Edgerank: Alles über den Facebook-Newsfeed-Algorithmus

11. Juni 2015  |     |  8 Kommentare
Ein Beitrag von Nadine

Heute erzähle ich euch etwas über den sagenumwobenen „Edgerank“, was dieser eigentlich ist, was er so in seiner Freizeit macht und wie Ihr ihn für den Erfolg Eurer Facebook-Fanpage schamlos ausnutzen könnt.

EInstein Edgerank Facebook

Was ist der „Edgerank“ bzw. Newsfeed-Algorithmus?

Ja, was ist denn nun eigentlich dieser „Edgerank“? Im Grunde ist er das Einhorn unter den Facebook-Kennzahlen: Irgendwie hat jeder schon einmal davon gehört, aber wirklich gesehen hat ihn noch niemand, auch von Seiten Facebooks heißt es, dieser „Edgerank“ sei ein Mythos – gibt es ihn also oder gibt es ihn nicht?

*Trommelwirbel*

JA es gibt ihn, nur ist der „Edgerank“ ein Relikt aus dem Jahre 2010 und wurde eher inoffiziell als solcher betitelt. Der Name wird auch nicht gerne gehört, er ist also nicht nur Einhorn sondern auch ein bisschen Voldemort. Genau genommen handelt es sich um den Facebook Newsfeed-Algorithmus. Dieser entscheidet, was in den Newsfeed des einzelnen Nutzers gelangt und was nicht. Und das ist auch gut so!

Am Anfang war der „Edgerank“…

Um ein Grundverständnis für den Newsfeed-Algorithmus zu bekommen, sollten wir beim Stand von 2010 anfangen, da war dieser noch einfacher zu erklären. Der „Edgerank“(Σ) wurde durch drei Faktoren, die zusammenspielen, berechnet:

Formel Edgerank Facebook

Σ= Ue x We x De: So wurde der Edgerank berechnet – via socialbakers.com

 

  • Affinity (Ue): Der Affinity-Score wird durch die Beziehung, die eine Seite mit dem Nutzer aufgebaut hat, gemessen. Je stärker interagiert (geliked, kommentiert, geshared) wird, desto höher ist der Affinitätswert. Gefällt beispielsweise eine Seite vielen Freunden von Euch, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte dieser Seite in Eurem Newsfeed erscheinen, höher.

 

  • Weight (We): Es gibt zwei Typen von Gewichtungen: Posts und Interaktionen. Der „Edgerank“ berücksichtigt hierbei, ob der Beitrag ein Foto, ein Video, ein Link oder Status-Update ist. Hinzu kommt die Wertung von Interaktionen: Shares und Kommentare erfordern mehr von einem User als ein einfaches „Gefällt mir“ und werden daher stärker gewichtet und erreichen mehr Nutzer.

 

  • Decay (De): Time Decay – Das Engagement tritt innerhalb von Minuten auf: Facebook sortiert nicht in chronologischer Reihenfolge, dennoch spielt der Faktor Zeit für den Algorithmus eine Rolle. Erfahrungsgemäß treten innerhalb von wenigen Minuten nach Veröffentlichung des Posts die meisten Reaktionen auf. Je aktueller, desto besser also.

 

Jetzt kommt allerdings die Krux: Niemand wusste, wie genau die Faktoren berechnet werden und in welchem Verhältnis – den Algorithmus also mathematisch beeinflussen? Das war auch mit nur drei Faktoren schon nicht möglich.

Was wurde aus dem „Edgerank“?

Ähnlich wie Pinguin und Panda bei Google, wurde auch der „Edgerank“ bzw. Newsfeed-Algorithmus von Facebook immer wieder angepasst und verbessert.Im Detail: Was wurde geändert am Newsfeed-Algorithmus?

2012 – Reichweite von Seitenbeiträgen wird reduziert

Ziemlich zeitgleich mit der Einführung der “Promoted Posts” sank bei vielen Seitenbetreibern auch die Sichtbarkeit der einzelnen Beiträge. Von Rückgängen der organischen Reichweite von 5% bis hin zu 40% war sogar die Rede. Das führte natürlich zu wilden Spekulationen: Drosselte Facebook mit Absicht die organische Reichweite, damit Seitenbetreiber mehr Reichweite kaufen mussten? Fakt aber war: Nach diesem Update hatten Seiten, die gute und zielgruppenspezifische Inhalte publizierten, trotzdem hohe Reichweiten.

Anfang August 2013 – “Story Bumping” und “Last Actor”

Nachdem Facebook im Laufe von 2012 und der ersten Jahreshälfte von 2013 nicht viele Änderungen eingeführt, bzw. preisgegeben hatte, standen im August 2013 gleich zwei Neuerungen an.

  • “Story Bumping”: Wenn ein Nutzer in seiner Abwesenheit einen Post mit vielen Interaktionen verpasst, wird ihm dieser zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal weiter oben im Newsfeed angezeigt, sobald er zurückkehrt.
  • “Last Actor”: Die letzten 50 Personen und Pages, mit denen ein Nutzer interagiert, sollen noch einmal besondere Aufmerksamkeit im Newsfeed bekommen.

Auch diesmal hatten Seiten mit guten und zielgruppenrelevanten Inhalten nichts zu befürchten.

Ende August 2013 – High Quality Content

Vorbildlicherweise gewährte Facebook den Seitenbetreibern mehr Einblick in die Änderungen des Algorithmus und erklärte in diesem Fall alle Änderungen am Newsfeed. Dieses Update hatte zur Folge, dass die Fans von Seiten Beiträge sehen, die für sie am interessantesten erscheinen. Hinzu zum klassischen „Edgerank“ kamen noch weitere Faktoren, wie z.B.

  • Ist der Inhalt aktuell und relevant?
  • Erscheint die Quelle vertrauenswürdig?
  • Wird es mit Freunden geteilt oder würde man es weiterempfehlen?
  • Ist der Inhalt tatsächlich interessant oder ein Versuch den Newsfeed auszutricksen? (Aufforderung zum Liken, Kommentieren, etc.)
  • Kann man den Post als minderwertig qualitativ oder reinen Meme bezeichnen?
  • Würde man selbst sich beschweren, wenn man den Post im Newsfeed hätte?

Und wieder einmal: Qualitativ hochwertige Inhalte bleiben gute Inhalte.

Dezember 2013 – Mehr relevante Nachrichten & Änderung im Story Bumping

Auch dieses Update sollte zur Qualitätssteigerung des Newsfeeds beitragen und dafür sorgen, dass dem User bessere Inhalte angezeigt werden:

  • Mehr relevante Nachrichten: Qualitativ hochwertige Nachrichten (ähnlich Google News) werden gegenüber „unechten News“ wie Memes bevorzugt. Außerdem zeigte Facebook schon zuvor weitere thematisch passende Nachrichten nach dem Inhalt an.
  • Änderung im Story Bumping: Nach dem Klick auf einen Link war es sehr schwer neue Kommentare und Konversationen unter dem Beitrag zu verfolgen. Deshalb hat Facebook ältere Inhalte, die neue Kommentare hatten, weiter oben im Newsfeed angezeigt.

Januar 2014 – Mehr Reichweite für Link-Posts

Nachdem im Jahr 2013 alle Zeichen auf weniger Reichweite für Seitenbetreiber standen, brachte der Januar 2014 Licht ans Ende des Tunnels. Facebook kündigte an, dass zukünftig Link-Posts deutlich mehr Reichweite als z.B. Status-Updates haben werden, da laut Facebook hier deutlich mehr Interaktionen hervorgerufen werden.

April 2014 – Weniger Reichweite für “Like-baiting”, wiederholende Inhalte und Spam

Hier gab es zeitgleich mehrere Änderungen im Newsfeed, die wieder einmal die Qualität für den Nutzer verbessern sollte.

  • „Like-baiting“: Jeder kennt die Posts, in denen man zum Liken, Kommentieren oder Teilen aufgefordert wird – sie wurden mit diesem Update durch weniger Reichweite abgestraft.
  • Wiederholende Inhalte: Freunde und Seiten neigen dazu, interessante Inhalte erneut zu teilen. Das führt dazu, dass oftmals Videos und Bilder wieder und wieder hochgeladen werden. Die Folge: Wenn man zum 10. Mal das lustige Katzenvideo im Newsfeed hat, ist es irgendwann langweilig. Wer zu spät virale Inhalte erkennt, wird also mit Einbußen der Beitragsreichweite bestraft.
  • Spam: Links, die auf leere bzw. mit Ads überladene Seiten führen, werden im Newsfeed nicht mehr angezeigt.

Mai 2014: Weniger Reichweite für Frictionless Sharing

Dieses Update sollte den Usern mehr Kontrolle darüber geben, was sie aus Apps heraus sharen. Frictionless Sharing ist eine Berechtigung der App, die es erlaubt im Namen des Users zu Posten. Ein bekanntes Beispiel ist Spotify, das „einfach postete“, welches Lied man gerade hört. Viele User fühlten sich dadurch gestört, kaum Kontrolle darüber zu haben, was sie posten – Facebook reagierte mit weniger Reichweite für diese Beiträge.

Juni 2014: Bessere Videos

Diesmal widmete sich Facebook der Optimierung von Videos im Newsfeed. Hierfür betrachteten sie aber nicht nur die Interaktion mit entsprechendem Inhalt, sondern auch die Dauer. Ein weiterer Aspekt: Schaut ein User generell viel und gerne Videos, werden ihm diese häufiger angezeigt, tut er dies nicht, hat er weniger im Newsfeed. Wenn außerdem viele User das Video abbrechen, wird dieses als qualitativ minderwertig eingestuft und weniger Usern angezeigt.

August 2014: Weniger Reichweite für Click-Baiting

Liebe „Nachrichten“-Seiten, dieses Update hattet ihr euch selbst zuzuschreiben. Betroffen waren hier nämlich Links mit einer allzu reißerischen Headline (OMG ich musste noch nie so hart lachen, bis ich DAS gesehen hab), die dann doch nur auf einen „normalen“ Artikel führten. Klar, das motiviert zum Klicken, wenn der Inhalt dann aber doch nur durchschnittlich ist, ist die Verweildauer gering und somit auch die Beitragsreichweite.

September 2014: Mehr Reichweite für Trending Topics

Mit diesem Update will Facebook jedem die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit zeigen. Wenn beispielsweise wichtige Sportveranstaltungen laufen, die man auch selbst verfolgt, werden Postings zu diesem Thema verstärkt im Newsfeed angezeigt, da Facebook automatisch davon ausgeht, dass dieses Thema von besonderem Interesse für den Nutzer ist. Zudem spielt die Aktualität des Themas eine Rolle: Eine Woche nach dem WM-Finale interessiert es schon kaum noch jemanden.

November 2014: Weniger Reichweite für werbelastige Posts

Zwei Monate später widmete sich Facebook den werbelastigen Postings. Damit sind natürlich nicht die „Promoted Posts“ gemeint, sondern beispielsweise Hinweise auf Sonderangebote wie „…nur noch heute 50%…“. Die Interaktionsrate und somit die organische Reichweite war bei diesen Posts eh nie sonderlich hoch, machte also nur Sinn diese weniger im Newsfeed anzuzeigen.

Januar 2015: Weniger Reichweite für Hoaxes

Als erste Aufgabe für dieses Jahr nahm sich Facebook vor Hoaxes aus dem Newsfeed zu verbannen. Hierbei handelt es sich vor allem um Falschmeldungen im Nachrichtenformat, die nur den Sinn haben Nutzer auf die eigene Seite zu lotsen. Betrifft also nur die allerwenigsten Seiten, seriöse Fanpages müssen sich also keine Gedanken machen.

April 2015: Bessere Balance zwischen Freunden und Seiten

Im April dieses Jahr nahm Facebook die Verbesserung des Nutzererlebnisses und somit die Bedürfnisse der User in Angriff. Eine bessere Balance zwischen Beiträgen von Freunden und Seiten soll mithilfe von drei Änderungen hergestellt werden. Dieses Update stellte im Vergleich zu älteren so einiges auf den Kopf, zumindest aus Sicht von Seitenbetreibern. Grund genug um im folgenden Abschnitt detaillierter darauf einzugehen.

Newsfeed Update April 2015 – was wurde umgestellt und wie könnt Ihr handeln?

Wie schon bei vielen Updates zuvor geht es Facebook im Grunde um das Nutzererlebnis und darum, dass der User nur Inhalte sieht, die ihn auch wirklich interessieren. Diesmal bezieht sich die Änderung im Newsfeed allerdings nicht auf eine bestimmte Beitragsart – die richtige Balance zwischen Freunden, Unternehmen, Promis, Gemeinnützige Organisationen, etc. soll hergestellt werden. Nur: Nicht jeder Mensch ist gleich, das hat natürlich auch Facebook erkannt.

Elephant Walking On Rope, Outdoor

Die richtige Balance ist nicht nur dem User, sondern auch Facebook wichtig.

Was ist jetzt anders?

In Form von Nutzerumfragen zum persönlichen Newsfeed sammelte Facebook Verbesserungsvorschläge und lernte, wie Nutzer ihren Newsfeed verwenden. Sie nahmen sich das Feedback zu Herzen und entwickelten drei Neuerungen:

  1. Wenn Nutzer nur über wenig unterschiedlichen Inhalt in ihrem Newsfeed verfügen, also wenig Freunde oder kaum Seiten geliked haben, sehen sie nun häufiger unterschiedliche Beiträge derselben Quelle – die ursprüngliche Regelung hat Facebook also gelockert. Wozu? Jetzt können auch diese Nutzer mehr Zeit im Newsfeed verbringen, ohne immer wieder die gleichen, alten Posts zu sehen.
  2. Weiter oben im Newsfeed sind nun Beiträge von Freunden zu finden, denen man gerne folgt, sodass man nichts mehr verpasst, auch wenn man nur kurz über den Feed scrollt. Keine Sorge, auch Posts von Seiten werden noch angezeigt – Facebook sorgt nur für eine bessere Balance zwischen den verschiedenen Beitragsquellen.
  3. Einige Nutzer finden Beiträge zu Kommentaren oder „Gefällt mir“-Angaben von Freunden auf Seiten, denen man selbst nicht folgt, störend. Diese werden nun weiter unten oder gar nicht mehr im Newsfeed angezeigt.

Und nun?

Wie schon gesagt, diese Änderungen legen Seitenbetreibern ganz schön viele Steine in den Weg. Gerade virale Effekte haben es jetzt nicht mehr ganz so einfach, sind jedoch nicht unmöglich! Worauf kommt es also an?

Ganz einfach: Hört auf Tante Facebook! Wer das nicht macht ist selbst schuld. Seitenbetreibern werden z.B. hier viele nützliche Tipps gegeben – mal kurz zusammengefasst:

Kurz fassen!

Niemand liest gerne Romane, wenn er nur mal schnell den Newsfeed checkt.

Ansprechende Bilder!

So wird im Newsfeed mehr Aufmerksamkeit auf Euren Beitrag gelenkt und sie animieren zur Interaktion.

Zielgruppe, Zielgruppe, Zielgruppe!

Das kann man nicht oft genug sagen: Gebt Euren Nutzern, was sie wollen und was zu ihnen passt.

Qualität vor Quantität!

Überlegt Euch gut, was und wie Ihr postet. Lieber weniger, hochwertige Inhalte als viel aber dafür minder qualitativ.

Schenkt Aufmerksamkeit!

Wenn Kunden Beiträge verfassen oder kommentieren, solltet Ihr ihnen antworten.

Bleibt aktuell!

Tagesaktuelle Themen oder Feiertage im Blick zu haben hilft dabei.

Fazit

Wer sich regelmäßig informiert und auf dem neusten Stand bleibt, kann seine Seite immer wieder dem Newsfeed-Algorithmus anpassen und so erhebliche Einbußen verhindern. Klar ist das natürlich keine Garantie für den Megaerfolg und kleine Rückschritte gehören zum Facebook-Leben oft dazu. Aber wäre es nicht auch ein bisschen langweilig, wenn immer alles easy ist und gleich bleibt? Wo bleiben dann der Ehrgeiz und die Kreativität…

Infografik zu den Newsfeedänderungen

Hier haben wir die Newsfeedänderungen noch in einer kleinen Infografik zusammengefasst:

infografik newsfeed algorithmus facebook updates

Foto: ©iStock / AaronAmat

Beitragsbild: cognitos.ca

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8 Kommentare

  • Dina

    Danke für diesen sehr guten Artikel, die Tipps am Ende und die Infografik. Hat geholfen und wird geshared!

    Schauen wir mal, wie weit Facebook seine Seitenbetreiber noch treibt…

  • Nadine

    Danke für das Feedback, das motiviert natürlich für weitere Tipps und Artikel 🙂

    Ja, wir werden sehen…

  • Danke für den ausführlichen und informativen Artikel! Bei allem Gemecker über Facebook hilft vermutlich der Gedanke, dass es ja irgendeine Art von Algorithmus geben muss, auf Basis dessen die Steuerung der Unmengen an Posts erfolgt. Und: Im Zweifelsfall lieber eine geringere Reichweite als gar keine … 😉 Last but not least sollte man sich eben auf die Kriterien einstellen, wenn man sie kennt. Und Du hast sie ja benannt, Nadine … 😉

  • Vielen Dank für die super verständlichen Infos – klasse Beitrag!
    Schiebe das sofort an unsere Facebook-Beauftragten… 🙂

  • Bello

    Erstmal Daumen hoch für die Infografik, immer wieder schön anzusehen!

    Oben angesprochen wurde der Punkt „Trending Topics“. Ein solch aktuelles Topic wäre ja beispielsweise die Frauen Fussball Wm. Wie verhält es sich jetzt, wenn ich als Unternehmensseite immer wieder auf solche Dinge eingehe und diese mit meinen Posts verknüpfe? Bringt mir das einen Ranking Vorteil oder eher nachteilig weil komplett themenfremd und eigentlich kein qualitativer Content der zu den Produkten des Unternehmens passt?

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