Die Evolution des Linkbuildings

17. Dezember 2014  |     |  21 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Mai 2007: Ich sitze vor dem Rechner und mache Webkatalogeinträge. Dazu benutze ich eine Submitter-Software, die automatisch benötigte Felder („Webseite“, „Beschreibungstext“) ausfüllt und schaffe so locker zehn Einträge pro Minute. Zwei Wochen später rankt meine Webseite auf Platz 1 für „PC kaufen“, „Multimedia PC“ und „High End PC“. Wie sich Linkbuilding im Laufe der Zeit entwickelt hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Gorilla Gesicht

© IMPALASTOCK / Istock

Am Anfang waren die Webkataloge

Als es noch keine Suchmaschinen gab, musste man sich durch das Web anderweitig navigieren. Bereits die erste Webseite der Welt verfügte über eine Liste an Webservern, die Inhalte bereitstellten und beschrieb, was man dort finden konnte. Kurz darauf entstand die „Virtual Library“ von Tim Berners-Lee (Erfinder des WWW). Sie hat einen Link von der ersten Webseite der Welt.

vlib

Die Virtual Library in ihrer (fast) ursprünglichen Form.

Webkataloge dienten damals tatsächlich der Katalogisierung des Internets, weil früher Suchmaschinen nicht wirklich gute Ergebnisse lieferten. Auch das „Web Adressbuch“ war damals sehr begehrt. Eine ausgedruckte Liste an empfehlenswerten Webseiten in Deutschland! 🙂 Das Buch gibt es übrigens immer noch.

Später wurde Dmoz.org einer der relevantesten Webkataloge. Freiwillige Helfer sichteten dabei hunderttausende Bewerbungen, um Webseiten aufzunehmen. Jeder Webmaster wollte dort vertreten sein, insbesondere für SEOs war der Eintrag Gold wert! Ich war freiwilliger Editor für die deutschen Kategorien „Online Shops“, „Weblogs“ und natürlich für die Kategorie „SEO“. Nicht ganz unneigennützig natürlich, aber wenn ich überlege, dass ich tagelang hunderte fremde Einträge gesichtet habe, um dann mal einen Blog von mir aufzunehmen (der es eh geschafft hätte, aber es hätte zu lange gedauert), dann hat sich das echt nicht gelohnt.

In Deutschland war Webkatalog-webverzeichnis.com damals einer der größten. Optisch sieht er noch genauso aus wie damals.

Artikelverzeichnisse

Ach ja, die Artikelverzeichnisse! 4AM, 7PM oder wie sie alle hießen: Das waren tolle Portale. Das Prinzip war einfach: Redaktionelle Links (also im Fließtext) wirken mehr als Links in Listen (wie etwa von Webkatalogen). Der Algorithmus funktionierte damals wirklich noch so, dass Links innerhalb eines Textblocks schlichtweg einfach mehr „wert“ waren.

In Artikelverzeichnissen musste man einen Artikel mit „Unique Content“ (200-300 Wörter) hochladen und durfte dann im Gegenzug einen Link zu einer Webseite setzen. Vier bis fünf Euro für einen Text, fünf Minuten zum Eintragen und schon hatte man einen Link. Der größte war der Fachwissen Katalog, der auch heute noch online ist. Allerdings ist er komplett „nofollow“ und nimmt auch keine neuen Beiträge mehr auf.

fachwissen-katalog

Der Fachwissen Katalog

Die meisten Artikelverzeichnisse wurden mittlerweile abgeschaltet. Falls nicht, so wurden alle Beiträge auf Nofollow gesetzt. Wer wirklich noch ein Artikelverzeichnis aus „alten Tagen“ hat, der bekommt wahrscheinlich ziemlich viele Linkabbau Mails. Ich habe gehört, dass einige Anbieter daraus sogar ein Geschäft gemacht haben, indem sie 20 oder mehr Euro pro Linkentfernung verlangen. Bei teilweise zehntausenden Artikeln wirklich gut!

Social Bookmarks

Social Bookmarks waren die Weiterentwicklung von Webkatalogen. Aus Usersicht ziemlich cool: Man konnte sehen, was andere User als Lesezeichen hinzugefügt hatten und je mehr User eine Seite hinzugefügt hatten, desto besser war sie innerhalb des Portals gerankt. So bekam man wirklich tolle Ergebnisse. Beispiele waren etwa Digg.com , Meneame in Spanien oder auch Stumbleupon, das heute noch super ist. Reddit.com dürfte auch vielen ein Begriff sein.

2007 oder 2008 war ich einmal mit den Leuten von Yigg.de etwas trinken. Damals war es das einzige Portal, das so ähnlich wie Digg.com hätte werden können. Nur hat es in Deutschland nicht funktioniert. Im Gegensatz zu den USA waren dort nämlich zu früh SEOs am Werke, die kostenlose Links witterten. So wurden schlechte Webseiten eingereicht, teilweise sogar nach oben gerankt und die wirklichen Nutzer wandten sich mit Grauen ab. Stand heute scheint Yigg so etwas wie Heftig.co zu sein – es hat wohl nicht funktioniert.

Da viele (normale) Webmaster aber mitbekamen, wie erfolgreich Digg.com mittlerweile waren, entstanden auch in Deutschland viele Social Bookmarking Portale. Alle voller SEO Schrott, denn ein fertiges Social Bookmarking Script gab es schon für 50 $ zu kaufen.

Die einzig funktionierende Seite ist noch Webnews.de – wobei man nicht von einem wirklichen Erfolg reden kann. Im Fall Social Bookmarks muss ich leider sagen, dass SEOs diese Idee in Deutschland kaputt gemacht haben. Schade!

Forenlinks

In Webforen sind echte User unterwegs. Wenn die etwas verlinken, dann ist es ein echter Link. Auch Google dachte sich das und zählt bis heute Forenlinks als relevant. Es gibt (bzw. gab) drei Arten von Forenlinks:

  1. Links in Forenprofilen. Man meldet sich an, gibt seine Webseite in seinem Profil an und auf der Profilseite findet man dann den Link
  2. Links in Forensignaturen: Unter jedem (eigenen) Beitrag findet sich dann der Link
  3. Links direkt in Forenthreads

Forenbetreiber hassen SEOs deswegen. Nachdem Webkataloge, Artikelverzeichnisse und Social Bookmarks so langsam nicht mehr „in“ waren, kamen Forenlinks an die Reihe. Auch vorher waren sie schon beliebt, aber nun mehr denn je! User mit jeweils 2 bis 5 Beiträgen ließen irgendwann einen Link zu einem Shop fallen. Oder ein User fragte nach einem „tollen Shop für Mode“ und der nächste User (mit gleicher IP) antwortete dann mit einem wirklich super Shop.

Blogkommentare

Blogkommentare für Linkbuilding zu nutzen war ebenfalls lange Zeit eine ziemlich gute Idee. Zwar sind die meisten Blogs (mit WordPress) standardmäßig auf „Nofollow“ geschalten, jedoch gab es damals auch Plugins, die das Nofollow entfernten. Auch Seokratie hatte anfangs „Dofollow-Blogkommentare“. So schaffte man es, dass mehr Leute kommentierten. Teilweise hatten die Leute dann (damit das Keyword auch im Linktext war) seltsame Vornamen: Ein bekannter Vertreter war etwa „Bernd Sonnensegel“, den die älteren SEOs noch durch den damaligen Sistrix Post kennen: Grüße an Bernd Sonnensegel.

Mittels diverser Spezialsoftwares konnte man auch vollautomatisch Blogkommentare ablassen. Und kann man noch heute. Seokratie bekommt etwa einen Spamkommentar pro Minute ab, Akismet hält diese Gott sei Dank von der Moderation ab.

Frage-Antwort Portale

(Beitrag eines 2-Tage alten Users) „Kennt jemand einen guten Online Shop für Druckerzubehör?“

(Erster Beitrag eines neuen Users, der sich extra für diese Antwort registriert hat) „Ja, hier ist ein Shop für Druckerzubehör günstig

Da mag ich doch viel lieber die Fragen echter User, etwa von Jenny23Kassel. 🙂

jenny23

Hier geht es zum ganzen Thread von Jenny23kassel

„Freeblogs“

Auf WordPress.com , Blogger.com und hunderten anderer Freeblog-Hoster kann man seinen eigenen, kostenlosen Blog erstellen. Als Artikelverzeichnisse nach und nach abgestraft wurden, ging man dazu über, solche Freeblogs mit Content zu füllen. Das Beste: Man konnte so viele Beiträge veröffentlichen, wie man wollte! Mit Tools wie Linkfarmevolution ging das auch noch vollautomatisiert und man konnte zehntausende solche Blogs betreiben – ohne großen Aufwand. Wenn Euch einmal ein XY.wordpress.com Blog über den Weg läuft, in dem es im ersten Post um „Günstige Handtaschen“ geht, im zweiten dann um „Wie finde ich einen guten Kreditvergleich“, dann wisst Ihr, warum das nicht mehr funktioniert.

Private Blog Networks / Linknetzwerke & Expired Domains

Was, wenn jemand eine Domain löscht, die Backlinks hat? Sie wird von SEOs erneut registriert und reaktiviert. Danach dient sie als Linkschleuder. Und nebenbei kann man sie auch noch untereinander verlinken. Das Beste: Im Gegensatz zu Freeblogs oder Artikelverzeichnissen hatte man die volle Kontrolle über solche Linknetzwerke, weil man sie selbst gehostet hat. So mancher hatte zehntausende (!) von Expired Domains im Einsatz. Obwohl insbesondere in den letzten zwei Jahren diese Netzwerke großflächig deindexiert wurden, scheinen sie im kleinen Rahmen noch zu funktionieren. Aber Vorsicht, denn das fliegt Euch früher oder später garantiert um die Ohren!

Tier 1 / Tier 2 Links

Eine Methode, mit spammigen Links zu arbeiten, war es früher unter anderem auch, mit verschiedenen Ebenen an Links zu arbeiten. Man erstellte Satellitenseiten mit Links zu seinem Hauptprojekt. Diese Seiten beschoss man nun mit tausenden von „Spamlinks“, damit sie Domainpopularität bekommen und diese Power an das Hauptprojekt weitergeben würden. Meistens waren es Expired Domains, die dann noch „ausgeschlachtet“ wurden. Wenn die Seiten nicht mehr gut für Google waren, schaltete man diese Links einfach wieder ab.
Heutzutage fliegen solche Seiten in der Regel ziemlich schnell aus dem Index und ich kenne eigentlich niemanden mehr, der mit verschiedenen Linkebenen arbeitet. Wenn, dann schießt man die Spamlinks direkt auf sein (entbehrliches!) Projekt. Eine gewisse Zeit geht das gut. Wenn dann der große Knall kommt, baut man das nächste Projekt auf. Mit langfristig geplanten Projekten oder gar Euren Existenzen solltet Ihr das natürlich nicht machen.

Linkkauf

Linkkauf gab es schon immer und wird es auch immer geben. Meine Meinung zu Linkkauf kennt ja jeder.

  • Footerlinks
  • Blogroll Links
  • Als Antwort auf Artikelverzeichnisse dann „Postlinks“, „Contextlinks“
  • Als dann nachträglich eingefügte Links in Blogs abgestraft wurden „Freshlinks“ / „Newlinks“
  • Als Linkverkauf dann nicht mehr so super angesehen war „Advertorials“
  • Zwischendrin dann auch einmal sogenannte „Presell-Pages“. Dabei wurden bekannte Subdomains (v.a. von Zeitungen) erstellt, also www.onlineshop.zeitungsmarke.de und auf diesen dann Links zum Online Shop gesetzt. Die „erweiterte Version“ war noch mehr sneaky: Diese Seiten wurden auf Noindex gesetzt, gleichzeitig die komplette Subdomain per Rel=Canonical auf den Shop gelinkt.
  • Hier (ich glaube so um 2010) wurden dann Links nicht mehr gemietet, sondern nur noch per Einmalpreis gekauft. Vorher war es üblich, für einen Blogpost bis zu 50 Euro monatlich (!!!) zu zahlen.
  • Als Advertorials dann nicht mehr so gut angesehen waren „Seeding“ / „irgendwas -Kampagnen“ oder / „irgendwas Marketing“
  • Was kommt demnächst? Sorry für den Ausdruck aber

same-shit

Gastbeiträge

So, ab hier kommen wir in Gefilde, wo die Links zählen. Gastbeiträge sind die ersten Links in diesem (bisher sehr langen) Blogpost, die etwas bringen – solange man es nicht übertreibt. Matt Cutts hat dazu Anfang des Jahres deutliche Worte gefunden, dann aber wieder relativiert. Nicht alle Gastbeiträge sind schlecht, aber „Low-Quality Linkbuilder“ haben diese eben für sich entdeckt (nachdem obige Dinge nichts mehr bringen) und fischen jetzt auch in diesem Bereich.

Infografiken

Infografiken waren noch vor zwei Jahren sehr selten in Deutschland. Mittlerweile gibt es sie wie Sand am Meer – und wir bekommen auch oft Anfragen, ob wir Infografiken einbinden. In der Regel tue ich das nicht, wie die meisten Webmaster. Was ich aber gerne mache, ist das Ganze auf Facebook oder Twitter zu teilen. Einen Blogpost sind mir die meisten Infografiken nicht wert, außer es sind meine eigenen. Ich finde, dass Infografiken super sind, um seinen Usern Daten in komprimierter Form zu präsentieren. Zum Linkbuilding taugen sie allerdings nichts, beziehungsweise nur am Rande.

linkbuilding

Umfrage unter deutschen SEOs im Juli 2014 auf Seokratie.

 

 2007-201X: Natürlicher Outreach / Seeding – etc.

Kommen wir mal zum Anfang zurück: Mit der gleichen Domain, bei der ich Webkatalogeinträge gemacht hatte, habe ich 2007 auch bei einem Webmaster angefragt, der eine ziemlich bekannte Seite im PC-Bereich hatte. Dort gab es eine Rubrik „Nützliche Links“. Ich schrieb ihm eine E-Mail, ob er meine Webseite dort verlinken könnte?

Er meinte, dass ihm mein Projekt gut gefallen und er mich in die nützlichen Links aufnehmen würde. Allerdings schaut er einmal pro Monat alle Links an, ob die Seiten weiterhin noch empfehlenswert sind. Wenn ich (als SEO) irgendeinen Blödsinn mit der Domain machen würde, würde ich sofort wieder rausfliegen.

Diese Links bringen auch weiterhin etwas: Kostenlos und freiwillig gesetzte Links von anderen Webmastern.

SEO Wahlen 2014

Die SEO Wahlen 2014 sind heute auf SEO United gestartet. Ich würde mich freuen, wenn Ihr die ein oder andere Stimme für Seokratie abgeben würdet! 🙂

vote-seokratie

Betrunken Gutes tun!

Heute abend findet Betrunken Gutes Tun statt! Glühwein (für München) habe ich schon eingekauft! Wir schicken Münchner trinken sogar Bio-Glühwein!

gluehwein

Der Glühwein für München steht schon bereit!

In

  • 21 Städten
  • trinken 1.095 angemeldete Trunkenbolde
  • zusammen mit 112 Sponsoren
  • Glühwein oder Punsch, um Gutes zu tun! Sei dabei, in Deiner Stadt!

www.BetrunkenGutesTun.de

Jetzt teilen: Share on Facebook0Tweet about this on TwitterShare on Google+8Email this to someoneShare on LinkedIn4

E-Book: Der Weg zum erfolgreichen Online Shop

  • Das 47-seitige E-Book mit 72 konkreten Tipps für Deinen Online Shop
  • Einmal wöchentlich exklusiver Content für das Marketing Deines Shops
  • Unser Newsletter (1-2x pro Woche)
E-Book kostenlos downloaden

21 Kommentare

  • Schöner Artikel!

    SEO via Forum kenne ich aus der Sicht des Betreibers! Wir hatten von 2008 bis Mitte 2014 selbst ein Forum. Letztes Jahr bekamen wir vermehrt Registrierungen, die sich anfangs in die Thematik (Handball) einbrachten und nach 3-4 Posts dann mit Links um sich geschmissen hatten! Diese Bastarde wurden eine wahre Seuche.

    SEO schön und gut, mache ich auch, aber von Methoden wie Links in Foren oder Blog-Kommentaren zu posten hatte ich sehr schnell Abstand genommen, da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie lässtig diese „SEOs“ sind und dem Betreiber zusätzliche Arbeit (und ggf. Kosten) aufbrummen!

    Meiner Meinung nach sollten Suchmaschinen Linkbuildung auf diese Art und Weise hart bestrafen!

  • Julian Dziki

    @Sebastian, das machen Sie ja schon.
    Übrigens ist das auch juristisch gesehen „Schleichwerbung“ und auch strafbar.

  • Ein wiedermal interessanter Beitrag.
    Das 48% immer noch mit Forenlonks arbeiten wundert mich zwar ein wenig, wird mich aber nicht dazu bringen. Zu mühsam bis man sich dort mal einigermassen etabliert hat.
    Viel Spaß beim „gutes tun“ 😉

  • Oha, da schau an, dann ist ja jetzt der Übeltäter gefunden, der meinen Online Shop bei dmoz links liegen gelassen hat! Verblüffend auch noch, dass der damalige dmoz Editor im selben Keyword Jagdrevier gewildert hat. 😉

    Ja, der Webkatalog Submitter und Linkbuilding im Jahr 2007, schön und einfach war die Zeit!

  • Schöner Artikel!

    Aus der „guten, alten“ Zeit fehlen quasi nur noch die Presseportale! Verkappte Pressemitteilungen standen eine Zeit lang auch mal hoch im Kurs beim Linkaufbau, wenn ich mich recht erinnere… ;-)!

    Viele der antiquierten Methoden funktionieren – leider! – auch heute noch nur allzu gut, zumindest kurzfristig und in weniger umkämpfter Nischen. Aber ein Sinneswandel immerhin ist langsam erkennbar!
    In diesem Sinne: Schöne Feiertage und ein gutes, neues Jahr 2015!

  • Marc

    Danke Julian,
    super interessanter Artikel! Ich mag Rückblicke ja grundsätzlich… Eine Frage an die Gemeinde: Wenn Forenlinks grundsätzlich abgestraft werden, wie wehrt man sich dann gegen echte Links aus Foren? Wird meine Seite in einem Interessen-Forum empfohlen ist das doch eigentlich eine gute Sache. ICh sehe schon die Schwierigkeit, echte von gefakten Links zu unterscheiden. Wie ist es denn aber mit den wirklich echten Links? Schaden sie mir, bzw meiner Seite und wenn ja, was tue ich dem Fall am besten?

  • Julian Dziki

    Hi Marc,
    Echte Links schaden Dir nicht.

    Viele Grüße
    Julian

  • Ronzino

    Gelungener Artikel, sehr gut!

    ich verfolge Deinen Blog jetzt schon seit gut einem Jahr und… Vielen Dank für Deine schnelle Reaktion auf aktuelle Themen und Deine Zusammenfassungen! Vote Seokratie passiert gleich… 🙂

    Zurück zum Thema: Linkbuilding-Methoden – Aktuell:
    Was hälst Du persönlich von solchen Links wie z.B.: muenchen.de – service – branchenbuch -R – 286.html (rechte Spalte)?

    Da scheint für viele in Hamburg, Bremen oder München ein bisschen Post ab zu gehen…

  • Hallo,

    sehr schöner interessanter Artikel. Ich denke Links von Foren sind weniger problematisch. Das sind letzten Endes meiner Meinung nach die Links, die am meisten an Bedeutung gewonnen haben, weil sie mitunter auch nicht so einfach zu bekommen sind und viel Zeit in Anspruch nehmen.

    Grüße

  • Julian Dziki

    Hi Ronzino,

    Von Links aus Branchenbüchern halte ich nichts.

  • Achja, die „Jugendsünden“ von damals! 🙂 Danke für den Artikel, der führt einem nochmal vor Augen, wie man sich auch selber weiterentwickelt (hat).

    Im Bezug auf Branchenbüchern bin ich geteiltert Meinung!

    Hier muss man unterscheiden, ob es sich um ein lokales Unternehmen oder ein deutschlandweites Unternehmen. Desweiteren ob es um ein lokales Branchenbuch oder ein allgemeines.
    Ich habe beispielsweise eine Kundin (Friseurin), die bei koelnerbranchen.de eigenständig einen Eintrag gebucht hat. Ich war dem gegenüber auch eher skeptisch eingestellt. Es handelt sich bei dem Link schließlich um einen gekauften und wiederspricht den Richtlinien von Google, aber das Portal bringt der Kundin (gemessen über GA) ca. 80 echte Besucher im Monat direkt auf die Webseite. Wieviele direkt in den Laden gehen, ohne die Webseite zu besuchen, kann man sowieso fast gar nicht messen. Zudem erscheint sie in der Print-Ausgabe. Von daher finde ich das Geld gut angelegt.
    Ich würde schauen, ob für meine Suchanfrage(n) (z.B. Autowerkstatt Köln) ein Branchenbuch in den Top 10 (mindestens Platz 8) rankt. In der Regel sind das nur noch lokale Branchenbücher. Dort würde ich nach einem Probeeintrag für 2-3 Monate fragen und dann messen, wieviel echter Traffic kommt. Wenn da nichts effektiv rüber kommt, kann man den Eintrag einfach wieder auslaufen lassen bzw. kündigen.

    Grüße aus Hürth bei Köln

  • Julian Dziki

    Hi Steffen,

    Da hast Du natürlich in jeder Hinsicht Recht. Aber für den Link würde ich mich nicht eintragen. Für Traffic schon!

  • Hallo, danke für Ihren super Artikel des ist ein sehr interessantes Thema was Sie da ansprechen macht immer wieder Spaß und natürlich auch Informationsreich einfach ein super Blog. Zum Thema Branchenbüchern muss ich den Steffen Probst recht geben es kommt immer drauf an um welches Unternehmen es sich handelt und es dann egal ist ob Google dagegen ist aber wenn es denjenigen echte Besucher und Kunden bringt ist es sehr gut.

    MfG Alexander

  • Hi,

    sehr guter Beitrag, gefällt mir wirklich. Am besten ist doch die LSD-Tante aus Gutefrage.net 😀 😀 😀 Kann man ihr nicht einen Affiliate-Link zu einem Shop mit legalen Haschisch aus Holland oder so senden? Damit sie wieder runterkommen kann 🙂 Echt der Hammer, kannte ich noch nicht!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Willst Du fit in SEO werden?

Abonniere unseren Newsletter und bleibe in Sachen SEO, Inbound- & Online-Marketing auf dem Laufenden.

Du kannst den Newsletter jederzeit wieder abbestellen.