So findest Du den perfekten Domainnamen für Dein Unternehmen

18. Januar 2017  |     |  11 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Die Wahl des richtigen Unternehmensnamens steht meist ganz am Anfang einer Geschäftsidee und ist eine folgenschwere Entscheidung. Hinterher wird der Name nur selten geändert, denn die Nachteile einer Namensänderung sind sehr groß. In diesem Artikel möchte ich Dir einige Tipps geben, die sich bei der Wahl von Unternehmensnamen in Kombination mit Domainnamen auszahlen. Wie finde ich einen guten Namen und worauf muss ich achten?

1. Kurz und einprägsam

Dein Unternehmensname sollte möglichst kurz sein. Google, Yahoo oder Facebook haben zwei Silben, einige andere Unternehmensnamen meistens drei. Einprägsam bedeutet für mich, dass man beim Sprechen wissen sollte, wie man ihn schreibt. Denn viele potentielle Kunden geben Deinen Unternehmensnamen hinterher bei Google ein und dann sollte er schon gut verständlich sein. Wenn Du nicht vorhast, sofort in die USA zu expandieren, denke an typische deutsche User und vermeide englische Namen oder solche Namen, bei denen man nicht auf Anhieb weiß, wie man sie ausspricht.

2. Keyworddomain? Ja, aber…

Wer Luftmatratzen verkauft, der hat gute Chancen mit der Domain Luftmatratzen.de. Keyworddomains haben immer noch einen kleinen Rankingvorteil bei Google, er nimmt jedoch ständig ab. Viele Unternehmer (und SEOs) meinen zwar, das Keyword sollte auf jeden Fall im Domainnamen vorkommen. Das ist aber definitiv nicht der Fall. Sobald es sich nicht mehr um die „reine“ Keyworddomain handelt (z.B: Luftmatratzen-kaufen.xyz), ist der Vorteil des Keywords fast vollkommen verflogen.

Da die Klickrate heute eine entscheidende Rolle spielt, musst Du abwägen: Viele User klicken heute ungern auf XY-kaufen.de, weil sie dahinter eine qualitativ minderwertige Seite vermuten. Eine schlechte Klickrate kann zu schlechten Rankings führen. Der Domainname kann dabei eine entscheidende Rolle spielen. Wählst Du also ein XY-guenstig.de in einem Segment, wo es den Suchenden herzlich egal ist, ob die Artikel günstig sind, dann könnte die schlechte Klickrate dazu führen, dass Du auf keinen grünen Zweig kommst. Daher: Keyworddomain gerne und immer, aber vermeide es, wie eine billige Affiliate- oder Shopseite zu „klingen“. „SEO-guenstig.XY“ wäre so ein Name, den ich nicht unbedingt nehmen würde. Außerdem funktioniert hier ein Branding sehr schlecht.

Früher war ein Argument für Keywords im Namen, dass man dann beim Verlinken automatisch das Keyword im Linktext verlinkt hat. Dieser Vorteil ist heute zu vernachlässigen. Ich denke nicht, dass Google heute noch Linktexte zum Ranking heranzieht, zumindest nicht mehr so wie damals.

3. Eine .DE Domain? Meiner Meinung nach ein Must-Have!

Noch schlimmer ist es, wenn man zwar die Keyworddomain, aber keine .de Domain nimmt. Manche nehmen dann die .com, .net, .info, .biz oder .org-Version, um günstig eine Keyworddomain zu haben. Oder es gibt dann noch die die „Exotendomains“ mit neuen Domainendungen (.shop oder .bayern). Während ich finde, dass die .com-Domain in manchen Bereichen noch zu vertreten ist, sollte man meiner Meinung nach von allen anderen Endungen Abstand nehmen. Warum? Nun, wenn Du die .de-Domain in Deinem Bereich nicht bekommst, dann hat sie bereits jemand anderes. Und dieser jemand wird umso mehr von Deiner Bekanntheit profitieren, je bekannter Du Dein Unternehmen machst. Noch schlimmer: Er / Sie kann früher oder später ein Konkurrent werden oder einer Deiner Konkurrenten kauft den Domainnamen und hat dann die .de-Version Deines Unternehmensnamens.

Hinzu kommt, dass in Deutschland die Suchenden einer .de-Domain am meisten vertrauen. Überlege Dir einmal:

Auf welches dieser Ergebnisse würdet Ihr am ehesten klicken? (Zwei Nennungen möglich)

Ergebnisse anzeigen lassen

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Auf welches dieser Ergebnisse würdest Du am ehesten klicken?

Klickraten auf unterschiedliche Versionen einer Domain zeigen ein eindeutiges Ergebnis: .de-Domains werden in Deutschland viel häufiger geklickt als .com-Domains. Und in anderen Ländern ist es noch deutlicher: .at-Domains haben in Österreich einen gewaltigen Vorteil. Ist ja auch klar: Österreicher sind es leid, ständig deutsche Online Shops (mit hohen Versandkosten) in den Suchergebnissen zu haben und freuen sich richtig, wenn es einmal jemanden gibt, der auch direkt in Österreich sitzt. Und seit es hreflang gibt, ist es auch international kein Nachteil mehr, wenn man mehrere unterschiedliche Domains hat.

4. Keine Bindestriche, keine Zahlen – und Umlaute?

Meine feste Überzeugung ist, dass Zahlen und Bindestriche in vielen Fällen dazu führen, dass der Unternehmensname irgendwie „billig“ klingt. Vermeide daher Bindestriche und Zahlen, so gut es geht. Normalerweise greifst Du ja nur dazu, wenn Du eigentlich „die“ Keyworddomain zu Deinem Thema möchtest, sie allerdings bereits vergeben ist. Statt Luftmatratzen.de holst Du Dir dann also Luftmatratzen-Shop.de oder Luftmatratzen24.de . Aus meiner Sicht ist es besser, auf das Keyword im Namen komplett zu verzichten, bevor man auf die -shop.de, -24.de oder gar die -guenstig.de zurückgreift. Einzige Ausnahme: Spirituosen-Superbillig.de bzw. nun aus unerfindlichen Gründen eine .com-Domain. Der Name ist mittlerweile ein Markenname geworden, ähnlich wie Ab-in-den-Urlaub.de. Diese Domains haben es allerdings trotz, nicht wegen des Bindestrichs Erfolg gehabt.

Bei Umlaut-Domains solltest Du alle möglichen Versionen haben. Also nicht nur die Olivenöl.de, sondern auch die Olivenoel.de. Dann spricht eigentlich nichts dagegen. Hast Du das entsprechende Pendant nicht, musst Du damit rechnen, dass ein Wettbewerber die Domain kauft. Ebenso verhält es sich mit Bindestrichen. Wenn Du Deine Domain registrierst, dann registriere Vertipperversionen, Umlaute, Bindestriche sowie z.B: die .at-Version am besten gleich mit!

5. Fantasienamen? Perfekt zur Markenbildung

Ich bin mittlerweile ein Fan von Fantasienamen geworden. Warum? Weil man damit sehr gut eine Marke etablieren kann. Bose, Dell, Bogner, Boss, Porsche, Mercedes oder Rolex: Sie alle sind Fantasiebegriffe oder Nachnamen bekannter Luxushersteller, die natürlich großen Wert auf Branding legen. Und das geht am besten mit einem Eigennamen.

Achtung: Wenn ich einen Eigennamen gefunden habe, fehlt bei mir oft das „Wow“, weil ich mit diesem Namen nichts verbinde. So war es auch bei Seokratie. Ich habe einen Namen für meinen Blog benötigt und ehrlich gesagt keine großen Emotionen für diesen Namen gehabt. Heute ist dieser Name für mich und für viele andere Blog, Arbeitgeber, Philosophie und hat sehr viele Bedeutungen und Emotionen. Besonders natürlich für mich, denn mit Seokratie verbinde ich mittlerweile 10 Jahre meines Lebens. Das Alles fehlt natürlich, wenn Du ein neues Unternehmen gründest. Der Name klingt am Anfang „komisch“ und wenn Du Geschäftspartner hast, wird er ihnen zu Beginn vielleicht nicht gefallen.

Aber Du wirst merken, dass nach einigen Wochen der Name immer gebräuchlicher wird und dann irgendwann bei Dir selbst der Branding-Effekt einsetzt. Dieses „Awkward“-Gefühl verschwindet also und der Name – egal welcher – wird relativ schnell mit Bedeutung gefüllt. Darum: Geduld, das wird schon!

Seokraten

Warum heißen wir eigentlich nicht „Seokraten“? Die Antwort ist einfach! Ein Screenshot aus dem Jahr 2008

6. Markennamen: Checken und dann selbst eintragen!

Bei einem Fantasienamen solltest Du unbedingt vor der Registrierung eine umfangreiche Markenrecherche machen. Ob bereits ein Markenschutz für einen Begriff besteht, findest Du auf der Webseite des deutschen Patent- und Markenamtes heraus. Auch eine Google-Suche kann sehr hilfreich sein, denn so verhinderst Du, dass eine internationale Marke mit Deinem Markennamen verbunden wird.

7. Fantasiename mit Konnotation: Ein gutes Duo!

Die absolut beste Lösung für einen Firmennamen finde ich folgendermaßen: Man nimmt sich einen Wortteil und füllt ihm mit dem Keyword bzw. einer Bedeutung, die mit dem zu tun hat, was das Unternehmen macht. Die zweite Hälfte des Namens macht dann die Fantasie aus. Das ist momentan die gängigste Praxis: Stylight, Chocri, Serplorer, Udemy, PicMonkey oder auch Seokratie sind solche Wortschöpfungen. Wichtig ist hier die Konnotation, die mitschwingt: Trifft sie den Kern dessen, was man tut? So wäre AirPeter zum Beispiel ein Name, den ich mit Drohnen oder Fliegen verbinden würde, aber eher weniger mit Luftmatratzen. Hingegen ist Luftishop ein Domainname, wo ich schon auf die Idee kommen könnte, dass es sich dabei um einen Luftmatratzenshop handelt.

Mein Tipp: Nenne fremden Leuten Deinen Wunschnamen und lasse sie raten, was sich dahinter verbirgt. Die Konnotation muss nicht immer absolut stimmen, aber wenn die Mehrheit Deiner potenziellen Kunden errät, womit der Name zu tun haben könnte, dann hast Du einen großen Pluspunkt. Toll finde ich neben den genannten zum Beispiel Knusperreich, MachDudas, Easybill oder Auctionata. Versucht doch einmal herauszufinden, was sich hinter den Namen verbirgt!

8. Vorsicht bei Konnotationen und wechselnden Geschäftsfeldern!

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Eine Konnotation ist nicht immer optimal. So sind wir bei Seokratie ja mittlerweile viel mehr als nur eine SEO-Agentur. Von außen jedoch wirkt es so, als wäre das nach wie vor unser einziger Geschäftsbereich. Wer also vielleicht plant, einmal sein  Sortiment zu erweitern, der sollte prüfen ob der Name auch für neue Bereiche passt.

9. Domains kaufen

Die meisten auch nur halbwegs guten Domains sind heute schon vergeben. Viele wurden von professionellen Domainhändlern registriert. Die meisten Domains gehen allerdings für nur wenige hundert Euro über den Ladentisch. Domains kaufst Du am besten über Sedo oder versuchst einen Direktankauf. Wenn Du Dich mit dem Domainankauf jedoch nicht auskennst, solltest Du vielleicht trotzdem Sedo verwenden, auch wenn die Domain dort nicht angeboten wird. Deren Domainbroker-Service ist ganz gut und funktioniert ähnlich wie ein Immobilienmakler. Wenn eine Domain vergeben ist, allerdings kein Inhalt und Impressum vorhanden ist, dann benutze einfach die Webseite der Denic zur Domainabfrage, das ist die deutsche Domain-Registrierungsstelle. Dort findest Du den Inhaber der Domain heraus.

TLDR? Kurztipps:

  • Benutze einen kurzen, einprägsamen Namen. Überprüfe, ob man ihn beim Hören leicht schreiben kann.
  • Sichere Dir, wenn möglich, eine .DE-Domain
  • Vermeide Bindestriche, Zahlen und Sonderzeichen. Wenn es nicht anders geht, reserviere die jeweiligen anderen Pendants gleich am Anfang mit.
  • Eine Keyworddomain ist gut, aber nicht um jeden Preis. Keyword.de ist super, Keywordkaufen.de macht heute keinen Sinn mehr.
  • Mache unbedingt vorab eine Markenrecherche, um rechtliche Probleme zu vermeiden
  • Fantasienamen klingen vielleicht zu Beginn nicht so toll, werden aber auf Dauer zur Marke!
  • Ideal sind Fantasienamen mit Konnotation, aber Vorsicht bei Erweiterung / Wechsel des Geschäftszweiges!

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Titelfoto: Wakila / Istockphoto.com

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11 Kommentare

Reaktionen auf diesen Beitrag

    • Max

      Servus Julian!

      Schöner Artikel, aber ich glaube, „es kommt darauf an“!!
      Ich vermute, dass es z.B. für die ,shop gute Gründe gibt. Wenn jemand ein Produkt kaufen möchte, klickt er doch wahrscheinlich eher auf .shop als auf .de, meinst du nicht auch?
      Würde ich eine neue Matratze benötigen und wollte ich diese im Internet kaufen, weiß ich bei matartzen.shop sofort, dass ich hier kaufen kann und nicht evtl. wieder auf eine der vielen „Laber“-Seiten lande.

      Schöne Grüße!

      Max

    • Julian Dziki

      Hallo Max! Die .shop-Endung finde ich auch recht interessant. Aber wenn man eine Domain in den Browser eingibt, dann ist das komisch. Probiere doch einmal http://www.Xyz.shop . Die Klickrate könnte ähnlich hoch sein wie bei .de, aber höher ist sie vermutlich nicht. Und trotzdem bleibt: Wer die .de-Domain besitzt, profitiert dann von der gleichnamigen .shop-Domain.

    • Max

      Hallo Julian!
      „Und trotzdem bleibt: Wer die .de-Domain besitzt, profitiert dann von der gleichnamigen .shop-Domain.“

      Das verstehe ich nicht so recht, könntest du mir das näher erklären, inwiefern die .de von der gleichnamigen .shop profitiert?

    • Das mit der .de-Domain sehe ich im Grunde auch so. Man muss sich aber im Klaren sein, dass es auch ein Altersproblemchen ist. Man ist es so gewöhnt.
      So wie wir Kassetten kennen und jeder Teenie fragt, was das denn sei…

    • Julian Dziki

      Hi Max,

      Also wenn ich z.B: die Seokratie.shop hätte und Seokratie bekannt durch Content Marketing / TV / Werbung wird, dann wird immer ein gewisser Prozentsatz der Leute Seokratie.de eingeben. Wenn die Domain einem Mitbewerber gehören würde, hätte er Vorteil von meiner Bekanntheit.

    • Interessanter Artikel!
      Wobei ich kurz erwähnen muss das mir solche Domains wie net oder org oder auch com nicht ausmachen würden. Ich würde genau so oft auf solche Domains klicken wie auf eine de Domain.

      Wobei natürlich eine de Domain für ein deutsches Unternehmen professioneller aussieht, aber das hat ja nichts damit zu tun ob man da lieber drauf klickt. Ich achte dann schon mehr auf komplette Domain. Wenn das so eine lange Domain ist mit tausenden von Bindestrichen dann ist mein Interesse eher geringer. Kurz und knapp sollte es schon sein und natürlich aussagekräftig. Man sollte allein durch die Domain sehen können worum es auf der Website geht.

      Bringt ja nicht viel wenn man die Domain auto-kaufen.de hat und plötzlich auf ne Seite kommt wo es um Pflanzen geht. (Ja, ist jetzt etwas übertrieben das Beispiel) 🙂

      Was solche Domains wie .shop usw … angeht, finde ich es ganz interessant – wobei ich diese Domain nicht unbedingt als Hauptdomain der Seite einstellen würde, sondern eher als Weiterleitung auf die de Domain.

    • Toller Artikel. Möchte noch auf den Hinweis zu Shops eingehen. Diese neuen Domainendungen sind schwierig zum Eingeben. Irgendwie gewöhnt man sich zu sehr an Shop in der Domain und als Endung wird sie nicht beachtet. Wird die Endung .shop hinzugefügt, glaube ich, dass die Besucher dennoch xyzshop.de eingeben.

      Ich habe selbst gemerkt als ich die Domain von Michael S. „papa.online“ eingegeben habe, musste ich mich konzentrieren nicht „papa.de“ einzuhämmern. Diese Endungen sind für den Besucher noch ungewöhnlich.

      Schade, dass du auf den neuen Namen von Yahoo nicht eingegangen bist. Dieser wäre in dem Fall ein gutes Beispiel für deinen Artikel.

      Grüße. *Sackratten ))

    • Hi Julian,
      danke für den guten Artikel. Eigentlich sollte er für mich genau zur richtigen Zeit kommen, aber irgendwie sitze ich weiterhin hier und grübel und grübel und grübel was ich nehmen soll. Ich arbeite derzeit an einer Seite für unseren Landkreis. Wir sind ein sehr ländlicher Landkreis ohne Großstadt – auch mit Ferienregion. Die Seite soll eine Art „Tripadvisor“ für den Landkreis werden in dem Firmen und Unternehmen inserieren können, Angebote einstellen können und Events posten können.

      Nun suche ich nach einem geeigneten Domainnamen und hänge irgendwie zwischen

      entdecke-namedes-landkreises.de
      oder
      suchfuchs-namedes-landkreises.de

      Der Landkreis hat auch einen Bindestrich, also genauso wie oben. Was für entdecke spricht wäre eben, dass man genau weiss was sich hinter der adresse verbirgt. Es hat auch etwas ländliches, macht lust auf erkunden.

      Was für den Fuchs spricht ist die „Marke“, die man sich hier aufbauen kann. Wenn man über das Portal spricht könnte ein Satz lauten „Schau doch mal beim Fuchs rein“. So etwas geht mit entdecke irgendwie nicht wirklich.

      Vielleicht hast du oder die Community ja noch einen Tipp für mich – ich stehe einfach nur noch auf dem Schlauch…

    • Schöner Artikel.

      Stimme dir voll und ganz zu mit dem Satz „irgendwann bei Dir selbst der Branding-Effekt einsetzt“. Haben wir selbst auch feststellen können.
      Danke für die Erklärung in den Kommentaren bezüglich .shop / .de und der positive Nutzen. Wobei man nicht in die Zukunft blicken kann, vielleicht setzt sich .shop ja irgendwann wirklich irgendwann für Shops durch und solche Seiten laufen nicht mehr unter .de – wer weiß, wer weiß.

    • Julian Dziki

      Hallo Martin,

      Wie bereits gesagt würde ich zu einem einzigen Wort tendieren. Geht der Landkreis auch nur mit einem Wort? Dann wäre evtl. Landkreisfuchs.de etwas. Oder etwas, was man mit dem Landkreis verbindet? Weisswurstfuchs.de zum Beispiel für München. 🙂
      Von Bindestrichen würde ich eher abraten. Wenn der Landkreis nur mit Bindestrich geschrieben werden kann, würde ich ihn ganz aus dem Namen verbannen. Früher oder später wird das Branding wirken und die Leute verbinden die Webseite dann automatisch mit dem Namen.

      Viele Grüße
      Julian

    • Martin

      Hi Julian,
      nein unser Landkreis geht leider nicht in einem wort. Ist der Landkreis Waldeck-Frankenberg…..

      Ist also auch sehr lang. Unseren Landkreis zeichnet der große Edersee, die Mittelgebirge die traumhaften Landschaften aus. Wir haben zwei Flüsse, die Eder und die Diemel, die den Landkreis nahezu begrenzen.

      Hatte dann spontan an edifuchs.de gedacht, hatte das wie du empfohlen hast an ein paar weitergeschickt. Gerade das edi hat keiner erraten. Außerem gibt es bei uns auch ein Werbezeitung die Eder-Diemel Aktuell heißt. Sollte man dann die Finger von so einem Namen nehmen? Sehe eigentlich kein Problem drin aber vielleicht sehe ich das falsch….

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