Heute geht es um einen Artikel, den ich bei SEO-United gelesen habe: “Der SEO-Goldrausch ist vorbei”.

Onpage-Optimierung = Webdesign

Das ist Blödsinn. Zwar sind Webdesigner in Sachen SEO immer fitter geworden und einige mit denen ich zusammengearbeitet habe, haben viele Grundprinzipien in ihre tägliche Arbeit mit aufgenommen. Aber: Eine 100%ige Onpage-Optimierung kann kein Webdesigner machen, weil er sich nicht ständig mit Rankings beschäftigt. Beim Webdesign geht es um Layout, auch um Usability; Genauso muss ein SEO auch ein wenig Ahnung von Usability und Layout haben: Das Kerngebiet bleibt aber SEO. Mittelmäßige SEOs kann man allerdings durch einen guten Webdesigner ersetzen, da gebe ich Alexander recht! Ein Spezialist bleibt allerdings ein Spezialist. Ich könnte niemals einem Webdesigner das Wasser reichen (nicht einmal einem schlechten :-) ). Wer seinen Job ernst nimmt, der sieht mal über den Tellerrand hinaus, bleibt aber seiner Kernkompetenz treu.

Offpage-Optimierung = Social Media… Was??

Hart, aber meine Meinung: “Social Media Optimization” ist für mich oft das Auffangbecken von Nichtsnutzen, die weder als Webdesigner noch als SEOs, weder als PR-Leute noch als Marketingmanager etwas taugen. Aber es ist im Moment eben “in”, man kann Facebook-Fans bekommen, Twitter-Follower und da auch die klassischen Online Medien mittlerweile ständig darüber berichten ist Social Media auch beim verstaubtesten Vorstand schon angekommen. Damit man mich nicht falsch versteht – Social Media kann ein richtig gutes Marketinginstrument sein; Genauso gibt es da draussen wirklich gute Agenturen, die einen klasse Job machen. Aber das Social Media die klassische SEO-Kampagne ablöst und gar ersetzen kann? Never ever! Diese beiden Strategien korrelieren natürlich schon: Wenn ich gutes SEO habe, brauche ich weniger Social Media – und wenn ich gutes Social Media habe, brauche ich weniger SEO – aber dass Social Media das moderne Linkbuilding ist? Auf keinen Fall. Man braucht immer beide Kanäle für effektives Marketing (und sogar noch einige mehr, siehe Marketingmix).

Hier noch ein kurzes Zitat:

“Der momentane Hype um SEO ist für mich ein klares Zeichen dafür, dass der Markt kränkelt. Viele SEOs, die heute erst damit anfangen, hoffen auf ähnliche Erfolge wie es sie vor 10 Jahren gab. Wer etwas ähnliches wie damals erleben will, der muss sich jedoch auf etwas Neues konzentrieren, den nächsten Trend erkennen.”

Ich sehe momentan einen Hype um Social Media – der Hype um SEO ist schon vorbei und die Wogen haben sich geglättet. War vor einiger Zeit noch SEO und SEM “das” Thema in der Internet World Business, so ist es heute Social Media. “Ähnliche Erfolge wie vor 10 Jahren” gibt es immer noch bei vielen, wenn man genau hinsieht. Und beim “nächsten Trend” muss ich vehement widersprechen: Ich bin da eher für antizyklisches Verhalten. Es ist nicht ratsan, jeden neuen Trend im Internet mitzumachen. Viele Sachen sind schon gescheitert: Unzählige soziale Netzwerke sind mit Riesenbudgets aus dem Boden gestampft worden und die meisten sind wieder pleite, genauso wie viele andere Trends, die meist nur wenige wirklich überleben.

Natürlich hat Alexander recht: Man muss vielen Trends folgen, sonst ist man irgendwann in veralteten Strukturen gefangen. Aber Twitter nutzt zum Beispiel immer noch kein normaler Mensch – lediglich junge Leute zwischen 18 und 30, die entweder im Online Marketing arbeiten oder einfach viel zu viel Freizeit haben.

“Die Suchmaschinen sind besser geworden, SEO immer schwieriger…”

Frage heute einen Deutschen, wie es seiner Branche so geht und es kommt immer die gleiche Antwort. Egal, in welcher Branche man arbeitet – es wird immer schwieriger. Früher war es noch einfach, da konnte man noch schnell viel Geld verdienen. Aber heute? Nein, die Zeiten sind schon lange vorbei. So habe ich es in der Immobilienbranche gehört, in der Lebensmittelbranche, in der Versicherungsbranche und natürlich auch in der Autobranche. Auch die Tatsache, dass es bei uns so viele unseriöse und schlechte SEO-Agenturen gibt, ist kein Merkmal unserer Branche allein. Es gibt schlechte KFZ-Werkstätten, bei denen die Karre noch an der Ausfahrt der Werkstatt wieder verreckt. Es gibt gute und schlechte Restaurants, es gibt gute und schlechte Webdesigner und so weiter.

So wird es auch immer schlechte Abzocker-Agenturen geben – und immer Kunden, die auf diese hereinfallen. Ich kann allerdings auch auf einen Reiseveranstalter hereinfallen und in einer Bruchbude meinen Urlaub verbringen, wenn ich mich vorher nicht ausführlich informiere: Selbst schuld!

Natürlich ist SEO schwieriger geworden. Im Gegenzug hat man allerdings vor 10 Jahren noch kaum Online Shops gesehen und es gab kaum Kunden, die im Internet einen Kredit beantragt hätten. Insgesamt hat es sich wahrscheinlich die Waage gehalten: Es ist schwieriger geworden, auf der anderen Seite hat man aber mehr Möglichkeiten. Heute kann jeder eine Webseite mit WordPress erstellen – vor 10 Jahren gab es WordPress noch nicht einmal und man durfte per Hand coden. Die großen Kunden gibt es immer noch zu gewinnen – viele DAX-Unternehmen haben noch keine SEOs.

Wer also meint, dass der SEO-Markt kränkelt, der kann falscher nicht liegen. Wie kann man nur behaupten, dass SEO kränkelt? Ich kann mein Unverständnis darüber einfach nicht in Worte fassen. Wie kommt man nur auf so etwas? Welche SEO Agentur hat denn in letzter Zeit zugemacht? Wenn jemand in unserer Branche zusperrt, dann ist er wirklich mies und hat seine Kunden betrogen oder einfach richtig schlecht gewirtschaftet. Aber eine “kränkelnde Branche” ist für mich, wenn Firmen reihenweise den Bach herunter gehen, Mitarbeiter entlassen und es keine Aufträge mehr gibt. Das einzige, was es in der SEO Branche momentan nicht gibt, sind Mitarbeiter: Jeder, der einen PC anschalten kann, wird momentan als SEO eingestellt, weil es so weniger Bewerber (nicht Stellen!) gibt.

@Alexander: Ich wollte dich hier nicht niedermachen, aber du solltest ein wenig die Social-Media Brille abnehmen. Mit Social Media kann man heute viel erreichen – aber nicht umsonst sind Social Media & SEO im Oberbegriff “Marketing” vereint: Ein Marketingkanal alleine sollte es niemals sein. Wer SEO, aber kein Social Media macht, der verliert etwas. Umgekehrt allerdings genauso. Und wer meine Branche totredet, dem musste ich in gut-bayrischer Manier mal die Leviten lesen. ;-)

Foto © Sandor Jackal – Fotolia.com

Update: Auch der SEONAUT hat seine Meinung zu dem Blogpost geäussert.

Verwandte Artikel:

  1. Bitte lesen sie diesen Beitrag nicht >>Heute mache ich mal einen zusammenfassenden Beitrag, was mir in letzter Zeit so aufgefallen ist. Die Siteklinik ist erst einmal pausiert (bis Änderungen eingebaut wurden) und bei mir ging und...
 

29 Responses to Der SEO-Goldrausch ist vorbei: Bitte waaaaaas?

  1. Loewenherz sagt:

    Jau, jetzt kann ich mir endgültig eine eigene Stellungnahme sparen. Volle Zustimmung!

    Zwei Anmerkungen:
    “Aber Twitter nutzt zum Beispiel immer noch kein normaler Mensch – lediglich junge Leute zwischen 18 und 30″. Aha. Ähm, und was ist mir so alten Säcken wie den beiden Fischis, Gerald und mir?

    “Wer also meint, dass der SEO-Markt kränkelt, der kann nicht mehr falsch liegen.” Der Satz ist missverständlich. Du meinst wohl: “Der kann falscher nicht liegen” oder so. In der jetztigen Form kann es auch als Zustimmung interpretiert werden.

  2. Gut gebrüllt, Löwe – Bayerischer Löwe!

  3. wunderbare Gegendarstellung. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Schließe mich da voll deiner Meinung an. :D

    Ich würde eher noch weitergehen und behaupten, dass es weiterhin großes “Wachstum” in der Branche geben wird. Das alles jedoch ohne den anfänglichen Hype. Es wird etwas “gesellschaftsfähiger”.

  4. [...] haben sich auch der SEOnaut und Seokratie zum Thema geäussert. Dieser Beitrag wurde unter Internetmarketing abgelegt und mit SEM, SEO, [...]

  5. jens sagt:

    BTW: Da Mediamarkt seine Online Videothek komplett ohne Titel und Description gelauncht hat, zeigt doch, dass OnPage SEO ein Thema bleiben wird.

    Nur weil vieles bekannt ist, wird es noch lange nicht gemacht. Wie viele Firmen haben OnPage SEO in Ihren QS-Prozessen integriert? Ich keine davon nur wenige (BTW: Solche Vorschläge kommen auch nur von sehr wenig Agenturen).

    Für mich steht das Thema SEO immer noch am Anfang. Nicht weil so vieles neu kommt, sondern weil SEO erst noch dauerhaft in Entwicklung und Betriebsprozesse integriert werden muss.

    Das ist vielleicht langweilig, aber notwendig.

  6. Julian sagt:

    @Loewenherz: Natürlich gibts euch auch noch. ;-)
    Das andere war ein Schreibfehler, wird korrigiert!
    @Jens: Lustig, das mit Media Markt – die Webseite an sich ist auch unterirdisch. Siehe http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.mediamarkt.de/kaufberatung/&hl=de&strip=1

  7. torsten sagt:

    SEO ist tot? Es lebe SEO.

    SEO wird nicht aussterben, ganz sicher nicht. Aber es wird einen Trend geben bei dem SEO in ein Bündel anderer Maßnahmen integriert werden muß. Wenn man als Goldgräberzeit definiert, dass mittelmässige Seiten durch zwei Tüten Backlinks anderen Seiten das Wasser abgraben, dann schließe ich mich an und denke, das in lukrativen Bereichen diese Vorgehensweise in absehbarer Zeit erledigt sein wird.

    Dazu kommt, dass viele Kunden die auf unseriöse Einzelkämpfer reingefallen sind, wohl eher kuschelige Sicherheit bei einer Agentur suchen werden die eventuell durch andere Maßnahmen noch Mehrwert produzieren kann. Dieser Mehrwert kann dann durchaus SM sein.

    Auf der anderen Seite wird es immer SEO Spezialisten geben, was auch gut ist. Nur müssen die sich in Zukunft wohl daran gewöhnen, im Team zu arbeiten :-)

  8. Stephan sagt:

    Ich bin selbst bei einer Firma für deren Social Media Marketing zuständig und kann dir eigentlich auch nur zustimmen. Wer versucht sein Linkbuilding nur über Social Media zu betreiben, naja, viel Spaß dabei. Wir haben bei uns in der Firma auch ein SEO-Team und von dem lasse ich mich regelmäßig beraten. Das fängt ja schon bei Keywords an und hört bei aktuellen Entwicklungen auf. Wer wirklich aktiv und top im SEO ist, bekommt auch mit, wenn Suchmaschinen ihre Algorithmen anpassen. Für Social Media Bemühungen bedeutete zum Beispiel der “NoFollow” Tag eine Anpassung der Strategie, da es nur noch begrenzt sinnvoll war mit Kommentaren zu arbeiten. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

    Ich glaube das Twitter teilweise etwas in seiner Reichweite unterschätzt wird. Es wurde schon richtig erwähnt, dass vor allem internetaffine und junge Leute twittern. Diese aktiven Nutzer sind aber nicht nur bei Twitter aktiv. Das sind oft auch höchst aktive und teils einflussreiche Blogger, Redakteure, Kommentierer, Communitymitglieder. Wenn du die bei Twitter auf dich aufmerksam machen oder ihre “Gunst” gewinnen kannst, kann das einen durchaus positiven Effekt im Web jenseits von Twitter haben. Und hey, ein Mashable/Techcrunch/RWW/Bitrebels etc. Blogpost (im Optimalfall) hat noch keinem SEO geschadet, oder?

    Letztendlich stimmt es aber, das Social Media SEO nicht ablösen kann – genauso wenig wie klassiche Marketingaktivitäten. Es ist einfach nur eine Erweiterung im Marketingmix, wie schon angesprochen. Es gibt nur leider eine Menge Leute, die das noch nicht begriffen haben.

  9. David sagt:

    Solange wir noch täglich mit Firmen zu tun haben, deren Sites komplett crawler-unlesbar sind, oder die beim nächsten Relaunch wieder alles reparierte über den Haufen werfen, wird sich das Begräbnis der SEO wohl noch etwas rauszögern…

  10. Yves sagt:

    Stimme dir voll und ganz zu wobei ich den Artikel sowieso eher als billigen Linbait sehe.

  11. Sebastian sagt:

    @Jens:
    “(…) Für mich steht das Thema SEO immer noch am Anfang. Nicht weil so vieles neu kommt, sondern weil SEO erst noch dauerhaft in Entwicklung und Betriebsprozesse integriert werden muss. (…)”

    Hier darf man aber nicht übersehen, dass es neben den großen Unternehmen, die jetzt erst damit loslegen SEO in ihre QS zu integrieren, noch sehr viel mehr kleine Dienstleisterbetriebe und lokale Anbieter gibt, die SEO als großes und ganzes selbstverständlich niemals umfassend in ihre betrieblichen Prozesse einbinden werden. Warum? Weil ihnen ganz einfach die personellen Ressourcen fehlen und es (zunächst ein mal aus ihrer Sichtweise) auch überhaupt keinen Grund für sie gibt, diese aufzubauen.

    Ein Steuerberater, Friseur oder Schreiner um die Ecke kann es sich nicht leisten in schwachen Auftragszeiten Mitarbeiter zu halten, die sich kontinuierlich um Punkte wie OnSite-Optimierung, Linkbuilding und Content-Generierung kümmern und nebenbei auch noch Twitter & Facebook managen… hierfür gibt es andere Lösungen als den Aufbau einer betriebsinternen SEO-Truppe… dennoch sind auch lokale Anbieter heutzutage mehr denn je auf eine gute Sichtbarkeit bei Google angewiesen, um die Neukundenakquise auf dem Laufenden zu halten.

    Daher gebe ich dir vor allem in dem Punkt Recht, dass hier nun v.a. die Agenturen oder Vermarktungsportale gefordert sind, ausreichend dafür zu sorgen, dass das Verständnis für SEO auf Seite des Kunden sukzessive wächst, denn das Ziel der Agentur sollte sein, dass man nach Beendigung der Hausaufgaben irgendwann nur noch zyklisch überprüft, ob noch alles dem Stand der jüngsten Enwicklungen entspricht und darüber hinaus aktuelle Trends (z.B. Social Media und was da sonst noch kommen wird) mit dem Kunden in dem Maße erörtert, das es für den Kunden auch einen umsetzbaren, reelen Mehrwert bietet. Ggf. könnte es für solche Situationen “SEO-Leiharbeiter” geben, die von der Agentur für eine Woche zu dem Betrieb geschickt werden, damit dort alle Mitarbeiter die wichtigsten Grundlagen geschult bekommen, so dass diese künftig selbst an einem Betriebs-Blog aktiv mitwirken können, hin und wieder sogar irgendwoher einen Link organisieren, etc. Letztendlich sind zwei, drei interessante Twitter-Meldungen oder Facebook-Statusupdates am Tag auch ohne “SMO-Expertise” hinzubekommen, ebenso wie man auf Kundenanfragen via Social Media auch einfach nur mit gesundem Menschenverstand reagieren kann.

    Das ist dann selbstverständlich alles kein Goldrausch mehr, aber wie Du ja auch selbst schreibst:

    “Das ist vielleicht langweilig, aber notwendig.”

    @Stephan:
    “(…) Letztendlich stimmt es aber, das Social Media SEO nicht ablösen kann – genauso wenig wie klassiche Marketingaktivitäten. Es ist einfach nur eine Erweiterung im Marketingmix, wie schon angesprochen. (…)”

    Meine vollste Zustimmung… die Frage ist jedoch, wer am Ende “den Hut aufhat”. Da SEO so enorm viel Bereiche eines Unternehmens interdisziplinär betrifft, kann es in großen Unternehmen Inhouse nur dann gut funktionieren, wenn SEO direkt der Geschäftsführung zugeordnet wird und somit ausreichend flexibel und frei arbeiten kann, um letztendlich allen übrigen relevanten Abteilungen (PR, Online-Marketing, SEA, SMO, etc.) klare Richtlinien zu verordnen (!) und diese dazu noch regelmäßig mit aktuellen Know-How zu versorgen… damit das Verständnis für die verordneten Richtlinien wächst (SEOs als “Botschafter”).

  12. [...] Nachdem ja einige nun Festgestellt haben das der SEO-Goldrausch vorbei ist, hab ich mich nach alternativen Einnahmequellen umgeschaut um Reich zu werden. Findig wie ich bin, hab ich natürlich schnell eine Antwort auf die Frage gefunden. Da ich natürlich nicht möchte dass SEO’s bald keine Perspektive mehr haben und eventuell bald auf der Straße sitzen, möchte ich nun meinen Idee vorstellen: „Stell dir vor, ich hätte Links für 1800€ gekauft und müsste die Rechnung nun zahlen. Ich habe aber kein Geld, also gehe ich zum @seomedial und @seohandbuchde und pumpe mir je 1000€, dann habe ich also 2000€. Ich zahle die Rechnung über 1800€, dann habe ich noch 200€ übrig. [...]

  13. [...] Zum kompletten Artikel bei Seokratie… [...]

  14. [...] und einer Horde von in C&A gekleideten Vertriebsmitarbeitern bestehen… Aber wie schreibt Julian so treffend: “So wird es auch immer schlechte Abzocker-Agenturen geben – und immer Kunden, die auf [...]

  15. Markus sagt:

    Eine 100%ige Onpage-Optimierung sollte jeder Webdesigner machen können, weil das sein Job ist. Also abgesehen von den Texten und Keywords, das ist der Job des Texters. Nur weil die wenigsten für Seo bezahlen wollen, können es die wenigsten Webdesigner/Texter. Und somit dürfen die Seoler weiterhin den Mist der Webdesigner/Texter ausbaden.

  16. [...] … vorbei: Bitte waaaaaas? von Julian auf seokratie [...]

  17. [...] Seokratie: Der SEO-Goldrausch ist vorbei: Bitte waaaaaas? [...]

  18. [...] über den SEO-Goldrausch. An dieser haben sich ja ziemlich viele SEOs wie Mediadonis, Hannes, SEOkratie und noch viele mehr beteiligt. Schauen wir also mal, ob SMO über SEO siegen kann. So [...]

  19. as sagt:

    “Social Media Optimization” ist für mich oft das Auffangbecken von Nichtsnutzen

    Statement des Jahres, ich bin vor lachen fast vom Stuhl gefallen, aber ich sehe es nicht anders ;)

  20. LordOfPage sagt:

    SEO ist nicht tot, so lange Google für die Bewertung einer Seite im Wesentlichen auf die backlinks setzt.

    Und da wird Google auch auf mittlere Frist gar nichts anderes übrig bleiben.

    Abgesehen von den großen brands, die man zur Not händisch aufwerten kann, muss der Großteil der Suche (longtail, spezielle Produkte, lokale Suche) nach wie vor algorithmisch erfolgen.

    Und da gibt es nunmal kein besseres, weil schlechter manipulierbares Merkmal als möglichst viele dofollow-backlinks von verschiedenen Servern.

    Das wird schon deswegen in den Händen der SEOs bleiben, weil im non-SEO-Bereich (“stell gute Inhalte ins Netz, dann wirst Du auch verlinkt” :-) inzwischen praktisch alles Nofollow ist (blogs, Foren etc.).

  21. [...] auch Julian so treffend formuliert (ich gehe mal davon aus dass er “wenige” statt [...]

  22. webmatr1x sagt:

    Also erstmal stimme ich Michael zu! Onpageoptimierung sollte jeder Webdesigner und Entwickler beherrschen! Andererseits muss man auch mal zu diesem ganzen für und aber sagen, dass jeder Kunde anders is / andere Branche / andere Artikel / andere Dienstleistung / andere Ansprüche! Wenn ich eine Webseite für irgendeine Spezialbaufirma mache, wo es in ganz Deutschland gerade 5 Firmen gibt, dann brauch ich keinen SuperSEO der soooo toll ist… Höchstens der Kunde wünscht zwiegend mit mehreren keywords auf Platz eins zu kommen! Ich will damit nur sagen, Es sollte nicht alles verallgemeinert werden! Klar braucht man die SuperSEO aber jeder Webdesigner sollte sich mit Suchmaschinenoptimierung auskennen! Webdesign und Suchmaschinenoptimierung muss mehr ineinander übergreifen und die 100%igen SEO’s sollen sich um die schwierigen Fälle kümmern!

    Zum Schluss noch: nicht streiten! :D

    Lg

  23. cavalorn sagt:

    @Yves: Ganz so billig ist der Linkbait offensichtlich nicht. Genügend Links hat er auf jeden Fall einkassiert ;)

  24. webmatr1x sagt:

    Shit ich meine Markus! Nicht Michael!

  25. Julian sagt:

    Zur Richtigstellung: Der Kommentar von “Torsten Maue” war NICHT von Torsten Maue. Soeben wurde ich darüber informiert, dass jemand seine Identität benutzt hat, was ich wirklich unterste Schublade finde.

  26. Ich find die Diskussion zum beömmeln. SEO ist tot, das Web ist tot, das Meer sowieso, ach ja und die Rente auch. Was nicht tot ist, sind Linkbaits – und das war es wahrscheinlich auch. Ist Abba bäbbe? Ist Nina gagga? Im Sommerloch ist keine Meldung blöd genug, um nicht Aufmerksamkeit der Medien zu bekommen ;-)

  27. Es gibt schon viele für und wieder Meinungen zu dem Thema. Dieses war mit Abstand der LUSTIGSTE!!!

  28. HomeTivi sagt:

    wunderbare Gegendarstellung. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Schließe mich da voll deiner Meinung an. :D

    Ich würde eher noch weitergehen und behaupten, dass es weiterhin großes “Wachstum” in der Branche geben wird. Das alles jedoch ohne den anfänglichen Hype. Es wird etwas “gesellschaftsfähiger”.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

© Seokratie GmbH 2012 · Der SEO-Goldrausch ist vorbei: Bitte waaaaaas?
Sie benötigen Suchmaschinenoptimierung? · Jobs · Impressum