mittlerweile auch in der URL-Zeile von Rich Snippets angezeigt (nähere Informationen hierzu findet Ihr bei Google Developers).
  4. Nutzt für interne Verlinkungen keine Nofollow-Links
    Nofollow-Links sollten nur für Links auf andere, externe Seiten verwendet werden. Intern gibt es nahezu keine Ausnahmen, die die Verwendung von Nofollow-Links rechtfertigen.
  5. Verwendet für Eure interne Verlinkung nur absolute Links
    Bei der Programmierung einer Seite ist es üblich, dass mit relativen Links gearbeitet wird. Ihr solltet auf Eurer Seite aber ausschließlich absolute Links verwenden um doppelte Inhalte und Fehler zu vermeiden!
  6. Ist Euer Shop intern gut verlinkt?
    Gerade bei Online Shops mit vielen Produkten entsteht oft eine große Anzahl an URLs. Hier ist es wichtig, dass alle Seiten gut verlinkt sind und dadurch Link-Stärke weitergeben. Gut verlinkte Seiten sollten dabei keine Einbahnstraßen sein. Es ist wichtig, dass diese erfolgreichen Seiten wiederum auf andere Seiten verlinken.

Content

Ihr werdet staunen, was gute Inhalte ausmachen können! Achtet dafür auf die folgenden teils technischen, teils inhaltlichen Tipps:

Überschriften

  1. Achtet auf eine einheitliche Überschriftenstruktur
    Jede Seite darf maximal eine H1-Überschrift verwenden! H2 bis H6 müssen gemäß ihrer Hierarchie genutzt werden. Es empfiehlt sich, Überschriften der gleichen Hierarchieebene auch gleich zu formatieren.
  2. Optimiert Eure Überschriften
    Überschriften enthalten optimaler Weise wichtige Keywords. Das bedeutet nicht, dass Überschriften nur aus Keywords bestehen sollen!

Fließtexte

  1. Verwendet fett/kursiv formatierten Text und Aufzählungszeichen
    Wichtige Inhalte solltet Ihr mit entsprechender Formatierung hervorheben. Aufzählungszeichen helfen Euch dabei, wichtige Inhalte übersichtlich darzustellen.
  2. Vermeidet Duplicate Contet
    Interner Duplicate Content: Gibt es in Eurem Shop Inhalte, die mehrfach vorkommen? Externer Duplicate Content: Gibt es in Eurem Shop Inhalte, die auch auf anderen Seiten im Web existieren? Doppelte Inhalte könnt Ihr mit dem Siteliner Tool überprüfen. Stellt auch sicher, dass das CMS keine doppelten Inhalte erstellt ohne, dass Ihr es wisst. Das kann bei Druckversionen, Tracking-URLs, usw. passieren.
  3. Bietet Euren Kunden Texte mit Mehrwert
    Stellt Euch hier selbst die Frage: Bietet mein Content dem Leser einen Mehrwert oder ist er nur für Keywords optimiert? Eure Texte sollten für den Nutzer sinnvoll sein!

Bilder

  1. Verwendet Alt-Attribute
    Jedes Bild auf Eurer Seite sollte mit einem Alt-Text versehen sein. Achtet dabei darauf, dass der Alt-Text gut beschreibt, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist. Alt-Texte sind vor allem für Suchmaschinen wichtig, helfen aber auch Euren Kunden, wenn ein Bild nicht angezeigt werden kann, bzw. wenn sehbehinderte Kunden sich Eure Seite vorlesen lassen.
  2. Optimiert Dateinamen Eurer Bilder
    Auch der Dateiname wird in die Bewertung von Google mit einbezogen. Verwendet daher wichtige (und für das jeweilige Bild relevante) Keywords und nutzt den Bindestrich („-“) anstatt von Leerzeichen oder Unterstrichen („_“).
  3. Achtet bei Bildern auf den umgebenden Text
    Eure Bilder sollten zum Umgebungstext passen und nicht irgendwo auf der Seite eingefügt werden.

Homepage

Eure Homepage ist die Einstiegsseite für viele Eurer potentiellen Kunden. Sie hat aber auch für Suchmaschinen eine große Bedeutung. Ihr solltet daher besondere Beachtung geschenkt werden.

  1. Optimiert Eure Startseite für wichtige Suchbegriffe
    Orientiert Euch bei der Suche nach Keywords für Eure Homepage an Euren Produkten (bzw. Produktkategorien). Am besten bindet Ihr diese Keywords in einen Text direkt auf Eurer Startseite ein. Denkt daran: Eure Texte müssen trotzdem einen Mehrwert für Eure Besucher haben! Reine Keyword Texte will niemand lesen – auch nicht Google.
  2. Vermeidet wiederkehrende Textbausteine im Footer
    Wenn Ihr in Eurem Footer in jeder URL die gleichen Textbausteine verwendet, kann dadurch massiver Duplicate Content entstehen.
Screenshot von Text auf Otto.de.

Auf der Startseite von Otto.de findet man einen Text über die wichtigsten Produktkategorien des Shops. Hierfür muss man allerdings ein bisschen Scrollen.

Kategorie- oder Rubrikseiten

Auch Eure Kategorie- oder Rubrikseiten sollten Euren Kunden Informationen bieten und auf wichtige Suchbegriffe optimiert werden.

  1. Achtet auf eine logische Hierarchie Eurer Kategorien
    Kategorien sollten so aufgebaut sein, dass jene in der obersten Hierarchieebene allgemeinere Themen (z. B. Hosen) beherbergen und die Themen mit zunehmender Tiefe spezieller werden (z. B. Hosen > Jeans > Blue Jeans).
  2. Optimiert Kategorieseiten für Suchbegriffe
    Nicht nur auf der Startseite, sondern auch auf Kategorieseiten solltet Ihr mit Text arbeiten – der im Idealfall für die wichtigsten Suchbegriffe optimiert ist. Betrachtet diesen Text als Einleitung in die Kategorie der Eure Kunden z. B. über Eure Produkte informiert.

Produktseiten

Ansprechende Produktbeschreibungen machen nicht nur Eure Kunden glücklich. Durch das Einbinden produktspezifischer Suchbegriffe werden Eure Produktseiten auch für Google interessanter.

  1. Verwendet nicht die Produktbeschreibung des Herstellers
    Das mag zwar verlockend erscheinen, führt aber zu Duplicate Content – denn höchstwahrscheinlich seid Ihr nicht die ersten, die diese Idee hatten.
  2. Überlegt Euch für jedes Produkt eine aussagekräftige Produktbeschreibung
    Beschreibt Eure Produkte ausführlich und ansprechend. Das Ziel ist, dass Eure Kunden den Text gerne lesen und Informationen daraus ziehen können.
  3. Optimiert Eure Produktseiten für produktspezifische Suchbegriffe
    Wonach suchen Eure Kunden, „levis jeans 501“ oder „levis boyfriend jeans“? Berücksichtigt diese Suchbegriffe beim Schreiben Eurer Produktbeschreibungen. Achtet aber darauf, dass Ihr Eure Produkte nicht für die gleichen Keywords optimiert wie Eure Kategorieseiten!
  4. Nutzt Canonicals um doppelte Inhalte bei verschiedenen Farben/Größen zu vermeiden
    Wenn Ihr eine Jeans in verschiedenen Größen und Farben anbietet, ähneln sich die Produktseiten natürlich stark. Mittels Canonical Tag könnt Ihr alle Seiten auf eine Originalressource verweisen.

Weitere hilfreiche Tipps für Eure Produktseiten findet Ihr in diesem Beitrag von Steffi.

Screenshot einer Produktseite von Ikea.com

Die Produktseiten von Ikea.com sind sowohl übersichtlich als auch informativ.

Impressum & Co.

  1. Sind Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufserklärung und Hinweis auf Nutzung von Cookies aktuell?
    Um Euren Online Shop rechts- und abmahnsicher zu machen, müssen sowohl Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufserklärung und der Hinweis auf die Nutzung von Cookies vorhanden und aktuell sein!
  2. Stimmen Adresse und Telefonnummer im Impressum/Kontakt mit den Angaben auf Google Places überein?
    Achtet hier vor allem auf unterschiedliche Schreibweisen der Telefonnummer. Unterscheiden sich die Angaben von denen in Eurem Online Shop, dann kann es sein, dass Google Euren Places Eintrag schlechter rankt!

Fazit

Das waren sie, unsere 43 Punkte die Ihr bei der Optimierung Eures Shops unbedingt berücksichtigen müsst. Einen Anspruch auf Vollständigkeit gibt es aber nicht. Euch fallen noch Punkte ein, die unbedingt in unsere Checkliste gehören? Dann ab in die Kommentare damit!

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22 Kommentare

  • Christian

    Hallo Katharina,

    grundsätzlich bin ich immer dankbar für Denkanstösse wie in deinem Artikel, ABER…

    „Wenn Ihr in Eurem Footer in jeder URL die gleichen Textbausteine verwendet, kann dadurch massiver Duplicate Content entstehen.“

    Wenn ich das lese, würde ich behaupten, du weisst nicht, was ein Footer ist. Dort sind i.d.R. IMMER die gleichen Textbausteine hinterlegt. Genau das zeichnet einen Footer aus.

    Ansonsten aber vielen Dank für die Fleißarbeit, alle Punkte hier noch einmal aufzulisten.

  • Hallo Katharina,
    du schreibst, dass es nahezu keine gerechtfertigten Ausnahmen für interne nofollow-Links gibt. Aus welchem Grund setzt du / ihr keine internen nofollow-Links ein, wenn man doch bei einigen Shops dieses Phänomen beobachtet?

    Viele Grüße
    Michael

  • Rico Jahnke

    Den Punkt halte ich für nicht relevant.
    „Stimmen Adresse und Telefonnummer im Impressum/Kontakt mit den Angaben auf Google Places überein?
    Achtet hier vor allem auf unterschiedliche Schreibweisen der Telefonnummer. Unterscheiden sich die Angaben von denen in Eurem Online Shop, dann kann es sein, dass Google Euren Places Eintrag schlechter rankt!“

    Denn es kann durchaus sein, dass im Googleplace die Telefonnummer des Standortes angegeben ist und die von der Hotline des Shops abweicht. Google kann unmöglich behaupten, dass alle Telefonnummern überall gleich sein müssen, sonst rankt Google schlechter.

  • Katharina

    Hallo Christian,

    wer viel oder den immmer gleichen Text im Footer verwendet, kann Rankingnachteile bekommen. Das haben wir bei unseren Kunden übrigens auch schon erlebt.

    Google nennt das Ganze „wiederkehrende Textbausteine“ und rät davon ab, umfangreiche Urheberrechtshinweise & Co. im Footer zu platzieren. Genaueres dazu findest du beim Google Support.

    Übrigens: Links zählen nicht als Text!

  • Katharina

    Hallo Michael,

    wenn du einen Link auf Nofollow setzt, bedeutet das, dass die Linkstärke nicht durch diesen Link „fließen“ kann. Die Linkstärke, die durch diesen Link hätte vererbt werden sollen, verteilt sich dann aber nicht auf die anderen Links die von dieser Seite ausgehen, sondern geht verloren.

    Auf dem Google Webmaster Central Blog gibt es dazu einen Eintrag mit einem Video von Matt Cutts.

    Viele Grüße!

  • Christian

    Hi Katharina,

    da würde ich doch gern dagegen halten wollen. Ich denke, das Zauberwort hierbei ist „umfangreich“.

    Um, wie du schreibst, ein massives DC-Problem zu bekommen, müsste ja schon der Großteil des Textes im Footer hinterlegt und auf allen URLs wiederholt werden.

    Du schreibst von Kunden, wo du das erlebt hast. Wie genau hast du denn den Rankingnachteil festgestellt?

  • Hallo Katharina,

    vielen Dank für deinen umfangreichen Beitrag.
    Ich habe eine Frage bezüglich einer eurer Aussagen in den ersten Absätzen:
    Zitat:“Mobile Optimierung ist mittlerweile ein wichtiges Kriterium für die Bewertung durch Google. Wenn Ihr Euren Online Shop nicht für Mobilgeräte optimiert, wird das auch das Ranking über die Desktopsuche negativ beeinflussen!“
    Könnt ihr das irgendwie untermauern, mit einer offiziellen Aussage, Studien oder mehreren Case Studies?
    Bisher ging ich davon aus, das eine fehlende mobile Optimierung lediglich bei den Mobilen Suchen zu Rankingverlusten führt, die Desktopsuche jedoch nicht beeinflusst. Das wäre ja schon ein sehr bedeutender Unterschied. Vorallem bei einem Unternehmen, welches von seinen Kunden noch immer zu großen Teilen über die Desktop Suche erreicht wird, wie das bei uns der Fall ist.

    Vielen Dank im Voraus und beste Grüße
    Jasmin

  • Hi Katharina,

    ich finde die Aussage zu den internen Links zweifelhaft. Ich weiß, dass alle empfehlen, nicht auf nofollow für interne Links zu setzen. Die Begründung ist immer die gleiche: PageRank fließen lassen, nicht einschränken, auch Matt sagt(e) das – 2010! Er sagt jedoch auch: „Es ist Zeitverschwendung, weil lieber neuer Content mit relevanten Links erstellt werden soll“.

    Aber: Externe Links werden nofollow gesetzt. Warum? Nix vom PageRank abgeben, um das Linkkonzept zu stören. Das gleiche kann man meiner Meinung nach mit internen nofollow-Links erreichen, weil manche Links aus Nutzersicht vielleicht relevant sind, aber nicht für die SEO-Optimierung. Wozu gibt es die Anweisung sonst – nur für offensichtliche Werbelinks von Affiliates?

    Gibt es denn Beweise, dass der Linkfluss oder Rankings durch interne nofollow-Links geschädigt werden? Ich habe noch nichts davon gelesen. Ich finde es schade, wenn man immer blind den Aussagen von Matt folgt, ohne sie selbst zu hinterfragen.

    Viele Grüße
    Michael

  • Robin

    Christian: „viel“ und „umfangreich“ sind weitgehend dasselbe, würde ich sagen; zumindest in diesem Zusammenhang.

    Ich meint also beide dasselbe, nur der eine sagt umfangreich, die andere „viel“ 🙂

  • Julian Dziki

    Hallo Jasmin,

    Ich argumentiere jetzt mal gar nicht mit SEO, sondern: 30-40% Eurer User sind mobil unterwegs. Wollt Ihr einfach auf sie verzichten? Bei Euch ist das natürlich eine besondere Herausforderung, das gebe ich zu. Aber mit einer App oder enorm guter Usability könntet Ihr der Konkurrenz einen großen Schritt voraus sein. Überlegt doch einmal strategisch: Mobile wird nicht weniger, sondern mehr. Und zwar auf allen Kanälen.
    Und auch bei Google: Das sogenannte „Mobilegeddon“ blieb größtenteils aus. Trotzdem hat es viele bereits heute erwischt http://blog.searchmetrics.com/de/2015/04/24/google-mobile-updatemobilegeddon-gewinner-und-verlierer-in-deutschland/

  • Julian Dziki

    Hallo Christian,

    Ein Kunde brachte im Footerbereich umfangreiche Infos zu Versand, Garantien etc. neu ein, rund 200 Wörter waren das. Ein paar Tage später ging es mit den Rankings bergab. Vorher waren sie jahrelang (!) auf Platz 1 oder 2 für so ziemlich jedes Keyword.
    Der Text unten blieb, aber wir bauten oben bei jeder Kategorie (Online Shop) zusätzlich einzigartigen Text ein, so dass insgesamt das „Unique-Content-Verhältnis“ wieder verbessert wurde. Und schwupps waren die Rankings wieder da! 🙂

  • Julian Dziki

    Hallo Michael,

    Pagerank Sculpting macht auch für mich (immer noch) keinen großen Sinn.
    Du hast fünf interne Links und 100 „Linkpower“. Jeder bekommt also 20 Linkpower. Wenn Du jetzt einen Link auf Nofollow setzt, bekommen die anderen vier nicht plötzlich 25, sondern weiterhin 20. So hat es ein Googler einmal erklärt. Der Linkjuice, den du kanalisieren willst, verpufft also einfach im Nirvana. Das ist mein Stand. Beweise sind da sehr schwer, denn der Algorithmus besteht ja nicht nur aus einem Faktor.
    Ich frage mich aber: Wieso sollte Google hier etwas falsches sagen? Und wieso sollten sie Webmaster belohnen, die nofollow einsetzen während andere einen Nachteil durch „korrektes“ Verhalten haben?
    Wenn es Dich interessiert: https://plus.google.com/events/cmrc2555lpauc2rtikd7cbil63o Das wäre eine gute Frage für ein Webmaster Hangout.
    Hier noch ein weiterer Artikel zum Thema: http://www.seoblog.com/2014/07/attempting-pagerank-sculpting-terrible-idea/

  • Hallo Julian,
    Danke erst mal für deine Antwort, ich stimme dir da vollkommen zu, wenn man 30-40% mobile Nutzer auf der Seite hat, lohnt sich eine Optimierung ohnehin in Bezug auf Usability und User Signals. Zudem wird man diesen Anteil mit einer Optimierung noch steigern können, da man in der folge aus den mobilen Rankings mehr traffic beziehen kann.

    Mir ging es jedoch vielmehr um eure Aussage das eine fehlende mobile Optimierung sich negativ auf das Ranking der Desktop SERPS auswirkt (siehe Zitat erstes Kommentar). Das konnte ich bisher nirgendwo so herauslesen oder ableiten. Dein Link mit Gewinnern und Verlierern bezieht sich leider auf die „mobile seo visibility“ von Searchmetics, natürlich sollte dort ein Trend erkennbar sein.

    Zum besseren Verständnis ein Beispiel: Mal angenommen ich habe eine Webseite die aufgrund ihres Produktportfolios gerade mal einen Anteil von unter 8% an mobilen Nutzern hat. Bei diesen ist die Conversionrate zusätzlich auch noch extrem niedrig! Dann wäre meine Überlegung, was kostet mich die mobile Umstellung und steht das im Verhältnis zu den erwartenden Einnahmen?
    Diese Frage lässt sich im Beispiel vermutlich mit „Nein“ beantworten.
    Wenn natürlich mein Ranking in der Desktopsuche laut eurer Aussage jetzt aber durch meine fehlende mobile Optimierung schlechter wird, muss ich natürlich ganz anders rechnen, da auch meine Besucherzahlen und mein Umsatz aus dem Desktopbereich (der im Beispiel ja mindestens 92% ausmacht) in Gefahr sind.

    Deswegen wäre mir der Unterschied zu meinem bisherigen Verständnis der Nachteile einer mobilen Optimierung zu eurer Aussage: „Das eine fehlende mobile Optimierung auch das Desktop Ranking negativ beeinflusst“ so wichtig.

    Ich freue mich auf eure Antwort 🙂

  • Hallo Julian,

    danke für deine Erläuterung. Die Aussage des „Googlers“ war mir bisher so nicht bewusst. Ich habe die Frage mal für ein Hangout eingereicht.

    ich finde aber, dass das Setzen oder nicht Setzen von internen nofollow Links grundsätzlich nicht in die Richtung „Belohnung“ oder „Bestrafung“ geht. Google sagt prinzipiell nichts Konkretes. Weder meine Zweifel noch euer Post kann man als richtig oder falsch ansehen. Selbst dass der Linkjuice unterbrochen wird kann, muss aber nicht stimmen. Finde ich sehr diskussionswürdig.

    Viele Grüße
    Michael

  • Julian Dziki

    Hallo Michael,

    Weil es mich auch interessiert hat: Hier die brandaktuelle Aussage von John Müller (Google), nur wenige Minuten alt https://plus.google.com/u/0/109018344321143617946/posts/GDBxjWTSBAU?cfem=1

  • Hallo Julian,

    danke für den Link! Ich hab da mal noch die Frage bez. externer Links in den Raum geworfen. Im Prinzip verschenkt man hierbei ja auch Linkjuice, der Fluss wird gestört. Also macht externes Verlinken weniger Sinn bzw. man wird z.B. als Affiliate „bestraft“, weil man für andere wirbt?!

  • Katharina

    Hallo Jasmin,

    nach „Mobilegeddon“ im letzten Jahr gab es verschiedene Analysen zu den Rankings verschiedener Seiten sowohl vor und nach dem Update. Dabei hat sich gezeigt: Seiten, die nicht für Mobilgeräte optimiert waren, sind im Ranking abgefallen während optimierte Seiten gestiegen oder zumindest nicht gefallen sind.

    Die Untersuchungen dazu findest du bei Stone Temple Consulting und in diesem Report von Adobe. Die Ergebnisse sind zwar nicht absolut eindeutig, lassen aber (meiner Ansicht nach) bereits auf eine Richtung schließen, in die sich das Ganze entwickeln wird.

    Davon abgesehen: Wie Julian bereits erklärt hat, wird die mobile Suche immer wichtiger. Wenn 30-40 % mobile Nutzer auf einer nicht für Mobilgeräte optimierten Seite landen, senden sie schlechte User Signale die wiederum in das Ranking der Seite mit einfließen. Außerdem: Viele User sind mit verschiedenen Geräten unterwegs, suchen d.h. einmal über den PC und dann kurz darauf mit dem Handy. Wenn Sie mit dem Handy schlechte Erfahrungen machen, finden sie das auch in der Desktop Suche nicht gut.

    Ob es sich kurzfristig bezahlt machen wird, eine Seite mit 8% mobilem Traffic für Mobilgeräte zu optimieren, kann ich dir nicht versprechen. Betrachtet man aber die derzeitige Entwicklung hin zur Suche auf mobilen Geräten, so wird es sich langfristig bestimmt lohnen.

    Viele Grüße!

  • Julian Dziki

    Hallo Rico,

    Wir haben teilweise die Erfahrung gemacht, dass Google etwa bei Domainumzügen sehr stark auf solche Informationen achtet. Aber natürlich: Wenn die Telefonnummern abweichen, dann ist das normalerweise in Ordnung.

  • Jennifer Hengstermann

    Hallo zusammen,

    ich betreibe zwar keinen Online Shop habe aber vor neben meiner Hauptdomain noch eine andere Webseite zu schalten. Diese Homepage wird natürlich inhaltlich d.h. Wort für Wort nicht die Gleiche sein.

    Ist es grundstätzlich schädlich zwei Domains zu haben ? Das einzige was die beiden Seiten gemein haben ist quasi das Impressum. Die Keywords sind fast die gleichen aber eben auf andere Orte (Städte) bezogen.

    Oder merkt google das ich auf zwei Domains mit meiner Firma present bin. Die zweite Domain ist aber nicht firmenbezogen d.h. der Firmename kommt nicht in der Domain vor.

    Vielen Dank für Eure Hilfe

    Liebe Grüße
    Jenny

  • Julian Dziki

    Hallo Jenny,

    Andersherum: Warum möchtest Du denn zwei Domains? Ist eine Domain nicht viel sinnvoller? Google erkennt, dass diese Domains zu Dir gehören – auch wenn dort eine andere Firma steht. Oft ist das ja sinnvoll, aber wenn es sich nur um verschiedene Städte handelt, dann würde ich eine Domain nehmen – und eben „Dienstleistung XY in Hamburg und Bremen“ – das kommt ja auch für den Kunden besser, wenn Du sogar zwei Standorte hast.

  • Jennifer Hengstermann

    Guten Morgen Julian,

    vielen lieben Dank für Deine schnelle Antwort.

    Mir geht es nur darum das google das irgendwie negativ auslegen könnte.

    Das Problem ist einfach das Kunden z.B. in Bremen nicht gerne sehen das ich auch in Hamburg tätig bin. So nach dem Motto wir hätten gerne schon einen Dienstleister der nur in Bremen aktiv ist. Klingt komisch ist aber tatsächlich bei einigen Kunden der Fall.

    Um da kam mir die Idee mit der zweiten Domain. Und so wissen es nur einige wenige das ich in zwei Orten geschäftlich unterwegs bin.

    Schlussendlich ist dies ja eigentlich legtim und sollte ja eher nicht zu meinem Nachteil sein.

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