Outsourcing bei SEO
16. Aug 2008
Irgendwann ist man als angehender SEO oder auch Webmaster an einem Punkt angelangt, an dem man Geld verdient. Im Normalfall ruht man sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern arbeitet weiter und erstellt beispielsweise neue Projekte. Je mehr Projekte, desto mehr Arbeit. Irgendwann muss man Arbeit an Dritte weitergeben oder man geht darin unter. Ich will hier einmal kurz beschreiben, was man am besten outsourct und wie man es anstellen sollte.
Outsourcing 1 – Der Text
Mit das Zeitaufwändigste bei einem Internetprojekt sind die Texte. Praktischerweise sind Texte im Allgemeinen auch das Billigste an einem Projekt. Ich schreibe eigentlich keinen Text mehr selbst (ausser hier), sondern lese nur noch kurz Korrektur und stelle sie dann online. Auf keinen Fall sollte man sich für den Text auf der eigenen Seite einen Dumping-Texter besorgen! Ein guter Text wird auch gerne freiwillig verlinkt, ein schlechter wird niemals verlinkt. Je besser die Qualität des Textes, desto bessere Quellen verlinken auch. Das kann dann bis hin zu freiwilligen Uni-Links gehen.
Dauerhafte Texter bekommt man am besten im Abakus Jobforum oder bei Textox (Werbelink). Für Schnelllösungen empfiehlt sich Textbroker, wobei man dort auch sehr gute Themendomains mit “Stufe 5″-Textern erstellen kann. Wer längerfristig Texte benötigt, arbeitet früher oder später mit festen Textern zusammen. Die Texter sollten in erster Linie zuverlässig sein. Unzuverlässigkeit ist leider recht häufig. Alleine letzten Monat sind zwei meiner Texter auf Nimmerwiedersehen verschwunden, einer davon inklusive Geld ohne Leistung.
Outsourcing 2: Das Design und die Programmierung
Wer gut in Design ist, kann es gerne machen – ich bin ein schlechter Designer und gebe daher die Arbeit an Profis weiter. Hierfür kann man ebenfalls wieder das Abakusforum benutzen oder -noch besser- sich mit seinen SEO-Kollegen unterhalten, ob jemand einen guten Designer oder Programmierer kennt. In Kombination mit “Outsourcing 1″ ergibt das dann eigentlich schon ein fertiges Webprojekt, dem man nur noch den letzten Onpage-Schliff geben muss.
Für kleinere Projekte lasse ich nichts designen, sondern kaufe mir ein Template drüben in den Staaten. Ob Joomla, Drupal oder WordPress: Schon ab 50 Dollar bekommt man dort fertige Templates ohne lästige Footer-Links.
Outsourcing 3: Das komplette Projekt
Man kann natürlich auch alles komplett outsourcen und sich einfach von einer Firma ein komplettes Projekt erstellen lassen. Diese Variante ist allerdings teurer, als Texter, Webdesigner und Programmierer unabhängig voneinander arbeiten zu lassen. Generell kann das Ganze auch sehr teuer sein, je nach Größe des Projekts.
Outsourcing 4: Linkaufbau
Die wenigsten SEOs lassen den Linkaufbau von jemand anderem machen. Ich bin da auch sehr skeptisch und mache es lieber selbst. Gut ist es aber, wenn man Linkpartner finden möchte und dafür Studenten / Schüler anheuert, die wild E-Mails schreiben. Ich mache das nicht, aber generell soll das eine sehr gute Lösung sein.
So und wenn ihr jetzt noch die Buchhaltung outsourct, dann müsst ihr gar nichts mehr machen.
Aber im Ernst: Man sollte sich genau überlegen was man outsourct und was nicht. Wenn der outgesourcte Linkbuilder eure Domain mit massenhaft Spammy-Links beschiesst, dann habt ihr ein Problem.
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Kategorie: In eigener Sache
About the Author: Julian Dziki is an SEO, Online Marketer & Affiliate since 2007.
Comments (12)
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Du meintest vermutlich “keinen Dumping Texter” bei Punkt eins und nicht “einen”… oder?
Also, ich glaube das stimmt so.
“Auf keinen Fall sollte man sich für den Text auf der eigenen Seite einen Dumping-Texter besorgen!” Also man sollte sich keinen Dumping-Texter besorgen. Schief formuliert, da haste Recht.
Sehe ich genauso, wenn man Linkbuilding auch noch outsorcet verliert man irgendwann die Kontrolle über seine Projekte. Naja ich mach bisher, zwangsläufig, noch alles selber.
In deiner Umfrage liegt das Text-Outsourcing vorne, hätte ich jetzt nicht so ohne weiters gedacht… sollte man mal drüber nachdenken!
Ich habe da mal einige Frage Julian, und alle anderen die outsurcen. Wenn ihr einen festen Texter habt, auf welcher Basis bezahlt ihr den? Meinst du damit, der ist festangestellt bei dir (inklusive Sozialabgaben) oder schreibt der dir als Freiberufler/Gewerbetreibender einfach eine Rechnung? Und wie teuer sind eure Texter so bzw. welche Ausbildung haben die (gelernte Journalisten oder Germanistik-Studenten?)?
@Christian: Ich persönlich mache das nur auf selbstständiger Basis. Wenn ich aber mehr Geld hätte (was momentan noch nicht so der Fall ist…), würde ich mir auch eine Festanstellung überlegen.
Gelernte Journalisten kann ich mir auch noch nicht leisten…
Generell sind die meisten Texter selbstständig oder Studenten / Schüler auf Aushilfsbasis – zumindest wie ich es so von Kollegen und anderen Firmen mitbekomme.
Danke für die schnelle Info, hört sich gut an
Schöner Artikel und ich habe gleich mal eine Frage zu Punkt 2: Wo kann man den gute Templates für Drupal und WordPress kaufen?
Also generell: http://www.Templatemonster.com oder z.b. http://www.template-shop.ch . Für WordPress gibt es dann noch die Revolution Magazine Themes und das Omnitheme.
Ich versuche seit anfang des Jahres auch den Linkaufbau outzusourcen und es geht schwer, jedoch ksotet es viel Zeit und Nerven die Leute auf deine eigene Schiene anzupassen. Texte ist das geliche jedoch nur in Deutschland. Linkaufbau in Polen
Aber es ist echt hart, habe dafür auch ein komplettes virtuelles System aufgebaut mit BL-Kontrolle etc.! Bis Ende des Jahres will ich das auswerten und dann schaue ich mal was unterm Strich bei rauskommt!
Bzgl. Texten.: Gebt ihr da vor welche Keyworddichte ihr haben wollt, oder wie läuft das ab?
[...] den ersten Blick klingt das natürlich super und in vielen Blogposts wird von den Perspektiven und Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, nur geschwärmt. Die ganze Sache hat aber auch seine Schattenseiten. [...]