Die Rückkehr der Blogkommentarspammer

21. Juli 2015  |   ,  |  39 Kommentare
Ein Beitrag von Julian Dziki

Blogkommentare als Methode zum Linkaufbau bringen nichts mehr. Im Gegenteil könnten sie – wenn ein Google Mitarbeiter das als systematische Methode ausmacht – sogar negative Folgen haben. Kommentarspam war daher schon längst ausgestorben, doch seit kurzem erlebt er ein Revival. Warum?
blogkommentarspam

Was ist Blogkommentarspam?

Es gibt verschiedene Arten des Blogkommentarspams. Die erste ist (mit entsprechenden Plugins) ziemlich harmlos: Auf tausenden Blogs werden wirre, automatisch erstellte Texte mit Links zu Spamseiten abgesetzt. So sieht das aus:

harter-kommentarspam

Typischer Spam auf Seokratie: „Duke returns to Jack Coombs…“ und so weiter

Ein gutgehender Blog wird mehrmals pro Minute mit solchen Kommentaren befüllt, die dann automatisch durch Akismet oder andere WordPress Tools erkannt werden. Nur gibt es leider auch Blogs, die kein Akismet haben und Kommentare automatisch freischalten. Oft sind das private Blogs, die dann irgendwann in Vergessenheit des Admins geraten und nach einigen Jahren voller solcher Spamkommentare sind. Die Menge macht es.

Links in Blogkommentaren sind üblicherweise nofollow. Es gibt allerdings Webmaster, die „Dofollow“ auf ihren Blogs erlauben, obwohl Google davon abrät. Man will damit Kommentatoren „belohnen“, denn sie bekommen einen Link für ihren Beitrag.

Neue Art von Spam

Seit gefühlt einem Monat tummeln sich in diversen Blogs wieder Blogkommentatoren, die erst auf den zweiten Blick als Spammer identifiziert werden können. Die Kommentare sind inhaltlich (meist) relativ in Ordnung und auf jeden Fall von Hand geschrieben. Doch bei den URLs wird man stutzig: Meist handelt es sich um schnell zusammengeschusterte Affiliate-Projekte ohne jeden Mehrwert. Der Kommentar von Andy ist natürlich schon eher schlecht:

andy

Spam bei Seokratie

Xenia und Christopher haben beide schlechte Projekte mit „-test.de“ in der URL, arbeiten im gleichen Büro (ähnliche IP) und kommentieren auf den gleichen Beitrag zur fast gleichen Zeit. Zufall? Eher nicht, sondern System.
xenia christopher

Blogkommentare kaufen

Ja, es gibt noch Dienstleister, bei denen man heutzutage Blogkommentare einkaufen kann. Dabei setzen dann Hausfrauen in Heimarbeit oder Studenten Kommentare, bekommen dafür einen Euro pro Kommentar und der Betreiber verlangt dafür fünf Euro. Bereits 2008 (!) schrieb Sistrix den damals sehr lustigen Blogpost Grüße an Bernd Sonnensegel. Das ist fast acht Jahre her!

Soll man heute noch Blogkommentare kaufen?

Nein! Wenn Ihr kein Geld für „richtiges“ SEO habt, dann lasst es ganz sein. Holt Euch lieber das kostenlose Onpage.org oder ein anderes Tool und optimiert onpage Eure Seite. Kümmert Euch um das Design, um die Texte, um Facebook oder um Offline Werbung. Das macht mehr Spaß als immer nur zu faken und Euer Projekt wächst zwar langsamer, aber wird Euch dafür ein wirklich dauerhaftes Einkommen bescheren.

Warum und wer

Es geht heute, im Jahr 2015 aber nicht nur um Schlüsseldienste oder um unmündige Kunden, die diese Dinge bei SEO Dienstleistern einkaufen, weil sie es nicht besser wissen. Es geht auch um eine ganze „Sub-Branche“ an SEOs, die immer noch mit Linktausch, Spam und  schlechten fünf-Sterne-Text Projekten denkt, dass man damit noch etwas erreichen kann. Ich bin nach wie vor in diversen Facebook Gruppen unterwegs und sehe den Müll, der teilweise als Projekte ge- oder verkauft wird. Ist ja auch klar: Ein Webprojekt, dass ich für 99 Euro verkaufe (inklusive Design und Texten!) kann sich keine ordentlichen Links leisten. Das Problem rührt daher von der Wurzel her: Wer ein liebevolles, ernsthaftes Projekt baut, der würde es nie mit billigen Kommentaren beschießen.

Es gibt aber immer noch Leute, die lieber 100 schlechte als ein richtig gutes Projekt haben. „Risikoverteilung“ ist oft das Argument. Wenn dann aber das nächste Google Update 98 dieser 100 Projekte in die Spamhölle verdammt, dann sieht es mit der Risikoverteilung plötzlich nicht mehr so gut aus.

Fazit: Blogkommentare bringen auch 2015 nichts

Wieso Blogkommentare jetzt wieder im Kommen sind, kann ich letztlich nicht genau sagen. Fakt ist aber, dass man damit einfach nichts mehr erreicht, außer sich den Umnut anderer Webmaster zu holen. Für Kunden / Shopbetreiber / Laien gilt: Wenn Ihr jemanden für Blogkommentare bezahlt, dann werft Ihr Geld zum Fenster hinaus.

Ich habe 100 Euro Marketingbudget – Was kann ich tun?

Hier mal ein paar Vorschläge, wenn man ganz kleines Budget hat:

  • T-Shirts / Pullis mit dem Firmenlogo kaufen und damit herumlaufen
  • Ein Gewinnspiel veranstalten und kleine Preise verlosen
  • Für 15 Euro essen gehen, dem Kellner 85 Euro Trinkgeld geben und sagen Ihr seid von „Domain.de“. Das wird sich herumsprechen! 🙂
  • Einem Wildfremden 100 Euro in die Hand drücken und sagen: „Ist von Domain.de“.
  • Postkarten bedrucken und an relevante Leute verschicken
  • Bei Fiverr das hier über 20 Mal bestellen und dann bei Youtube hochladen
  • Das Fiverr-Video kaufen, dann einem Wildfremden 95 Euro in die Hand drücken mit der URL zum Video, wobei dann der Domainname auf dem Bauch des Kerls steht
  • Kreativ sein. 🙂

Eure Meinung?

Was denkst Du über Blogkommentare zum Linkaufbau?

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39 Kommentare

  • Felix

    Interessanter Beitrag! Ich hoffe bald mehr hier darüber zu lesen. Viele Grüße!

    😉

  • Julian Dziki

    Sehr witzig Felix! 🙂

  • Felix

    Da hat er doch tatsächlich die URL entfernt! Muss mein Spam-Game wohl wieder etwas auf Vordermann bringen. Im Ernst – bekomme die Kommentare stellenweise auch noch recht häufig auf meinen Seiten in der klassischen so wie in der etwas ausgefuchsteren Variante. Hilft nur konstante Pflege, Akismet Update und generell Moderation der Kommentarspalte.
    Ich bin mittlerweile auch vielfach auf Facebook-Kommentare oder Disqus umgestiegen, finde das ist auch eine sinnvolle Alternative um Spam zu vermeiden und ich habe den Eindruck dass auch mehr kommentiert wird.

    Grüße nach München!

  • Vor kurzem einen Kunden gehabt, der bei seinem WordPress-Blog die Kommentare ohne Moderation freigegeben hat. Die Einstellungen waren wohl ohne sein Wissen so gewählt worden. Einige seiner Blogposts hatten Tausende von Spam-Kommentaren. Dabei bestand sein Blog erst seit Januar dieses Jahres…

  • Henry

    Ich kenne sehr viele Leute die mit Blogkommentaren, gerade in letzter Zeit, enorme Erfolge erzielt haben. Genauso wie mit Keyworddomains.

    Ganz ehrlich: Mittlerweile sind bei mir eher die „Methoden“ des dauernden Eingerede zuwider, dass Linkaufbau, Gastbeiträge oder ähnliches nicht mehr funktionieren würde – stimmt einfach nicht!

    Alle kochen mit Wasser, schon oft genug selbst(!) erlebt dass in Blogs oder Facebook gepredigt wird und im nachhinein die Linkanfrage kommt.

    Disclaimer: Natürlich muss/sollte man sowas nicht mit Projekten machen die noch in 10 Jahren ranken sollen, dass macht aber in der Regel auch niemand der Blogkommentare setzt 🙂

  • Roland

    Ich bin gerne Blogleser und kommentiere hin und wieder.
    Das hinterlassen einer Domain hat ja auch andere Vorteile. Bei starken Blogs kommen noch lange Leser auf die eigene Seite. Es kann sich also durchaus rentieren zu kommentieren – themenrelevant natürlich.

  • Ullrich Bemmann

    Gerade bei etwas abwegigen Themen und neuen Seiten sind Blogkommentare, wenn themenrelevant und inhaltlich sinnvoll, sicher keine schlechte Methode, etwas Traffic abzuzweigen. Sollte aber sicher nicht die einzige Methode sein, mit der Aufmerksamkeit erzielt wird. Gerade die im letzten Teil Deines Artikels genannten, eher offline-lastigen Methoden werden heutzutage gern vernachlässigt. „Wer nicht wirbt, der stirbt“, hieß das mal.

  • … oh man. Ein Glück gebe ich meine Kommentare noch in liebevoller Kleinarbeit selber frei …

    Ich habe gerade dazu die komplette letzte Woche mir den Kopf zerbrochen.

    Google sagt doch, das kommentarspam -in der Regel- nicht bestraft wird. Gerade ich habe um 2011 den wohl größten Fehler gemacht und bei anderen Fashion Bloggern immer mal wieder ein Kommentar hinterlassen (natürlich auch mal ausführlich, aber eben öfter nach dem Schema “ toller Blog, tolles outfit :* „. (Ich betreibe ja auch einen Fashion Blog und irgendwie hat es jeder gemacht)…

    Natürlich sind alle Blogkommentarlinks auf nofollow gesetzt – wofür ich gerade jetzt wohl oder übel die Quittung erhalte, ohne es besser gewusst zu haben.

    Am Wochenende habe ich dann mal mein Backlink Profil überprüft… Meine Quote von follow / nofollow liegt in etwa bei 20% / 80% …

    … in diesem Sinne glaube ich schon, das hintenrum Kommentieren auf Blogs einem echt schaden kann…

    Kann an meiner Vermutung etwas stimmen? Habt ihr, welche das beruflich machen, hiervon Kenntnis?

    Man ließt ja immer, dass ein Linkprofil ausgeglichen sein sollte…

    Echt zum weinen das ganze…
    Danke für den Newsletter, lese sehr gerne diesen Blog 🙂

  • Bei mir gibt es Kommentarspam kaum noch. Die paar Dinger, die im Dashboard auftauchen sind in der Regel so Trackback Spammer, die dann von meinem pLugin gekillt werden.

  • Nein, ich schreibe hier keinen Kommentar, weil ich einen Link will. Hab ich schon in einem älteren Kommentar bekommen. 😉
    Meine Frage ist eher: können Blogkommentare (die guten selbst geschriebenen!) nicht auch positive Wirkung haben? Mal davon abgesehen, dass ich mit anderen Interessieren im gleichen Themenbereich diskutiere, die dann vielleicht auch mal auf meiner Homepage vorbei schauen, bekomme ich ja auch von einer Webseite einen Backlink. Wenn man in der Regel auf Webseiten seines Themas unterwegs ist, kommen da ja auch einige Links von hochwertigen Webseiten zusammen.

    Was ihr hier als Blogkommentarspam beschreibt, sind ja eher die Blogkommentare auf wild zusammengewürfelten Blogs. Dass dies keine positive Wirkung haben kann, kann man sich schnell ausrechnen. Was hilft meinem Schlüsseldienst schon ein Link vom Hängematten-Test-Blog. 😉
    Da denkt Google sicher auch „Wo ist da die Relevanz?“…wobei…die Gemeinsamkeit ist vielleicht, dass beide Spammer sind. 😉

    Liebe Grüße!

    Jens

  • „Blogkommentare bringen auch 2015 nichts“

    Das kann ich so nicht unterschreiben. Kommentare sind meines Erachtens immer noch eine gute Möglichkeit seinen Blog zu promoten. Klar muss, wie auch beim Blog der Inhalt stimmen. Nur zu Kommentieren, um seinen Link zu hinterlassen bringt sicherlich nichts. Der ganze Spam nervt, aber da kann man was gegen tun.
    Ich möchte als Blogger meine Sichtbarkeit verbessern und das hat nicht zwingend etwas mit Google und Co. zu tun.
    Ich habe es auf meinem Blog so gemacht, das Besucher die mehrfach einen Kommentar hinterlassen den Dofollow Status bekommen – Geben und nehmen eben. Das trägt eben zu einer starken Blogosphäre bei. Und hätte ich jetzt nicht Eure Newsletter gelesen, wäre ich nicht hier gelandet.

    Ich freue mich über einen regen Austausch, auch über die Kommentare und ärgere mich jedes Mal, wenn der Blogbetreiber vergessen hat, ein Plugin zu installieren, damit ich über folgende Kommentare informiert werde.

    Gruß
    Wolfram

  • Julian Dziki

    Hi Wolfram,

    Um mit anderen Bloggern in Kontakt zu treten, sind Blogkommentare super, da gebe ich dir natürlich voll Recht! Das mache ich ja auch so.

  • Direkt vorweg, bei nichtgefallen kann gerne auch die URL entfernt werden, aber ich würde gern trotzde meinen Senf dazu geben:

    Ich bin selber schon öfters in Kommentaren auf Linksuche für meine Projekte gewesen, auch auf thematisch unpassenden Blogs. Meist waren das zwar solchen Blogs, die mich interessiert haben (Internetmarketing im weitesten Sinne), aber die Links waren oft themenfremd.

    Der Grund dafür ist relativ einfach: In 80% (Zahl völlig aus der Luft gegriffen) aller Anleitungen, wie man Backlinks aufbaut, ist das setzen von Kommentaren noch als einfachste Methode zur Generierung von Backlinks aufgeführt. Und gerade für Betreiber von Nischenseiten (auch solche mit dem ungeliebten „-test“ in der URL) ist das eine von sehr wenigen Möglichkeiten, überhaupt an Backlinks zu gelangen.

    Meine Frage ist: Was spricht dagegen, einen Kommentar zu hinterlassen, der einem zeitgleich einen Link sponsort? Ich meine dabei nicht einen „Toller Artikel, macht weiter so“-Kommentar ohne Sinn und Verstand von einem dritten gesetzt, sondern einen Kommentar, der wirklich eine Diskussion zum Artikel anregt und auch ohne den Link gesetzt worden wäre, wie zum Beispiel meiner hier 😉
    Und vielleicht auch kein Link auf ein lieblos erstelltes Affiliate-Projekt, sondern auf eines, dass wirklich viel Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe in Anspruch genommen hat.

    Es ist wohl wie immer: Nicht alle Menschen sind gleich, und nicht jeder, der ein Affiliate-Projekt im Link auflistet ist ein kategorischer Spammer…

    Und @ Jens: Nichts gegen Hängematten-Test Blogs, ich betreibe einen über Hängesessel! 😉

  • Julian Dziki

    Hi Lukas,

    Es geht darum, dass Google schon lange den Unterschied zwischen einem Blogkommentarlink und einem echten Link erkennt. Der Link ist also nicht SEO-relevant. Wenn überhaupt, dann negativ. Ich habe aber auch nichts gegen Leute, die „mal“ ihr Projekt hier in einen Kommentar schreiben. Wenn das aber professionell und mit System gemacht wird, dann ist das Spam. Und dann nehme ich künftig alle URLs raus, die für mich nach so etwas aussehen. Wer also letztlich verliert, bist du – wegen ein paar Leuten, die es ausnutzen.

  • Wenn wir gerade bei diesem leidlichen Thema sind: Mir wurden eine paar Tage lang mehrere Projekte vollgespammt. Alles wie gehabt eigentlich. Aber nicht mir irgendwelchen Sonnenbrillen, Uhren und Handtaschenseiten. Als URL war immer ein Facebookprofil angegeben. What’s up with that?

  • Hallo Julian,

    wenn man es genau nimmt, waren Spamkommentare in Blogs doch noch nie wirklich ausgestorben. Nicht Wenige kommentieren doch nur deswegen, weil sie eben einen Link bekommen.
    Ich finds aber wertvoller, wenn auf den Link auch wirklich einer drauf klickt – also eher der Trafficaspekt, nicht der SEO-Aspekt. 😉

    Wenn mir Links aber allzu plump bzw. deplatziert erscheinen, dann mache ich das auch gerne mal, dass der Kommentar dann ohne URL veröffentlicht wird.

    Dann muss ich dir auch noch ein Lob für deine kleine anregende Auflistung gen Ende deines Artikels machen. Das waren wirklich sehr kreative Ideen und bei dem Dschungel-Typen kann man echt nicht anders, als darüber zu grinden. 😀

    LG
    Steffi

  • Sehr schön! Vor allem die Vorschläge, was man mit 100 Euro machen kann 😉
    Nebenbei: ich halte auch nichts mehr von Blogkommentaren als Offpage-SEO. Da gibt es weitaus schönere und qualitativere (und natürlich kreativere) Möglichkeiten, sich offpage zu bewegen!

  • Benjamin

    Hallo Julian,

    in Deiner Antwort auf einen Kommentar oben schreibst Du:

    „Es geht darum, dass Google schon lange den Unterschied zwischen einem Blogkommentarlink und einem echten Link erkennt. Der Link ist also nicht SEO-relevant. Wenn überhaupt, dann negativ. “

    Bist Du wirklich der Meinung, dass ein passender Blogkommentarlink negativ sein kann?

    Dort bin ich wirklich anderer Meinung. Sicher, wenn es um große Mengen von Links geht und die im Linkmix einen großen Anteil ausmachen kann ich mir das vorstellen.

    Aber bei einem Link ….

  • Hi,
    schöner Artikel! 🙂

    Das mit den Kommentaren kenne ich nur zu gut. Zum Glück kommen mir persönlich kaum noch Bots unter.. Aber die selbst geschriebenen Kommentare finde ich im Grunde auch nicht wirklich gut, letztendlich bringt es einem doch nichts?

    Linkaufbau selber würde ich auch nicht unbedingt diese Methode nutzen, also Kommentare schreiben. Das bringt rein gar nichts.. Zumal die meisten Blogs die Links als nofollow markieren. Gehört zwar zum gesunden Linkaufbau dazu, aber dennoch…

    Und außerdem macht man sich dadurch nicht unbedingt Freunde, wenn man Blogs mit Kommentaren bombardiert, die eindeutig nur ein Ziel ansteuern.

    Aber, ich finde das Blogkommentare schreiben, schon dazu gehört um sich bzw. seinen Blog bekannter zu machen.. Vorausgesetzt, man verfasst gute Kommentare, mit Mehrwert für den Autor des Blogartikels so wie auch für seine Leser. So kann man auch ganz gut neue Bekanntschaften schließen (o;

    Wie dem auch sei, interessanter Artikel! Ach übrigens… 100€ könnte man auch für Google Adsense ausgeben…

    LG
    Der Brian

  • Julian Dziki

    Hi Benjamin,

    Ein Kommentarlink ist natürlich nicht negativ. Aber wer es übertreibt (und hunderte von Kommentaren spammt), für den ist es negativ.

  • Julian Dziki

    Hi Brian,

    So rankt dann das Facebookprofil höher. Auf dem Profil sind dann Spamseiten untergebracht, also viel Traffic für den User.

  • Also ich versuch ab und zu auch mal eher zwanghaft einen Blogartikel zu kommentieren. I.d.R. ist es aber schon halbwegs konstruktiver or whatever Senf den ich dazugeb. Aber klar, Kommentarspam wie oben beschrieben, sowas mache ich nicht und sowas nervt auch einfach nur. Warum es wieder „in“ sein soll, denke mal da vielen SEOs der kreative Horizont fehlt, die Möglichkeiten inzwischen sehr beschränkt sind und denen eben nix anderes einfällt. Dabei ist es so einfach Win-Win Kooperationen anzukurbeln, bei denen man auch noch einen Link abstaubt 🙂

  • Patrick

    Die Stelle mit den 100 € hat mich echt zum lachen gebracht. Perfekter Commentbaid.

    Aber im Ernst. Bewusstes Linkbuilding für Projekte sieht anders aus und dazu gehören Blogkommentare für mich nicht wirklich. Für persönliche Blogs sehe ich das anders. Hier kann man durchaus mal seinen Namen mit seinem Blog verlinken. Immerhin steckt ein wenig Herzblut drin. Und am Ende ist es auch nichts anderes, als sich ein T-Shirt mit einem Domainaufdruck anzuziehen.

  • Christopher

    Kurze Stellungnahme:
    Xenia und ich saßen im Büro und waren auf der Suche nach vertrauenwürdigen Seiten, um einen Backlink zu setzen. Seokratie kam uns sehr wertvoll vor haben somit einen Blogkommentar abgegeben, um diesen Backlink zu bekommen. Ich will schwer hoffen, dass durch diese Stellungnahme der Backlink wenigstens auf do-follow gesetzt ist!:P

    Aber sehr witzig, dass es einen ganzen Artikel über unsere Kommentare gab xD

  • Maxim

    @Christopher
    Bringen tuts trotzdem nichts ^^ , vorallem dann nicht wenn eure Seiten mit dieser hier nix zutun haben.

    Ich hab auch noch nen coolen 100e Tipp Julian:

    Einem Obdachlosen, in einer größeren Stadt, 100€ geben und ihm sagen er soll dafür zweit Tage auf sein schild schreiben: „Habe 100€ von Damin.de bekommen“ ^^

  • Hallo Julian,

    vielen Dank für den Artikel 🙂 Wir haben gerade in den letzten Wochen auch ganz schön mit Kommentar-Spam zu kämpfen… Irgendwie kommen sie im Moment alle aus ihren Löchern gekrochen 😉

    Besonders musste ich lachen, als ich heute morgen in unser System geschaut und diesen neuen Kommentar entdeckt habe:
    „Weiß jemand ob Google noch den Page Range verwendet?“

    Kommt mir irgendwie bekannt vor 😀

    Viele Grüße!

  • Kommentare zum Zwecke des Linkaufbaus = Spam

    Kommentar weil ich etwas zu sagen habe und möchte das die Leute wissen wer ich bin, dann ist das völlig ok. Bestes Beispiel Seokratie..http://www.seokratie.de/was-kostet-seo/ Mein Kommentar vom 14.05 2014 hat mir zwei neue Kunden eingebracht! Zu sagen also Blogkommentare sind tot stimmt so also nicht ganz 🙂

    So und das Jahr ist jetzt rum, daher zwei neue Kunden bitte 🙂

  • Julian Dziki

    Hallo Michael,

    Ist doch gut für Dich, gegen fachliche Kommentare (auch wenn sie eine andere Meinung vertreten) habe ich ja nicht. Wir schicken Dir die Rechnung wegen der Provision. 😉

  • Michael Schöttler

    Julian Angebot habt ihr ja schonmal erhalten wegen Vermittlungsprovison 😀

  • Hallo Julian,

    beim lesen der Kommentare ist mir aufgefallen, dass bei deinen Antworten, dein Name nicht verlinkt wird.

    Standardmäßig wird bei WordPress ja der Name des Autors mit der URL verknüpft, die im Profil eingetragen ist. Im Prinzip sieht man dies auch standardmäßig auf den meisten Blogs.

    Bei dem Artikelthema stellt sich mir jetzt natürlich die Frage, ob Google die Antworten des Artikelautors mit solchen Links, auch als Kommentarspam ansehen könnte?

    Viele Grüße
    Enrico

  • Hallo Julian,

    ist spannend, … was aber gilt denn dann, wenn ich nun tatsächlich einem Blogger vermitteln will, dass der Artikel spannend ist und mir einen gehörigen Mehrwert gebracht hat. Also ein schlichtes und höfliches Dankeschön zur Mühe eines Experten. Ist es dann eine Überlegung der Höflichkeit, im Kasten zur URL statt der eigenen Homepage nichts einzutragen, oder übertreibe ich – wie immer – ?

    Hier also mein Dank für den Durchblick und die 100 € Anregungen: niedlich.

    Gruss
    Peter

  • Was denn nun bitte?

    Erst gestern, bin ich zu dem Thema auf einen Blogartikel von Sebastian Czypionka gestoßen (http://www.bonek.de/funktionierender-backlinkaufbau-nischenseiten-faq/) . Auf den Punkt gebracht, schreibt er dort auch u. a. über die Sinnhaftigkeit und den Nutzen von Kommentaren etc.
    Heute lese ich nun Deinen Artikel Julian. Und nun? Ich bin bin sicher, schnell ist auch noch eine dritte Expertenmeinung eingeholt und das Chaos im Kopf verdichtet sich.

    Ach, noch ein Wort zu „Ich habe 100 Euro Marketingbudget – Was kann ich tun?“ Im Ernst, ich finde Sie gut und es macht sicher auch eine Menge Spass, den einen oder anderen Tipp auszuprobieren. Schau Dir dazu aber bitte noch einmal Deinen Link zu Fiverr an. Der funktioniert nicht mehr 🙂

  • Julian Dziki

    Hallo Peter,

    Also ich würde einen Kommentar mit einem „Dankeschön“ nicht freischalten. Das Dankeschön habe ich ja bekommen – öffentlicht würde ich es nicht stehen lassen, aufgrund der vielen Spammer. Wegen Spam ist es also leider nicht möglich. 🙁

  • Man sollte nicht vergessen, dass es tatsächlich Menschen gibt (so wie mich), denen es mehr Freude bereitet zu kommentieren als selbst Blogartikel zu schreiben. Ob ein Kommentar inhaltsreich ist oder nicht, liegt auch immer im Auge des Betrachters. Wird die Domain nicht freigeschalten, wird man nie erfahren, aus welcher Richtung der Kommentator stammt. Ich habe auch schon viele interessante Internetseiten entdeckt von Betreibern, die einfach nur „vielen Dank für den Beitrag“ geschrieben haben.

  • Auch wenn Blogkommentare für das Ranking womöglich nicht mehr viel oder gar nichts bringen, so haben sie doch bei seriösen Verfassern einen inhaltlichen Mehrwert – sonst könnten wir uns die ganzen Kommentare unter diesem Artikel ja auch schenken. Vieles ist aber sehr amüsant und ein paar interessante Kurzargumente habe ich auch herausgelesen, die den Blogartikel als solchen positiv ergänzen. Wir haben leider noch nicht das Standing oder wecken nicht das Interesse, um Kommentare zu unseren Artikeln zu erhalten – aber mit Fleiß wird das bestimmt irgendwann 🙂

    PS: Über die Ideen für die Verwendung der 100 € habe ich herzlich gelacht.

  • „Bei Fiverr das hier über 20 Mal bestellen und dann bei Youtube hochladen“
    Ich weiß nicht ob es schon einer gemerkt hat oder es nur Temporär ist.
    Der Link nach de.fiverr.com geht nicht.
    Müsste wohl fiverr.com/funnymad/write-your-message-on-my-big-belly-and-dancing-my-jungle-dance lauten.

    Wenn man aufmerksam die Beiträge liest kann man vielleicht auch mal auf einen gefundenen Fehler hinweisen und so ein bisschen ehrliche Aufmerksamkeit für seinen Kommentarlink bekommen, oder?

    Bin mal gespannt wie viele nun meine Seite besuchen 🙂

    Grüße
    Lothar

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